Ansprache zu den Sahaja Yogis. Öffnet euer Herz. Seminar, 4. Lektion

Lonavala (Indien)

1982-01-25 Open Your Heart, 4th Seminar Session, Lonvala, India, DP-RAW, 154' Download subtitles: ENView subtitles:
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Deutsche Übersetzung (Auszüge)

25.01.1982, Lonvala – Ansprache zu den Sahaja Yogis. Öffnet euer Herz. Seminar, 4. Lektion;

auch unter: 26.01.1982, Lonvala – Öffnet euer Herz – die Technik hat die Spontaniät getötet

Ihr müsst jetzt erkennen, dass ihr subtiler werden müsst. Da stellt sich gleichzeitig die Frage wie wir subtiler werden können. Das ist das Problem. Z.B. hat sich heute Morgen die Frage gestellt, ob wir das Puja schon am Vormittag machen sollen. Sie sagten, dass wir heute eine Surya-grahana, eine Sonnenfinsternis haben, aber dass gleichzeitig ein extrem günstiger Tag ist um ein Puja zu feiern. Feiert man an diesem Tag das Puja, ist der daraus generierte Segen tausend Mal höher als gewöhnlich. Wenn man das liest, hört es sich gut an. Ja, es stimmt, so steht es im astrologischen Kalender. Das ist wirklich großartig und wir halten uns danach. Aber ihr seid Sahaja Yogis und ihr müsst das Ganze von einem subtileren Punkt betrachten. Aus diesem Grund wird auch eure Weisheit subtiler und auch eure Einstellung wird subtiler werden. Wenn wir so eine Frage von einem subtileren Punkt aus betrachten, müssen wir zuallererst wissen, dass wir Sahaja Yogis sind. Man benötigt dazu keine Technik, sondern betrachtet einfach die Vibrationen. Fangen wir damit an. Das ist ganz einfach. Subtilere Dinge sind gewöhnlich einfacher als grobstoffliche. Es ist ganz einfach, eine einfache Gleichung. Das Einfache daran ist, ob wir an diesem Punkt Vibrationen spüren – ob ein Puja am heutigen Tag wirklich etwas wert ist oder nicht. Ihr werdet erstaunt sein, dass eure rechte Seite bei dieser Frage heiß werden wird.

Ihr habt Prabuddha bekommen. Das heißt, dass euer Intellekt erleuchtet wurde und ihr ihn deshalb auf subtilere Weise verwenden müsst. Warum für Sahaja Yogis ein Puja am heutigen Tag nicht wichtig ist? Ihr seid bereits gedankenfrei geworden, daher werde ich euch nicht bitten diese Frage zu beantworten. Ihr seid nämlich Technokraten, ihr seid auf der rechten Seite. Vor tausenden Jahren, zu Beginn der Veden war das in Ordnung. Die Veden haben uns die Wissenschaft gegeben. Als sie damals die Surya (Sonne) und andere Dinge auf der rechten Seite verehrt haben, war die ganze Aufregung über die Veden in Ordnung. In Griechenland erreichten diese Dinge solche Höhen, dass die Götter herabstürzen und wie Menschen werden und alle Schwächen haben mussten. Jeder Gott hat eine Schwäche. Der hat diese Schwäche und der hat jene Schwäche – in Griechenland verstehen sie die Götter nicht mehr. Sie glauben, dass es sich bei ihnen um Wesen handelt, die genau wie Menschen mit all den Schwächen behaftet sind. Seit der Zeit der Veden ist die Beschäftigung mit der rechten Seite etwas zu weit gegangen. Die Verehrung der  Surya (Sonne) wurde übertrieben; ihr habt euch bei der Verehrung zu sehr auf sie konzentriert und daher musste Christus auf diese Erde kommen und den Menschen sagen, dass sie besser verzeihen sollen. Sein Kommen hätte die Menschen wieder mehr ins Zentrum bringen sollen, aber das geschah nicht. Im Gegenteil. Die christlichen Nationen begaben sich in der Folge noch mehr auf die rechte Seite und sogar die Inder sind euch mittlerweile dorthin gefolgt.

Wir sind sehr rechtsseitige geworden. Heutzutage sind 99,9% der Sahaja Yogis rechts, sogar die Inder. Die Bhakti Leute sind verloren gegangen; es gibt sie kaum mehr. Aber auch sie sind irgendwie verrückt. Sie gehen in diesen Pandhari Tempel, beten zu Gott, man findet sie in Kirchen, Tempeln und Moscheen – überall sind sie verloren gegangen. Jene die den Mond verehren, machen Bhakti, die so genannte Gottesliebe, sind vorläufig für Sahaja Yoga verloren. Jetzt sind eher die Intellektuellen hier. Weil sie die anderen in eine weitere … [unklar] führen. Sie klingen einfach vernünftiger als die anderen. Aber die Bewegung auf die rechte Seite wurde übertrieben. Um Sahaja Yogis in den Normalzustand zu versetzen, müssen sie auf die linke Seite gebracht werden – weg von dort wo sie sich heute befinden.

Deshalb habe Ich euch in die indischen Dörfer mitgenommen, wo die Menschen ganz einfach, sehr liebevoll und herzlich sind. Das Gehirn von Rightsidern schwankt so sehr, dass sie keine Unbequemlichkeiten aushalten können. Wird es unbequem halten sie das nicht aus, weil sie ihre gesamte Energie in ihre Gehirnaktivität stecken, obwohl das überhaupt nichts bringt und ein Unsinn ist. Eure Gehirnaktivität führt zu nichts. Sie macht euch so müde, dass euch schon eine geringe Unbehaglichkeit enorm aufregt. Daher haltet ihr keine physische Unbehaglichkeit mehr aus. Die Inder sind von eurem Fortschritt jedenfalls so fasziniert, dass sie mit doppelter Geschwindigkeit euren Fußstapfen folgen.

Unter diesen Umständen muss man an jene Menschen denken, die Gott wirklich lieben. Dort ist Bhakti, dort ist Hingabe… – sie denken nicht und sie machen sich keine Sorgen; sie folgen Gott blind. Sie wissen, dass da Gott ist und sie sagen: ‚Irgendwann werden wir Gott treffen.’ Egal welche Fehler sie machen, so wie ihr durch euer rechtsseitiges Verhalten Fehler gemacht habt – auch auf der linken Seite, sie haben jede Menge Fehler begangen, daran besteht kein Zweifel. Aber ihr müsst sie hereinholen. Ihr müsst euch mit ihnen treffen und sie müssen euch treffen. Sie werden einen guten Einfluss auf euch ausüben, das weiß Ich. Jetzt wieder zum Mond zu werden ist nicht so einfach. Wenn man einmal die Sonne werden musste, ist das ziemlich schwierig – ihr müsst euch ein wenig vorwärts bewegen. Aber wenn ihr zum Mond werden wollt, müsst ihr diese Shraddha entwickeln, das Vertrauen, dieses gedankenfreie Vertrauen, diese Liebe. […]

Man könnte die Frage stellen: ‚Womit soll man beginnen, wenn man sich zur Meditation setzt?’ Ich habe bei Modi noch einmal nachgefragt, wie die Frage lautet: ‚Wo beginnt man und wo endet man?’ Diese Frage betrifft die Technik. Jede Gruppe benötigt vielleicht besondere Techniken, da die Gruppen mit verschiedenen Problemen konfrontiert sind. Ich möchte euch jedoch nur eine einzige Technik vorschreiben: Beginnt bei eurem Herz und endet auch wieder dort. Es beginnt in euren Herzen, von eurem Atma und es endet in eurem Atma. Hört auf darüber zu reden und versucht einfach nur euer Herz zu spüren. Versucht einfach euer Herz zu spüren und öffnet es. Öffnet euren Mund nicht so viel wie euer Herz. Was tun wir wenn wir lieben? Was ist ein Zeichen oder Symptom dafür? Ich weiß nicht, ob es im Westen diesen flüchtigen Blick auf die Liebe auch gibt oder nicht. Aber hier, in diesem Land kann man es noch immer sehen. Nehmen wir z.B. eine Mutter, deren Kind erkrankt ist. Ich habe es bei Meiner Mutter gesehen, als mein Bruder einmal schwer an Typhus erkrankt war. Sie hat 21 Tage und Nächte lang kein Auge zugetan. Wenn man diese Art von Liebe gesehen hat, kann man diese Wunder verstehen – sie hat kein einziges Mal an ihren eigenen Komfort gedacht. Sie hat sich nicht um ihre eigene Müdigkeit gekümmert. Sie hat in dieser Zeit nicht daran gedacht, selbst etwas zu essen. Sie wollte einzig, dass ihr Sohn wieder gesund wird. Sie haben gesagt, dass man 21 Tage warten muss, bevor man Heilungsmaßnahmen ergreifen kann, sonst würde es einen Rückfall oder irgendwelche Probleme geben. Und Ich habe dann mit eigenen Augen gesehen, dass meine Mutter 21 Tage lang nichts gegessen hat. Sie realisierte kaum was man ihr zu essen gab. Sie nahm kaum etwas zu sich, ihr einziger Wunsch war ihr Kind geheilt zu sehen. Wie viel können wir für Sahaja Yoga opfern?

Ich werde euch ein weiteres Beispiel aus Meiner Kindheit erzählen, das Ich selbst gesehen habe. Heutzutage sind die Inder ganz anders geworden – aber Ich habe in diesem Land große Persönlichkeiten gesehen. Als die Engländer noch in Indien waren, und die waren damals auch andere Persönlichkeiten – solche findet man heutzutage nirgends mehr. Gandhiji sagte damals, dass wir unsere ‚Swaraj’, unsere Unabhängigkeit bekommen müssen. Eigentlich meint man mit ‚Swaraj’ die Regentschaft des Geistes  (‚swa’ meint den Spirit und ‚raj’ die Regentschaft). Als Gandhiji das Wort ‚Swaraj’ verwendete, meinte er damit die politische Unabhängigkeit. So viele Menschen haben viel dafür geopfert. Auch in Meiner eigenen Familie. Mein Vater hatte Häuser, Autos und all das. Er hatte einen Titel und seine Anzüge wurden in England gefertigt. Er verlor für den Freiheitskampf alles was er hatte. Wir wohnten in ganz gewöhnlichen Hütten und hatten nur den gestampften Erdboden. Zwischen uns und der Mutter Erde war nichts. Aber wir spürten, dass unser Vater alles für eine große Sache geopfert hatte und wir waren sehr stolz auf ihn. Wir hatten nie das Gefühl, dass wir etwas opfern. Wir wurden überall sehr respektiert und die Menschen boten uns kostenlos Dinge an, die wir jedoch nicht annahmen. Es machte uns so stolz das zu tun. Es war großartig und wir taten es für unser eigenes Land, für unsere Landsleute, für eine größere Sache.

In Sahaja Yoga müssen wir nichts opfern. Weder euer Geld noch euren Schlaf, noch euren Komfort. Das ist sehr wichtig. Ihr bekommt alles ganz billig – ihr seht diesen Segen. Und das was euch versprochen wurde ist ‚Swaraj’ im eigentlichen Sinne, in der Domäne eures Spirits. Es wurde die Befreiung der höchsten Sorte versprochen und das habt ihr erreicht und musstet nichts opfern.  Ihr könnt nicht einmal eure Zeit zu opfern. Einige Leute glauben dennoch, dass sie Sahaja Yoga und im Besonderen Mir damit entgegenkommen. Das ist das Absurde daran. Es war damals nicht sicher, dass wir die Unabhängigkeit bekommen würden – das war nicht sicher. Meine Eltern sind sogar ins Gefängnis gekommen. Meine Mutter war fünf Mal im Gefängnis und musste sich gleichzeitig in der Familie um elf Kinder kümmern, um uns und unsere Verwandten. Wir blieben alle im Haus zurück und niemand von uns hatte eine abgeschlossene Ausbildung. Jetzt ist es anders herum. Die heutigen Politiker sind emsig damit beschäftigt Geld zu verdienen – es ist wirklich verkehrt herum. Ich verstehe nicht, von wo diese Leute gekommen sind. Ihr müsst also nichts opfern – nichts! Vielmehr werdet ihr immer auf die eine oder andere Art und Weise einen Nutzen daraus ziehen können – ihr seid jeden Augenblick gesegnet. Zählt einmal eure Segnungen. Und dann beginnt man zu verstehen man, dass diese Segnungen dazu da sind, dass wir liebevoller, großzügiger und aufopfernder werden. […]

Ich werde euch noch ein konkretes Beispiel geben. Ihr müsst euch deshalb nicht an die Ohren ziehen – versucht das Subtile zu erkennen. In Pune wollten die Yogis Geschenke für euch besorgen. Sie sagten: ‚Was sollen wir ihnen schenken?’ Ich sagte: ‚Schenkt ihnen die Erde von Maharashtra.’ Hier ist doch jedes Stückchen vibriert – die Lehmerde von Maharashtra. Erinnert ihr euch noch? Das letzte Mal haben sie euch ein Räuchergefäß gegeben. In Marathi bezeichnen wir es als Dhupat. Ich kenne den englischen Namen dafür nicht, aber ihr wisst ja noch, was sie euch geschenkt haben. Dieses Mal habe Ich angeregt, dass sie euch etwas Symbolisches schenken sollen und Ich habe das persönlich für euch entschieden. Ich wollte eure Reaktion sehen. Ich wollte wissen, wie ihr darauf reagiert und habe es aus einem bestimmten Grund ausgewählt. Ihr habt ein ganz wichtiges Ding bei euch. Die vibrierte Tonerde aus Maharashtra ist sehr bedeutsam – sie ist großartig. Obwohl die Menschen in Pune sehr geizig sind? Viele Dinge enden bei ihnen im Chaos – einverstanden? Aber die Erde ist hier vibriert – sie hat Pujyas. Und Ich wollte, dass sie aus dieser Erde etwas machen, das einen symbolischen Wert hat. Ich habe  sie (die Gefäße aus Tonerde) vor dem Puja sogar selbst ausgesucht. Gut, was ihr daraus gemacht habt, ist nicht so befriedigend. Das wichtigste ist, dass ihr es von hier nehmt. Alle anderen Dinge sind nur von sehr grobstofflichem Nutzen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch eine Pflanze in diese Töpfe setzen, die dann Vibrationen geben wird. Mir wurde gesagt, dass sie darum geben haben, sie mit dem Schiff zu versenden. Aber das stimmt nicht. Wenn Ich euch etwas aus Silber geschenkt hätte, hättet ihr es bestimmt persönlich mitnehmen wollen – oder hättet ihr es dann auch mit dem Schiff nach Hause geschickt. Aber ihr müsst euch deswegen nicht an den Ohren ziehen.

[…] Natürlich sind die Sahaja Yogis jetzt selbstverwirklicht und jeder hat seinen eigenen Stil mit den Dingen umzugehen. So könnte Ich beispielsweise sagen, dass es den Amerikanern es an Selbstrespekt mangelt. Sie haben überhaupt keinen Respekt, weder für sich selbst noch für das Leben anderer oder… Sie haben überhaupt keinen Respekt. Dafür sind die Inder sind Heuchler. Sie sind sehr scheinheilig und auf diese Weise hat jeder sein Problem. Aber jetzt seid ihr Sahaja Yogis geworden. Ihr seid keine Engländer, Inder oder Amerikaner mehr – das ist vorbei. Ihr seid jetzt Sahaja Yogis und gehört zu der großen – der sehr, sehr großen Organisation Gottes und Sahaja Yoga ist der Ort wo ihr alles lernen müsst. Die Inder müssen lernen ehrlich zu sein, die Engländer müssen lernen einander zu lieben und die Amerikaner müssen lernen, wie sie sich selbst respektieren können. Wir müssen alle lernen und unsere alten Identifizierungen loslassen. Wir müssen subtiler werden. Wir müssen universeller werden. Wir müssen als Menschen solche Werte verinnerlichen, dass jeder der uns sieht sagen wird, dass Mutter in Amerika Abraham Lincoln’s geschaffen hat, dass Sie in Russland Tolstoys und in Maharashtra Shivajis erschaffen hat.

[…]

Die Menschen in Maharashtra haben die Kundalini, aber sie schlafen gleichzeitig. Sie sind damit emsig damit beschäftigt den Tempel zu besuchen und verehren dort vielleicht einen Monat lang Shri Krishna. Aber sie wollen nicht verstehen und außerdem konsumieren sie während dieser Zeit jede Menge Tabak. Sie verwenden entweder Manjan, eine Art Pulver aus Tabak, mit dem sie sich die Zähle einreiben. Man kann es kaum glauben. Die Zähne sind doch der Platz Shri Krishnas. Sie reiben sich mit diesem Finger hübsch die Zähne ein und dann gehen sie in den Tempel und beten zu Shri Krishna. Das ist doch absurd. Um seine Wirkung zu verstärken, vermischen sie den Tabak mit etwas Chuna, einer Art Kalziumkarbonat, und platzieren das Ganze beim Zahnfleisch, das ebenfalls zu Shri Krishna gehört. Dann singen und fasten sie einen Monat lang. Sie machen alles Mögliche bis ihnen von diesem schrecklichen Brahmanen die Köpfe bersten. Und das ist der Ort der Kundalini, stellt euch das nur vor.

Das gleiche gilt für Europa. Europa ist die Leber, das Nabhi. Hier legen die Menschen besonderen Wert auf Essen und Trinken. In Europa wird am meisten gegessen. Nirgendwo in der gesamten Welt wird mehr konsumiert. Wenn ihr nach Spanien kommt, würdet ihr überraschst sein. Die Spanier können jeden verschlingen. Auch die Amerikaner essen sehr viel. Aber wie Ich schon erwähnt habe, mangelt es ihnen an Selbstrespekt. Wenn sie dir fünf Rupies geben, werden sie dir hundert Mal sagen, dass sie dir fünf Rupies geschenkt haben. Es ist schrecklich. Wer keinen Selbstrespekt hat, kann auch andere nicht respektieren. Dafür können sie selbst parasitische Züge aufweisen. Sie können extrem parasitär sein.

Eine Organisation schrieb an … [unklar] und er war wirklich sauer auf sie. Sie sagten: ‚Mutter ist doch eh so vermögend. Warum sollte Sie ihre Reise nach Amerika und die Saalmieten nicht selbst bezahlen? Wir werden Sie verköstigen.’ So … [unklar] war wirklich sauer. Ich sagte: ‚Nein, sag ihnen, dass Ich auch für mein Essen selbst aufkommen werde und auch ihr Essen bezahlen werde. Und dann werde Ich auch noch einige schöne Geschenke für sie kaufen. Ist euch das recht?’ In Amerika besuchte Ich dann eine Kirche und sie sagten: ‚Nein, nein, nach allem müssen wir Ihnen noch etwas Geld geben.’ ‚Warum’, fragte Ich. Sie sagten: ‚Wir haben den Brauch für solche Gelegenheiten etwas Geld einzusammeln.’ Ich lehnte dankend ab. Sie hatten etwas Geld gesammelt, Ich glaube es waren drei Doller und zwei Cent. Sie hatten drei Dollar und zwei Cent einkassiert. Sie hatten wirklich gar keinen Selbstrespekt und glaubten tatsächlich, dass alles was sie tun in Ordnung sei. So ego-orientiert. Schrecklich. Die Amerikaner unterstützen immer die falschen Länder und die falsche Politik, beispielsweise diese schrecklichen Militärdiktaturen in Argentinien und Chile, deren Anführer ihr Volk ganz schlimm unterdrückten. Diese Alleinherrscher töteten viele tausend Zivilisten, die ganz einfache Menschen waren. Nach dem Krieg sind die Deutschen (Anm.: Nazis) in diese Länder gekommen und haben den Faschismus mitgebracht, der in der Folge in diesen Ländern immer stärker und schließlich von den so genannten Peanut People (Erdnussleuten?) übernommen wurde. Trotzdem unterstützten die Amerikaner diese Führer und nicht etwa Kuba, das war ja kommunistisch. In Ordnung, der Kommunismus ist schlecht und die Demokratie ist gut, aber was tun diese Demokraten? Sie unterstützen diese Diktatoren, sie unterstützen immer die falschen Dinge. Sie haben in Vietnam ein Schlamassel verursacht, und dort auch, eigentlich überall. Sie haben keine Ahnung, wie man die Dinge im Zeugenzustand betrachten kann. Gut, sie hatten Abraham Lincoln und daher muss man offenbar das gesamte Land entschuldigen. Aber ein Abraham Lincoln ist eben nicht genug.

Heutzutage verhalten sich auch die Inder abscheulich. Ich meine damit, dass man in Indien sogar einen Mord rechtfertigen kann, wenn man in der Lage ist sich freizukaufen. Genau darum geht es! Die Politiker sind korrupt und die Geschäftsleute unterstützen diese Taugenichte und Verschwender. Sie sponsern Politiker, die dann den Wahlkampf führen, wodurch alles unter die Kontrolle von ein paar gierigen, schrecklichen und absolut hemmungslosen Typen gerät. Diese Politiker übernehmen dann das Ruder, obwohl sie Verschwender sind, Advokaten ohne Auftrag, nutzlose Typen ohne Gehirn. Und solche Leute werden dann Minister. Dadurch entsteht so ein Durcheinander und alles nur wegen dem Geld. Wenn jemand intelligent ist, dann kann er nicht übermäßig viel Geld besitzen, das ist eine Tatsache.  Mit Geld geht dann alles. Jeder der wirklich intelligent ist, hat nicht so viel Geld. Das passt nicht zusammen. Man dann beobachten, dass die Göttin Lakshmi den Saraswati-Verehrern nicht allzuviele finanzielle Reichtümer beschert. Spricht man mit einem Geschäftsmann bemerkt man sofort, dass irgend etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Genauso verhält es sich mit den Amerikanern. Unterhält man sich aber mit einem Intelektuellen, spürt man sofort, dass er Recht hat. So sieht es aus. Daher sind diese geldorientierten Menschen in diesem Land einfach nur dumm. Daher müsst ihr diesen dummen Menschen in die Hände spielen. […]

Frage: Was ist mit Südamerika, Afrika und China?

Shri Mataji: Ich meine, dass diese Länder ein fester Bestandteil von etwas Größerem sind. Haben wir nicht auch im Körper viele Energiezentren? Es sind nicht nur sieben. Zuerst müssen uns zwar auf die sieben Hauptchakras konzentrieren. Konzentrieren wir uns zuerst auf diese sieben Chakras und arbeiten wir mit dem, was wir bereits bekommen haben. Wenn ihr einmal in diesen Ländern arbeiten werdet, werde Ich auch darüber sprechen. Aber Ich möchte nichts hinter ihrem Rücken sagen. Wenn sie einmal hier sind, werde Ich etwas über sie sagen. Afrika ist – Gott schütze sie. Ich weiß nicht. Früher waren sie sehr gut, aber dann seid ihr gekommen und habt ihnen eure Vorstellungen in ihre Köpfe eingepflanzt. Und jetzt sind sie wirklich hoffnungslose Fälle. Ich weiß nicht. Jetzt haben aus sie diese organisierten Religionen. Wenn man primitiven Menschen eine organisierte Religion gibt – es ist wie bei den indischen Christen. Sie gehören zu den schlimmsten Individuen, die man sich vorstellen kann. Die indischen Juden und die indischen Muslime sind extrem fanatisch. Wirklich extrem fanatisch. Auch wenn hier alle Christen Sahaja Yogis werden würden, wäre das bei den indischen Christen trotzdem nicht der Fall. Bei ihnen muss sogar der Hund eines Missionars angebetet werden. So ist das in Indien. Deshalb habe Ich in dieser Christengemeinde Meine Geburt genommen. Ihr seid ausgezogen und habt die Inder zum Christentum konvertiert. Die anderen sind die Muslime. Auch sie sind wirklich sehr fanatisch. Man sagt, dass ein neuer Muslim Berge von Zwiebeln isst. Inder essen normalerweise nämlich nicht so viel Zwiebeln. Aber die Muslime essen dann besonders viel Zwiebeln um zu beweisen, dass sie Muslime sind. So ist das nun einmal. Ihr habt ihnen jedenfalls sehr geschadet, indem ihr ihnen dieses so genannte Christentum gebracht habt. Ich hoffe, dass sie erkennen werden, dass die Dinge ausarbeiten werden. Wir haben aber auch durch Algerien gearbeitet. Algerien nimmt Form an, aber es ist ein autokratisch geführter Staat in dem alles Mögliche passiert. Wir müssen uns auf Sahaja Yoga und die Sahaja Yogis verlassen. In Ordnung?

Frage: Was ist Anaadi und Anahata?

Shri Mataji (antwortet in Hindi): Wenn ihr zum Spirit werdet, dann solltet ihr nichts mehr sehen (Anm.: Auras, Chakras usw.). Ihr werdet der Spirit. Wenn ihr nach innen gelangt, solltet ihr im Außen nichts mehr sehen. Farben seht ihr nur, wenn ihr zu weit auf die rechte Seite des Agnya Chakras gelangt. Das Hören des Klanges, des Anahata muss aber auch verstanden werden. Man hört den Anahata-Klang nicht mit den Ohren (die äußeren Organe). Dazu müssen sich unsere inneren Ohren öffnen und dann ähnelt dieser Sound einer süßen Musik. Alles was wir über unsere äußeren Ohren hören ist nicht Anahata. Wenn wir mit unseren Ohren etwas Ähnliches hören bedeutet das, dass es irgendein Problem gibt. Vielleicht habt ihr zu viele Gebete wie beispielsweise das Gayathri Mantra gesprochen. In diesem Fall könntet ihr etwas hören, weil euch das Gayathri Mantra auf die rechte Seite bringt. Wenn ihr in die rechte Seite geht entsteht Hitze in euch, wodurch eure Nerven austrocknen. Wenn die Nerven im Bereich der Ohren und der Nase austrocknen, kann es sein, dass ihr einen bestimmten Ton hört. Aber das passiert ausschließlich auf der physischen Ebene. Man kann sich daran nicht erfreuen und es bleibt keine Demut übrig. Wenn dieser Anahat aber innen gehört wird – irgendwie ist das Wort ‚gehört’ hier nicht die richtige Bezeichnung – aber wenn man ihn spürt, dann manifestiert sich der Rhythmus selbst. Er wird nicht gehört. Man spürt diesen Frieden in sich und gleichzeitig eine Art inneren Rhythmus. Es ist vergleichbar wenn wir beim Musikhören im Rhythmus der Musik zu gehen beginnen. Genau so ist das auch hier. Wenn diese innere Musik beginnt hört ihr sie zwar nicht, aber es passiert trotzdem in euch und dann beginnt sich dieser Rhythmus in eurer Rede als Süße zu manifestieren. Das ist der Unterschied [? unklar]. Man sollte keine Farben (Auras usw.) sehen. Solche Dinge sollte man nicht sehen. Versteht ihr? Es muss korrigiert werden und es wird passieren. Das passiert alles aufgrund des Agnya Chakras und man kann es korrigieren wenn man das Agnya Chakra korrigiert.