Gottgefälligkeit

Caxton Hall, London (England)

1980-07-21 Auspiciousness, Caxton Hall London, Source NITL, Version 2, 51' Download subtitles: EN,ITView subtitles:
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“Gottgefälligkeit”, Caxton Hall, London (UK), 21. Juli 1980.

Hallo! Es ist gut! Wie geht es dir? Es ist ein guter Tag.

Heute ist ein besonderer Tag, denn der 21. ist ein besonderer Tag für uns, und heute ist Montag und der 7. Monat. Alles zusammengenommen ist es ein sehr besonderer Abend.

Deshalb werde ich heute mit Ihnen über das Glück sprechen, denn die meisten von Ihnen sind Sahaja-Yogis. Wer ist da zum ersten Mal?

Eins, zwei, drei, vier, fünf… Wir sind also zum ersten Mal hier! Also gut (lacht).

Ich bin sicher, dass jemand mit Ihnen über eine Einführung in Sahaja Yoga gesprochen hat oder so etwas? Und um es kurz zu machen, ich möchte das Ganze nicht wiederholen, da ich daran dachte, mit den Sahaja-Yogis über ein neues Thema zu sprechen.

Wie ihr alle wisst, und wie ihr sehen könnt, gibt es auch eine sehr große en masse Suche nach der Wahrheit – es gibt sie. Ich meine, selbst in diesem Saal werdet Ihr erstaunt sein, dass es vielleicht fünf [oder] sechs Säle wie diesen gibt, in denen jeder in irgendeinem Saal sitzt und etwas dafür tut. Ich meine, es gibt zweifellos einen sehr großen Drang, die Wahrheit zu suchen.

Dieser Drang ist durch unser eigenes evolutionäres Einsichtsvermögen entstanden. Wenn der Mensch ein gewisses Stadium der Scharfsinnigkeit erreicht hat, könnte man sagen, oder eine Zufriedenheit, wie wenn man ein gewisses Maß an materiellem Wohlstand erreicht oder etwas gesehen hat, was keine vollständige Antwort gibt; wie Buddha, als er einen alten Mann und dann einen toten Mann sah, war er darüber verblüfft; er war sehr verblüfft und begann sich zu wundern, was ist dieser Tod und warum wird ein Mensch ein alter Mann.

Es gab eine Prophezeiung über ihn, als er noch ein Kind war, dass er vielleicht ein Asket wird oder sein Familienleben aufgeben wird, um die Wahrheit zu finden – das könnte er tun. Und die Eltern waren besorgt, und [sein] Vater arrangierte für ihn einen sehr großen Palast mit allen Dingen die verfügbar waren und eine wunderschöne Frau und ein Kind. Aber dennoch hatte er von innen heraus das Gefühl einer Unvollständigkeit, einer Bedeutungslosigkeit des Lebens; und mit diesem bedeutungslosen Gefühl sah er einmal einen sehr, sehr alten Mann und dann einen toten Mann, und das ging ihm einfach in den Kopf. Das liegt zweitausend Jahre zurück, mehr als das.

Aber heute gibt es viele Buddhas, die leben. Ich meine, sein Vorname war Siddharth. Siddharth selbst ist ein sehr schöner Name – Siddh, Arth: derjenige, der seine Bedeutung gemeistert hat. Der Anfang des Namens selbst war sehr suggestiv. Aber dann wurde er der Buddha, der Erleuchtete. Aber ihr alle seid Siddharthas, die die Wahrheit suchen. Er ging auch zu den Upanishadas, und er ging auch zu vielen Menschen, er ging nach Benares und war so desillusioniert über die Art und Weise, wie die Menschen in Benares waren. Er fand heraus, dass es keine Religion in ihnen gab, dass es keinen Gott in ihnen gab, dass es keine Güte in ihnen gab. Und sie machten Geld aus all dem. Dann ging er zu einigen Gurus, und dieses und jenes, und überall fand er, dass sie die Wahrheit nicht kannten, und er wurde müde, sehr müde. Er hatte alles aufgegeben, nur um nach der Wahrheit zu suchen. Und er war so müde, absolut müde, und legte sich unter einen Baum, einen Banyanbaum, wir nennen ihn den Ashwatha: und dann Sahaja Yoga an sich, ist das spontane Erwachen der Kundalini welches stattfand, und er erhielt seine Selbstverwirklichung.

Aber damals gab es keine Mataji Nirmala Devi, die ihm sagte, wie er es bekam, wo seine Kundalini war. Er fühlte nur die kühle Brise in sich, und er fühlte sein Selbst, und er begann darüber zu sprechen und es den Leuten zu erzählen. Er fühlte: „Weil ich alles aufgegeben habe, deshalb hat es funktioniert so.“ Es war ein Fehler, würde ich sagen, oder ein Missverständnis, denn was gibt man schon auf? Woran auch immer du dich festhältst. Was gibt es da aufzugeben? All diese Steine? Was? Was ist deren Wert? Und dieses Aufgeben ist auch eine mentale Idee, nur eine mentale Idee: Wenn du dich an nichts festhältst, was wirst du dann aufgeben?

So diese Idee des Aufgebens kam zu ihm, weil er dachte, dass dies der Grund sein muss. Angenommen, wenn ich nach Caxton Hall kommen soll, gehe ich bis zur Tottenham Court Road, dann gehe ich nach East End und komme hier runter. So wenn jemand kommt und mich nach dem Weg fragt, werde ich sagen: „Na gut, geh zur Tottenham Court Road, dann nach East End und dann durch den Verkehr kannst du hier landen! Aber es ist nur zwei Fahrminuten von meinem Haus entfernt! So war es also diese Art von Missverständnis, das ihn zu der Annahme veranlasste, dass es keinen Gott gibt. In gewisser Weise war es ein Zwischenschritt, weil wenn man plötzlich von Gott spricht… Sogar heute, wenn ich sage: „Es gibt einen Gott“, wie willst du mir dann glauben? Du kannst deinen Vibrationen glauben, du kannst glauben, dass eine kühle Brise hereinströmt, du kannst die Kundalini aufsteigen sehen, du kannst das Pulsieren davon sehen, aber wie kannst du sagen, dass es Gott gibt? Weil ich sage, dass es ihn gibt. Weil es allgegenwärtig ist. Und was immer ich sage, jetzt kannst du es an deinen Vibrationen testen!

Woher wollt ihr nun wissen, dass diese Vibrationen euch die Wahrheit sagen? Es ist sehr einfach, wenn du den allgemeinen Sinn der Relativität verstehen. Bringen wir zum Beispiel zwei Verrückte aus der Irrenanstalt, die absolut als verrückt zertifiziert sind – in Ordnung? Und dann – Paul lacht – und dann bringt zwei geistig gesunde Menschen, hingesetzt. Nun legst du deine Hände zu den Verrückten und bekommst ein schreckliches Brennen hier drin, vielleicht hier drin, vielleicht in der ganzen Hand – auf der linken Seite. Und sie selbst, vor meinem Foto, werden sich so verhalten (zittern). Viele verhalten sich so, auch wenn sie geistig gesund aussehen, aber es gibt viele wie sie: alle Fanatiker, alle Extremisten, alle möglichen Leute, sie verhalten sich so, Spiritualisten, Drogisten, Chemiker (lachen), Krebspatienten. Es ist eine andere Frequenz, ein anderer Stil in jeder Hinsicht.

So bekommst du zehn solche Fälle. Jetzt stellst du die Frage: „Gibt es Gott?“ Und du beginnst, eine kühle Brise in dich hineinströmen zu spüren. „Ist seine Macht allgegenwärtig?“ Du beginnst, eine kühle Brise in dich hineinströmen zu spüren. So findest du heraus, was die Wahrheit ist, ob das, was ich sage, was die Vibrationen sagen, die Wahrheit ist oder nicht. Auf diese Weise kannst du deine Schwingungen testen.

Diese Suche ist im vollen Gange, und es gibt viele Geschäfte, die die Menschen eröffnet haben. Dies ist kein Geschäft, dies ist ein Tempel. Und ein Tempel auf dem Marktplatz hat einen sehr geringen Wert. Wenn man sieben Berge besteigen muss, um zu einem Tempel zu gelangen, hat er einen viel höheren Wert, aber nur wenige können ihn lebend erreichen! Also musste der Tempel nach London hinunterkommen, in Caxton Hall, um mit den Menschen zu sprechen. Aber auf dem Marktplatz, wenn man einen Tempel hat, kann man beobachten, dass die Leute einfach auf den Marktplatz gehen etwas kaufen, bevor sie hingehen, vielleicht werfen sie dort 1 Anna (1/16 alte indische Rupie) hin und denken: „Oh Herr, gib mir etwas Profit, wenn ich dorthin gehe!“ Und wenn sie zurückkommen, werfen sie dort weitere 5 Annas hin, und sagen: „Oh, na gut, du hast mir geholfen. Okay, 5 Pence sind in Ordnung, deinetwegen, weil ich einen Gewinn erzielt habe, gebe ich es dir!“ Weil sie eine Marketing-Mentalität haben: Selbst mit Gott feilschen sie. Die Mentalität ist die des Marketings, die der meisten Menschen, so muss es sein. Aber unter ihnen gibt es auch wahre Menschen. Es gibt viele, viele wahre Menschen, die in die Irre geführt werden. Weil sie die Massen gehen sehen, Tausende von Menschen die dort hingehen, werden auch sie in die Irre geleitet.

Letztendlich werden alle, die wirklich suchen, ihre Selbstverwirklichung erhalten. Auch diejenigen, die es nicht sind, werden sie erhalten. Doch zuerst sind diejenigen, die suchen, die Grundsteine. Sie müssen sich selbst so aufbauen, dass dieses große Bauwerk auf ihrem Rücken, auf ihrem Grundstein, errichtet werden kann.

Ihr müsst so starke Sahaja Yogis sein, so starke Sahaja Yogis, dass aus eurem eigenen Leben andere die Lehren ziehen und verstehen, dass dies etwas ist, das die Menschen wirklich transformiert hat. Denn die Zeit des Jüngsten Gerichts und der Transformation ist gekommen. Das Jüngste Gericht ist nicht direkt, sondern durch Transformation. Es verfehlt nicht viel. Wenn ihr es nicht in Stich lässt, wird es nicht scheitern: es wird ausarbeiten. Alle Arten von Permutationen und Kombinationen, hat es ausgearbeitet – allerlei Sorten.

Es gibt keinen schrecklichen Guru, den ich nicht probiert habe. Natürlich höre ich manchmal von jemandem neue Namen. Neulich hörte ich etwas Neues, einen anderen Namen. Und er ist ein weiteres lustiges Ding! Er unterrichtet Leute, ich weiß nicht. Etwas sehr Schreckliches bringt er den Leuten bei. Und vielleicht ist er für kurze Zeit erfolgreich, aber letztendlich werden diejenigen, die wahre Sucher sind, auf jeden Fall zu uns kommen. Diejenigen, die diese falschen Organisationen unterstützen, werden auch zu Sahaja Yoga kommen, weil sie erkennen werden: „Was gewinnen wir, wenn wir diese Menschen unterstützen? Wir werden zur Hölle fahren!“ Sie werden ihre Gurus sehen, wie sie sich verhalten: letztendlich werden sie natürlich zu uns kommen. Vorerst kommen sie nicht. Manchmal ist es ziemlich frustrierend. In Norwich zum Beispiel trafen wir zwei Damen – ältere Menschen, ziemlich ältere Menschen – aber ohne jeden gesunden Menschenverstand, und sie sagten: „Nein, wir haben einen Guru, der uns einen Namen gegeben hat. Ich sagte: „Warum braucht ihr dafür einen Guru? Man kann einen auf der Straße aufgabeln. Ein Esel kann dir einen Namen geben!“ Und wie ist der Name, den man denen gegeben hat? Einer der Schüler dieses Gurus erzählte mir, dass ein Name ‚tinga‘ [das bedeutet ‚ein Daumen‘] gegeben wurde – [in Indien, wenn] man jemandem einen Daumen zeigt, ist es ‚tinga‘. Stellt euch das vor! Es ist nicht einmal Sanskrit! Ich sagte: „Er kann nicht einmal Sanskrit! Jetzt hat man ihn mit sechs Frauen um sich herum entdeckt und er kontrolliert das Vermögen und er nimmt den ganzen schottischen Whisky mit, all das, er ist sehr beschäftigt hier. Sie sagten: „Trotzdem…“ Ich sagte: “ Trotzdem? Wie lange willst du noch so weitermachen?“ Natürlich wird ein gewisser gesunder Menschenverstand in sie einkehren. Diese Dinge sind da, existieren, aber die wahren werden die wahre Natur von Sahaja Yoga verstehen.

Es ist so schön, euch alle hier zu sehen, denn wir werden einen sehr schönen 27. haben. Ist der Tag, an dem wir euch als Gurus initiieren; das ist der Tag, an dem ihr als Gurus eingeweiht werdet. Und an diesem Tag werden euch besondere Kräfte gegeben. Aber unser Intellekt soll ein wenig herabgesetzt und unser Herz ein wenig erhöht werden. Wenn wir das schaffen, dann werden wir in der Lage sein, eine Gottgefälligkeit über uns zu erschaffen.

Nun muss ich euch etwas über Gottgefälligkeit sagen.

Was ist Gottgefälligkeit? Dieses Wort kennen die Menschen: das ist nicht gottgefällig, das ist nicht gottgefällig. Wenn du das Hufeisen des Pferdes findest, ist es gottgefällig. Wissen ihr, dass in der heutigen Zeit das Symbol des Sahaja Yoga die Form eines Hufeisens hat: Könnt ihr euch das vorstellen? Es hat viele Bedeutungen, aber warum diese Form Gottgefälligkeit ist, wussten die Menschen nicht.

Menschen wissen nicht, warum eine Sache gottgefällig ist und eine Sache nicht gottgefällig ist. In England war dies der Fall; jahrelang benutzten die Menschen das Hufeisen als Glücksbringer, und das ist es auch, zu hundert Prozent. Die Form eines Hufeisens erzeugt Vibrationen. Sie können sich selbst davon überzeugen. Die Form dieses Hufeisens ist die Form, wie sich die Shakti bewegt, wie sich die Energie bewegt: immer so, elliptisch, so. Es geht zu einer Person, sagen wir, wenn ich diese Person liebe, werden die Vibrationen so gehen und sie umarmen und dann zurückkommen. Die erste Bewegung ist so, die erste Dimension ist so. Aber das kann [in] dreihundertundsechzig Grad (360) sein, in denen es sich bewegt. Die ganze Schöpfung fand durch die Bewegung der Shakti auf diese Weise statt. Deshalb sehen sie es manchmal parabolisch. Siehst du, so wie Einstein darüber gesprochen hat. Aber sie sehen eine Teilwahrheit, nicht das Ganze.

Wenn man nun eine Form oder eine Gestalt hat oder eine Art Zusammenstellung bestimmter Faktoren in einem bestimmten Material, könnte, könnte ein bestimmter Baum sein, könnte ein Mensch sein, dann stellt man fest, dass von dieser Person – nur die realisierten Seelen die Vibrationen spüren. Denn was immer Vibrationen ausstrahlt, ist gottgefällig , und gottgefällig ist die Qualität, mit der wir Vibrationen ausstrahlen. Nun Reinheit ist ein sehr relatives Wort in der heutigen Zeit. Die Menschen verstehen nicht, was Reinheit ist. Ich meine, sie verstehen nicht einmal, was Normal ist, ganz geschweige Reinheit. Jeder scheint in der heutigen Zeit abnormal oder subnormal zu sein. Niemand scheint normal zu sein. Selbst die Psychologen können nicht definieren, was normal ist. Normal ist das, was gottgefällig ist.

Dies ist das Wissen über das Jenseits. Mit welchen Sinnen auch immer, du kannst es nicht fühlen. Ich ging zum Beispiel zu Stonehenge. Ihr wisst alle, da gibts etwas über Stonehenge, ihr wisst, da ist was dran an diesen Steinen. Aber was ist mit ihnen? Das sind die Steine, die aus Mutter Erde herausgekommen sind, die Vibrationen aussenden. Und die Abdeckung dafür ist später gemacht worden, einige Menschen müssen [das] gemacht haben. Sie haben nicht verstanden, wie diese Steine nacheinander herausgekommen sind, also müssen sie [andere Steine] benutzt haben, um sie abzudecken. Aber wenn sie Heilige wären, hätten sie gesagt, dass dies ein Stein ist, der Vibrationen hat.

Wenn wir zum Beispiel sagen, dass wir keine Statuen in der Bibel anbeten sollen, ist das sehr korrekt, denn es heißt, dass das, was von Mutter Erde oder vom Himmel geschaffen wird, nicht reproduziert werden soll. So Mutter Erde produziert etwas. Nun fragt die Christen, was sie produzieren. Was ist das Element, das ist die Erde die produziert, was produziert der Himmel? Sie werden es dir nicht sagen können! Was produziert diese Mutter Erde, das nicht reproduziert werden sollte? Was sollte nicht angebetet werden? Bedeutet etwas, das sie produziert, das angebetet werden sollte und das nicht reproduziert werden sollte. Diese Gottgefälligkeit kann nur von Menschen empfunden werden, die realisiert – Seelen sind oder Menschen, die sensibel gegenüber Spiritualität sind. Diejenigen, die gegenüber der Spiritualität nicht sensibel sind, können es nicht fühlen. Sie verstehen nicht. Vielleicht mögen sie eine Person sehr gerne: „Weil ich sie mag!“ Aber warum? Warum magst du eine Person sehr gerne und eine andere nicht? Diese Person kann jeglicher Typ sein, sie werden sagen: „Nein, wir mögen ihn!“ Aber Kinder – nicht alle, aber viele Kinder – können die Gottgefälligkeit spüren. Hunde können es fühlen, Ratten können es fühlen, Schlangen können es fühlen, Tiger können es fühlen, Löwen können es fühlen, aber Menschen sind eher schwierig! Pferde können es spüren. Pferde spüren es sehr stark. Wenn man sie in die Nähe eines Ortes bringt, an dem es [tote] Geister oder, sagen wir, eine Art Begräbnisstätte gibt, möchten sie nicht so gerne dorthin gehen. Zuerst würden sie sich widersetzen, aber nach und nach gewöhnen sie sich auch daran; dasselbe gilt für Hunde. Sie können es fühlen, einen Mann, der eine verwirklichte Seele ist, oder einen Mann der keine verwirklichte Seele ist. Sie können sogar einen bösen Menschen spüren. Sie sind sehr empfindlich. Ein Hund kann immer einen Heiligen fühlen. Sogar ein verrückter Hund kann von einem Heiligen kontrolliert werden.

Dieses Gottgefälligkeit, das Gefühl der Gottgefälligkeit, kann durch das Herz gefühlt werden: Es ist das Gefühl aus dem Herzen, nicht aus dem Gehirn, nicht aus dem Ego oder Superego: bedeutet, dass wir entweder Ideen von unserem Ego oder von unserem Superego, von unserer Konditionierung bekommen. Aber wenn unser Herz lebendig ist, was heutzutage sehr selten ist: Die meisten von uns haben ein Herz wie „eingefroren“, würde ich nicht sagen [aber] wie der Fels von Gibraltar. Weil gefrorene Herzen aufgetaut werden können.

Ein solches Herz, der Fels von Gibraltar, lebt hier also, wie du siehst. Und man trifft einen anderen Menschen und hat das Gefühl, dass der andere einfach mit dem Felsen von Gibraltar auf einen einschlagen wird! Ich weiß nicht, ob Ihr den Fels von Gibraltar schon einmal besucht habt. Ich habe ihn besucht. Eines Tages fuhren wir auf ein Schiff, und plötzlich hielt unser Schiff an, und was ich vorfand, war ein riesiger, großer Felsvorsprung. Ich fragte: „Was ist das für ein Ding?“ Weil kein Schiff in die Nähe eines Felsens kommen kann, so nahe, weil kein Fels so steil ist, dass er so viel Tiefgang für das Schiff bietet. Und das war genau wie das hier vorne. Ich sagte: „Was ist das für ein Felsen?“ Sie sagten: „Das ist der Fels von Gibraltar!“ Ich blickte auf ein absolutes, solides Stück und man dachte, es würde einem auf den Kopf schlagen. So etwas wie das, wenn die Menschen so werden, wie kannst du die Gottgefälligkeit spüren? Es ist eine sehr empfindliche Sache: extrem empfindlich und zart.

Die ganze Zartheit des Herzens, ich weiß nicht, wo sie verschwand. Wie Lord Byron’s Stil! Schaut ihn an: was für ein Leben er hatte! Er machte alle miserabel in seinem Privatleben, und in seinen Gedichten brachte er alle zum Weinen; er nahm ihnen die Augen heraus, wusch sie, steckte sie wieder in die Augenhöhlen! (lachend) Ich meine, er war ein sehr großer Sadist, spürte ich. Schrecklich! Er konnte nichts Schönes schreiben, er konnte nichts Schönes sehen, er konnte nichts Erfreuliches sagen. Und die Menschen, ich sah, haben geweint und geweint und geweint, und dieser Kerl genoss es irgendwo eine schöne Zeit zu haben! (lachend)

Es ist nett, darüber zu lachen, denn wir hatten zwei Patienten, die nur Lord Byron gelesen haben und nicht ganz bei Trost waren! (lachend) Ihr wisst nicht, dass ich in England solche Fälle bekomme, solche Exemplare! Er ist nicht mehr hier, also kann ich euch von ihm erzählen. Er hat immer nur geweint und geweint und geweint. Und dann haben wir hier nichts mehr mit ihm gemacht, wir konnten nicht viel mehr tun. Ich sagte ihm: „Warum weinst du?“ Und dann entdeckte ich, dass er ein von Lord Byron geschaffener Patient war! Ich sagte ihm, er solle diesen Dichter nicht sehr ernst nehmen und die Sache vergessen! (lachend) Er tat es nur, um seine Bücher zu verkaufen! Aber der Bursche wurde es nicht los, immer kam er in diese Stimmung, und sehr ernste Stimmung und dieses und jenes. Dann schickten wir ihn nach Hause. Ich schickte einige Sahaja Yogis zu seiner Mutter, seinem Vater: sehr nette Leute, muss ich sagen. Sie sprachen mit mir am Telefon: sehr gute Leute. Sie sagten: „Mutter, wenn du sagst, wir behalten ihn im Haus.“ Er ist ein großer Mann, er ist ein großer Mann, etwa dreißig Jahre alt, wisst ihr. Und am dritten Tag sagte die Mutter: „Wirf ihn besser aus dem Haus, Mutter!“ Ich sagte: „Warum, wo wird er hingehen?“ Sie sagte: „Er macht immer noch dasselbe. Er ist im Raum. Ich muss ihm Essen servieren. Ich muss seine Sachen waschen, und er sitzt nur da und weint!“ Weil die Sensibilität verloren ging. Wem schenkst du dein Herz? Ausgerechnet diesem Lord Byron?

Das ist das Problem mit uns: Wir wissen nicht, wer gottgefällig ist. Zum Beispiel Blake werden die Leute nicht mögen. Ich meine derjenige, der tatsächlich ein Dichter ist, den ihr nach Shakespeare habt, würde ich sagen. Ich frage mich, ob Shakespeare ein Mann war oder viele Menschen zusammengezählt. Aber Blake war der Dichter, den ihr hattet, der größte von allen, würde ich sagen. Es gab so viele, auch andere. Wordsworth war ein weiterer. Ihr seht, [dass] diejenigen, die von bezaubernden Dingen oder angenehmen und schönen Dingen sprechen, die Dichter sind, nicht diese Müllmänner.

Was stimmt nicht mit uns, dass wir zwischen dem Gestank und dem Duft nicht unterscheiden können?

Gottgefälligkeit ist die Art und Weise, wie wir unseren Duft an andere ausstrahlen. Neulich bekamen zum Beispiel zwei Buben Realisation und alle Sahaja-Yogis rannten, nur um ihre Vibrationen zu spüren, und der Rest wurde zurückgelassen. Weil sie die Person, die Vibrationen dieser Personen, genossen. Dann rief ich ihnen zu, ich sagte: „Gut, jetzt habt ihr es genossen, jetzt geht und seht nach, andere sind auch da! Und sie würden nicht in die Nähe von jemandem gehen, der sich für einen großen Mann hielt, da sitzend. Niemand würde sich ihnen nähern. Sie hielten sich die Ohren zu, als sie hier saßen. Jeder hat es vermieden, zu diesem Mann zu gehen, und der Kerl muss sich elend fühlen, ich weiß das, aber ich bin zu ihm gegangen und habe das es ausgearbeitet. Aber dann stellte ich fest, dass er selbst etwas sehr, sehr falsch machte. Und er sagte: „Mutter, ich bin nicht bösartig.“ Ich sagte: „Nein, du bist nicht böse, aber was immer du getan hast, ist böse, in die Geister hineinzuspielen, sie herabzurufen, Menschen einzusetzen und so weiter. Dies ist eine bösartige Sache.“ „Ich wusste es nicht, Mutter.“ Ich sagte: „In Ordnung. Es ist in Ordnung, wenn du es nicht wusstest, es kann dir vergeben werden.“ Aber das ist es, was das Gottgefälligkeit ausmacht: dass man es aus dem Herzen fühlt, welches erweckt ist. Das Herz muss erweckt werden.

Im Herzen wohnt der Spirit, der noch nicht in unserem Bewusstsein fließt, in unserem zentralen Nervensystem. Dort wohnt es, die Freude selbst. Ich weiß nicht, ob ihr jemals gesehen habt, wie Phosphor aus dem Wasser genommen wird und wie es sich einfach entzündet, es ist so: im Inneren der Maya, der Illusion, sitzt dieser Funke, und wenn diese Kundalini aufsteigt und diesen Funken berührt, beginnt sie ihre Freude, ihre Gottgefälligkeit auszustrahlen. Bevor ihr das nicht in euch habt, könnt ihr die Gottgefälligkeit der anderen nicht spüren.

Nehmen wir zum Beispiel eine Kokosnuss: Wenn man es umdreht, bekommt man keine Vibrationen. Wenn du es so drehst, bekommst du mehr Vibrationen, wenn die Kokosnuss nach oben zeigt. Es gibt bestimmte Kokosnüsse, die sehr gute Vibrationen erzeugen, einige erzeugen schreckliche. Und du weißt, dass auch Menschen Kokosnüsse haben! (Gelächter) Einige der Kokosnüsse geben so schöne Vibrationen ab, andere nicht. Einige von ihnen sind müde. Einige von ihnen sind nichts anderes als ein Ballon von Mr. Ego. Oder einige von ihnen haben nichts als Superego in sich. Diese Kokosnuss soll also gottgefällig werden.

Nun, wie sie es mit dem Spirit verbunden, das ist ein sehr wichtiger Punkt: wie unser Gehirn mit dem Geist verbunden ist.

Was immer ich euch sage, ihr braucht mir nicht zu glauben, aber ihr werdet selbst herausfinden, dass das, was ich sage, die Wahrheit ist. Dein Herz hat den Geist, das Licht, und das Herz hat sieben Auren um sich herum. Und diese sieben Auren werden erleuchtet durch den Geist.

Aber vorher ist es ein sehr augenblickliches oder man kann sagen, ein simultanes Geschehen. Wenn die Kundalini aufsteigt, gibt es auch in unserem Gehirn sieben Zentren, in dem Sinne, dass es die Sitze der Zentren sind. Diese sieben Zentren sind wieder auf dem Platz vertreten, das wissen Sie sehr gut. Alle Sahaja-Yogis wissen, wo sie sich befinden.

Wenn diese Zentren erleuchtet sind, beginnen die Auren im Herzen zu leuchten. Und dieses Zentrum (brahmarandhra) ist eigentlich der Sitz des Geistes. Der Spirit hat sich bewegt und ist zum Herzen gegangen: Deshalb findet man hier in der Kindheit eine Öffnung. Es ist ein sehr weicher Knochen, genannt die Fontanelle, talu, ist hier. Weil der Geist von dort herauskommt und sich auf dem Herzen niederlässt. Weißt du, der Spirit kommt auch manchmal in der Nacht heraus, geht herum und schaut. Das ist so.

Wenn diese Zentren in unserem Gehirn von der Kundalini erleuchtet werden, eines nach dem anderen, dann werden sie zuerst hier, dann im Gehirn erleuchtet, dann beginnen die Auren im Herzen erleuchtet zu werden. Wenn schließlich dieses Zentrum – das hier das Zentrum des Herzens, Sahasrara, an diesem Punkt – wenn dieses erleuchtet wird, dann wird auch der Geist erleuchtet, vollständig; und dann werden diese Auren doppelt leuchtend. Dann beginnt sich diese Gottgefälligkeit in vielen Dimensionen auszudrücken.

Aber um dieses Licht eingeschaltet zu lassen, muss man die Kundalini hier drüben halten. Was passiert dann? Dann werden wir von unserem Herz gesteuert und nicht von unserem Gehirn. Wie? Weil das Herz den Spirit hat, der Vibrationen ausstrahlt, es ist nicht das Gehirn. Und du bist auf dein Vibrationsbewusstsein nach der Realisation angewiesen. Je mehr du dich auf dein Vibrationsbewusstsein verlässt, desto mehr benutzt du dein Herz, deinen Spirit, und nicht dein Gehirn.

Je mehr du dein Gehirn benutzt, desto mehr stürzt du wieder ab. Denn es wird jetzt vom Geist übernommen. Zum Beispiel: Wenn du nach der Realisation beginnst, darüber nachzudenken… ich meine, die Menschen können über alles denken! Ich meine, ich kann euch sagen, ich habe solche Erfahrungen gemacht, dass sie dachten: „Warum trägt Mataji einen Sari wie diesen?“ Selbst zu diesem Ausmaß können sie gehen! Aber wenn du es einfach deinem Herzen ausarbeiten lässt und nicht nachdenkst, weil du nach der Realisation in einem gedankenfreien Bewusstsein bist. Wenn du versuchst, diesen Zustand beizubehalten, achte auf dein Herz und lass deinen Geist sich selbst emittieren, damit er die Verwirrung des Gehirns und alles andere vollständig ausräumt; dann wirst du erstaunt sein, dass du deine Vibrationen nicht verlieren kannst

Der einfachste Weg ist – so haben wir festgestellt – dass nach der Realisation, wenn man vor meinem Foto sieben Tage lang mit footsoak Behandlung macht wird es ausarbeiten. Aber sofort, wenn ich sage: „Mein Foto“: fertig! Das Ego kommt zur Sprache: „Warum ihr Foto?“ Das erste, was aufkommt: „Wer ist sie?“ Ich bin vielleicht niemand – einverstanden, ich bin niemand – aber ich habe deine Kundalini angehoben, ich gab dir die Realisation! Ich muss wohl doch etwas sein. Warum sich also Sorgen machen? Ich nehme dir nichts weg.

Dann fängst du an, die Gottgefälligkeit, das Gefühl der Gottgefälligkeit, zu etablieren. Wenn Ihr es einmal etabliert habt, dann verliert Ihr es nicht so leicht. Normalerweise mögt ihr dann keine Sachen, die nicht gottgefällig sind, mehr. Wenn es jemanden gibt, der nicht gottgefällig ist, sagt ihr: „Mutter, nein! Wir können nichts gegen diesen Herrn unternehmen!“ Wenn du danach sehr stark wirst, macht es dir nichts aus, an jedermann zu arbeiten. Aber nach und nach müsst ihr zu dieser Stärke heranwachsen. Ich verstehe das. Aber ich kann die Menschen nicht verstehen, die ihre Rationalität nutzen, um Sahaja Yoga zu verstehen. Wie kannst du diese große Kraft mit deiner begrenzten Rationalität verstehen? Ich kann einer Ameise eure Politik erklären, aber ich kann euch nicht sagen, wie diese Göttliche Kraft funktioniert.

Eines Tages fragte mich Djamel numerisch: Bis zu welchem Ausmaß geht es, bis zu welcher Dimension? Und als ich ihm das sagte, sagte er: „Es ist unberechenbar.“ Ich sagte: „Es ist unendlich! Du kannst es nicht berechnen.“ Wenn man zwei Spiegel einander gegenüberstellt und ein Objekt dazwischen legt, kann man nicht berechnen, wie viele Reflexionen man erhält. Selbst das siehst du, aber du kannst es nicht berechnen. Aber hier spreche ich von etwas, das dies tut, das dies erzeugt. Du kannst nicht alle Moleküle und Atome eines Elements berechnen, aber ich spreche von jemandem, der all dies erschaffen hat und der in jedem Molekül pulsiert. Wie kannst du mit diesem Gehirn verstehen? Du kannst nur eins mit ihm werden und dich genießen! Warum sich Sorgen machen? Warum willst du die Moleküle zählen? Warum dieser Wahnsinn? Es wäre, als ob ein Verrückter an die Küste geht, um ein schönes Bad zu nehmen, und anfängt, die kleinen Kieselsteine und die Sandkörner zu zählen. Geh rein! Genieße es! Das wirst du. Das ist advaita, wo du eins wirst. Alle Religionen lehren Advaita. Advait bedeutet, wo es das andere nicht gibt, Ananya. Du wirst eins mit diesem. Mit dem ganzen Ozean wirst du Eins. Wenn ein Tropfen zum Ozean wird, sind alle Kräfte des Ozeans für den Tropfen da. Das ist es, was es ist.

Aber es gibt einige Leute, die sagen: „Wir glauben an dvaita (Dualität), Nein, wir wollen nicht verloren gehen. Ihr seid nicht verloren! Ihr werdet das Ganze. Aber sie wollen ihre kleinen Limitierungen behalten, weißt du.

Was ist nun diese kleine Limitierung, die sie beibehalten wollen? Man nennt sie Mr. E G O, was ein Mythos ist, es ist ein Mythos. Es ist so ein großer Mythos ist das Ego: denn was macht ihr Menschen? Schauen wir mal. Was macht ihr? Ihr macht einen Stuhl. Die Menschen sind sogar stolz darauf, wenn sie heutzutage einen Stuhl herstellen können, denn heutzutage kann niemand mehr seine Hände benutzen, das wisst ihr, mit allem hergestellt von Maschinen. Ich weiß nicht, sie können keine Menschen erschaffen, sonst würden sie das vielleicht auch versuchen. Was tut ihr also? Ihr erschafft etwas Totes aus dem Toten. Alles ist tot. Was immer ihr geschaffen habt, ist tot! Habt ihr irgendeine lebendige Arbeit geleistet?

Eine Dame wurde sehr wütend auf mich. Sie sagte: „Ja, wir haben ein Röhrenbaby erschaffen!“ Ich sagte: „Ihr habt es nicht erschaffen, es war alles da. Das Leben war da. Ihr habt es einfach zusammengefügt, und es hat sich so ergeben. Das ist nichts!“ Es ist, als würde man ein Ei in den Brutkasten legen. Das ist es. Eine einfache Sache! Ihr habt nichts getan! Ihr habt Leben in die Sache eingebracht, habt ihr das? Lass es uns jetzt beichten. Wir können nicht eine einzige Blume umwandeln, eine Blume in eine Frucht verwandeln. Geben wir es zu. Was ist dann dieses Ego? „Ich tue dies und ich tue das“, „Ich möchte das und ich möchte dies haben“ und „Ich, ich, ich“. Wer ist dieser ‚Herr I.‘, der nicht eine einzige lebende Sache machen kann? Frage dich einfach! Es ist eine sehr einfache Frage.

So kommst du zu dem Schluss: Es ist ein Mythos. Wir tun nichts. Wie schon oft ich es euch gesagt habe, stellen einige Leute, die mit dem Zug fahren, ihr ganzes Gepäck auf den Kopf. Sie sagten: „Warum trägt ihr so viel Gepäck auf dem Kopf?“ Sie sagten: „Weil sie das Gewicht des Zuges reduzieren wollen“. (Gelächter) Das ist genau so: legt es euch auf den Kopf! „Ich mache es! Ich tue es! Ich tue es!“ (lacht) Aber durch eine Gehirnwäsche kann ich es nicht reduzieren. Wie [dann]? Der Mythos muss gebrochen werden.

Der Mythos bricht, wenn die Kundalini aufsteigt. Dann ist die Art und Weise, wie Ihr redet, eine ganz andere Sprache: “ Es wird nicht kommen.“ „Es geht nicht.“ Es ist „es“. Es wird zu einer dritten Person. Dann deine Kraft, die durch deine Hände fließt, du siehst, dass sie durch deine Hände geht, die du manövrierst. Du sagst nicht: „Ich gebe dir Selbstverwirklichung!“ Du sagst einfach: „Es kommt.“ „Es steigt.“ „Es kommt nicht.“

Selbst wenn es dein Sohn ist, wirst du sagen: „Ich kann nicht geben, was soll ich jetzt tun? So wie eine Dame, die einmal mit mir nach Amerika kam und die sehr darauf bedacht war, dass ich ihrem Sohn Realisation geben muss und all das. Also sagte ich ihr: „Sieh dir das an. Jetzt bist du den ganzen Weg gekommen, ich weiß, zu diesem Zweck. Aber wenn sich die Kundalini nicht erhebt, soll ich dann dir sagen, dass er realisiert ist?“ „Nein, nein, nein, Mataji, ich weiß, dass Sie nicht aufsteigt.“ Dann sagte ich: “ Du gib ihm eine Realisation. Ich kann ihm keine geben, na gut, Versuch du es.“ Dann: „Aber sie steigt nicht auf!“ Ich sagte: „Was sollen wir dann tun? Wenn die Kundalini nicht aufsteigt, was können wir dann tun?“

Die Kundalini muss also spontan kommen. Es ist ein lebendiger Prozess, aber nach der Realisation beginnt man, lebendige Dinge zu tun. Man kann die Kundalini aufsteigen lassen. Man kann die Kundalini pulsieren. Ich weiß nichts über das Pulsieren: Bis jetzt habe ich noch keinen Sahaja Yogi gesehen, der das macht. Aber du kannst sie durchaus anheben. Ihr könnt Realisation geben: mit meinem Foto funktioniert es besser. Du kannst jetzt den Pflanzen, den Früchten oder jeder, jeder beliebigen Blume Vibrationen geben. Wenn am Sterben ist, wird es zum Leben erwachen.

Wenn man z.B. einem Weizenfeld oder Weizensamen Vibrationen gibt, können sie sich multiplizieren: Sie können zehnmal mehr sein als das, was sie waren.

Jetzt habt ihr angefangen, den Bäumen und den Menschen Vibrationen zu geben, ihr verrichtet die lebendige Arbeit. Jetzt bist du zum Ozean des Lebens geworden. Bisher wart ihr es nicht, weil die Kraft des Lebens, die Leben geben soll, in euch angekommen ist!

Jetzt bist du lebendig, vorher warst du tot, in dem Sinne, dass du einen toten Gott namens ‚Ego‘ angebetet hast, jetzt ist es der lebendige Gott in dir – ist der Spirit.

Sobald du anfängst, deinen Geist zu akzeptieren, ändern sich alle deine Prioritäten einfach so, denn Geist ist Freude und Glück. Spirit ist das Alles, und so beginnst du, dein ganzes Interesse an anderen Dingen zu verlieren. Das ist es, was es ist, wenn euere Gottgefälligkeit von der größten Stärke ist, dass sogar euer Name etwas Großes erschaffen kann, und das Photograph Wunder bewirken kann.

Wenn du Gottgefälligkeit geworden bist, bist du das Heiligste des Heiligen. Dafür müssen wir etwas von dem Schmutz und dem Staub loswerden, wir müssen einige der falschen Vorstellungen die wir haben, und Mythen von Dingen loswerden: Einige Menschen leben den Mythos, dass sie schuldig sind, und einige Menschen haben, wie ich euch sagte, so viele Mythen.

Aber für das Aufgeben arbeitet diese Kundalini aus. Du erlaubst ihr, es auszuarbeiten, das ist alles. Es funktioniert. Sie hat mit so vielen aus England ausgearbeitet, und ich bin sehr stolz auf meine Sahaja-Yogis aus England. Wenn mich jemand fragt: „Wo findet man die besten jungen Leute?“ Ich sagte: „Es ist in England“, und sie sind überrascht. Sie sind keine Rassisten, sie sind nicht all dieser Unsinn, Fanatiker, nichts davon. Außer den Drogisten und Chemikern sind sie es. (Gelächter) Das auch aufgrund von Fehlern. Aber das kann ich korrigieren.

Aber die meisten von ihnen sind schöne Menschen, sehr aufrichtig, sehr ehrlich und sehr gut. Denn England ist das Herz, ist das Herz des Universums, der Welt. Was auch immer in England geschieht, wird in der ganzen Welt bekannt. Wusstet Ihr, dass diese Leute diese Belagerung hatten (in der iranischen Botschaft in Kensington am 30.4.1980); heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass sie eine Erklärung darüber abgegeben haben, dass „wir es in England getan haben, nicht weil wir jemanden oder etwas töten wollten, sondern weil wir mit der britischen Regierung sprechen wollten, damit, wenn in London etwas passiert, es in der ganzen Welt bekannt wird“. Die Menschen denken immer noch, dass die Briten immer noch die vernünftigste Bevölkerung im Westen sind. Sie denken immer noch so, und das ist die Wahrheit.

Wir haben also eine sehr gute Gruppe von Leuten hier, die sich ausweiten muss. Ihr müsst mehr und mehr herausfinden, wer die Suchenden sind. Aber sagt ihnen nicht gleich, dass Sie einen ihrer Drogisten-Chemiker-Geschäfte aufgeben müssen, denn wenn ihr es ihnen sagt, werden sie weglaufen. Wir haben einen solchen Fehler gemacht, das weiß ich.

Nein, sie werden einfach aufgeben, keine Sorge. Lasst sie kommen. Denn wenn sie es einmal gefunden haben, selbst wenn wir es ihnen sagen, werden sie nicht mehr zurückgehen. Lasst sie sich uns anschließen. Lasst sie kommen.

Durch euer Gottgefälligkeit, durch eure Vibrationen und den Duft der Blumen lasst alle Bienen schweben, im Wissen, dass unter diesen Blütenblättern der Duft des schönen Nektars verborgen ist.

Ich bin sicher, dass sie alle kommen werden, und eines Tages werden wir aus England den wahren spirituellen Aufschwung für die ganze Welt haben.

Möge Gott euch segnen.