öffentliches Programm, “Die innere Essenz: Unschuld

Caxton Hall, London (England)

1980-06-23 The Essence Within: Innocence, Caxton Hall, 46' Download subtitles: ITView subtitles:
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Public Program. Caxton Hall, London (UK), 23 June 1980

Es ist etwas, das man sehen kann. Es ist eine Tatsache, – und wir sind so sehr verloren in unseren Vorstellungen, in unseren eigenen Halluzinationen und Irreführungen, dass wir nicht glauben können, dass es in Bezug auf Gott etwas Faktisches geben könnte. Jedoch wenn Gott eine Tatsache ist, dann muss sogar dieses Ereignis in uns geschehen, ansonsten existiert Er nicht. Wenn jemand ein Atheist ist, ist es irgendwie besser, denn er hat nicht etwas blind akzeptiert. Aber wenn jemand Gott mit einem offenen Verstand angenommen hat und nicht irgendwelchen Mutmaßungen folgt, ist das noch besser.

Aber wenn ihr irgendeiner Annahme folgt in der Art, dass es Gott geben muss … Leute erzählten Mir: „Ja, Mutter, Gott hilft mir viel!“ Ich sagte: „Wirklich, wie hilft Er Ihnen?“ Also erwidert Mir die Dame: „Ich stand am Morgen auf und betete zu Gott. Oh Gott, beschütze meinen Sohn!“ Das ist alles, was sie denken konnte, dass Gott sich nur mit ihrem Sohn beschäftigt, Er hat sonst nichts zu tun, – nun was geschah? „Dann kam mein Sohn mit dem Flugzeug und es gab einige Schwierigkeiten im Flugzeug, aber er wurde gerettet. Gott hat mir da geholfen. Es gibt Gott!“ Aber wenn dem Buben etwas zugestoßen wäre, was hätte sie dann gesagt?“ Ich weiß es nicht.

Zu sagen, dass ihr Hilfe von Gott erhaltet, dass Gott euch auf diese oder andere Weise geholfen hat, das vorauszusetzen ist zuviel, denke Ich. Gott sorgt sich um uns alle, Seine Barmherzigkeit, Seine Liebe. Er hat uns erschaffen, Er hat ein schönes menschliches Wesen aus uns gemacht, Er hat in uns alle diese Zentren geschaffen, Er hat die Kundalini in uns eingepflanzt und die Kundalini muss aufsteigen, ihr müsst die Selbstverwirklichung erhalten. All das ist so, ohne Zweifel. All das muss ausarbeiten, so ist auch die Wahrheit. Aber trotzdem muss man wissen, dass Er nicht in eurer Hand ist, ihr seid in Seiner Hand!

Es gibt viele, die zu Gott beten: „Gib mir Beförderung, Oh Gott, du musst mir eine Beförderung geben!“, und dann wenn er das nicht tut: „Gott hilft mir nicht! Warum hat er mir keine Beförderung zuteil werden lassen?“ Ihr solltet Gott nicht derart herabwürdigen. Gott ist der Allmächtige, der das ganze Universum erschaffen hat. Er hat euch erschaffen und Er hat euch zu einem bestimmten Zweck erschaffen und dieser Zweck ist etwas Höheres. Das ist kein gewöhnlicher Zweck, so wie ihr das glaubt. Er ist keine gewöhnliche Person.

Er ist der Höchste und Er wird euch etwas geben, das das Höchste ist. Angenommen, ihr geht, um einen König zu treffen – er wird euch nicht einen Groschen geben, oder? Er mag euch einen Diamanten geben. Aber wenn ihr Gott um etwas bittet, dann müsst ihr um das Höchste bitten. Und was ist das Höchste? Das Höchste ist, Ihn zu erkennen. Solange ihr euch selbst nicht erkennt, werdet ihr Ihn nicht erkennen. Er hat in euch dieses Instrument eingepflanzt, wodurch ihr erst euch selbst erkennt. Erst wenn ihr euch selbst erkennt, werdet ihr durch euch selbst Ihn erkennen. Aber das Erste und Wichtigste ist, dass eure Aufmerksamkeit auf Ihm sein soll.

Es ist ein Unterschied, die Aufmerksamkeit auf Gott zu haben und blinden Glauben an Gott zu haben. Diese zwei sind absolut weit von einander entfernt. Glaube an Gott zu haben heißt … Ich habe euch bereits all die albernen Dinge, die wir im Namen Gottes tun, erzählt. Aber eure Aufmerksamkeit auf Gott zu haben bedeutet, zu fragen: „Oh Herr, wann werde ich mein Selbst sein? Wann wirst Du mich als einen Bürger Deines Königreiches ansehen? Wann wirst Du mich als Dein Instrument nutzen, oh Herr?“ Darauf sollte eure Aufmerksamkeit gerichtet sein. Wenn eure Aufmerksamkeit darauf ruht und wenn ihr wirklich von reiner Natur darüber seid, wird es funktionieren. Es wirkt.

Das ist das Einzige, das man in Sahaja Yoga braucht, ein reines Herz, darum zu bitten, es zu wünschen. Jene, die inbrünstig darum gebeten haben, mögen fehlgeleitet, in die Irre geführt worden sein, dem falschen Pfad gefolgt sein, sie haben Fehler gemacht oder Sünden begangen, was auch immer, aber wenn sie im Namen Gottes, bei der Suche nach Gott ernstaft waren, dann wurde ihnen die Selbstverwirklichung gewährt, dann erhalten sie die Realisation, darüber besteht kein Zweifel. Auch sonst würdet ihr die Realisation erhalten – denn dieser Tage ist die Gnade überfließend. Sogar die ärgsten Sünder können die Realisation erhalten, aber wie man sie bewahrt und wie man aufsteigt, liegt dann in eurer Verantwortung.

Dies ist heute für die neuen Leute, denn auf alle Chakren und Zentren einzugehen wird zu viel sein. Diese Leute haben bereits Druckmaterial über all das. Aber heute, da mehr Sahaja Yogis hier sind, muss Ich euch etwas Wichtiges über ihr Werden sagen. Ich habe euch bereits über das Werden erzählt. Aber heute müssen wir eines verstehen: dass das Essenzielle in uns ist. Zum Beispiel: Unschuld ist absolut rein, in uns ist sie absolut rein. In ihrer eigenen Form ist sie absolut rein. Aber wenn sie durch unser Medium reflektiert wird, wird sie beschmutzt. So wie ihr seid, so wie ihr sie äußert, wird sie verdorben. Wenn ihr eine durchtriebene Person seid, kann sich die Unschuld nicht entfalten. Sie kann sich nicht offenbaren. Eure Unschuld, was immer Gott in euch eingepflanzt hat, ist völlig verdunkelt, denn ihr könnt sie nicht wiederspiegeln. Sie tritt nicht in Erscheinung.

Warum geschieht das? Wenn ihr rein seid, wenn ihr in Ordnung seid, ist die Unschuld intakt. Warum wird sie dann nicht durch euch offenbart? Warum kann diese Listigkeit die Unschuld oder andere essenzielle Dinge aufhalten, die in euch sind, die ihr kennt, die in verschiedenen Chakren existieren? Wir müssen uns überlegen, warum das so ist. Warum ist das so, dass sogar nach der Realisation wir unsere Unschuld, unsere Urkräfte, die in uns sind in ihrer reinsten Form, nicht richtig kundtun können? Warum? Was geschieht in uns?

Das Problem liegt bei unserer Aufmerksamkeit. Als ihr menschliche Wesen wurdet, erhieltet ihr die volle Freiheit, eure Aufmerksamkeit auf alles zu richten, was ihr wolltet. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Aufmerksamkeit auf jeden Gegenstand richten. Sagen wir, Ich erhalte einen Telefonanruf, also richte Ich Meine Aufmerksamkeit darauf. Nun kann Ich fortfahren, Mich damit zu identifizieren, darüber nachzudenken, Meine ganze Aufmerksamkeit wird eingehüllt und wird sich auf nichts anderes richten, was sonst geschieht. Die Aufmerksamkeit ist so beweglich, sie hat keine Basis, als ob sie aus Gelee wäre, das irgendwo anhaftet.

Heute habe Ich einen Brief erhalten von [unverständlich], und es ist für Mich ein komischer Brief, muss Ich sagen. Die Dame schreibt Mir, ihr Problem kommt von Herrn „So und so“. „In Ordnung, was ist Ihr Problem?“ „Dass ich mich in ihn verliebt habe, aber er sich in eine andere Frau verliebt hat…“ Sie sendet diesen Brief von so weit zu Mir, „ich bin sehr unglücklich, Mutter, was soll ich tun? Mein ganzes Leben ist vertan, ich weiß nicht, was ich mit mir selbst anfangen soll, ich bin einfach verloren, er hat mich verlassen, diese Frau hat allerhand Tricks gespielt und so weiter.“

Nun gut. Ich dachte nur: Sieh Dir diese Frau an. Wo ist ihre Aufmerksamkeit? Ist das der Sinn ihres Lebens, es für einen Mann zu verschwenden, der sich nicht für sie interessiert? Sie hat kein Selbstwertgefühl. Warum versteht sie nicht, dass Gott sie nicht erschaffen hat, ihre Energie auf diese nutzlosen Dinge zu verschwenden. Er hat sie geschaffen, das Leben zu genießen, sich selbst zu genießen. Anstatt sich selbst erkennen zu lernen, warum ist sie besorgt? Sogar wenn sie so einen Kerl heiraten würde, der mit einer anderen Frau davongelaufen ist, wird er sie lieben? Sogar mit dem Verstand kann man erkennen, dass sie diese Aufmerksamkeit verschwendet: Sie weint, sie klagt, sie sagte: „Ich werde Tuberkulose bekommen!“ – sie wird.

Ich meine, wenn ihr eure Aufmerksamkeit auf närrische, unsinnige Dinge verschwendet, was wird geschehen? So richten wir unsere Aufmerksamkeit auf absolut nutzlose Dinge, manchmal auch auf moralisch sehr Verdorbenes. Wir mögen unsere Aufmerksamkeit auf alles richten, wovon wir glauben, dass es unsere Aufmerksamkeit verlangt. Aber habt ihr eure Selbstachtung? Wenn ihr sie habt, wo sollte dann eure Aufmerksamkeit sein? Sie sollte auf eurem Selbst sein. Wo ist nun euer Selbst? Es ist der Allmächtige Gott, ist ein Teil jenes Großen Urwesens. Eure Aufmerksamkeit sollte darauf sein.

Nach der Selbstverwirklichung sollte eure Aufmerksamkeit im Herzen sein, auf eurem Spirit, der Teil des Allmächtigen Gottes ist. Wenn eure Aufmerksamkeit auf eurem Geist ist, werdet ihr staunen, wie eure Aufmerksamkeit wirkt. So wie Gelee, das an einer Stelle haftet: es wird ein wenig in Unruhe geraten, aber wieder zur Ruhe kommen, wieder wird es sich ein wenig bewegen und wieder wird es sich beruhigen. Es wird sich nicht irgendwo anhängen und euch belästigen. Um all eure essenziellen Dinge in Ordnung zu bringen, richtet eure Aufmerksamkeit zuallererst auf euer Herz und auf euren Geist, denn das ist euer absoluter Punkt, den ihr entdeckt habt.

Aber das geschieht nicht mit vielen Leuten. Die Schwierigkeit ist, wenn die Kundalini aufsteigt, gibt Sie zwei Arten von Erfahrung. Eine nennt man Shambhavi, die andere Shakti. Shambhavi ist das Gefühl des Shambhu, das ist Shiva im Herzen, das bedeutet der Allmächtige Gott. Aber die andere ist Shakti. Bei den westlichen Menschen ist es die andere, ihr kennt eure Probleme. Ihr habt eure Kräfte für das Ausschweifen in eure mentalen Bemühungen eingesetzt. Alle werden sich hinsetzen: ‚Gut, lasst uns die Selbstverwirklichung diskutieren!’ Was werdet ihr nun diskutieren? Was gibt es über die Realisation zu diskutieren? Habt ihr die Realisation durch Diskussion erlangt? Ihr müsst meditieren, ihr müsst in euch gehen. Schaut auf euer Wachstum, es arbeitet in euch aus. Ihr könnt darüber nicht sprechen, ihr könnt es nicht diskutieren, ihr könnt nicht argumentieren darüber. Es ist in uns. Wegen dieser geistigen Ausschweifungen gehen wir bis zum Shakti-Punkt, aber den Shambhu-Punkt erreichen wir nicht.

Aber im Osten, wo die Leute nicht so sehr intelligent sind, so gebildet und kultiviert, Ich würde sagen, einfache Leute sind, geht es einfach dorthin und sie genießen es einfach. Wenn ihr ihnen irgendein Buch über Sahaja Yoga zeigt, zum Beispiel Gregoires Buch, werden sie sagen: „Mutter, wir wollen es nicht lesen, wir verstehen es nicht.“ Sie sind genau dort, sie sind jetzt dort, was ist jetzt dort? „Sie fließt durch unseren Körper, wir wissen, alles ist da.“ Warum sollten wir uns über diese Dinge den Kopf zerbrechen und all die Kontroversen (Streitgespräche) und Dogmen (Lehrsätze) und was die Kirchen sind, von denen Ich euch erzählt habe, und warum sie gescheitert sind und warum diese Religion gescheitert ist. Wen kümmert’s? Diese Probleme kommen auf.

Weil ihre Aufmerksamkeit allein auf dem Spirit ruht, haben einfache Menschen diese Fähigkeit. Vergesst also alles andere, all eure Intelligenz, all eure Bücher und Bildung und alles, was ihr gehabt habt. Vergesst es und gebt eure Aufmerksamkeit auf euer Herz, hier ist die Verbindung mit dem Allmächtigen Gott. Wenn eure Aufmerksamkeit dort ist, werdet ihr staunen, dass eure Aufmerksamkeit sich festigen wird. Nicht nur, dass sie sich stabilisiert, sie ist auch die Quelle der Freude, und ihr werdet diese Freude spüren. Was das Essenzielle betrifft, so ist sogar das Wesen des Urmeisters, das man Guru-Tattwa nennt, absolut rein.

Die meisten Sahaja Yogis, die hier sind, sind sehr große Sahaja Yogis, und Ich ziehe den Hut vor ihnen. Aber sie müssen versuchen, ihr Guru-Tattwa in Ordnung zu bringen. Das heißt, ihre Offenbarung des Guru-Tattwas wird immer von ihren eigenen Ausschweifungen (der Aufmerksamkeit) beeinflusst werden. Sie müssen am Anfang also sehr hart arbeiten, um es in Ordnung zu bringen. Wenn ihr nicht auf diesem Niveau sein wollt, ist es gut, ihr könnt weitermachen, es ist gut so.
Aber wenn ihr es wirklich tun wollt, dann müsst ihr wissen, dass ihr nach der Selbstverwirklichung hart arbeiten müsst. Vor der Selbstverwirklichung werde Ich hart arbeiten, sogar danach muss Ich hart arbeiten. Was kann man tun?

Ihr wisst, dass Ich sehr hart gearbeitet habe […] und nach der Realisation. Aber wenn ihr kooperieren und euch selbst helfen wollt, dann müsst ihr eure Aufmerksamkeit so lenken, dass wenn irgendein Problem in eure Aufmerksamkeit eindringt, ihr sofort zu eurem Herzen geht, nicht zu eurem Gehirn. Wenn eine Frage aufkommt, geht zu eurem Herz. Dort residiert der Segen Gottes und ihr werdet staunen, wie es gelöst werden wird. Deswegen habe Ich gesagt: „Geht in das gedankenfreie Bewusstsein!“ Das ist die Eigenschaft des Herzens, denn das Herz denkt nicht. Ihr geht zu eurem Herzen, das heißt, ihr richtet die Aufmerksamkeit auf euren Spirit.

Wenn ihr zum Beispiel ein Guru werdet, auch als Sahaja Yogi, angenommen ihr seid ein Guru von Sahaja Yoga, das seid ihr, die meisten von euch, denn die Kundalini bewegt sich unter euren Händen. Ihr habt so viele Kräfte, ihr könnt die Kundalini anderer heben, ihr könnt den Leuten Selbstverwirklichung geben und ihr könnt die Probleme anderer Leute herausfinden, ihr habt viele Leute geheilt. Ich gebe zu, ihr seid große Leute, ohne Zweifel, große Heilige. Aber um voran zu kommen, euch zu vervollkommnen, müssen wir bestimmte Punkte verstehen, dass das Guru-Tattwa selbst am besten offenbart werden kann, wenn der Guru selbst die Verantwortung, ein Guru zu sein, erkennt.

Angenommen, ein Guru raucht noch immer. Er kann kein Guru werden, selbst nach der Selbstverwirklichung, denn sein Schüler wird auch rauchen. Das Vishuddhi wird also nie in Ordnung sein. Angenommen, dieser Guru ist noch immer um Geldangelegenheiten besorgt, sagen wir, die Aufmerksamkeit hängt immer noch daran, denn das ist wie Gelee, wie Ich sagte, noch immer schweifen seine Gedanken um Geldsachen. Also werden seine Schüler auch die ganze Zeit über Geldangelegenheiten nachdenken. Das habe Ich herausgefunden.

Es gab einen sehr guten Sahaja Yogi, der mindestens tausend Leuten die Realisation gegeben hat, zumindest tausend, und er mochte sehr gern Tabak. Ich wusste von seinem Tabakgenuss, aber Ich sagte ihm das nie. Wann immer wir von einem Zentrum zum anderen gingen, ging er gewöhnlich zurück und Ich wusste, dass er tambaku nahm. Ich sagte nichts zu ihm. Ich sagte (zu Mir selbst): ‚Lass uns jetzt sehen!’ Sahaja Yoga ist eine wundervolle Sache, es ist ein großer Korrektor. Eines Tages kam er also und berichtete Mir. Ich dachte: „Wenn Ich ihm sage ‚Nimm keinen Tabak!’, würde er meinen, jemand habe es Mir verraten und darüber nachgrübeln, wer es Mutter verraten haben könnte, warum das oder jenes passiert ist“, – also blieb Ich ruhig.

Eines Tages kam er und erzählte Mir: „Mutter, ich weiß nicht, was geschieht: wenn ich vor Deinem Foto sitze, dehnt sich mein Gesicht aus wie Hanumana. Ich fühle, es wird größer und größer und immer größer und dehnt sich aus, genau so, was ist das? Ich sagte: „Wirklich erstaunlich! Da muss es einen Grund dafür geben, du musst etwas falsch machen.“ „Nein, nichts dergleichen!“ „Vishuddhi!“ sagte Ich, „das ist Vishuddhi, Du verstößt gegen die Virata, deshalb zeigt Er dir Seinen Charakter.“ Er erwiderte: „Nein, Mutter, ich tue nichts Falsches, ich bin mir sicher!“ „Bist du sicher?“ Er gestand: „Nun muss ich Dir beichten, Mutter, ich nehme diesen Tabak.“ Ich entgegnete: „Ich wusste das. Nun versuch, ihn aufzugeben.“ Er erwiderte: „Wie?“ Ich sagte: „Es ist sehr einfach, wenn du genau das versuchst: immer wenn du dich danach fühlst, Tabak zu rauchen oder zu kauen, achte auf dein Herz, dann wirst du gedankenfrei!“

Schließlich werden euch alle Gewohnheiten durch Gedanken kommuniziert. Wenn du nur auf dein Herz siehst, deinen Spirit beobachtest oder an Mich denkst oder tust, was immer Sahaja Yoga von dir verlangt, – wenn du es nur für eine Sekunde versuchst, wirst du darauf vergessen. Du wirst es loswerden, denn du bist abhängig von dieser Stabilität, die in dir ist. Wenn du einmal deine Stärke fühlst, vergisst du einfach darauf. Du nimmst diese Dinge nur, weil du dich unsicher fühlst. Aber wenn du deine Stärke fühlen kannst, dann sage: „Geh zur Hölle! Diese Dinge sind mir gleichgültig, warum sollte ich mich für so etwas interessieren? Ich werde mich für diese Dinge nicht versklaven lassen!“ Und dann bist du sie los. So funktioniert das.

Es ist sehr wichtig für all die Sahaja Yogis, das zu tun. Ich habe viele Sahaja Yogis gesehen, die zu Mir kamen, die nicht an Arbeit glaubten. Sie waren anti-kulturelle Leute. Zum Beispiel, Ich sage nur, dass sie anti-kulturell waren. Also glaubten sie nie an Arbeiten. Sie sagten: „Nein, wir tun nichts, wir werden nicht zu arbeiten anfangen, wir werden nicht anfangen, Geld anzuhäufen!“ Nun gut, als sie zu Sahaja Yoga kamen, sagte Ich, „In Sahaja Yoga müsst ihr arbeiten, ihr könnt nicht faul herumsitzen, ihr müsst arbeiten, ihr müsst im Zentrum sein, ihr müsst für euch selbst arbeiten. Kein Guru wird irgendwelches Geld dabei verdienen und deshalb müsst ihr arbeiten, jeder muss arbeiten.“ Als sie nun zu arbeiten begannen, wurden einige von ihnen so verhaftet und hingen besitzgierig an ihren Jobs, dass sie keine Zeit hatten zu meditieren, sie hatten keine Zeit für […], dann wurden sie verrückt.

Dann begann es zu reagieren, sie kamen zu Mir und sagten: „Mutter, warum geschieht das?“ Ich sagte: „Ich sagte euch, ihr sollt arbeiten, und nicht, ihr sollt Arbeiter werden, ihr seid Sahaja Yogis durch und durch, ihr müsst für euren Lebensunterhalt arbeiten, reduziert dieses Arbeitstempo!“ Wenn jemand für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss, dann muss er (denken, dass man zufrieden sein soll), da gibt es (kein Ende) für euer Arbeiten, oder? Kein Ende für euer Geld-Anhäufen. Was haben Leute durch dieses Geld gewonnen? Ihr wusstet das, als ihr all diese unsinnigen Ideen über Geld aufgegeben habt, damals wusstet ihr das, aber warum habt ihr das plötzlich wieder aufgenommen?

Jeder, der in Sahaja Yoga ist, muss wissen, dass ihr maßvoll sein sollt. Das ist die Grundlage, das ist das absolut Grundlegendste in Sahaja Yoga. Man soll nichts übertreiben in Sahaja Yoga, ihr müsst absolut gemäßigt sein. Wenn Ich zum Beispiel jemandem sage: „Du bist sehr dünn, du musst mehr essen und ein wenig Gewicht zulegen“, dann wird er essen wie ein Elefant und leben wie ein Elefant. Wenn Ich jemandem sage: „Du bist sehr fett, ein wenig kannst du deine Gewohnheit zu essen vermindern, schränke dich ein wenig ein“, dann wird er sich zum Tuberkulosepatienten entwickeln.

Ich meine, Ich muss euch sagen, dass es nur möglich sein sollte, in Extreme zu gehen, wenn ihr nicht an etwas gebunden seid, aber nun seid ihr mit eurem Spirit verbunden, seid mit Gott verbunden, wie könnt ihr dann in irgendwelche Extreme gehen? Sogar wenn Ich ihnen sage, sie sollten meditieren, dann sitzen sie die ganze Nacht beim Meditieren. So etwas habe Ich nie gesagt. Ich sagte, ihr müsst euch um eure Gesundheit kümmern, aber steht auf am Morgen, meditiert, denkt an Gott. Die ganze Zeit denkt an Gott, so weit wie möglich, aber das bedeutet nicht, dass ihr die ganze Nacht wach bleibt. Ihr müsst maßvoll sein, um damit zu beginnen. Allmählich wird dann das Wissen so mächtig sein und so einleuchtend, dass ihr selbst erkennen werdet, was recht ist, was unrecht ist, wie weit ihr gehen könnt.

Es ist so sehr notwendig, denn die Frucht von Sahaja Yoga ist für Mich, dass ihr Freude habt. Für Mich sollt ihr euch alle absolut wie im Königreich Gottes fühlen, ihr sollt euch absolut sicher fühlen, so dass niemand euch aus der Ruhe bringen kann. Diese Kraft ist in euch. Es gibt nichts, worauf man (hinzielen?) muss.

Zum Beispiel, bis dieses Licht brennt, wird es flackern und alles Mögliche tun. Wenn es einmal leuchtet, gibt es Licht. Es kennt seine Verantwortung, es gibt Licht. Genauso möchte Ich, dass ihr absolut zufrieden seid in euch selbst, so dass ihr das Licht nach außen zeigt, den anderen Licht gebt – ohne irgendwelche Anstrengung. Es wird strahlen, es wird leuchten. Solange das nicht geschieht, hat es keinen Sinn, ein Guru in Sahaja Yoga zu werden. Und Ich habe bei Leuten gesehen, manche sind sehr eifrig, äußerst begeistert und sie spüren sehr viel über Sahaja Yoga, dass sie die Wahrheit gefunden haben, dass die ganze Welt das bekommen soll, alle sollen es haben, und die ganze Welt soll es offenbaren – die ganze Welt muss gerettet werden.

Aber Ich muss euch sehr offen sagen: die ganze Welt wird nicht gerettet werden. Das meiste wird, – aber wie kann man erwarten, dass Hitler gerettet wird? Wir müssen diesen Teil hinnehmen, nicht die ganze Welt wird gerettet werden. Wenn die Blüte zur Frucht wird, verschwindet eine Vielzahl davon aus der Existenz. Das ist Teil der Evolution. Da gibt es nichts, um außer sich zu sein. Aber ihr müsst der Wirklichkeit so wie sie ist ins Auge blicken, und ihr müsst das Problem lösen, äußerst (radikal?), äußerst pragmatisch und nicht einfach hysterisch werden und durcheinandergeraten.

Ich habe euch letztes Mal gesagt, wenn es ein Problem im anderen Raum gibt, dann geh und schau besser selber nach, stelle dich ihm und löse es. Hier zu sitzen und sich aufzuregen ‚Es gibt ein Problem im anderen Raum!’, was nützt das? Das ist eine typische Ausflucht der Menschen, sie werden alle in diesem Raum auf und ab springen, sich aufregen und besorgt sein, alle werden sich hinwerfen in ihre bequemen Sessel und stöhnen ‚Oh, wir sind erledigt!’, weil ein Problem im anderen Raum ist. Das Beste ist daher, in den anderen Raum zu gehen, selbst nachzusehen was das Problem ist, es wie ein Mensch in Augenschein zu nehmen, und dann zu lösen. So sollt ihr mit den Dingen umgehen. Wenn ihr dem einmal selbst ins Auge seht, der ganzen Sache, werdet ihr staunen, wie mächtig ihr seid, denn bisher habt ihr eure Kräfte nicht benützt.

Jedes Problem, das daherkommt, stellt euch ihm selbst entgegen. Solange ein Schiff nicht im Meer getestet wurde, wie wollt ihr wissen, ob es seetüchtig ist? Genauso müsst ihr euch nach Sahaja Yoga selbst prüfen. ‚Lasst uns sehen, was passiert!’ Lasst sehen, was passiert, und ihr werdet euch wundern über eure eigenen Kräfte. Tatsächlich haben Leute Glauben an Sahaja Yoga, kein Zweifel. Aber sie haben keinen Glauben an sich selbst. Das ist es, was Ich euch sagen will, dass Ihr an euch selbst glauben müsst! Ihr habt Realisation erhalten, ohne Zweifel, ihr seid Realisierte Seelen, kein Zweifel. Ich sage, ihr seid es. Sogar, wenn der König zu Mir kommt und behauptet, dass er realisiert sei, kann Ich ihm ins Gesicht sagen: Nein, das bist du nicht!

Aber ihr seid Realisierte Seelen und die ganze göttliche Macht, die alles durchdringende Kraft, die gesamte Kraft Gottes und die Engel der Welt sehen nach euch, denn ihr seid bewusst. Ihr seid das Wichtigste für das Göttliche. Das (andere) Ganze, all das ist nur eine Verschwendung und nichts, nutzlos für das Göttliche. Ihr seid die Leute, die erhoben werden sollen. Also müsst ihr wissen, dass wir Glauben haben müssen in uns selbst. Um irgendetwas zu tun, müsst ihr wissen, dass ihr an euch selbst glauben müsst, so dass ihr dem gerecht werdet. Und zu jeder Zeit werdet ihr überrascht sein, dass ihr über jede Welle, die herankommt, hinweggleitet. Eine Welle kommt heran – ihr gleitet darüber hinweg.

Aber fühlt einfach, welche Kräfte ihr erhalten habt. Diese Kräfte sind in euch bereits innewohnend. Angenommen, wir nehmen die Frage des Guru-Tattwas her, denn heute bin Ich mehr dem Guru-Tattwa zugeneigt. Da gab es einen Sikh-Jungen, der kam um Mich zu sehen, und er sagte: „Mutter, wir sind alle Verehrer von Guru Nanak, aber irgendwie bin ich nicht überzeugt davon, wie der Sikhismus sich entwickelt, und Kabira hat gesagt in unserem Granth Sahib, dass ihr die Selbstverwirklichung erhalten sollt, und ich habe sie nicht erhalten. Wie lange sollen wir denn den Namen Gottes weiter sprechen?“ Und Ich war erstaunt über seine Aufgewecktheit, wie er weiß, dass man die Erfahrung Gottes braucht.

Ich sagte: „In Ordnung, es ist eine sehr gute Idee!“, und er erhielt seine Selbstverwirklichung. Er ist ein junger Bub, ein sehr junger. Aber als er sie erhielt, war es wie „Eureka! Eureka!“ Er ging zu seinen Leuten, er teilte allen Sikhs mit: „Was tut ihr hier? Kommt mit, es gibt einen Weg, wie Nanaka gesagt hat, es gibt einen Weg, sie zu erlangen. Warum kriegt ihr sie nicht alle?“ Und er brachte so viele Leute und er sprach. Die Leute sagten: „Mutter, wir konnten nicht glauben, dass dieser Junge reden kann.“

Sie berichteten, dass er so gut zu reden wusste und er hörte alles. Er sagte, dass sie ihm Granth Sahib (das heilige Buch der Sikhs) vorlasen. Er war sehr müde und befand sich im Halbschlaf. Sie lasen zweieinhalb Tage ohne Unterbrechung. Er war sehr müde, aber all diese Dinge, die sie lasen, nahm er auf. Und er konnte all die Gedichte rezitieren und er erzählte, was Guru Nanak über Sahaja Yoga sagte. Die Leute waren darüber erstaunt – und viele Sikhs kamen durch ihn zu Mir, […] sein eigener Vater, (Mutter, jeder?).

Das ist es, das man tun soll. Wenn ihr euch wirklich um andere sorgt, müsst ihr auch zu ihnen gehen und sie informieren und ihr müsst ihnen auch sagen: „Das ist nicht der Weg, findet den richtigen, wahren Weg!“ Nun ist die Zeit für uns gekommen, etwas zu erhalten. Wir haben gebetet, wir sind zur Kirche gegangen, zu den Tempeln, wir haben all das getan. Aber warum tun wir das? Doch sie werden so daran gewöhnt, dass sie, wenn man ihnen sagt: „Nun hör auf, du hast genug getan, beschäftige dich mit deinen Dingen.“ Werden sie sagen: „Nein, wir machen weiter!“ Es ist eine Sache der Gewohnheit.

Für einen Guru ist es wichtig, höher zu sein als andere Leute. Wenn er das nicht ist, kann es nicht ausarbeiten. Ihr Sahaja Yogis müsst Leute mit höherer äußerer Erscheinung sein – innerlich seid ihr das. Aber die Manifestation nach außen muss höher sein. Ihr müsst bescheidenere Leute sein, liebere, süßere, liebende, barmherzige – verständnisvoll dafür, dass ihr dort wart, wo sie heute sind, – fröhliche und vergnügte Leute. Denn sonst wird euch niemand glauben, was in der Kundalini innen geschieht, denn was immer passiert, passiert, ihr könnt es nicht sehen. Es ist wichtig, dass es auf eurem Gesicht erkennbar wird, an eurem Verhalten, in allem. Dafür müsst ihr verstehen, dass ihr eure Aufmerksamkeit festigen müsst, bei den Lotusfüßen Gottes zu verweilen.

Das nennt man sharanagati, Hingabe. Durch Hingabe, durch Verehrung, durch bhakti, durch Singen, durch absolutes Verweilen bei den Lotusfüßen des Göttlichen. Das ist der einzige Weg, wie ihr es erreichen könnt. Nur nach der Realisation habt ihr den Zutritt zum Königreich Gottes. Was immer ihr davor versucht, ist bedeutungslos. Moslems tun all das namaz von morgens bis abends, sie erhalten nichts. Aber wir haben ein paar Moslems, ihr wisst das. Nachdem er die Realisation bekommen hatte, sagte er einmal: „Jedes Mal, wenn ich mich verbeuge, spüre ich Vibrationen! Immer wenn ich Allahs Name sage, spüre ich Vibrationen!“ Es ist mit ihnen allen geschehen. Denn Gott existiert, Er ist da. Es ist eine Tatsache und die Zeit ist für uns alle gekommen, Ihn zu fühlen und Ihn zu erkennen.

Nebenbei bemerkt, reiste Ich nach Russland. Ich kann euch jetzt nicht alle Erfahrungen von Russland erzählen, aber eine Sache erzähle Ich euch darüber. Als Ich dorthin kam, sagten sie: „Wir geben den Leuten auch alle Freiheit zur religiösen Verehrung.“ Also ging Ich eine Kirche besichtigen, die sich dort befand. Eine sehr berühmte Kirche, die ein griechischer Herr startete mit all dem Ritus der Orthodoxen Christlichen Kirche … Eigentlich war Ich ziemlich erstaunt, denn die Person, das Oberhaupt dort war ein Bischof, und er kam, um uns zu sehen und zu empfangen. Seine Kundalini war absolut eingefroren. Und Ich sah Mir das an, dort waren sehr einfache Leute, die beteten, Männer und Frauen, und da waren einige Lichter, die sie aufgestellt hatten.

Ich stellte dort auch ein Licht auf und alle Lichter begannen zu flackern. Dann meinte Mein Ehemann: „Warum stellst Du ein Licht auf, wenn Du gar nicht daran glaubst?“ Ich sagte: „Ich glaube nicht an diesen Herrn, aber an das Licht glaube Ich.“ Ich war erstaunt, dass dieser Mann sprach, als ob er eigentlich Gott wäre. Seht Ihr, das war die Art, wie er mit Mir sprach und er sagte, dass unsere Regierung uns erlaubt hat, diesem Pfad zu folgen und dergleichen.
Als Ich dann herauskam, fragte uns einer der Herren, die uns eingeladen hatten: „Was denken Sie darüber, Mrs. Shrivastava?“ Ich erwiderte: „Ich werde nichts dazu sagen, aber was halten Sie davon?“ Er meinte: „Glauben Sie nicht, dass das alle komische Leute sind? Sie arbeiten nichts. Es gibt 80 Mönche, sie sind schwarz angezogen, sie sind schwarz und weiß. Von den weißen nimmt man an, dass sie arbeiten, und die schwarzen arbeiten nicht, und die, die nicht arbeiten, sind Parasiten, sie sitzen da, arbeiten nicht und diese armen Russen, die dort – Ich meine, Russen sind nicht so arm wie wir annehmen, sie sparen ihr Taschengeld und geben es dieser Institution, damit sie weiterläuft, und diese 80 Personen behaupten, dass Sie beten und dieses tun, aber sie verrichten einfach keine Arbeit und sitzen einfach dort. Wir haben das erlaubt. Aber glauben Sie, dass Gott an diesem Platz ist?“ Ich antwortete: „Gott ist überall!“ Er sagte: „Glauben Sie wirklich an Gott?“ Ich erwiderte: „Nun, das ist der Fehler, den Sie begangen haben.“

Wenn jemand den Namen Gottes missbraucht, wenn er die Bibel oder Christus missbraucht oder einen Tempel oder eine Kirche entweiht … in Indien sind all diese Brahmanen, sie sind thugs (Betrüger, Gauner), thugs der ersten (Güte?), absolute thugs. Wisst ihr, was sie dieser Tage tun? Man hat nun herausgefunden, dass sie ganja verkaufen. All diese Leute sind thugs und die meisten dieser Leute, die Religion predigen, sind jetzt in der Politik. Da ist viel Politik im Gange, seht ihr. Unter Hindus gibt es einen großen Kampf, unter den Moslems gibt es einen großen Kampf, unter den Sikhs gibt es einen großen Kampf, – untereinander – Ich sage euch –, auf politischer Basis. Wie kann Gott politisch sein?

Und natürlich denke Ich, wenn man all das sieht, sogar in London, Ich muss sagen, sogar in London, wo wir an Gott glauben, war ich überrascht, dass nur 26% der Leute in diesem Land an Gott glauben; von diesen sagt man, sind 16% von außerhalb und nur 10% Briten, die an Gott glauben. Stellt euch vor, das ist der Zustand. Also seid ihr Atheisten geworden. Und sie verkaufen Kirchen und die Leute kaufen sie und machen Diskotheken daraus. Sogar in der Kirche heute, sagte man Mir, vor der Kirche werden sie eine Diskothek errichten. Also fragte Ich, warum. „Weil sie Leute anziehen wollen.“ Ich meine, es gibt nichts Lebendiges in dieser Religion, es gibt nichts anzubieten. Es ist nichts falsch mit Gott oder Christus …[unverständlich] an diesen essenziellen Dingen, die rein sind, absolut rein, aber der Fehler kommt von den Leuten, von denen man annimmt, dass sie dieser Religion folgen, aber diese Religion verderben, und wenn die Leute das sehen, dann ist die Reaktion: Es gibt keinen Gott.

Ich meine, das ist die größte Narretei und Dummheit, dass die Leute nicht ihr Gehirn eingeschaltet haben und verstehen, dass irgendetwas missbräuchlich verwendet und irregeführt werden kann. Warum bleibt ihr nicht offen, um zu sehen, ob es Gott gibt oder nicht? Und es gibt Ihn. Es ist eine Tatsache. Er ist die einzige Wahrheit. Der Rest ist alles Illusion. Man muss verstehen, dass das so ist. Diejenigen, die in Seinem Namen Geld verdienen, sind erstens dumm und zweitens durchtrieben, in beider Hinsicht. Dumm, weil sie nicht wissen, dass sie dieses Geld nicht mit sich nehmen werden und dafür bestraft werden, und durchtrieben, weil sie in weltlicher Hinsicht glauben, dass sie sehr klug sind – so klug, um schneller in die Hölle zu gehen. Das ist es, was sie gemacht haben.

All diese Leute sollten euch nicht so oder anders in die Irre führen. Zum Beispiel sollten sie euch nicht fehlleiten und sagen, dass es keinen Gott gibt, denn diese schrecklichen Leute sprechen von Gott. „Wie kann da Gott sein? Wenn solche Leute Gottes Gefolge sind, dann kann es keinen Gott geben!“ Das ist der eine Weg, wie man das sehen kann. Der andere ist, diesen schrecklichen Leuten blind zu folgen und nicht zu sehen, dass sie schrecklich sind. Wie können sie fromm sein? Ich denke, es ist nicht weise, diese Dinge durcheinanderzubringen, sondern man muss erkennen, dass es Gott gibt und dass ihr diejenigen seid, die die Erfahrung Gottes erhalten müssen und danach streben und darum bitten müssen, wofür Er selbst ausarbeitet.

Er ist mehr begierig es zu tun als ihr. Ein bisschen Zusammenarbeit, ein wenig Ihm zur Hand gehen, der im Boot steht, um euch herauszuziehen. Nur eine kleine Zusammenarbeit und ein wenig Geduld mit euch selbst und Glaube an euch selbst, dass Gott euch nach seinem Bilde geschaffen hat, damit ihr Seinen vollständigen Segen in Seiner Barmherzigkeit und Liebe empfangt.
Danke sehr, möge Gott euch segnen!

Nun zu den Leuten, die zum ersten Mal gekommen sind, Ich empfehle ihnen, in die erste oder zweite Reihe zu kommen, damit wir nach ihnen sehen können, und der Rest von euch, gebt bitte eure Aufmerksamkeit auf das Herz.

Sahaja Yogini: Mutter, wenn Du sagst: ‚Gebt eure Aufmerksamkeit auf euer Herz!’, meinst Du damit das Herz-Chakra?

Shri Mataji: Ihr könnt das Herz nicht fühlen, ihr könnt das Herz-Chakra nicht kennen, nichts dergleichen. Wenn Ich das sage, sagt einfach: ‚Ich gebe meine Aufmerksamkeit auf meinen Geist!’, das ist alles. Das Aussprechen ist für sich selbst ein Mantra. Ihr wisst, dass ihr Realisierte Seelen seid, erleuchtete Personen, euer Wunsch ist erleuchtet, und wenn ihr einfach sagt: ‚Meine Aufmerksamkeit ist auf meinem Geist, auf meinem Herzen, im Herzorgan’ – seht, was immer ihr sagt, hat eine Bedeutung. Versteht ihr? Was immer ihr sagt, ist jetzt erleuchtet, es ist ein Licht darin. Das einzige ist, wenn eure Aufmerksamkeit noch nicht in Ordnung ist, dann ist das Licht noch trüb. [..unklar] im dämmrigen Licht sieht man die Dinge nur halb, aber man sieht. Wenn es aber ein helles Licht ist, kann man es klar sehen.

Um das Licht aufzuhellen, sagen wir nur ‚Lass mich in meinem Herzen sein!’ Es wirkt. Beruhigt sich, seht ihr. Als ob ihr der Aufmerksamkeit befehlt, dort zu sein. Sie geht wie ein süßes kleines Baby, seht ihr, setzt sich nieder: ‚In Ordnung, Mutter, was immer Du sagst!’. Sagt es in dieser Art; versucht einfach, eure Kräfte zu fühlen, was ihr sagt, wie es wirkt. Auch wenn ihr Mantras sprecht, diese Mantras sind ebenfalls erleuchtet.

Noch irgendeine Frage? Ihr müsst Mich fragen, wisst ihr. Ich weiß nicht, was Ich sagen soll, worüber ihr nachdenkt. Stellt Mir nun Fragen.

Frage: Die Russen wollen auch Gott verehren?

Shri Mataji: Russen? Ich gab 12 von ihnen die Realisation – nun seht. Die Sache ist, ob sie glauben oder nicht, das hat keine Bedeutung, ist es nicht so? Ihr habt gesehen, was es bringt, an Gott zu glauben. Aber Ich habe in ihrem System gesehen, es gibt einen Vorteil und auch einen Nachteil, – so wie es hier einen Nachteil gibt, der auf eine komische Art wirkt. Zum Beispiel, in ihrem System fand Ich heraus, was immer Leute sagen mögen, propagieren, seht ihr, was immer Ich gesehen habe, ist, dass ihre materiellen Probleme weitgehend gelöst sind, kein Zweifel darüber. Seht ihr, kein Zweifel. Sie haben kein Inflationsproblem, nichts. Sie haben keine Sorgen, irgendwelche Steuern zu zahlen. Ich meine … keine Arbeitslosigkeit, kein Problem. Die Altersfrage ist gelöst, ebenfalls die Jugendfrage. Diese Aufmerksamkeit ist … [unverständlich]. Das ist ein Vorteil.

Aber der Nachteil ist, um das am Laufen zu halten, hat man ihnen die Freiheit genommen. Aus dem Grund geschieht es auch, dass die Freiheit, über Gott nachzudenken, nicht existiert, dennoch ist die Aufmerksamkeit viel freier. Hier ist die Freiheit, an Gott zu denken, vorhanden, aber die Aufmerksamkeit liegt darauf, wie man ein Brot bekommt. Morgen wird es um einen Penny teurer – was kann man machen? Wie werdet ihr eure Raten zahlen? Wie das bezahlen? All diese Probleme. Also ist die Aufmerksamkeit mehr auf diesen Dingen.

Davon abgesehen ist etwas anderes nicht so verbreitet dort, was hier schon der Fall ist, das ist die Unmoral. Hier gibt es viele Arten von Unmoral, dort gibt es eine Beschränkung dafür, seht ihr. Ich habe keine Nacktheit gesehen und so weiter. All das gab es nicht. Unsere Aufmerksamkeit ist also auch dadurch verdorben. Ich habe keine Männer oder Frauen gesehen, die ständig hierhin und dahin blickten. Ich sah ihre Augen nicht (umherschweifen?), ihre Augen waren sehr stabil. Hier kann man so jemanden nicht sehen. Jeder, den man auf der Straße sieht, wird herumschauen. Ich meine, Ich war ein Museumsstück, weil Ich einen Sari getragen habe, also haben sie Mich natürlich angeschaut, irgendwie gut, weil sie auf Mein Agnya gesehen haben. Also war es gut für sie. Aber im Großen und Ganzen hatten sie nicht diese Aufmerksamkeit. Sie drehen sich nach jeder Frau um, die vorbeigeht; sogar wenn sie sich den Hals brechen, hören sie nicht auf, sie anzustarren.

All diese Dummheit gab es dort nicht. Es war ziemlich normal, wie sich Mann und Frau hier verhielten, seht ihr, und die Frauen waren nicht so interessiert daran, ihre Figur zu halten und attraktiv zu sein, all das gab es nicht. Niemand war außerordentlich erfreut deswegen. Sehr einfache Leute, muss Ich sagen. Sehr einfach, unschuldig, und darüber hinaus waren sie mit den meisten Dingen, die sie hatten, zufrieden. Ein sehr preisgünstiger Ort, denn alles war sehr billig. Sie haben keine materiellen Probleme wie wir. Aber um das zu kontrollieren, haben sie dieses Tabu. Dann wegen der Außenpolitik, von der die Leute sagen, sie ist ganz falsch – Ich werde das nicht diskutieren –, aber was immer es ist, es mag auch ihre Schuld sein, vielleicht. Aber der Hauptgrund ist, ihr habt die Freiheit, unsinnig zu sein, und die haben nicht die Freiheit, vernünftig zu sein. Was ist besser? Sag es Mir, Sandor. Was glaubst du, welche Seite ist besser? [unhörbar]

Shri Mataji: Also Ich weiß nicht, welche Ich wählen sollte. Vielleicht wird ganz Russland eines Tages aus Sahaja Yogis bestehen, wenn es etabliert sein wird. Sie wissen, dass Ich geheilt habe [unhörbar], das wissen sie; und etwa 10 Leute sind gekommen, um Mich deswegen zu sehen. Sie hatten Herzprobleme [unhörbar] … und Ich werde es auf Meine eigene Weise ausarbeiten. Aber wir müssen verstehen, dass wir mit Einschränkungen [unhörbar] kämpfen. Wir mögen keine Einschränkungen. Aber haben wir den Sinn dafür, unsere Freiheit zu nutzen? Haben wir?

[Zwei Zeilen mit schlechter Tonqualität]
Sahaja Yogi: Wir haben ein wildes Tier in uns.

Shri Mataji: Das Tier in uns, seht ihr, es ist wirklich ein wildes Tier, muss so sein! So wie es hierhin und dorthin blickt. Ich kann es nur nicht verstehen. Darüber hinaus pflegte jeder zu lächeln, wisst ihr [unhörbar]. Aber als Ich zum ersten Mal nach London kam, das muss Ich euch sagen, pflegten sie zu spotten über Mein [unhörbar. Bindi?] Und Ich traf viele indische Damen, die das nie tragen. Ich fragte, wieso sie es nicht tragen. Sie gaben zur Antwort: ‚Wir tragen es nicht, weil uns jeder auslacht.’ Sie wollten wissen, warum Ich es trage. [Die nächsten 12 Zeilen sind von schlechter Qualität]

Aber hier reduziert es jeder auf Null. Seht, jeder [unklar] (benimmt sich, als wäre er) der Weiseste. Die Kleidung, die sie tragen, ist die weiseste. Das Gesicht, das sie haben, ist das beste. Alles, was sie haben, ist das Beste. Sie (die Russen) sind nicht so. Aber ihr habt die Freiheit, zu wählen. Was für eine große Sache ist das? Und auch die Hölle zu wählen. Ich denke, ihr habt zuviel Verantwortung. Ich frage Mich, ob ihr, die ihr weise, erwachsene Leute seid, erkennt: Verdienen wir diese Freiheit?

Wir müssen uns selbst fragen: Was machen wir mit unserer Freiheit? Sie haben alles eingeschränkt wie Alkohol, indem sie sehr viel Steuern darauf einheben, so können sie nicht viel trinken. Alle diese Dinge sind schwer besteuert, Zigaretten, alles. Tabak ist so schwer besteuert, dass sie es sich nicht leisten können, – aber ihr werdet staunen, wenn man 5 Meilen in der U-Bahn fahren will, dann kostet das 4 Pennies, fünf Meilen in einer U-Bahn und zurückkommen sooft man will. Wenn ihr einmal die Karte gekauft habt, seid ihr in der U-Bahn, ihr könnt in eine Richtung soweit fahren wie ihr wollt, und wenn ihr die U-Bahnstationen seht, sie sind wie Paläste, ihr werdet staunen. Jede U-Bahnstation, Ich sah zumindest vier, fünf, und Leningrad ist der sauberste Hafen, den Ich je gesehen habe. Ich habe bisher tausend gesehen, wisst ihr, auf Meiner Reise. Seht, unser Freiheitssinn ist mitunter sehr komisch.

Zum Beispiel kämpfen wir darum, ob wir einen roten oder einen schwarzen Sari tragen sollen. Ich meine, so etwas [unverständlich], absolut sinnlos. Also wenn ihr nicht wisst, wie ihr eure Freiheit nutzen sollt, ist es zuviel. Seht ihr, wenn ihr die Last von einem Elefanten auf einen Esel ladet, was wird geschehen? So ist das. Entweder müssen wir Elefanten sein oder die Last einschränken. Die Verantwortung ist zuviel. Aber mit Sahaja Yoga könnt ihr das tun. Nun verbreitet sich Sahaja Yoga natürlicherweise mehr im Westen, nicht in Russland. Aber wenn Russland einmal kommt, sehe Ich Konkurrenz.

Das wäre der vollkommene Tag, wenn wir alle Probleme zu Ende bringen wie Angst und Streit, wenn Ich Meine russischen und englischen und amerikanischen Kinder sehen werde, wie sie einander Vibrationen geben. Das wäre der größte Tag Meines Lebens. Wir lösen all die Probleme, internationale Probleme [unverständlich], politische Probleme und all diesen Unsinn. Und unsere Politik ist hier auch … Unsere Freiheit ist was? Wir kämpfen nur miteinander, was haben wir dadurch erreicht? Wir verschwenden so viel unserer Energie mit Kämpfen, Streiten. Politik ist in Ordnung, solange ihr euch gegenseitig korrigiert und etwas Fortschrittliches tut. Aber wenn sie gleichbleibenden Zustand bedeutet, – seht ihr, jeder zieht an einem Punkt, ist sie an einem gleichbleibenden Punkt, Stillstand. Was ist auch der Sinn einer solchen Politik? Wenn euch also Freiheit gegeben ist, dann müsst ihr wissen, dass es einen Grund dafür gibt. Und wie nutzen wir unsere Freiheit?

Irgendetwas anderes? Sie werden alle eines Tages an Gott glauben, weil sie die Erfahrung gemacht haben werden. Ich habe es bereits begonnen.

Ich habe deren Kundalinis gehoben, sehr hart gearbeitet. Kein Zweifel, es wird ausarbeiten. Menschen sind schwierig, wisst ihr? Ihr wollt ein Problem lösen, ohne die Einschränkung dieser Natur – es kann nicht gelöst werden. Der einzige Weg für den Westen ist Sahaja Yoga, das ist der einzige Weg, ist es nicht so? Es gibt keinen anderen Weg, denn sie fühlen das Zwicken des Materialismus, sie verstehen, dass ihnen die Materie keine Freude bringt und sie sind dabei, davon loszukommen, und sie fühlen, dass sie etwas Tieferes suchen müssen. Das ist der Vorteil daran, und das mag auch (geschehen. Es ist?) möglich auf eine andere Art, es mag geschehen.
Aber nun ist es euch bereits passiert, es geschieht gerade. … [unverständlich] Für Gott seid ihr alle gleich; ob ihr Russen, Engländer oder Amerikaner seid, macht keinen Unterschied. Alle wurden von einem Gott erschaffen. [unverständlich] … Er wollte nicht, dass ihr (verschiedene) Länder macht und Nationen und wie Kriminelle handelt. Es ist alles euer Werk, ihr habt es getan. Nun schaut es an. [unverständlich]
Irgendeine andere Frage?

Frage: Ist Gott männlich oder weiblich?

Shri Mataji: Gott ist beides. Wie kann Er eines sein? In Ordnung. Gott ist eins und männlich, und wenn Er männlich und weiblich wird, dann ist das Weibliche Seine Kraft und Gott ist der Beobachter Seiner Kraft. In Ordnung? Zuerst sind Sie zusammen. Wenn Sie sich teilen, werden Sie zwei. Eine Hälfte ist Gott der Allmächtige, der der Zeuge/Beobachter ist, und die andere ist Seine Kraft, die erschafft, und Er ist der Beobachter Ihres Spiels. Ihr müsst Meinen Artikel lesen über die Schöpfung und es gibt auch eine Rede über die Schöpfung. Er muss sie haben, fragt ihn, dass er euch das gibt. Ich habe vor langer Zeit darüber gesprochen, Douglas hat eine Kassette davon. Er hat viele Kassetten und wenn ihr ihm eine Kassette gebt, wird er sie für euch aufzeichnen. Ihr könnt Meine Kassette über die Schöpfung erhalten. Der Heilige Geist ist weiblich. Da ist also Gott, der Heilige Geist und Sein Sohn. All das habe Ich darin diskutiert.

Und als Ich über den Glauben an Gott sprach, meinte Ich: solange Yoga nicht stattfindet, könnt ihr nicht euer kshema erhalten. Also jene Leute, die euch weismachen: „Ja, ja, ich glaube an Gott. Gott hat mir sehr geholfen, er hat mir dies und jenes getan.“ Dann sollt ihr wissen, dass das nur ein Mythos ist. Sie leben mit einem bestimmten Mythos. Solange da kein Yoga ist, keine Begegnung mit Gott, könnt ihr nicht euer Wohlergehen genießen. Wenn euch Wohlergehen zuteil wird, ist es nur Zufall, aber wenn es bewusst auf euch wirkt, dann erst, wenn ihr eure Selbstverwirklichung bekommen habt.

Lasst uns nun um die neuen Leute kümmern und um euch alle. Bitte zieht eure Schuhe aus und stellt beide Füße schön auf den Boden. Wie Ich euch gesagt habe, ist es ein Ereignis. Es ist nichts, das man bescheinigen kann – ‚Ja, du bist selbstverwirklicht!’ Ich kann es nicht einmal Meinen eigenen Kindern bescheinigen. Es muss geschehen. Dann zweitens, wenn es einmal getan ist, müsst ihr es nähren. Ihr müsst danach sehen, ihr müsst sie festigen, wofür Sahaja Yoga absolut fähig ist, und Ich arbeite sehr hart. Ich habe Mein Programm in Amerika storniert, nur um auf den Engländern zu arbeiten und auch Europa. So lasst uns sehen, wie es wirkt. Bitte gebt eure Hände […]

Ihr müsst euch allem stellen. Es gibt nichts, wovor ihr euch fürchten müsstet. Jeder kann verwandelt werden, jeder von euch kann transformiert werden. Also fühlt euch nicht niedergeschlagen wegen irgendetwas oder fühlt euch schlecht oder verdammt euch, denn das ist ein Tempel, der von Gott erschaffen wurde. Nun schließt eure Augen.

Zu allererst werdet ihr euch gedankenfrei bewusst erfahren. Das heißt, es gibt keinen Gedanken in eurem Gehirn. Aber ihr seid bewusst, das kommt von innen. „Fühlst du das, Frank?“ Gedanken! Nun schließt eure Augen, denn wenn ihr sie nicht schließt, wird die Kundalini nicht über das Agnya hinaussteigen. Ohne dass die Kundalini über das Agnya steigt, können eure Gedanken nicht aufhören. Also müsst ihr eure Augen schließen. Da gibt es keine Hypnotisierung, seht ihr. Seid ein wenig geduldig mit euch selbst, es wird ausarbeiten. Nun das zweite, das geschieht, ist, ihr empfangt eine kühle Brise in den Händen, wenn die Kundalini die Fontanelle durchdringt. „Kriegt ihr sie jetzt?“ Schließt eure Augen, schließt eure Augen, lasst es wirken, lasst es ausarbeiten. „David, schau auf Mein Agnya!“ [eine lange Pause]. Fühle einfach, es kommt in deine Hand…

Sahaja Yogi: [unhörbar]

Shri Mataji: Spürt ihr es nicht? Ihr werdet es spüren. Habt Geduld, ihr werdet es fühlen. Schließt die Augen, Ich werde es für euch alle ausarbeiten. Nur eine Sekunde [undeutlich]. Es wird funktionieren. Wenn sie nicht kommt, sie wird kommen. Seht, es ist nur ein Sprießen eurer Kundalini. Ist es nicht so? Das braucht seine eigene Zeit. Spürt ihr sie – die kühle Brise in eurer Hand? In Ordnung, schließt die Augen, schließt die Augen, deshalb lasst es gehen, lasst los, lasst eure Aufmerksamkeit absolut frei. Fixiert sie nicht an einem Punkt. [undeutlich]