Die vollkommene Hingabe ist der einzige Weg, Cheltenham 1982

Cowley Manor, Cheltenham (England)


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31. Juli 1982 – Cowley Manor, Gloucestershire, GB

Heute werde Ich zum ersten Mal über etwas sprechen, worüber Ich vielleicht schon etwas früher hätte sprechen sollen.

Wie Ich euch heute bereits sagte, ist es notwendig, dass ihr Mich erkennt. Und diese Erkenntnis ist festgelegt, diese Bedingung ist festgelegt; Ich kann nichts daran ändern. Wie Christus bereits sagte: „Was ihr gegen Mich unternehmt, wird toleriert, wird euch vergeben, aber irgendetwas gegen den Heiligen Geist wird nicht toleriert, wird nicht vergeben!“ Es ist eine sehr ernste Warnung. Möglicherweise realisieren die Menschen nicht, was es bedeutet. Natürlich ist niemand von euch gegen Mich, das ist sicher wahr. In der Tat seid ihr Meine Kinder, Ich liebe euch sehr und ihr liebt Mich. Das ist nur eine Warnung, die euch Christus mitgegeben hat. Aber man sollte darüber nachdenken, weshalb wir nicht so schnell vorankommen wie wir sollten.

Wenn Leute hypnotisiert/gebannt sind, fallen sie vor ihrem Guru ganz flach auf den Boden; absolut. Sie geben ihr Geld auf, sie geben alles auf – ihr Zuhause, ihre Häuser, ihre Familien, ihre Kinder, und legen sich zu Boden –, wenn sie hypnotisiert/gebannt sind. Ohne irgendwelche Fragen zu stellen, ohne in irgendein Detail zu gehen, ohne mehr über das Leben ihres Gurus herauszufinden. All diese Leute gehen sehr schnell in die Dunkelheit, in große Dunkelheit, und in die völlige Zerstörung.

Aber ihr seid Sahaja Yogis und ihr müsst euch selbst aufbauen. Ich wollte euer Ego nicht schon zuvor erschüttern, (wollte es) nie zuvor in diesen Worten sagen. Vielleicht ist das das erste Mal, dass Ich dies zu euch sage. Ihr müsst euch selbst völlig Mir hingeben – nicht Sahaja Yoga, sondern Mir! Sahaja Yoga ist nur ein Aspekt von Mir. Lasst alles zurück, ihr müsst euch hingeben.

Völlige Hingabe – anderenfalls könnt ihr nicht weiter aufsteigen. Ohne nachzufragen, ohne zu argumentieren. Völlige Hingabe ist der einzige Weg, dies zu erreichen.

Leute verfangen sich noch immer, stecken noch immer in Problemen. Was ist der Grund dafür? So viele Leute fragen mich: „Wenn wir einmal die Realisation erhalten haben, wie kann es dann sein, dass wir wieder zurückfallen?“

Der einzige Grund dafür ist, dass die Hingabe nicht vollkommen ist. Wenn die völlige Verehrung und die völlige Hingabe nicht etabliert sind, wisst ihr immer noch nicht, dass Ich göttlich bin – zu dieser Größe solltet ihr kommen. Ich sage nicht, alle von euch. Aber wenn ihr dennoch in euer Herz seht und in euren Verstand, werdet ihr herausfinden, dass die völlige Ergebenheit, die ihr zu – sagen wir – Christus oder zu Krishna oder zu Anderen die da waren, hattet, nicht vorhanden ist.

Krishna sagte: „Sarva dharmanam parityajya mamekam sharanam vraja.” – Vergesst alle Religionen der Welt! Gemeint sind nicht die Religionen im Sinne von Hindus, Christen, Muslime, sondern Er meinte all diese Inhalte. „Vergesst all diese Inhalte und gebt euch Mir völlig hin!“ Das war vor sechstausend Jahren. Und da sind viele, die dies noch immer sagen: „Wir sind völlig Shri Krishna hingegeben!“ Wo ist er nun?

Sogar jene, welchen Ich die Realisation gegeben habe, sagen so etwas. Natürlich gibt es keinen Unterschied zwischen Ihm und Mir, aber heute bin Ich die Eine. Ich bin diejenige, die euch die Realisation gegeben hat. Aber unser erstes Augenmerk könnte sich auf unsere Arbeit richten, auf unsere eigenen Probleme, unsere Familienprobleme… Und die Hingabe kommt zuletzt.

Ich bin illusorisch – das ist wahr – Mein Name ist Mahamaya. Ich bin illusorisch, ohne Zweifel. Aber Ich bin illusorisch, nur um euch zu beurteilen.

Die Hingabe ist also ein sehr wichtiger Teil des Aufstiegs. Weshalb? Denn wenn ihr in einer unsicheren Situation seid und wenn es zu einer unmittelbaren Gefahr für eure Existenz kommt, – zu dieser Zeit, wenn die ganze Welt an einem prekären Punkt steht, an der sie völlig zerstört werden kann, ist es sehr wichtig, dass ihr euch an das festhalten könnt, das euch retten kann. Mit voller Macht und mit vollem Vertrauen.

Wenn ihr zum Beispiel von Wasser bloß durchnässt werdet, ist das egal. Aber wenn ihr im Meer versinkt und es geht in diesem Moment um die Frage der Existenz und den Moment der Vernichtung, zu dieser Zeit, wenn euch dann eine Hand entgegengestreckt wird, um euch herauszuholen, dann gibt es keine Zeit mehr für euch, darüber nachzudenken, nur mehr, sich daran zu klammern – mit all eurer Macht, mit all eurem Vertrauen.

Wenn wir Badhas haben, wenn wir von Negativität umgeben sind, werden wir uns bewusst darüber und wir werden ein bisschen verwirrt. Und das ist die Zeit, in der wir uns anklammern. Aber die Badhas geben euch Ideen, welche euch schädigen. So entsteht ein großer Kampf, eine große Anstrengung. Was ist der beste Weg in so einer Situation? Das Beste ist, alles andere zu vergessen. Vergesst, dass ihr besessen seid oder dass da ein Badha ist oder was auch immer. Mit all eurer Macht, was immer sich da befindet, ihr müsst euch an Mir festhalten.

Aber eure Art von Hingabe ist sehr schick und modern, in der Sahaja Yoga sich nebenbei befindet und Mutter sich sehr nebenbei befindet. Es tut mir leid, das wird nicht ausarbeiten. Ich muss euch das nicht sagen, denn, wenn ihr die Devi Mahatmyam lest, ist das ausreichend.  Auch wenn ihr Ihre 1000 Namen lest, ist das ausreichend; da steht: „Sie kann nur durch Bhakti erreicht werden!” Sie kann nur durch Hingabe erreicht werden. Sie ist nur liebevoll zu ihren Bhaktas, den Anhängern.

Es steht nirgends geschrieben, dass Sie Leute gern hat, die besser sprechen können, die besser argumentieren können, die sich besser kleiden, die besser leben, die ein besseres Umfeld haben – nur Ihre Anhänger. Und diese Ergebenheit und Hingabe sollte nicht ekstatisch/wahnsinnig oder ähnliches sein, aber es sollte anhaltend, kontinuierlich, ewig fließend, ewig wachsend sein. Das ist nun der einzige Weg für eine weitere Entwicklung.

Für uns sind so viele kleine Probleme wichtig. Jemand hat ein Haus, jemand hat eine Zulassung zur Hochschule, jemand hat einige Arbeiten zu erledigen. All diese Betrachtungen/Erwägungen sind Dharmas, welche Shri Krishna so beschrieb: „Sarva dharmanam parityajya mamekam sharanam vraja.” Gib alle Dharmas auf – alle diese sogenannten Dharmas. Wie das Patni-Dharma, die Pflicht einer Frau, dann das Pati-Dharma, die Plicht eines Ehemannes, dann das Putra-Dharma, die Pflicht eines Sohnes, das Pita-Dharma, die Pflicht eines Vaters, und die Pflicht eines Bürgers und die Pflicht eines Weltbürgers. All diese Dharmas sind gänzlich aufzugeben. Und ihr müsst euch von ganzem Herzen hingeben.

Ich bin was Ich bin – Ich bin das gewesen – Ich werde das sein. Ich werde nicht mehr wachsen oder weniger werden. Dies ist eine ewig währende Persönlichkeit. Es liegt nun an euch, soviel wie möglich von Mir zu profitieren/herauszuholen; – um Gebrauch zu machen von eurer Geburt in diesen modernen Zeiten; um zu eurer völligen Reife heranzuwachsen; um fähig zu sein, das komplette Design, das das Göttliche durch euch bewirken möchte, auszuarbeiten. Sobald die Hingabe beginnt, werdet ihr dynamisch. Klammert euch an das.

Für dies ist Meditation der einzige Weg, sollte ich sagen. Natürlich, rational gesehen könnt ihr viele Dinge tun. Ihr könnt mich rational akzeptieren. Emotional könnt ihr euch Mir Nahe fühlen in euren Herzen. Aber durch Meditation gebt ihr euch hin. Meditation ist nichts anders als sich hinzugeben, ist völliges Sich-Hingeben. Welches eine schwierige Aufgabe ist für einen modernen Menschen in einem westlichen Land. Er gibt sich nur Menschen hin, die hypnotisieren, welche ihn vollkommen hypnotisieren, sie werden zu Sklaven von Leuten, die sie hypnotisieren. Aber in ihrer eigenen Freiheit ist ihr Ego mächtiger als ihr Spirit – in ihrer eigenen Freiheit. Das ist der Grund, weshalb alle freien Länder vor die Hunde gehen.

Denn das Ego spielt eine Rolle, nicht der Spirit. Sie können ihr Ego nicht meistern, wenn sie frei sind. Nur wenn jemand einfach ihr Ego umfängt und sie hypnotisiert, dann geht es ihnen gut; sind sie eingeschlossen, dann geben sie sich völlig hin. Und es ist so offenkundig, wie diese falschen Leute die Kunst, aus euch Sklaven zu machen, gemeistert haben.

In eurer völligen Freiheit, in kompletter Freiheit, müsst ihr euch hingeben.

Freiheit bedeutet nicht Ego, das sollte man verstehen. Freiheit wird durch Ego getötet. Nicht nur getötet, sondern verunstaltet und geschändet, es macht abstoßend. Freiheit in seiner subtilsten Form ist völlige Egolosigkeit, ohne Ecken und Kanten, völlige Leere, – wie eine Flöte, so dass die Melodie Gottes gut darauf gespielt werden kann. Das ist völlige Freiheit – ohne Blockaden.

Wir müssen realisieren, dass wir im Sumpf stecken. Im Sumpf der Ignoranz, Sumpf der Sünde. Ignoranz bringt Sünde. Wie kommen wir aus dem Sumpf heraus? Jeder der versucht, uns herauszuziehen, wird auch im Sumpf versinken. Jeder der versucht, sich dem Sumpf auch nur zu nähern, wird im Sumpf versinken. Er wird ein Bestandteil davon. Je mehr wir Hilfe von anderen annehmen, desto mehr ziehen wir sie in den Sumpf und wir versinken mehr darin, tief hinein.

Der Baum der Kundalini muss also wachsen. Und aus diesem Baum muss euch Paramatma selbst, Parabrahma selbst, herausziehen.

Es wächst aus dem Sumpf heraus, und Parabrahma muss euch herausziehen; einen nach dem anderen nimmt er an der Hand und schwingt euch heraus. Aber auch wenn ihr herausgezogen werdet, ist eure Beute nicht ausreichend, ihr gleitet wieder hinein. Ihr kommt stückweise heraus und rutscht wieder hinein. Es ist sehr erfreulich, heraußen zu sein, aber die Füße sind noch immer nicht völlig davon befreit. Ihr seid trotzdem noch immer nicht ganz davon gereinigt. Solange ihr nicht gänzlich gereinigt seid, wie könnt ihr dann völlig gesegnet sein? Ihr müsst komplett vom Göttlichen gesegnet sein, gehüllt in die Liebe Gottes.

Es ist sehr überraschend zu sehen, wie die Leute, die zu falschen Gurus gehen, mit solch unglaublicher Hingabe an ihm oder an ihr kleben, dass man verblüfft ist. Sie werden wie Kohlköpfe. Bis sie völlig ruiniert sind, solange machen sie weiter damit, alles zu übergeben was sie haben.

Aber in Sahaja Yoga, wenn die Leute kommen, geben sie sich nicht hin; aber sie sind versorgt/genährt, sie sind behütet. Ihre Gesundheit bessert sich, ihr Verstand bessert sich, ihre Beziehungen verbessern sich, in jeglicher Art fühlen sie sich besser, ihr Zustand verbessert sich. Zu jeder Zeit erhalten sie einen Gewinn. Wir haben wundervolle Ashrams, welche die günstigsten sind, und das Essen; von jedem Vorteil, der zur Verfügung steht, den Bestmöglichen. Alles ist da.

Aber wir realisieren nicht, wofür all diese Nahrung ist. All dieser Segen ist wofür? Für euren höheren Aufstieg! Um aus dem Sumpf komplett herauszukommen!

Ihr müsst euch festhalten, ihr müsst hingebungsvoll sein, ihr müsst ergeben sein. Wir haben Vorbehalte, wir verstecken Dinge. Wir versuchen, gerissen zu sein. Das ist eine gefährliche Situation. Ihr alle solltet, in euch selbst, zu erkennen versuchen, welcher Teil noch immer so ist. Welche Konditionierung hält euch davon ab, euch hinzugeben, was bringt euch dazu, Vorbehalte zu haben? Welche Furcht, welches Ego, welche Ansichten halten euch noch immer im Sumpf fest? Welche Bindung, welche Beziehung? Ihr müsst davon loskommen. Solange ihr nicht davon loskommt, wird es nicht ausarbeiten.

Da ist kein Platz für halbherzige Dinge. Es ist eine Frage von ‚jetzt oder nie’. Christus hat es gesagt. Er sagte: „Ihr gebt eure Hingabe und Ergebenheit und den Rest überlasst ihr mir!“

Ich weiß, wer vorankommt in seiner Hingabe und Ergebenheit. Ich habe Leute gesehen, die sich sehr verbessert haben. Ihr müsst Mir nicht gegenüber stehen, ihr müsst Mich nicht sehen. Ich muss nicht persönlich da sein. Es ist alles in der allesdurchdringenden Kraft vorhanden. Das ist alles Meine Lebensweise, wodurch Ich alles von euch weiß. Und nur durch euer Bhakti, durch eure Hingabe und Ergebenheit, könnt ihr Mich erreichen. Meine Leistung/Errungenschaft ist die völlige Manifestation eurer göttlichen Kräfte.

Es ist sehr einfach, so einfach gemacht. Ich bin nur erfreut von Leuten, die sehr einfach sind, unschuldig, die nicht trickreich sind, die liebend sind, die herzlich und gütig zueinander sind. Es ist sehr einfach, Mich zu erfreuen. Wenn Ich euch einander lieben sehe, gut übereinander sprechen höre, einander helfen und einander respektieren sehe, laut miteinander lachen höre, ihr einander genießt, erhalte Ich Meinen ersten Segen, Meine erste Freude.

Versucht, einander zu lieben – in Hingabe, denn ihr seid alle Meine Kinder, erschaffen aus Meiner Liebe. Im Schoß Meiner Liebe habt ihr alle residiert. Von Meinem Herzen habe Ich euch diesen Segen gegeben.

Ich werde gestört, Meine Hände zittern, und ihr sinkt wieder zurück in den Sumpf, wenn Ich euch dabei zusehe, wie ihr untereinander streitet. Eifersüchteleien und unbedeutende Dinge, welche zu eurer Vergangenheit gehören.

Die Hilfe ist nicht so grob und derb wie sie sich anfühlt, sondern sie ist eine sehr tiefe Bedeutung der Sicherheit, die euren Brüdern und Schwestern gegeben wird. Eine tiefe Liebe sollte vorhanden sein. Egoismus hat keinen Platz in Sahaja Yoga. Geiz hat keinen Platz in Sahaja Yoga; hat keinen Platz. Geiz ist ein Zeichen eines sehr kleinen Verstandes. Ich sage gewiss nicht, dass ihr Mir Geld geben sollt. Aber die Art wie wir Geld betrachten, die Art wie wir daran haften – die materiellen Dinge, der materielle Reichtum, die materiellen Objekte, die Besitztümer…

Der größte Besitz, den ihr habt, ist eure Mutter. Durch Sie habt ihr eure Brüder und Schwestern.

Kommt heraus aus eurem vergangen Leben, diese Vergangenheit ist der Sumpf. Das sollte nun vorbei sein. Ihr seid euch nun ziemlich bewusst darüber, wie Ich euch alle mit Meiner Kraft der Liebe beschützt habe. Ihr wisst, wie Ich euch in jedem Moment geholfen habe. An jedem Punkt eures Wunsches kam Ich hervor, um ihn euch zu erfüllen. Das ist eine Seite, wie Ich sagte, welche die Nahrung/Versorgung betrifft. Aber nun muss euer Aufstieg von euch selbst kommen. Eure Erhebung muss von euch kommen.

Das muss durch euch ausgearbeitet werden, und nur durch euch allein. Nicht durch irgendeinen Sahaja Yogi oder durch Mich. Ich kann euch nur Hinweise geben. Nicht nur Hinweise, aber auch Warnungen. Und alles ist griffbereit. Es ist alles so gut ausgearbeitet. Ich bin informiert. Ich bin schon zuvor informiert. Ihr müsst nirgendwo hingehen. Die ganze Sache ist in euch. Ihr müsst kein Geld dafür geben, ihr müsst gar nichts dafür geben. Aber entwickelt diese Hingabe in euch.

Seht diesen Mann, der mich interviewt hat, er sagte, dass die Arbeitslosen von den Politikern gelenkt werden. „Lasst Gott euch lenken.“ Aber wie? Stellt euch vor, Ich habe einen Pinsel in Meiner Hand und möchte etwas malen. Und Ich kann den Pinsel nicht steuern/führen. Der Pinsel ist hart, er ist mühsam. Es ist umständlich, ihn zu gebrauchen, oder ihr könntet sagen, es ist unbequem, es ist ungelenk, es ist schwerfällig. Wie kann man ihn gebrauchen?

Hingabe ist der leichteste Weg, um eure Starrheit abzuschütteln, all eure Probleme, all eure Badhas.

Nun seht und beobachtet es in euch selbst: seid ihr hingegeben? Diejenigen, die fanatisch an mir haften, sind auch nicht in Ordnung. Da sollte es keinen Fanatismus geben. Die ganze Sache wird zu einer völlig logischen Sache. Da gibt es keinen Fanatismus dabei.

Es ist, wie wenn nun jemand sagt: „Ich muss zu einem Arzt gehen, einen Arzt aufsuchen.“ Dann könnte die fanatische Person sagen: „Oh, ich gehe nicht zum Arzt. Ich gehe nicht, denn Mutter hat mir gesagt, dass Sie sich um mich kümmert.“ Und wenn sie krank wird, wird sie zu Mutter kommen und kämpfen: „Mutter, Du hast gesagt, Du kümmerst Dich um mich und wie kann es sein, dass ich krank geworden bin?“ Das ist Fanatismus.

Was bedeutet Hingabe? Tief in euch solltet ihr sagen: „Sie ist die Mutter, Sie ist da, Sie ist mein Arzt. Wann immer Sie mich behandelt oder nicht, wann immer Sie mich heilt oder nicht, habe ich nichts dazu zu sagen. Ich kenne nur Sie. Ich kenne niemand anderes.“ Es ist sehr logisch. Die Logik ist, dass Mutter die mächtigste Sache ist. Dass das wahr ist, sagt euch die Logik. Und wenn Sie so ist, wird Sie mich heilen. Aber wenn Sie mich nicht heilt, ist es Ihre Macht, ist es Ihre Laune. Wenn Sie mich heilen will, wird Sie mich heilen. Wenn Sie mich nicht heilen will, wie kann ich meinen Willen über den Ihren stellen?

Wie die Hingabe von Shri Ganesha, als Seine Mutter sagte: „In Ordnung, wer von den beiden Brüdern (Karttikeya und Ihm) als erstes einmal die Mutter Erde umrundet hat, der wird einen Preis erhalten!“ Nun, der arme Shri Ganesha hatte nur eine kleine Maus zur Fortbewegung. Aber Er hatte Weisheit! Und Karttikeya hatte seinen sehr schnellen Pfau, mit dem Er fliegen konnte. Er (Shri Ganesha) sah zu dem Pfau und sagte: „Wer ist größer als Meine Mutter? Sie ist die Adi Shakti. Was ist diese Erde? Wer hat diese Erde erschaffen? Meine Mutter hat sie erschaffen. Wer hat diese Sonne erschaffen? Meine Mutter hat sie erschaffen. Wer ist größer als Meine Mutter? Niemand anders. Warum also nicht nur um Meine Mutter herumlaufen; was wäre der Nutzen, um die ganze Erde herum zu laufen?“ Und lange bevor Karttikeya ankam, saß Er bereits da – mit Seinem Geschenk in Seiner Hand.

Seine Unschuld gab Ihm die Weisheit, es zu verstehen. Das ist Logik. Es ist sehr logisch. Und es ist auch logisch, dass man versteht: „Mutter fühlt meinen Schmerz mehr als ich ihn fühle!“ Was würdet ihr dazu sagen, dass Christus für Seine Mutter gekreuzigt wurde? Sie war Mahalakshmi selbst – so mächtig! Sie ließ Ihren Sohn Sein Leben opfern, leiden wie einen Menschen. Es war zu viel, seinen Sohn kreuzigen zu lassen, wenn man alle Kräfte in seinen Händen hält, jeden zu erledigen! Aber es war eine sehr heikle Arbeit, dieses Agnya-Chakra zu erschaffen.

Was bedeutet das? Bedeutet es, dass etwas in Seiner Ergebenheit fehlte? Im Gegenteil, Sie war sich Seiner so sicher, Seiner Ergebenheit, dass Sie Ihn bitten konnte, dies zu tun. Also, wenn ihr Mutter akzeptiert, dass Sie etwas für euch tut, dann gibt es da Leute, die sagen: „In Ordnung, Mutter, ich muss diese Prüfungsarbeit abgeben, ich muss da durch.“ In Ordnung, gebt ein Bandhan, ihr werdet es bekommen. „Mutter, ich versuche, dies zu entdecken.“ In Ordnung, hier habt ihr es. „Mutter, ich versuche, diese Arbeit zu bekommen.“ Ihr bekommt es. Nun, das ist die umgekehrte Sache.

Wie viele haben die Hingabe wie Christus? Niemand. Das ist eine Tatsache. Warum ist Er ‚der älteste Bruder’? Weil niemand so ist wie Er. Er ging durch all dies, diese schrecklichen Leiden, weil Er ein fester Bestandteil Seiner Mutter war. Sie litt viel mehr als Er. Sie ging auch durch diese Leiden für ein größeres Ziel, für eine größere Glückseligkeit, für ein größeres Leben, für ein höheres Leben. Das ist wahre Hingabe.

Aber diese falschen Leute können daraus Nutzen ziehen. Wenn sie die Leute leiden lassen, sagen sie: „Schließlich müsst ihr leiden!“ Seht, was sie daraus machen! „Ihr müsst leiden, letztendlich müsst ihr leiden, ansonsten könnt ihr euch nicht auf den Weg machen.“ Es ist ein sehr subtiles Verständnis, sehr subtil, welches euch klar machen wird, dass ihr in Sahaja Yoga als erstes genährt werdet, erzogen werdet, trainiert werdet, in Ordnung gebracht werdet. Und all die Dinge, die ihr danach tut: eure Leiden sind dann keine Leiden mehr für euch, weil ihr zum Spirit geworden seid.

„Nainam chhidanti shastrani, nainam dahati pavakah. Na chainam kledayantyapo, na shosayati marutah.” – Es kann nicht durch irgendein Instrument getötet werden. Es kann nicht weggeworfen oder weggeblasen werden durch irgendeinen Wind. Es kann durch kein Feuer verbrannt werden. Es kann nicht zerstört werden. – Das ist der Spirit, der ihr seid.

Die Nahrung habt ihr also nun erhalten. Ihr seid gewachsen, ihr seid genährt. Wenn Leute Sahaja Yogis sehen, sagen sie: „Oh, sie sind wie Blumen! Ihre Gesichter, sie leuchten! Wie selbstsicher, wie würdevoll, wie schön!“ Aber wofür? Um die Räder des Streitwagens Gottes zu sein!

Ihr müsst die Hauptlast tragen, und die Opfer – welche keine Opfer mehr für euch sind, denn der Spirit gibt, Er opfert niemals. Seine Qualität ist es, zu geben. Also ihr opfert nicht, ihr gebt nur.

Als Erstes hat die Mutter die Geburtswehen – in Ordnung. Sie hat all die Probleme – in Ordnung. Wenn das Kind herangewachsen ist, dann steht er zu seiner Mutter. Er ist ein stolzer Sohn. Sie ist stolz; sie ist stolz auf ihn und er ist stolz auf sie. Sie stehen zusammen, sie kämpfen die Schlacht gemeinsam. Das ist nur möglich, wenn ihr völlige Hingabe und Vorbereitung auf ein zukünftiges Leben als Sahaja Yogi akzeptiert. Ein Leben, welches nach außen wie eine Anstrengung wirkt, wie ein Problem, aber nach innen ist es sehr erfüllend.

Als die Sahaja Yogis früher einmal zu mir kamen, war es für sie sogar zu viel, auf dem Boden zu sitzen, es war wie ein großes Opfer. Auch nur die Schuhe auszuziehen war ein großes Opfer. Gestern in einem Programm verließen drei Leute den Raum, weil sie gebeten wurden, die Schuhe auszuziehen. Als ob ihnen jemand die Köpfe geschoren hätte. Sie gingen einfach weg.

Aber warum in Sahaja Yoga wachsen? Zu wachsen, sich zu erheben, wie große Kinder einer großen Mutter. Die Arbeit ist gewaltig. Es ist nicht für durchschnittliche, mittelmäßige Leute, diese Aufgabe zu tun. Verängstigte, Angsterfüllte, Arrogante, Dreiste, – sie können es nicht, sie haben keinen Mut.

Die Hingabe in der Meditation. Völlige Hingabe in der Meditation muss praktiziert werden. Es ist nicht für euer Wohl, dass ihr das nun tut. Sogenanntes ‚euer’. Als erstes wart ihr ein kleines Baby, ein kleines Ding. Nun seid ihr das kollektive Wesen, also tut ihr nichts für euch selbst, aber für das kollektive Wesen. Ihr wachst, um euch des Ganzen bewusst zu werden, zu welchem ihr werdet. Eure Jobs, euer Geld, eure Frauen, eure Ehemänner, die Kinder, der Vater, die Mutter, Verwandte – diese Betrachtungen sind nun vorbei. Ihr alle müsst nun die Verantwortung von Sahaja Yoga übernehmen. Jeder von euch ist völlig fähig dazu, ihr seid dafür aufgezogen worden. Macht es auf welche Weise ihr auch immer wollt, was immer eurer Fähigkeit entspricht. Mit völliger Hingabe werdet ihr es schaffen. Hingabe ist die Sache.

Völlige Hingabe ist der einzige Weg, weiter zu wachsen.

Da gibt es Sahaja Yogis, die halbherzig sind. Wir müssen sie fallen lassen. Wir können sie nicht halten. Ihr solltet nicht mit ihnen sympathisieren; es ist nicht gut. Wenn sie sich als gut erweisen, werden wir sie zurückbringen. Aber überlasst das Mir. Legt nicht eure Anstrengung oder Aufmerksamkeit auf sie. Ihr müsst weiterkommen. Ihr wart Sucher, dann habt ihr es gefunden, ihr seid darüber hinaus gediehen, ihr seid nun erwachsen. Wofür? Ihr müsst euch erheben. Wie Ich euch heute gegenüberstehe, müsst auch ihr den anderen gegenüberstehen, ihr müsst den Leuten gegenübertreten.

Hingabe bedeutet nicht, dass ihr nicht über Sahaja Yoga sprecht. Viele Leute denken, dass still zu sein eine Art der Hingabe ist. Nur in der Meditation solltet ihr (still) sein. Aber ihr müsst trotzdem hinausgehen.

Erzählt all den Nationen und erzählt all den Leuten überall die große Nachricht, dass die Zeit der Auferstehung gekommen ist, jetzt, zu dieser Zeit, und dass ihr alle fähig dazu seid.

Wenn jemand deswegen über euch spottet, versucht, mit Verständnis und Weisheit, Dinge zu erklären. Individuelle Neigungen und Abneigungen müssen geopfert werden. „Ich mag das und ich mag das und ich mag jenes“, müssen aufgegeben werden. Es bedeutet nicht, dass ihr alle wie Maschinen werdet, nein. Aber die Versklavung vom ‚Ich’ muss aufgegeben werden; die Versklavung von Gewohnheiten muss aufgegeben werden.

Es wird euch überraschen, wenn ihr einmal hingegeben seid, dass ihr nicht viel essen werdet. Manchmal werdet ihr gar nicht essen. Ihr braucht euch nicht einmal an Essen zu erinnern. Ihr werdet euch nicht daran erinnern, was ihr gegessen habt, ihr werdet euch auch nicht daran erinnern, wo ihr geschlafen habt oder wie. Es ist ein Leben, das wie ein Teleskop ist – ausgeweitet, ausgedehnt!

Ihr werdet eure eigene Visionen erschaffen und sie vollenden, sie erfüllen. Ihr seht so einfach aus, wie einfache Leute, aber das seid ihr nicht. In Hingabe, in völliger Ergebenheit, müsst ihr es jetzt tun, – nicht für euer eigenes Wohl, für euren eigenen Erfolg, das ist nun vorüber. Es ist, um aus dem Sumpf völlig herauszukommen und auf dem Land zu stehen, euren Vater laut preisend.

Diejenigen, die im Sumpf sind, welche Musik können sie spielen? Welche Lieder können sie singen? Welche Sicherheit können sie geben? Welche Hilfe können sie anderen erweisen?

Ihr müsst davon befreit sein, komplett. Unerschütterliche Weisheit wird dafür benötigt, unerschütterbare! In jedem Moment. Ihr braucht nicht eure Linke und eure Rechte Seite zu beschuldigen; nichts dergleichen. Ihr kommt einfach davon los. Klammert euch daran: das Parabrahma ist gekommen, um für euch zu sorgen. Haftet euch daran. Sogar der Tot weicht davor zurück, was wird dann mit diesen unbedeutenden Dingen geschehen?

Der Name eurer Mutter ist sehr mächtig; ihr wisst, dass es der gewaltigste Name aller Namen ist, das mächtigste Mantra. Aber ihr müsst wissen, wie man es verwendet. Mit dieser völligen Hingabe müsst ihr den Namen verwenden. Nicht wie andere Namen. Ihr wisst, dass in Indien, wenn sie die Namen eines Gurus verwenden, sie sich an den Ohren ziehen; – wenn sie den Namen ihres Gurus aussprechen. Das bedeutet: „Wenn ich während des Aussprechens des Namens einen Fehler mache, bitte vergib mir!“ Das bedeutet es.

Dieses Mantra ist ein sehr kraftvolles Mantra. Das Einzige, das ihr dazu braucht, ist Hingabe, den Zündstoff der Hingabe. Heute erzählte ich (Rita), dass all die Gänseblümchen in England nun einen Duft haben. Sie konnte es nicht glauben. Sie sagte: „Ich habe das niemals gewusst. Im Gegenteil, ich hatte immer das Gefühl, dass die Gänseblümchen nicht dufteten und komisch riechende Blumen waren.“ Ich sagte: „In Ordnung, diese Gänseblümchen, die du hast, geh und rieche an ihnen.“ Als sie daran roch, war sie überrascht! Erstaunlich! Wie subtil es ist. Sie sind heute die duftendsten Blumen von ganz England. Alleine der Name[1]! Welcher bedeutet Nishkalanka, welcher bedeutet Nirmala, welcher bedeutet völlig ohne mala. Was ist dieses mala? Es ist dieser Sumpf. Ohne irgendeinen Sumpf/Schmutz, – ni – absolut!

Die Freude des Sahasrara ist das so genannte Nirananda, seit langem. Seit uralten Zeiten wird es als Nirananda oder Nirmala–ananda bezeichnet. Also viele nennen es Nirmala–ananda oder Nirananda. Diese Freude ist die Freude, die ihr genießt, selbst wenn ihr gekreuzigt werdet; diese Freude ist die Freude, die ihr genießt, sogar wenn ihr vergiftet werdet. Auch an eurem Totenbett genießt ihr die Freude. Diese Freude ist Nirananda.

Seid also vorbereitet für die zweite Phase. Ihr seid an der Front. Es ist sehr wenig Zeit, die Ich brauche. Aber Ich brauche wirklich Leute mit unerschütterlicher Weisheit und Hingabe. Unerschütterlich. Nicht einmal eine Sekunde sollte man von einer Seite zur anderen schwanken. Dann können wir schnell vorankommen, dann können wir nach vorne schreiten und die Schlacht schlagen. Vielleicht seid ihr euch nun schon bewusst, wie subtil die Negativität ist. Wie sie ihre Kräfte nutzen – die natürlich limitiert sind – um Gottes Werk zu zerstören. Und wie wachsam ihr sein müsst, ausgerüstet und hingegeben.

Dies kann Ich nur zu euch sagen, Ich kann es nicht zu den Leuten sagen, die in die Caxton Hall kommen. Einige von ihnen sind unausgereift, einige sind absolut neu, naiv, und einige von ihnen sind drittklassig. Aber hier, so wie ihr heute vor Mit sitzt, möchte Ich euch das sehr frei heraus sagen, wie Krishna es zu Arjuna sagte: „Sarva dharmanam parityajya, mamekam sharanam Vraja.“ – Da gibt es keinen anderen Weg. Vraja bedeutet: derjenige, der zweimal geboren wurde, wie eine feste, solide Persönlichkeit. Wenn ihr solide seid, dann müsst ihr euch hingeben. Wenn ihr perfekt seid, müsst ihr euch hingeben.

Es wird euch helfen, aus dem Sumpf herauszukommen, und dann wird es dem großen Zweck dienen. Niemand versteht das: „Warum versucht Mutter, mir zu helfen?“ Sie denken, Sie ist so großzügig. Bin Ich nicht. Ich habe viel Hausverstand. Denn ihr seid diejenigen, welche fähig sind, Gottes Freude hier auf Erden zu manifestieren. Ihr seid die Flöten, welche die Melodie Gottes spielen werden. Ihr werdet gebraucht und gelenkt von Gott. Ich tue all das, um euch zu perfektionieren, damit ihr das schönste Instrument Gottes seid; damit ihr das richtige Instrument Gottes seid.

Ich weiß nicht, ob ihr versteht, wie lieblich und schön das Leben sein könnte. Das Leben mit Hingabe, mit Verständnis, mit Logik. Völlig hingegeben, alle Nahrung aufnehmend und hingegeben für ein höheres Ziel. So ähnlich wie die Blätter, die die Sonnenstrahlen aufnehmen und Farbe geben, Farbe gewinnen für sich selbst, für ein höheres Ziel, damit sie später für die Menschen von Gebrauch sind.

Nichts auf dieser Erde kann auf eine andere Weise ausgearbeitet werden. Alles arbeitet für ein Ziel aus, aber solch ein selbstloses, solch ein breites, solch ein großes dynamisches Ziel!

Ihr werdet zum Ozean, ihr werdet zum Mond, ihr werdet zur Sonne, ihr werdet zur Erde, ihr werdet zum Äther, zum Himmelszelt und ihr werdet zum Spirit. Ihr arbeitet für alle von ihnen. Ihr werdet zu allen Sternen und Universen, und greift ihre Arbeit auf.

Das ist es, was es ist. Denn ihr müsst auf euer Prinzip aufspringen, auf euer Tattwa. Das ist es, wie ihr auf jedermanns Tattwa aufspringt. Aber seid hingegeben zu diesem Tattwa, denn Ich bin das Prinzip von all diesen. Ich bin das Tattwa – Tattwam asi. Ich bin das Prinzip. Haltet euch an eure Prinzipien. Ich bin die Kundalini. Ich bin die Essenz.

Wir können die Hingabe nur verstehen zu etwas, welches größer aussieht, auf eine grobe Art, welches in grober Art erscheint. Aber wir können uns selbst nicht zu etwas hingeben, welches so viel subtiler, welches so viel sorgfältiger, welches so viel tiefer ist, so viel effektiver, welches so viel dynamischer, so universal und so ewig während ist. Wir können uns nicht vorstellen, uns zu so etwas hinzugeben. Wir können uns nur jemanden hingeben, der aussieht wie ein Berg, jemanden, der kommt und uns unterdrückt wie ein Berg, jemand wie Hitler, jemand wie ein falscher Guru.

Hingegen euch eurem subtilen Wesen hinzugeben – welches ihr nicht mit den Augen sehen könnt, welches nicht hörbar ist, aber in seinem Effekt so kraftvoll ist. Wie eine Atombombe, wenn die Atome gespalten werden – wenn sie nicht gespalten werden, sind sie überall. Aber an einem subtilen Punkt ist es so dynamisch, dass, wenn ihr es akzeptiert, es zu so einer dynamischen Macht von Energie wird. Wie eure Aufmerksamkeit nun in die subtile Seite des Universums eingedrungen ist, taucht tief und tiefer darin ein.

Die Erde, die das Ende der Wurzel zur Quelle des Wassers bringt, ist dieselbe wie die Quelle. Eure Kundalini ist dieselbe wie die Adi-Kundalini und ihre Kraft, das Parabrahma.

All diese Dinge sollten nach der Realisation verstanden werden, und nach der Reife. Zuvor ist es nicht möglich. Das ist der Grund, warum Ich die letzten acht Jahre diese Dinge nicht zu euch sagte. Ich war eine Zeit lang sehr schützend und lieblich mit euch. Und Ich wollte euch immer das Gefühl geben, dass ihr Mir einen Gefallen tut. Es ist keine Gefälligkeit.

Hinter all diesen Konzepten müsst ihr zu eurem Selbst werden, nun seid ihr bereit für die Verantwortung, zu sein, wofür ihr gemacht wurdet.

Wie das Schiff, das gebaut wurde, zur See gelassen, dessen Seetüchtigkeit getestet wurde, um hinauszusegeln ins Meer. Das ist also die zweite Phase, wo ihr hinaussegeln müsst, wenn ihr alles über das Schiff und über das Meer wisst. Mit völliger Freiheit und Weisheit müsst ihr nun segeln; – ohne Angst vor irgendwelchen Winden oder irgendwelchen Stürmen oder Taifunen, denn nun wisst ihr alles. Eure Aufgabe ist es, hindurchzugehen.

Möge Gott euch segnen!



* Shri Matajis christlicher Name ist Daisy, bedeutet präzise Gänseblümchen