Public Program, Confusion: the Subtle Slavery

Doctor Johnson House, Birmingham (England)


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Public Program 1982-0709

Man muss verstehen, dass wir heute in Zeiten großer Verwirrung leben.

Wir wissen nicht, was wir wollen, welche Fragen wir stellen sollen oder was richtig und was falsch ist. Doch ohne Konfusion gäbe es keine Verzweiflung. Und ohne verzweifelt zu sein, fingen wir nicht an zu suchen. Aber die Verwirrung wird nur sichtbar, wenn jemand einen bestimmten Bereich oder einen Grad an Bewusstsein erreicht hat. Zu Zeiten von Moses war die Verzweiflung eine andere. Sie wollten sich aus der Sklaverei befreien und hatten ein anderes Verständnis davon, nach welchem Muster man eine Gesellschaft möglichst effektiv organisiert. Es war eine Notlage und stand für die Juden damals auf Messers Schneide. In vielen Ländern und über mehrere Generationen kamen sie in einen Zustand großer Verzweiflung. Sklaverei war damals ziemlich offensichtlich. Aber bis dahin hat sich niemand daran gestört.

Sie hatten sie als selbstverständlich akzeptiert. Doch dann wurde ihnen bewusst, dass dies Sklaverei ist, und sie hatten genug davon. Und es erschien ein Anführer, der sich der Sache annahm. Heutzutage gibt es eine sehr subtile Art von Sklaverei, die uns jeden Tag auffrisst. Sie ist so selbstzerstörerisch, dass wir zu Grunde gerichtet werden, ohne uns dessen überhaupt bewusst zu sein. Diese Zerstörung arbeitet auf so vielfältige Art. Und falls wir uns nicht ernsthaft der Wahrheit zuwenden, besteht eine Möglichkeit, dass nichts von dieser Schöpfung übrig bleibt. Manche halten große Reden… Ich habe viele hochgestellte Vertreter der Vereinten Nationen und all diesen riesigen Organisationen getroffen. Sie reden vom kommenden Untergang, dem Zukunftsschock, und es wird passieren. Sie schreiben dicke Bücher und diskutieren auf der Straße, in Kneipen und auf Partys.

Aber sie verstehen nicht, was es bedeutet: Diese Art von Zerstörung gab es bisher noch nie. Denn diese Zerstörung wird von innen und nicht von außen kommen! Unser Bewusstsein hat eine bestimmte Tiefe erreicht. Doch, wenn wir nicht bis zur Quelle dessen vordringen, was uns erhält, wird diese Zerstörung eintreten. Nun, viele sagen: „Ach, vergiss es. Vergiss es! Erst mal abwarten.“ Manche denken wirklich: „Na gut. Vergiss es. Was?

Das Ende der Welt? Macht nichts! Morgen sieht alles anders aus.“ Und andere habe Ich gesehen setzen sich hin und warten darauf: „Gott sei Dank, dass alles zerstört wird. Dann ist es endlich vorbei. Kein Kopfzerbrechen mehr. Gott sei Dank, dass der Untergang versprochen wurde.“ Welche Haltung man auch einnimmt, man muss verstehen, dass dies sehr ernste Angelegenheiten sind. Die Schöpfung hat nun ihre größte Ausdehnung erreicht. Und dieses Wachstum hat sich im Menschen ausgedrückt. Die Menschen sind die Akteure auf der Bühne.

Und die gesamte Natur wirkt auf dieses neue Geschehen hin. Jetzt muss nur noch eins passieren: die Verbindung mit dem Göttlichen muss hergestellt werden. Ihr müsst mit dem Ganzen verbunden werden! Ihr müsst eure Bedeutung und den Zweck eures Daseins verstehen. Wenn das möglich wäre, wärt ihr in einer anderen Welt. Dafür seid ihr geschaffen worden. Man wurde als Mensch zu einem bestimmten Zweck geboren. Wir sollten darüber nachdenken. Alle Wissenschaftler sollten sich wenigstens einmal die Frage stellen: „Warum? Warum gibt es den Menschen?

Warum haben wir uns von Tieren zu Menschen entwickelt?“ Diese Frage arbeitet heute unbewusst in jedem Sucher. Darum gibt es so viele davon auf der ganzen Welt. Und diese Sucher versuchen, nur herauszufinden, warum es uns gibt. Manche finden eine Antwort darauf in materiellem Wohlstand. Z. B. haben wir heute unsere Streiks – bei der Eisenbahn. Sie zeugen jedoch von einer äußerst eingeschränkten Sicht des Ganzen. „Ihr wollt mehr Geld? Bitteschön, da habt ihr.“ Und dann?

Andere reden vom Kommunismus… Ich bin in Moskau gewesen und werde es bald wieder besuchen. Doch fragt man sie heißt es: „Bis jetzt haben wir die Freude auch noch nicht gefunden. Ich bin weder gegen Kommunismus noch gegen Demokratie. Beide sind für Mich nur ein Witz. Weder seid ihr kommunistisch noch demokratisch. Erst nach der Realisation kann man beides gleichzeitig sein. Und da man eigentlich weder kapitalistisch noch demokratisch ist, kann man auch nicht wählen Ihr wisst nichts über euch selbst, also worüber stimmt ihr ab? Ihr könnt nichts sehen. Und solange es kein Licht gibt und man nichts sieht, wie können wir dann über etwas abstimmen? Warum wählen wir z.

B. eine bestimmte Person? „Oh! Das ist ein sehr netter Mann!“, na gut. Was ist so nett an ihm? Woher weiß man, dass es ein guter Mensch ist? Und wie kann man sicher sein, dass er nicht böse ist? Woher weiß man, ob jemand, der heute sehr, sehr sympathisch erscheint, nicht morgen Skorpione oder Schlangen verbreiten wird? Eine scheinbar wundervolle Persönlichkeit, könnte sich durchaus als Schreckgespenst entpuppen. Es ist nicht möglich, jemanden absolut zu beurteilen. Wie soll man dann über jemanden abstimmen?

Wenn ihr glaubt zu wissen, wie man jemanden beurteilt, dann, glaube ich, müsst ihr noch etwas dazulernen. Denn ihr werdet viele Fehler machen, die ihr nicht zugeben wollt. „Ich weiß es nicht!“ Das ist der Punkt. Sobald man sagen kann: „Ich weiß nicht. Ich glaube, das ist ein guter Mann. Aber ich bin mir nicht sicher.“ Das ist der Punkt. Wenn man unsicher ist und mit Bestimmtheit wissen will, ob etwas wahr und aufrichtig ist. Unser Sinn für Aufrichtigkeit usw. ist so oberflächlich – so oberflächlich. Ehrlichkeit heißt soviel wie: „Gibst du mir fünf Pfund, gebe ich dir fünf zurück.“ Dann ist es erledigt.

Man ist quitt und so ehrenhaft. Alles ist so oberflächlich! Darum werden wir nie zufrieden sein. Auch, wenn ihr zehn oder zwanzig Prozent mehr Lohn erhaltet, werdet ihr nicht glücklich sein. Lasst euch das gesagt sein. Materielle Dinge werden uns nicht glücklich machen. Niemals. Das heißt aber nicht, dass wir sie nicht benötigen. Wir brauchen materielle Dinge. Doch Materie ähnelt einer mit Nektar gefüllten Tasse.

Aus einer leeren Tasse kann man seinen Durst nicht stillen. Und da nützt es auch nichts, wenn die Tasse aus Gold ist. Man braucht etwas, um seinen Durst zu stillen. Und bevor dieser Durst nicht gelöscht ist, werdet ihr nicht glücklich sein. Und dieser spezielle Durst ist ein Zeichen dafür, dass ihr eure wahre Identität immer noch nicht gefunden habt. Es ist ein sehr unbewusster Durst. Es taucht auf, und ihr wisst nicht, wonach ihr sucht, und warum ihr unglücklich seid und was ihr wollt. Dies ist das Unbewusste, das daran arbeitet. Aber für euch ist jetzt die Zeit gekommen zu erfahren, wer ihr seid, worin euer Ruhm und eure Bedeutung liegt und welche Kräfte ihr habt. Alles ist bereits in euch angelegt.

Während ihr euch die ganze Zeit über den Evolutionsprozess entwickelt habt, wurde alles in euch angelegt. So wie es hier dargestellt ist. Alles ist bereits da. Eigentlich bin Ich nur so etwas wie ein Katalysator, eine brennende Kerze, mit der man eine andere bereits fertig gestellte anzünden kann. Man kann dem einen großen wissenschaftlichen Namen geben: Es entsteht eine „aufgeladene Persönlichkeit“ oder so ähnlich. Davon habe Ich keine Ahnung. Für Mich ist es eine sehr einfache Angelegenheit. Wir sind alle bereit dafür. Ich berühre euch nur, und ihr werdet erleuchtet, erhaltet das Licht. Und wenn ihr jemanden berührt, wird er ebenfalls erleuchtet.

Man kann sich nun fragen, wie das so einfach sein kann? Viele sagen: „Mutter, das ist viel zu einfach. Wie kann das sein?“ Das verstehe Ich nicht. Sollte Ich zwei Hörner haben, um es komplizierter zu machen? Alles Lebendige funktioniert äußerst einfach. Es ist das Merkmal des Lebens. Seht ihr die Blume? Wie einfach es ist, eine Blume wachsen zu lassen. Es funktioniert einfach. Man nimmt ein paar Samen, sät sie aus, und schon sind die Pflanzen da.

Es ist so einfach. Fragen wir uns jemals wie es funktioniert? Es erscheint sehr kompliziert, wenn man darüber nachdenkt. Man wird verrückt, wenn man versucht, es zu analysieren. Dabei ist es so einfach. Genauso ist dieses Ereignis eine sehr einfache Angelegenheit. Deshalb wird es „sahaja“ genannt. „Sahaja“ bedeutet sowohl „einfach“ als auch „angeboren“. Etwas ist „sahaja“, also einfach, weil es angeboren ist. Z.

B. wird man mit einer Nase geboren. Das ist etwas ganz Einfaches. Man muss sie nicht drücken oder sonst etwas damit tun, um zu atmen. Alles funktioniert bereits. Genauso ist dieser Prozess in euch angelegt. Alles ist schon da. Für Mich ist es ganz einfach und für euch auch, sobald ihr es erfahren habt. Das Argument der Einfachheit kann Ich also nicht verstehen. Warum muss darüber diskutiert werden? Angenommen, man kann auf diese Art und Weise essen, warum muss man dann fragen, wie das so einfach sein kann?

Es ist so einfach, weil es so lebenswichtig ist! Alles Lebenswichtige ist einfach und leicht verfügbar. Wenn man z. B. um zu atmen, etwas Besonderes tun müsste, wäre es unmöglich. Wer würde das überleben? Und dieser einfache Vorgang, diese einfache Methode, ist die Methode der alles durchdringenden göttlichen Kraft, des Heiligen Geistes. Diese alles durchdringende göttliche Kraft, die Shakti, die Urkraft bewirkt es. Haben wir je bemerkt wie diese Kraft wirkt oder wie z. B. eine Blüte zur Frucht wird? Wer bewirkt das alles?

Und nicht nur bei einer Blüte… Ihr müsst schon gesehen haben wie sich Abermillionen und Abermilliarden Blüten in Früchte verwandeln. Wir denken nie darüber nach, wer dies alles bewirkt, sondern betrachten es als selbstverständlich. Alles Lebendige wird von dieser göttlichen Kraft bewegt. Menschen können nichts Lebendiges erschaffen. Sie können nur mit etwas umgehen, was bereits tot ist oder abtötend – wie z. B. Streiks. Wir können einen Tisch oder einen Stuhl herstellen wenn der Baum tot ist. Aber das ist nichts als tote Arbeit. Und diese toten Dinge dominieren uns, weil wir Gewohnheiten entwickeln. Wir entwickeln Gewohnheiten durch die uns die Materie beherrscht.

Und dann zieht sich der Geist, das Vibrierende, die Quelle und die Kontrollinstanz zurück. Wenn diese inaktive Kraft irgendwie erleuchtet wird, und auch unsere Aufmerksamkeit erleuchtet wird werden wir zu einem anderen Menschen. Wir werden zu einem Yogi. Wir werden eins mit Gott. Dazu muss man keine komische Kleidung tragen. Es ist nicht von Bedeutung, was man für eine Kleidung trägt, wie man sein Haar kämmt oder was man isst. Es ist ein ganz und gar innerlicher Vorgang und keine Äußerlichkeit Sogar unsere Ideen von Nächstenliebe und Freundlichkeit und all diesen Dingen sind sehr oberflächlich. Wenn man das Licht wird und zu Mitgefühl und Liebe wird, muss man es sich nicht einreden oder darüber diskutieren. Man wird es einfach, Mitgefühl fließt und wirkt einfach. Man muss es nicht ausdiskutieren und sich selbst dazu anhalten: „Ich sollte mitfühlend sein.

Ich muss freundlich sein!“ Man wird es einfach! In Italien traf Ich ein paar Leute, die etwas über Sahaja Yogis wissen wollten. Aber sie sagten: „Sahaja Yoga wollen wir nicht!“ „Warum?“, fragte ich. „Weil diese Leute nicht rauchen.“ Ich antwortete: „Ich habe nie jemandem verboten zu rauchen. Niemals. Ihr könnt sie fragen. Nie habe Ich gesagt: „Ihr dürft nicht rauchen!“ Fragt sie nur: „Habt ihr freiwillig mit dem Rauchen aufgehört oder hat euch eure Mutter dazu angehalten?“ Die Yogis antworteten: „Nichts dergleichen. Wir haben schachtelweise Zigaretten geraucht, haben Alkohol getrunken und waren drogensüchtig. Doch etwas brachte uns dazu aufzuhören. Aber wir wissen nicht wie.

Es war so einfach. So einfach war das. Mutter hat es uns nie gesagt. Es passierte einfach.“ Was gibt es da zu sagen? Sobald man es gefunden hat, Sobald man das Licht gesehen hat, haben solche Dinge keinen Einfluss mehr. Angenommen da liegt ein Seil… Man könnte sich erschrecken, weil man es für eine Schlange hält. Denn ohne Licht kann man nichts erkennen. Man rennt vielleicht Hals über Kopf davon und verwüstet das ganze Haus. Aber sobald Licht da ist: „Oh, es ist ein Seil!“ So verschwinden alle Ängste, weil man es gesehen hat. Alle Zwänge und Blockaden verschwinden.

Alles, was nicht normal ist, verschwindet. Und man wird zu einem völlig normalen Menschen. zu einem ganz normalen Menschen. Das ist es, was wir werden müssen. Aber es ist noch viel mehr als das. Nicht nur körperliche Gesundheit stellt sich ein. Viele wurden geheilt. Ihr müsst davon gehört haben, dass Krebs geheilt wurde. Ja, es ist wahr. Krebs kann geheilt werden.

Viele Krankheiten können geheilt werden. Mentale Störungen werden geheilt. Auswirkungen von falschen Gurus können neutralisiert werden. All das geschieht. Aber das ist immer noch nicht alles. Dies ist lediglich der Teil der Erlösung. Die Erlösung besteht in der Befreiung von allen körperlichen, mentalen und emotionalen Problemen. Darüber hinaus erhaltet ihr selbst die Kraft. Ihr selbst werdet zu Propheten: „Die Menschen Gottes werden Propheten sein!“, hat euer großer Dichter William Blake gesagt. „Die Menschen Gottes werden Propheten sein und die Macht haben, andere zu Propheten zu machen.“ Das ist das Zeichen.

Er hat euch das Erkennungszeichen beschrieben. Ihr werdet zu Propheten. Das heißt, ihr selbst erhaltet die Macht, dies alles zu tun. Jeder einzelne kann es. Sogar kleine Kinder können es. Sogar eine kleine Olympia kann es. Wird man zum Propheten, weiß man auch alles darüber. Man weiß, was und wie man es zu tun hat. Man weiß, wie man die Kundalini heben muss, wie man sie durch kranke Energiezentren führt, und wie man sie darin verweilen lässt. Man wird ganz und gar zum Meister.

Nun diese Propheten… wie William Blake z. B. … Er war ein Seher und sah diese Zukunft voraus. Er beschrieb alles, was mit Sahaja Yoga geschehen würde. Kein Zweifel. Ich weiß nicht wie viele sich dessen bewusst waren. Die meisten dachten, er war ein Verrückter und glaubten ihm nicht. Als er von all diesen Dingen sprach und dass Jerusalem auf Englands Weiden errichtet werden wird, wollte ihm das niemand glauben: „Der muss verrückt sein!“ Aber jetzt ist die Zeit gekommen. Jerusalem wird erbaut. England hat etwas Besonderes.

Und bereits vor 100 Jahren sah er alles ganz klar voraus. Doch als Prophet hat ihn niemand verstanden. Niemand verstand, was er sagte. Die, die ihn verstanden, hatten eine Art akademisches Interesse an ihm. Und manche spürten tatsächlich, dass etwas wahr sein könnte, von dem, was er sagte und beschrieb. Auf bestimmte Art seid ihr mehr als ein Prophet: Denn ihr seid nicht daran interessiert. in die Zukunft zu schauen, sondern kommt in der Gegenwart an. Und die Zukunft, die sie beschrieben, aber nicht genießen konnten, ist eure Gegenwart. Auch werdet ihr selbst zu Meistern. Alle großen Propheten hatten ein sehr großes Problem.

Vor Kurzem führte Ich ein Gespräch mit einem Botschafter, einem sehr gebildeten Mann aus Indien. Er meinte, dass größte Problem läge in der Frage, wie weit man mit rationalem Denken und Erklärungen kommt? Angenommen man behauptete, es gäbe eine alles durchdringende Kraft, fragten sie gleich: „Warum sollten wir das glauben? Das sind alles Ammenmärchen. Beweist es uns!“ Argumentativ kann man es natürlich nicht beweisen, aber auch nicht über Erfahrung. Also gaben sie es auf. Adi Shankara Charya kam z. B. an einen Punkt… Er schrieb die Veveka Chudamani und all diese Abhandlungen; doch dann gab er es auf und begann, die Mutter zu beschreiben. Er sagte nur: „Schluss damit. Das war’s.“ Sie sagten, er hätte den Verstand verloren.

Weil er mit seiner Philosophie nicht mehr weiter kam, fing er an, die Mutter zu preisen. Man fragte sich: „Was ist passiert?“ Das gleiche passierte mit der Bibel, dem Koran, mit allem. Die Leute meinten, man müsse alles entweder blind glauben: „Stellt bloß nichts in Frage.“ „Akzeptiert, was immer sie auch sagen.“ Werdet fanatisch, bringt euch gegenseitig um, sterbt… Dann ist es in Ordnung. Oder man lässt all das hinter sich und wird Kommunist: „Es gibt keinen Gott.“ Wenn man noch bei Verstand ist, wendet man sich besser von allen Religionen ab. Denn das ist alles Unsinn. Die Kirche nimmt dem Christentum jede Hoffnung. Fanatismus macht den Islam nutzlos.

Dies ist darum nutzlos und das… Und Hinduismus ist ein weiterer Unsinn.“ Denn auf dieser Stufe sieht es so aus. An diesem Punkt erscheint es so. Es hat keine Bedeutung, macht keinen Sinn. Blinden Glauben kann niemand akzeptieren. Die Wissenschaftler fragen: „Was soll dieser blinde Glaube? Wir sind zum Mond geflogen. Da gab es auch nichts Besonderes. Auf dem Mond haben wir Gott auch nicht gefunden. Was redet ihr da von Gott?

Warum sollen wir an einen glauben?“ Heute müssen wir die Existenz Gottes beweisen. Wir müssen die Existenz dieser alles durchdringenden Kraft beweisen. Wir müssen die Existenz des Geistes in euch beweisen. Es muss bewiesen werden. Es muss aktualisiert werden, damit das Diskutieren aufhört. Man kann es nicht durch Argumentation erreichen und auch nicht durch blinden Glauben. Keine Ratio bringt euch dahin und auch keine emotionale Anhängerschaft. Es ist die Aktualisierung, das Ereignis, das euch wirklich in den Zustand versetzt. Es ist die Realität, die sich in eurem zentralen Nervensystem ausdrückt. Das ist es, was überzeugen wird.

Doch es geht nicht darum zu überzeugen. Wenn man nicht überzeugt ist, ist das Göttliche nicht interessiert. Diese Leute hier z. B. sagen: „Wir hängen Poster auf, Mutter, um über Dich zu informieren.“ Ich sage: „Das ist genug.“ Wir haben es ihnen gesagt und die Botschaft weitergegeben. Wenn sie kommen, ist das gut. Es ist unsere Aufgabe zu informieren. Wenn sie kommen und die Realisation erhalten – sehr gut. Wenn sie sich etablieren, ist es noch besser. Wir werden hart dafür arbeiten. Aber wir können niemanden dazu zwingen.

Wir können niemanden künstlich beeindrucken. Wir können keinen Zirkus daraus machen. Ihr selbst müsst sensibel genug sein, die Wichtigkeit zu begreifen. Und eure eigene reine Intelligenz muss euch sagen, dass Es das ist. Wir können euch nicht zu Füßen fallen und sagen: „Oh, bitte, bitte…“ Wir können niemanden anflehen. Wir können uns auch nicht über die euch gegebene Freiheit hinweg setzen. Denn in aller Freiheit und zu eurem eigenen Ruhm sollt ihr aufsteigen; denn ihr seid der Inbegriff – der Inbegriff dieser Schöpfung. Niemand kann euch dazu zwingen. Wenn man in die Hölle will? Gut.

Zwei große Sprünge und man ist da. Aber, wenn man in den Himmel möchte, ist das auch möglich. Die Zeiten, in denen wir leben… Wir haben noch nicht begriffen, wie unsicher und lebenswichtig sie sind, und auch nicht, dass sie die wichtigsten Zeiten sind, auf die wir gewartet haben. Der wichtigste Zeitpunkt seit Beginn dieser Schöpfung ist heute, wenn die Menschen suchen, und Sahaja Yoga sich in großem Umfang manifestiert. Es ist ein großes Glück, dass ihr euch als jahrelange Sucher heute hier versammelt habt, und Sahaja Yoga als der Segen Gottes zu euch kommen kann. Denn das Göttliche selbst möchte sich manifestieren. Aber die Menschen, die zu mir kommen, sind verschieden. Manche sind mittelmäßig, manche stehen ganz am Anfang. Letztere fragen: „Was ist mit meiner Arbeit? Ich habe mich beworben?“ Vielleicht werden sie eine etwas bessere Stellung erhalten.

Andere sagen: „Mutter, ich bin krank.“ Dies und das. Gut. Auch das kann in Ordnung gebracht werden. Doch Sucher von hoher Qualität… All ihre Probleme oder so genannten Sünden werden ihnen voll und ganz im Innersten vergeben, ohne, dass sie sich schuldig fühlen müssen. In Sahaja Yoga sagt man als erstes Mantra: „Mutter, ich bin nicht schuldig“, wenigstes dreimal. Ihr solltet also verstehen, dass ihr bereit dafür seid. Es gehört zu eurer Herrlichkeit, und ihr sollt es erhalten. Ihr müsst euch nicht fragen: „Was habe ich getan? Soviel habe ich falsch gemacht!“ Nichts dergleichen! Ich bin gekommen wie ein Kassierer, der eure Schecks einlöst.

Und ihr werden es bekommen – ohne Zweifel! Ihr wisst doch gar nicht, wie viel Geld ihr auf dem Konto habt, oder? Aber ich weiß es! Also beurteilt euch nicht selbst. Überlasst das mir. Es ist mein Urteil. Und wenn es geschieht, werdet ihr mit eurer reinen Intelligenz verstehen. dass Es das ist, und dass ihr euch darin einrichten müsst. Natürlich kann man nicht dafür bezahlen. Das sind alles lächerliche Vorstellungen: „Wir können dafür bezahlen.

Wie lange müssen wir dafür sparen? Es sollte eine Organisation geben.“ Ihr wisst sehr gut, dass wir keine Organisation haben. Man kann Gott und dies alles nicht organisieren! Es gibt noch nicht einmal eine Mitgliedschaft – nichts! Wir führen zwar eine Adressenliste, um euch über Veranstaltungen zu informieren. Das ist aber etwas anderes. In Sahaja Yoga wird einem auch nicht alles gleich am Anfang erklärt. Zuerst erhält man die Realisation, und dann wird abgewogen wie weit man ist. Nach und nach werden dann höhere Wahrheiten vermittelt. Manche wären sonst schockiert.

Denn manchmal ist es nicht einfach, die Wahrheit zu ertragen. Z. B. erklärte ich einmal, dass es keinen Unterschied gibt zwischen dem, was Christus lehrte und was Krishna gesagt hat. Im Gegenteil: Krishna sagte, dass niemand vernichtet werden kann. Der Geist kann durch nichts zerstört werden. Und Christus hat es bewiesen. Dafür wollten Mich alle Hindus umbringen; sie konnten es nicht ertragen. Sage ich aber z. B. etwas über Krishna, kritisieren Mich sämtliche Christen. Es ist ein großes Problem.

Wenn man über Krishna redet, mögen es die Christen nicht, und die Hindus wollen nichts von Christus hören. Spricht man über den Sikhismus, mögen es die Moslems nicht, und die Sikhs wollen nichts von Mohammed hören. Ich bin nicht hier, um es jemanden recht zu machen. Ich bin hier, um euch die Wahrheit über sie alle mitzuteilen. Sie sind all eins. Und wie Dummköpfe und Narren kämpfen wir gegeneinander. Es gibt keinen Unterschied. Sie sind völlig eins, absolut eins! Zwischen ihnen besteht solche Überein- stimmung, herrscht ein solches Verständnis, dass man sie nicht trennen kann. Sie sind so eins wie der Mond und das Mondlicht oder die Sonne mit dem Sonnenlicht.

Nur unsere Ignoranz bringt diese gegenteilige Behauptungen hervor. Und genau das werdet ihr durch Sahaja Yoga verstehen. Es wird durch den Aufstieg eures Bewusstseins bewiesen. Eure Kundalini wird es beweisen. Alles, was ich sage, wird wissenschaftlich bewiesen werden. Denn, wenn die Kundalini beim Aufsteigen stehen bleibt, muss man seine unwirklichen Ideen aufgeben. Sonst wird sie sich nicht erheben. Nach und nach werdet ihr selbst begreifen, dass ich die Wahrheit sage und dass auch alles, was ich über Mohammed Sahib sage, die Wahrheit ist. Und ihr werdet es begreifen. Wir hatten genug Kämpfe und anderen Unsinn.

Seht, was nun wieder passiert: Die Israelis bringen die PLO um usw. Glaubt ihr, dass sie damit Gott erreichen werden? All diese falschen Vorstellungen müssen verschwinden. Wir müssen zu universellen Wesen werden – dazu werden. Ihr werdet es. Ob jemand Moslem, Hindu, Christ oder was auch immer ist… Als universelles Wesen kann man auf den Fingern spüren, wo jemand steht. Christus hat gesagt: „Eure Hände werden sprechen.“ Keine Schriften brauchen in Frage gestellt zu werden. Wir müssen nur nach der Essenz suchen, in allem was geschrieben steht. Was uns trennt, ist eigentlich das verbindende Element. Der Verschiedenheit liegt so eine wunderbare Einheit zugrunde.

Aber das kann man erst durch die Erweckung der Kundalini erkennen. Es gibt keinen anderen Weg. Denn wenn die Kundalini aufsteigt, findet die Integration statt, und man nimmt es als eine aktuelle Erfahrung wahr. Ich hoffe, ihr konntet begreifen, was ich sage. Aber Argumente geben keine Realisation. Sie muss stattfinden. Es hat keine Bedeutung, ob man der Kronprinz, der König oder sonst jemand ist. Das macht keinen Unterschied. Die individuelle Erfahrung muss stattfinden. Sie ist die individuelle Mutter in euch.

Ich rede vom Ruh. Nur durch Rituale kann man Gott nicht erreichen. Man muss mit ihm verbunden werden. Es ist für alle Menschen auf dieser Erde gedacht, die verstehen und glauben, dass es wichtig ist zu wissen, dass es eine Wahrheit geben muss, die wir wieder entdecken können. Es wurde von allen Religionen und in allen Schriften versprochen. Und es muss stattfinden. Möge Gott euch segnen. Wenn Sie möchten, können Sie jetzt einige Fragen stellen. Ich will versuchen, sie zu beantworten. Bitte stellen Sie Ihre Fragen.

Das ist bestimmt eine gute Sache. Bitte entschuldigen Sie nochmals meine Verspätung, aber wir standen im Stau. Ja, bitte! Was ist der Unterschied zwischen Hatha Yoga, Raja Yoga und Ihrem Yoga? Ja, ich will versuchen, das zu erklären. Das ist eine sehr gute Frage über Hatha Yoga und Raja Yoga. Das moderne Hatha Yoga ist etwas, was ich nicht verstehe. In den Schriften Patanjalis, in denen er über „Ha“ und „Tha“ schrieb… „Ha“ und „Tha“ sind nichts anderes, als diese beiden Nadis, wie sie sie Ihnen beschrieben haben müssten. Außerdem gibt es „Ashtangas“, acht Aspekte von Hatha Yoga – nach Patanjali. Der wichtigste, der Uraspekt und der erste Aspekt ist „Ishwara Prahnidhana“.

Das bedeutet soviel wie die Etablierung Gottes in Ihnen. Doch was haben diese akrobatischen Übungen mit Gott zu tun? Darüber wird nie gesprochen. Das kann man vergessen. Man muss nur abnehmen. Das ist alles. Denn sie wollen nur Schauspieler sein und keine Yogis. Das sind aber verschiedene Dinge. „Ishwara Prahnidhana“ fordert zuerst die Selbstverwirklichung. Einer der acht Aspekte ist „Yama- Niyama“ (Moral und Selbstdisziplin).

Und im „Niyama“ ist nur ein Abschnitt physischen Übungen gewidmet und das in Abhängigkeit von der Position der Kundalini. Auf bestimmte Art verwenden wir Hatha Yoga auch. Bleibt die Kundalini z. B. in einem bestimmten Chakra stehen aufgrund eines physischen Problems, machen wir auch einige Asanas oder Übungen, um das Problem zu beseitigen. Aber das ist etwas ganz anderes. Unser modernes Hatha Yoga ist, als ob ich von London nach Birmingham fahren wollte, ohne das Auto zu starten. Ich lenke nur nach links und rechts, ohne mich fortzubewegen und glaube dann, ich sei in Birmingham angekommen. Ich folge dem Weg nur auf der Karte. Oder noch schlimmer… Es ist so, als ob man alle Medikamente auf einmal nimmt, ohne zu wissen, welche Krankheiten man hat. Es ist sehr willkürlich.

Keiner der Lehrer hat die Selbstverwirklichung. Wie wollen sie so die Bedeutung von Hatha Yoga begreifen? Das kann Ich nicht verstehen. In Indien ist ein Guru eine realisierte Seele. Er kann Moslem, Hindu oder sonst etwas sein, doch zuallererst muss er realisiert sein! Ein Brahmane ist eine realisierte Seele. Aber heute werden Brahmanen auch als Köche beschäftigt. Deshalb ist das ganze Konzept des heutigen Hatha Yogas so oberflächlich. Und Raja Yoga ist… Nun, verstehen Sie… Hatha Yoga ist etwas… Mit Hatha Yoga fängt man erst an, nachdem Sahaja Yoga etabliert wurde, Aber Hatha Yoga ist untergeordnet. Immer wenn wir Teile davon brauchen, können wir sie anwenden.

Und dann dieses Raja Yoga… Raja Yoga ist eine weiteres falsches Konzept. Seht, wenn die Kundalini aufsteigt ist das ein großes Ereignis, wenn sie von hier unten aufsteigt. Sie folgt nicht der Schwerkraft, sondern bewegt sich nach oben. Damit dies passieren kann, müssen bestimmte Dinge geschehen. Wenn sie z. B. von hier aus […] aufsteigt und das zweite Zentrum durchquert, erreicht sie eine Art Aufweitung, so dass sie nicht wieder zurückfällt. Sie werden „Bhandas“ genannt. Diese Bhandas sind eine Vergrößerung, eine Art Verschluss. Wenn sie höher steigt, verschließt sie sie. Und wenn sie das Vishuddhi Chakra erreicht, muss die gesamte Energie ins Spiel gebracht werden.

Sie wird dort zwischengespeichert und da- bei die Zunge etwas nach hinten gedrückt. Aber es geschieht so schnell, dass man nichts davon spürt. Es geschieht so schnell, dass man es gar nicht merkt. Sollte Ich es mit etwas vergleichen… Sogar, wenn man „Concorde“ sagt, fühlt man etwas dabei. Doch es ist, als ob man gerade in ein Flugzeug einsteigt und schon angekommen ist. Im Bruchteil einer Sekunde kann die Kundalini aufsteigen. Man fühlt also nichts davon. Genauso erkennt man nicht, dass die Erde rund ist, weil sie so groß ist. Was man sehen kann, ist in Relation zu ihrem Umfang so wenig, dass man nicht erkennt, dass sie rund ist. Genauso ist Sahaja Yoga eine so schnelle Methode, die Kundalini zu erwecken – es gibt davon abgesehen keine andere – aber Ich sollte besser sagen das Sahaja Yoga von heute – ist so schnell, dass man nichts davon spürt.

Aber es geschieht wirklich. Auch die Augen erweitern sich. Doch Ich habe gesehen, dass sich diese verrückten Raja Yogis, sogar Atropin in die Augen träufeln, um die Pupillen zu erweitern. Denn es heißt, die Augen müssen erweitert sein. Sie schneiden sich die Zunge ab und schieben sie zurück… In Amerika gab es jemanden, der allen die die Zunge abschnitt, und sie ließen sie herumbaumeln. Sogar jetzt werden noch Leute von diesem tollen Guru beeinflusst. Ihre Zungen baumeln noch so herum, und sie schieben sie sich nach hinten. Glauben Sie, dass man durch all diese Tricks die Kundalini erweckt? Manche halten ihr Geschlecht. Nichts muss getan werden.

Es geschieht spontan. Man braucht sich nicht anzustrengen. Es obliegt der liebenden Fürsorge Gottes. Warum soll man sich den Hals für nichts und wieder nichts brechen? Wozu? Ich versuchte, sie erst wie Kinder zu sehen. Wenn sie ihre Mutter beeindrucken wollen, bekommen sie manchmal einen Wutanfall, nur, um die Aufmerksamkeit der Mutter auf sich zu lenken. Aber jetzt nehmen sie es ziemlich ernst. Es ist sehr erstaunlich, dass sie soweit gehen. Es verdirbt eure Chakren und verdirbt eure Position in Sahaja Yoga – als ein guter oder schlechter Sahaja Yogi.

Ein Sahaja Yogi, der die Selbstverwirklichung schnell erhält, sich positioniert und es meistert, kommt sehr schnell voran. Aber jemand, der seine Chakren ruiniert hat, braucht Aufmerksamkeit. Man muss sehr viel auf sich nehmen, um sie zu heilen und sie zu umsorgen. All diese Vorstellungen können nur durch die Realisation geläutert werden. In Ordnung? Möge Gott Sie segnen. […] Bhagawadgita oder die acht […] helfen? Wie bitte? Bhagawadgita? […] Patanjali helfen?

Acht… ? Nein, denn vor der Selbstverwirklichung ist es, Acht… ? Nein, denn vor der Selbstverwirklichung ist es, als ob man das Auto nach rechts und links lenkt bevor man es anlässt. Wird einen das nach Birmingham bringen? Es ist Verschwendung. Und man könnte sogar die Räder schon kaputt gemacht haben. Oh! Glauben Sie mir. Es gibt wirklich nichts zu befürchten. In Ordnung?

Gott segne Sie! Gott segne Sie! Sehen Sie, Ich verurteile niemanden. Fühlen Sie sich nicht schlecht. Letztendlich sind Sie alle Sucher. Sie sind Sucher und wissen es deshalb nicht besser. Sie sind alle Sucher. Wie sollten Sie das alles wissen. Es werden so viele Bücher geschrieben. Doch heute ist es ziemlich einfach, ein Buch zu schreiben, oder?

Hat man Geld, kann man alles schreiben und publizieren. Hat man Geld, kann man alles schreiben und publizieren. Was braucht es, um etwas zu schreiben? Nur Ich habe bis jetzt noch nichts geschrieben. Es wird über Mich oder über Sahaja Yoga geschrieben. Das ist etwas anderes. Ich selbst habe bis jetzt noch nichts geschrieben. Christus hat nie etwas geschrieben – Shri Krishna und Rama ebenfalls nicht. Ich glaube, Ich muss etwas schreiben. Ich schrieb etwas, aber sie sagten: „Das übersteigt unseren Horizont, Mutter.

Denn sobald wir es lesen, werden wir gedankenfrei.“ Was soll man da machen? Gut. Die nächste Frage, bitte? Das war eine sehr gute Frage. Bitte noch eine weitere Frage. Noch fünf Minuten mehr. Ja, bitte? Kann man Fragen an Gott stellen, wenn wir verbunden sind? Können wir…? Kann man fragen, ob es Gott gibt, wenn die Verbindung hergestellt wurde?

Ja! Kann man Fragen an Gott stellen, wenn man verbunden ist? Natürlich, ganz bestimmt! Gerade weil Sie verbunden sind! Sie strecken Ihre Hände zu Ihm und fragen: „Gibt es Gott?“ Stellt man diese Frage, beginnen starke Vibrationen zu fließen. Doch nicht nur das. Sie möchten z. B. wissen wie es Ihrem Vater geht. Angenommen er ist nicht hier. Man spürt aber ein Brennen in diesem Bereich.

Dies sind seine Chakren. Man weiß sofort, welches Zentrum blockiert ist. Und wenn man es entschlüsseln kann, weiß man auch sofort, welches Problem er hat. Das kann man über jeden erfahren, nicht nur über Gott, sondern auch über sich selbst und andere. Das ist damit gemeint, zum „kollektiven Bewusstsein“ zu werden. Man wird zu einem universellen Wesen. Wird man fähig sein, Gott zu sehen so wie ich Sie jetzt sehe? Es geht nicht darum, Gott zu sehen. Das ist heute nicht der Punkt. Denn, etwas zu sehen, bedeutet immer, es nicht zu sein.

Sehen Sie den Unterschied? Sie sind z. B. … Wie heißen Sie bitte? Bipping. Bipping. Sie sind also Hr. Bipping. Können Sie sich selbst sehen, Hr. Bipping?

Da Sie Hr. Bipping sind, können Sie sich selbst nicht sehen. Wenn man zu einem Teil Gottes wird, kann man auch nichts sehen. Aber man kann handeln. Etwas zu sehen, bedeutet, davon getrennt zu sein. Man muss also eins werden mit Gott? Ja. Das ist der Punkt. Man wird eins mit Gott, mit dem Urwesen. Man wird zu Seiner Kraft, zu Seinem Instrument.

Man sollte aber nicht dogmatisch werden. Denn sie könnten sich schon wieder darüber streiten, ob man zu Seinem oder Er zu unserem Instrument wird usw. Ich möchte nicht, dass Sie in diese Falle tappen. Ich möchte nur sagen, dass Sie diese Kraft fühlen werden. Lassen Sie uns uns darauf einigen, dass Sie der Geist werden. Deshalb hat Buddha nie über Gott gesprochen: Besser redet man nicht über Gott, denn sonst folgen andere Fragen. Besser man sagt ihnen: „Erst muss man zum Selbst werden. Sobald ihr das Selbst seid, reden wir weiter.“ Noch weitere Fragen bitte? Kann man Geister sehen…? Worum geht es?

Geister? Warum wollen Sie sie sehen? […?] Sie existieren – sicherlich. Doch wir haben nichts mit ihnen zu tun. Sie sind tot, aus und vorbei. Was haben wir mit ihnen zu schaffen? Natürlich gibt es sie. Was soll man machen? Es sind sehr lästige Gestalten.

Sie bereiten uns große Probleme. Alle falschen Gurus benutzen sie. Das wird alles gemacht. Es gibt sie. Aber es gibt auch – wie sagt man…? Gute Geister? Ja. Nein, nein! Wir sollten besser nichts mit ihnen zu tun haben. Denn Sie leben jetzt in der Gegenwart.

Ob gut oder bös – wir haben nichts mit ihnen zu tun. Wie will man wissen, wer gut oder böse ist? Erlaubt man einem guten einzutreten, kommt vielleicht ein böser? Wie will man das wissen? Also erlaubt man besser, niemandem hereinzukommen. Man hält sich besser von ihnen fern. Nach und nach werden Sie alles darüber wissen. Und Sie werden erstaunt selbst feststellen, dass es besser ist, Abstand von ihnen zu halten. Kundalini […]? Sie haben es Ihnen noch nicht erklärt?

Wir haben es erklärt, aber Sie haben es mit anderen Worten beschrieben. Wie bitte? Ist es eine Art Energie? Ja, es ist Energie. Es ist die Energie unseres Wunsches, der sich noch nicht manifestiert hat. Und welcher Wunsch hat sich in uns noch nicht manifestiert? Es ist der Wunsch, eins mit dem Göttlichen zu werden! Erst, nachdem diese Energie erweckt wurde, – deshalb wird sie als schlafend bezeichnet -, manifestiert sich auch dieser Wunsch. […] kreieren und vorstellen […] Energie […]? Muss man diese Energie kreieren oder sie sich verstellen?

Nein, nein, nein, nein. Sie existiert. Sie ist da. Nichts ist imaginär, man muss nichts dafür tun. Es ist alles da, wie eine Primel im Samen. Sie existiert dort. Man muss nicht… Daran ist nichts Imaginäres. Sie ist wirklich da. Man kann sie pulsieren sehen. Man kann sie pulsieren und aufsteigen sehen, das Pulsieren am Scheitel fühlen.

Man kann sehen, wie sie hier durchdringt. und wie die kühle Brise aus dem Kopf austritt. Man kann sehen, wie die wahre Taufe stattfindet. Es ist alles da. Alles existiert. Man muss es sich keinesfalls vorstellen. Man denkt nicht darüber nach. Durch Denken geschieht es nicht. Wenn Ich mir vorstelle, dass dieser Same nun keimen soll. Wird der dadurch keimen?

Nein. Die Keimung muss stattfinden.. Genauso muss die Realisation stattfinden. Es ist ein lebendiger Vorgang. Wenn wir feststellen, dass wir den Wunsch nach Selbstverwirklichung verspüren […]? Was hat er gesagt? Wenn wir den Wunsch verspüren und ihn aber nicht erkennen, werden wir es irgendwann trotzdem erreichen? Ja, aber dieser Wunsch manifestiert sich nur durch die Erweckung der Kundalini. Dieser Wunsch ist natürlich unbewusst vorhanden. Und nach und nach wird er sehr bewusst. Dann sucht man danach und läuft hinterher.

Aber er manifestiert sich nur, wenn die Kundalini aufsteigt und die Fontanelle durchdringt. Dann passiert es. Wie stimuliert man diese Energie? Was stimuliert […]? Wie stimuliert man diese Energie? Sie wird einfach stimuliert. Es geschieht einfach. Vielleicht habe Ich etwas Besonderes? Und Sie werden zu etwas ähnlich Besonderem. Sie können es auch.

Es ist die Frage, wie ein Licht ein anderes entzünden kann. Genauso. […]? Sie sagen, Hatha Yoga sei ein körperliches und Raja Yoga ein mentales Yoga. Was ist Sahaja Yoga für ein Vorgang? Nein, Ich sage nicht, es sei ein physisches Yoga. Wir verwenden es für einen physischen Zweck. Es ist nicht physisch, und Raja Yoga ist nicht mental. Alle sind feste Bestandteile Sahaja Yogas. Und Sahaja Yoga ist ein spontanes Ereignis.

Und diese Kundalini, die schlafende Kraft, die Kraft des Wunsches in uns, entrollt sich dabei, und einige Stränge, fangen an aufzusteigen. Das Aufsteigen kann man auch als Pulsieren beobachten. Sie steigt auf und erleuchtet nach und nach diese Zentren und öffnet zum Schluss das letzte siebte Zentrum hier. Dadurch wird der Geist, der eigentlich im Herzen wohnt, erleuchtet. Denn der Sitz des Geistes ist über unserem Scheitel. In Ordnung? Keine Fragen mehr? Gut! Jetzt, denke Ich, sollten wir es erhalten. Was halten Sie davon?

Besser wir machen die Erfahrung! Halten Sie bitte Ihre Hände so zu mir.