Public Program, The Light of Truth

Brighton (England)

1980-07-18 Light Of Truth HD, 76' Transcribe/Translate oTranscribe

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Public Program. Brighton (UK), 18 July 1980.

[…] Wenn die Kundalini dann noch etwas höher steigt, erreicht sie das vierte Zentrum, das Herzzentrum, wo sich das Gespür für die diversen Sicherheiten etabliert. Wenn sich das Gefühl für die Sicherheiten erst einmal etabliert, verschwinden eure mentalen Probleme und jene, die an mentalen Problemen leiden, werden sich dann besser fühlen. Ihr mentaler Zustand verbessert sich dann. Normalerweise finden es Menschen mit mentalen Problemen anfangs sehr schwierig (Anm.: Sahaja Yoga anzunehmen), weil ihr Verstand stark zu zweifeln beginnt. Wie bei diesem Herrn, der zuerst hier war. Er hat es nicht ausgehalten und ist einfach davongelaufen. Aber wenn ihr etwas Geduld aufbringt, könnt ihr daran arbeiten und auch Menschen mit mentalen Problemen behandeln und heilen. Wir haben beispielsweise Epilepsie von der schlimmsten Sorte geheilt. Es sitzen einige Leute hier, die an einer ganz schlimmen Epilepsie litten. Sie wären sonst in einer Nervenheilanstalt gelandet. Aber wenn sich euer Gefühl für die Sicherheiten (Anm.: Urvertrauen) einmal etabliert hat, wird auch euer mentaler Zustand wieder normal. Aber etwas Mut muss man schon haben. Es gibt keinen Grund sich vor der Erweckung der Kundalini zu fürchten. Die Kundalini ist eure Mutter und liebt euch. Sie wurde immer wieder mit euch geboren und wartet nur auf eine Gelegenheit, euch die Selbstverwirklichung geben zu können. Ihr werdet überrascht sein, aber von den Anwesenden sind mindestens 50% realisiert.

Wenn die Kundalini dann ein Stück weiter aufsteigt und das Vishuddhi Chakra erleuchtet, erlangt das Bewusstsein des Betroffenen einen Zeugenzustand. Er spürt dann, dass das Drama vorbei ist. Er involviert sich nicht mehr und wird dynamisch. Wenn man nämlich in eine Situation involviert ist, kann man nicht viel bewirken. Dann ist man hektisch oder sehr beunruhigt, blickt dauernd auf die Uhr usw. Wenn man über diesen Dingen steht, kann man sein Problem auch leichter lösen. Man muss zum Sākshi werden, zum Zeugen, wie Shri Krishna gesagt hat. Auch Christus und Mohammed haben das gleiche gesagt. Das ist alles nur ein großes Drama und ihr seid ein Teil davon. Wenn das Drama dann über euch hereinbricht (Anm.: und ihr diesen Zustand erreicht habt), beginnt ihr zu erkennen und könnt darüber sogar lachen – über euch selbst und über das, was euch Sorgen gemacht hat. Das ist alles nur ein Drama! Wenn die Kundalini dann weiter aufsteigt und das Agnya Chakra durchquert, werdet ihr gedankenfrei bewusst. Es ist dann kein Gedanke mehr in eurem Kopf. Man wird still. Ein Gedanke steigt auf und fällt wieder ab, ein anderer steigt auf und fällt wieder ab. Ihr steht sozusagen zwischen diesen Gedanken in der Gegenwart. Ihr werdet das und wenn die Kundalini das letzte Zentrum durchdringt, dann beginnt die kühle Brise in euren Händen zu fließen. Ihr spürt, wie die Kraft durchfließt, ihr spürt es das erste Mal auf eurem zentralen Nervensystem. Ihr werdet erstaunt sein, dass alle sieben Zentren etwas anzeigen. Das bedeutet, dass alle von ihnen erleuchtet wurden und wenn ihr eure Hände so haltet, werdet ihr plötzlich hier oder dort ein Kribbeln spüren. Die verschiedenen Zentren zeigen an, wo es in euch ein Problem gibt, auf der linken oder auf der rechten Seite.

Die linke Seite ist die emotionale Seite und die rechte Seite ist eure physische und mentale Seite. Ihr beginnt euch dann selbst zu verstehen und dass es hier oder dort ein Problem gibt. Beispielsweise gibt es in Brighton vorwiegend ein Problem hier (Anm.: vermutlich linkes Swadishthana gemeint). Das steht für unautorisiertes Arbeiten mit der göttlichen Kraft. Daher muss es hier viel schwarze Magie geben. Es muss viele Menschen in Brighton geben, die sich mit allen Arten von Guru Vidya (Skrt.: Guru-Wissen) und Dingen beschäftigen, die nicht getan werden sollten. Es bedeutet, dass diese Leute nicht autorisiert sind, das Werk Gottes zu tun. Der prozentuelle Anteil solcher Menschen ist hier sehr hoch. Wenn dieses Zentrum beschädigt ist, wird es sehr schwierig, weil es sogar euer Denken umfasst und das Gedankengut dieser Leute in euch eindringen kann. Sie ruinieren euch dadurch so sehr, dass sehr schwierig für euch wird, die Wahrheit zu sehen. Deshalb bin Ich auch immer wieder nach Brighton gekommen. Ich weiß, dass ihr hier einen großen Vorteil habt, und das ist das Meer. Ich weiß jedoch nicht, wie viel davon das Meer aufnehmen kann. Auf jeden Fall gibt es sehr viele Menschen, die diese negativen Dinge praktizieren. Sie vollbringen alle möglichen so genannten Wundertaten, beispielsweise lassen sie etwas von hier verschwinden und es dort wieder auftauchen. Glaubt ihr wirklich, dass das in den Augen Gottes irgendeinen Wert hat? […]

Aber wenn die Kundalini aufsteigt, dann erleuchtet Sie den Spirit in eurem Herzen. Die Projektion dieser Herzensqualität ist die göttliche Liebe. Wenn sie sich zu manifestieren beginnt, spürt ihr die kühle Brise über euren Händen, die kühle Ausstrahlung dieser Herzensqualität, die als die kühle Brise des Heiligen Geistes beschrieben wurde. Das ist etwas, das wirklich passiert, und Ich sage es euch immer wieder, dass es wirklich passieren muss. Das ist nicht etwas, das irgendwann einmal passieren sollte. Es passiert im Bruchteil einer Sekunde und ihr seid dafür bereit. Wie lange dauert es um dieses Ding zu erleuchten? Es geschieht im Bruchteil einer Sekunde. Angenommen wir vergleichen das Ganze mit einer Öllampe, bei der der Docht nicht in Ordnung ist oder bei der zu wenig Öl in der Lampe ist oder es ein anderes Problem gibt. Dann dauert es möglicherweise einige Zeit, bis das Problem behoben ist und man die Lampe anzünden kann. Aber wenn ihr ein ganz normaler Mensch seid, dann sollte die Kundalini ungehindert aufsteigen und nicht wieder zurückfallen, wenn sie einmal oben ist. Wir haben jedoch festgestellt, dass das bei vielen von euch nicht der Fall ist. Viele Leute, die die Selbstverwirklichung bekommen haben, gehen dann nach Hause und verlieren sie wieder und geben es auf. […]