Öffentliches Programm in Delhi, Einführung zum Nabhi und Void

New Delhi (India)

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07.02.1981 – Öffentliches Programm in Delhi, Titel: Einführung zum Nabhi und Void

Ausschnitte:

[…] In diesem Raum, dem Void, werden die Inkarnationen des Urmeisters namens Datta geboren. Shri Dattatreya ist die vereinigte Unschuld von Shri Shiva, Shri Brahmadeva und Shri Vishnu. (Anm.: ‚treya’ steht für ‚drei’ – das Meiserprinzip der drei genannten Deitäten). Ihre Essenz, ihre Unschuld verkörpert sich in der Form von Dattatreya, dem primordialen Meister. Wenn diese Meister auf der Erde geboren werden, bestehen sie aus dieser integrierten Unschuld in ihrer höchsten Form. Auf dieser Erde finden wir zehn Hauptinkarnationen dieses Meisterprinzips, aber es gibt auch noch viele weitere Inkarnationen, da sie manchmal noch einmal kommen mussten, um ihr vorheriges Wirken wieder zu korrigieren. Ich habe euch ja gestern schon erzählt, dass Mohammed und Nanaka (Anm.: Guru Nanak) Inkarnationen Dattatreyas waren. Ein Beispiel dafür finden wir in einer Geschichte über Guru Nanak. Als Er einmal schlief, machten sie ihn darauf aufmerksam, dass er seine Füße in Richtung Mekka, zur Kaaba ausgestreckt hatte. Daraufhin sagte Er, dass Er gerne seine Füße in die Richtung strecken werde, die sie ihm auftragen würden. Daraufhin streckte er seine Füße auf die andere Seite, woraufhin sie feststellten, dass sie wieder in Richtung Kaaba wiesen. Nanaka forderte sie auf, ihm eine Richtung zu zeigen, wo keine Kaaba ist und in diese Richtung wolle Er dann seine Füße strecken. Das schafften sie jedoch nicht. Wohin auch immer Er seine Füße streckte, stellten sie aufgrund der durch sein Tun entstehenden Maya (Illusion) fest, dass seine Füße in Richtung Kaaba weisen. In der Kaaba befindet sich ein sehr schöner Shiva-Lingam (Anm.: ein Symbol für den Spirit). In unseren Shiva Puranas wird er als Makkaeshwar bezeichnet. Es wird schon in den alten indischen Schriften erwähnt, dass es dort einen Pinda gibt, der sehr starke Vibrationen aussendet.

Mohammed hat es gewissenhaft vermieden, darüber zu sprechen. Er hat nur gesagt: ‚Wenn dieser Stein so göttlich sein kann, warum können das dann nicht auch die Menschen?’ Aber Er hat nicht viel darüber gesprochen. Die Menschen waren damals sehr jähzornig und grausam und haben mehrmals versucht Mohammed umzubringen. Sie verabreichten Ihm Gift und sein Zustand verschlechterte sich zusehends. Sie haben Ihn gequält, sie waren irre und wollten unbedingt ihre Stammesstrukturen aufrechterhalten. Mohammed versuchte sein Bestes und erklärte immer wieder dass es Gott gibt, dass Gott über allem steht und dass Er Sein Botschafter ist, aber sie wollten nicht auf Ihn hören.

Dann kam Nanaka und predigte, dass es keine Feindschaft zwischen Hindus und Muslimen geben sollte. Er tat das, weil Er sah, welche Fanatiker und wie eigenartig die Muslime geworden waren. Er konnte nicht verstehen, wie es dazu gekommen war. Er dachte: ‚Das sind die Menschen, die Ich zu Muslimen gemacht habe und was tun sie jetzt?’ Ein ‚Muselman’ sollte eigentlich ein realisierter Mensch sein und ein ‚Peer’ ist jemand, der seine Selbstverwirklichung so weit etabliert hat, dass Er sagen konnte, dass Muslime bestattet und nicht verbrannt werden sollen. Er hatte gedacht, dass sie realisierte Seelen sind, aber die Selbstverwirklichung endete mit seinem Schwiegersohn (Ali) und seiner Tochter (Fatima). Danach gab es noch deren beiden Söhne (Hassan und Hussain), die große Seelen und Reinkarnationen von Lav und Kush (Anm.: den Söhnen Shri Ramas) waren.

Vielleicht wisst ihr nicht, was aus Lav und Kush wurde. Als ihre Mutter (Shri Sita) wieder von der Mutter Erde aufgenommen wurde und auch ihr Vater, auf den sie noch immer etwas sauer waren, verschwand, gingen die beiden nach Norden. Kush erreichte China und Luv ging in den Kaukasus nach Russland, wo er ein mächtiger König wurde. Die Russen sprachen damals Sanskrit. Wir wissen heute gar nicht mehr, wie verbreitet Sanskrit in Russland war. Sie sagen z.B.: ‚Kharoshou’, das bedeutet ‚Harushivaya’. Oder das Wort ‚Pravada’ setzt sich aus ‚vada’ – ‚sprechen’, und ‚pra’ – ‚erleuchtet’ zusammen. Ihre Sprache enthält viele Sanskrit Wörter und basiert auf dem Sanskrit. Ihr bezeichnet sie als ‚Slaven’. ‚Slav’ kommt von ‚Lav’. Lav regierte lange Zeit und nach ungefähr 400 Jahren flohen seine Nachfahren in den Iran, wo sie die Göttin Hindolika anbeteten. Es gibt dort einen Tempel, der dieser Göttin geweiht ist. All das wurde in den Puranas beschrieben. Die Anhänger der Göttin Hindolika verbreiteten sich in alle Richtungen. Das ist eine lange Geschichte. Kush ging nach China, deshalb gibt es in China die Kushan (gemeint viell. die Kuschan Dynastie). Auch die chinesische Sprache steht dem Sanskrit sehr nahe und auch dem Marathi. Es ist sehr verwunderlich, wenn man ihnen beim Sprechen zuhört. Sie sagen z.B.: ‚Ma tza tum’. Dieses ‚tza’ gibt es sonst nur in Marathi. Man findet es weder im Hindi noch in einer anderen Sprache. Nur das Chinesische und das Marathi verwendet dieses Wort ‚tza’.

Es ist sehr interessant zu beobachten, wie sich die Spiritualität in diesen Ländern ausgebreitet hat und dann wieder ausgestorben ist. All diese Dinge sind passiert und sie wurden immer wieder geboren. Sie kamen als Mahavira und Buddha, sie wurden als Markandeya und als Kabir geboren. Buddha kam als Adi Shankaracharya wieder, um sich selbst zu korrigieren. Er war schockiert darüber, welchen Weg die Menschen eingeschlagen hatten und so musste er als Adi Shankraracharya noch einmal kommen, um die Menschen zu fragen, was sie da tun? Nur Buddha ist noch einmal gekommen, um sich selbst zu korrigieren. Buddhisten und Hindus waren Erzfeinde geworden und erkannten nicht, dass die Person, die den Hinduismus wiederbelebte (Adi Shankaracharya), der gleiche war, der den Buddhismus begründet hatte. Diese Persönlichkeit kam also immer wieder auf diese Erde, um zu versuchen seine Schüler zu korrigieren und jedes Mal stellte Er wieder fest, dass sich zwei Gruppen gebildet hatten und es dadurch ein riesiges Problem gab.

Mahavira war einer von jenen, die mehrmals inkarnierten. Er kam als Markandeya und als Kabir. Kabir nahm sich kein Blatt vor den Mund und es war großartig wie er die Menschen verbal auspeitschte. Er war wie Bhairava, nur zeigt sich seine Macht in seiner Wortgewaltigkeit. Die (herablassenden) Hindi-Poeten verbuchten das Ganze jedoch unter Sadhukadi (örtlicher Dialekt) und belächelten es. Will sich eine Person der Realität nicht stellen, gibt es nichts Besseres als alles ins Lächerliche zu ziehen. Sie bekrittelten seine Aussagen über Ida, Pingala und Sushumna und warfen ihm Überheblichkeit vor! Aber von den Heiligen, vor allem von Guru Nanak wurde Kabir sehr geschätzt. Sosehr, dass er sogar seine gesammelten Werke in seinem Grantha Sahib (dem heiligen Buch der Sikhs) aufnahm. Im Grantha Sahib findet man Poesie von allen realisierten Seelen Maharashtras. Ich frage mich allerdings wie viele Sikhs begriffen haben, dass dieses Werk eigentlich dafür gedacht war, dass sie die Selbstverwirklichung bekommen. Er war der der Meinung, dass die Menschen die Realisation durch die Schriften der Upanishaden erhalten könnten. (unklar?) Zuerst nahmen sie an, dass die Menschen den Inhalt der (Bhagavad) Gita durch das Lesen verinnerlichen würden. Dann kam man aber zu dem Schluss, dass die Grantha eine viel tiefere Wirkung hätte, wenn man Texte von realisierten Seelen aufnehmen würde. Dann würden die Menschen beim Lesen Vibrationen aufnehmen und davon überzeugt werden. Doch leider war auch das ein Trugschluss. Auch sie wird lediglich von den Menschen  gelesen (und innerlich es passiert nichts)! Ich weiß auch nicht warum!