Puja, Detachment And Sharing

Cambridge (England)

1981-07-05 Guru Puja Detachment Cambridge NITL HD, 24' Download subtitles: EN,ITView subtitles:
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Puja. Cambridge (UK), 5 July 1981.

Viele nun, viele von uns sind da und wir sind an der Anzahl gestiegen. Und wir sind dabei, mehr und mehr zu werden, kein Zweifel. Ihr müsst realisieren, dass ihr zu etwas geworden seid. Nicht, dass sich eine Organisation etabliert, sondern, dass jede Person hier etwas bekommen hat, etwas sehr Großartiges, das eine transformierende Kraft besitzt. Und deshalb ist es für uns notwendig zu wissen, dass wir in das Königreich Gottes eingetreten sind. Und die Gesetze im Königreich Gottes unterscheiden sich sehr von denen, die wir kennen. Sie agieren auf eine andere Weise. Solange ihr nicht wirklich die Wirkungsweise dieser Gesetze versteht, könnt ihr nicht richtig wachsen, ihr müsst aber wachsen. Alle von euch müssen wachsen. Wenn ihr in Sahaja Yoga nicht wachsen könnt, werdet ihr vergeudet sein.

Es ist also sehr wichtig, dass wir die göttlichen Gesetze verstehen lernen sollten, wie sie agieren. Und was immer wir bisher gemacht haben, war verantwortlich für unser Nicht-Wachstum. Wir müssen also so viele Dinge aufgeben, welche für unseren Fortschritt schädlich gewesen sind. Eine Kleinigkeit wie Komfort und das Teilen. In Sahaja Yoga habe Ich Leute entdeckt, die sich zu viele Sorgen um Komfort gemacht haben, sogar nach der Realisation. Sie wollen ihren eigenen Komfort finden; sie wollen ihre eigenen Individualitäten haben und sie wollen zeigen, dass sie anders sind. Sie sind nicht so wie andere.

Wenn Komfort für manche Leute eine zu große Wichtigkeit bekommt, dann könnt ihr niemals wachsen, ihr könnt niemals in Sahaja Yoga wachsen. Ganz im Gegenteil, ihr werdet zum Medium der ganzen Negativität und ihr quält Sahaja Yoga durch eure Lethargie. Versucht also zu verstehen, dass Komfort eigentlich etwas ist, das euch von der Materie gegeben wird. Komfort ist die Knechtschaft der Materie. Ihr habt eure Mutter gesehen, Sie kann überall schlafen, Sie kann alles essen, Sie kann auf dieselbe Weise leben wie ihr alle lebt. Ich habe keine Probleme, Ich habe keine Ansprüche und ihr könnt das genauso.

Denn diese Materie versucht die ganze Zeit, euch zu überwältigen, sie versucht euch die ganze Zeit zu überwältigen, indem sie euch Annehmlichkeiten gibt. Wenn ihr es euch zur Gewohnheit macht, auf einem Stuhl zu sitzen, dann müsst ihr den Stuhl mit euch tragen. Ihr könnt nicht am Boden sitzen, das ist ein einfaches Beispiel, möchte Ich sagen. Es ist eine bestimmte Sache, die euer Körper gewohnt ist. Und dann wollt ihr euer Eigenes beibehalten, ‚ich muss meine eigene getrennte Wohnung haben oder meine eigene diese oder jene Sache, denn ich muss Bequemlichkeit haben.’ Das ist eines der Dinge, die wir verstehen müssen, dass wir lernen müssen, ohne diesen so genannten Komfort auszukommen. Für Mich hat Komfort überhaupt keine Bedeutung. Es ist wie etwas Kriechendes für Mich.

Versucht eurem Körper beizubringen, wie er mit unbequemen Dingen leben kann. Schlaft manchmal auf dem Boden, seht wie es ausarbeitet. Versucht auf dem Boden zu sitzen. Versucht mit dem Minimum an materiellen Dingen auszukommen, denn sie haben euch überwältigt und ihr könnt ohne sie nicht mehr leben. Ich kannte Leute, die ihre Klappstühle zumindest zum Strand tragen müssen, denn sie können nicht mehr (auf dem Boden) sitzen. Ich denke, Sie werden mit der Zeit eine solche Bindung zu dem Stuhl bekommen, dass er wie ein Schwanz mit ihnen mitwandern wird. So sind eben die Dinge.

Eine Sache müssen wir also verstehen, nämlich dass sich zum Komfort der Materialismus hinzugesellt. Das ist der Grund, warum wir versuchen sollten, diese toten Dinge unter unserem eigenen Kommando zu halten. Wenn ihr wollt, können wir einen Stuhl haben, wenn ihr nicht wollt, dann werden wir keinen haben. Sie sind nicht unsere Meister. Wir sind ihre Meister. Wir haben sie gemacht.

Die zweite Sache betrifft die Zeit. Diese Einhaltung der Zeit, dass wir sehr pünktlich sein sollen, dies und das sein sollen, und dass wir andere deswegen schimpfen sollen. Ich meine, das bedeutet nicht, dass ihr niemals pünktlich sein sollt. Das bedeutet es nicht. Aber was wir tun, ist, dass wir Sklaven der Uhr sind. Das sollte nicht so sein. Wir müssen ein gewisses Zeitgefühl bekommen, denn die ganze Welt bewegt sich mit dieser Zeiteinteilung. Aber ihr solltet nicht jemanden beschimpfen für sein Zuspätkommen oder für sein unpünktliches Kommen. Natürlich ist es für das Puja in Ordnung, denn das ist göttliche Arbeit, für andere Dinge. Und wann immer es dazu kommt, sollten wir an andere denken. Seht ihr, man überwindet die Zeit, indem man an andere denkt. Zum Beispiel, dass wir zeitgerecht an einem Platz sein sollen, damit andere deswegen nicht in Schwierigkeiten kommen. Aber wir sollten andere nicht fragen: „Warum bist du nicht pünktlich?“

In allem, zum Beispiel auch beim Komfort, sollten wir uns um den Komfort der Anderen kümmern, dadurch werdet ihr euer Komfortbedürfnis überwinden. Denn es wird euch solches Kopfzerbrechen bereiten, sich um den Komfort der Anderen zu kümmern, so dass ihr ihn überwindet. Auf dieselbe Weise solltet ihr versuchen zu teilen. Die Leute wissen nicht, wie sie ihre Dinge mit anderen teilen können, wie sie ihr Haus mit anderen teilen können. Sie wollen immer ihre Privatsphäre haben. Sie wollen ihr eigenes Leben führen. Sie wollen ihren eigenen Stil haben. Es ist sehr, sehr falsch und diese Dinge können sehr gegen Sahaja Yoga arbeiten.

Teilen, alles teilen was ihr habt! Versucht zu teilen. All diese Leute, die sich selbst erhalten wollen, werden nicht wachsen. Sie müssen verloren gehen, komplett verloren gehen. Denn, was ihr bewahrt, ist nichts anderes als euer Ego, euer materielles Wesen, eure materiellen Dinge. Es bedeutet nicht, dass ihr all eure Sachen kaputtschlagen sollt, die ihr besitzt, das bedeutet es nicht. Aber ihr bewahrt es für andere auf. Ihr schmückt euer Haus, damit sich andere daran erfreuen. Ihr erschafft Komfort für andere und nicht für euch selbst. Wenn ihr es auf diese Art ausarbeitet, werdet ihr erstaunt sein, dass die Freude das Höchstmaß erreichen wird. Und ihr werdet wirklich aufsteigen und ihr werdet wachsen.

Wenn wir an andere denken, ist die Freude sehr groß, so viel größer, dass sie all die anderen Freuden über Komfort und Besitz übertrifft. Besitz macht Kopfzerbrechen, absolutes Kopfzerbrechen. Wenn ihr nichts besitzt, könnt ihr euch selbst um nichts schmälern. Ihr werdet niemals das Gefühl haben, dass Ich davon geschmälert oder beraubt werde. Denn ihr besitzt nichts. Ihr seid der Monarch der ganzen Welt. Und wie kann jemand etwas von eurem Namen rauben? Wir müssen also die Gesetze verstehen, die über uns regieren.

Je mehr ihr nach der Realisation versucht, es euch bequem zu machen, je mehr ihr versucht, exklusiv zu sein, desto mehr verliert ihr die Gunst Gottes. Je mehr ihr versucht, eure eigenen Pläne zu haben, desto schlechter ist es. Ihr müsst mit den Plänen von Gott dem Allmächtigen übereinstimmend agieren. Und dann werdet ihr gesegnet sein. Ihr werdet sehr gesegnet sein. Aber ihr werdet nicht wissen, wie ihr euren Segen nutzen sollt, so viel wird es sein. Aber habt nichts Exklusives für euch selbst. Euer Komfort, eure materiellen Dinge, eure Zeit, was immer euch das Gefühl von „mein, mein“ gibt – geht darüber hinaus. Zum Beispiel sogar das Subtilste des Subtilen, welches ist „meine Mutter“, „mein Vater“, „mein Bruder“, „meine Schwester“, „meine Kinder“, „mein.“ Wer sind die anderen? Alles ist euer eigen. Dann werdet ihr die Freude der Kollektivität verwirklichen.

Nun, die Leute sprechen über Sozialismus, Kommunismus, dieses und jenes, es ist alles künstlich. Sie können das Teilen niemals genießen, da es erzwungen ist. Und diese Dinge können von großer Freude für euch sein, wenn sie geteilt werden. Dieselben Dinge können Kopfzerbrechen verursachen. Ich werde euch ein einfaches Beispiel geben. Wir hatten eine Dame aus England, sie heiratete einen Inder. Und die indischen Leute in dieser Region waren von sehr seltsamer Art, sehr engstirnig. Sie wollten sie nicht akzeptieren. Ihr wurde keine Liebe entgegengebracht. Sie kam zurück nach London. Nun kam sie zurück nach Bombay, um Mich als erstes zu sehen und natürlich war Ich sehr nett zu ihr und Ich wusste nicht, was Ich ihr geben sollte. Ich hatte eine Perlenkette. Die meisten dieser Dinge sind auf der Bank, also hatte Ich nur noch diese eine Perlenkette bei Mir. Also sagte Ich: „In Ordnung, du kannst dies haben als Zeichen Meiner Liebe“ – und Ich gab sie ihr.

Jahre vergingen, viele Jahre vergingen, und nach ungefähr 10 Jahren oder so traf Ich sie in London wieder. Und sie erzählte Mir, dass sie gerne kommen und Mich sehen möchte. Und sie brachte die Kette mit. Sie schwor Mir: „Das hatte mir ununterbrochen geholfen, daran zu glauben, dass es da Liebe gibt!” Diese Kette, Ich hätte so viele davon in Meinem Haus. Wenn Ich wollte, könnte Ich auch mehr davon haben. Aber diese hat jemandem für Jahre hinaus Halt gegeben, daran zu glauben, dass es da jemanden gibt, der euch liebt. Und diese Kette ist so kostbar für sie. Für Mich war sie nicht so kostbar. Sie machte Kopfzerbrechen. Der Wert davon ist der subtile Wert dieser materiellen Sache. Es geht über Ästhetik hinaus, es ist Liebe, welche durch materielle Dinge ausgedrückt wird.

Ihr wisst, was immer Ich berühre, bekommt Vibrationen. Diese Liebe kann nur genossen werden, wenn sie gegeben wird. Wenn Ich nur Meine Kinder liebe, wenn Ich nur Meine Enkel liebe, wäre Ich nicht hier. Und allmählich verstehen sie auch, dass dieses Teilen so wichtig ist. Die Gesetze des Göttlichen sind also von solcher Art, dass sie auf eine sehr segensreiche Weise agieren für Leute, welche ihnen gehorchen, es sind solche, wie Ich sagte, des Teilens, solche des Gebens von Komfort an andere.

Ihr solltet bequeme Personen für einander sein, nicht eine unbequeme Person. Ihr solltet keine schwierige Person für andere sein. Eure Zunge sollte so sein, dass sie anderen große Aufmunterung gibt. Eure Augen sollten so sein, dass ihr anderen sehr großen Segen gebt. Wenn ihr Leute betrachtet, sollten die Leute spüren: „Hier ist meine Sicherheit.“ Nicht um andere zu genießen, sondern strahlt Genießen aus, strahlt Freude aus, so solltet ihr handeln. Und dann arbeiten die Gesetze des Göttlichen besser. Es ist einfach, andere zu kritisieren. Auch in Sahaja Yoga tun es die Leute. Es ist eine Angewohnheit der Leute, andere zu kritisieren. Aber wenn ihr andere lieben könnt, wird es keine Kritik geben. Ihr wollt all diese Punkte nicht sehen.

Einige Leute mögen Nutzen aus eurer Liebe ziehen, – Ich weiß, dass sie das tun. Aber in Sahaja Yoga gehen sie hinaus. Solche Leute gehen sehr schnell hinaus. Diejenigen die versuchen, Nutzen aus Sahaja Yoga zu ziehen, sie gehen hinaus. Also ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Dafür arbeiten es die göttlichen Gesetze aus, dass solche Leute hinausgehen werden. Aber ihr versucht zu lieben, ihr versucht zu lieben. Bringt euer Ego herunter. Ihr versucht, andere zu lieben. Und versucht, eins zu sein mit Gott und seinem Segen. Wie Er euch liebt, so habt ihr die ganze Welt zu lieben. Und jene, die euch quälen wollen, werden bestraft, Ich sage es euch, sie werden bestraft. Aber ihr müsst eins sein mit den göttlichen Gesetzen. Und dies, wenn ihr eure eigene Probleme einmal realisiert habt, wird völlig neutralisieren. Wie eure Familienprobleme, Probleme mit dem Haus, Probleme mit dem Besitz, dieses Problem, sie werden alle neutralisiert.

Nur manchmal entdecke Ich einen Konflikt zwischen den Familienmitgliedern. Eure Priorität sollte Sahaja Yoga sein, Sahaja Yoga, Sahaja Yoga. Sagen wir, ein Ehemann möge nicht genauso interessiert sein in Sahaja Yoga und die Frau wird heruntergezogen. Sie sollte zeigen, dass ihr Interesse Sahaja Yoga ist und nichts anderes und er wird kommen. Sie sollte ihm nicht die Richtung vorgeben.

Und wenn er zu Sahaja Yoga kommen möchte und sie hat Einwände. Sie hat nicht die Aufgabe, das zu tun unter irgendeinem göttlichen Gesetz, sie hat nicht die Aufgabe, das zu tun. Wenn sie das versucht, dann braucht ihr Mann überhaupt nicht auf sie zu hören, er sollte vollständig fortfahren. Denn letztendlich ist er ein wichtiger Teil von Sahaja Yoga. Und er sollte nicht weniger wichtig gemacht werden. Also sie sollte weitermachen mit dem was sie will. Wenn er ein Sahaja Yogi ist, dann sollte er sich nicht wegen irgendetwas Sorgen machen. Seine Familie wird gesegnet sein, jeder wird gesegnet sein, wenn er da ist.

Also jegliche Ausreden, die euch von Sahaja Yoga fernhalten, sind nicht hilfreich für die Familie. Denn wenn die Deitäten verärgert sind, schadet das eurer Familie. Wenn, angenommen, eine Frau eine Sahaja Yogini ist und ihre Familienmitglieder erheben Einwände, dann wird ihnen geschadet und ihr wird auch geschadet. Aber wenn sie in Sahaja Yoga ist, wird die ganze Familie gerettet sein. Ihr erweist also eurer Familie einen größeren Dienst, wenn ihr ein Sahaja Yogi werdet, ein wahrer Sahaja Yogi, ein  hingebungsvoller und ergebener Sahaja Yogi.

Aber keine individualistischen Bemühungen, kein individualistisches Verhalten ist für Mich oder Sahaja Yoga hilfreich, es ist sehr nachteilig unter jeglichen Namen, unter jeglichen Banner, unter jeglicher Ausrede. Versucht Wege und Methoden zu finden, um mit den anderen eins zu werden. Wenn ihr die Fehler bei den anderen finden wollt, da können einige sein, Ich meine, dann sollte Ich nicht hier sein. Ich kann das sagen. Dann sollte Ich nicht auf dieser Erde sein. Ich könnte das gesagt haben. Aber Ich sehe diesen Spirit in euch, und Ich sehe diese Schönheit in euch. Ich sehe die anderen Dinge nicht. Wenn Ich diesen Spirit nicht gesehen hätte, dann hätte Ich nicht auf diese Weise gearbeitet.

All diese Leute, die einen Vorteil für sich selbst erzielen wollen, landen in Schwierigkeiten. Es ist der Tumor in Sahaja Yoga, es ist der Krebs. Die Leute sind so sehr gewohnt, Dinge nur auf eine bestimmte Art zu tun, wisst ihr, wie zum Beispiel, dass wir jeden Tag ein Bad nehmen. Es trifft auf uns zu. Ich gebe euch ein Beispiel. Die Engländer sind sehr eigen, sagen wir vielleicht, indem sie eine Serviette zur Essenszeit benutzen. Nehmt eine kleine Sache wie diese. Ich meine, sie sind sehr …, das ist für sie Religion. Auf dieselbe Weise sind die Inder. Nun, Ich nahm Mein Bad gestern nicht, weil so viele Leute waren. Ich sollte es nicht nehmen. Wenn Ich all das Wasser verbrauche, was würde passieren? Und zu jeder Zeit, wenn Ich mit euch bin, nehme Ich kein Bad, bis Ich ein Puja haben muss. Ich meine, es ist schwierig für Inder, das zu tun. Aber ihr könnt über eure Gewohnheiten hinausgehen, wenn ihr sagt, dass ihr das mit anderen teilt. Aber jene, die rücksichtslos sind, werden das nicht verstehen.

Es ist auch nicht notwendig, so gründlich gereinigt zum Puja zu kommen, dass man die Sachen von anderen „geteilt“ hat, in dem man sie für sich selbst verwendet hat. Es ist wichtiger, dass ihr hier herkommen sollt mit einem Herzen, welches die Freude mit allen geteilt hat. Auch wenn ihr euch selbst nicht gereinigt habt, macht das nichts. Ihr seid so in Ordnung vor Gott. Aber Teilen ist sehr wichtig und das ist, wie Ich finde, mangelhaft. Die Leute legen ihr Interesse nur auf ihre eigenen Kinder, sie sind nicht an den Kindern anderer interessiert. Sie interessieren sich nur für ihre eigenen Familien, ihr Zuhause, ihre Häuser, aber nicht für die Häuser von anderen.

Versucht auch, eure Arbeit mit anderen zu teilen. Und ihr werdet überrascht sein, wie lohnend es ist, wie lohnend. Und kleine Kinder verstehen den Unterschied manchmal nicht, sie verstehen nicht, wer der ‚andere’ ist. Wir fuhren einmal nach Delhi, wir übersiedelten, und Ich reinigte das Haus. Es war sehr schmutzig und Ich reinigte es und dekorierte es und all das. So sagte Meine Tochter: „Wieso gehst du nicht und dekorierst auch die anderen Häuser und reinigst sie? Sie sind sehr schmutzige Häuser.“ Sie verstanden nicht, dass es zu viel für ihre Mutter ist. ‚Besser Du tust es, sie können es nicht, also besser Du tust das.’ So einfach ist das für sie. Und diese materialistische Einstellung, – ihr wisst, was dadurch mit uns passiert.

Ich meine, dankt Gott, dass ihr nicht wie die Inder seid, die hier hergekommen sind. Sie sind sehr materialistisch. Ihr seid davon losgekommen. Aber auf eine sehr subtile Weise haftet es noch an eurem Komfort, an eurer Idee von Urlaub-Machen, und ihr fahrt alleine auf Urlaub, seht ihr, mit eurer Familie. Aber das ist eure Familie! Eure Familie ist groß. Eure Mutter hat so viele Kinder, was soll man machen. Sie hat so viele Söhne und Töchter. Alles ist da, um geteilt zu werden. Ihr werdet euren Urlaub alleine niemals genießen. Ihr könnt nur mit Sahaja Yogis genießen. So ist es nun einmal. Wenn ihr beginnt, das zu genießen, dann werdet ihr überrascht sein, wie wunderschön das ist.

Das ist, was Ich euch heute in Cambridge sagen will, denn von Cambridge aus gingen sie in die ganze Welt. Sie wurden hier unterrichtet. Sie gingen um die ganze Welt. Sie sind überall. Es kursierte so sehr …, aber die Leute aus Cambridge sind sehr hochnäsig, wie man sagt. Sie wollen mit niemandem teilen. Stellt euch das vor! Cambridge ist ein Ort, welcher für das Teilen bedeutend ist. Und an diesem Ort möchten sie nicht teilen. Das Wissen ist eine Sache, welche nur dann genossen werden kann, nachdem es geteilt wurde. Ansonsten könnt ihr euer Wissen nicht genießen.

Teilt also eure Freuden und teilt euer Glück. Und ihr werdet überrascht sein, dass all euer Pathos, das schwere Gemüt und all euer Unglücklichsein, verschwinden werden, völlig verschwinden. Dies sind all die alten Dinge des vergangenen Lebens, vergesst es. Ihr müsst all das vergessen, dass ihr zu dieser oder zu jener Gemeinschaft gehört. Lernt einfach zu teilen. Die höchste Sache, die höchste materielle Sache, die in dieser Welt geschaffen wurde, sogar über den Blumen und alles hinaus, sind die Menschen. Teilt einfach mit ihnen, genießt sie einfach. Sie sind das Beste, das Gott produziert hat. Genießt sie einfach nur. Dies ist, was notwendig ist, wenn ihr wirklich die Gesetze Gottes befolgen möchtet.

Ich hoffe, dass sich heute mit diesem Puja euer Herz erweitern wird; und dass ihr mit diesem großen Herzen lernen werdet, zu teilen. Versucht einfach, eure Dinge zu teilen. Teilt eure Zeit. Teilt eure Annehmlichkeiten. Teilt jeden Moment eures Lebens mit anderen. Denkt an die guten Dinge der anderen Leute, ihr werdet sie genießen. Wenn ihr lieber an die Dornen denkt statt an die Rosen – werdet ihr dann die Rosen genießen? Wenn ihr die Rosen genießen sollt, dann müsst ihr die Dornen vergessen und die Rosen genießen. Diejenigen, die weise sind, sind auf diese Art. Aber Dumme können die Dornen nehmen und können sich weiterhin stechen und sagen: „Oh, da sind Dornen!“

Das Zeichen von Weisheit ist, wenn man die Schönheit der Rosen genießt, sie sind die wundervollsten Dinge. Sie sind alle Rosen. Ich sehe euch alle als Rosen hier. Und Ich vergesse die Dornen und der Tag wird kommen, an dem sie sogar die Dornen nicht mehr brauchen werden, weil sie so kraftvoll sein werden. Und da sollte es keine Gruppierungen irgendeiner Art geben, – von Intellektuellen, die zusammenkommen, Nicht-Intellektuellen, die zusammenkommen, Alkoholiker auf einer Seite… In Sahaja Yoga haben wir auch ein Kasten-System, stellt euch das vor. Dann sind einige Inder separat, dann sind die Engländer separat. Wir sind alle eins. Wir sind alle durch unser Sahasrara geboren.

Wir sind eine andere Gemeinschaft und eine andere Sache. Wir können uns nicht in Gruppen formieren, können uns nicht in Kulte formieren, und wir können uns nicht in Kasten formieren. Wir sind alle Zweimal-Geborene. Wir sind die Leute, die wiedergeboren sind. Wir sind anders. Wir haben das alles hinter uns gelassen. Alles das hat sich verloren, wisst ihr. Man sagt, es gibt keine Gesellschaftsklasse für einen Sanyasi, für einen Asketen, das bedeutet, für einen, der eine Realisierte Seele ist, gibt es keine Kaste. Fühlt euch nicht zugehörig zu einer Kaste. Vergesst die Probleme eures Landes, eurer Nation, eurer so genannten Landsleute. Vergesst es, ihr seid anders und ihr versucht sie hinaufzuziehen, wo sie auch Eins werden mit dem Ganzen. Die ganze Welt muss so zu einer Einheit werden. Gebt eure kleinen, kleinen Differenzen und Starrheiten auf.

Möge Gott euch segnen!