Seid ihr Sucher?

Caxton Hall, London (England)


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24.11.1980 – Öffentliches Programm in der Caxton Hall/London, Titel: Seid ihr Sucher?

Ausschnitte:

[…] Wie Sie hier auf dieser Tafel sehen, sprechen wir über tatsächliche Gegebenheiten und Orte im Körper. Das ist nicht einfach ein Märchen ohne Bezug zur Wirklichkeit. Sie können es selbst spüren. Sie können diese Sache zu Hause überprüfen. Sie können es wirklich spüren. Alle Informationen und die Bezeichnungen auf diesem Diagramm sind Ihnen nachher zugänglich. Sie müssen nicht versuchen, sich irgendetwas davon zu merken. Diese verschiedenfarbigen Stellen auf dieser schematischen Zeichnung zeigen die subtilen Zentren in unserem Körper. Sie werden manchmal als Chakras bezeichnet und einige Menschen wissen wie sie heißen. Dieses eingerollte blassrosa Ding hier, wird als Kundalini bezeichnet. Dieses schlangenähnliche Ding ist aber keine Schlange, wie manche Menschen geglaubt haben. Sie repräsentiert eine Kraft, eine latente Kraft. Das bedeutet, dass sie in jedermann zu finden ist. In den meisten Menschen ist Sie jedoch nicht erwacht. Dann tut Sie eigentlich nichts und darum ist das für alle auch noch so neu. Diese Kraft wartet in den meisten Menschen auf etwas und das nicht erst seit diesem Leben. Sie wartet schon seit Beginn eurer Evolution, seit sich dieses subtile System und die verschiedenen Zentren allmählich entwickelt haben. Würde man das subtile System mit einem Bauwerk vergleichen, könnte sagen, dass Sie sich an der Basis des Bauwerkes befindet. Wenn das Gebäude fertig ist, kann Leben einkehren und das Bauwerk genützt werden. An der Spitze sehen wir eine blumenähnliche Form. Man bezeichnet sie manchmal als tausendblättrigen Lotos oder Kronen-Chakra. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört.

Derzeit sprechen alle vom Goldenen Zeitalter und das Zeitalter, das gerade endet, ist das Zeitalter der Zerstörung. Wir befinden uns gerade am Scheitelpunkt und deshalb spüren die Menschen, dass es um entscheidende Dinge geht. Die einen sagen, dass etwas Großes passieren wird, dass uns alle retten wird und andere sprechen davon, dass es vielleicht eine große Zerstörung geben könnte.

Alle Menschen, die sich selbst als ‚Sucher der Wahrheit’ bezeichnen, oder auch solche die mehr vom Leben erwarten als Geld Macht und Stellung, haben das Gefühl, dass wir uns zwar in einer eher hoffnungslosen Situation befinden, erwarten sich aber dennoch von irgendwo eine Antwort. Mit Sahaja Yoga geben wir nicht die Antwort, wie ihr sehen werdet wenn ihr Mataji begegnet. Sie spricht von der Antwort und  das ist das Höchste was man erwarten kann und es ist genau das was wir wollen! Wir müssen lediglich dafür aufgeschlossen sein und wenn jemand wirklich und ausschließlich die Wahrheit sucht wird sie ihm begegnen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir mit Sahaja Yoga genauso umgehen wie mit allen anderen Dingen die unseres Weges kommen und von denen wir glauben, dass sie eine Auswirkung oder auch halbherzige Antwort auf unsere Suche sind. Zu einem gewissen Zeitpunkt übersehen wir dann, dass wir der Realität begegnen, obwohl unser Gefühl uns genau das vermittelt.

Wir müssen darauf Acht geben, dass wir Sahaja Yoga nicht mit allem anderen, das wir als unwirklich ansehen, aus dem Fenster werfen. Das ist eine sehr subtile Sache. Wenn diese Energie von einer autorisierten Person erweckt wird und wenn ihr Shri Mataji persönlich kennen lernt, müsst ihr selbst entscheiden, ob Sie dazu autorisiert ist. Ich kann euch das nicht sagen. So empfinde Ich das. Diese Energie steigt durch die Energiezentren auf und erweckt eines nach dem anderen, bevor sie in einer subtilen Form an der Spitze austritt. Wenn das passiert, wird euer gesamter Körper durch diese Energie, die man als das kollektive Unbewusste bezeichnet, verbunden. Einige Menschen bezeichnen sie als ‚göttliche Energie’. Es spielt jedoch keine Rolle wie man sie genau bezeichnet, solange man spürt, dass es das ist, was man gesucht hat.

Wenn diese Verbindung hergestellt ist, kann man zwar sein eigenes Selbst, seine eigenen Zentren vielleicht nicht gleich spüren, aber man spürt die der anderen. Sie sehen auf der Tafel anhand der Farben, dass die Hände (Finger) mit den Energiezentren korrespondieren. Das ist so, weil Sie in Ihren Händen eine natürliche Energie spüren und die Finger wie Indikatoren für die verschiedenen Stellen im Körper fungieren. Noch einmal: Dadurch können sie es selbst überprüfen. Sie müssen nicht sagen: ‚Ja, ich glaube es gespürt zu haben, aber dann sagte Sie Mir, es läge an Mir, ob ich es spüre oder nicht! Sie sollten nicht einfach alles akzeptieren bis sie es nicht selbst in Ihnen gespürt haben. Einige Menschen glauben, dass Selbstverwirklichung bedeutet, dass man sofort in ein vollkommenes Wesen verwandelt wird. Das wäre die Gottes Realisation. Ich glaube, dass wir diesbezüglich zu viel an Worte glauben. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sein würden, würden wir erkennen, dass wir auch in unseren gewöhnlichen Leben nicht sofort perfekt auf einem Gebiet sind, nur weil wir gerade ein Diplom erhalten haben, z.B. in Medizin. Wir müssen erst noch mehr durch Erfahrungen lernen. Das Diplom sagt nur aus, dass wir eine Grundausstattung, ein Werkzeug erhalten haben; ein Wissen, mit dem wir weitermachen können. Vielleicht können Sie jetzt verstehen, dass das auch mit der Selbstverwirklichung so ist. Wir geben nur den Schlüssel weiter, mit dem man das Tor aufsperren kann und von diesem Zeitpunkt an, kann man sich selbst weiterentwickeln und hat die Möglichkeit sich selbst zu erkennen. Sie dürfen nicht erwarten, dass Sie sogleich an die höchste Stelle platziert werden. Die alten Schriften über Yoga sagen beispielsweise, dass man länger als ein ganzes Leben braucht, um sich selbst zu reinigen, um die verschiedenen Buß- und sonstigen Übungen absolvieren zu können, das Verlangen nach Essen zu überwinden usw. Vielleicht bekommen wir dadurch eine Vorstellung davon, was das ist, dass wir da erhalten.

[…]

Im Laufe der Evolution sind wir Menschen geworden und die subtilen Energiezentren haben sich während dieses Prozesses in uns entwickelt. Diese Zentren befinden sich innerhalb der Wirbelsäule und sie manifestieren sich auf der physischen Ebene grobstofflich als Plexus. Wenn sie sich innerlich weiterentwickeln, dann passiert das auch im Außen. Tiere schließen beispielsweise keine Lebensversicherungen ab, oder? Sie haben Angst und wissen, wie sie darauf reagieren können, aber sie wissen nichts von einer Versicherung. In Tieren verblasst nach einiger Zeit die Erinnerung an ihre Nachkommen. Sie haben auch kein Problem mit Schmutz oder Dreck. Sie haben keinen Sinn für Ordnung und Sauberkeit. Tiere organisieren und planen nicht. Ausgenommen vielleicht, wenn es darum geht Beute zu fangen, aber dann auch nur in einem geringen Umfang. Menschen entwickeln Fünfjahrespläne, Zehnjahrespläne oder Pläne für die nächsten 20 Jahre. Tiere verwenden dafür keine Energie.

Der Grund dafür ist, dass sich der Mensch viel stärker weiterentwickelt hat, als alle Tiere zusammen. Der Mensch ist eine entwickelte Seele. Unter diesen entwickelten Seelen gibt es noch eine weitere Kategorie von höheren Seelen, die mit den gewöhnlichen Normen des Lebens nicht zufrieden gestellt sind. So gibt es beispielsweise Menschen, die nach Macht streben. Sie wehren sich bis zu ihrem Tode gegen ihren Rücktritt und auch wenn sie bereits mit einem Fuß im Grabe stehen, halten sie ihr Rücktrittsgesuch noch für den Fall zurück, doch noch zu überleben.

Andere Menschen kleben an anderen Dingen des Lebens, wie z.B. an Geld. Geldorientierte Menschen finden ihre Sicherheit im Geld. Sie laufen ihr gesamtes Leben dem Geld nach und richten all ihre Pläne danach aus. Die dritte Art Menschen sehnt sich nach Liebesaffären und solchen Dingen und will ins Reich der Emotionen eintauchen. Aber es gibt auch Menschen, die glauben, dass all diese Dinge nicht wirklich interessant sind und damit kommen wir zur vierten Kategorie, der Religion, dem Wissen vom Jenseitigen. Diese Menschen lesen von den Propheten, sie lesen die Heiligen Schriften und über alle großen Weltreligionen. Wenn der Religionsgründer jedoch stirbt, war es bis jetzt immer so, die dessen Anhängern zu Fanatismus neigen und das ist der Tod jeder Religion.

Ich habe festgestellt, dass Menschen, die Krebs bekommen, manchmal Fanatiker sind. Wenn ihr sie von ihrem Fanatismus heilen könntet, würde auch ihr Krebs geheilt, da alle falschen Identifikationen zusätzliche Energie kosten. Der Betroffene muss in irgend einer Weise halsstarrig sein. Angenommen möchte nicht davon lassen und sage: „Nein, Ich glaube daran und halte daran fest!“ Dann benötige Ich dazu sehr viel Energie. Wenn Ich hingegen frei wäre und das erkennen könnte, wäre das besser. Ich erinnere mich an die Geschichte eines Herrn, der aus dem 16 Stockwerk gestürzt war und sich an einem Geländer knapp über der Straße abgefangen konnte. Er rief: ‚Ich falle, ich falle!’, und konnte nicht verstehen, warum hinter im Menschen auf ihn zukamen. Er hing so knapp über der Straße, das er nur seine Füße ausstrecken hätte müssen, um auf der Straße zu stehen. Jemand sagte: ‚Hier ist doch die Straße! Warum rufen Sie um Hilfe?’ Da er sich die ganze Zeit einer energieraubenden Illusion hingegeben hatte, die jeglicher Wahrheit entbehrte wurde der Mann ohnmächtig. An einer Unwahrheit festzuhalten ist immer Energie raubend, während man von der Wahrheit getragen wird.

Die Aufgabe der früheren Propheten wie Guru Nanak, Mohammed, Moses, Abraham und all der anderen war, das Gleichgewicht der Menschen aufrechtzuerhalten, indem sie ihnen 10 Gebote gaben (Anm.: Evolution kann nur im Zustand des Gleichgewichts stattfinden). Die 10 Gebote befinden sich in diesem grünen Bereich (Void). Die Religion (das Dharma) befindet sich in eurem Bauch. Sie sind in euch eingebaut. Es ist nicht so, dass Ich euch einen Vortrag über Religion halten kann. In Wirklichkeit befindet sich die Religion in euch und musste aufrechterhalten werden (Anm.: gemeint sind unsere Basisqualitäten, unser Dharma, das uns erst zu Menschen macht). Es war sehr wichtig, dass die Menschen wissen, was ihnen dabei hilft ein Mensch zu bleiben. Das war die Aufgabe der Propheten (Urmeister) und sie haben Ihre Aufgabe sehr gut gemacht. Leider haben ihre Schüler und Anhänger ihre Lehren in fanatische Religionen verwandelt. Was soll man da tun? Ich habe immer gesagt, dass die Religionsgründer wie lebendige Blüten auf diese Erde kamen. Einer nach dem anderen erschien am Baum des Lebens. Nach ihrem Tod haben die Menschen diese Blüten dann gepflückt und gesagt: „Diese Blüte gehört mir! Diese gehört mir!“ Auf diese Weise starben die Blüten ab und wurden hässlich und sinnlos. So hat sich der Fanatismus verbreitet.

In den modernen Zeiten wird dieser Fanatismus herausgefordert. Die Menschen können erkennen, dass Fanatismus keiner Logik folgt sondern eine Auswirkung egoistischen Denkens ist. Dann gehen sie ins andere Extrem und verdammen auch die echten Blumen, sogar die Religionsgründer. Das geht dann zu weit. Sie bewegen sie von einem Extrem ins andere. Die Besonderheit der heutigen Propheten ist, dass sie andere zu Propheten machen können, d.h. dass man anderen die Selbstverwirklichung geben kann. Das ist der Unterschied zwischen Sahaja Yoga und den alten Zeiten. Darum gab es immer nur ein oder zwei realisierte Seelen. Beispielsweise zurzeit Raja Janakas vor ungefähr 8000 Jahren, als Shri Rama regierte. Shri Ramas Schwiegervater war ein großer Prophet, aber er hatte nur einen einzigen Schüler, dem er die Selbstverwirklichung geben konnte und das auch erst, nachdem Er ihn schwierigen Prüfungen unterzogen und ihn unter seine Fittiche genommen hatte.

Heutzutage haben sich die Zeiten geändert, weil der Lebensbaum weiter gewachsen ist. Er hat jetzt eine Reife erreicht, wo Tausende transformiert werden müssen. Das muss geschehen. Das ist der Plan Gottes. Und dafür geeignet sind jene Menschen, die suchen. Diese Kategorie von Menschen kann durchaus sehr unterschiedlich sein. Es gibt einige Prüfungen, um zu verstehen, was diese Menschen sind. Sucher könnten auch sehr nervöse Menschen sein, weil sie diese ungerechte, sündige und betrügerische Welt nicht ertragen. Sie können die gesamte Atmosphäre als misstönend empfinden. Vielleicht zittern sie deshalb. Sie könnten auch Einsiedler sein oder Menschen die aufbrausend sind. Vielleicht sind sie realitätsfern, drogen- oder alkoholabhängig. Da ist alles möglich, weil sie von der fürchterlichen Realität davonlaufen wollen.

Sahaja Yoga ist etwas, durch das eure Realität in euch selbst etabliert wird. Dadurch fühlt ihr euch sicher, weil diese Realität schön ist. Sie besteht aus Freude und ihr wollte nicht vor ihr davonlaufen. Deshalb müssen wir verstehen, dass wir hier sind, um unsere Wirklichkeit zu erhalten und uns selbst zu erkennen. Ihr ahnt gar nicht, was alles passieren kann, wenn ihr euch selbst erkennt. Dann wird alles was euch in Wahrheit ausmacht, die gesamte Fülle und Schönheit euer eigen. Ihr werdet zum Meister eures eigenen Wesens. Das ist das erste was passieren sollte und es bedeutet, dass eure Gesundheit in Ordnung kommen muss. Ihr wisst, dass einige vollkommen geheilt wurden, die an sehr ernsten Krankheiten erkrankt waren. Leute, die an mentalen Problemen oder an Epilepsie und anderen Krankheiten gelitten hatten, wurden geheilt. Stellt euch das nur vor. Denkt an eure Kräfte, dass ihr so kraftvoll geworden seid, nur weil ihr euch selbst erkannt habt. Dieses Wissen kann nicht mit der Kraft der Ratio erlangt werden, z.B. indem man denkt: „Ich bin Napoleon, oder ich bin der und der.“ Wissen dieser Art ist dumm und egoistisch. Dieses Wissen stellt vielmehr eine dynamische Kraft in eurem Bewusstsein dar. Es ist eine neue Art der Wahrnehmung, etwas durch das man zu einer anderen Persönlichkeit wird, zu einer höher entwickelten Seele. Und dann erkennt ihr, dass ihr plötzlich kollektiv bewusst geworden seid.

Manchmal geht der Fortschritt sehr rasch voran und ein anderes Mal nicht. Bei einigen geht es unglaublich schnell. Ich denke da an einen Mann, der ein Alkoholiker war und sein gesamtes Geld für Pferderennen und solche Dinge ausgegeben hatte. Er rauchte wie ein Schlot, aber als er die Selbstverwirklichung bekam, wurde der gesamte Raum von einem Duft erfüllt, so dass jeder sagte: „Dieser Mann? Wie ist das möglich, Mutter? Er ist doch so und so?“ Ich sagte: „Aber so ist das. Das waren alles nur Wolken, die ihn bedeckten. Jetzt sind sie abgezogen und ihr seht, wie die Sonne hervorkommt. Er ist ein anderer Mensch geworden.“ Ich glaube nicht an Wolken, Ich glaube an die Sonne. Wenn Ich die Sonne sehe, ist sie da. Ich sehe überhaupt keine Wolken. Ich sehe nur die Sonne. Vielleicht können Meine Augen auch alles stärker durchdringen als eure Augen das können. Ich sehe die Sonne in diesem Mann. Er hat sich daraus erhoben und jetzt strahlt er wie die Sonne. Nehmt ihn an und verbeugt euch vor ihm. Er hat wahrhaftig in sich gesucht und dachte, dass er Freude finden könne, wenn er bei Rennen wettet. Er dachte, Essen oder Rauchen würde ihm Freude bereiten, aber er war nie mit sich selbst zufrieden. Aber er hat sich nie so tief darin involviert, dass er sich darin verloren und die Suche aufgegeben hätte. Darum ist er ein wahrer Sucher.

Manchmal ist es fast schockierend, wie schnell Menschen in Sahaja Yoga transformiert werden. Wenn die Veränderung beginnt, scheint es, als wäre das Magie. Tatsächlich ist es jedoch sehr einfach zu verstehen. Wenn es regnet und neblig ist, will man nicht hinausgehen. Alles ist grau in grau und ihr fühlt euch schrecklich. Aber wenn die Sonne herauskommt, dann gehen alle hinaus. Die Kinder, die Alten und Jungen, die Hausfrauen, alle wollen in der Sonne sein. Wenn eure Sonne hervorkommt und ihr euch in allen anderen erkennt, dann sagt ihr: „Oh, das bin ich. Bin ich das? Oh, Oh!“ Und so beginnt die Verwandlung und ihr seid überrascht, eure eigene Veränderung und Transformation zu sehen. Das muss geschehen und dafür hat Gott in euch all diese wunderbaren Dinge angelegt. Die innere Welt ist genauso schön wie die äußere. Er hat euer Inneres gleich schön, sehr grazil und mit sehr, sehr großer Sorgfalt angelegt. In euch befindet sich die Kundalini, im Kreuzbein, dem Heiligen Knochen, dem Sacrum. Sie gibt euch die Selbstverwirklichung.

Man kann sich erst nach der Selbstverwirklichung wirklich an anderen Menschen erfreuen. Normalerweise geht das nicht. Man freut sich vielleicht über sein Auto, Haus, seine Kleidung, sein Aussehen oder über das Verhalten euch gegenüber. Oder an seinem Intellekt, Erfolg, seinen Pferden und was weiß Ich sonst noch. Aber nach der Selbstverwirklichung erfreut man sich an den Vibrationen einer anderen Person. Man erfreut sich an den inneren Wesen des anderen und es ist einem egal, wie alt der andere ist, welcher Kaste oder Rasse er angehört. Man spürt die vom anderen ausgehende Chaitanya, die Vibrationen, die von ihm kommen und kann das stundenlang genießen. Wenn eine solche Person hereinkommt, sagen alle: ‚Ah!’ Das sollte geschehen. Es muss passieren. Die Zeit dafür ist gekommen. Deshalb gibt es heute so viele Sucher. Sie wurden geschunden, betrogen und missbraucht. Die Menschen haben Geld mit ihnen gemacht. Ich akzeptiere das, aber dann müsst ihr auch akzeptieren, dass ihr während eurer Suche geprüft werden müsst, damit ihr seht, woran ihr noch hängt. Wenn ihr die Wahrheit wollt, wenn ihr damit weitermachen wollt, dann werdet ihr sie bekommen, wenn ihr einmal soweit seid. Diese Prüfungen müssen sein, solange es noch Ego gibt. Die Menschen haben ihre Egos. Sie glauben: ‚Ich werde das machen. Ich kann das. Ich kann es ordnen.’ Gott sagt: ‘Gut, da hast du es. Versuch es auf deine Art.’ Dann werden sie es versuchen und sich ihre Köpfe, Beine und Hände brechen. Dann kommen sie und sagen: ‚Mutter, schau. Ich habe mir alles gebrochen. Was soll ich jetzt tun?’

Das ist in Ordnung. Sahaja Yoga muss das alles ausarbeiten. Aber warum tut ihr all das? Ihr müsst die Wahrheit direkt ansteuern. Man muss verstehen, dass man vor der Selbstverwirklichung nichts tun muss, aber nach der Selbstverwirklichung müsst ihr euren eigenen Wert verstehen. Wenn sie ihr Potential und ihre Kräfte nicht wertschätzen, können sie ihre Vibrationen nach einigen Monaten schon wieder verlieren. Das ist vielen passiert. Sie haben sich überhaupt nicht um sich selbst gekümmert und ihre gesamten Vibrationen verloren. Sie haben nicht versucht, sich selbst zu verbessern und nicht versucht, ihre Vibrationen aufrechtzuerhalten. Es ist wie wenn man ein Licht entzündet. Zu Beginn muss man sich etwas darum kümmern, aber dann brennt es von alleine. Aus diesem Grund sind nur wenige von den vielen, die zu Sahaja Yoga gekommen sind und ihre Selbstverwirklichung bekommen haben, wirklich gewachsen. Das sind die wirklichen Sahaja Yogis. Alle anderen waren nur Verschwendung. Sie werden eines Tages zurückkommen, aber sie brauchen zu lange. Das Göttliche hat an solchen Menschen kein Interesse und hilft ihnen nicht weiter. Daher muss Ich euch bitten, eure Selbstverwirklichung anzunehmen, wenn ihr Sucher seid. Ohne sie werdet ihr nicht glücklich werden. Aber ihr müsst euch eine richtige Vorstellung davon haben, um was es dabei wirklich geht und die Verantwortung dafür übernehmen, dass ihr jetzt ein erleuchtetes Licht seid. Ihr seid ein Signalfeuer und könnt euch nicht verstecken. Ihr müsst anderen Menschen Licht spenden und ihr müsst dieses Licht an andere weitergeben. Ihr müsst es auf diese Weise ausarbeiten.

In Sahaja Yoga erkennt ihr eine Krankheit schon lange bevor das ein Arzt feststellen kann, weil ihr es auf euren Fingern spüren könnt. Das dürft ihr anderen aber nicht sagen und es ist besser ihr sprecht in eurer kodierten Sprache. Jemand fragt, was blockiert und ihr sagt z.B. dass es das Ekadasha Rudra ist. Gut, was bedeutet es, wenn angenommen das Ekadasha Rudra catcht (blockiert)? Dieses Chakra catcht, wenn Krebs entsteht, im Anfangsstadium. Ihr könnt das Ekadasha Rudra reinigen. Außer den Sahaja Yogis weiß niemand, was Ekadasha ist. Aber was bedeutet das? Es ist der Beginn von Krebs. Ihr müsst also das Ekadasha Rudra reinigen. Die Sahaja Yogis wissen, dass es heilbar ist und nicht wirklich Gefahr besteht und so reinigen sie es. Diese Blockade entsteht in einer Persönlichkeit, die am Beginn von verschiedenen Schwierigkeiten steht. Angenommen das linke Agnya blockiert. Das ist ein Zeichen, dass die Person in Richtung Irrenanstalt geht. Das dürft ihr der Person aber nicht sagen. Aber ihr könnt sie vor der Irrenanstalt bewahren. Dann kommen sie nie dorthin.