Shri Krishna Puja, Dharma

Nirmal Temple, Cabella Ligure (Italy)


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Shri Krishna Puja, Cabella Ligure (Italy), 15 August 1993

Heute haben wir hier versammelt zu tun Shri Krishna Puja.

Wir müssen klar verstehen, dass Shri Krishna eine sehr, sehr wichtige Gottheit in uns ist, denn Er ist Vishnu, der im Void residiert, im Nabhi. Er ist derjenige, der das Dharma in uns erschafft. Als ihr eure Selbstverwirklichung erhieltet, sagte Ich euch nicht: „Tut dies nicht! Tut jenes nicht!“ Ich sagte euch niemals: „Dieses oder jenes ist nicht gut“. Ihr kamt von selber darauf, weil Shri Vishnu in euch erweckt war. Er residiert im Void, und wenn Er erweckt wird, dann führt Er euch ins Licht, entfernt eure Unwissenheit, eure Dunkelheit, und ihr beginnt, wahrzunehmen, dass, vieles, was ihr tatet, destruktiv für euch war, und auf diese Weise wird das Dharma etabliert. Sicher, die zehn Gurus, die auf diese Erde kamen, etablierten ebenfalls das Dharma, die Propheten, die das Dharma lehrten. Also dient die Kombination von Shri Vishnu und den zehn Gurus dazu, in uns das Dharma zu etablieren. Dieses Dharma wurde nun von den Propheten gelehrt, und ihr könnt es überall sehen.

Sie sagten: „Tue dies nicht. Tue jenes nicht“. Sie überbrachten die zehn Gebote. Jeder Prophet sprach über das Dharma, was man tun müsse, bis zu dem Punkt, an dem auch Jesus Christus darüber sprechen musste und sagte: „Du sollst keine ehebrecherischen Augen haben.“ Shri Krishna ist aber derjenige, der sagte: „Ich komme auf die Erde, wenn Glani herrscht, d.h. wenn das Dharma im Niedergang ist. Wenn das Dharma schwach wird, dann kommt Er auf die Erde, und zerstört diejenigen Leute, die dafür verantwortlich sind, das Dharma so herunterzubringen. Als zweites sagte Er: „Ich schütze die Heiligen. Ich schütze die Heiligen und töte alle diejenigen, die teuflisch oder satanisch, die zerstörerisch sind.“ Dies sind Seine Versprechen, die Er vor langer Zeit als Shri Krishna gab. Als Vishnu kennen wir Ihn nur als denjenigen, der in erster Linie das Dharma gibt.

Aber alle Seine möglichen Eigenschaften wurden erst richtig ausgedrückt, als Er als Shri Krishna erschien. Selbst zur Zeit von Shri Rama konnten diese Qualitäten nicht auf so eine Weise gezeigt werden. Die erste Hälfte von Shri Krishnas Leben verbrachte Er in Gokul und Vrindavan, hier zeigte Er den wunderschönen Ausdruck Seines Charakters, als er Leela, Leeladhara, schuf, Er war derjenige, der sagte, ihr sollt zum Zeugen werden, und die ganze Welt als Drama betrachten, Sakshi Swarupa. Und wenn ihr die Welt dann einfach so seht, wie ein Kind, in kindlicher Freude, dann genießt ihr das Leben. Das ist das, was euch nun geschah, dass ihr wie die Bürger von Vrindavan und Gokul geworden seid, so wie ihr euch an euch selbst erfreut, an eurer Gesellschaft, an Gottes Segen. Er zeigte ebenfalls, indem Er Kaliya tötete, und Putuna und andere Leute, dass wenn jemand solch freudvolle Kinder Gottes ärgert, Er derjenige sein wird, der sie schützt und solche teuflischen Kräfte, die nur Ärger schaffen, tötet. Später wurde Er König und als König nutzte Er Seine Kräfte auf eine andere Weise. Seht zunächst Seinen eigenen Onkel, seine Verwandtschaft, sSein eigener Onkel mütterlicherseits war Kansa, ein ganz schlimmer Mann. Shri Krishna schonte ihn nicht, sondern tötete ihn. Er tötete so viele Menschen, bevor Er König wurde.

Was bedeutet nun, dass Er Seinen eigenen Onkel tötete? Er besaß im Gegensatz zu Jesus Christus und vielen anderen Heiligen nicht die Qualität der Vergebung. Er glaubte nicht an Vergebung. Er ist der einzige, der sagt, dass man bestrafen soll. Wir brauchen auch einen, der an die Strafen denkt. Wenn ihr wie Shiva seid, – Shiva liebte sogar die Rakshasas und segnete sie in Seiner Unschuld. Aber Shri Krishna glaubte überhaupt nicht an Vergebung, denn es war notwendig, dass es jemanden mit einem sehr strengen Geist gab, der der strengen Ansicht war, dass ein Teufel auch ein Teufel ist, und ein Teufel vernichtet werden muss. Während seines Lebens, wenn ihr es anschaut, tötete Er so viele Leute. Das bedeutet nicht, dass wir das Recht haben, jemanden zu töten. Er war Shri Krishna, wir sind das nicht.

Wir müssen vergeben, weil wir Menschen sind. Sobald wir vergeben, übergeben wir all unseren Ärger und unsere Rachegefühle Shri Krishna. Er übernimmt sie. Sobald ihr sagt: „ich vergebe“, übernimmt Er, weil Er nicht vergibt. Er wird sich der Sache unverzüglich annehmen und falls es gerechtfertigt und nötig ist, wird Er diejenigen bestrafen, die Heilige quälen, und das Dharma zerstören. Es ist sehr erstaunlich, dass, was auch immer von einer Person gepredigt wird, genau ins Gegenteil verkehrt wird. Es ist sehr überraschend. Zum Beispiel sagte Jesus Christus: „Ihr sollt keine ehebrecherischen Augen haben.“ Die Christen sind, was ihre Augen betrifft, die Schlimmsten. In ähnlicher Weise sagt man im Hinduismus: „Jeder besitzt den Spirit“.

Dennoch glauben die Inder immer noch an das Kastensystem und kämpfen gegeneinander. Bei allem, was gepredigt wurde, folgte man dem Gegenteil. Selbst wenn ihr den Koran lest, im Koran sprach Mohammed Sahib ständig über Rahmat, das bedeutet Barmherzigkeit. Aber ihr findet sie nirgendwo. Er sprach nicht von Shariat oder vielen anderen Dingen, die von den Moslems praktiziert werden, sie erfanden es selber. Er sagte niemals, dass Frauen ihre Gesichter oder Köpfe bedecken sollten, aber so wird es in Schärfe gehandhabt. Das zeigt uns, dass in allen Lehren die Menschen genau das Gegenteil zu tun versuchen. Aber wenn so etwas passiert, dann vermindert sich das Dharma. Ihr wisst, dass Amerika das Land Krishnas ist. Er herrscht über Amerika.

Es ist ein so reiches Land, weil Shri Krishna Kubera ist. Er ist der Herr des Reichtums. Er gab Amerika also Reichtum. Außerdem ist Er Vachana, das bedeutet Kommunikation. Seine andere Eigenschaft ist, dass er kommunizierte. Er war derjenige, der mit Gopis und Gopas tanzte. Er übergab ihnen Seine Kräfte. Die Kommunikation ist eine Seiner großartigsten Eigenschaften, die in Amerika ausarbeitet. Doch sie bewegen sich wieder in die verkehrte Richtung: Gibt es einen Krieg, zum Beispiel gegen Sadam Hussein, geht Amerika hin. Gibt es einen Krieg in Korea, geht Amerika hin.

Überall, wo es ein Problem gibt, muss Amerika hingehen. Ich meine, man könnte doch fragen: „Wer bist du? Was geht es dich an?“ Bleibe in deinem eigenen Land und genieße das Leben. Warum schickst du überall Truppen hin? Warum kümmerst du dich um jedermann? Selbst die Gründung der UN und all diesen Organisationen geschah unter Amerikas Führung. Sie spielen eine wichtige Rolle bei den Vereinten Nationen und den Aktivitäten um Weltfrieden und all dem. Aber wenn ihr tatsächlich einmal schaut, seht ihr, das, was Krishna lehrte, fehlt. Sie können kommunizieren.

Sie können Beziehungen zwischen Ländern herstellen. Aber unglücklicherweise haben sie kein Dharma, keine Ahnung von Dharma, keine Moral. Demokratie ohne Moral. In Amerika von Moral zu sprechen ist vollkommen sinnlos. Sie können niemanden verstehen, der über Moral redet. Doch inzwischen leiden sie sehr unter den Folgen ihrer Handlungen. Und einige verstehen auch langsam, dass sie wegen ihres unmoralischen Verhaltens soweit gekommen sind, dass fünfundsechszig Prozent der Amerikaner eine Krankheit zu erleiden drohen oder einfach sterben, und zwar sehr jung. Wenn diese Nachricht sie sehr klar erreicht, ist es ein Schock für sie. Dennoch fahren sie fort damit und denken, „Nein, nein, es ist in Ordnung. Für uns gilt das nicht.

Warum sollten wir uns sorgen?“ Seine Strafen haben schon begonnen, aber sie erkennen nicht, wo die Bestrafung anfing. Nehmt an, jemand führt ein unmoralisches Leben und wird davon krank. Diese Krankheit ist nicht heilbar. Sie versuchen alles, um herauszufinden, wie man diese Krankheiten heilen kann, die aufgrund eines unmoralischen Lebens entstanden, aber es gelingt ihnen nicht. Es ist für sämtliche medizinischen Wissenschaften Amerikas unmöglich herauszufinden, wie man diese speziellen Krankheiten heilt, die aus unmoralischem Leben entstanden. Das Schlimmste aber ist, dass sie noch nicht einmal sagen können, dass unmoralisches Verhalten falsch ist. Sie können nicht öffentlich eingestehen, dass unmoralisches Verhalten zu solchen Krankheiten führt. Die Unmoral wird vollkommen ignoriert, und das in einem Land, in dem Shri Krishna geboren ist. Er sagt immer wieder: „Verhaltet euch moralisch.“

Künstliche Moral ist vorhanden, so wie auch im Islam oder im Christentum darüber gesprochen wird, oder bei den Hindus, doch es ist künstlich, wenn man Moral nur heuchelt. Sie folgen dem einem Verhaltenskatalog und haben heimlich einen zweiten für sich selbst erstellt. Die Amerikaner sind allerdings offen. Alles, was sie tun, verbergen sie nicht. Sie sagen: „Wir glauben nicht an Heuchelei.“ Also verbergen sie es nicht. Und das hat dieses große, schöne, reiche, glückliche Land in solch einen Graben gefahren, dass Ich nicht weiß, wie es sich davon erholen kann, es sei denn, es wendet sich Sahaja Yoga zu. Was noch bewirkt das Dharma in einer normalen Person? Eine dharmische Person ist von Natur aus introspektiv. Sie versucht zu erkennen, „Handele ich richtig?

Ist das korrekt?“ Sie erlaubt ihren Gedanken nicht, falsche Dinge zu rechtfertigen. Dies ist eines der Anzeichen einer wirklich dharmischen Person. Es muss nicht unbedingt ein Sahaja Yogi sein. Doch er ist jemand, der sich selber fragt: „Ist das richtig oder falsch?“ Diese Fähigkeit hat Amerika vollkommen verloren. Sie versuchen nie, zu introspektieren. Im Gegenteil sagen sie immer: „Was ist daran falsch?“ Die Leute, die so fortfahren, geraten mit Sicherheit in ein Chaos, ohne moralische Anleitung oder Führung. Es ist die Introspektion, die euch ein erwachtes Bewusstsein schenkt.

Euer Gewissen teilt euch mit, wenn etwas falsch ist. Vielleicht werden sie in einem Teilbereich geleitet. Zum Beispiel könnten sie sagen: „Wir sind gut, was die Verwaltungsangelegenheiten betrifft.“ Oder: „Unser Schienensystem, unser Schiffsverkehr sind gut“, oder andere Dinge, vielleicht im Bankenbereich, oder anderes. Nur sind diese Dinge alle sehr oberflächlich für die Menschen und sie sind äußerlich. Das Innere wird vom Gewissen angleitet und durch eure moralische Introspektion. Die Leute fragen: „Mutter, was ist das Gewissen?“ Das Gewissen ist da. Es ist immer da, doch ein Mensch muss sich darüber klar werden: „Ich habe ein Gewissen.“ Und das Gewissen muss antworten.

Dieses Gewissen in uns ist das Licht von Shri Krishna, selbst vor der Selbstverwirklichung. Wie ihr wisst, steigt die Kundalini durch den Sushuma auf, der von Mahalakshmi geführt wird. Sie ist die Kraft von Shri Krishna. Indem ihr eurem Gewissen zuhört, entwickelt ihr in euch selbst einen Kanal von Mahalaksmi. Doch bei den Leuten ohne Gewissen – und zwar in jeder Hinsicht ohne Gewissen – wird ein Chakra in Ordnung, ein anderes aber gefährdet sein. Man muss sich also auf das Gewissen beziehen, welches jenseits von Rationalität ist. Es ist nicht rational. Es mag ab und zu rational scheinen, jemanden zu töten oder jemandes Geld an sich zu reißen oder jemandes Land. Es mag so scheinen. Aber euer Gewissen wird euch sagen, dass es nicht in Ordnung ist.

Zu der Zeit, als die Menschen in so viele Länder einfielen und versuchten, sie zu überwältigen, war Amerika das einzige Land, ihr müsst das verstehen, das seine Grenzen nicht verließ, um ein Großreich zu werden. Es ist erstaunlich, was sie dort zurückhielt. Denn zu der Zeit, als dieser ganze Unsinn überall geschah, in der Zeit, als es niemanden kümmerte, andere Menschen zu unterwerfen, sich deren Land anzueignen und mächtig zu werden, hielt sich Amerika damals zurück. Sie hatten es zuvor getan. Sie hatten das Land besetzt, sie waren Grundbesitzer geworden, sie hatten es auch getan. Natürlcih waren sie Fremde. Aber nachdem sie es getan hatten, machten sie in der Zeit, als andere versuchten, ihre Länder zu vergrößern, nicht mehr mit. Was war der Grund? Warum taten sie es nicht? Wir sollten diese Frage stellen: Warum hielt sich Amerika, als andere ihre Reiche ausdehnten, zurück?

Der Grund ist sehr einfach. Zu dieser Zeit waren einige große Menschen mit einem großen Gewissen geboren und führten das Land. Zum Beispiel war Waschington dort. Sicher, es waren so viele, wenn Ich sie aufzählte, würde es eine lange Liste werden. Aber schaut auf ihren Charakter, ihr Leben, ihren Lebensstil. Wenn ihr auf das Leben von Abraham Lincoln schaut, es ist voller Gewissen. Er erlaubt nicht, dass die Nation vom Weg abkam, mit der Absicht andere Länder zu unterwerfen und sie zu Sklaven zu machen … Er tat es nicht. Als erstes kam Columbus und eroberte sie, er versuchte es, aber tat nicht wirklich viel. Doch die Spanier und die Angelsachsen, sie alle, nachdem sie das Land erobert hatten, ließen sich dort nieder, als ob ihnen das Gebiet ganz selbstverständlich gehörte. Dann sprachen sie über Freiheit, Demokratie und höhere Werte.

Doch die Karmas ihrer Vergangenheit, des Tötens so vieler Eingeborener, so vieler Indianer, wird Shri Krishna nicht vergeben es sei denn, sie wenden sich Sahaja Yoga zu. Trotz jener Zeit versuchten die Amerikaner später nicht weiter, andere Länder zu überwältigen und ihr Reich zu vergrößern und all diese Grausamkeiten zu begehen, so wie Hitler, sie taten es nicht. Sie standen immer für etwas wie Gerechtigkeit ein, sie versuchten es zumindest. Dann wurden sie auch heuchlerisch, aber dennoch, oberflächlich gesehen, versuchten sie zu zeigen, dass sie für die Einheit der Welt sind. Sie sind gegen Rassismus, gegen Fundamentalismus, all dieses, Ich meine, sie propagierten eine Art von Idealismus. Trotz alledem begannen die selbstzerstörerischen Ideen in ihnen zu arbeiten. Ich würde sagen, es sind einfach ihre Karmas, die gegen sie arbeiten. Und deswegen greift die Gewalt dort so um sich. Es gibt so viele Krankheiten, so viele Dinge, und es ist bemerkenswert, dass all diese Probleme erst vor sehr kurzer Zeit in Amerika begannen, denn die Enthüllung beginnt gerade. Außerdem gibt es noch die vielen falschen Gurus, die nach Amerika gingen und die Leute einfingen, unschuldige, einfache Leute, die die Wahrheit suchten.

Wir haben so viele von ihnen in Amerika verloren. Ich würde sagen, in so einer Atmosphäre von Flüchen der Menschen, die damals getötet wurden, und die reagierten, so dass die Menschen falsche Dinge wählten. Warum sollten sie das Falsche tun, was ihr persönliches Leben betrifft? Ihnen wurde die Freiheit gegeben, aber sie dachten, die Freiheit sei dazu da, sich zu ruinieren und ihr Leben ins Chaos zu stürzen. Diese falsche Idee arbeitete in ihnen. Dann wurde diese Idee kollektiv. Als sie kollektiv wurde, fand man heraus, dass die Leute all die Dinge mögen, die zerstörerisch sind. Wir haben dort Hollywood, all die großen Organisationen und Musiker und starke destruktive Kräfte, die Gruppen und militante Organisationen bildeten, die öffentlich sagen, dass sie „so und so sind“. Zum Beispiel gibt es in Amerika satanische, teuflische Organisationen. Oder Hexerei.

Ganz öffentlich. Sie sind öffentlich eingetragene Organisationen in Amerika, während nirgendwo sonst in der Welt es möglich ist, eine Schwarze Magie-Organisation, oder eine Hexenkraft-Organisation öffentlich zu genehmigen. Sie sind so weit gegangen, und haben es kollektiv akzeptiert. Der Grund dafür ist, dass sie bestraft werden. Deswegen ist Amerika ein schwieriger Ort für uns, für Sahaja Yoga. Man muss wirklich Mitleid mit ihnen haben. Sie durchlaufen jetzt die Phase der Bestrafung, weil ihre Vorfahren alles Falsche akzeptierten und sie selber auch nicht das Dharma als Prinzip des Lebens akzeptierten. Sie glaubten, Dharma bedeute, sie ihrer Freiheit zu berauben, es bedeute, ihr persönliches privates Leben in andere Hände zu legen. Was können wir also tun, um das Dharma in Amerika zu etablieren? Ich war mindestens zehn Mal in Amerika, häufiger als in Russland, und Ich möchte ihnen wirklich gerne irgendwie zeigen, dass sie ihr Dharma verloren haben.

Doch sie werden es nicht an sich herankommen lassen. Denn sie sind sehr egoistisch. Sagt ihr es ihnen, werden sie ärgerlich. Und im Gegenteil, wenn jemand ihnen sagt, wie Rajneesh und diese Leute: „Oh, kein Dharma, habt eure Schwächen“, wird ihren Egos geschmeichelt und sie sind dann sehr glücklich. Es ist eine schwierige Aufgabe in diesem Land, den Menschen zu verstehen zu geben, dass sie unter Bestrafung stehen, und diese Bestrafung nur überwunden werden kann, wenn sie Sahaja Yogis werden. Mithilfe von Sahaja Yoga wird ihr Dharma erweckt und alle Bestrafung und alle Flüche werden vorbei sein. Amerika braucht Sahaja Yoga viel mehr als jedes andere Land. Aus diesem Grund bin Ich um Amerika so besorgt. Ich spreche weniger von Südamerika als von Nordamerika. Aber selbst in Südamerika fand Ich, dass es eine Nation ist, die überhaupt nicht vom Dharma geleitet wird.

Öffentlich feiern sie diesen Karneval, dies und das. Ich meine, wie könnt ihr in einem Land all diese Dinge tun? Sie folgen den Fußstapfen von Nordamerika. So wie sie in Nordamerika diesen Halloween-Unsinn treiben. Ich meine, stellt euch vor, offen in den Straßen tun sie diesen Halloween-Unsinn. Und hier folgen sie dem Karneval. Es ist eine große Sache für sie, nach Rio zu gehen, wie eine große Errungenschaft, und den Karneval zu besuchen, sie kommen aus allen Gegenden, sogar aus Australien. Das alles arbeitet sehr gegen sie. Ihre Lage ist in vielerlei Hinsicht so schlecht, dass man nicht leicht erklären kann, warum sie so weit gehen. Dreizehn-jährige Mädchen werden in Brasilien zu Prostituierten gemacht.

Öffentlich. Alle Bäume im Amazonas werden gefällt. Öffentlich. Der Schmuggel findet öffentlich statt. Die Politiker sind korrupt. Es gibt dort so viel Schwarze Magie, so viel, und ganz öffentlich. Sie folgen einfach den Fußstapfen von Nordamerika. Das Dharma ist dort wie die Katholische Kirche. Welches Dharma lehrt sie die Katholische Kirche? Sie gehen in die Kirche, sie tun alles, aber kehren mit den gleichen Ideen wie vorher nach Hause zurück.

So viele Länder dort sind so arm. Und das zeigt, dass Kuberas Aufmerksamkeit nicht auf diesen Ländern liegt. Normalerweise sind arme Leute sehr dharmisch, normalerweise. Denn, seht, Geld gibt ihnen diese Ideen, allen Unsinn zu tun und Ego. Normalerweise sind arme Leute dharmsich, aber dort ist es anders. Sie leben zu sehr mit Schwarzer Magie. Sie sagten Mir, dass diese Schwarze Magie aus Afrika zu ihnen kam und sie sie akzeptierten. Aber mittlerweile ist sie in Südamerika so weit entwickelt, dass man unmöglich verstehen kann, wie sie so einen Unsinn akzeptieren konnten und sich so leicht selber verfluchen. Wir müssen nun verstehen, dass diese Probleme auch in uns selber existieren, in unseren Vishuddhi-Chakras. Wenn wir unser Vishuddhi-Chakra in Ordnung halten, heißt das, beide Seiten, die rechte und die linke.

Die rechte Seite des Vishuddhi repräsentiert das Sprechen, das Sprechen über Dharma, das, so können wir sagen, auf der aggressiven Seite ist. Aber die Leute, die aggressiv sind, die aggressiv sprechen, die versuchen, andere durch ihr Reden zu dominieren, sind rechtsseitig. Ich traf Leute, die wirklich falsche Dinge tun. Nehmt zum Beispiel einen Diener, der etwas stiehlt. Wenn ihr ihn ruft, wird er so grob sein, dass es euch erstaunt. So ein Mann ist so grob. Wie konnte er etwas stehlen? Er hat keine Angst und antwortet ganz nett. Die rechtsseitigen Leute können jede Sünde, die sie begangen haben, vertuschen, alles, was sie falsch getan haben, jeden begangenen Mord, allein durch ihr Reden. Es kann ein aggressives Reden sein, dreist.

Die Leute mögen denken: „Wie kann das sein? Dieser Mensch spricht über alles so lautstark“, und ihr seid einfach perplex und denkt, „Nein, das ist nicht möglich, wie kann jemand solche Dinge sagen?“ In dieser Art geraten auch wir normale Menschen in alle möglichen unsinnigen Angelegenheiten, und versuchen uns dann durch Reden zu rechtfertigen, uns da herauszuwinden. Ihr wisst, dass viele Verbrecher, Kriegsverbrecher allein durch Reden wieder herauskamen. Sie erfanden Geschichten, die irgend etwas demonstrierten. Das ist in all uns Menschen vorhanden, wir haben die Kapazität, etwas zu sagen, durch das wir das Falsche bedecken, das wir taten. Doch wir bemerken nicht, dass uns der Schaden, den wir verursachen, nicht vergeben wird, und noch viel weniger, wenn wir so reden, weil wir dann Shri Krishna vernichten. Wenn ihr anfangt, Falsches zu rechtfertigen und zu rationalisieren, dann werdet ihr sehr hart bestraft, und zwar so sehr, dass ihr nicht wisst, wie ihr da herauskommen könnt. Physisch, mental und emotional. Also sollte euer rechtes Vishuddhi von einem Temperament, einer Kultur, einem Stil, einem Verhalten sein, dass darin die Qualität Shri Krishnas ist, es sollte „madhurya“ sein, das heißt melodisch.

Wir sollten so sprechen, dass es melodisch klingt. Die Person, die euch zuhört, sollte euch zuhören, als ob sie der Flöte Shri Krishnas lausche. Die Stimme eines Sahaja Yogis sollte so süß sein. Wenn ihr zu jemandem sprecht, sollte es melodisch sein, und überhaupt nicht aggressiv, sondern melodisch. Ihr solltet nicht sarkastisch reden, niemanden verletzen. Jedes Wort, das eine andere Person veletzt, kann nicht von einem guten rechten Vishuddhi stammen. Auf keine Weise solltet ihr verletzen. Ich wünsche Mir, dass alle Sahaja Yogis die melodische Stimme von Shri Krishna entwickeln, wenn ihr Vishuddhi erwacht. Madhurya in ihrem Verhalten – Madhurya. Wenn ihr mit jemandem sprecht, gibt es so viele Gesten, durch die ihr Madhurya ausdrücken könnt.

Zum Beispiel fand Ich in Italien und anderen Orten, dass die Menschen ihre Hände zu sehr einsetzen. Das ist auch der Stil von Shri Krishna. Aber sie benutzen ihre Hände auf so eine Weise, dass man manchmal nicht versteht, was sie meinen. Und manchmal können sie auch ziemlich aggressiv sein, so wie sie ihre Hände benutzen. Die Hände sollen so benutzt werden, dass sie Madhurya kreieren. Ich fand in Russland, oder besonders in Osteuropa, wo die Menschen, wenn sie ihre Liebe ausdrücken, die Hände so halten, wenn sie Namaste sagen. Der ganze Ausdruck ist so süß, und auch ihre Herzen sind so voll, wenn sie Mich sehen. Sie wissen nicht, wie sie es zeigen sollen. Also halten sie ihre Hände so. Oder wenn sie schüchtern sind, machen sie so.

Sehr süße Dinge drücken sie durch ihre Hände und durch ihre Augen aus. Die Tränen, seht, schaffen wirklich dichte Wolken, von Mitgefühl in Meinem Herzen, wenn Ich sehe, wie ihre Augen ihre Liebe für Mich zeigen. Alles, die Tränen, alles, das Gesicht, die Augen, die Hände, all das gehört zu Shri Krishna. Es drückt sich in ihrem Verhalten, in ihrem Reden, wie sie sich geben, aus. Die selben Augen könnt ihr dafür einsetzen, Aufgebrachtheit und Ärger zu zeigen. Viele Menschen kontrollieren andere mit ihren Augen. Sie starren jemanden an, versuchen zu kontrollieren. Manchmal verurteilen sie jemanden mit den Augen. Und manche benutzen sie als Zeichen der Verachtung oder zeigen ihre Zunge, um jemanden zu beleidigen. Wir sollten in unserem Verhalten Süße zeigen.

Als Ich zum ersten Mal nach England ging, Ich hatte Englisch auf Meine Weise gelernt, aber als Ich dort ankam, sagte man Mir: „Wenn Sie ein Wort wie „thought“ sagen, müssen Sie „thought“ sagen. Sie müssen Ihre Zunge herausstrecken und „thought“ sagen.“ Ich fand das absurd. Warum sollte ich Meine Zunge herausstrecken? Er sagte: „Solange Sie die Zunge nicht herausstrecken, ist die Aussprache nicht korrekt.“ Ich sagte: „Das ist Englisch. Ihr habt einen Unsinn entwickelt, jederman die Zunge zeigen zu müssen.“ Wenn ein Kind wütend wird, dann zeigt es automatisch seine Zunge. Seht, all diese Ausdrücke und Gesichter ziehen, so wie sie sagen „Kopf hoch“, seht ihr, das habt ihr bestimmt gehört, mit einer Nase so, seht, hochnäsig, wo ihr einfach das Gesicht verzieht, und ein böses Gesicht macht, um jemanden zu ärgern, oder ihr rümpft die Nase. Die Leute tun das, um zu zeigen, dass sie auf die andere Person herabsehen.

All diese Ausdrücke stammen von der Gnade Shri Krishnas, aber die Kraft dahinter ist Madhurya, die Süße, die Melodizität. Die Kommunikation sollte so süß sein, dass sie eine große Freude und Glücklichsein bewirken. Ihr habt das Lied von Baba Mama über Meine Augen gehört: Ich schaute ihn nur an, mit diesem Blick, der diese wundervolle Musik in ihm entstehen ließ. Ihr solltet so weit wie möglich, versuchen, eure Augen auf das Grün zu richten, das ist am besten. Das besänftigt und ihr entwickelt die sanfte Qualität des Grün. Ich sage immer, besser schaut auf das Grün um euch herum, denn es besänftigt euren Blick. Auf die gleiche Weise müsst ihr versuchen, die Person, mit der ihr sprecht, zu beruhigen. Die Person muss schmelzen. Stattdessen argumentiert und streitet ihr, so dass die Person niemals weich wird. Stattdessen gießt ihr noch Öl auf das Feuer.

Madhurya war die Qualität von Shri Krishna, Er drückte sie durch Sein Leben aus, so wie Er auf wunderschöne Weise Dinge sagte, in Seiner eigenen Süße, besonders in Seiner Kindheit. Die andere Qualität von Shri Krishna, die wir durch unser rechtes Vishuddhi ausdrücken, ist Diplomatie. Doch es gibt zwei Arten von Diplomatie: Die eine ist wahrhaftig, die andere ist künstlich. In der wahrhaftigen Diplomatie braucht ihr euch nicht an Standards zu halten oder Bücher darüber zu lesen, um zu wissen, was Diplomatie ist. Ihr wisst es von innen heraus. Das alles arbeitet sehr süß, auf ganz originäre Weise. Ich selbst habe es viele Male selbst benutzt, und ihr alle könnt es auch häufig anwenden. Aber es ist nur möglich, wenn ihr nicht ärgerlich werdet, es ist unmöglich, wenn ihr ärgerlich seid. Ich habe euch schon einmal eine Geschichte erzählt, über einen namens Gagangiri Maharaj. Ich besuchte ihn, aber er war sehr ärgerlich, weil er den Regen nicht aufhalten konnte.

Er dachte, er könne den Regen aufhalten. Ich war vollkommen nass geworden. Er war so ärgerlich und fragte: „Ist es mein Ego, das Du zu kontrollieren versuchst? „, und stritt ein wenig mit Mir. Ich antwortete: „Nein, das ist nicht der Grund.“ Er fragte: „Warum dann? Warum hast du mir nicht erlaubt, den Regen zu stoppen? Jetzt bist Du ganz nass.“ Ich sagte: „Weil du ein Sanyasi bist und einen Sari für Mich gekauft hast. Ich nehme keinen Sari von einem Sanyasi an.

Also musste Ich um deinetwillen nass werden.“ Damit war die Angelegenheit erledigt. Der ganze Ärger war verschwunden. Auf diese Weise müssen wir die Menschen erweichen. Diese Art von Diplomatie überzeugt niemanden durch Intellekt oder Ärger oder so etwas, sondern durch eure Güte, eure guten und süßen Worte, und eure vergebende Natur. Diese Qualität besaß Shri Krishna und wendete sie bei vielen Menschen an. Bei manchen wirkte es, bei manchen nicht. Er sah es dann aber nicht als Versagen an. Es ist wichtig, die Reaktion der anderen Person zu sehen. Diese Qualität des rechten Vishuddhi solltet ihr also haben, mit anderen zu sprechen und sie zu erweichen.

Ich hoffe, dass die Menschen in Amerika diese Qualität entwickeln und versuchen, die Beziehungen zueinander zu verbessern. Tatsächlich haben sie eine sehr süße Art zu sprechen, muss Ich sagen. Sie sind sehr freundlich. Wenn man ihnen Geschenke gibt, sind sie glücklich, schenken aber selber nichts. Ladet ihr sie zum Essen ein, kommen sie zehn Mal zu euch, aber werden euch selber nicht einladen. Seht, sie sind so lange freundlich, wie ihr etwas für sie tut. Doch die Erwiderung finden sie schwierig: sie tun es nicht. Also läuft diese Angewohnheit auf eine süße Ausbeutung einer anderen Person hinaus. Das müssen wir verstehen, durch die Süße dürfen wir niemanden ausbeuten, sondern mithilfe der Süße sollt ihr eine Person erweichen und zu einem Punkt führen, an dem sie versteht, was Güte bedeutet. Nun, über die Südamerikaner habe Ich euch schon gesagt, dass sie äußerst einfache und unschuldige Leute sind.

Sie sind sehr arm, einfach und unschuldig, aber sie sind in diese Schwarze Magie eingedrungen, und erkennen jetzt glücklicherweise, dass es die Schwarze Magie ist, die ihnen Ärger bereitet. Doch irgendwie haben sie sich zu sehr darauf verlassen, auf der linken Seite. Deswegen fühlen sie jetzt schuldig und sehr schlecht. Ständig fühlen sie sich total schuldig. Ihr ganzes Verhalten ist so, als ob sie etwas Falsches getan hätten, aber nicht wissen, wie sie sich selber korrigieren können. Für uns ist es wichtig, sich überhaupt nicht schuldig zu fühlen. Wir sind alle Sahaja Yogis. Wie können wir schuldig sein, wenn wir der Spirit sind? Der Spirit kann nicht schuldig sein. Diese Schuldgefühle müssen weggehen.

Wenn wir uns schuldig fühlen, verlieren wir unsere Kraft, Zeuge zu sein, denn im Falle von Schuld legen wir sie hier ab. Aber wir können dann nicht sehen. Wir können nicht beobachten, was falsch läuft, und wollen die Schwierigkeiten auch nicht ansehen, unsere Fehler oder die Schwierigkeiten, die wir haben. Wir legen es einfach dort ab, fertig. Und alles sammelt sich hübsch dort an. Aber wir wollen es nicht ansehen. Nehmt einen Mann oder eine Frau, die von Natur aus brutal ist. Plötzlich bemerkt sie, dass sie brutal war, oder was auch immer. Sie legt es dort ab, und sagt: „Oh, ich war sehr schlecht. Ich war grausam.“

Dies und das, aber sie sieht es nicht an. Anschauen bedeutet, sie sollte erkennen, warum sie brutal war. Warum war das nötig gewesen? Ich hätte so nicht sein sollen und ab jetzt will ich nicht mehr brutal sein. Das beendet alles. Aber Worte wie: „Ich bin schuldig“, helfen überhaupt nicht. Im Gegenteil, ihr kennt die Probleme der Schuldgefühle, die gleichen Probleme haben sie heute in Südamerika. Als Ich dort hinging, war Ich überrascht, dass in Brasilien ein hochrangiger Mann zu Mir so sprach: „Oh, wir wissen, wir haben eine Menge Fehler. Wir sind nicht gut, dies und das. Aber Ich sagte ja schon, warum korrigiert er sie nicht einfach?

Wenn er den Fehler kennt, warum korrigiert er ihn nicht? Dann bat er Mich: „Bitte schreib mir alle Dinge auf, die Du an uns falsch findest.“ Das war wirklich süß von ihm. Dann kam ein Journalist und wir sagten es ihm. Ich glaube, sie tun jetzt etwas dafür. Sie versuchen es, und die Dinge werden sicher besser werden. Im Gegensatz dazu fand Ich Russland ganz anders. In Russland sagten sie nie: „Wir sind schuldig“, oder so etwas, nichts dieser Art. Sie sagten es nie. Sie sagten: „Die Zeit ist jetzt vorbei.

Wir sind nun im Königreich Gottes. Fertig. Es ist vorbei. Wir sind im Königreich Gottes und müssen unser Leben genießen.“ Alles ist positiv. Sie sprachen nie über die Vergangenheit, ihre Regierungen oder was geschah, über Stalin oder Lenin oder andere. Es betraf sie nicht mehr. Sie standen darüber. „Warum sollten wir uns sorgen?“ fragten sie.

Lass sie kämpfen und tun was sie wollen. Sie möchten gar nichts über ihre Politik wissen, oder über andere Probleme. Sie glauben, ihre Probleme werden gelöst. Wir sind selbstverwirklichte Seelen. Wir genießen uns selber. Lasst uns genießen. Ein sehr direktes Verständnis von Sahaja Yoga. Aber Ich traf andere Leute, die Mir seitenweise Bekenntnisse schrieben, als ob Ich ein Priester sei, ein katholischer Priester, seht, über alles was sie taten, dieses und jenes, und Ich will es gar nicht lesen. Ich werfe es einfach weg oder verbrenne es. Sie versuchen zu gestehen.

Aber es ist nicht nötig. Es gibt nichts zu sagen. Und nichts, wo man verweilen sollte, welche Fehler man machte, sondern einfach genießen, was man jetzt hat. Es ist so, wie wenn ein Bettler zum König gemacht wurde. Er sollte sein Königreich genießen und sich wie ein König benehmen. Dennoch erinnert er sich mehr an seine Vergangenheit, und bittet jeden, der vorbeikommt, um fünf Rupies oder fünf Pfund. So ist das. Sobald ihr im Königreich Gottes seid, wisst, dass ihr dort seid. Aber diese Schwarze Magie ist sehr gefährlich und kann durch jeden wirken. Es kann durch eure Beziehungen, eure Freunde, durch jeden wirken.

Ihr müsst also sehr vorsichtig sein, dass ihr nicht aufgrund eurer Schuldgefühle anfällig für Schwarze Magie werdet. Es kann euch zerstören. Es kann eure Familien zerstören. Selbst wenn ihr ein Sahaja Yogi seid, kann es euch zerstören. Diese Schuld müsst ihr vollkommen aufgeben. Ihr solltet euch nicht schuldig fühlen. Die Schuld wurde in euch hineingelegt. Jemand kann sagen: „Oh, du bist so schlecht. Du tatest dies oder das nicht für mich.“ – oder ähnliches. Sie setzen Ideen.

Dann fangt ihr an zu denken: „Oh, ich hätte dies für ihn tun sollen. Ich hätte es tun sollen. Es war mein Fehler“, oder so etwas, und dann setzt die Schuld ein. Anstatt etwas für diese Person zu tun, oder statt zu verstehen, das dies alles Unsinn ist, brüten sie weiter darüber bis sie dann plötzlich merken, dass sie ein Problem von Besessenheit haben, oder von Schwarzer Magie betroffen sind. Ihr müsst das vergessen und in die Atmosphäre eintauchen, in der ihr wisst, dass ihr nun im Königreich Gottes seid. Was Shri Krishna angeht ist alles, was gesagt wird, weniger als das, was Er immer sagte, das ist Mein Gefühl, und dass Seine Hauptarbeit durch euren Verstand geschieht. Das ist die Virata. Er arbeitet durch unseren Verstand. So wie Shiva durch unser Herz arbeitet, arbeitet Er durch unseren Verstand. Und nach Sahaja Yoga, nach der Selbstverwirklichung, können all die Subtilitäten des Gehirns und das Wissen sich manifestieren und ausdrücken.

Doch das Größte, was passiert, ist die Integration, die in eurem Verstand stattfindet. Jetzt will nicht mehr euer Herz das eine und euer Verstand das andere. Es findet eine Integration statt. Und wenn diese Integration stattfindet, wird es sehr leicht, ein dharmisches Leben zu führen. Selbst ohne zu denken, ohne etwas darüber zu lesen, werdet ihr einfach dharmisch. Niemand muss euch sagen, dass ihr dharmisch sein sollt. Von innen heraus werdet ihr dharmisch, weil euer Verstand, der normalerweise für Rationalität verwendet wird, um all das zu rechtfertigen, was falsch ist, dharmisch und göttlich wird. Das ist das Größte, das Shri Krishna für euch tut, euren Verstand selber dharmisch zu machen. Er wird dann ein Gefährt für das Verständnis von Dharma, ein dharmisches Leben zu führen und fest im Dharma zu stehen. Es ist der Verstand, es ist der Verstand, der euch wirklich meistens vom Dharma wegführt, neben der Schwarzen Magie.

Aber sobald das Sahasrara geöffnet ist, drückt sich die Virata aus. Dann seid ihr über euch selbst erstaunt. Jemand, der immer dachte, „Das ist Genuss. Das ist mein Recht. Ich musste es tun. Wer soll mir etwas verbieten?“ und all das, der wird plötzlich ein Prophet. Das ist der größte Segen von Shri Krishna, dass Er die Virat ist und die Virat euer Verstand, und der Verstand von Gottes Allmächtigkeit die Virat. Was ihr verstehen müsst, ist, dass nach der Selbstverwirklichung eine Person Ideen erhält, die immer konstruktiv sind, und wenn nicht, dann ist er kein Sahaja Yogi. Konstruktiv und dharmisch, es ist sehr wichtig für uns zu verstehen, wohin bewegt sich unser Verstand?

Sagt er uns etwas Widersprüchliches oder etwas Falsches? Ihr müsst nur wachsam sein und ihr werdet erstaunt feststellen, wie sehr sich euer Denken verändert hat. Der einst verdrehte Verstand ist ganz normal geworden. Das geschieht ganz leicht, wenn ihr einfach nur jeden Tag meditiert und selbst schaut, wie der Ausdruck eures Sahasraras euer ganzes Wesen durchdringt und in eurem Leben zu wirken beginnt. Dann manifestieren sich all die Kräfte eines Sahaja Yogis und ihr habt keine Zweifel mehr an euch selbst. Auch andere werden nicht mehr an euch zweifeln. Möge Gott euch segnen.