Public Program, Ego, The West, Love & Money (Auszüge)

Caxton Hall, London (England)

1978-07-17 East, West, Love & Money London NITL HD, 60' Transcribe/Translate oTranscribe

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Public Program. Caxton Hall, London (UK), 17 July 1978.

[…] Nicht jeder Heilige ist echt. Es gibt auch falsche. Da jede Kopie auf etwas Echtem beruht, muss es auch einige geben, die echt sind. Es muss also etwas Absolutes geben, sonst könnte man keine Kopie herstellen. Es muss etwas Wahres geben, sonst kann man keine Fälschung sein. Ich habe gesagt, dass das zu viel ist (Anm.: Shri Mataji bezieht sich auf den Enkel von Lahiri-Baba). Wenn man immerzu alles verleugnet, wird man dann nicht auch die Wahrheit für immer verleugnen? [unklar] Das ist sein Problem.
Ihr wisst, dass ihr ihn nicht überzeugen könnt, weil sein Gehirn sofort intensiv in diesem Krishnamurti-Stil zu arbeiten beginnt. Ihr habt ja gesehen, welche Gehirnwellen von diesen Krishnamurti-Schülern ausgehen. Sie sind wirklich extrem kopflastig. Ihr wisst, was passiert. Einer von ihnen war der Enkel von diesem Lahiri-Baba. Habt ihr schon einmal von ihm gehört? Lahiri Baba. Er war der Guru von Yogananda. Dieser Yogananda war nie realisiert und auch nicht sein Guru Lahiri Baba. Wenn man das den Menschen sagt, können sie es nicht fassen. Aber es ist wahr. Ich muss euch die Wahrheit sagen, oder? [unklar] Sie waren nicht selbstverwirklicht.
Der Enkel von Lahiri Baba ist also zu Mir gekommen und sagte: „Mutter, ich glaube nicht, dass Ihr mir die Selbstverwirklichung geben könnt und dass ich sie halten kann.“ Was war geschehen? Er war ein guter Analytiker und Beobachter seiner selbst und erzählte, dass er der Enkel von Lahiri Baba ist. Er musste dieses Kriya Yoga machen, es war sozusagen das Erbe seines Großvaters. Wie viel Geld es ihnen auch einbrachte, er brauchte es. [unklar] Er erzählte, dass er Kriya Yoga machen musste, weil er der Enkel von Lahiri Baba war. Im Kriya Yoga muss man seine Zunge hier unten durchschneiden (das Zungenbändchen, lingual frenulum). […] Shri Mataji lacht. Stell euch vor, dann rollen sie die Zunge zurück und drücken mit der Zungenspitze auf diese Stelle. So sitzen sie dann mindestens eine Stunde lang, um das zu üben. Diesen Leuten hängt dann immer wieder die Zunge heraus. Dann muss man dieses Tratak machen. Bei dieser Übung fixieren sie ihre Aufmerksamkeit hier und starren lange auf einen bestimmten Punkt und verdrehen ihre Augen so… Wenn man mit ihnen spricht, verdrehen sie immer wieder plötzlich ihre Augen. In diesem Kriya Yoga haben sie wirklich jede Methode herausgefunden, mit der sie sich selbst zerstören können.
In Indien hatten wir einmal einen Arzt. Er ist vor kurzem gestorben. Wir haben es immer wieder mit ihm versucht, aber er konnte aufgrund dieser Zungengeschichte nicht sprechen. Weil sie seine Zunge eingeschnitten haben. Er konnte auch nicht hören, sie hatten auch irgendetwas mit seinen Ohren gemacht und er konnte Mich nicht richtig sehen [? unklar], weil seine Augen etwas hatten. Shri Mataji lacht. Ich sagte: ‚Seht euch diese große Persönlichkeit an. Was soll Ich nur mit ihm tun? Man kann seine Augen nicht reparieren, man kann seine Nase und seine Zunge nicht reparieren. Er hat alles getan, um sich vollkommen zu zerstören. Was soll Ich jetzt tun?“ Wer hat all das getan? [unklar] Ich habe soviel Geld ausgegeben. Wenn sie [unklar]. Ich fragte ihn, warum er das getan hat. Er ist doch ein Inder und hätte sich das denken können… [unklar] Er war doch Inder. Ich hätte es verstehen können, wenn ihr das getan hättet, weil ihr von diesen Dingen nichts wisst. Aber er wusste Bescheid. Nennt mir einen indischen Heiligen, der sein Zungenbändchen durchgeschnitten hat, damit er seine Zunge zurückschieben kann? Sag mir einen! Der Doktor er antwortete, dass sie das auch gemacht haben müssen. Ich sagte, dass sie es irgendwo niedergeschrieben hätten, wenn sie das getan hätten. „Wie könnt Ihr das wissen, das ist doch eine ganz heikle Sache?“ Ich sagte: „Wie schwierig es auch sein mag, aber man schneidet niemals die Zunge ein!“ Das war Mr. Kriya Yoga. Anfangs sind diese Kriya Yogis zu Mir gekommen und haben mit Mir gestritten und gemeint, dass das nicht so einfach sein kann. Ich sagte: „Wenn es einfach ist, dann ist es einfach!“ Nehmen wir an, dass man vom meinem Haus bis zur Caxton Hall zu Fuß fünf Minuten braucht. Was ist, wenn jemand behauptet, dass das unmöglich fünf Minuten sein können. Aber es sind fünf Minuten. Was soll Ich machen, wenn das so ist? Könnt ihr Mir helfen? Es ist etwas Spontanes, die einfachste Sache der Welt, aber sie argumentieren immer weiter: „Wie kann das so einfach sein? Es muss sehr schwierig sein!“ und dann […unklar]
Ich spreche von der Erweckung der Kundalini. Der zweite Teil ist dann dieser Krishnamurti-Stil. Der erste Teil ist die Erweckung der Kundalini. Einmal kam ein Mann aus Kholapur zum Programm. Er saß ganz vorne und streckte seine Füße zu Mir. Die Inder wissen, dass man seine Füße nicht einer heiligen Person entgegenstrecken darf und ich sagte: „Was tun Sie da? Das dürfen Sie nicht!“ Er entschuldigte sich und bat Mich es ihm zu erlauben. Er sagte, dass er wie ein Frosch zu hüpfen beginnen würde, sobald er den Schneidersitz einnehmen würde. Ich fragte ihn nach dem Grund und er sagte, weil seine Kundalini erweckt ist. Die Leute sagten: „Was, Sie müssen wie ein Frosch hüpfen, weil Ihre Kundalini erweckt ist?“ Sein Guru sagte ihm, dass das so sei, weil seine Kundalini erweckt sei. Er sagte: „Ja, mein Guru hat mir das gesagt und jetzt haben sie mich hierher geschickt.“ Ich sagte: „Welchen Sinn macht es in Ihrer Evolution, wenn sie wie ein Frosch werden? Sie müssen etwas Höheres werden und sich verhalten, wie ein viel höheres Wesen als ein Frosch.“ Er sagte: „Nein, mein Guru hat ein Buch darüber geschrieben. Ich werde es Ihnen zeigen.“ Dann brachte er das Buch von seinem Guru, stellt euch nur vor. […] Ich habe noch nie von so einer schrecklichen Sache gehört. Er schrieb ein Buch in dem stand, dass einige nach der Erweckung der Kundalini wie ein Frosch zu springen beginnen. Ich sagte: „Was soll Ich da machen, wenn ihr nicht springt?“ Das ist alles völliger Unsinn. Sie tun etwas, und Ich glaube, dass es dadurch zu einer Art Stimulation kommt. Und dann kommt es zu einer heftigen Reaktion, vielleicht ist irgendeine Art von Geist oder etwas anderes daran beteiligt, weil […]. Aber das Buch wurde geschrieben und er hat jetzt tausende Anhänger. Was soll Ich da machen. In diesem großartigen Land Indien wissen die Menschen was Religion ist, was Gott ist. Ich war erstaunt. So etwas passiert, eins nach dem anderen.
Bala ist ein großer Sucher, wirklich. Daher begab er sich dann auf den zweiten Teil seiner Suche. Er hatte jetzt die Schnauze von diesen Gurus voll und davon, dass sie ihm das Geld aus der Tasche gezogen hatten. Daher sagte er sich: „Das ist es nicht, und das auch nicht, und das auch nicht!“ Dann kam er zu einem anderen dieser Typen. Es war Hr. Krishnamurti. Der hatte eine besonders gute Redestimme und Redegabe. Er sprach wie ein – ahh… […]. Ich bin auch auf seinem Programm gewesen. Ich war bei allen von ihnen. Er wirkte sehr seriös, sprach als wäre er das Orakel von Delphi. Ich sagte: „Dieser Mann ist nicht einmal realisiert, was will er euch erzählen?“ Und Ich wunderte mich, dass […]. Alles was dieser Krishnamurti lehrte, war: „Ihr seid euer eigener Guru. Es gibt keinen anderen und ihr seid euer eigener Meister. Seid nur ihr selbst – das müsst ihr suchen!“ Gut, aber wie geht das? Auf dieser Ebene sind alle so. Wenn man mit ihnen spricht, glaubt man, dass Hr. Krishnamurti vor einem steht. Der Kerl sagte, dass Ich ihn nicht heilen werden könne, weil er von diesem Mr. Krishnamurti unterwiesen wurde, dass er an keinen Guru glauben soll. Später bemerkte er dann, dass er auf der einen Seite Lahiri Baba war und auf der anderen Seite Krishnamurti. Er konnte Lehrreden geben, als wäre er Lahiri Baba und auch solche, als wäre er Krishnamurti. Er sagte: „Wenn Ihr einen davon hören wollt, könnt Ihr meine Kassetten abspielen. Ich kann sogar besser reden, als Krishnamurti. Wenn Sie mich reden hören wollen, müssen Sie sich nur hinsetzen.” Er kopierte ihn wirklich sehr gut. Er sagte: “Na, bin ich nicht wir Krishnamurti?” Ich sagte: “Ja, wirklich, du sprichst wie er.” Dann sagte er: „Mutter, ich habe das Ziel nicht erreicht. Könnt Ihr mir […] Es tut mir leid euch sagen zu müssen, dass Ich bis jetzt nichts für ihn tun konnte. Jedes Mal, wenn Ich nach Indien komme, besucht er Mich. Er ist jetzt sehr schüchtern und sucht Mich immer privat auf. Aber seine Kundalini steigt auf und fällt sofort wieder ab. Es ist ziemlich schwierig, weil er so viel gesucht hat. Sie folgen so vielen […]. Aber eines Tages wird es funktionieren, da bin Ich sicher, weil er ein guter Mensch ist und nur wegen seiner Suche und für nichts und wieder nicht gelitten hat. All diese Menschen werden gesegnet werden, daran habe Ich keinen Zweifel, weil sie nichts Böses getan haben. Wenn man auf der Suche zu jemanden kommt und dadurch verletzt wird […]. Es liegt in der Verantwortung der Sahaja Yogis, und von Sahaja Yoga und auch in Meiner Verantwortung, dass alle aufrichtigen Menschen ihre Selbstverwirklichung bekommen. Das ist ihr Geburtsrecht. Sie müssen es bekommen, sie gehört ihnen und sie müssen sie haben.