Gurupuja, Ihr müsst mir etwas versprechen

London (England)

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Gurupuja, Ihr müsst mir etwas versprechen, London (England)

Shri Mataji Nirmala Devi:

„Heute ist der Tag der Verehrung eures Gurus – der auch eure Mutter ist. Und wie ich euch sagte, ist es ein sehr einzigartiges Ereignis, dass die Mutter selbst euer Guru werden muss.

Und ihr wisst auch, dass es für eine Mutter eine sehr schwierige Aufgabe ist, ein Guru zu sein, weil ihre Liebe so überfließend ist, dass es für Sie schwierig ist, ihren Kindern irgendeine Disziplin beizubringen. Sie kann ihre eigene Liebe nicht disziplinieren, wie kann Sie ihre eigenen Kinder disziplinieren?

Wenn man so ist, ist die Verantwortung der Jünger viel größer. Wenn der Guru eine Person ist, die euch disziplinieren kann, ohne dass ihn das schmerzt, ist er viel fähiger dazu und kann das tun. Aber für eine Mutter ist es eine sehr, sehr, sehr schwierige Aufgabe, der Guru zu sein, würde Ich sagen. Sie weiß nicht, wie man ausbalanciert, und Sie ist äußerst verzeihend, weil Sie eine Mutter ist. Während der Guru von Anfang an nicht vergibt. Aber die Mutter erträgt es bis zum Schluss. Selbst wenn das Kind sie verlassen hat, selbst wenn es sie geschlagen hat, selbst wenn es gewillt ist, sie zu töten, wird sie dennoch sagen: „Mein Kind, bist du verletzt?“

Dann liegt die Verantwortung der Jünger viel mehr darin, dafür zu sorgen, dass sie Sie nicht verletzen, und dass sie Meine Liebe nicht als selbstverständlich betrachten. Denn sie müssen wissen, dass sie sich beweisen und sich verbessern müssen.

Deshalb ist dieser Tag eine sehr einzigartige Kombination aus enormer Liebe, die mich überflutet, und auch dem Gedanken – oder der göttlichen Inspiration, würde ich sagen, die mir sagt, dass ihr diszipliniert werden müsst. Ihr müsst diszipliniert werden – aber auf Sahaja Weise, nicht von einer anderen Person. Das muss sein, denn wenn das Schiff nicht richtig festgebunden und nicht seetüchtig ist, kann es nicht sehr weit fahren.

Wenn ihr die Fahrt im Ozean Seiner Gnade und Seines Mitgefühls, Seiner Glückseligkeit und Güte genießen möchtet, müsst ihr euch selbst vollständig aufbauen.

Jetzt haben wir gesehen, dass wir Chakras haben, und wir können sie erregen, wir können sie erwecken, indem wir die Gottheiten erwecken. Aber ist es kein mechanischer Prozess. Jede Gottheit hat etwas Subtiles dahinter, das ein sehr subtiles Wesen in euch ist. Ihr kennt jedes Einzelne davon. Und ihr wisst, warum diese Chakras blockieren – weil euch noch etwas Bestimmtes fehlt. Es gibt nichts, worüber ihr euch schlecht fühlen müsstet. Wie ich euch schon sagte, ist dies wie euer Auto draußen. Dies ist euer Instrument. Aber das Instrument muss ordentlich abgestimmt und gereinigt werden.

Heute möchte ich, dass ihr euch zu bestimmten Versprechen bereit erklärt. Und das Allererste, so wie Christus gesagt hat: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Ich würde noch einen Schritt weiter gehen und sagen: „Liebe deinen Nachbarn, der ein Sahaja Yogi ist, mehr als dich selbst.“ Lasst uns damit anfangen. Ich bitte euch nicht, dies für das gesamte Universum zu tun – bloß untereinander.

Entscheidet erstens: Was habt ihr für andere getan?

Zweitens: ihr müsst ein Versprechen geben, dass ihr zu keinem anderen Sahaja Yogi jemals ein hartes Wort sagen werdet, selbst wenn er euch wild schlägt. Wenn ihr mir dies geben könnt. Ab heute ist das die größte Sünde, die ihr begehen könnt.

Versucht nicht, andere zu korrigieren! Wenn jemand euch bittet, ihn zu überprüfen, sagt ihm: „Dies ist das Problem.“ Aber seid nicht unfreundlich! Benutzt eure Zunge, um etwas Liebes zu sagen. Das sage Ich euch immer und immer wieder. Andernfalls werde Ich euch eine Art Beschränkung auferlegen. Versucht eure Zunge zu kontrollieren. Es ist sehr wichtig, etwas lieb zu formulieren. Ihr könnt das, ihr seid Sahaja Yogis, es ist sehr einfach, etwas lieb zu formulieren. Es ist so attraktiv. Warum sagt ihr unfreundliche Dinge? Wozu? Um Feinde zu erschaffen? Wenn ihr Feinde haben wollt, könnt ihr so viele haben: dafür braucht ihr keine harten Dinge zu sagen. Es ist sehr einfach, Feinde zu sammeln. Es ist schwierig, Freunde zu finden. Und es ist schwierig, eigene Freunde und Verwandte zu bekommen. Ihr Sahaja Yogis habt eine gemeinsame Mutter. Und das tut Mir am meisten weh: was auch immer versucht, euch zu teilen, wird Mein Herz in viele Teile zerreißen. Und dieser Körper wird in viele Teile geteilt. Also tut Mir das nicht an. Dies ist das größte Leid, das ich von euch haben kann. Ich bitte euch, das nicht zu tun, weil Ich euch in Mein Wesen aufgenommen habe, und ihr ein wesentlicher Bestandteil von Mir seid. Ihr seid eines der tausend Blütenblätter Meines Sahasraras, und Ich möchte nicht, dass diese Blütenblätter von euch zerbrochen und von anderen mit Füßen getreten werden. Ihr habt eure eigene Würde, und ihr sollt die Würde anderer respektieren. Und ihr seid Sahaja Yogis, selbstverwirklichte Seelen, das müsst ihr wissen. Ihr seid keine gewöhnlichen Menschen. So wie ihr euch selbst respektiert, werdet ihr andere respektieren.

Dies Eine muss Ich euch sagen: dass ihr untereinander sehr bescheiden und sehr freundlich und äußerst lieb sein solltet. Und wenn ihr damit beginnt, lernt ihr nach und nach eine Methode, mit der ihr sehr freundlich sein werdet. Es ist besser freundlich zu sein, als unfreundlich zu sein. Es ist besser, geschlagen zu werden, als andere zu schlagen. Es ist besser, simpel zu sein und betrogen zu werden, als andere zu betrügen.

Wir sind wie der Schild, und der Schild muss gegen das Schwert kämpfen. Ein Schwert kämpft nicht gegen ein Schwert, es ist ein Schild, der es bekämpfen muss.

Ihr müsst dies verstehen, dass unfreundliche Worte gar nicht gesagt werden dürfen. Bleibt ruhig! Bleibt einfach still. Versucht eure Zunge unter Kontrolle zu halten.

Das ist das Eine: Es sollte keine Uneinigkeit geben, weil ihr untereinander kollektiv bewusst seid. Wenn es zwischen euch Uneinigkeit gibt, könnt ihr nicht eins sein – wie können wir uns dann vorstellen, dass die ganze Welt eins ist? Überlegt euch das!

Und eure Verantwortung ist viel größer, weil ihr die ersten Menschen seid, die es in ganz Europa und ganz England bekommen haben.

Respektiert euch gegenseitig. Denkt an die guten Eigenschaften, die jeder hat. Versucht, zu lieben.

Wenn Ich wie ihr wäre … ihr wisst, Ich bin vollständig, Ich habe kein Problem – warum Ich mir Sorgen mache? Weil ich euch liebe. Wenn ihr euch liebt, werdet ihr die guten Eigenschaften einer anderen Person sehen und werdet sie euch einverleiben. Versucht, euch gegenseitig zu lieben. Aber verwechselt diese Liebe nicht mit der körperlichen Liebe. Dies ist göttliche Liebe: absolut rein, erhebend und sie hilft euch, aufzusteigen.

Heute Abend versprecht ihr Mir, dass ihr jeden Sahaja Yogi als eine Person verbunden in Liebe und nicht in Hass betrachten werdet. Und wenn ihr denkt, dass jemand es nicht richtig macht oder es schlecht macht, dann heilt diese Person. Ihr könnt zu Haus sitzen, und ihr wisst, wie das geht. Aber seid nicht unfreundlich.

Wenn ihr schlecht über jemand redet, tut ihr nichts, um dieser Person zu helfen.

Ihr solltet eure Methoden anwenden, die ihr sehr gut kennt. Dies ist ein Punkt. Und dies wird Mir die größte Freude bereiten, die größte von allen: Wenn ich sehen werde, wie alle Meine Kinder einander lieben, und freundlich zueinander sind, für andere etwas tun und versuchen, sich gegenseitig zu helfen, und extrem demütig sind.

Einige von euch sind besser dran, einige von euch sind intelligenter, einige von euch haben mehr Herzqualitäten. Versucht auf niemand hinabzuschauen, dem es ein wenig an Intelligenz mangelt, oder auf jemanden, der etwas weniger Liebe hat. Vielleicht will diese Person einfach mehr Liebe. Aber versucht zu geben, anstatt von anderen zu erwarten, dass sie geben.

Dann das zweite Versprechen:Ich möchte, dass ihr alle heute wisst, dass ihr die Menschen seid, die Sahaja Yoga in diesem Land und auch in anderen Ländern aufbauen müssen, wohin ihr auch geht. Ihr seid also wie Samen, und dieser Samen muss den ganzen Baum wachsen lassen! Ihr müsst alle anderen Bäume zur Welt bringen, also seht, wie wichtig ihr seid!

Also müsst ihr heute entscheiden, dass ihr in eurem persönlichen Leben ehrlich sein werdet. Ihr werdet euch selbst zuschauen. Ihr werdet in euer Inneres schauen. Ihr werdet keine Lügen erzählen. Und ihr werdet euch um eure Keuschheit und euer Leben als etwas sehr Kostbares kümmern. Und ihr werdet euch nicht selbst betrügen. Und ihr werdet euch nicht selbst erniedrigen. Und ihr werdet euch nicht selbst schlecht machen, in euren eigenen Augen, sondern jene Augen entwickeln, die all diese Dinge kritisieren, und die sich selbst sehen können.

Heute müsst ihr Mir versprechen, dass ihr meditieren werdet, ihr werdet nach innen schauen und dann in euer Selbst gelangen.

Drittens werdet ihr Sahaja Yoga – das Gottes eigene Methode ist – nicht kritisieren – auf keinen Fall! Wenn ihr einen Teil von Sahaja Yoga nicht versteht, könnt ihr kommen und Mich fragen, aber kritisiert nicht! Das müsst ihr Mir versprechen.

Was bisher alles passiert ist, ist passiert. Es ist fertig. Es ist vergeben. Aber kritisiert Seine Wege jetzt nicht mehr, denn jetzt seid ihr in eine höhere Position gebracht. Ihr werdet heute in eine höhere Position gebracht. Keine Kritik mehr an Sahaja Yoga – auf keinen Fall! Denn dann kritisiert ihr Gott selbst! Wenn ihr nicht versteht, fragt Mich.

Und jetzt wisst ihr, dass ihr die Leute seid – Gott hat nur diejenigen gesandt, die wirklich wissen, dass Sahaja Yoga der einzige Weg ist. Es wird nur euch  wenigen Menschen offenbart, dass dies die Wahrheit ist. Und das wird die ganze Menschheit und alle Menschen retten. Und Gott kann nur durch Sahaja Yoga verstanden werden.

Also wird niemand Sahaja Yoga in Verruf bringen. Auch wird niemand sagen: „Ich bin das Sahaja Yoga!“ Jeder, der so denkt, hat bisher in unseren Praktiken in Sahaja Yoga in den vielen letzten Jahren immer gesehen, dass jeder, der sich das vorstellt: „Ich bin das Sahaja Yoga!“ hat die schlimmsten Abstürze aller Sahaja Yogis gehabt. Also tut das nicht. Wir sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Sahaja Yogas: Menschen harmonisieren, eins mit Menschen sein. Also sollte niemand Sahaja Yoga kritisieren, niemand sollte mit Sahaja Yoga etwas riskieren.

Von nun an müsst ihr Mir gehorsam sein. Ich habe es euch schon anders gesagt, und auf alle möglichen Arten, dass ihr es verstehen solltet.

Das hört jetzt auf. Heute habt ihr dieses Puja gemacht. Ich möchte euch sagen, dass ihr Mir gehorsam sein müsst – aus eigenem freien Willen und mit eurem eigenen Verständnis. Dies ist eure eigene Entscheidung. Ich kann euch keinen Gehorsam aufzwingen, aber ihr müsst verstehen, dass es zu eurem Besten ist.

Denn jede Minute kann Ich eure Zukunft sehen, Ich kann eure Vergangenheit sehen, Ich kann euren Aufstieg sehen, Ich kann alles sehen. Was Ich in diesem Moment sage, mag ein wenig unvernünftig erscheinen, aber befolgt es einfach.

Ich verlange nicht zu viel, ihr habt es gesehen: nicht so viel, so wie andere Gurus es tun. Ihr wisst nicht, was andere Gurus machen: sie werden den Schüler auf halber Höhe in den Brunnen hängen. Er ist einfach da und an seiner Taille werden sie ein Seil aufhängen. Sie nehmen sieben Parikshas (Versuche, Tests) wie diese Schrecklichen. Sie werden ihn irgendwo hineinstecken. Sieben solche. Insgesamt gibt es 108 Parikshas. Und danach sagen sie: „Komm mit!“ Erst danach werden sie versuchen, euch zu unterrichten. Es beginnt erst nach den Tests.

Ich teste euch nicht so. Aber Gehorsam ist sehr notwendig, weil Ich alles weiß. Ich kann es nicht ändern. Ihr könnt keine andere Meinung über Mich haben, weil das eine Tatsache ist. Und wenn Ich etwas sage, was Ich normalerweise nicht sagen würde, Ich werde euch nicht verletzen, das wisst ihr. Ich hasse es, euch zu verletzen. Nach jedem Schmerz, den Ich euch verursache, weine Ich. Aber Ich muss es tun, weil ihr Meine liebsten Kinder und Meine Familie seid. Und ihr müsst das Wichtigste tun, seid also vorsichtig. Was auch immer Ich euch gesagt habe, ihr müsst es befolgen.

Ab heute, und für diese heutige Feierlichkeit, sind dies die drei klaren Beschränkungen. Ich habe nicht viel verlangt. Aber es sind sehr schwierige Dinge. Sie sind schwierig.

Also kümmert euch umeinander. Versucht, gute Sahaja Yogis zu sein. Seid lieb und freundlich zueinander. Macht euch nichts vor. Passt auf eure Vibrationen auf und alles wird ausarbeiten.“