Die Mutter Das Herzchakra 1983

(New Delhi)


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Public Program. Delhi (India), 1 February 1983.

Das Chakra der Göttin liegt hinter dem Brustbein in der Wirbelsäule. Dieses Chakra liegt über dem Bhavasagara, dem Void, wie wir es in Sahaja Yoga nennen. Von ihr wird die Brücke, die von den Bhaktas, den Suchern überquert werden muss, bewacht. Sie hilft ihren Kindern, diese Passage zu durchqueren, wenn negative Kräfte den Sucher angreifen.

Das Chakra liegt auf der Rückseite des Brustbeins. Im Brustbein werden in der Kindheit die Antikörper gebildet. Sie sind die Krieger, die Sainikas, der Göttin. Sie wachsen und vermehren sich bis zum Alter von 12 Jahren und verteilen sich zum Schluss im ganzen Körper, so dass der Mensch jeder Invasion von außen standhalten kann. Die Antiköper wissen, wie man kämpft, sind außerordentlich zielsicher und kennen ihre Feinde. Diese Informationen sind alle in sie eingebaut. Wenn etwas gegen Gott Gerichtetes – z. B. über das Essen, durch Worte, durch Handlungen, teuflische Menschen oder Schwarze Magie – eindringt, dann schließen sie sich zusammen und bekämpfen kollektiv die Invasoren.

Alle, bei denen das mittlere Herzchakra nicht richtig entwickelt ist, leiden ihr ganzes Leben lang unter großer Unsicherheit. Kinder, die man versucht mit Angst zu kontrollieren, werden später sehr unsicher. Sie haben Angst vor der Dunkelheit oder vor der Nacht. Manche haben Angst vor allem. Weil die Antikörper nicht zahlreich genug sind und das Zentrum so schwach ist, fühlt sich so jemand außerordentlich unsicher. Wenn so ein Kind später in die Schule geht oder versucht, etwas für die Zukunft aufzubauen, kann sein Selbstvertrauen durch die Eltern, Lehrer oder außenstehenden Personen erschüttert werden. Deshalb ist es sehr wichtig, Verständnis für Kinder im Wachstumsalter aufzubringen.

Im Westen analysieren sie alles und versuchen, Menschen in Schubladen zu stecken. Kinder besitzen ihnen zufolge keinerlei Unschuld und sind extrem selbstsüchtig. Später werden sie dann zu Jugendlichen. Sie sagen, dies sei eine sehr eigenwillige und launische Zeit. In Indien kennen wir so etwas wie Adoleszenz gar nicht. Die Jugendlichen schließen sich dann zu Gruppen zusammen und fangen an, die Älteren zu kritisieren und sich über sie lustig zu machen. Es beginnt bereits sehr früh. Zuerst machen sie sich über die Lehrer, dann über die Eltern und dann über alle, die älter als sie sind, lustig. Sie entwickeln enorme Gehirnaktivitäten, weil sie u. a zuviel fernsehen, und werden in ganz jungen Jahren schon so gewalttätig, dass man es sich kaum vorstellen kann.

Ich lebte etwa 25 Meilen von London entfernt. Jedes Mal, wenn ich nach London fuhr, begegnete ich irgendwelchen Kindern, die irgendwo Unsinn machten. Eines Tages kamen einige in mein Abteil und fingen an, die Bezüge herauszuziehen. Sie stießen ihre Messer in die Sitze und rissen die Polsterung heraus. Ich saß nur da und sah zu. Dann sagte ich: „Nun, seid ihr fertig? Setzt euch, bitte. Warum macht ihr das?“ Sie sagten: “Wir sind alle sehr verärgert.” „Über was? Warum seid ihr zornig?“ „Wir sind einfach wütend.“ „Aber ihr müsst doch aus irgendeinem Grund wütend sein?“ Es waren Kinder, die bestimmt auf gute Schulen gingen und gute Kleidung trugen. Dann musste ich… Als der Zug anhielt, rief ich den Schaffner und sagte ihm, was diese Jungs für ein Chaos im Abteil angerichtet hatten und er besser nachsähe. Er kam und stellte fest, dass das nichts Ungewöhnliches war. Und dann warf er sie irgendwie aus dem Zug.

Bei allen fühlte ich, dass ihr zentrales Herzchakra blockiert war. Die Kundalini blockierte im mittleren Herzchakra. Als sie mich sahen, setzten sie sich, waren ruhig und hörten mir zu. Ich korrigierte ihr Chakra. Die meisten von ihnen sagten: „Wir sind wütend auf unsere Mutter.“ “Aber warum?” „Weil unsere Brüder wütend sind.“ „Aber warum sind eure Brüder wütend?“ Dann entdeckte ich, dass Freud diese komischen, gegen die Mutter gerichteten Ideen in die Welt gesetzt hat – gegen die Mutter selbst. Könnt ihr euch das vorstellen? Was ist das für eine gottesfeindliche Idee!

Für einen Inder kommt die Mutter an erster Stelle – für jeden Inder. Denn sein Sicherheitsgefühl basiert auf der Mutter. Selbst wenn der Vater ein hitziges Temperament hat oder zornig ist, verlassen sie sich auf die Mutter. Denn die Mutter weiß, wann Zorn angebracht ist und wann nicht. Sie hat Unterscheidungsvermögen, und sie beschützt sie.

Das Mutterbild wurde im Westen völlig zunichte gemacht, darum fühlen sich Kinder dort so unsicher. Wenn sie älter werden, sind sie extrem unsicher. Es ist unglaublich, wie sie die ganze Zeit ihr Haus auf Hochglanz bringen, aber noch nicht mal eine Ratte betritt es. Wenn sie sich mit jemandem unterhalten, muss er draußen stehen, und sie sprechen von drinnen mit ihm – besonders in London. Dort haben sie buchstäblich Angst. Kaum zu glauben, dass die Briten, die uns einmal regiert haben, so ängstliche Menschen sind. Aber sie sind es. Sie haben Angst voreinander und Angst vor sich selbst. Der Grund dafür ist, dass das mittlere Herz sehr schwach ist.

Die erste Ursache liegt, wie gesagt, in familiären Unsicherheiten. Das Kind weiß nicht, ob seine Mutter noch da ist, wenn es aus der Schule kommt. Die Mütter wiederum können nicht viel von ihren Männern ertragen, dabei lächeln und ihre Qual vor den Kindern verbergen. Ich habe im Gegenteil gesehen, dass sie ihre Kinder für alle Arten von emotionaler Erpressung benutzen. Sie quälen das Kind, indem sie ihm erzählen, was ihr Mann ihnen antut oder welche Probleme sie auch immer mit ihm haben. Dem Kind wird von der Mutter keine Sicherheit vermittelt, im Gegenteil: es beginnt, der Mutter Sicherheit zu geben. Dies fängt schon sehr früh an, und das Kind wird sehr negativ und linksseitig. Es hat das Gefühl, an einem Ort voller Hass, Unsicherheit und Angst geboren worden zu sein.

Auch Bhaktas (Sucher), die in diesen Ländern geboren werden, sind so. Denn sie müssen zu einem Guru gehen, der sie bekanntlich quält, ihnen ihr ganzes Geld aus der Tasche zieht, sie Parikshas (Tests) unterwirft und sie dann möglicherweise einfach auf der Straße sitzen lässt.

Aber in unserem Land inkarnierte die Göttin sehr oft. Tausende Mal kam Sie – immer, wenn die Bhaktas sie riefen, weil sie von negativen Kräften bedrängt wurden. Sie kam auf die Erde, um sie zu retten. Die Menschen glaubten dies zwar, akzeptierten es aber nie wirklich mit ihrem Herzen. Sie hielten es für einen Mythos, dass die Göttin auf die Erde kam und versuchte, die Menschen zu retten. Sie konnten nicht glauben, dass es eine Shakti (Kraft) geben soll, die geboren werden konnte, diese schrecklichen Rakshasas bekämpfen und töten konnte und ihre Kinder, Ihre Bhaktas, von der Todesangst befreien konnte. Das war zuviel für sie.

Aber in Sahaja Yoga wisst ihr heute, dass ihr das Mantra von Jagadamba sagen müsst, wenn die Kundalini am mittleren Herzen stoppt, und die Kundalini dann aufsteigt. Das bedeutet, dass Shri Jagadamba im mittleren Herzchakra ihren Wohnsitz hat und dass die Kundalini aufsteigen kann, wenn man Sie verehrt. Das Zentrum hat zwölf Blütenblätter. Aber die Göttin hat tausend Hände und tausend Augen. Sie hat 16.000 Nadis (Energiekanäle), um die verschiedenen Aspekte der Erleuchtung auszuarbeiten. Mit Ihrer Großzügigkeit, Ihrer Güte, Ihrem Mitgefühl und Ihrer Geduld muss Sie aber als Erstes die Sünden der Menschen in sich aufzunehmen, die Papavimochini.

Einer der Sätze in der Bibel lautet: „Der Lohn der Angst ist Sünde.“ Man kann es auch anders herum formulieren: „Der Lohn der Sünde ist Angst.“ Wenn ihr Angst habt, begeht ihr eine Sünde gegen euch selbst und gegen Gott: Denn, wenn Mutter allmächtig ist und sie alle eure Probleme lösen kann, dann steht ihr unter ihrem Schutz. Warum habt ihr dann Angst? Das bedeutet, ihr glaubt nicht daran, dass Sie so mächtig ist.

Wenn jemand Angst hat, dann fängt dieses Zentrum an, schnell zu atmen und rhythmische Anweisungen an alle Antikörper zu senden. Dies fühlt man als Herzklopfen, was nichts anderes als ein Signal an alle Antikörper ist, einen Angriff abzuwehren.

Wenn jemand Unsicherheiten aufbaut, resultiert dies zu einem späteren Lebenszeitpunkt in einem körperlichen Problem. In jüngeren Jahren ist es ein emotionales Problem. Aber wenn man älter ist und irgendeine Unsicherheit entwickelt, z.B. als Ehefrau gegenüber dem Ehemann, weil er ein Taugenichts und schlechter Mensch ist und nicht von anderen Frauen lassen kann, dann wird die Ehefrau in ihrer Mutterrolle in Frage gestellt. Wenn dies der Fall ist, kann dieses Zentrum geschwächt werden, was zu großem Leid für sie führen kann und schließlich sogar zu Brustkrebs. Diese Verunsicherungen können auch selbst gemacht und eingebildet sein. Die Menschen stellen sich irgendetwas vor und bauen Unsicherheiten auf, die in Wirklichkeit gar nicht existieren.

Diese Ängste sind im Westen viel größer, weil das Leben dort keinen Halt hat und es keine Erklärungen dafür gibt. Auf alles kommt die Antwort: „Warum nicht?“ Ein Ehemann fragt: „Warum darf ich keine Affäre haben?“ Und die Frau stimmt zu: „Gut, wenn er eine Affäre haben will, soll er sie haben.“ In Indien würde keine Frau eine solche Situation tolerieren. Sie würde hungern, sie würde alles machen, aber sie würde nie einen Mann anfassen, der eine Affäre hat.

Die Stärke der indischen Frauen liegt in ihrem Sinn für Keuschheit. Ihr Sinn für Keuschheit ist so groß, das sich nichts erschrecken kann, solange sie keusch sind. Wenn sie aber nicht keusch sind, stellt sich sehr schnell Furcht ein. Keuschheit ist die Stärke der Frauen. Frauen, die ängstlich sind, haben deshalb meistens ein Problem mit ihrer Keuschheit. Eine Frau, die Angst hat, dass ihre Keuschheit nicht respektiert wird, kann auch ein Problem mit dem Herzchakra entwickeln. Bei solchen Frauen können sich Brustkrebs, Atembeschwerden oder auch schwere emotionale Probleme einstellen.

Dieses Chakra wird zerstört, wenn Frauen ihr einziges Kind verlieren. Sie haben das Gefühl, dass ihre Mutterschaft damit beendet ist, und das ist das Schlimmste, was einer Frau passieren kann. Wenn sie allerdings keine Frau ist, dann fühlt sie nicht viel und benimmt sich sehr männlich. Ich konnte Frauen im Westen sehen, die nicht besonders betroffen sind, wenn ihre Kinder sterben – weil sie keine Frauen sind. Aber wenn man eine Frau ist, empfindet man bestimmt etwas für seine Kinder und für ihren Tod.
Nach einer gewissen Zeit erholt sich so eine Frau und akzeptiert das Leben um ihres Mannes Willen so wie es ist. Vielleicht hat sie auch noch andere Verwandte oder weitere Kinder. Als Reaktion auf das Geschehene wird sie sehr stark. Das ist nur möglich, wenn euer mittleres Herzchakra in Ordnung ist. Solche Frauen missgönnen niemanden etwas. Sie sind sehr gelassen und können vieles ertragen. Sie sind sehr tolerant und unternehmen alles, um ihren Kindern zu helfen. Aber sie verziehen sie niemals, weil sie wissen, dass das noch viel schlimmer ist, als das Kind zu schlagen. Sie verziehen sie nicht, verwöhnen sie noch nicht einmal und werden auch niemals von ihnen dominiert. Sie wissen: „Ich muss das Kind führen und für es sorgen.“ Deshalb kümmern sie sich um seine Ideale, seine Rechtschaffenheit und die Werte des Kindes. Wenn es versucht, sich darüber hinwegzusetzen, dann versuchen sie es wieder auf den rechten Weg bringen und in ein besseres Leben zu führen. Aber Frauen, die sich nicht um das eigentliche Wachstum des Kindes kümmern, gehen dem möglicherweise aus dem Weg und entziehen sich der Verantwortung.

Bei Männern blockiert dieses Chakra, wenn sie sehr früh ihre Mutter verloren haben oder ihre Mutter vielleicht eine sehr grausame Frau ist. Dieses Chakra blockiert auch, wenn sie im Krieg waren und furchtbare Dinge gesehen haben. Sie können sehr emotional sein und sehr leicht von Menschen hereingelegt werden, die sie emotional für sich einnehmen wollen.

Was muss getan werden, um dieses Chakra zu verbessern.

In Sahaja Yoga gibt es sehr viele Techniken, dieses Chakra zu stärken und unsere Sicherheit zurück zu gewinnen. Z. B. sagte Patrick, dass er früher nicht vor anderen gesprochen hat. Ich habe viele Schauspieler gesehen, die gut spielen, die aber, wenn sie zu meinen Vorträgen kamen, zu mir sagten: „Mutter, bitte verlange nicht von uns, vor anderen zu sprechen, das können wir nicht. Wir können schauspielern, aber nicht zu Leuten sprechen.“ Ich habe es ein- oder zweimal versucht, da murmelten sie zwei oder drei Sätze vor sich hin und setzten sich wieder. Ich fand heraus, dass bei allen dieses Chakra stark beschädigt war. Vielleicht mangelte es ihnen an der Liebe ihrer Mütter, vielleicht liebten sie ihre Mütter nicht, oder vielleicht hatten sie den Wert der Jungfräulichkeit der Frauen nicht verstanden. Denn Männer, die jeder Frau hinterher schauen, die lüsterne Augen haben, können ebenfalls sehr starke Blockaden in diesem Chakra entwickeln. Und dadurch können viele Probleme entstehen.

Eins davon kann Lungenkrebs sein. Ich habe aber auch erlebt, dass dieses Zentrum sehr stark durch Nachlässigkeiten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Manche z. B. nehmen ein heißes Bad und gehen gleich danach an einen sehr kalten Ort. Bei ihnen wird das Zentrum stark blockieren, und sie werden Schwierigkeiten bekommen. Oder etwas anderes ganz Einfaches: Manche tragen besonders im Sommer nur eine einfache Kurta oder ein einfaches Hemd ohne Unterhemd. Das ist nicht gut. Ein Mann muss immer etwas unter dem Hemd tragen. Denn wenn er anfängt zu schwitzen, kann er sonst Probleme mit dem Herzzentrum bekommen.

Das Herzzentrum wird durch verschiedene emotionale Probleme blockiert. Wenn Mann und Frau sich dauernd streiten, es dauernd Auseinandersetzungen im Haus gibt und besonders, wenn die Mutter sehr dominant ist, bekommt das Kind Probleme mit diesem Zentrum. Wenn der Vater sehr dominant ist, bekommt auch das Kind mit dem Herzen Probleme. Es ist wichtig, dass Mann und Frau sich nicht in der Gegenwart ihrer Kinder streiten.

In diesem Zentrum residiert die Inkarnation der Göttin, die tausende Male auf diese Erde gekommen ist. Sie residiert dort zu eurem Schutz. Aber ihr müsst Ihres Schutzes würdig sein. Jedes Mal, wenn Sie auf die Erde kam, war Ihr Körper aus vielen Kräften zusammengesetzt, wie eine Blase, die mit vielen aufgeschichteten Dingen bedeckt ist. So hat Sie viele Eigenschaften von Gottheiten erhalten. Ihr Haar z. B. von Yama, dem Gott des Todes, Ihre Nase von Kubera, dem Gott des Reichtums, und Ihre Ohren erhielt Sie von Pawana, der Luft. Sie bekam einen besonderen Körper, der aus der Essenz dieser großen Gottheiten gemacht war. Sie spendeten sie der Göttin, um Sie für Ihre vielfältigen Aufgaben auszurüsten.

Wie Ich euch sagte, rettet die Gottheit als erstes Ihre Kinder vor negativen Kräften. Sie sieht äußerst milde und liebevoll aus. Aber Sie kann auch sehr gewalttätig sein, wenn es darum geht, den zu töten oder zu vernichten, der versucht, Ihre Kinder zu überwältigen. Atisaumya und Atiraudra (?), diese beiden Temperamente gibt es nur in der Göttin. Denn Sie ist die Mutter, und Sie will Ihr Kind um jeden Preis retten.
Auch das Kind selbst kann sie durch bestimmte Methoden zur Ordnung rufen, wenn es zu unvernünftig wird und keine Disziplin zeigt.

Zuerst unternimmt Sie alles, um den Sadhakas die Angst zu nehmen. Dann heilt Sie das Zentrum, indem Sie zusätzliche Antikörper produziert. Außerdem vibriert Sie die müden Antikörper, so dass sie Angriffe wieder abwehren können. Sogar im täglichen Leben kann Sie sich etablieren, indem Sie Ihren Kindern viele Wunder zeigt. Eine Dame kam zu mir zu Besuch, und sie hatte ziemlich viel Verspätung. Ich fragte, wo denn das Problem lag? Sie sagte: „Es gab kein Problem, aber mein Bus ist etwa 20 bis 30 Fuß tief abgestürzt, hat sich überschlagen und kam auf allen vier Rädern wieder intakt zum Stehen. Alle waren unverletzt, aber der Fahrer verlor die Nerven und rannte davon. Aber keiner der Businsassen war verletzt. Ein Fahrgast, der Bus fahren konnte, warf den Motor an, und der Bus fuhr los. Er brachte dann uns nach Bombay. Unterwegs sagte er: „Unter uns muss ein Heiliger sein. Wie wären wir sonst beschützt worden? Nur ein Heiliger kann uns so beschützen.“ Sie trug Meinen Ring. „Oh“, sagten sie, „sie ist eine Schülerin von Mataji.“ Und sie fielen ihr zu Füßen und riefen: „Du hast uns gerettet, du hast uns gerettet.“

Es gibt viele Wunder, die in eurem Leben geschehen. Z. B. merkt ihr, dass es einen Unfall geben wird und dann ist plötzlich alles vorbei. Da war ein Journalist namens Marathe. Er und sein Freund, ein anderer Journalist, kamen aus Lonavla angereist, auf einer wirklich sehr, sehr schlampig gebauten Straße. Ihre Bremsen versagten. Der Fahrer sagte: „Die Bremsen gehen nicht mehr. Ihr fangt besser an zu beten.“ Sie dachten an ihre Mutter. Plötzlich sahen sie einen großen Lastwagen vor sich auftauchen. Sie waren kurz davor, auf ihn aufzufahren und schlossen die Augen. Und Gott weiß wie – als sie die Augen wieder öffneten, sahen sie den Laster hinter sich, und sie fuhren ohne Schwierigkeiten weiter. Sie fragten sich, ob jemand ihr Auto angehoben, es vor den Laster gesetzt und sie so gerettet hatte? Auch der Fahrer hatte die Augen geschlossen und zur Mutter gebetet. So etwas ist möglich! Es ist schon so vielen passiert, dass sie nicht wissen wie das sein kann.

Man muss daran glauben, dass die Mutter in uns ist, in unserem Herzen. Und wenn Sie erweckt wird, dann kümmert Sie sich um uns. Sie gibt uns jeden Schutz, den wir brauchen. Und es gibt nichts, vor dem wir Angst haben müssen.
Aber ihr könnt euch vorstellen, dass sie trotzdem, so wie Patrick ganz deutlich sagte, ziemlich viel Angst haben. Und Ich weiß, dass es so ist. Sogar die englische Sprache ist so. Die ganze Zeit sagen sie: „Ich fürchte …, ich fürchte, dass ich jetzt gehen muss.“ Warum muss man Angst haben, wenn man gehen muss?“ Geh´ doch einfach! „Ich fürchte, wenn ich …“ Sie sind die ganze Zeit über so nervös und zittrig, und wenn sie reden, dann fühlt man sich selbst manchmal so nervös, dass man nicht weiß, wie man sie ansprechen soll. Einer der Gründe dafür ist, dass sie zuviel planen, zuviel denken, zuviel analysieren. Ihr Ego macht sich in ihren Köpfen und am Ende im Herzen breit. Weil ihr Herz vom Ego bedeckt ist, fürchten sie sich. Denn wenn man egoorientiert wird, beginnt man, sich selbst zu sehen. Hat man ein bestimmtes Niveau erreicht, kann man sein Ego sehr deutlich erkennen. Man fängt an, sich vor anderen zu fürchten, weil man sich vorstellt, dass andere genauso ein Ego haben müssen.

Inzwischen ist das auch im Osten sehr verbreitet. Wenn man z. B. in Indien zu einer Behörde geht, muss man vorsichtig sein. Sogar ein Chaprasi (Bürohilfskraft) kann einen ohne den geringsten Grund anschreien. Sie gewöhnen sich an, die ganze Zeit zu bellen. Der Grund ist, dass sie unsicher sind. Der Chaprasi fühlt sich seinem Chef gegenüber unsicher, der Chef seinem Chef gegenüber und der wiederum seinem Chef. Letztlich hat der Minister Angst vor den Wählern und die Wähler haben Angst vor dem Minister. Es ist ein Teufelskreis. Das alles führt zu so einer schrecklichen Unsicherheit, dass man nicht mehr weiß, warum die Leute eigentlich bellen und worüber sie schimpfen. Die Identifikation mit diesen Rollen ist so stark, dass man kein Mensch mehr ist, sondern ein Sekretär oder ein Untersekretär oder ein Teamsekretär. Ich weiß nicht, wer dabei höher oder niedriger gestellt ist. Dann gibt es andere Sekretäre und Assistenten und dieses und jenes. Man ist nichts anderes mehr als das. Und weil man das ist, muss man diese Hörner haben und die Leute anschreien. Denn sonst glaubt niemand, dass man jemand ist.

Solche Identifikationen entwickeln sich ebenfalls, weil das Herzzentrum nicht richtig entwickelt ist. Wenn euer Herz gut entwickelt ist, dann seid ihr Menschen. Ihr wisst, dass ihr von eurer Mutter als Menschen geboren wurdet und dass ihr Menschen seid. Es gibt keinen Grund, sich vor einem anderen zu fürchten, der ebenfalls das Kind eurer Mutter ist. Es sollte also keiner Angst vor dem anderen haben.

Das Problem beginnt mit den Kleidern, die die Menschen tragen. Nehmen wir an, sie tragen einen Anzug, sofort fangen sie an Englisch zu reden. Tragen sie traditionelle Kleidung, einen Kurta Pyjama oder einen Dhoti, sprechen sie Hindi oder sie fangen vielleicht an derbe Ausdrücke (Galis) zu benutzen. Es ist eine sehr oberflächliche Art der Identifikation, die sie entwickeln, weil sie keine Tiefe im Herzen haben. Wenn sie diese Tiefe hätten, diese Festigkeit im Herzen, dann würden sie diese oberflächlichen Dinge nicht tun. Als Konsequenz daraus haben sie Angst. Denn sie wissen, dass sie oberflächlich sind und andere ebenfalls. Sie haben Bärte, und wir haben Bärte, und wenn ich an seinem Bart ziehe, dann könnte er auch an meinem ziehen. Solche Ängste gibt es unter den Menschen. Aber dann kommt den Menschen der nächste Schritt in den Sinn: Warum ihn nicht hereinlegen, um selbst vorwärts zu kommen Das ist die dritte Kategorie der Herabsetzung.

Wenn ihr die Kinder derselben Mutter seid, wie könnt ihr dann höher als andere gestellt sein? Ihr werdet immer das Kind der Mutter sein. Wie könnt ihr in Ihren Augen höher als ein anderes Kind stehen? Das könnt ihr nicht. Im Gegenteil, wenn ihr solche Tricks versucht, wird Sie euch bestrafen.

Das ist das zweite, was die Mutter macht. Sie bestraft ihre Kinder. Ja, sie bestraft! Zuerst auf liebevolle Art und Weise: wenn das Kind z. B. nicht essen will und Ärger macht, dann sagt sie: “Gut, wenn du nicht essen willst, dann iss heute nichts.“ Das ist eine sehr einfache Art, Kinder zu bestrafen. Dann sagt sie: „Gut, du wirst deinen Willen bekommen. Mach´ nur weiter so.“

Z. B. sage Ich, dass man dies oder jenes nicht tun sollte, weil es nicht gut ist. So sollten sie z. B. nicht gleich von Anfang an die Wohnungen benutzen, sondern alle Yogis zusammen mit anderen Yogis unterbringen. Aber die Organisatoren dachten aus irgendwelchen Gründen, es sei besser, Wohnungen zu benutzen, denn es waren sehr weise Organisatoren! Aber seht! Zwar sagt Mutter etwas sehr Einfaches, doch man muss wissen, dass es einen Grund hat. Sie machten es also so, doch die Hälfte der Leute protestierte: „Nein, wir möchten mit Yogis zusammenwohnen.“ Also wurden sie dort untergebracht. Die anderen – Briten, wisst ihr, die heutzutage genau entgegengesetzt drauf sind und sehr, sehr tolerant sind. Sie sagten: „Gut, wenn für uns kein Platz da ist, dann nehmen wir die Wohnungen.“ Sie blieben in den Wohnungen und was passierte? Es regnete und regnete und regnete und regnete. Noch nicht einmal ihr Essen konnten sie unter dem von ihnen gebauten Dach kochen. Also mussten sie alle wieder umquartieren, und alle mussten zusammen mit Yogis wohnen, wie Mutter es gesagt hatte. Wenn sie auf Sie gehört hätten, hätten sie Geld gespart und sich Ärger erspart, und es hätte kein Problem gegeben. So benutzt die Mutter kleine Tricks, um die Kinder davon zu überzeugen, dass sie dumm gewesen sind.

Es gibt viele Spiele, die Sie spielen kann. Und Ihre spielerische Art ist sehr wichtig, denn wenn Sie streng zu Ihren Kindern ist, laufen sie davon. Wenn Sie so wäre wie die anderen Gurus – auch die Sat Gurus – sie schlugen ihre Schüler, hängten sie an Stricken auf. Ihr wisst nicht, wie diese Gurus ihre Schüler behandelten. Manche nehmen viel Geld oder andere Dinge von ihnen. Sie erwarten völlige Hingabe und machen sie unterwürfig. Sie haben ihre Schüler wirklich gequält. Aber die Mutter macht so etwas nicht. Deshalb spielt Sie hier und da ein paar Spielchen und versucht, die Kinder so zu korrigieren.

Ich möchte euch das Beispiel eines Gurus nennen, den Ich vor fünf oder sechs Jahren getroffen habe. Er kam aus Amarnath in ein kleines Dorf, einen kleinen Bezirk in der Nähe von Bombay, wo eine Sahaja Yogini lebte. Er schickte seinen Schüler, der ebenfalls dort lebte, zu ihr. Der Schüler ging und fragte: „Mein Guru kommt und möchte Mataji sehen. Und er hat mir gesagt, dass nur die Adi Shakti mein Agnya Chakra reinigen kann.“ Die Yogini konnte das nicht verstehen und fragte: „Was macht dein Guru?“ „Oh Gott, ich rede nicht über ihn.“ Er hielt sich die Ohren zu. „Sprich seinen Namen nicht aus. Du weißt nicht, was für ein Mensch er ist.“ Sie fragte: “Aber warum öffnet er nicht dein Agnya Chakra? Mutter wird natürlich kommen, aber warum macht er das nicht?“ Er sagte: „Nein, nein, nein. Er hat gesagt, dass nur Sie es öffnen sollte, niemand sonst. Vor fünf Jahren hat er mich hierher geschickt und gesagt, dass im sechsten Jahr die Adi Shakti kommen und mein Agnya Chakra öffnen wird.“

Könnt ihr euch das vorstellen? Dieser arme Kerl litt unter diesem schrecklichen Agnya und litt immer noch, als dieser Guru kam.
Der Schüler kam also zu Mir: „Mutter, mein Guru ist hier, und er möchte Dich sehen.“ Also ging Ich zu ihm. Er saß da mit geblähten Nasenflügeln, kurz davor, die Beherrschung zu verlieren. Als Ich zu ihm kam, berührte er natürlich Meine Füße usw., dann sagte er ein Schimpfwort und fragte: „Hat er Deine Füße berührt? War alles in Ordnung? Hat er sich richtig benommen?“ Ich sagte: „Alles war in Ordnung, aber Ich kann nicht verstehen, warum du sein Agnya nicht geöffnet hast?“ “Lass ihn doch zur Hölle fahren! Ich werde sein Agnya nicht öffnen. Wer hat denn meins geöffnet? Warum soll ich seins öffnen?” Ich sagte: “Das ist nicht gut. Ich werde es öffnen.” “Ja, ja, du wirst es öffnen, denn Du bist eine Mutter. Ich bin keine Mutter.“ Er ging hinein und der Schüler sagte: „Mutter, er hat mich an den Füßen über diesem Brunnen aufgehängt. Drei Tage lang hing ich da.“ „Warum? Warum hat er dich dort aufgehängt.“ Er sagte: „Frag das niemanden!“ Dann kam der Guru wieder: „Ja, ja, ich habe ihn aufgehängt. Ja, und ich werde es wieder tun.“ „Warum hast du das getan?“ „Er hat geraucht. Deshalb habe ich ihn dort aufgehängt. Ich habe gesagt: ‚Nun rauche!’ und habe ihn rauf und runter gezogen. ‚Jetzt rauche ich dich.’“ So hat er ihn gequält. Ich fragte: „Aber warum machst du so etwas Schreckliches?“ „Wie soll ich ihn sonst disziplinieren? Ich bin keine Mutter. Ich weiß nicht wie man diszipliniert. Das ist der einzige Weg, wie ich ihn disziplinieren kann. Du kannst ihn ja verziehen, aber ich werde ihn auf diese Art disziplinieren.“ „Gut, “ sagte Ich, „jetzt sei für einen Augenblick still, halte den Mund und lass Mich sein Agnya Chakra in Ordnung bringen.“ Ich brauchte etwa zwei Minuten, um sein Agnya zu öffnen: „Jetzt ist es in Ordnung.“ Dann sagte der Guru: „Hat er Dir versprochen, nicht mehr zu rauchen?“ „Nein, hat er nicht.“ „Du lässt ihn Dir das besser versprechen, sonst werde ich ihm drei Tage lang nicht erlauben zu essen.“ Ich sagte: „Baba, was für ein schrecklicher Guru! Möge Gott diesen Schüler vor ihm bewahren!“

Aber, seht ihr, was er meinte war, dass der Schüler Disziplin haben sollte. Es muss völlige Klarheit darüber herrschen, dass er der Guru ist. Er sagte: „Schau Dir diese Leute an!“ Sie nehmen sich Dir gegenüber Freiheiten heraus, sie machen Dir soviel Ärger und verhalten sich nicht richtig. Und Du sagst nichts!“ „Ich muss nichts sagen, denn Ich weiß, wie Ich sie korrigieren kann.”

Es ist eine Qualität der Mutter, korrigieren zu können. Sie weiß, wer an Ihr zweifelt, wer schlecht über Sie denkt und wer richtig. Sie weiß alles. Und wenn Sie alles weiß, braucht Sie sich keine Sorgen zu machen. Sie ist sich völlig sicher und hat nicht die Unsicherheit des Gurus, dass der Schüler sich eines Tages falsch verhalten wird o. ä., denn Sie weiß wie man korrigiert.

Neulich traf Ich einen Yogi. Er erklärte Mir: „Mutter, Du weißt nicht, was passiert ist.“ Ich sagte: „Ich weiß gar nichts, nicht wahr? Du glaubst, Ich weiß gar nichts?“ Er sagte: “Ja, Mutter, wie könntest Du?” Ich sagte ihm, dass er früher Kricket gespielt habe. Dann hat er es geglaubt: „Wirklich, Mutter, du weißt alles über mich. Ich weiß nicht woher?“
Doch Sie ist Avalokiteshvari, die, die alles sieht. Sie weiß. So oder so, Sie weiß. Wie Sie das weiß, kann an dieser Stelle noch nicht erklärt werden. Aber Sie weiß alles, was ihr macht – wenn Sie es wissen will.

Und die dritte Qualität der Mutter ist, dass Sie eine Mahamaya ist. Sie redet wir ihr, sitzt wie ihr, benimmt sich wie ihr. Alles ist genauso wie bei euch. Aber ihr werdet die Tiefe von Mahamaya nicht ausloten können. Denn Sie spielt auf eine so wunderschöne Art und Weise mit euch, dass ihr es nicht merken könnt. Ihr glaubt, mit euch ist alles Ordnung. Ihr geht und erzählt jemandem alles über Mutter, was euch in den Sinn kommt, ihr versucht alles und entdeckt zum Schluss, dass Sie alles weiß. Und wenn Sie alles über mich weiß, dann versteht ihr nach und nach, dass es besser ist, sich richtig zu verhalten.
Und wie weiß Sie es? Sie weiß es, weil Sie in eurem mittleren Herzen Ihren Sitz hat. Sie weiß alles, was ihr getan habt, was ihr tut und tun wollt. Was macht Sie? Sankalpa Vikalpa Karoti (Pläne, Überlegungen, Aktionen) – welche Sankalpas auch immer ihr habt, Sie wird sie zum Scheitern bringen. Wenn ihr sagt: „Jetzt, Mutter, habe ich mich entschieden, das zu tun und ich werde es auch tun“, dann wird es scheitern. Ihr müsst euch selbst als wahrer Sohn eurer Mutter beurteilen.

In Bombay oder auch anderswo versuchten wir, etwas Land zu bekommen. Niemand schaffte es. Wir versuchten es immer wieder. Sie redeten von Schwarzmarktgeld, Bestechung, Korruption. Ich sagte: „Wir machen gar nichts. Ich werde nichts von alledem tun.“ Sie fragten: “Aber wie werden wir es dann bekommen?” „Ihr werdet es bekommen, macht euch keine Sorgen.“ Da sagten sie: “Sie denkt nicht praktisch. Sie ist dies, sie ist das.“ Und jeder der etwas sagte, war gleich „sehr unpraktisch“. Zum Schluss sagte Ich: „Wenn ihr für Sahaja Yoga bereit seid, werdet ihr das Land und den Ashram bekommen.“ Denn ihr werdet feststellen, dass sich, sobald ein Ashram und etwas Geld da ist, alle Arten von Bhoots zusammenfinden und das gesammelte Geld veruntreuen. Es wird keine anständigen Vereinbarungen und keine richtige Disziplin geben.

Den Kindern muss die Zeit gegeben werden, aus Fehlern und Irrtümern zu lernen und zu verstehen, welche Fehler wir machen und wie wir sie korrigieren müssen. Sobald sie anfangen, das zu verstehen, ist es sehr, sehr einfach mitzuteilen, was sie tun sollen, was sie falsch gemacht haben und wie sie es korrigieren können. Aber solange sie denken, dass sie sehr weise, sehr nette Menschen sind, und dass sie alles selber können, sagt Mutter: „Gut, nur zu, macht nichts.“

Ihr müsst wissen, dass Mutter die Menschen aus diesem Bhavasagara (Ozean der Illusion) unter großen Schwierigkeiten gerettet hat. Es ist nicht einfach, so etwas zu tun. Es ist eine große Aufgabe. Wenn ich die Kundalini von tausenden von Menschen hebe, habe ich manchmal das Gefühl, einen großen Berg zu heben. Es ist schrecklich.
Viele, die noch nicht korrigiert wurden, denken, dass sie Mich zu etwas verpflichten, wenn sie sich die Realisation geben lassen. Das ist sehr verbreitet. Ich kann über die Dummheit des Egos nur lachen. Die Art, wie sie reden, verrät diese Einstellung: „Ich kam, saß hier drei Tage lang und habe nicht meine Selbstverwirklichung erhalten.“ Als ob Ich ein Verbrechen begangen hätte.

Die ganze Einstellung der Mutter gegenüber ändert sich langsam, und man beginnt zu denken: „Sie ist zu meinem Wohl da. Und mein Wohl ist Ihr einziges Anliegen. Irgendwie wird Sie mir die Realisation geben. Sie arbeitet sehr hart, und ich muss dabei mithelfen. Ich muss lernen zu kooperieren. Sie tut alles zu meinem Besten (Hita). Ich sollte verstehen, dass Sie es um meinetwillen macht.“ Wenn sich so eine Einstellung entwickelt, ist es viel einfacher, einen Schüler zu etablieren.

Aber ein Schüler unterscheidet sich von einem Sohn oder einer Tochter. Denn Mutter ist ein Guru, ohne Zweifel, Mutter ist ein Guru vom Moment der Geburt an. Aber für eine Mutter ist es sehr schwierig, so streng wie diese Gurus zu sein, Sie ist in keinster Weise wie sie. denn sie sind in ihrer Schroffheit nicht zu übertreffen. Doch es liegt an euch, mit eurer Weisheit zu verstehen, wie man sich zu verhalten hat, wie man um die Realisation bittet und wie man seine Einstellung ändert. Wenn ihr zu sehr an euch selbst denkt und versucht anzugeben, dann sagt Sie: „Ja, ja, du bist ganz toll, wirklich, du bist Spitze.“ Solange, bis ihr plötzlich entdeckt, dass ihr zwei große Hörner auf eurem Kopf entwickelt habt und zu nichts mehr gut seid. Dann wird Sie sagen: „Gut, komm her, jetzt hast du diese Krankheit. Ich werde das in Ordnung bringen.“ Es ist also besser, das alles nicht zu tun.

Auf der einen Seite wird Sie alles unternehmen, um euch vor allen Schwierigkeiten zu bewahren. Wenn jemand z. B. Herzprobleme oder ein anderes Problem hat, wird Sie alles tun, um ihn zu heilen. Die Leute denken: „Mutter hat uns geheilt, also ist alles in Ordnung“ Sie halten es für selbstverständlich. So ist das nicht. Wenn ihr zu Sahaja Yoga kommt, werdet ihr erstaunt feststellen, dass ihr drei Tage lang krank seid, wenn ihr versucht, jemanden zu heilen. Es ist nicht einfach zu heilen. Heiler machen das auch manchmal mit Hilfe von Bhoots. Wer Bhoots hat, kann auch heilen! Denn sie selbst sind Bhoots, was kann den Bhoots schon passieren? Sie heilen, setzen ihren Patienten aber gleichzeitig einen Bhoot ein, so dass er abhängig wird. Und diese besessenen Menschen können heilen (wörtlich: können geheilt werden), z. B. Gesundbeter, alle möglichen Leute, z.B. Leute, die im Überbewusstsein sind, aber ihr könnt sicher sein, dass sie ihren Patienten, wenn sie sie heilen, ein noch größeres Problem einpflanzen. Sie heilen sie nicht wirklich. In Wirklichkeit pflanzen sie ihnen Krankheiten ein. Es ist ein sehr gefährliches Spiel.

Aber wenn ein Sahaja Yogi versucht jemanden zu heilen, kann er nicht jemand anderen in das Vakuum stecken, und er selbst bekommt Probleme. Er wird hineingesaugt. Deshalb rate Ich jedem Sahaja Yogi, niemanden zu heilen. Es gibt keinen Grund für euch, durch Berührungen zu heilen. Ihr solltet Mein Foto verwenden, das ihr verteilen könnt. Erklärt den Leuten, wie sie sich selbst heilen können. Aber heilt niemanden, denn dann werdet ihr Probleme bekommen. Denn ihr seid keine Bhoots, und es wird euch schwer treffen. Seid vorsichtig damit, versucht nicht, jemanden zu heilen. Benutzt nur das Foto. Wenn ihr das Foto benutzt, ist Shradda (erleuchteter Glaube) da, die Person wird im Gleichgewicht sein, und ihr seid nicht in Gefahr.

Gestern hatten wir z. B. einen Patienten hier. Einige hatten Mitgefühl mit ihm, und sie alle bekamen Blockaden. Es war nicht notwendig, Mitgefühl zu haben. Habt ihr mehr Mitgefühl als Ich? Wozu habt ihr den Patienten hierher gebracht? Dafür gab es keinen Grund. Beide bekamen Blockaden. Es ist nicht notwendig, Patienten zu Mir zu bringen. So etwas macht man nicht. Bringt keine Kranken. Wenn jemand krank ist, lasst ihn allein. Sagt ihnen: „Mutter wird sich um euch kümmern. Wir haben nichts zu sagen. Hier ist ein Foto, und du musst das Foto benutzen. Mach deine Übungen mit dem Foto, und du wirst geheilt.“ Ansonsten blockiert zuerst euer mittleres Herz, denn es ist nicht eure Aufgabe. Ihr sollt das nicht tun. Wenn ihr es trotzdem versucht, dann ist es eigentlich euer Ego, dass euch manchmal glauben macht, ihr solltet jemanden heilen. Aber wenn ihr es aus eurem Ego heraus macht, bekommt ihr Ärger.
Es ist nicht so, dass ihr nicht heilen könnt. Ihr könnt es. Aber ihr müsst dabei auf einem Level sein, auf dem ihr nicht zu einer überbewussten Persönlichkeit, also ego-orientiert werdet. Aber letztlich werden es alle. Die, die versuchten, andere zu heilen, sind ganz aus Sahaja Yoga herausgegangen, und sie wurden zu Medien, zu schrecklichen Menschen. Wenn sie anrufen, dann habe Ich das Gefühl, als ob jemand Gift in meine Ohren schüttet. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schrecklich sie sind. Es ist für realisierte Menschen wichtig, sich nicht auf irgendeine Art von Heilen einzulassen, denn dann entwickeln sie sehr starke Probleme auf dem mittleren Herzen.

Das Zentrale Herz kann in Ländern blockiert sein, wo es große Furcht gibt und die Menschen Angst haben. Blockaden können sich auch durch andere Dinge entwickeln, die Angst einjagen. Das Lesen von Büchern falscher Gurus oder über schockierende Dinge zum Beispiel. Viele haben das Buch über die Kundalini gelesen und sind blockiert auf dem mittleren Herzen, weil sie so große Angst vor der Kundalini haben. Alles, was euch beim Lesen Angst macht, kann das Herz sehr, sehr schwächen und kann gefährlich sein.

Es gibt zwei weitere Seiten dieses mittleren Herzens, des Herzens der Mutter. Ihr Bruder, Vishnu, inkarnierte als Shri Rama im rechten Herzen. Er ist der Vater, von dem wir glauben, dass Er sich um Seine Kinder kümmert. Hier ist also der Vater, und da ist die Mutter. Beide haben aber hier zwei Aspekte, denn die Mutter ist gleichzeitig die Schwester des Vaters und der Vater ist Mama, der mütterliche Onkel der Sadhakas. Der Mama ist ein größerer Vater als ein Vater wie ihr wisst. Deshalb kümmert sich dieser Onkel, die Inkarnation von Shri Narayana , um die beschützen Schüler der Mutter. Er gibt den Kindern das Verständnis für den Vater, denn auf dieser Stufe kennen sie den Vater, Gott den Allmächtigen, Shiva, noch nicht. Deshalb sorgt dieser Onkel für die Kinder, solange bis sie groß genug sind, ihrem Vater zu begegnen.
Man kann sagen, dass Parvati oder Uma oder die Devi zum Ort Ihrer Mutter, Mayka, kommt und im mittleren Herzen residiert. Und dort beschützt Ihr Bruder Ihre Kinder. Wenn Sie Ihren Kindern die Selbstverwirklichung oder ihre zweite Geburt gibt, dann schaut der Mama nach den Kindern seiner Schwester und hilft ihnen, die Sicherheit eines Vaters aufzubauen.

Die rechte Seite jedes Menschen repräsentiert also die Vaterschaft. Die Vaterschaft eines Mannes ist sehr wichtig. Wenn dieses Zentrum nicht in Ordnung ist, bekommt man Asthma. Asthma entsteht nur, wenn dieses Zentrum nicht in Ordnung ist oder wenn andere Blockaden mit Herzblockaden zusammentreffen. Asthma ist bei Mädchen und Jungen sehr verbreitet. Wenn die Beziehung zum Vater, das Verständnis für den Vater oder eure eigene Vaterschaft nicht in Ordnung ist, bekommt ihr Schwierigkeiten mit Asthma. Dann muss man die Sadhakas fragen, was für einen Vater sie haben.

Jemand kam z. B. zu Mir und fragte Mich: „Warum fragen mich alle nach meinem Vater? Alle fragen mich nach meinem Vater? Wie geht es deinem Vater? Was hat mein Vater mit mir zu tun?“ Dabei fühlten alle das rechte Herz und fragten deshalb nach dem Vater. Denn der Vater hat seinen Sitz im rechten Herzen, und wenn das Prinzip der Vaterschaft gestört ist, wenn es ein Problem mit dem Prinzip der Vaterschaft gibt, bekommt man dieses Problem und noch viele weitere, die Ich jetzt nicht ausführlich behandeln will.

Aber ihr könnt verstehen, warum jemand so zaghaft ist, wenn er keinen Vater hat, und warum er sich so benimmt. Menschen, die ihren Vater nie kennen gelernt haben, können sehr eigensinnig, ausschweifend oder freizügig werden, auch insgeheim. Menschen, die ihren Vater verloren haben sind anders. Ihnen mangelt es an der Disziplin, die ein Vater vermittelt. Es kann auch sein, dass sie ein sehr bedrücktes und unglückliches Leben führen. Sie sind möglicherweise sehr streng zu ihren Kindern oder im Gegenteil zu lieb und verziehen sie. Beide Folgen sind möglich, entweder zu viel Liebe oder zu viel Strenge. Es kann auch passieren, dass jemand als Kind sehr streng war und in Alter sehr verschwenderisch wird, also eine sehr unausgeglichene Persönlichkeit ist.

Jemand, der keinen Vater hat, muss wissen, dass Shri Rama sein Vater ist. Er soll sich keine Sorgen machen. Er ist derjenige, der mit einem Pfeil beliebig viele töten kann. Er sollte also keine Angst haben, weil sein Vater nicht da ist oder gestorben ist oder etwas in der Art passierte. Im Gegenteil, wenn der Vater tot ist, ist es besser, ihm zu sagen, dass er sich um dich keine Sorgen machen muss und dass es dir gut geht. Lasst euren Vater in Frieden und bittet ihn darum, dass er wiedergeboren wird, anstatt ihn an diese Erde zu binden. Das ist das rechte Herz.

Und das linke Herz ist die Mutter, eure leibliche Mutter, wer auch immer das ist. Es ist die Mutterschaft. Wenn eure Mutter keine Güte hatte und sehr komischer Mensch war, oder wenn eure Beziehung zu ihr schlecht ist, müsst ihr wissen, dass auf der linken Seite etwas nicht stimmt und dass ihr das gezeigt bekommt.

Diese beiden Punkte sind für den Menschen sehr wichtig. Wenn ein Sahaja Yogi entscheidet: „Ich habe einen Vater und eine Mutter, Gott, der Allmächtige ist mein Vater und meine Mutter.“, dann können dieses Probleme leicht gelöst werden. Aber in Sahaja Yoga funktioniert nicht das, was ihr denkt. Wenn ihr euch ins Auto setzt und einfach nur denkt: „Ich fahre jetzt zum Connaught Place“, werdet ihr kein Stück fahren. Dazu müsst ihr eure Hände bewegen. Genauso muss man in Sahaja Yoga seine Hände bewegen. Reinigt eure Chakras, hebt sie höher, hebt sie an. In Sahaja Yoga ist es überhaupt nicht wichtig, was ihr denkt. Überhaupt nicht. Ihr mögt glauben, dass es ganz gut läuft. „Ich bin ein guter Yogi.“ Aber so ist es nicht. Es kommt darauf an, was man wirklich erreicht, euer Aufstieg ist wichtig.

Es ist wie im Auto, man kann man sich nicht einfach hineinsetzen, denken, und die Arbeit ist getan. Man muss diese Maschine genauso bedienen und darauf achten, dass man die ganze Bewegung nutzt. Es sollte Gati (Bewegung) in euch sein. Es macht keinen Sinn, nur über Sahaja Yoga zu reden, darüber nachzudenken und euch selbst einzureden, dass ihr ein großartiger Sahaja Yogi seid. Wichtig ist, wie ihr euch manifestiert. Das ist der Punkt, den sehr wenige Menschen verstehen. Sehr, sehr wenige verstehen, dass es sich manifestieren muss, es muss Karyanvit (Manifestation) sein. Es bedeutet nicht, von morgens bis abends nur zu reden, reden, reden, reden, reden, reden.

Sogar wenn Ich rede, öffne Ich gleichzeitig euer Herzzentrum. Ich arbeite daran. Wenn Ich rede, öffne Ich es gleichzeitig. Ihr werdet sehen, dass euer Herzchakra geöffnet ist, wenn Ich meine Rede beendet habe. Dies ist so, weil Ich weiß wie man es macht. Wenn Ich rede, dann schaue Ich, wo die Chakren blockieren und was passiert. Ich nehme alle diese Punkte wahr, berühre sie und versuche, die Blockaden zu beseitigen.

Und so sollte es sein, auch wenn ihr redet, sollte Sahaja Yoga sich manifestieren (karyanvit). Wenn ihr nicht redet und die Hände hebt, sollte es sich manifestieren. Was auch immer ihr tut, es sollte karyanvit sein. Wenn ihr jemanden kurz anschaut, sollte es sich manifestieren. Über Sahaja Yoga sollte nicht nur einfach dahergeplappert werden, wie wir das manchmal tun.

Die größte Angst der Menschen ist, dass sie viele Fehler gemacht haben, dass es zu viele sind und sie deshalb niemals die Realisation bekommen können. Sie glauben, verdammt zu sein und in die Hölle zu kommen. Das ist keinesfalls richtig. Niemand kommt in die Hölle, wenn er es nicht will. Wenn ihr es anhalten wollt, dann könnt ihr es. Die Zeit ist da. Ihr werdet gesegnet, für immer gesegnet.

Möge Gott euch segnen!

Heute habe ich so gesprochen, damit ihr die Bedeutung von Selbstsicherheit versteht, aber nicht dadurch, dass ihr sagt: “Ich bin selbstsicher.” Wenn ihr es nur äußerlich sagt, seid ihr eigentlich egoistisch. Wenn ihr es über eure Vibrationen sagt, dann seid ihr selbstsicher.

Möge Gott euch alle segnen!

… Die, die nicht gehorchen, leiden. Ihr solltet nicht ungehorsam sein. Was gibt es daran zu rütteln, wenn ich es einmal gesagt habe? Warum ist Gehorsamkeit schwierig? Versucht es einfach und gehorcht! Ihr werdet feststellen, dass Gehorsamkeit euch das wahre Selbstvertrauen gibt, einfach Gehorsamkeit. Versucht es einfach. Versucht zu gehorchen. Es ist sehr einfach.