Guru Nanak’s Birthday, London

Nirmala Palace – Nightingale Lane Ashram, London (England)

1982-11-01 Guru Nanak's Birthday Talk: Every Sahaja Yogi has to become a Guru, UK, DP-RAW, 128' Download subtitles: EN,ES,PL,PT,RUView subtitles:
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Guru Nanaks Geburtstag
Nirmala Palace, London – 1. Nov. 1982

„Jeder Sahaja Yogi muss sein eigener Guru werden“

Heute ist der bekannte und große Vollmond, der Sharada Indu genannt wird, der auch der Name der Göttin Sharada Indu ist, der Mond der Herbstzeit. Das ist der größte Mond – natürlich nicht in England, sondern in Indien – und an diesem Tag gibt der Mond das stärkste Licht. Und es ist eine so großartige Sache, dass Guru Nanak an solch einem Tag geboren wurde. Wie ihr wisst, feiern die Menschen in Indien die Geburtstage gemäß den Monddaten – auch Tithis genannt – und nicht nach den Sonnendaten, wie wir sie hier haben. Sie folgen…

(Rustom:) Jaram, Shri Mataji. Ich ging mit diesen zusammen.

(Shri Mataji:) Sicher. (Shri Mataji und dieser Yogi sprechen kurz in Hindi)

Diese große Persönlichkeit wurde im Punjab geboren, wo sich die Menschen der Wege Gottes nicht bewusst waren. In seinem Leben beschäftigte Er sich immer mit dem Dharma, weil Er, wie ihr wisst, ein Ur-Meister war. Ein Ur-Meister schaut immer auf unser Void, Er unterstützt uns und lebt das Ideal eines Meisters vor. Sie nahmen immer an den schwierigsten Orten Ihre Geburt, wie zum Beispiel auf Hügeln, in Tälern, auf Bergen oder auf Plätzen, die noch schwieriger waren, nämlich unter schrecklichen Menschen, die Ihre Hilfe brauchten.

So wurde in Indien zu dieser Zeit der Punjab als Ort gesehen, wo die Leute weder Gott noch die traditionellen Hindu-Ideale oder die vibrierten Statuen verehrten. Dafür huldigten sie bis zum heutigen Tag dem Geld und der Macht. Zu jener Zeit gab es einen König, der sehr eifrig darauf bedacht war, die Leute zum islamischen Glauben zu bekehren. Indem er ihnen Geld gab, wechselten viele zum Islam. Als Resultat begannen die Hindus die Moslems zu hassen, und großer Hass entstand zwischen Moslems und Hindus. So kam es, dass es unter diesen Umständen zum Streit zwischen den Nachfolgern Mohammeds und den Nachfolgern des Hinduismus kam. Mohammed selbst nahm Seine Geburt auf Erden, obwohl Er bereits beschlossen hatte, nicht mehr geboren zu werden. Er wollte dieses Problem lösen.

Solch eine Inkarnation stirbt niemals. Selbst wenn die Inkarnationen Ihren Körper verlassen, sind Sie immer da. Sie sind solche, die viele Wunder wirken, wenn eine andere Inkarnation auf diese Erde kommt. Sie unterstützen, geleiten und … (unterstützen) die Sucher, um zu den Inkarnationen zu gelangen. So, Seinen Geburtstag zu feiern ist eigentlich ein Mythos, da Er nie gestorben ist. Er lebt ewig. Sie (Inkarnationen) entwickeln sich nicht und sterben nicht.

Doch Seine Geburt ist wichtig, denn Er kam als Symbol auf diese Welt, nicht um eine bestimmte Art des Void zu propagieren, wie es Mohammed tat, oder wie es Moses sagte, David, und vor Moses Abraham, Lao Tse, oder Sokrates, die an eine Religion glaubten. Er kam, um freundschaftliche Beziehungen zu schaffen. Man könnte sagen, um Verständnis und Einheit zwischen den Religionen zu etablieren. Das war ein sehr großer Schritt für Sahaja Yoga. Danach, wie ihr wisst, ist Er wiedergeboren, Gott weiß wo. Niemand weiß, wo Er geboren wurde, aber Er erschien als Shirdi Sai Nath. Er sagte auch dasselbe, dass über eine Religion schlecht zu sprechen Sünde sei.

Aber diese Bemühungen sind ziemlich vergeblich, weil die Menschen, die damals islamisch waren oder die, die Hindus waren, jetzt sehr große Fanatiker sind. Anstatt sich näher zu kommen und einander zu lieben, sind sie zu Fanatikern geworden. Obgleich sich der Islam schnell verbreitet, so verbreitet sich auch der Sikhismus rasch. In Amerika gibt es einen schrecklichen Guru, der begonnen hat, den Sikhismus zu verbreiten. Er konvertiert all die weißhäutigen Menschen zu Sikhs. Sie lassen sich ihr Haar wachsen und auch die Bärte, und tragen die „kara“ und all die fünf Dinge, die erforderlich sind. Zur Zeit des Guru Gobind Singh, als der Krieg begann, trugen sie all diese Dinge, die von Bedeutung waren. Weil der Krieg begann, um den Hinduismus oder die Hindus vor der Invasion der Moslems, vor dem Fanatismus der Moslems zu schützen, trugen sie diese militärischen Dinge. In der Tat ist es so, dass – wenn wir an Gott glauben – niemand getötet werden kann. Ich denke, dass Guru Gobind glaubte, so handeln zu müssen.

In all diesen prophetischen Religionen, wenn ihr schaut, wurden all die Propheten, die die Religionen verbreitet haben, immer so schlimm angegriffen, dass sie zu den Waffen greifen mussten, um sich zu verteidigen. Als diese Leute zu den Waffen griffen, hatten sie den Menschen eine gewisse Disziplin auferlegt. Ohne Disziplin ist nichts möglich. Und für die Sikhs gab es eine sehr strenge Disziplin. Die heutigen Sikhs sind keine Sikhs mehr, sie sind es nur äußerlich, nicht innerlich. Ich werde nicht all die Strenge und Disziplin beschreiben, die sie auf sich nehmen mussten. Aber jeder Schüler hat durch eine strenge Selbstdisziplinierung zu gehen, wenn er ein Guru werden will. Da gibt es keinen Zweifel.

Das ist nicht nur so, wenn jemand wie Ich kommt und euch sagt, tut das und jenes, und am nächsten Tag vergesst ihr diese Dinge. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit, die man verstehen sollte. Ihr habt durch Sahaja Yoga eure Selbstverwirklichung bekommen. Nun seid ihr Sahaja Yogis geworden. Aber Ich sage, ihr seid noch keine vollen Sahaja Yogis, weil jeder Sahaja Yogi ein Guru sein muss. Anderseits ist er kein Sahaja Yogi. Zunächst einmal seid ihr Sahaja Yogis, weil ihr eure Selbstverwirklichung bekommen habt. Aber Yogis haben keinen Zweck, ihr müsst Sahaja Yogis sein. So wurdet ihr über alle Chakren informiert, über alles, ihr wurdet [jemand hustet. Es klingt, als würde Shri Mataji sagen: gegeben] .. über all die Probleme der Kundalini und wie man sie heilen kann. Alles ist euch darüber erzählt worden.

Dadurch seid ihr Menschen anderer Herkunft geworden, eine andere Art von Menschen, die zweifach geboren sind, die durch den Geist und nicht durch das Fleisch geboren sind. Erinnert euch, dass dies ein sehr wichtiger Punkt ist, über den Johannes gesprochen hat, nämlich, dass ihr vom Geist und nicht vom Fleisch geboren seid. Und diese, die vom Fleisch geboren sind, sind im Fleisch. Aber wenn ihr vom Geist geboren werdet, so seid ihr zweifach geboren. Und wenn ihr alles über den Geist und die Kundalini wisst, dann seid ihr ein Sahaja Yogi. Aber erst, wenn ihr ein Guru werdet, seid ihr ein Sahaja Yogi, vorher nicht.

So müssen wir zunächst verstehen, dass der Geist als „kala“ beschrieben wird, als eine Phase des Mondes. Aber der Guru wird als Vollmond beschrieben, Purnima, als Guru Purnima. Guru ist der Vollmond, es ist nicht nur eine Phase. Ihr müsst also von einer Phase zu dem Niveau gehen, wo ihr ein kompletter Guru werdet. Es sind alle zusammen 16 Phasen (Stufen), die ihr durchqueren müsst, um ein Guru zu werden.

Nun, wie machen wir das? Wir müssen darüber sehr objektiv sein. Wie werden wir ein Guru? Ohne Zweifel müssen wir ein Guru werden. Man kann nicht einfach sagen: „Mutter, Du gibst uns eine Kassette und wir lernen sie auswendig, und dann gehen wir zu einer anderen Person und sagen bla, bla, bla“. Dasselbe habe Ich euch immer gesagt, wenn ihr Mein Beispiel nehmt und den Menschen zeigt, dass das „Unsere Mutter“ ist, die diese und jene Eigenschaften besitzt, so werden sie darauf antworten: „Na in Ordnung, Sie mag so sein, aber was ist mit ihnen, Sir?“

Nun, Sahaja Yoga hat eine sehr große Verantwortung, welche die Menschen nicht verstehen, wie Ich glaube. Ich wünschte, sie könnten Mir sehr genau zuhören und es verstehen. Wenn ihr so weit herumschaut, dann sind Gurus Gurus geblieben und keine Schüler wurden zu Gurus. Sie wurden immer als Schüler eines Gurus respektiert, egal, ob das nur Schein war oder nicht. Sie wurden nie selbst zum Guru. Deshalb bestand für sie keine Notwendigkeit zu wachsen, sie mussten nur den Namen ihres Gurus annehmen. Christus hatte Seine Schüler, Mohammed Sahib hatte Seine eigenen Schüler, Nanak hatte Seine eigenen Schüler und Shirdi Sai Nath hatte Seine eigenen Schüler. Keiner von Ihren Schülern wurde ein Guru. Aber nun liegt es an euch, es tut Mir leid, ihr müsst Gurus werden. In Wirklichkeit ist das ein Privileg. Es ist ein sehr großes Privileg, ein Guru zu werden. Und um ein Guru zu werden, müssen wir lernen, was wir zu tun haben. Dies wird manchmal zu einer entsprechenden Lektion werden, denke Ich. Denn Ich habe euch bereits beim Guru Purnima gesagt, welche die 10 Stufen sind, die wir erreichen müssen.

Heute haben wir all die 16 Stufen zu sehen, wie wir zu einem Guru heranwachsen.

Das erste ist, dass wir eine vollkommene Disziplin entwickeln. Niemand soll euch das sagen müssen. Wie z.B., dass Mr. Nick von jedem attackiert wird. Nein, ihr attackiert euch selbst, ihr werdet jetzt Mr. Nick. Ihr müsst euch diesen Körper unterordnen. Das ist die erste Meisterschaft. Die Meisterschaft bedeutet, dass mein Körper überall schlafen kann, er kann hungern, er kann unter allen Umständen leben, und er wird sich nicht beklagen. Er sollte fähig sein, überall und zu jeder Zeit zu schlafen oder wach zu sein. Dieser Körper muss gemeistert werden. Selbst wenn ihr über Ashtanga Yoga lest, das Erste ist die Meisterschaft über den Körper, sagen sie. Nach der Selbstverwirklichung ist das Erste, die Meisterschaft über den Körper zu haben. Das ist das Schwierigste für westliche Menschen, weil die Materie auf ihrem Spirit lastet. Zuerst muss der Spirit kommen – die erste Phase. Zumindest der Spirit sollte da sein.

Wenn ihr der Geist seid, dann muss die Sache des Mondes mit diesem Licht bedeckt sein. In der ersten Phase müssen wir unseren Körper meistern. Was also müssen wir tun, um den Körper zu meistern? Zunächst müssen wir erkennen, welche Dinge uns von der Beherrschung des Körpers abhalten. Wir müssen all die Unehrlichkeiten kennen, die versuchen, uns zu meistern.

So nimm dich selbst heraus … [Shri Mataji sagt zu einigen Yogis, sich zu bewegen und mehr Platz zu machen.]

So muss ich als erstes meinem Körper bewusst gegenübertreten. Das Allererste, was wir in Sahaja Yoga lernen, ist, dass wir unseren Körper respektieren müssen. Das Respektieren unseres Körpers ist das erste Prinzip. Das heißt, dass Nachgiebigkeit gegenüber unserem Körper schlecht ist, denn Nachgiebigkeit gibt euch einen Körper, der einfach nicht gut ist. Zuerst müsst ihr alle euren Körper so respektieren, dass ihr ihn meistern könnt. Wenn Ich euch nicht respektiere, kann ich euch nicht meistern. Um den Körper zu meistern, respektiert ihn zunächst. Und um ihn zu respektieren, kümmert euch gut um ihn. Aber keine Nachgiebigkeit. Das bedeutet nicht, das ihr stundenlang im Regen oder Schlamm stehen sollt, oder ihn zu einer Art Nährboden für alle Krankheiten, Verkühlungen, Husten und Ähnliches macht, so dass Eure Mutter leidet, wenn Sie euer Vishuddhi reinigt. Das ist so wie ein Pferd, dessen Hals nach unten gebeugt ist. Ihr müsst euch um den Körper kümmern, ohne ihm Krankheiten zu geben.

Faulheit ist gegen euren Körper. Personen, die faul sind, müssen wissen, dass Faulheit gegen ihren Körper ist, weil faule Leute sich nicht darum kümmern, ordentlich gekleidet zu sein, sich selbst gut zu bedecken; sich um ihren Körper ordentlich kümmern, die verschiedenen Schrauben[?], die sie haben, mit Öl schmieren und sich selbst massieren. Schaut auf euren Körper, darum geht es. Um euch um euren Körper zu kümmern, müsst ihr etwas Zeit aufwenden, denn dieser Körper ist der Tempel Gottes. Und nun seid ihr der Tempel geworden. Aber wenn der Tempel schmutzig ist, wenn er krank und wenig beeindruckend wie ein Stock oder ein Ballon ist, dann wird niemand in seine Nähe kommen. So versucht, eure Persönlichkeit zu verbessern, damit sie zu einem schönen Tempel wird.

Ich denke, Ich habe euch so viele Ratschläge gegeben, selbst als Guru habe Ich Mein Leben lang nicht so viele Tipps gegeben. Denn normalerweise war es so, dass Leute, die früher zu einem Guru gekommen sind, wirklich ganz, ganz große Sucher waren. Sie würden sich selbst monatelang kopfüber aufhängen, nur um dem Guru zu gefallen. Das war eine ganz andere Qualität von Menschen, aber davon gab es nur einen oder zwei. Und wenn ihr Quantität habt, sinkt die Qualität ab, das akzeptiere Ich. Aber warum nehmt ihr es nicht auf euch, eure Qualität erstklassig zu machen?

Zunächst einmal trainiert euren Körper gut. Ihr müsst am Morgen einige Übungen machen, wie Ich euch gesagt habe. Ich hörte, dass die Leute nach dem Frühstück schlafen. Ich war darüber sehr erstaunt. Ich finde, das ist zu viel. Ihr müsst verstehen, Gott hat euch dieses Haus als einen Segen gegeben, um wachsamer zu sein, um Sein Licht an andere weiterzugeben. Welchen Sinn hat es aber, wenn die Kerze nicht einmal flackert? Was ihr zuerst einmal tun müsst, ist euch selbst vollkommen aufzufrischen. Bringt euren Körper in Ordnung und macht ihn wachsam. In eurem Alter sollte man nicht länger als sechs bis sieben Stunden schlafen. Sechs bis sieben Stunden reichen aus. Auch Ich schlafe in der Nacht … niemals vor elf Uhr, manchmal um zwölf. Gestern sind wir um 2 Uhr schlafen gegangen und um 5 Uhr 30 wie gewöhnlich aufgestanden. Wie viele Stunden waren das? 3,5 Stunden Schlaf. Und gerade jetzt habe Ich ungefähr … höchstens eine halbe Stunde oder eine Stunde geschlafen, das genügt. Wenn ihr nicht arbeitet wie Ich, einverstanden, sogar wenn Ich schlafe, arbeite Ich.

Wenn ihr euren Körper so lange Zeit ruhen lasst, dann erlaubt ihr eurem Körper, sich auf den Kopf zu stellen, und es wird für euch sehr, sehr schwierig, wachsam zu sein. Zuallererst muss man sich um den Körper kümmern. Man sollte keine Weichlichkeit gegenüber sich selbst zulassen. Da kann jedwede Grenze überschritten werden, wie bei den Leuten, die ihre Zimmer und ihre Kleider nicht sauber halten, sie haben keine Aufgabe, alles sind so unsinnige Dinge.
Sie sind so niedrig, zu niveaulos, um darüber zu sprechen, aber es kommt vor. Menschen können, wie ihr wisst, jede Grenze überschreiten, das ist das Problem. Aber was soll man tun?

An diesem Vollmondtag soll man erkennen, dass ihr am Vollmondtag überaktiv seid. So wie der Mond zu wachsen beginnt, beginnen die Aktivitäten, auch in der Nacht. Aber niemand von euch ist in der Nacht aktiv außer Mir. Aber wenn ihr aufsteigt, werdet ihr überrascht sein, dass ihr selbst in eurem Schlaf aktiv sein werdet. Also das Erste und Wichtigste ist, dass ihr euch um euren Körper kümmert. Der Körper sollte repräsentativ sein und ihr solltet nicht nach dem sogenannten „letzten modischen Schrei“ gehen. Das ist sehr wichtig. Man sollte nicht nach der neuesten Mode gehen und etwas tun, was unsinnig ist, was nicht für die persönliche Erscheinung gut ist, was einen komisch oder hoch modisch aussehen lässt, wie einen Dandy. Wir müssen Kleidung tragen, die „im Zentrum“ ist, die würdig und einfach gut ist.

Man hat mir erzählt, dass das Aufstehen in England sehr schwierig ist. Als Ich jung war, hat Mir jemand geraten: „Wecke keinen Engländer auf!“. Ich habe das nie versucht, auch nicht mit einer Berührung. Ich sage euch, macht dies nie am Morgen, denn Ich bin gewarnt worden, einen Engländer zu wecken. Das ist die größte Sünde auf Erden. Warum sind die Engländer dem Schlaf so hingegeben? Heutzutage schläft das ganze Land. Sie wollen höhere Gehälter, um mehr schlafen zu können. Essen und trinken – trinken und essen – und dazwischen schlafen. Das ist das Programm des Lebens. Das war sehr schwierig. Am Anfang sah Ich Sahaja Yogis kommen, die aufzuwecken sehr schwierig war. Und das sind dieselben Leute, die für ihre Pünktlichkeit bekannt sind, die wegen ihrer Pünktlichkeit die Schlacht von Waterloo gewonnen haben. Sie waren so pünktlich, dass die Leute ihre Uhren nach ihnen richteten, selbst in Amerika. Das sind dieselben Leute. Die Kehrseite ist, dass sie schlafen wie ein Stück Holz. Sie haben auch zuvor geschlafen. Das musste wohl so sein, weil es ein altes Sprichwort gibt: „Wecke keinen Engländer!“ Ich dachte anders darüber, warum man das sagt, aber es ist nichts als reine Faulheit.

So versucht zu verstehen, warum wir soviel schlafen. Wenn die linke Seite stark ist, schlafen die Menschen, und wenn das Back-Agnya stark ist, schlafen die Menschen. Wenn das Front-Agnya zu stark arbeitet, schlafen die Menschen nicht. Selbst wenn Ich sage „Schlaft nicht!“, bedeutet das, dass ihr euer rechtes Agnya in Aktion bringt und ihr zu denken beginnt, was wieder gegen Sahaja Yoga ist. So geht es immerfort: linkes Agnya rechtes Agnya, rechtes Agnya linkes Agnya, rechtes Agnya linkes Agnya. So geht es von einer Seite auf die andere.

Im Zentrum müsst ihr mit Christus sein. Er ist jede Sekunde des Tages wachsam; er zerstört, besiegt, schlägt, heilt, umsorgt und führt … 24 Stunden am Tag. Geht und fragt jede realisierte Seele, die man Avadhūta nennt, der ein Meister ist. Sie werden euch sagen, dass sie kaum drei oder vier Stunden schlafen, weil sie nicht arbeiten können, wenn sie schlafen. So schlafen sie 4 Stunden und den Rest der Zeit arbeiten sie: Entweder meditieren sie, tun Dinge mit geistiger Projektion, oder sie arbeiten mit ihren Händen. Sie sind viel beschäftigte Leute, sie sind sehr beschäftigt. Auch ihr müsst beschäftigte Leute sein, weil ihr nun von Gott eingesetzt seid. Ihr müsst dieser Anstellung voll gerecht werden, indem ihr hart arbeitet. Umgekehrt habt ihr gesehen, dass es sehr leicht ist, faul zu werden.

Da nun viele von euch schläfrig geworden sind, gebt eure (..). Das Erste für Leute, die müde sind, ist, hebt die rechte Seite auf die linke Seite – sieben Mal. Machen wir das. Mit der rechten Hand (..). Ist es jetzt besser? Nun das Back-Agnya; machen wir es. Die Faulheit kommt zuerst. Shri Krishna war gegen die Faulheit. Wo immer Er dazu Gelegenheit hatte, sprach Er gegen die Faulheit (Alaysa). Nun schaut zu Mir. Ihr könnt dasselbe mit dem Foto machen (..). Ist es jetzt besser? Heute Nacht müssen wir wach bleiben. Ein großes Problem. Schlaft nicht hier offensichtlich, in Ordnung? Wenn ihr es unbemerkt macht, dann geht das in Ordnung. Besser? Richtet eure Augen, dreimal, – versucht es noch einmal.

Zuerst sollte die Meisterschaft über sich selbst erlangt werden. Ihr schlaft zum Beispiel auf einer Seite und bekommt Schmerzen, was macht ihr dann? Ihr werdet auf der anderen Seite schlafen. In derselben Weise soll der Körper unempfindlich gegenüber verschiedener Schocks gemacht werden, so wie wenn ihr eine Uhr ins Wasser gebt. Sie wird im Wasser geschockt, dadurch wird sie wasserfest. Ein Sahaja Yogi hat überall eine bewährte Person zu sein. So … er hat keine Stelle, wo er sich beschweren kann, denn es wird von ihm vorausgesetzt, dass er sich überall bewährt. Jedem Sahaja Yogi, der sich beschwert, könnt ihr sagen: „Warum beklagst du dich, solltest du nicht in allen Situationen standhaft sein“? Keinerlei Beschwerden von Sahaja Yogis sind zu akzeptieren, noch sollte mit ihnen sympathisiert werden. Wenn ihr Leute akzeptiert, die ständig jammern, dann werdet ihr immer mit ihnen beschäftigt und für Sahaja Yoga nutzlos sein. Die, die gewohnt sind, sich zu beschweren, sollten ins Spital gehen und dort bleiben. Die sich ständig beschweren, sind Leute, denke Ich, die so eine Art von Besessenheit haben, dass sie die ganze Zeit jammern, euch damit quälen und aus sich selbst eine Plage machen. Solche Leute können keine Gurus werden.

Stellt euch vor, was soll ein Guru lehren, wenn er sich beklagt? Die Lehrer und die Schüler werden zu Experten des Beklagens sein, wenn sie nur jammern. Ihr seht, so schafft man eine Reihe von sich beklagenden Schülern. Und wenn sie zu Mir kommen, haben sie alle eine doppelte Liste über ihre eigenen Beschwerden. Aber es ist auch sehr charakteristisch, dass sich Australier selten beschweren, außer sie sind sehr hart geschlagen worden. Selten werdet ihr einen Australier finden, der sich beschwert. Ich habe Briefe bekommen – mit Ausnahme von einem oder zwei, die sich jetzt außerhalb befinden –, aber selten beschweren sie sich über sich selbst, über ihren körperlichen Komfort, über dieses und jenes.

Leute, die sich in allen Lebensumständen zurechtfinden, haben ein Sechszehntel, nur ein Sechszehntel, erreicht. „Jaise rakho taise hi rahu!“: „Mutter, wie Du es einrichtest, sind wir bereit zu bleiben!“. Natürlich hat es Mutter euch sehr gut eingerichtet. All den Luxus hat euch Mutter gegeben. Sie quält euch nicht wie andere Gurus. Ein für allemal ist Mein Sohn durch die Qualen gegangen, und es besteht kein Grund, euch irgendwelche Qualen oder Sorgen aufzuerlegen. Aber ihr solltet sehen, wie euer Körper reagiert. Sagt eurem Körper: „Ja Mr. Körper, du wirst dich jetzt benehmen und versuchen, nicht schwach zu sein!“.

All diese Schwächen wirken auf unsere Sinnesorgane. Wenn ihr euren Körper beherrscht, dann beherrscht ihr auch eure Sinne. Zum Beispiel: Der Meister, oder wir können auch sagen das bedeutendste Sinnesorgan, das die meisten anderen Organe kontrolliert, ist die Zunge, denn sie ist der grundsätzliche … Unsinn. Mit der Zunge sprechen wir Dinge, die andere verletzten. Wir lernen, wie wir mit der Zunge tratschen können. Mit der Zunge zeigen wir, wie frivol wir sind. Entweder klemmt unsere Zunge oder sie ist zu locker, es gibt kein Mittelmaß. Aber das Sprechen ist nur der niedrigere Teil, das Essen ist die höhere Stufe. Ihr denkt die ganze Zeit ans Essen. Ich habe euch schon hunderte Male gesagt, dass Sahaja Yogis – wirklich nur gelegentlich – mildes, nur gar gekochtes Essen zu sich nehmen sollten, nur um die Zunge zu prüfen. Macht es, versucht dies und das. Mein Vater pflegte zu sagen: „Man muss sich ein wenig die Zunge verbrennen.“. Das ist einer der Tests, sagte er, den man machen sollte, denn er war als Guru ein strenger Lehrer. Wir sollten erfahren, was unsere Zunge ertragen kann. Ist sie beim Essen heikel? Wenn sie das Essen sieht, beginnt der Mund wässrig zu werden? Lenkt sie unsere Aufmerksamkeit auf das Essen? Ist das Essen für uns wichtig? Um das Problem der Zunge zu überwinden, ist das Erste, zu fasten. Fasten ist der einzige Weg, sich selbst zu korrigieren. Ihr seht, wenn ihr fastet, esst am Morgen nur wenig, reduziert auf die Hälfte. Ihr werdet erstaunt sein, dass sich auch euer Darm halbiert. Nach einiger Zeit könnt ihr nicht mehr essen, auch wenn ihr wollt. Euer Interesse wird verschwinden. Trainiert euch selbst. Fasten ist eine sehr gute Sache. Ich denke, dass Christus 40 Tage gefastet hat, war sehr gut. Das sollte aber nicht eine Art Ramadan sein, an dem sie am frühen Morgen ein sehr würziges Mahl einnehmen, dann den ganzen Tag fasten und an das Essen denken. Fastet ganz und denkt nicht an das Essen. Es ist schwer, also fastet teilweise und denkt nicht ans Essen. Versucht, schrittweise eure Zunge zu meistern.

Die Meisterschaft über eure Zunge ist nur dann möglich, wenn ihr zu fasten versteht. Das gilt für den Westen. Im Osten fasten sie von Morgen bis Abend. Ich kenne Frauen, wenn man sie fragt, sagen sie: „Ich faste Montag, ich faste Dienstag, ich faste Mittwoch, ich faste Donnerstag, ich faste Freitag, und wenn ich am Samstag nicht verhungert bin, werde ich am Sonntag essen“. Ich habe viele solche Leute in meinem Leben getroffen, die ständig fasten. Sie sind solche Experten und so erfahren, dass sie euch zeigen können, wie man 50 Tage, 80, 108 und 365 Tage fasten kann. Hungerkünstler. Ihnen muss Ich sagen, wenn sie fasten: „ Ihr müsst essen!“.

Zu euch muss Ich sagen: „Lasst uns sehen, an welchem Tag wir fasten können. Lasst uns einen Tag haben, an dem wir den heutigen großen Tag von Nanaka feiern. Einen Tag lasst uns fasten. Welcher Tag sollte das sein?“

Montag können wir nicht, da haben wir ein Programm.
Dienstag können wir nicht, weil an diesem Tag Hanumana zu arbeiten hat.
Mittwoch können wir nicht, weil kreative Aktivitäten stattfinden, – wie kann es da sein?
Donnerstag können wir nicht, weil wir an diesem Tag der Guru sind, und wir haben als Guru sehr hart zu arbeiten.
Freitag können wir nicht, weil wir als Shakti unserer Mutter zu arbeiten haben.
Samstag können wir nicht, weil wir all die Späße von Shri Krishna tun müssen.
Und Sonntag – wie kann es sein? Das ist der Tag der Sonne.

Also lasst uns sehen, welcher Tag zum Fasten der beste ist. Am Donnerstag lasst uns fasten, weil dies der Tag des Gurus ist. Können wir mit einem halben Tag beginnen, und später mit einem ganzen Tag? Wählen wir den Donnerstag, vielleicht die zweite Hälfte des Tages, weil das Frühstück wichtig ist, denke Ich. Ohne Frühstück können die Pferde nicht laufen, also lasst uns in der zweiten Hälfte des Tages fasten … oder wir können auch die erste Hälfte wählen. In der Tat ist es so, dass ihr euch disziplinieren müsst, wenn ihr Gurus sein wollt. Es ist so wie in ein College zu gehen, wo ihr euch selbst überlassen seid. Ihr habt euch selbst zu disziplinieren, niemand wird euch sagen, dass ihr dieses oder jenes tun sollt. Das ist eine Situation, die euch aufweckt.

In Indien ist es umgekehrt. Wenn man jemandem sagt, dass er um 5 Uhr aufstehen soll, wird die Person, die das gesagt hat, selbst um 4 Uhr aufstehen, um ihn zu wecken (…) Habt ihr Mich verstanden? Es wird also das ganze Haus um 4 Uhr aufstehen, um die Verpflichtung der Person auf sich zu nehmen, die aufstehen muss. Aber der, der aufstehen soll, schläft vielleicht die ganze Nacht nicht. Es ist genau umgekehrt, das andere Extrem.

Wenn Ich für eine Nacht hier bin und um 1 Uhr aufstehe, finde ich sie alle hier sitzen und meditieren, überall, am Gang und am Weg zum Bad. Sie sind nicht nach Hause gegangen, haben nichts gegessen, nichts; sie meditieren nur, nehmen Vibrationen und korrigieren sich. Ich schlafe drinnen, und wenn Ich in der Nacht zum Bad gehen will, kann Ich nicht gehen, weil alle meditieren. Niemand schläft, niemand schläft. [Yogis lachen leise.] Es ist also genau umgekehrt. Lasst uns also einen Tag zum Fasten und einen Tag zum Wachbleiben wählen. Welcher Tag sollte das sein? Lasst uns sehen.

Es sollte ein Tag sein, an dem kein Film ist. Eine halbe Nacht, Ich meine die zweite Hälfte, nicht die erste. Und welcher Tag? Welcher ist der schwierigste Tag für euch, an dem ihr nicht wach bleiben könnt? Sonntagnacht vielleicht, aber da gibt es ja einen Film. Bitte, aber ohne Film! Ihr seht, geht gut mit euch um und macht Spaß mit euch! Sonntagnacht gibt es einen Film? Nach 12 Uhr gibt es keinen. Steht also Sonntagnacht um 12 Uhr auf. Lasst uns das tun, genießt es, werdet nicht ärgerlich und macht einen Spaß daraus. Denkt nicht darüber nach, sonst seid ihr verstimmt und könnt nicht genießen. Es ist ähnlich wie beim Schwimmen. Steht auf um 12 Uhr, nehmt ein angenehmes Bad, setzt euch nieder und singt Bhajans. Lasst uns das tun. Wollen wir? [Yogis stimmen zu.] Michael, was gibt es? [Eine Yogini spricht:] Ich kann um 2 Uhr ins Bett gehen.

Nein, um 12 Uhr! Ihr sollt um 12 Uhr aufstehen. Nein, nein, ihr sollt bis 12 Uhr ins Bett gehen und um 12 Uhr aufstehen. Seht, in der ersten Hälfte der Nacht müsst ihr schlafen, immer, es ist besser so. Die zweite Hälfte der Nacht ist allerdings der bessere Teil, in Ordnung? In der ersten Hälfte der Nacht müsst ihr schlafen, immer. Ihr könnt um 8 Uhr oder 9 Uhr zu Bett gehen, wenn ihr wollt. Aber es sollte nicht wichtig sein, zu welcher Zeit ihr schlaft. Ihr müsst um 12 Uhr oder nach 12 Uhr morgens aufstehen.

Shri Krishna wurde in der Nacht um 12 Uhr geboren, Nanak wurde um 12 Uhr geboren. Fast alle Gurus hatten ihre Geburt um 12 Uhr nachts. Um das zu feiern, müssen wir einen Tag haben, an dem wir nicht um 12 Uhr nachts schlafen. Aber was ist dann mit Caxton Hall?

[Yogi:] Sollen wir es Samstag versuchen, Mutter?
[Shri Mataji:] Eh?
[Yogi:] Samstagnacht. Sollen wir es Samstagnacht versuchen? Es wird sicherer sein, wenn am Sonntag ein Missgeschick passiert als am Montag.

Na gut, dann könnt ihr während des Tages am Samstag … oder Sonntag schlafen. Es tut Mir leid. Sonntagnachmittag könnt ihr schlafen. Nein, nein, das wäre nicht gut. Wenn ihr ausgleicht, dann fordert ihr euren Körper nicht genug. Ihr müsst eine Methode finden, bei der euer Körper merkt, dass er um 12 Uhr aufzustehen hat. Es ist besser diese Zeit einzuhalten. Was sagt ihr? In Ordnung.

[Ein anderer Yogi:] Denken Sie, die Arbeit der Leute leidet am Montag? Die Arbeit kann am Montag leiden.

[Shri Mataji:] Was sagt er?

[Yogi:] Die Arbeit der Leute könnte am Montagmorgen leiden, Mutter.

Sie werden nie, glaubt Mir, sie werden nicht. Ihr müsst verstehen, die Arbeit ist nicht wichtig, wichtig ist euer Spirit, eure Meisterschaft. Auf alle Fälle wird euch die Arbeit nach einiger Zeit keine Mühe machen. Die Arbeit ist nicht wichtig. Kümmert euch um die neue Arbeit, die ihr angenommen habt. Vergesst die Arbeit, vergesst diese Dinge! Was wichtig ist, ist euer Spirit, anders könnt ihr keine Gurus werden. Der Spirit ist das Wichtigste. Der Rest ist absolut unbedeutend, gleich Null. Ich habe sehr langsam versucht, euch aus dem Schlamm des Materialismus und der weltlichen Dinge herauszuziehen. Aber ihr müsst für Gott arbeiten, ihr seid besondere Leute.

So müsst ihr euch selbst zum Meister machen, Gott gibt euch all den Segen, alles. Aber die Idee eines luxuriösen Lebens muss aufgegeben werden. Die Leute wollen das Leben luxuriös gestalten, aber dann werdet ihr den Luxus dieser Welt und nicht den Luxus des göttlichen Segens haben. Ihr habt einen der beiden zu wählen. Entweder ihr führt ein luxuriöses Leben auf der materiellen Ebene, oder ihr führt ein luxuriöses Leben mit dem Segen Gottes. Ihr habt eine der zwei Möglichkeiten zu wählen, die Zeit ist reif dafür. Nichts ist wichtig. Auch die Unsicherheit bezüglich des Geldes ist ein anderer Unsinn, – ihr solltet sie nicht haben. Ich meine, ihr werdet zuletzt nie hungern, aber Inder, die nicht arbeiten, werden hungern. Ihr werdet nie verhungern. Wenn ihr unbeschäftigt seid, ist die Regierung sehr froh, solange ihr sie nicht stört. Wenn ihr daheim sitzt und meditiert, werden sie darüber sehr froh sein.

Es ist in Sahaja Yoga überhaupt nicht wichtig, mehr Geld zu verdienen oder mehr Geld zu machen. Das Wichtigste ist, der Spirit zu sein. Dafür sollte alles gemacht werden, was notwendig ist. Ertragt jede Situation, doch lasst euren Spirit nicht leiden, weil ihr wie Guru Nanak der Vollmond werden sollt. Wie viel hat Guru Nanak erworben, wie hat Er sein Leben gelebt? Das solltet ihr herausfinden. Man muss sich über Geld keinen Sorgen machen, denn mehr Geld ist nicht nötig. Es ist nur für euer Essen und euren Lebensunterhalt notwendig. Wenn ihr manchmal für Notfälle mehr Geld braucht, dann wir dafür Sorge getragen. Wie ihr wisst, habe Ich dies für viele Australier gemacht. Das sind aber die Leute, die sich voll gewidmet haben, deshalb ist ihnen geholfen worden. Wann immer es einen Notfall gibt, sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Die Hingabe zu eurem Spirit hingegen muss vollkommen, komplett sein, nicht zu eurer Arbeit, denn das geht Hand in Hand.

Wenn ihr nach eurer Realisation nicht für euch selbst Sorge trägt, für euren Spirit, dann werdet ihr alle Probleme der Welt haben. Das erste werden finanzielle Probleme sein, dann physische, mentale und emotionale Probleme. Alle Arten von Problemen werden folgen, weil Ich eure Kundalini erweckt habe, – einen Teil habe Ich getan. Der andere Teil ist euer Herz, das ihr nicht geöffnet habt. Ihr müsst euer Herz Sahaja Yoga geben. Bis jetzt habt ihr euer Herz nicht geöffnet. Das Herz muss geöffnet werden. Ihr macht euch noch immer Sorgen über euren Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Ehefrau und Kinder. Öffnet euer Herz voll für Sahaja Yoga, ohne zu zweifeln. Nur dann wird sich das zweifelsfreie Bewusstsein etablieren. Erst wenn ihr euer Herz öffnet, hat der Aufstieg der Kundalini einen Sinn. Denn die Kundalini steigt auf, aber das Herz ist verschlossen. Wenn die Mutter Erde ihre Energie den Samenkörnern gibt und der Samen geht nicht auf, was hat das für einen Sinn? Es ist alles vergeudet. Öffnet euer Herz für Sahaja Yoga.

Öffnet euer Herz dem Spirit und sagt: „Mutter, wir sind der Spirit!“ Dies muss euch klar sein, vielleicht begreifen viele Leute das nicht, dass ihr auf diese Erde gekommen seid, um der Geist zu sein, und nicht Arbeiter der Menschen. Ihr müsst eure Größe verstehen und wissen, dass ihr nicht banale Menschen seid. Deshalb seid ihr gesegnet. Wer wurde so sehr gesegnet? Ihr seid vor langer Zeit von Blake beschrieben worden, dass solche Menschen auf diese Erde kommen werden, Menschen Gottes. Menschen Gottes, was habt ihr in euren Herzen? Euer Herz wird ein Stein sein, solange nicht das Licht des Geistes im steinernen Herzen leuchtet. Und dieser Stein wird jeden verletzen und euch ganz ruinieren. Öffnet euer Herz … 100 Prozent.

Wenn ihr indische Sahaja Yogis getroffen habt, so hatten sie Geldprobleme. Oh, wie viel haben sie für Sahaja Yoga gearbeitet, Tag und Nacht, wie viel haben sie zu Sahaja Yoga beigetragen. Sie haben über 7 Lakhs Rupees (1 Lakh = 100.000 Rupees) gesammelt, Rustom weiß das. Für ihren Ashram haben sie 7 Lakhs Rupees gesammelt. Sieben Lakhs, das sind 35.000 Pfund. 35.000 Pfund haben sie allein in Bombay gesammelt. In Delhi haben sie über fünf Lakhs, 25.000 Pfund gesammelt. Sie arbeiten, haben Familien und haben Kinder, aber sie denken nur an Sahaja Yoga. Sie leben mit dem Minimum.

Wenn Ich ihnen sage: „Warum kaufst du dir nicht ein anderes Hemd?“, werden sie sagen: „Mutter, ich habe in meinem früheren Leben viele Hemden getragen.“ Sie sind so zufrieden. „Wir haben nun das Atma gefunden, lasst uns mit dem Atma bekleiden. Wir haben unser Herz kennen gelernt, lasst uns das Herz werden.“ Welchen Sinn hat es, sich über diese Dinge Sorgen zu machen? Wir haben genug Unsinn gemacht. Sie werden glauben, dass sie arm sind, Ich sage euch, dass sie es nicht sind. Wo immer sie ihr Geld sparen können, werden sie es tun. Zuvor wollten sie mir etwas Geld geben. Ich sagte: „Nein, Ich brauche es jetzt nicht, es ist nicht notwendig.“ Sie sagten darauf: „Wir haben keinen Platz, es aufzuheben, nichts, was sollen wir damit machen?“

So haben sie es ständig gemacht, Ich glaube bis `73,`74. Als Ich zurück kam, dachten wir daran, einen Ashram zu beginnen, weil ihr alle gekommen seid. So sagte Ich: „In Ordnung, nun könnt ihr Mir Geld geben, alle Sahaja Yogis können Mir Geld geben, was immer sie gespart haben.“ Und ihr werdet erstaunt sein: Jeder von ihnen kam mit 1000 Rupees, jeder von ihnen, ob es ein einfacher Arbeiter war, jeder von ihnen mit Minimum 1000 Rupees, bis zu 21.000 Rupees. Drei Jahre hatten sie gespart, weil sie dachten: „Es ist unsere Verantwortung, für Sahaja Yoga Geld zu sparen. Morgen, wenn wir einen Ashram haben werden, wie werden wir das dann machen?“ Aber wir sind noch immer anderen Dingen hingegeben.

So, das ist, was man Gurupad nennt.

[Dieser Herr soll sich setzen. Gebt ihm einen Stuhl. Bitte, kommen sie herein, bitte. Es ist nicht notwendig zu stehen. In Ordnung]

Heute ist also so ein großer Tag, Guru Nanaks Geburtstag, und wir sollen sein eigenes Leben sehen, wie Er lebte und wie Er Seine Bedingungen meisterte. Das Erste ist, sich selbst zu disziplinieren und sich für Sahaja Yoga verantwortlich zu fühlen. Ich war erstaunt: Man erzählte Mir, dass die Leute im Ashram die Lichter brennen lassen und das Öl kostet so viel, 300 Pfund die Woche. Ich war erstaunt. Jeder von euch sollte für den Strom verantwortlich sein und für alles, was ihr ausgebt. Das ist Gottes Platz. Jemand hat ein Auto zur Verfügung gestellt und jeder will es benutzen. Seht, dieses Sparen, dieses Sparen von Pfunden geht noch immer in den Köpfen der Sahaja Yogis weiter. Wenn sie sparen können, indem sie sich von jemandem ein Auto ausborgen, würden sie das tun. Borgt euch von niemandem ein Auto aus. Es ist nicht für euch, ihr müsst Selbstrespekt haben. Warum das Auto von jemandem ausborgen? Das soll nicht gemacht werden.

2. Teil

Der zweite Punkt des Selbst ist Selbstrespekt. Zuerst ist der Respekt eurem Körper gegenüber, und das Zweite ist die Selbstachtung. Wir sind arrogant, wir können grob sein, aber wir haben keinen Selbstrespekt. Aber es ist das Training, das uns fehlt. Ich finde, dass nach dem Krieg plötzlich nicht mehr unterrichtet wurde, sich selbst zu respektieren. Vielleicht wurde – wie im Krieg – solch eine Atmosphäre geschaffen, ich weiß nicht warum, dass es nun heißt: „Ich stehe über allem, ich kümmere mich nicht um die anderen.“ So mag es gewesen sein. Ich weiß nicht, wieso so eine Sache entstanden ist, aber es ist so sehr verbreitet. Aber ihr Leute müsst gerade umgekehrt sein: Die anderen kommen zuerst und dann erst ihr. Mit eurem Selbstrespekt. Das macht nichts, niemand wird sterben, das kann ich euch sagen. Ihr müsst alle Selbstrespekt haben; und solch mittelmäßige Leute dürfen in Sahaja Yoga nicht länger bleiben – zumindest im Ashram, denn es bringt einen schlechten Namen für das gesamte Sahaja Yoga. Eine Person kann das Ganze verderben. Nur Leute, die Gurus sein wollen, sollen in einem Ashram wohnen. Er ist nicht für die Bequemlichkeit eingerichtet.

Aber umgekehrt ist es so: „Wir kümmern uns um uns selbst, wir müssen das werden, wir müssen wachsen, wir müssen es tun.“ – Dann ist es der umgekehrte Weg, alles arbeitet aus, das habe ich euch nicht zu sagen. Wisst ihr, das ist so grob und niedrig, denn nachdem Ich so viele Jahre hier gewesen bin, hättet ihr alle jetzt Avadhūtas werden sollen, absolut. Es sollte möglich sein, die Elemente zu kontrollieren, und alles, aber ihr seid noch immer im Griff der Elemente. Wie könnt ihr sie kontrollieren?

Zuerst gebt die Sklaverei auf, die mentale Sklaverei. „Na gut, wenn es der Fall ist, ist es der Fall, wenn es nicht so ist, macht das nichts. Nichts ist wichtiger als ich, ich bin der König der ganzen Welt. Wenn ich am Boden schlafen muss, kann ich das, wenn ich in Palästen schlafen muss, kann ich das, nichts kann mich dominieren!“ – Dann seid ihr Meister. Wisst ihr, in Indien gibt es einige Sahaja Yogis, die tatsächlich die Elemente kontrollieren. Wir haben Beispiele dafür, viele Dinge sind im „Nirmala Yoga“ publiziert worden, ihr müsst davon gehört haben. Wenn ihr sie trefft, werdet ihr sehen, dass sie Avadhūtas sind, und wenn sie sprechen, fühlt ihr, dass ein großer Weiser spricht und an der Art, wie sie sich benehmen. Zu jeder Zeit seht ihr, dass ihr Benehmen und alles so großartig ist. Wir brauchen heute Leute von diesem Format, denn das drückt die Situation aller Nationen aus. Ihr müsst außerordentlich gut sein, denn heute ist nicht die Zeit, wo wir den Dingen erlauben können zu laufen, wie sie es tun. Wir sind nicht nur Schüler, wir alle müssen Gurus werden. Und es ist nicht die Zeit, in der ihr mit der Zeit spielen könnt. Ihr könnt nicht mit dem Bösen spielen. Ihr müsst es überwinden. Ihr müsst die Oberhand gewinnen. Es ist die Zeit, dass das ganze Schiff entweder untergeht oder gerettet wird. Das ist die Situation heute. Und deshalb habt ihr von Gott die Realisation bekommen. Wenn diese prekäre Zeit nicht gekommen wäre, wie viele von euch, glaubt ihr, hätten sie tatsächlich verdient? Aber ihr habt sie bekommen, weil die Zeit so ist, dass jedem die Realisation gegeben werden muss und sie müssen alle Kräfte erhalten, um hochzukommen. Aber wenn ihr nicht euer Herz öffnet – gebt alle eure Aufmerksamkeit auf den Geist –, werden diese Kräfte nicht ausarbeiten. Keine der Kräfte wird in euch ausarbeiten. Das ist das Problem.

Jeder Guru beherrscht die Elemente. Nanaka – wie ihr wisst – definitiv. Leute saßen dort und baten ihn um Wasser und er legte seine Hand auf einen Fels und das Wasser begann herauszufließen. Deswegen wird es Punjab genannt. Punj: fünf, und die fünf Flüsse gibt es auch hier. Man sagt von ihnen allen, dass sie Macht über die Elemente hatten. So, wie viel fehlt uns? Noch immer sind wir wie andere Leute, die billige Dinge verkaufen oder die eifrig damit beschäftigt sind, billige Dinge zu machen oder die keinen Wert haben. Ihr seid diejenigen, die die Welt retten müssen. Und Ich habe das Maximum Meines Lebens, Blutes, Meiner Mühe und meinen Schweiß – alles – in euer Land investiert. Und es kommt für Mich die Zeit, zu gehen. Es fehlen nur noch drei Jahre, zuvor – hoffe ich – errrichten wir einen Ashram. Wir müssen dafür nicht zahlen, aber ihr müsst bereit sein, ihn in Besitz zu nehmen, andernfalls werdet ihr es nicht können, das kann Ich euch sagen. Ihr könnt von Gott nicht mehr Segen bekommen. Warum sollte euch Gott segnen? Das ist der Punkt, den man sich selbst fragen sollte. Seid ihr euer eigener Geist oder seid ihr alles andere als der Geist? Aber wenn Ich etwas sage, geht es nur wie ein großes Getöse, – Ich weiß nicht, ob die Frequenz eure Ohren erreicht hat oder nicht, aber Ich würde euch nun bitten. Gavin bat Mich zum Geburtstag von Guru Nanak, Ich wollte wirklich nicht kommen. Denn um über Guru Nanaka zu sprechen und um über ihn etwas zu hören, muss man eine sehr große Persönlichkeit sein. Denn um so ein Licht zu ertragen, müsst ihr euch selbst entsprechend ausstatten. „Alles andere ist wichtig“ – wie könnt ihr also davon sprechen, dass Sahaja Yoga dorthin kommt? Ich ging nach Amerika, Ich war überrascht! Die Amerikaner sind – was auch immer – wenige Leute, aber für sie ist Sahaja Yoga das Wichtigste. Sie sprechen über nichts als Sahaja Yoga, ihr Leben ist Sahaja Yoga, von morgens bis abends arbeiten sie Sahaja Yoga aus, sonst nichts, – sie sind nicht besorgt. Die Australier kennt ihr. Aber das Herz ist nicht offen, der Geist hat noch nicht sein Licht gezeigt. Er ist es, der euch vollkommene Zufriedenheit gibt, vollkommene Freude, das vollkommene Guruprinzip. Dann beginnt ihr, zu geben. Wenn da kein Licht ist – was gebt ihr dann? Dunkelheit? Was gebt ihr den anderen? Die Dunkelheit, die in euch ist, wenn ihr die gebt…

Die zweite Phase – wie Ich euch gesagt habe – muss sein, Selbstrespekt zu haben. Derjenige, der fragt, fordert, Mangel hat, hat keinen Selbstrespekt. „Wer kann mir geben? Wenn ich vergebe, niemand kann mir geben.“ Wir müssen lernen zu geben und geben und geben und geben – es ist egal. Ich bin manchmal so besorgt, so dass Ich euch keine schweren Tests geben kann, das sage Ich euch. Sogar nur ein bisschen, denn wenn ihr versucht komisch zu sein, werdet ihr ein bisschen verletzt, aber Ich besänftige euch wieder. Aber versteht, es ist eine Art Mittelmäßigkeit, es ist Mittelmäßigkeit. Es wird nicht helfen. Dies ist das Zeitalter der Mittelmäßigen. In der Politik sind mittelmäßige, nutzlose Leute. Seht in die Wirtschaft, dort sind Mittelmäßige, überall gibt es Mittelmäßige. In Sahaja Yoga brauchen wir extra-brillante, extra-aufopfernde, extra-dynamische, extra-mitfühlende Leute, andernfalls wird Sahaja Yoga nicht ausarbeiten. Wenn ihr versagt, wird es eure Verantwortung sein. Natürlich wollt ihr, dass Ich euch helfe und Ich habe Mein Bestes gegeben. All die schnellen Methoden, die sofort-wirkenden, wie z.B. Puja, all das habe Ich euch erlaubt, zu haben. Aber das bleibt nicht in euch, ihr bewahrt es nicht, – es sind so viele Vibrationen, dass ihr es euch nicht vorstellen könnt. Einige Leute haben gespürt, dass ein Wind herauskommt. Ein Wind, so ist er jetzt da. Vielleicht fühlt ihr ihn nicht. Wenn ihr Gagangiri Maharaj fragt, wird er euch erzählen, was ihm passiert war als er Mich das erste Mal sah. Aber mit euch passiert gar nichts. Was passiert, wenn ein Wind auf den Fels von Gibraltar trifft? – er fühlt ihn nicht. So weit es Mich betrifft, habe Ich sehr hart gearbeitet, das wisst ihr. Und Ich weiß, dass ihr emporkommen könnt, ihr habt Potenzial in euch.

So müsst ihr eure eigenen Gesetze und Grenzen machen, niemand anders braucht das zu tun. Wenn jemand so viel macht, ihr selbst macht so viel; wie z.B. Tee trinken – wie verrückt! Ich verstehe das einfach nicht. Es ist wie ein Leben in Saus und Braus, das keine Richtung hat, keine Führung. Wenn ihr Meister seid; ihr müsst zumindest der Lenker eures Wagens sein, wenn schon nicht der Meister. Ihr solltet auf euren beiden Beinen stehen und wissen, dass ihr der Guru seid, dass ihr euren eigenen Stab in der Hand habt, der Stab, der andere führen wird, der nicht nur Stütze für euch ist.
Wenn ihr selbst eine flatterhafte, haltlose Person seid, wie werdet ihr all die Massen an euch halten und wie werdet ihr sie führen? So muss eine sehr große Anstrengung, eine sehr zähe Anstrengung unternommen werden. Gestaltet eure eigenen Gesetze und Bestimmungen. Behandelt euch selbst als Schüler.

Ihr seid der Guru – ihr seid der Schüler.

Die dritte Phase ist es, der Geist zu sein. Der Geist ist der Guru ist und der Rest ist der Schüler. Euer Körper, euer Gehirn, eure Emotionen, euer Intellekt – alles ist ein Schüler und ihr seid der Guru. Dafür braucht ihr nicht Leute von großem Intellekt. Ihr braucht nicht Leute mit sehr hoher Erziehung, aber eine Person, die mutig ist und eine Person, die diese Qualität hat. Wenn ihr nach Indien geht, müsst ihr einen Herrn treffen, der Harishchandra genannt wird, ein sehr einfacher Fischer. Er ist ein Akademiker, natürlich, aber ein sehr einfacher Mann. Er arbeitet in einer Bank. Als er zu Mir kam und zu Sahaja Yoga und seine Realisation bekam – Ich habe euch diese Geschichte einmal erzählt – Ich werde sie euch wieder erzählen, welche Art von Mann er ist. Er sagt Mir, dass sie zum Meer gingen, er wollte zur anderen Seite übersetzen, auf eine kleine Insel, um über Sahaja Yoga zu sprechen. Es waren 25 Menschen und da war ein Sturm, ein wirkliches Unwetter. So ging er und stellte sich vor das Meer und gegen den Wind, der blies und er streckte seine Hand aus und sagte: „Hör jetzt auf, ich muss gehen, um Mutters Arbeit zu tun, das ist Gottes Arbeit. Hör endlich auf! Und bis ich wieder zu Hause bin, wirst du es so halten!“ Kaum hatte er das gesagt, hörte das Ganze auf. Alle haben das gesehen und als Zeugen erlebt. Er ging hin, tat all seine Arbeit, kam wieder nach Hause und als er in seine Tür eintrat, begann es wieder zu regnen – es begann zu nieseln.

Er ist ein einfacher Mann, wenn man ihn anschaut, ich meine verglichen mit euch Leuten, ihr seid große Engländer. Er lebt ganz normal, auch seine Frau ist eine Fischersfrau. Sie sortiert Fische und verkauft sie am Markt. Aber sein Körper ist so schön gebaut und strahlend und die Muskeln so gut entwickelt und der Mann sticht heraus, – und die Art, wie er spricht! Und er ist eine absolut demütige Person. Kein Wunder, dass Christus Fischer gewählt hatte! Während er Tausende von Fischern als seine Schüler hatte – er nennt sie jedoch nicht Schüler, sondern er sagt, es sind alle Mutters Kinder. Tausende! Ihr wisst nicht. Er hat Mich gerufen, damit Ich zu ihnen gehe und all das – aber sie kommen zu Meinem Programm, einige von ihnen. Und eines Tages muss Ich auf diese Inseln fahren – er sagte, egal auf welche Insel Du gehst – sie werden alle da sein – den ganzen Tag – und auf Dich warten. Aber die Art und Weise wie er da ist, ist überraschend. Wenn er da ist, bringt er Fische für Mich. Aber Ich sagte: „Versteh, Ich esse die Fische, die du bringst, aber was ist mit Meinen Kindern?“ Er sagte: „Nein, das nächste Mal werden alle Fische zu Dir gesandt werden.“ Und er sandte Mir einen ganzen Lastwagen voll – ihr könntet das nicht glauben! Ich sagte, nun habe Ich nicht einmal eine Lastwagenladung voll Schüler, wer wird das alles essen? Und er sagte: „Nichts, ich ging nur zu den Fischern und sagte ihnen, dass Mutter um Fische gebeten hat und jeder gab seine Fische. Einen Tag lang haben sie keine Fische gegessen – was bedeutet das schon?“ Stellt euch diese Leute vor, die in diesem Land von Tag zu Tag leben. Modi hat den Zeitungsleuten erzählt, dass wir irgendwie – dank Mutters Gnade – die Elemente kontrollieren können. Die Zeitungsleute glaubten, dass sie sehr stark übertrieben. Aber es ist wahr, sie können. Für sie ist es keine Angeberei, es ist einfach was es ist, was sie sehen. Sie sagen die Wahrheit, versteht ihr. Aber das sollte passieren. Wir sollten auch einige Dinge zum Angeben haben. Das ist wichtig.

Nun haben wir die andere Phase, wie Ich euch gesagt habe, nämlich zum eigenen Guru zu werden. Indem ihr euch loslöst. „Meine“ Mutter – so beginnt es; meine Mutter leidet an Krebs, mein Vater ist verrückt. Mutter, kannst Du sie heilen? Also zunächst heile Ich Mutter und Vater. Dann: „Ich bin verheiratet, meine Frau ist so und so, mein Kind ist so“, dann „mein Haus, mein Auto“, dann „mein Hund“, dann „mein Regenschirm“. Ich muss plötzlich von A nach Z und von Z nach A gehen. Na gut, Ich kann es tun bis zu einem gewissen Punkt, aber wofür? Wozu? Warum die Mutter, den Vater, Bruder, Schwestern, jede Verwandtschaft heilen – die 10. Hochzeit und die 11. Scheidung? Warum all das korrigieren? Wofür?

Es muss irgendeinen Zweck haben und wenn dem Zweck nicht gedient werden kann, wozu soll man es dann tun? Der Zweck ist, dass ihr zumindest all diese Dinge in Meine Hände gebt und euch davon loslöst. Aber ihr wollt mir den Fall übergeben und zugleich euch darüber Sorgen machen. Losgelöstheit! Aber die Idee des Losgelöstheit ist folgende: „Ich bin sehr vom Geld losgelöst, Mutter, absolut. Ich mach mir keine Sorgen, ich lasse das Licht brennen, warum soll man sich über Geld Sorgen machen?“ Das ist das Argument. „Warum sollen wir uns Sorgen machen und auf das Gas und all das aufpassen – schließlich sind wir doch losgelöste Menschen. Wir leben mit dieser Losgelöstheit – sehen Sie. Wir kleben nicht am Geld.“ Aber wer wird zahlen? Ein anderer Typ der Losgelöstheit, den Ich sehe – ein sehr interessanter – ist der folgende: „Ich bin sehr losgelöst. So sorge ich mich nicht darum, ein Bad zu nehmen, oder alle Arten von Krankheiten zu haben, oder alle Arten von Problemen in mir selbst zu haben und meine Probleme anderen zu geben. Ich bin losgelöst! Warum sollte ich mich zudecken? Ich bin losgelöst. Wenn ich eine Erkältung bekomme – bin ich losgelöst – lasst jeden von mir die Erkältung bekommen! Was kann ich machen – ich bin losgelöst! Ich habe eine Erkältung bekommen – was macht das schon – ich bin eine losgelöste Person. Warum sollten andere wichtig sein? Sie sollten auch losgelöst sein!“ Das ist diese lächerliche Vorstellung, zu der wir mit unserer Idee von ‚losgelöst sein’ kommen können. Losgelöst sein kommt von innen. Ihr macht euch keine Sorgen – ihr macht euch keine Sorgen. Ihr kennt Mutter.

Das erste Losgelöstsein zeigt sich in der Großzügigkeit. Losgelöstheit ist Großzügigkeit. Grazyna ist großzügig. Sie verkaufte ihren Schmuck für einen Pappenstiel. Ich meine, Ich hätte dieses Geld nie akzeptiert, aber sie verkaufte den Schmuck einfach. Das ist bemerkenswert. Sie verkaufte ihn, sie ist Polin, nicht Engländerin. Sie verkaufte ihren Schmuck; das ist, was der Kommunismus aus den Leuten gemacht hat. Sie sind sehr losgelöst, Kommunisten sind sehr losgelöst – das sage Ich euch. Natürlich würde Ich niemals ihr Geld annehmen, das ist ihres, aber die Art, wie sie es gemacht hat – einfach so. „Für Gottes Arbeit, in Ordnung – was sind da schon Schmuckstücke? – nimm es.“
Ich meine, ihr wisst, wie viele von meinen Schmuckstücken Ich weggegeben habe, nur um Beziehungen gut zu erhalten. Einmal habe ich meine Hara [Halskette] zu Christine gegeben – ihr wisst das – als sie verlobt wurde. Es kam einfach so aus der Hand und ging weg. Ich war losgelöst – seht ihr – Ich fühlte nie das Weggeben. So sehr losgelöst, dass Christine mir sagte, dass sie von dem Druck sehr verkrampft war, aber für Mich war das einfach nichts, einfach nichts, Staub. Diese Losgelöstheit muss kommen. Nun solltet ihr wissen, welcher Teil ihr hier seid. Zum Beispiel sollte die Idee des Losgelöstseins nicht – ich würde sagen – im Stil der Hippies sein, indem ihr euch das Recht nehmt, alle anderen auszunützen. Und der andere Typ, wie Ich euch gesagt habe, ist der, der lächerlich ist. Es ist keine Idee, es ist eine Sache, es ist euer Bewusstsein selbst, das losgelöst ist.

So, diese vier Dinge sind für eure materielle Seite wichtig. Was ihr esst, ist nicht so wichtig, denn was auch immer ihr esst, wenn das Gehirn ein so absurdes Ding wird… Dann ist es besser, ob ihr es esst oder auch nicht, das macht keinen Unterschied – nicht wahr? Analysiert es, wie im Hotel, – was werdet ihr essen? „Ich werde Pfannkuchen essen.“ „Was wählst du?“ „Ich werde dies und das essen.“ Wozu? Ich verstehe einfach nicht, warum man so viel Energie verschwenden soll, warum ihr nicht alle gemeinsam Pfannkuchen nehmt! Das ist eine sehr große Sache, ihr wisst das. Oder: „Heute werde ich das essen!“ „Ich“. Was aus diesem ganzen Materialismus herauskommt, das ist der „Herr Ich“. So entwickeln wir diesen Herrn Ich. Das Wort „ich“ muss verschwinden, wir sollten „wir“ sagen. „Wir“ bedeutet du und alle Sahaja Yogis zusammen.

Wenn ihr „wir“ sagen werdet, werdet ihr finden, welchen Unterschied es macht. Oder nehmt euren Namen wie „dieser Norman“. „Dieser Norman will nicht zuhören“ – wie Kinder sagen. Ich fragte einen kleinen Buben: „Wirst Du nach Hause gehen?“ „Ich werde gehen, aber dieser – sein Name war Munna – Munna will nicht gehen, er ist sehr dickköpfig, was kann ich machen?“ Das heißt losgelöst sein. In der dritten Person zu sprechen bedeutet Losgelöstheit, bei der ihr nicht inmitten des Bildes seid – Ihr seid der Zeuge. Ihr seid der Zeuge in der Show. So, das Losgelöstsein sollte in einer Art und Weise funktionieren, dass ihr die ganze Show als Zeuge beobachtet, ihr seid darin nicht verwickelt. Aber schaut nur was passiert, auch in der Kollektivität. Das wird sicherlich eine politische Frage werden, auch in Sahaja Yoga: bei nichts fehlt die politische Frage! Aber wir sind nicht dazu da, um wie Gewerkschaftsbosse zu kämpfen! Wir sind alle Anführer! Wo gibt es da die Zeit, um zu kämpfen? Wen sollen wir bekämpfen – das müssen wir entscheiden! So weit es alle diese Dinge betrifft – geht es um Losgelöstheit und Gebundenheit an den Geist!

Also gehen wir weiter – versteht nun, wie unsere Haltung auf der mentalen Ebene sein sollte. Physisch habt ihr gesehen, dass ihr komplettes Losgelöstsein auf all die vier Arten, die Ich euch gesagt habe, entwickeln müsst. Nun, auf der mentalen Ebene ist das, was ihr zu tun habt, die Essenz jedes Geschriebenen zu verstehen – versucht zu unterscheiden zwischen vidya und avidya. Denn avidya wird euch töten, wird euch eure Energie abziehen, aber vidya wird euch tragen. So versucht Bücher zu finden, die vidya unterstützen. Ich war überrascht – da war eine Dame, Barbara, sie hatte Gavin erst vor kurzem getroffen, und sie hat so ein unglaubliches Buch geschrieben – ihr werdet erstaunt sein! Ich meine auf so einem Niveau von Sahaja Yoga! Sehr direkt. Ich werde es euch zeigen, und wisst ihr, das Buch wird gerade in Betracht gezogen, um ihr ein Doktorat zu geben, könnt ihr das glauben! Auf einer amerikanischen Universität natürlich, das ist nur in Amerika möglich! Aber dennoch, dieses Buch hat ein Niveau, Ich war darüber erstaunt! So versucht Nahrung zu sammeln – wie zum Beispiel durch das Lesen der Devi Mahatmya, findet etwas über die Bibel heraus und informiert euch über andere Schriften wie den Koran – dies und das – was euch unterstützt, was euch nährt. Blake, Kabir, Nanaka. Ich meine, es gibt so viele. Laotse. Das ist das Gute – das Wissen. Aber ihr werdet erstaunt sein, wenn ihr einmal damit begonnen habt, wird es auf euch zukommen.
Ich habe in der Nähe von Rahuri einen Mann getroffen – wie ihr wisst, gehen wir dorthin – und dort ist ein Mann, der einfach nur einen Ochsenkarren lenkt, und er hatte den Ochsenkarren gebracht, um Mich hinunter zu einem der Programme zu führen. Ihr wisst, was wir dort machen. Und er saß gerade so da – wir warteten – und ich sprach mit ihm. Und Ich fühlte, ein Avadhūta saß da um Mich zu führen, – Ich meine absolut ohne Bildung, er hatte nie Bücher gekannt, er weiß nicht wie man schreibt, aber die Art, wie er sprach. Ich sagte: „Oh Gott, von wo kommt dieses Wissen!“ Von wo ist das alles gekommen, diese Weisheit! Solch eine Weisheit, das sage Ich euch!“ Solch eine Weisheit, dass Ich erstaunt war, Ich war wirklich erstaunt. Von einem Mann, der nicht einmal in einer Schule, in einem College war! Christus ging in keine Schule oder College. Solch eine Weisheit, ihr könnt euch nicht vorstellen! Ihr werdet ihn das nächste Mal treffen, wenn ihr hinkommt. Wenn ihn jemand übersetzen könnte… Man hat das Bedürfnis, seine Füße zu berühren. So ein extrem nicht anmaßender, einfacher Mann, er trägt ein weißes, sauberes Topi und saubere Bekleidung – und fährt Mich hinunter. Und für ihn war das das größte Privileg auf der ganzen Welt, Mich zu führen; er sagte: „Es muss das Größte von allem sein, ich muss irgendetwas gemacht haben, um Dich fahren zu dürfen.“ Und in solch einfacher Weise erklärte er Mir den Charakter der Ochsen und der Menschen, stellt euch das vor! Und die Dinge, über die er gesprochen hat, wenn Ich es euch das erzähle, ihr würdet es nicht glauben… Das ist das Zeichen eines großen Mannes, er spricht nicht über oberflächlich-frivole Dinge, er hat keine Zeit, um über frivole Dinge zu sprechen.

Ich habe Meine eigenen Enkelkinder gesehen – sie sprechen nie über frivole Dinge, sie haben keine Zeit, sie sind zu beschäftigt, wisst ihr. Die ganze Zeit reinigen (clear out) sie Dinge. Als sie hierher kamen, sagten sie: „Wir müssen dieses Brompton Square reinigen, dann wir müssen dieses Knights Bridge reinigen, dann müssen wir dieses London reinigen, dann müssen wir dieses England reinigen. Wo ist die Karte von England, bring sie!“ Die ganze Zeit waren sie beschäftigt, zu reinigen. Und dann: „Dieser Platz ist so und dieser Platz ist so. Oh Gott, der ist schrecklich, bringt ein paar Schuhe, tut dies, tut das.“ Die ganze Zeit waren sie beschäftigt, von Morgens bis Abends. Sie würden hinauf in ihr Zimmer gehen und waren dort beschäftigt. Es sind geschäftige Leute, sie haben keine Zeit, um von mondänen Dingen und all dem zu sprechen. Dann brachte Ich einige Puppen und Spielzeug für sie. Sie haben alle dorthin gelegt und die Karte und sie darauf gelegt: „Nun sieh nun (zu den Puppen) kümmere dich darum, in Ordnung?“ Wisst ihr, sie sprechen so zu den Puppen. Puppen sind ihre Schüler. Sie unterrichten die Puppen: „Schau, sitz nicht so, du musst ordentlich sitzen, weißt du das nicht? Du kannst deine Knie nicht abbiegen? Das musst du besser lernen, du musst lernen, deine Knie abzubiegen.“ Denn Puppen haben gerade Beine! Und alle die Buben, selbst kleine Kinder, Ich habe gesehen, wie sie die ganze Zeit eifrig damit beschäftigt waren, Sahaja Yoga zu tun. Sie arbeiten auf jeder Ebene.

Ich habe heute Rustom über Meinen eigenen Vater erzählt. Ihr wisst, er war natürlich ein gebildeter Mann. Aber wenn er sprach, er pflegte über etwas zu sprechen, so wie Ich ihm über den Zustand einer Person etwas gesagt habe, Sambhranta genannt. Er sagte mir: „Menschen sind sehr von Gott verschieden. Wenn Gott inkarniert, dann ist der Sambhranta-Zustand – welcher das Erwachen ist zwischen dem unterbewussten und dem bewussten Zustand – direkt. Er kommt direkt herunter. Aber die Menschen gehen irgendwelche Wege, sie gehen nie gerade. Gott steigt herab, so steigt er ordentlich herab – aber der Aufstieg ist immer in einer sehr sonderlichen Art. So geht es weiter und er sammelt alles, das in seinem Unterbewusstsein ist, so dass der Sambhranta-Zustand, in dem er aufwacht, eine solch gefährliche Sache ist, dass er hier alles Mögliche aufsammeln kann. Und während er die Träume aufsammelt, wird er zu etwas Komischem. Er mag Gott, den er in seinem Traum gesehen hat, wie eine Hexe sehen und die Hexe wie einen Vogel.“

Ich sah ihn immer beschäftigt. Ich meine, wenn Ich mit ihm sprach, fand Ich in ihm einen Kompagnon und er fand in Mir eine Art Kompagnon. Er konnte sprechen, weil seine Aufmerksamkeit da war. Seine Aufmerksamkeit lag nicht darauf, wie jeder seine Haare gemacht hatte und wie sie sich hinsetzen oder welche Kleider sie machen oder was hast du in diesem Ding, nichts. Seine Aufmerksamkeit war auf dem Geist, auf seinem Geist und auf dem Geist von anderen. Und er war in seinem Gehirn so dynamisch, dass er euer Wörterbuch auswendig gekannt hat, das sage Ich euch. Er konsultierte nie ein Wörterbuch, sein ganzes Leben lang nicht – weder Sanskrit noch Englisch – und er war ein Meister von 14 Sprachen. Könnt ihr euch vorstellen! Wie er das wohl geschafft hat! Er pflegte sehr gut Tennis zu spielen, er pflegte jeden Tag drei Meilen zu schwimmen, drei Meilen. Er hatte Muskeln, dass er dich ganz leicht hochheben konnte. Ja! Eine sehr gesunde Person, ein gesunder Mann. Sehr großzügig, sehr großzügig. Viel großzügiger als Ich – also könnt ihr euch vorstellen. Sehr großzügig, ihm war nichts wichtig: „Na gut, du magst das, nimm es.“ Er wird selbst hungern, aber er wird großzügig sein. Und ein Mann mit Prinzipien.

Jetzt kommen wir zum zweiten Punkt, der nun eigentlich der fünfte ist – was mental bedeutet, dass ihr nur Dinge wählen sollt, die euch nähren. Ihr werdet das durch vibratorisches Bewusstsein wissen. Fragt andere Sahaja Yogis, wenn ihr es nicht wisst. Aber wählt nährende Dinge zu lesen und nicht Schreckliche, die schädlich für euer Wachstum sind. Wenn ihr so etwas lest, seid ihr dafür verantwortlich. Ich seid wirklich große Leser muss Ich sagen – welchen Namen man auch immer fragt, jeder kennt ihn. Ich sagte, wer war Gropius, jeder weiß es. Ihr müsst kein Akademiker sein, um es zu sagen. Jeder weiß, was passiert ist, wer das und wer jenes ist.
Aus eurem Suchen heraus habt ihr eine gute Sache gemacht, – ihr habt alles gelesen, ob gut oder schlecht, was auch immer. Aber nun nach der Realisation müsst ihr versuchen herauszufinden, was ihr lesen müsst, was ihr wissen müsst, es sollte erbauend sein.

Sprecht, was erbauend und hilfreich ist. Beim Reden solltet ihr Mitgefühl haben. Wenn ihr zu jemandem sprecht, solltet ihr voll Mitgefühl sein. Sahaja Yoga ist ein System von Mitgefühl. Ein Guru muss sehr, sehr geduldig sein. Es ist nicht wie ein anderes Gurutum – sogar echte Gurus hatten keine Geduld. Das ist ein System, wo die Geduld der einzige Weg ist, der ausarbeitet, denn keine Gurus gaben Realisation; nur ihr seid es, die sie geben müsst. Und ihr wisst, was Realisation bedeutet. Unlängst haben wir jemand getroffen, der Kerl saß steif da. Sie sagten: „Mutter, wir haben versagt, wir können ihm nicht die Realisation geben, es ist ein hoffnungsloser Fall.“ Ich sagte: „Wirklich?“ So ging Ich hin. Am Ende sagten sie: „Mutter, da sitzt einer.“ Ich wollte vermeiden, versteht ihr, aber sie sagten es. Na gut, so hob Ich seine Kundalini, hob sie, band sie hinauf, meine Hände trugen es nun. „Oh nein, ich habe nichts gefühlt.“ Ich sagte: „Dieser Kerl ist am wenigsten davon berührt, wie viel wir auf ihm arbeiten! Er denkt nur, dass er uns einen Gefallen macht.“ Dann kamen zwei oder drei Leute nach vorne, brachten ein Licht, setzten das Licht vor ihn hin, gaben Bandhans und alles: nochmals hob Ich drei Mal seine Kundalini: „Nein, nichts…“ so ging es eine halbe Stunde weiter, dann gab Ich auf. Ich sagte: „Sir, es tut mir leid, sie sind für die Realisation zu groß! Wir werden es wieder versuchen.“

„Ich bin nicht überzeugt…“ und Ich war am Ende. Ich sagte: „Wirklich, Ich bin von ihnen überzeugt, so erlauben sie uns, zu gehen.“ Und dann kam Ich heraus. Man muss unglaubliche Geduld und Sinn für Humor haben, man kann ihm nicht einfach absagen. Seht, wenn Ich ihm gesagt hätte: „Sie sind nichts wert, nutzlos, sie haben eine schlechte Kundalini, gehen Sie von hier weg, gehen sie weg, verschwinden Sie!“ Ich konnte diese Dinge nicht zu ihm sagen, Ich musste ihn ertragen, – und nicht nur das, am Ende musste Ich noch sagen: „Ihr seid ein großer Mann.“ Denn sonst hätte er irgendeine andere Methode angewandt. Denn das Ego war bereits so groß, dass Ich es trotz aller Nadeln, die Ich hineingestoßen hatte, nicht ablassen konnte; Ich denke, es war aus einem speziellen Material gemacht. Es war so eine schwierige Aufgabe.

Nun, man muss wissen, dass wir voll Mitgefühl sein müssen. Wir müssen etwas lesen, das unser Mitgefühl nährt. Lest von Leuten, die alles was sie hatten weggeben haben. Tukarama – lest Tukarama. Tukarama war ein armer Mann. Und eines Tages ging er an irgendeinen Ort und machte dort eine gute Arbeit, sodass sie ihm viel Zuckerrohr gaben. Seine Kinder liebten Zuckerrohr sehr. Am Weg zurück bat jedes Kind: „Gib mir ein Zuckerrohr!“ Und er gab jedem etwas. Als er nach Hause kam, war nur noch ein Zuckerrohr übrig geblieben. So sagten die Kinder: „Wir sind drei!“ Er sagte: „Das geht in Ordnung. Das nächste Mal werde ich euch mehr bringen. Teilt das unter euch drei!“ Und sie aßen es und sagten: „Besser, wenn wir es jetzt essen, sonst kommt noch ein anderes Kind und das geht auch weg!“

Man muss also Leben kennen, die gegeben haben. Lest über Leute, die gegeben haben. Sie gaben ihr Leben. Sie haben sie gekreuzigt, sie haben sie gequält. Sie haben erlaubt, ausgenützt zu werden. Sie haben erlaubt, vergiftet zu werden. Lest über solche Opfer, von großen Opfern. Wir sind glückliche Leute, dass wir alle diese Dinge mit unseren eigenen Augen gesehen haben. Aber seid zumindest einer von ihnen, so dass ihr – wenn schon nicht sehen – es euch zumindest vorstellen könnt. Ihr könnt. Macht das zu eurem Prinzip.

Nun bewegen wir uns weg von der Losgelöstheit, von der Ich euch über vier Arten des Losgelöstseins erzählte; und dann sprach Ich zu euch von der Nahrung eures Verstandes (mind) und eures Herzens. Nichts nährt eine Person mehr als das Weggeben. Nichts nährt euer Herz, euer Mitgefühl, wenn ihr nicht lernt, zu geben. Nun macht bitte eine Liste von Dingen: „Wie viele Dinge habt ihr in dieses Jahr weggegeben, in diesem letzten Jahr?“ Ich kann sie nicht machen, weil es zu viel war. Bitte macht eine Liste von den Dingen, wie viele Dinge – mit Ausnahme eurer Hirne – ihr anderen gegeben habt, ohne darüber nachzudenken, – oder daran gedacht habt, zu geben. Sagen wir von Weihnachten bis zu diesen Weihnachten.

Das Herz öffnet sich. Denkt an das Geben. Auf der materiellen Ebene – eine andere Hilfe ist da zu geben. Aber nein, wir helfen nicht einmal den anderen, wofür man kein Geld ausgeben muss. Helft einfach. Ich habe gesehen, es ist sehr einfach zu erkennen, Arbeit sparende Tricks. Nun, Ich bin hierher gekommen, einige werden herumlaufen, andere sitzen einfach nur da. Es wird ihnen Tee gebracht, es wird ihnen Essen gebracht, alles wird gemacht. Sie werden einfach das Teller vorne hinstellen: Geht und wascht es! Es ist nicht nur selbstsüchtig, sondern es sind auch schlechte Manieren, es sind schlechte Manieren so zu sein. In Sahaja Yoga muss man extrem damit beschäftigt sein, anderen zu helfen, in jeder Weise behilflich zu sein.

Ihr wisst, Ravi Shankars Guru war ein sehr großer, ein sehr großer Mann, eine realisierte Seele. Er war eine großartige Person. Daher wusste er so viele Dinge. Und eines Tages war Ich dort, in der Nacht, seht ihr, da war ein Doktor, wir waren seine Gäste, wir waren zum Abendessen gekommen. In der Nacht kam der Telephonanruf für den Doktor: „Ich brauche Sie sehr dringend…“ Der Doktor sagte: „Ich bin jetzt müde.“ Er war auch eine gebende Person, ohne Zweifel. Er sagte: „Oh Sie müssen kommen. Ich hab ein großes Problem. Wissen Sie, ich hab ein kleines Baby gesehen.“ Er sagte: „Was für ein Baby haben sie gefunden?“ Er sagte: „Es ist ein Baby“ – er war ein alter Mann – er sagte: „Ich habe ein Rehbaby gefunden, es leidet. Die Mutter ist tot und niemand kümmert sich darum.“ So sagte Ich: „Na gut. Ich werde auch mit Ihnen mitkommen.“ Denn Ich wusste, dass ich das Baby berühren würde. Ich ging mit ihm. So saß er da, mit dem kleinen Ding in der Nähe seines Herzens.

Und der Doktor sagte: „Was machen Sie?“ Er sagte: „Ich versuche, ihm mein Leben zu geben, wenn das möglich ist, so dass es zumindest lebendig ist, wenn ihr kommt.“ Einfach so, aus Liebe. Der Doktor zog seinen Mantel aus und sagte: „In Ordnung, lege es hinunter.“ Er legte es sehr vorsichtig hinunter. Ich meine, er war eine realisierte Seele, ohne Zweifel. Ich legte meine Hand auf das Ding und es kam sein Leben zurück und begann, in Ordnung. Er war sehr glücklich. Er sagte: „Ihr seid eine Devi, Ihr seid eine Göttin, das kann ich Euch sagen! Aber eine schlechte Sache habt ihr gemacht.“ Ich sagte: „Welche?“ „Ihr seid verheiratet!“ Ich sagte: „Aber Devis müssen auch heiraten!“ Er sagte: „Nein, nehmen wir an, Ihr hättet einen geizigen Mann geheiratet, – was passiert dann mit Euch?“ Ich sagte: „Ich werde schon darauf schauen, dass Ich keinen geizigen Mann heirate. Das wäre der größte Fluch.“
Er sagte: „Ich hatte so eine Art von Frau, die geizig war, und ich war von ihrer Geizigkeit angewidert!“ Nun, darum geht es: Geiz sollte gehasst werden, er muss absolut gehasst werden, es ist absolut das Allerschlimmste. Es ist so wie Lepra für Sahaja Yogis. Geiz. Das heißt sparen, Pfunde sparen, ihr wisst schon. Das muss aus euren Köpfen (mind) raus. Geiz gegenüber euch selbst ist gut, Geiz gegenüber anderen ist schlecht.

Gregoire hat mir eine schockierende Sache erzählt. Er sagte: „So ist unsere Kultur!“ Ich sagte: „Eure Kultur? Wie ist sie?“ Er sagte: „Wenn wir in ein Lokal gehen und wenn jemand zahlt, dann schauen wir auf die Seite.“ Ich sagte: „Wirklich?“ Er meinte, das sei ganz üblich. Ich kann das einfach nicht glauben! Das ist Kultur? Es ist das Gegenteil von Kultur. Wie auch immer ihr es nennen wollt, es ist überhaupt keine Kultur. Kultur wäre es, vorzutreten und zu sagen: „In Ordnung, ich werde zahlen!“ Aber Amerikaner sind sogar noch schlimmer, sie werden sagen: „Ich habe für dich gestern gezahlt, zahl du für mich heute!“ Es ist absolut schamloser Geiz. Aber das ist elegant, wenn jemand zahlt und man woanders hinschaut. Es mag elegant sein, ich weiß nicht. Was auch immer es ist, es ist einfach dasselbe wie Schmutz, das sage Ich euch.

Also Mitgefühl – Mitgefühl in jedem Fall. Es mag sein, dass ihr bis 2 Uhr zu arbeiten habt, ihr mögt bis um 4 Uhr zu arbeiten haben, das spielt keine Rolle. Ihr müsst arbeiten, ihr müsst arbeiten, ihr müsst arbeiten. Denn Mitgefühl selbst gibt Freude, denn euer Geist ist der Ozean des Mitgefühls. Es gibt keinen anderen Weg, es gibt keinen anderen Weg, euren Geist zu genießen als den, zu geben, zu geben und zu geben. Es ist nicht wichtig, ob ihr euer Essen gegessen habt, das ist nicht wichtig. Nichts ist wichtig. Ihr wisst, dass ich viele Male für 24 Stunden kein Essen habe und Ich gebe noch immer. Es ist für diesen Körper nicht notwendig zu essen, die Nahrung für diesen Körper ist das Mitgefühl. Das nährt. So muss man also gegen sich selbst geizig sein, aber man muss Mitgefühl haben.

Das Herz – öffnet das Herz. Öffnet das Herz als erstes für die Dankbarkeit. Das ist die andere Qualität, die man haben sollte. Es ist eine höhere Qualität sollte Ich sagen, die Qualität der Dankbarkeit gegenüber Gott. Er hat euch die Realisation gegeben. Er hat euch diesen Körper gegeben. Seid ihr euch bewusst, dass Er euch diesen Körper, diesen menschlichen Körper gegeben hat? Er hat euch alles gegeben. Zählt eure Segen. Sogar den Morgen zu haben, ihn als menschliches Wesen zu genießen, ist ein Segen. Ihr seid in keinem bandhan, ihr seid in keinem pasha [Gebundenheit], ihr seid keine pashus, ihr seid keine Tiere. Tiere sind pashus. Ihr seid freie Leute, Gott hat euch die Freiheit gegeben. Und Er hat euch Seine Realisation gegeben, und den Sinn für Dankbarkeit. Aber unsere Sprache ist so: „Danke! Danke! Danke!“ – und fertig. Es ist nur mit den Lippen, bloßes Lippenbekenntnis. Von eurem Herzen dankt Ihm, von eurem Herzen. Nicht äußerlich, nur in die Kirche gehen: „Vielen Dank, lieber Gott!“ – gut, das wäre getan, fertig. Es geht darum, Ihm von Herzen zu danken; – schreibt ein Lob – lobt – singt Lobpreisungen: „Glorie zu Gott, zu dem Großen, der uns erschaffen hat!“
Eure Schüler sitzen da und jeden Moment wenn ihr sprecht, denkt ihr an Mutter oder an Gott. Ihr werdet erstaunt sein! Das ist nur möglich, wenn ihr Feingefühl habt, wenn ihr Erinnerung habt.

Das größte Wunder dieser Welt ist es, dass jeder sterben muss und niemand sich daran erinnert. Aber ein anderes ist, dass jeder von Gott gesegnet ist und niemand es weiß.

Aber ihr seid so speziell gesegnet. Was solltet ihr also tun? Seid freudvoll, seid dankbar, so dass Seligkeit über euch kommt. Ohne Dankbarkeit arbeitet gar nichts aus. Ein dankbares Herz! Ihr braucht ein Herz, das Gott dankbar ist, damit Er euch gibt. Wenn ihr anderen gebt, dann wird Er euch hundertprozentig geben. Aber glaubt nicht, dass es euer Eigenes ist. Ihr gebt, was Gott euch gegeben hat.
So, heute habe Ich euch von der 8 fachen Bewegung erzählt. Nun seid ihr – nur im Geist – zum Halbmond geworden. Und die andere Hälfte hebt euch auf für den nächsten Guru Purnima; – in Ordnung?

Möge Gott euch segnen!