Die Bedeutung von Sahaja Yoga (Auszüge)

Caxton Hall, London (England)

1980-03-08 1 Meaning Of Sahaja Yoga 1, 38'
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1980-03-08 1 Meaning Of Sahaja Yoga 2, 40'
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eigentlich vom: 13. März 1980, „Die Bedeutung von Sahaja Yoga“, Caxton Hall, England (Auszüge)

Um zu wachsen sollten wir in Sahaja Yoga ein wenig irrational sein. Wenn ihr beispielsweise sehr minutiös (pedantisch) seid, sehr wählerisch wie man sagt, müsst ihr versuchen, diese extreme Wesensart (Veranlagung) aufzugeben. Aber wenn ihr extrem sorglos seid oder euch um nichts kümmert, auch dies ist extrem, das müsst ihr aufgeben. Beide Extreme sollten aufgegeben werden. Ihr müsst in eurer Einstellung in der Mitte stehen. Nur dann könnt ihr wachsen, weil ihr wisst, dass der Saft des Lebens durch euer Zentrum, den zentralen Kanal von Sushumna, den Parasympathikus fließt, und deshalb solltet ihr alle möglichen Extreme vermeiden. 

Selbst in Sahaja Yoga muss man vorsichtig sein. Es ist eine Mission, aber keine Mission von Missionaren. Es ist die Mission der Liebe an sich, derjenigen, die lieben, derjenigen, die die Menschen lieben. Nichts ist wichtiger als Liebe in Sahaja Yoga.

Ihr könnt mit Leuten, die ihr liebt, nicht unfreundlich (oder: streng) sein. Wenn ihr jemand liebt, und ihnen etwas Kritisches sagt, ist das egal, sie werden sich nicht schlecht fühlen. Aber wenn ihr nicht liebt und dann einfach weiterpredigt und sie anschreit, ist das nicht gut.

Etabliert zuerst eure Liebe zu euch selbst und zu anderen. Ihr müsst eure Liebe etablieren. Ihr solltet euch nach anderen sehnen. Und nun muss sich der Wettbewerb ändern, die Art des Wettbewerbs zwischen Sahaja Yogis – der Wettbewerb sollte sein, wie sehr ihr liebt. Wer liebt mehr, macht einen Wettbewerb daraus. Wer ist mehr gefällig (dienstbar)? Wer teilt mehr? Wer dient anderen mehr? Macht einen Wettbewerb daraus – im Lieben, nicht im Hassen.

Ihr kennt Sahaja Yoga. Viele von euch sind selbstverwirklichte Seelen und viele von euch haben eine große Höhe (oder: Größe) in eurem Selbst erreicht. Und viele von euch haben die göttliche Gnade, ihr Wirken, ihr Manövrieren und ihre Manifestation sehr gut angenommen. Es sollte so sein; es musste so ausarbeiten. Menschen müssen sich entwickeln. Sie müssen sich weiterentwickeln, es ist Gottes Plan – langsam, zweifellos, weil es ein lebendiger Prozess ist. Es ist nichts Künstliches. Es muss in euch geschehen. Erst heute sagte ich euch, dass selbst wenn ihr etwas über Sahaja Yoga wisst, ihr mögt viel darüber wissen, aber ihr müsst es werden, das Werden ist das Problem.

Und wisst, dass ihr diese Freude habt, und ihr habt diese Kraft, diese Freude anderen zu geben; und wenn ihr diese Freude gebt, kehrt diese Freude als Freude wieder zurück. Was fehlt uns also, dass wir anderen keine Freude geben? Solange ihr anderen keine Freude bereitet, kehrt die Freude nicht zu euch zurück. Daran hapert es. Nun solltet ihr das nicht auch noch rationalisieren. Sofort fangen die Leute an, darüber nachzudenken. Wir haben viel getan, das sage ich euch, wir haben viel Freude miteinander. Es ist wirklich freudvoll. Wenn es nicht so wäre, wärt ihr nicht zusammen dort gewesen, weil uns nichts Anderes miteinander verbindet, außer der Liebe, außer der Freude gebenden Liebe. Es gibt nichts Anderes.