Shri Saraswati Puja

(Indien)


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Shri Saraswati Puja, Dhulia (India), 14 January 1983

Deutsche Übersetzung erste Version 25.9.2016 DS

Durch die Liebe entstehen verschiedene kreative Handlungen. Ihr seht, wie viel Liebe Raulbai für Mich hat und ihr alle habt hier neue Ideen dafür gefunden, etwas Schönes zu erschaffen. Und wenn die Liebe sich vermehrt, wird eure Kreativität sich immer mehr entwickeln. Die Basis aller Kreativität von Shri Saraswati ist die Liebe. Wenn keine Liebe vorhanden ist, gibt es auch keine Kreativität. Das gilt auch im tieferen Sinn, wenn jemand etwas in der Wissenschaft entwickelt hat, dann war es auch aus der Liebe für die Menge heraus, nicht aus Liebe für sich selbst. Niemand hat etwas nur für sich selbst erfunden. Wenn sie etwas für sich selbst erfinden, dann muss es zu einer universellen Anwendung kommen, sonst hat es keine Bedeutung. Sogar wenn man an die Atom-Bombe denkt und alles, was die Wissenschaft kreiert hat, das ist auch sehr beschützend. Wenn sie es nicht erschaffen hätten, hätten diese Leute sich nicht gegen den Krieg entschieden. Nun kann niemand mehr ernsthaft einen großen Krieg wollen. Natürlich haben sie weiterhin kalte Kriege, aber das wird auch nach und nach aufhören, wenn es ihnen reicht.

So muss also alle Aktivität der rechten Seite, von Shri Saraswati im Grunde in der Liebe enden. Sie startet mit Liebe und endet mit Liebe. Alles, was nicht in Liebe endet, rollt sich auf und verschwindet. Es verschwindet einfach. Ihr könnt beobachten, dass sogar Materie, die nicht für Liebe benutzt wird, einfach verschwindet. Die Grundlage muss die Liebe sein. All die Materie, die wir erschaffen und die nicht in das gängige Schema passt, nicht in den Massenmedien erwähnt wird, den Massen nicht entspricht, verschwindet einfach – natürlich braucht das einige Zeit, aber die Tendenz ist immer die gleiche.

Nun, diese Liebe von der wir sprechen, diese große Liebe Gottes, von der wir sprechen, kennen wir definitiv durch die Vibrationen. Die Leute haben keine Vibrationen, aber trotzdem können sie sie in einer unbewussten Weise spüren. Alle großen Gemälde der Welt haben Vibrationen. Alle kreativen Arbeiten der Welt haben Vibrationen. Nur diejenigen, die Vibrationen haben, haben die Zeit überlebt – alle anderen werden zerstört. Es muss furchtbare Statuen, Monumente und andere fürchterliche Dinge gegeben haben in früheren Zeiten, aber sie wurden alle von der Natur zerstört, weil sie dem Effekt von KALA , der zerstörerischen Kraft der Zeit, nicht standhalten konnten. So kommt also alles, was unterstützend, nährend wirkt, von diesem Ausdruck der Liebe, die in unserem Inneren sehr stark entwickelt ist, aber auch in anderen, die noch nicht realisiert sind. Letztendlich muss die ganze Welt realisieren, dass man auf diese letztendliche Liebe Gottes zugehen muss, ansonsten hat alles keinerlei Bedeutung.

In der Kunst kann man sehen, dass Leute andere Methoden gewählt haben, die billige Sinne ansprechen und vulgär sind, nur um den Menschen weis zu machen, dass es Kunst sei. Aber all das wird verschwinden. Das kann dem Zahn der Zeit nicht standhalten, wie ich schon sagte, unmöglich. Denn die Zeit wird es töten. All diese Dinge müssen verschwinden und ihr könnt bereits das Resultat sehen, wie die Dinge sich verändern, sogar im Westen. Es gibt also keinen Grund so enttäuscht vom Westen zu sein und die westliche Welt ein verschwendetes Land zu bezeichnen. Sie wird in Ordnung kommen und es muss geschehen. Sie haben im Westen besonders viele Pujas zu Saraswati gemacht könnte man sagen. Viel mehr als in Indien, denn sie haben begonnen es zu lernen und versuchten so vieles heraus zu finden. Aber eines haben sie vergessen, dass es die Göttin ist, Gott ist derjenige, der gibt. Alles kommt von der Göttin. Das ist es, was sie vergaßen. Und das ist der Grund, warum all die Probleme erschaffen wurden. Wenn es keinen Spirit in deinem Lernen gibt, wenn du keine Quelle der Göttin in deinem Lernstoff hast, dann ist es absolut sinnlos. Wenn sie realisiert hätten, dass es der Spirit ist, der alles ausarbeitet und funktionieren lässt, dann wären sie nicht so weit gegangen. Und davor habe ich die Inder gewarnt. Obwohl ihr jetzt auch die industrielle Revolution vollzieht, müsst ihr, um all die Komplikationen der Industrialisierung zu vermeiden, den Spirit kennen. Wenn ihr den Spirit nicht kennt, werdet ihr die gleichen Probleme bekommen, die diese Leute haben. Denn sie sind auch Menschen und ihr seid genauso Menschen. Ihr werdet den gleichen Weg einschlagen. Am Ende werdet ihr rennen und Probleme haben, die gleichen wie die Westler haben.

Die Segnungen von Shri Saraswati sind so vielfältig, dass man sie nicht in kurzer Zeit beschreiben kann. Und die Sonne hat uns so viele Kräfte gegeben, dass man sie nicht einmal in einer Rede aufzählen kann, nicht einmal in zehn Reden. Aber wie wir gegen die Sonne und gegen Shri Saraswati gehen während wir sie gleichzeitig verehren, müssen wir in unserem Inneren sehr genau anschauen. So lieben die Westler die Sonne sehr, weil sie keine haben. Aber sie gehen damit zu weit, wie ihr wisst, und erschaffen in sich selbst Probleme der Sonne (auch rechte Seite). Aber das Wichtigste, dass man durch die Sonne erreichen sollte, ist das Licht, Vivek (Weisheit), ist das Licht im Inneren. Und wenn das Sonnenchakra auf der Ebene des Agnya von Herrn Jesus Christus besetzt ist, dann ist es noch wichtiger, dass die Reinheit des Lebens, die NITI (moralische Werte) genannt wird, die Moral des Lebens ist.

Die Moral selbst ist im Westen zu einem rationalen Argument verkommen. Die Leute haben keinerlei Sinn für absolute Moral. Aufgrund der Vibrationen wisst ihr natürlich darüber Bescheid. Aber sie sind alle dagegen angegangen. Diejenigen, die Lord Jesus verehren, diejenigen, die die Sonne verehren, die Shri Saraswati verehren, sie haben sich alle konträr verhalten, gegen die Kräfte von Surya, der Sonne, sie gehorchen ihnen einfach nicht. Denn du kannst keine Sonne , surya, sein, wenn du keinen tiefen Sinn für Moral und Heiligkeit hast.

Die Sonne selbst bringt Licht, um alles klar zu erkennen. Die Sonne hat so viele Qualitäten. Sie trocknet alles aus, das nass und schmutzig ist. Sie trocknet all die Plätze aus, wo Parasiten gedeihen. Aber im Westen sind so viele Parasiten erschaffen worden! Nicht nur Parasiten, sondern es gibt auch furchtbare Kulte und furchtbare Dinge, die in die Länder eingedrungen sind, die voller Licht sein sollten, und sie existieren in dieser Dunkelheit. Diese drei Dinge haben in den Plätzen, wo es eigentlich Licht geben sollte, die Oberhand gewonnen.

Licht meint nicht das, was du mit deinen Augen sehen kannst – Licht bedeutet das Licht der Liebe von innen, das muss man verstehen: das Licht der Liebe. Und es ist so beruhigend, es ist so sanft, so schön, es ist so außerordentlich, dieses Licht, das du in die spüren solltest, das Licht der reinen Liebe, der Reinheit, der reinen Beziehung, reines Verständnis. Wenn du diese Art von Licht in dir entwickeln kannst, dann wird alles gereinigt. „Wasche mich und ich werde reiner als Schnee sein“. Das ist es, was dir passiert, wenn du vollständig gereinigt bist. Die reinste Form der Natur ist in unserem Inneren. Unsere Chakras sind aus dieser reinsten Natur gemacht, wir sind die einzigen, die es durch unser mentales Denken kaputt machen. Das geht gegen genau diese Kraft von Saraswati, ihr wendet euch gegen Saraswati selbst. Saraswati reinigt alles, was in der Natur unrein ist, wogegen wir al das mit unserer Aktivität des Verstandes zerstören. Alle Aktivität des Verstandes richtet sich gegen die reine Intelligenz.  Und das ist es, was wir verstehen sollten, dass diese reine Intelligenz nicht durch unser Denken beschmutzt werden sollte. Unser Denken lässt uns so anmaßend werden, so Ego-orientiert, so unrein, dass wir tatsächlich Gift essen können und sagen: „Ja und, warum nicht?“ Das ist genau das Gegenteil von Saraswati.

Wenn Saraswati in uns ist, dann gibt sie uns ‚Subuddhi’, Weisheit. Und deshalb müssen wir, um Saraswati zu verehren, die Sonne Surya zu verehren, eine klare Vorstellung davon haben, was wir sein sollten, was wir tun, in welchem Sumpf wir leben, in was sich unser Verstand verstrickt. Schließlich sind wir hier, um uns zu befreien und nicht, um unser Ego aufzublasen und mit dem Schmutz zu lesen, der in uns ist. Dieses Licht ist also in uns gekommen und wir sollten versuchen, über unseren eigenen mentalen Schmutz, der in uns erschaffen wurde, hinaus zu wachsen.

Außerdem solltet ihr noch weiter gehen und verstehen, dass in uns etwas ist, das sich Ego nennt. Und dieses Ego ist falsch, absolut falsch. Ihr tut gar nichts. Tatsächlich ist es so, wenn ihr eure Augen umher schweifen lasst, wenn eure Aufmerksamkeit umher schweift, dass es nichts als das Ego ist, das versucht, euch zu dominieren. Aber tatsächlich ist das Ego absoluter Irrtum, denn es gibt nur ein Ego und das ist Gott der Allmächtige, Mahata-Ahankara. Es existiert in Wahrheit gar kein Ego, das ist nur ein Mythos. Es ist ein sehr starker Irrglaube, denn wenn du beginnst zu denken, dass du alles tust – du tust dies und jenes, das du gar nicht machst – dann beginnt dieses unsinnige Ego zu wachsen und du arbeitest damit und du kannst es in jede Richtung projizieren. Wenn es nach vorn projiziert wird, dann versucht es, andere zu dominieren, versucht es, andere zu töten, wird zu Hitler. Wenn es sich nach rechts bewegt, wird es zum Überbewusstsein;  es sieht Dinge, die absurd und dumm sind. Wenn es sich nach links bewegt, dann beginnt es sprechen, sich selbst als etwas Besonderes zu sehen, als ein wichtiger Mann, als Christus oder eine große Göttin oder etwas wie ein Adi Guru oder: „Ich bin eine großartige Persönlichkeit“. Das ist links-seitig, wenn es sich rückwärts bewegt, dann werden sie zu Gurus. Sie selbst haben viele Unzulänglichkeiten in sich und sie versuchen, die anderen in so furchtbare Dinge herein zu ziehen, die als absolute ‚Naraka’, Hölle, beschrieben werden. Naraka ist die Bewegung des Egos auf allen Seiten.

Und wenn die Leute versuchen ihr rechtes Vishuddhi zu nutzen und über sich selbst reden, das ist das schlimmste überhaupt. Egal welchen Typ von Ego du hast, wenn anfängst darüber zu reden und anzugeben, dann dreht es sich im Kreis und verstärkt die Mauern des Egos so stark, dass es unmöglich wird, durch zu kommen, weil so ein Mensch völlig zufrieden mit sich selbst ist und er glaubt, dass er so sei. Und wenn er erst einmal an einen solchen Unsinn glaubt, ist es eine Unmöglichkeit, durch zu kommen zu ihm.

Wenn du also aufschneidest oder groß daher redest, sei vorsichtig! Seht ihr, ihr wisst, was Ich bin, aber wie oft sage Ich: „Ich bin das.“  Wenn Ich es auch nur ein Mal sage, bekommt ihr unglaubliche Vibrationen, aber wie oft sage Ich es? Höchstens, wenn ihr etwas erwähnt, sage Ich: „Oh ja.“ Aber Ich selbst sage es nicht. Wenn Ich es laut sage, weiß Ich nicht, was passieren könnte, die ganze Sache könnte damit zerstört werden.

Man muss also verstehen, dass Mahatahankara derjenige ist, der agiert, der arbeitet, der erschafft. Manchmal werde Ich etwas lauter mit euch, dann rennen alle Bhoots davon. Ich rede nur ein Mal lauter. Gestern habt ihr gesehen, dass alle Bhoots, die geredet haben, weggelaufen sind. Gestern habe Ich gerade begonnen. Und nun solltet ihr verstehen, dass ihr jetzt, wo ihr realisierte Seelen seid, das Gleiche tun könnt. Nutzt euer rechtes Vishuddhi, um mit euch selbst zu schimpfen: „Hörst du jetzt auf, dich aufzublasen! Wirst du wohl aufhören, all diesen Unsinn zu reden! Wirst du wohl aufhören, anzugeben!“ Dann wird es aufhören.

Dieses Verstärken der Ego-Mauern findet bei Leuten statt, die wirklich aktiv sind, die etwas diesbezüglich tun wollen, nicht, dass sie nicht aktiv wären, sie wollen etwas tun. Aber sie kennen nur einen Weg, nämlich durch reden zu. Sie verstehen nicht, dass es innere Wege gibt, durch die man es viel besser kontrollieren kann. Weil sie sich dem nicht widmen wollen, reden sie. Und wenn sie sich dem reden zuwenden und darüber reden, dann geht die ganze Kraft heraus. Aber wenn sie nicht darüber reden und es für sich behalten – es ist in Ordnung, ihr könnt Mir von euren Erfahrungen berichten, aber wenn ihr beginnt es anderen zu erzählen und zuviel darüber redet, dann wird die Kraft die ihr habt, nach und nach verschwinden. Und ihr werdet auf den absolut tiefsten Level herunter fallen. Also sollte man nicht zu viel darüber reden: Ich habe diese Kraft, ich habe jene Kraft, oder ich denken dies, oder ich tue dies – das ist ganz falsch. Ich warne euch, versucht nicht anzugeben. Ihr könnt über Meine Kräfte reden, das ist in Ordnung, aber versucht nicht, über eure Kräfte zu sprechen.  Wenn ihr zu einer negativen Person reden müsst, dann solltet ihr sagen: „wir“, nicht „ich“.  „Wir haben“ oder „einige von uns haben diese Kraft in sich gespürt“, „wir haben Leute gesehen….“. Vielleicht bist es nur du allein, aber du brauchst es nicht sagen.  Anstelle von „ich habe“, sagst du „wir“. Dann wirst du zu Mahatahankara, wenn du sagst „wir“, „einige von uns“.  Auch in Gregoires Buch habe Ich darauf geschaut, dass er nicht zu viel „ich“, sondern mehr „wir“ schrieb.  „Wir denken“, „ wir tun“, „wir“ meint das gesamte kollektive Wesen, der gesamte kollektive Organismus, der lebendige Organismus aus Sahaja Yogis. Wenn ihr also sagt: „Ja, einige von uns haben etwas bekommen“, dann bedeutet das, dass du dich selbst klein machst und alle anderen über dich stellst. Sage: „Ja, einige von uns haben das, ich weiß, dass einige Leute das haben.“ So sollte man es machen.

 

Denn wenn du dein Ego dominieren musst, dann musst du zulassen, dass es sich in jedem anderen ausbreitet. So wirst du es in Ordnung bringen. Lass es sich ausbreiten, „wir alle Sahaja Yogis“, „wir alle“. Aber dieser Stolz ist nicht da. Ich habe festgestellt, dass dieser Stolz nicht vorhanden ist. Es ist noch immer sehr individualistisch. Wenn ihr anfangt zu denken „wir Sahaja Yogis“, dann werdet ihr zu einer einzigen Persönlichkeit, einem Organismus. Aber der eine schaut auf den anderen herunter, wird den anderen als schwächer betrachten, den anderen als höher stehend und so. Aber ihr denkt nicht: „Wir, die Sahaja Yogis, wie schön sind wir! Wir, der Körper von Sahaja Yoga, wie schön sind wir“

Also denkt immer in „wir“, dann wird euer Ego immer weniger, immer weniger, immer weniger.  Und genau dieses Ego, das so absurd erscheint, wird morgen das Ekadasha bilden, das heute noch individuelle Ego wird in Ekadasha verschmelzen. Aber wir alle müssen ständig daran denken, „wir“ zu sagen. Das ist die Bedeutung des heutigen Tages, Sankranti, ist ein großartiger Tag für uns, um uns zu ändern, denn die Sonne hat ihre Bewegung nun geändert. Die Sonne kommt von dieser Seite. Lasst uns also die Sonne willkommen heißen, die nun in den Norden kommt. Und die Australier sollten sagen, obwohl die Sonne nun gegangen ist, lasst uns die Sonne etablieren, die Domäne der Sonne in uns selbst. Denn die Sonne verschwindet niemals aus unserem Inneren.

So können wir also zu einer Stimmung finden, durch die wir als eine Persönlichkeit denken, „wir alle zusammen, wir alle zusammen“. Und jeder, der versucht, etwas anderes oder getrenntes zu sein, wird heraus fallen. Ich werde ihn hinaus werfen! Was es auch sein mag, es wird verschwinden. Also beurteilt euch selbst, jeder der versucht, sich ab zu sondern oder ähnliches.

Jeder muss das tun, was er mag, um das Gesamte zu nähren, das Ganze zu unterstützen, das Ganze zu emanzipieren. Aber ohne irgendjemanden jemals klein zu machen. Denn dies ist nicht der Weg, wie Sahaja Yoga funktioniert. Sahaja Yoga funktioniert nur in der Kollektivität. Und derjenige, der diesen durch dringenden Geist entwickelt hat, ist ein echter Sahaja Yogi. Wer ihn nicht hat, ist keiner!

Was ihr auch über euch selbst denkt, dazu habe Ich nichts zu sagen. Aber diese durchdringende Persönlichkeit, die sich von Ort zu Ort bewegt, ob ihr redet oder nicht, so wie eure Mutter, ob Ich euch treffe oder nicht macht keinen Unterschied, aber ich durchdringe euch alle, mittels vieler Kleinigkeiten bin Ich mit euch.

Und genauso versucht euch gegenseitig zu durchdringen und die Schönheit in euch zu sehen. Genießt euch so viel wie möglich, denn das ist das Größte. Das ist das Größte, das erreicht werden muss. Denn dieses Ego macht euch zu einer Nussschale und es kann einfach keine harmonische Beziehung zu der Schönheit des Durchdringens haben und einfach zuschauen, wie die Noten sich ineinander bewegen.

Es ist eine großartige Idee und eine großartige Sache, dass wir das Puja in Dhulia haben. Dhulia bedeutet Staub. Staub. Und Ich erinnere mich, dass ich in Meiner Kindheit einmal ein Gedicht geschrieben habe, ein sehr interessantes Gedicht – Ich weiß nicht, wo es jetzt ist – und dort hieß es: „Ich möchte kleiner sein als ein Staubkorn, das sich im Wind bewegt. Es geht überall hin. Es kann auf dem Kopf eines Königs sitzen oder irgendwo anderes sitzen, überall. Aber Ich möchte ein Staubkorn sein, das duftend ist, das nährend ist, das erleuchtend ist.“

So ein schönes Gedicht hatte Ich geschrieben, als Ich ungefähr sieben Jahre alt war. Ich erinnere Mich

Sehr klar daran geschrieben zu haben „ein Staubkorn zu sein“, vor sehr langer Zeit, dass ich ein Staubkorn sein sollte, so dass Ich in die Leute eindringen könnte, was eine großartige Sache ist, ein derartiges Staunkorn zu werden. Und alles, was du berührst wird lebendig, seht ihr, und alles, was du fühlst, wird zu Duft. Es ist so großartig, so zu sein! Und das war Mein Streben und es wird erreicht werden. In diesem jungen Alter hatte Ich diese Idee, ein Staubkorn zu werden und heute, während Ich mit euch rede, erinnere Ich mich daran, dass Ich das sein wollte und dass dieser Ort diese Bedeutung hat.

Und Raulbai ist genau so. Sie ist eine einfache Frau, sehr einfache Frau und sie lebt wie eine sehr einfache Frau. Sie hat einen Sinn von Durchdringung. Und gestern kamen so viele Sahaja Yogis und Ich bin sicher, dass sie Sahaja Yoga sehr gut aufnehmen werden. Es gibt jetzt viele Sahaja Yogis in Dhulia und Ich bin mir sicher, dass es noch mehr werden. Ich hoffe, ihr habt sie alle getroffen. Befreundet euch mit allen. Versucht sie gut kennen zu lernen. Vielleicht können sie kein Englisch, findet jemanden zum übersetzen. Sprecht mit ihnen und seid nett zu ihnen. Seit freundlich mit ihnen. Ich wollte, dass ihr sie für die Durchdringung trefft. Ihr solltet wissen, welche Leute hier in Nasik sind. Denn irgendwie treffen wir die Sahaja Yogis nie, die in diesem besonderen Ort sind. Und wenn wir zurück gehen, haben wir nur ein oder zwei Adressen. Das ist nicht gut. Versucht zu sehen, wie viele Leute hier sind, stellt Fragen über sie und all so was.

Die Durchdringung ist nur möglich, wenn dein Ego beginnt überall einzudringen. Und das ist es, wie man die Probleme der rechten Seite überwindet und so wird Shri Saraswati verehrt. Denn Saraswati hat eine Veena in ihrer Hand und diese Veena ist das ursprüngliche Instrument, auf dem Sie Musik spielt und Musik dringt ins Herz ein. Man weiß nicht, wie sie eindringt und wie sie funktioniert. So sollte eine Person, die ein Sahaja Yogi ist, eindringen, wie Musik. Es gibt so viele Qualitäten die man nicht in einer Rede beschreiben kann.

Aber eine der größten ihrer Fähigkeiten ist es, dass Sie in subtileren Dingen mündet, wie Mutter Erde in Duft mündet. Musik mündet in Melodie, so mündet alles, was Sie erschafft, in etwas Größerem; jede Materie, die sie erschafft,  mündet in Ästhetik. Wenn Materie keine Ästhetik hat, dann ist sie grob. Nun werdet ihr sagen, was ist mit Wasser. Wasser wird zum Fluss Ganges.

Dieses sind die subtileren Dinge. Die Materie wird also zu etwas Subtilerem, denn sie muss eindringen, sie muss durchdringen. So ist das mit allem, egal was es ist und das Beste von allem ist die Luft, die Luft wird zu Vibrationen.

Ihr seht also wie alles, was aus der Materie entstanden ist, aus den fünf Elementen entstanden ist, subtiler wird. Natürlich arbeiten die rechte und linke Seite zusammen daran. Denn die Liebe muss daran arbeiten und wenn die Liebe auf Materie einwirkt, wird es zu dem. Und so sollte man auf das eigene Leben schauen, um daraus eine schöne Kombination aus Liebe und Materie zu machen.

Möge Gott euch segnen!