Public Program, What happens after Self-realisation? (Auszüge)

Caxton Hall, London (England)

1978-06-26 1 After SelfRealization 1, 60'
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Public Program, “What happens after Self-realisation?”. Caxton Hall, London (UK), 26 June 1978.

[…] Der Wunsch Gottes wirkt im Menschen über das parasympathische Nervensystem. Dann steigt der Wunsch Gottes (Kundalini) auf, es kommt zur Integration und die evolutionäre Kraft beginnt sich zu manifestieren, indem dieser Wunsch in die Materie (Elemente) eingeht. Wir hatten z.B. eine Frau, die nicht zum Programm kommen konnte, weil ihr Mann ein schwerer Alkoholiker war. Sie sagte: „Mutter, was soll ich tun? Könnt Ihr nicht irgendetwas wegen meines Mannes tun?“ Ich forderte sie auf, einige Limetten mitzubringen, da diese Vibrationen sehr gut aufnehmen können. Das klingt zwar seltsam, ist aber wahr. Was kann man in so einem Fall tun? Ich verwende was zur Verfügung steht, aber Limetten wirken am besten. Ich sagte ihr daher, dass sie Limetten mitbringen soll. Dann habe Ich die Früchte vibriert und ihr zurückgegeben. Ich trug ihr auf, die Limetten sieben Tage lang unter den Kopfpolster ihres Mannes zu legen und eine Woche später kam der Mann dann hierher (Anm.: zum Programm).
Nun, was habe Ich getan? Gar nichts! Um ganz ehrlich zu sein, habe Ich nicht einmal mehr daran gedacht. Ich habe einfach nur diese Vibrationen in die Limetten verfrachtet. Die Vibrationen sind der Wunsch Gottes. Als die Früchte dann an ihrem Bestimmungsort waren, begann der Wunsch Meiner eigenen Wunschkraft, die der Wille Gottes ist, zu wirken und überzeugte entweder die Wesenheiten, die vielleicht in ihm waren. Vielleicht haben die Vibrationen auch sein eigenes Gemüt so weit beeinflusst oder seine Wunschkraft auf eine Ebene gebracht, dass er keinen Alkohol mehr trinken wollte und wieder in Ordnung kam.
Heute ist ein indischer Junge zu Mir gekommen. Ihr habt ihn gesehen. Sie wussten von Geburt an nicht, was mit ihm los ist. Als er dann ein bisschen größer geworden war, stellte sich heraus, dass er extrem unruhig war und nicht an einem Platz sitzen konnte. Er konnte nicht sprechen und lief schreiend und weinend herum. Sie mussten ihn wie einen Hund anbinden. Kein Arzt konnte ihnen helfen und daher haben sie alles Mögliche ausprobiert und gingen auch zu einem Spiritualisten, wonach es nur noch schlimmer wurde. Das ist das Schlimmste, was man dem Kind antun kann. Das ist wirklich eine Anti-Gott-Sache. Dann hat ihnen jemand von Mir erzählt und sie sind zu Mir gekommen. Ich habe auch in dieser Angelegenheit Limetten verwendet und das Kind ist jetzt wieder in Ordnung. Seine Mutter hat Mir heute am Telefon erzählt, dass er sich sehr verbessert hat und jetzt versteht, dass es vernünftig ist, ruhig sitzen zu bleiben und sich nicht daneben zu benehmen. Wenn sie irgendwo mit ihm hingeht, bleibt er ruhig sitzen und alles ist in Ordnung. Er hat sogar begonnen, ein paar Worte zu sprechen. Ihr seht, dass Ich nichts gemacht habe. Es kann sein, dass Ich ihn nur einmal kurz berührt habe.
Diese göttlichen Vibrationen sind der Wunsch eures Spirits. Auch das ‚Sein’ selbst ist ein Wunsch. Die Existenz hängt vom Wunsch zu sein ab. Wenn dieser Wunsch, der in unserem Herzen residiert endet, endet auch unsere Existenz. Das ist das letzte was dem Menschen bleibt (Anm.: der Überlebenstrieb) und daher ist es für ihn so wichtig zu leben. Sie versuchen alles, um am Leben zu bleiben. Wenn dieser Wunsch im Menschen schwindet und das Herz aufhört zu schlagen, sterben wir.
Dieser Wunsch ist in uns. Aber wir wünschen uns beispielsweise ein Haus und jeder würde gerne im Buckingham Palast leben. Wir wünschen uns materielle Dinge, aber diese Wünsche haben mit dem Wunsch Gottes nichts gemein. Das sind unsere eigenen Wünsche, durch die unsere Knechtschaft aufrechterhalten. Sogar in Sahaja Yoga fragen sie Mich manchmal, ob es etwas mit ihrer Hochzeit wird. Überlasst es doch Gott. Wenn es klappt, wenn es sein muss, dann ist das in Ordnung, dann wird sich Gott darum kümmern und nicht ihr. Das ist sehr subtil und für Menschen sehr schwierig zu verstehen. Shri Krishna hat gesagt: „Karman-ye-vadhi-karsate ma phalesu kadachan.” – „Wir müssen tun, was wir wünschen.“ Wir können handeln (Karma anhäufen), aber die Früchte unserer Handlungen müssen wir Gott überlassen. Er ist derjenige, der alles weiß. Der Wunsch Gottes muss akzeptiert werden und wirken können. […] Nach der Selbstverwirklichung werden eure Wünsche vibriert, das heißt, dass sich eure Wünsche und Vorlieben zu ändern beginnen. Dann beginnt der Wunsch Gottes in euch zu wirken und es geschieht das, was für euch am besten ist.
[…] Ihr seht, dass alles zur richtigen Zeit passiert. Es ist großartig und für uns Menschen unverständlich, wie zeitgerecht das alles abläuft. Das ist die Zeitmessung Gottes. Er organisiert die Dinge auf eine Weise, die wir als ‚unbewusst’ bezeichnen. Das Unbewusste wird in uns bewusst. Es ist nichts anderes als der Wunsch Gottes. Der in uns bewusst gewordene Wunsch Gottes führt uns durch alle Hürden, wenn wir uns Seiner Führung anvertrauen. Es funktioniert so einfach wie mit einem Taxi. Und auch wenn Ich zu Fuß gehen muss, macht das nichts. Was Ich damit sagen will, ist dass Er sich sogar um diesen Teil kümmert. […]

Shri Mataji spricht über die Nacktasketen (Digambaras) im Jainismus:
Als Ich noch sehr jung war, war Mein Mann einmal Steuereinnehmer in einem indischen Distrikt und wir wurden zu einer Veranstaltung der Jains (Religionsgemeinschaft) eingeladen. Solch eine Verlegenheit. Diese Digambaras saßen nackt auf einer Bühne und wir wurden in die erste Reihe gesetzt. Ich wusste gar nicht, wo ich hinschauen soll. Sie kratzten sich überall, es war so beschämend. Das Schlimmste ist aber, dass sie sich immer an den Haaren ziehen. Sie gehen zu keinem Friseur. Normalerweise wird man in Indien bestraft, wenn man nackt auf der Straße geht, aber sie dürfen es im Namen ihrer Religion tun… […]