Sahastrara Chakra 1983

New Delhi (Indien)


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Sahastrara Chakra. Hanuman Road, New Delhi (India), 4 February 1983.

Heute werde ich über das letzte Zentrum, das Sahastrara, sprechen. Es befindet sich in der limbischen Zone des Gehirns. Unser Kopf ist wie eine Kokosnuss. Sie hat Haare, eine harte Schale und eine schwarze Haut. Innen ist das weiße Kokosfleisch und in der Mitte der Hohlraum und Wasser. Genauso ist unser Gehirn aufgebaut. Darum wird die Kokosnuss auch Shriphal genannt. Sie ist die Frucht der Kraft, sie ist Shri.

Die Shri-Kraft ist die Kraft der rechten Seite, die der linken Seite ist die Lalita-Kraft. Es gibt zwei Chakren, hier auf der linken Seite ist das Lalita-Chakra und auf der rechten Seite das Shri-Chakra. Diese beiden Chakren steuern die rechtsseitige Mahasaraswati- und die linksseitige Mahakali-Kraft.

Die zentrale Kraft ist die Kundalini. Sie muss aufsteigen und die verschiedenen Chakren durchdringen. Sie muss die limbische Zone erreichen und die sieben Pithas,die Sitze der sieben Chakren, erleuchten. Sie durchdringt sechs Chakren, erreicht die limbische Zone und erleuchtet alle sieben Pithas im Gehirn, die entlang der Mittellinie der limbischen Zone liegen.
Wir fangen hinten an. Hier, auf der Rückseite, liegt das Mooladhara-Chakra. Darum herum ist das Swadishthan, hier das Nabhi, hier das Herz, das Vishuddhi und das Agnya. Alle sechs Zentren verbinden sich zum siebten Zentrum. Das ist etwas sehr Wichtiges, das wir wissen sollten!

Das Shri-Chakra arbeitet auf der rechten Seite und das Lalita-Chakra auf der linken. Wenn die Kundalini nicht aufsteigt, benutzen wir unsere rechte Seite für unsere physischen und mentalen Aktivitäten. Unser Gehirn entfaltet rechtsseitige Aktivität, und deshalb ähnelt es der Shriphal.

Das Sahastrara ist also eigentlich der Zusammenschluss der sechs Chakren und ist ein Hohlraum, an dessen Rändern tausend Nadis (Nerven) liegen. Wenn das Licht in die limbische Zone eindringt, werden diese Nadis erleuchtet, und man kann sie als Flammen, als sehr zarte Flammen brennen sehen. Diese Flammen leuchten in allen sieben Farben des Vibgyors . Aber die letzte Flamme vereint wieder alles in sich, es ist eine kristallklare Flamme. Am Ende werden alle sieben Flammen kristallklar.

Es gibt also das Sahastrara mit tausend so genannten Blütenblättern. Wenn man einen horizontalen oder vertikalen Querschnitt durch das Gehirn machen würde, könnte man sehen, dass alle Nerven um die limbische Zone herum wie Blütenblätter aufgebaut sind. Macht man einen vertikalen Schnitt, wird man feststellen, dass jedes Nervenbündel aus vielen Nervenfasern besteht. Deshalb erscheint das erleuchtete Sahastrara wie ein Flammenbündel.

Es ist ein sehr tiefgehendes Thema. Wenn die Kundalini das Gehirn erleuchtet, dann wird die Wahrheit vom Gehirn wahrgenommen. Darum wird es „Satyakhand“ genannt, das bedeutet, ihr beginnt die Wahrheit zu sehen, die von eurem Gehirn wahrgenommen wird. Was ihr bis jetzt durch das Gehirn wahrgenommen habt, ist nicht die Wahrheit. Ihr könnt nur Äußerlichkeiten sehen wie z. B. Farben. Ihr könnt die verschiedene Ästhetik der Farben bemerken. Ihr könnt die Qualität von etwas feststellen. Aber ihr könnt nicht sagen, ob dieser Teppich von einem Heiligen benutzt wurde. Ihr könnt nicht sagen, ob etwas von einem Teufel oder von einem Gott hergestellt wurde. Ihr könnt nicht sagen, ob dieser Mann gut oder böse ist, oder ob diese Gottheit aus der Erde entstanden ist oder nicht. Ihr könnt auch nicht von einem Verwandten sagen, ob er gut oder schlecht ist, oder was er für ein Mensch ist, welchen Umgang er hat, ob er Verbindungen zu falschen oder guten Kreisen hat. Dabei bedeutet hier gut soviel wie göttlich.
Das heißt, euer Verstand weiß eigentlich gar nichts über das Göttliche. Es ist unmöglich, jemanden hinsichtlich seiner Göttlichkeit zu beurteilen, bevor die Kundalini nicht wenigstens die limbische Zone erreicht hat. Man kann nicht feststellen, ob jemand echt ist oder nicht, ob es ein wahrer Guru ist oder nicht. Denn Göttlichkeit kann von eurem Gehirn nicht wahrgenommen werden, bevor es nicht vom Licht eures Geistes erleuchtet wird.

Der Geist wird über das Herz ausgedrückt, und er spiegelt sich darin. Das Zentrum des Geistes ist im Herzen. Aber eigentlich befindet sich der Sitz des Geistes hier oben über dem Kopf. Das ist der Geist, den ihr den Geist Gottes des Allmächtigen, Parvardigars oder Sadashivas nennt. Ihr könnt ihn Rahim nennen und ihn mit vielen Namen rufen. Er ist Gott der Allmächtige Niranjan. Sie nennen ihn Nirankar – alle Wörter, die mit „Nir“ oder „Nihi“ beginnen…

In jedem Zentrum im Körper erlebt man eine andere Art der Freude. Es gibt Namen für jede Art dieser Freude. Wenn die Kundalini aufsteigt, kann sie in jedem Zentrum erfahren werden. Aber wenn die Kundalini das Sahastrara erreicht, wird die Freude Niranand genannt. Niranand – das „Nir“ bedeutet „nichts außer Anand (Freude)“, Niranand!

Es ist auch überraschend, dass mein Name Nira ist. Auch in meiner Familie werde ich Nira genannt. Nira bedeutet auch Maria, Marium. Weil er auch Marine bedeutet, bedeutet Nira Wasser. Nira heißt auf Sanskrit Wasser. Im Gehirn wird es Niranand genannt.

Schließlich entfaltet sich dieser Zustand. Zuerst erkennt ihr das Satya, die Wahrheit, das, woran jemand anderes leidet, spürt ihr auf euren Fingern. Zuerst schaut ihr auf eure Finger. Mit eurer Aufmerksamkeit könnt ihr feststellen, welche Chakren, welche Finger blockiert sind. Dann könnt ihr es mit eurem Gehirn beschreiben. Denn wenn ihr sagt, dass es dieser Finger ist, dann bedeutet das noch nicht, dass dieser dem Vishuddhi-Chakra entspricht. Aber euer Gehirn kann es dem Vishuddhi zuordnen. Und das bedeutet, dass dieser Mensch an Problemen mit seinem Vishuddhi Chakra leidet.
Aber es ist noch immer rational, weil ihr feststellt, welcher Finger blockiert und daraus schlussfolgert. Aber wenn das Satyakhand oder das Sahastrara sich weiter entfalten, dann müsst ihr nicht mehr darüber nachdenken. Ihr sagt es einfach. Es gibt zwischen eurer Chitta (Aufmerksamkeit) und eurer Sat (Wahrheit) keinen Unterschied. Die erleuchtete Chitta und das erleuchtete Gehirn werden eins. Für so jemanden gibt es kein Problem. Man braucht nicht mehr die Finger zu Rate zu ziehen, um es dann mit dem Gehirn zu interpretieren – so wie ihr in Sahaja Yoga gelernt habt, dass ein Problem an dieser Stelle hier auf ein Problem mit dem Agnya hinweist. Das ist nicht notwendig. Ihr sagt einfach: „Agnya“. Ihr sagt es einfach, und es ist so.

Dann entfaltet es sich weiter. Zuerst wird es eins mit der Chitta. Wenn es völlig eins mit dem Geist geworden ist, dann wird alles, was ihr sagt, zur Wahrheit. Ihr sagt es einfach, und es ist so. So entfaltet sich das Gehirn in drei neue Dimensionen. Zuerst beschreibt es die Wahrheit durch logische Schlussfolgerungen. Ich habe euch gesagt, dass eine Blockade an diesem Finger dem Vishuddhi zuzuordnen ist. Ihr fragt denjenigen: „Hast du hier ein Problem?“ Er sagt: „Ja.“ Dann glaubt ihr mir und glaubt auch, dass dieser Finger zum Vishuddhi-Chakra gehört, das sich bemerkbar macht. Das ist die logische Schlussfolgerung aus eurem Experimentieren. Ihr beobachtet und zweifelt immer noch, ob das, was Mutter sagt, wahr ist oder nicht. Aber dann seid ihr sicher: „Ja, es ist so. Wir haben es gesehen. Es ist das Vishuddhi-Chakra.“ So kann die Wahrheit logisch vom Gehirn akzeptiert werden. Aber es ist immer noch eine grobstoffliche Tätigkeit des Gehirns.

Wie ich euch sagte, glaubt ihr im zweiten Stadium daran, ihr wisst definitiv, dass dies das Vishuddhi-Chakra ist. Es gibt keinen Zweifel. Wenn es keine Zweifel mehr an mir und an Sahaja Yoga gibt, sagen wir, dass das Nirvikalpa erreicht ist. Aber dann entfaltet sich in euch etwas Neues. Dazu muss man in Demut meditieren. Für diese neue Dimension, wenn eure Aufmerksamkeit eins wird mit eurem Gehirn oder mit dem erleuchteten Gehirn, muss man sich sehr ehrlich und demütig an Sahaja Yoga hingeben.

Was tun wir, wenn wir Vibrationen spüren können? Wir reagieren auf unterschiedlichste Weise. Manche verstehen nicht einmal den Wert der Vibrationen. Manche versuchen zu verstehen, was es bedeutet. Und manche denken plötzlich, dass sie nun ja realisierte Seelen sind und Realisation geben können und dies und das. Sie gehen auf einen Ego-Trip. Wenn sie auf einen Ego-Trip gehen, stellen sie fest, dass sie einen Fehler gemacht haben, und sie müssen zurückkommen und ganz von vorne anfangen. Es ist wie das Spiel „Schlange und Leiter“. Die Reaktion auf die Vibrationen sollte also sehr demütiger und empfangender Natur sein.

Auf grobstofflicher Ebene passiert nun folgendes: Ich habe euch gesagt, dass im Gehirn der Vater seinen Sitz hat. Wenn wir also Sünden gegen den Vater begehen, dann dauert es eine Weile, bis das Gehirn sich entfalten kann. Wir fangen an, Bücher zu lesen. Und obwohl uns gesagt wurde, dass wir zuerst die Vibrationen spüren und dann die Bücher lesen sollten, sagen wir: „Was ist falsch daran? Wir sollten noch andere Bücher lesen.“ Wie ich gesagt habe, bewegt ihr euch nach unten wie bei „Schlange und Leiter“ Das ist eine der Schlangen! Wir denken: „Was hat Meditieren für einen Sinn? Ich habe keine Zeit. Ich habe Wichtigeres zu tun.“ Dann kommt ihr nicht voran!

Etwas anderes ist, dass auch einige recht unkultivierte Leute zu Sahaja Yoga kommen. Das macht nichts. Aber zuerst müsst ihr wissen, dass ihr in Sahaja Yoga ehrlich, sehr ehrlich sein müsst. Z.B. habe ich Leute gesehen, die sich einfach ohne jede Selbstachtung bei einer Hochzeitsfeier einschleichen, ohne darüber nachzudenken, wer für das alles bezahlen muss. Sie bringen ihre ganze Familie mit und setzen sich einfach dazu. Es gibt Leute, die sich davor drücken, in Sahaja Yoga auch einmal etwas zu bezahlen. Angenommen sie essen oder reisen, oder sie kommen aus dem Ausland, dann müssen sie für den Transport und das Essen bezahlen!
Und ihr wisst, dass ich manchmal eine ganze Menge Geld hinlegen muss. Das macht nichts. Es kümmert mich nicht. Aber für euch ist es nicht gut, überhaupt nicht. Es ist also auch sehr wichtig, wie ihr euch in geldlichen Dingen gegenüber Sahaja Yoga verhaltet, auch wenn es oberflächlich aussieht und scheinbar nur zu den grobstofflichen Dingen gehört. Aber es kann zu großen Schwierigkeiten bei der Entfaltung des Gehirns führen, weil das Nabhi blockiert, und wie ihr wisst, kann sich eine Nabhi-Blockade über das ganze Void ausbreiten. Und wenn das Void blockiert, werden die angeborenen zerstörenden Kräfte, die Ekadasha-Rudras, die hier gelegen sind, aktiv.

Bevor ihr zu Sahaja Yoga gekommen seid, habt ihr alles Mögliche getan und wärt dabei langsam und ganz ohne Schwierigkeiten in die Hölle gegangen. Es ist sehr leicht, in die Hölle zu kommen. Man macht zwei große Sprünge und ist da. Wie es dort ist, müsst ihr dann sehen, aber dorthin zu kommen, ist ganz einfach!. Dazu muss man nicht hart arbeiten und nichts weiter tun.
Aber wenn ihr spirituell aufsteigt und wachst, ist es etwas schwieriger. Ihr müsst aufpassen, dass ihr nicht schwankt und fallt, sondern dass ihr aufsteigt. Ihr müsst aufpassen, dass ihr nicht denselben Gewohnheiten erliegt, die ihr früher hattet.

Manche haben die Angewohnheit, Geld auf Kosten von Sahaja Yoga zu sparen. Manche haben die Angewohnheit, sich auf Kosten von Sahaja Yoga zu bereichern. Manche haben die Angewohnheit, nicht die Summe Geld zu geben, die sie eigentlich geben müssten . Es ist eine Art Betrug. Sie werden alle Sahaja Yoga in kürzester Zeit verlassen. Sie werden am Anfang vielleicht wie große Anführer aussehen, aber sie werden im Handumdrehen draußen sein. Viele fragen mich, warum ich keine ordentliche Buchführung o. Ä. mache. Aber in Sahaja Yoga sollte ich keine Bücher führen, denn meine Buchhalter sind die Sahaja Yogis.

Wenn ihr versucht, in Sahaja Yoga unehrlich zu sein, werdet ihr sofort hinausbefördert, denn in eurem Bewusstsein, in euerm Nabhi-Chakra hattet ihr nie [was ihr meint zu haben].
Ihr mögt tausende von Rupien hier verdienen, aber ihr werdet tausende von Rupien verlieren und in Schwierigkeiten geraten. Ich kann nicht sagen welche, aber ihr werdet sehr viele Probleme bekommen. Dann werdet ihr fragen: „Warum?“

Es betrifft also das Nabhi-Chakra, wenn ihr nicht ehrlich in euerer Suche seid. Ehrlichkeit beim Suchen bedeutet nicht nur “Ich will suchen!” Ehrlichkeit betrifft auch das Verhalten euch selbst und anderen gegenüber. Ihr müsst euch selbst gegenüber ehrlich sein und euch hinsetzen und meditieren. Versucht, euer Antar-Yoga zu verbessern, versucht mehr und mehr das gedankenfreie Bewusstsein zu erreichen, dieses Gefühl der Gedankenfreiheit. Versucht, diesen Zustand zu erreichen, in dem ihr wirklich gedankenfrei seid. So macht sich die Ehrlichkeit bezahlt, und ihr steigt höher und höher, dringt tiefer und tiefer in euer eigenes Wesen vor.

Zuerst verlasst ihr euch auf mich: „Schließlich macht Mutter alles. Als ich zu Mutter gegangen bin, hat sich mein Sahastrara geöffnet. Das passierte, jenes passierte.“ Aber was könnt ihr dazu beitragen, euer Sahastrara zu öffnen? Das Öffnen des Sahastraras ist sehr wichtig.
Überraschenderweise ist es so, dass sich das Brahmarandra des Sahastraras genau an der Stelle befindet, wo auch das Herzchakra ist. Wir müssen wissen, dass das Brahmarandhra direkt mit unseren Herzen verbunden ist. Wenn Sahaja Yoga nicht aus dem Herzen und oberflächlich praktiziert wird, dann kann man nicht sehr hoch aufsteigen. Man muss es aus vollem Herzen tun, das ist das Wichtigste.

Z. B. kommen Leute zu Sahaja Yoga, und kritisieren dann heimlich: „Das hätte man so machen können, jenes hätte man so machen können.“ All diese Leute hat Christus „murrende Seelen“ genannt. Er sagte, dass man sich vor ihnen in Acht nehmen soll, vor denen, die heimlich reden und ihren Vorteil daraus ziehen, dass sie vorgeben, andere zu retten. All diese Menschen können sehr viel Leid erfahren, weil sie ein doppeltes Spiel spielen. Und so ein Doppelspiel ist sehr gefährlich, wenn man das Königreich Gottes betritt. Zu welchem Königreich man auch gehört, man wird immer dafür bestraft, wenn man es verrät.
Doch das Königreich Gottes ist so voller Segen. Reicher Segen wird ausgeschüttet in jeder Beziehung: Gesundheit, Vermögen, mentales und emotionales Wohlergehen, alle Arten von Wohlstand, alles kann man in Sahaja Yoga ohne Zweifel bekommen.

Wenn man so gesegnet ist, dann wird euch auch immer und immer wieder vergeben, und es wird euch ein großer Spielraum gelassen. Aber ihr müsst euch vollständig darauf einlassen. Es darf nicht halbherzig sein.

Wer glaubt er könnte unaufrichtig in Sahaja Yoga sein, muss sehr vorsichtig sein. Bitte macht das nicht. Wenn ihr nicht in Sahaja Yoga sein wollt, dann geht besser. Es ist für euch besser und für uns auch. Wenn man unaufrichtig ist, Tricks und Spiele versucht, dann leidet und einen komischen und seltsamen Eindruck macht, dann werden die Leute fragen: „Was stimmt mit Sahaja Yoga nicht?“ Dann werden wir unnötigerweise leiden. Wir können nicht im Spiegel zeigen, dass der Betroffene sehr, sehr unloyal gewesen ist. Das können wir nicht. Zum einen wird es uns also einen schlechten Ruf einbringen, und zweitens werdet ihr durch so etwas selbst Schaden nehmen. Und wenn euch etwas passiert, dann wird das wieder unserem Ruf schaden und es wird heißen: „Wie konnte das passieren?“

Aber wenn ihr aufrichtig Sahaja Yoga und eurer Suche gegenüber seid, dann werdet ihr kaum glauben, wie sehr Gott sich um euch kümmert. Jeder, der versucht, euch zu schaden, wird sehr hart bestraft und aus eurem Weg geräumt werden. Gott schützt euch auf jede Art und Weise, und er kümmert sich um euch voller Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Er ist so voller Liebe, dass die Beschreibung seines Mitgefühls nicht in Worte gefasst werden, sondern nur gefühlt und verstanden werden kann.

Das Problem ist, dass Menschen unaufrichtig sind aufgrund ihrer Lebensumstände, manchmal aufgrund ihrer Erziehung oder weil sie feige sind. Aber es gibt auch noch etwas anderes, was jemanden unehrlich machen kann, und das sind eure Poorva-Janmas, eure früheren Leben. So werdet ihr geboren und in diesem Zustand ist eure Kundalini. Aber nach der Realisation steigen die sehr Mutigen und Starken so schnell auf, dass alle Probleme in Verbindung mit den Sternen, den Nakashatras (Horoskop) verschwinden, eure Sternenkostellation und so weiter spielt keine Rolle mehr und ihr werdet zu einem Sahaja Yogi. Das bedeutet, ihr werdet eine neugeborene, völlig andere Persönlichkeit, die nichts mehr mit der gemein hat, die sie früher einmal war. So wie ein Ei zu einem wunderschönen Vogel wird.

Wenn die Kundalini hier ankommt, sind die ersten Hürden, die sie überwinden muss, um in das Sahastrara einzutreten, die Ekadasha Rudras. Dies sind elf Shaktis, elf zerstörende Kräfte, die hier platziert sind. Es sind fünf auf dieser, fünf auf der anderen Seite und eine im Zentrum.
In uns gibt es Blockaden, die durch zwei Arten von Sünden entstehen.
Wenn wir uns vor falschen Gurus verbeugen und ihren heimtückischen Wegen folgen, dann entwickeln wir Probleme mit den Rudras auf der rechten Seite. Wenn ihr euch vor einem falschen Menschen verbeugt habt – ich habe so etwas noch nie getan –, vor jemandem, der gegen Gott ist, dann entsteht das Problem auf der rechten Seite .

Wenn ihr die Einstellung habt: „Ich kann mich um mich selbst kümmern. Ich bin mein eigener Guru und kann mir alles selbst beibrignen, ich will auf niemanden hören, und ich glaube nicht an Gott. Wer ist Gott? Was kümmert mich Gott?“, dann blockiert nicht die rechte Seite, sondern die linke.
Denn die rechte Seite bewegt sich hier hin, die linke hier hin. Es gibt also diese 10 Kräfte und eine ist Virata Vishnu, denn auch im Bauch haben wir die die Sthanas (Sitze) der zehn Gurus und den von Vishnu. Bei der Suche stimmt also etwas nicht und auch die die zehn Gurus sind blockiert. Dann entwickelt man dieses Ekadasha-Rudra-Problem.

Wenn sich so etwas eingestellt hat – wie ich sagte, einmal auf der einen Seite und einmal auf der anderen Seite – entwickeln Menschen, die sich vor den falschen Menschen verbeugt haben, eine Natur oder eine Persönlichkeit, die sehr empfänglich für unheilbare Krankheiten wie Krebs und ähnliches sind. Die, die sich vor den falschen Menschen verbeugt haben, können an Krebs oder Ähnlichem erkranken.

Die, die glauben: „Ich bin besser als alle anderen. Was kümmert mich Gott? Ich brauche Gott nicht. Ich habe nichts damit zu tun!”, werden alle ein linksseitiges Ekadasha-Rudra-Problem entwickeln. Und das Ekadasha Rudra der linken Seite ist ebenfalls extrem gefährlich. Denn diese Menschen werden auf der physischen Ebene Probleme bekommen wie Herzanfälle und all die anderen Probleme der rechten Seite.

Eins der größten Hindernisse der Kundalini auf dem Weg ins Sahastrara ist also das Ekadasha-Rudra, das aus dem Void kommt und die Medha (Gehirnplatte) bedeckt. Deshalb kann die Kundalini nicht in die limbische Zone eindringen.
Aber sogar die, die bei falschen Gurus gewesen sind, können geheilt werden, wenn sie zur richtigen Einsicht gelangen und sich Sahaja Yoga hingeben, ihre Fehler erkennen und sagen: „Ich bin mein eigener Meister!“ Auch diejenigen, die einmal sagten: „Ich stehe über dem allem, ich glaube nicht an Gott, wer ist denn Gott, ich glaube auch nicht an irgendwelche Propheten“ – ob gegen Gott oder gegen Propheten, das ist die gleiche Art gottesfeindlicher Persönlichkeit – Wer so redet, entwickelt diese Probleme. Aber er kommt wieder in Ordnung, wenn er demütig wird, und Sahaja Yoga als den einzigen Weg in das Höchste Bewusstsein anerkennt.

Ich habe Menschen getroffen, die Tantriker waren und gerettet wurden. Ich habe Menschen gesehen, die alle möglichen falschen Dinge getan haben und die gerettet wurden. Auch Menschen, die Mitglieder bei sehr sonderbaren Organisationen waren, wurden gerettet.
Aber es ist sehr schwer, jemanden davon zu überzeugen, dass das, was er bisher tat, falsch war und er jetzt den richtigen Weg einschlagen sollte.

Es war also so, dass ein Stern kam und sein Spiel mit Pluto spielte, und dieser Stern war es, der den Krebs mitbrachte, denn Pluto ist der, der Krebs und alle unheilbaren Krankheiten heilt. Die Menschen, die weit vom Weg abgekommen sind, leiden an seltsamen Herzproblemen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Schwindelgefühl und man kann sagen allen Arten von Geschwätzigkeit.

Es ist etwas sehr Ernstes, zu einem falschen Guru zu gehen, und sich vor ihm zu verbeugen. Bei so jemandem verschließt sich das Sahastrara. Menschen, die gegen Sahaja Yoga eingestellt sind, haben ein sehr hartes Sahastrara, wie eine Nuss. Es ist wie eine harte Schale, die man wie bei einer harten Nuss nicht knacken kann. Sogar mit einem Hammer kann man sie nicht aufbrechen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ihr Sahaja Yoga erkennen müsst – ihr müsst. Ihr habt keine Heiligen, keine Propheten, keine Inkarnation, niemanden erkannt. Aber heute ist es so, dass ihr es müsst. Wenn ihr es nicht anerkennt, kann euer Sahastrara nicht geöffnet werden, denn jetzt ist die Zeit, in der das Sahastrara geöffnet wurde und ihr eure Realisation erhalten müsst.
Es ist sehr wichtig, dass ihr Sahaja Yoga erkennt. Es gibt viele, die fragen, warum man an Sahaja Yoga in dieser Weise glauben muss. „Wir könnten dich doch einfach Mutter nennen. Du könntest meine Mutter sein.“ Gut, in Ordnung, das macht nichts. Aber ihr könnt dann eure Realisation nicht bekommen. Und selbst wenn ihr sie bekommt, dann könnt ihr sie nicht aufrechterhalten. Ihr müsst erkennen. Das Erkennen ist die einzige Art der Verehrung in Sahaja Yoga. Erkennen ist die einzig mögliche Verehrung, wenn ihr Gott durch Sahaja Yoga erkennen wollt. Alle Ganas, Devatas, Gottheiten und Shaktis sind eins mit Sahaja Yoga. Und sie kümmern sich nicht um euch und darum, was ihr für Menschen seid, wenn ihr Sahaja Yoga nicht erkennt.
Z. B. kam ein Mann zu mir, der Shiva verehrte. Ich stellte erstaunt fest, dass sein Herz-Zentrum blockiert war. Er sagte: „Mutter, ich verehre Shiva. Warum ist mein Herz verschlossen?“ Ich sagte: „Du musst Sahaja Yoga erkennen. Frage Shiva!“ Und als er Shiva fragte, fingen die Vibrationen einfach an zu fließen.

Das Sahastrara übernimmt also die Verantwortung und lässt euch erkennen, es überzeugt und führt den Beweis. Aber wenn ihr trotz dieses Beweises nicht erkennt, könnt ihr eure Selbstverwirklichung nicht bekommen.
Aber auch die, die erkennen, erkennen nur zum Teil. Sie erlauben sich Freiheiten und benehmen sich sonderbar, ohne zu verstehen, wer diese „Person“ ist, die da gekommen ist.
Oft habe ich gesehen, wie Leute ihre Kundalini gehoben haben und sich unterhielten, während ich redete. Ich bin erstaunt. Wenn ihr erkannt hättet, dann wüsstet ihr, wem ihr gegenüber sitzt. Es ist nicht zu meinem Besten. Ich verliere nichts, nur ihr. Es zeigt, dass ihr noch nicht erkannt habt.

Auch die Art, wie manche mich für sich in Anspruch nehmen ist völlig falsch. Es ist nicht notwendig, mich zu monopolisieren. Niemand kann das! Es gibt Leute, die sagen: „Mutter muss das falsch verstanden haben.“ Ich verstehe nie etwas falsch – ohne Frage!
Oder manche sagen Mir: „Tu dies, tu das.“ Auch das ist nicht notwendig.
Versucht, euch dem Protokoll gegenüber zu öffnen, das in Sahaja Yoga sehr wichtig ist, und über das ich heute zum ersten Mal spreche.Versucht, zur vollen Erkenntnis zu gelangen. Wenn ihr nicht erkennt, dann kann ich euch leider keine dauerhafte Realisation geben. Die Kundalini wird vielleicht einmal aufsteigen, aber es wird nicht dauerhaft sein.

Der einfachste Weg, das Höhere zu erreichen, ist das Erkennen – Schritt für Schritt.
Es ist sehr schwer, jemandem zu sagen, dass etwas nicht stimmt mit ihm. Aber in Sahaja Yoga kann ich euch sagen, dass dies Chakra oder jenes Chakra blockiert. Doch, weil ihr die Bedeutung des Chakras kennt, könnt ihr erwidern: „Nein, nein, Mutter, sieh! So ist das nicht. Das bin ich nicht.” Warum sage ich euch, dass ihr eine Blockade habt? Ihr müsst euch mit ganzer Aufrichtigkeit reinigen. Aber zuerst müsst ihr in ganzer Demut und vollem Verständnis erkennen. Habt ihr erkannt, dann werdet ihr schrittweise das tun, was zu tun ist und wissen, was zu tun ist.

Die Essenz des Sahastraras ist Integration. Im Sahastrara sind alle Chakren enthalten, und so sind alle Deitäten integriert. Ihr könnt ihre Integration fühlen. D. h., wenn eure Kundalini das Sahastrara erreicht, wird euer mentales, emotionales und spirituelles Wesen, alles eins werden. Auch euer körperliches Sein verschmilzt damit. Dann habt ihr keine Probleme mehr wie: „Ja, ich liebe Mutter, aber leider muss ich dieses Geld stehlen. Ja, ich erkenne Mutter. Ja, ich weiß. Sie ist großartig, aber leider muss ich Sie anlügen.“, oder „Ich muss diesen Fehler hier machen, denn ich kann nichts dagegen tun.“ Bei mir gibt es keinen Kompromiss. Alles muss vollständig eins werden. Euer Dharma muss korrigiert werden. Ihr könnt keine falschen Dinge tun und sagen: „Ich bin ein Sahaja Yogi.“ Das geht nicht.

Dazu kommt die Kraft aus dem Innern. Euer Geist gibt euch die Kraft. Ihr müsst nur euren Willen einsetzen und sagen: „Lass meinen Geist es tun.“ Dann fangt ihr an, im Einklang mit eurem Geist zu handeln. Sobald ihr anfangt, nach eurem Geist zu handeln, werdet ihr feststellen, dass ihr keine Sklaven mehr von irgendetwas seid. Ihr werdet „Samartha“, d. h. „gleichbedeutend mit eurem Sinn“. „Sam“ und „Artha“, Samartha, bedeutet auch “starke Persönlichkeit”. Ihr entwickelt diese starke Persönlichkeit, für die es keine Versuchungen, keine falschen Ideen, keine Blockaden und keine Probleme gibt.

Swarthi (selbstsüchtige) Menschen, die versuchen zu betrügen, fügen sich in Wirklichkeit selbst Schaden zu, nicht Sahaja Yoga. Sahaja Yoga wird etabliert werden. Selbst wenn (nur) zehn Leute im Boot sitzen, macht das Gott nichts aus. Es ist nur meine Besorgnis als Mutter. Als Mutter möchte ich, dass viele in das Boot einsteigen. Aber versucht nicht, zurückzuspringen, indem ihr unehrliche Dinge tut.

Es ist, wie es ist. Ihr werdet einfach zu einem Teil des Ganzen. Dadurch erhaltet ihr die Kraft, das zu tun, was ihr versteht, und ihr habt die Kraft, euch glücklich damit zu fühlen. Ihr erreicht einen Zustand, in dem ihr dieses Niranand entwickelt. Und dieses Niranand entwickelt ihr, wenn ihr völlig zum Geist geworden seid. Im Niranand-Zustand gibt es keine Dualität mehr, dort ist Adwaita (ohne Dualität), dort ist die Persönlichkeit ungeteilt.
Ihr seid vollständig zu einem Teil des Ganzen geworden, und die Freude ist nicht mehr dual, sie ist vollkommen. Sie ist nicht mehr geteilt in Glück und Unglück, sondern ist nur Freude. Diese Freude bedeutet nicht, dass ihr laut lacht oder dass ihr dauernd lächelt. Nein – es ist die Stille, die Ruhe in euch, der Frieden eures Wesens, eures Geistes, der sich als Vibrationen zeigt, die ihr fühlt. Wenn ihr den Frieden fühlt, dann fühlt ihr euch wie das Licht der Sonne, das alle Strahlen dieser Schönheit verbreitet.

Am Anfang werden wir von unseren eigenen selbstsüchtigen, dummen Ideen niedergedrückt. Werft sie über Bord. Wir haben sie, weil wir unsicher sind und falsche Vorstellungen haben. Werft sie über Bord. Seid einfach eins mit Gott. Ihr werdet feststellen, dass alle diese Ängste sinnlos sind. Unsere Reinigung ist sehr wichtig. Und diese Reinigung findet statt, wenn ihr sie wirklich so durchführt, wie es in Sahaja Yoga gelehrt wird.

Das Sahastrara ist der Segen der Himmel. Es hat sich so gut entwickelt. Es ist sehr schwierig, das Sahastrara zu öffnen. Als ich es öffnete, wusste ich nicht, dass es so erfolgreich sein würde. Zuerst dachte ich, es sei noch zu früh, da es so viele Rakshasas (Dämonen) gibt, die immer noch auf der Straße ihre Waren verkaufen. Es gibt so viele Fanatiker, die sich gegenseitig im Namen der so genannten Religionen prügeln und die nicht der Religion des Atmas folgen. Aber langsam hat es Fuß gefasst. Jetzt lasst diese Wahrheit ihre Wurzeln durch euer Sahastrara in euch schlagen. Wenn diese Wahrheit ganz zum Licht wird, zum Licht, das euch führt, euch nährt, erleuchtet und euch zu einer Persönlichkeit macht, die im Besitz des Lichtes ist, erst dann – das müsst ihr wissen – ist euer Sahastrara ganz von eurem Geist erleuchtet. An eurem Gesicht sollten die Menschen erkennen, dass da jemand vor ihnen steht, der das Licht ist. So müsst ihr euch um euer Sahastrara kümmern.

Um für das Sahastrara zu sorgen, ist es wichtig, dass ihr euren Kopf im Winter bedeckt. Es ist besser, damit das Gehirn nicht friert, denn es ist auch aus Medha, aus Fett, gemacht. Deshalb sollte es nicht auskühlen.
Auch sollte man das Gehirn nicht zu heiß werden lassen. Um euren Kopf in Ordnung zu halten, solltet ihr nicht dauernd in der Sonne sitzen, wie das manche Westler tun, denn sonst schmilzt euer Gehirn, und ihr werdet verrückt. Es zeigt, dass jemand es darauf anlegt, den Verstand zu verlieren. Ich habe euch schon viele Male zuvor gesagt, überhitzt euren Kopf nicht. Wenn ihr in der Sonne sitzt, haltet euren Kopf bedeckt.
Es ist sehr wichtig den Kopf zu bedecken – aber nur gelegentlich, nicht die ganze Zeit. Denn wenn ihr euch einfach ein schweres Tuch um euren Kopf bindet, wird die Zirkulation behindert und ihr bekommt Probleme aufgrund mangelnder Durchblutung. Man kann den Kopf gelegentlich der Sonne oder dem Mond aussetzten – gelegentlich! Sonst sitzt ihr im Mondlicht und landet in der Psychatrie.

Ihr müsst wissen, dass wir in Sahaja Yoga bei allem,was ich euch erzähle, nicht in ein Ati (Extrem) gehen sollt. Sogar beim Fußbad [übertreibt ihr] manche sitzen drei Stunden darin. Das habe ich nie gesagt. Ihr sollt nur zehn Minuten darin sitzen, aber mit ganzem Herzen. Wenn ich ihnen etwas sage, dann tun sie das vier Stunden lang. Das ist nicht notwendig. Macht es zehn Minuten.
Führt verschiedene Reinigungstechniken durch, nicht immer dieselben. Euer Körper wird damit gelangweilt oder völlig überlastet. Wenn man jemanden sagt, dass das Mantra gut für ihn ist – in Ordnung – dann wird es solange benutzt, bis das Chakra geheilt ist – aus. Angenommen man muss hier eine Schraube eindrehen. Gut, man dreht die Schraube so lange, bis sie hält und dreht nicht weiter, wenn sie schon fest sitzt. Wollt ihr immer weiter drehen, bis alles kaputt ist?

Es ist besser, weise zu sein. Um dieser Weisheit willen müssen wir wissen, dass Shri Ganesha oder Jesus Christus auf beiden Seiten platziert sind. Hier ist Mahaganesha (hinten) und hier ist Jesus (vorne). Beide helfen euch, eure Sichtweise und euer Verständnis zu korrigieren und geben euch Weisheit. Es liegt keine Weisheit darin, an etwas festzuhalten. Sahaja Yogis kleben nicht an etwas. Wenn sie an etwas festhalten, dann kommen sie nicht voran. Ihr solltet nicht an Ideen und Menschen festhalten. Ihr müsst immer in Bewegung bleiben.
Das heißt nicht, dass ihr irgendwo hinfallen und glauben sollt: „Oh, wir lernen so eine Menge, weil wir gestürzt sind.“ Ihr müsst aufsteigen, nicht fallen.

Wenn ihr in Sahaja Yoga etwas erreichen wollt, solltet ihr zuerst sehen, dass eure Gesundheit in Ordnung ist. Euer Verstand sollte normal sein. Ihr solltet ein normaler Mensch sein. Wenn ihr die Menschen immer noch „ankläfft“, dann müsst ihr wissen, dass etwas mit euch nicht stimmt. Wenn ihr in Tiefs fallt, eingeschnappt seid und immer noch Wutanfälle bekommt und in schlechter Stimmung seid, dann wisst, dass ihr noch kein Sahaja Yogi seid. Ihr könnt euch selbst beurteilen. Wenn ihr frei wie ein Vogel seid, dann seid ihr in Ordnung. Das heißt aber nicht, dass ihr die Straße entlang geht, anfangt wie ein Vogel zu singen und auf einen Baum springt. Ihr seht, bei jeder Analogie, die ich gebe, kann sich sich ein dummer Mensch sehr dumm benehmen. Aber ein Weiser wird sie besonnen für den richtigen Zweck einsetzen. Man muss verstehen, dass Sahaja Yoga durch Besonnenheit und Unterscheidungsvermögen, von besonnenen Menschen erkannt wird.

Eigentlich passiert Folgendes: Ihr klebt fest an einer einzigen Sache, und das ist euer Atma. Euer ganzes Wesen schwebt wie ein Patang (Spielzeugdrachen) überall hin, aber ihr seid nur mit einem verbunden, und das ist euer Geist. Wenn ihr das wirklich aufrichtig und ehrlich könnt… Sorgt euch nicht zu viel um euer Geld, eure Familie und andere alltäglich Dinge. Sorgt euch nicht darum, ihr müsst euch nicht darum sorgen! Gebt einfach ein Bandhan. Wenn es nicht funktioniert, Schluss damit. Was ist daran so falsch? Wenn es funktioniert, wunderbar. Nicht euer Wille ist wichtig, sondern: “Dein Wille geschehe.” Zuerst sagt ihr: „Dein Wille geschehe.“ Es ist bemerkenswert, dass euer Wille und eure Wünsche sich verändern, und was ihr auch sagt, geschieht. Aber wenn das passiert, dann entwickeln die Menschen ein Ego. Also seid vorsichtig. Es wird alles von der Shakti getan und nicht von euch, von eurem Atma, nicht von euch.

Ihr müsst das Atma sein, und sobald ihr das Atma seid, werdet ihr zu „Akarm“ (jenseits von guten und bösen Taten, ohne Karma), wo ihr nicht wisst, dass ihr etwas tut. Es funktioniert einfach. Ihr fühlt es nicht, ihr seid euch dessen nicht bewusst.

Ich wünsche Mir, dass eure Chakren nach diesen ganzen Vorträgen offen sind. Aber das ist alles meine Aufgabe. Ihr müsst allerdings auch einige Hausaufgaben machen. Ihr müsst auch arbeiten, und es selbst überprüfen. Seid wachsam. Versucht, euch im Spiegel zu sehen und prüft euch selbst. Wie ehrlich bin ich gewesen? Wie rein bin ich? Wie freundlich bin ich in der Kollektivität? Das ist in Sahaja Yoga sehr wichtig. Wenn ihr nicht kollektiv seid, wenn ihr sonderbar und merkwürdig seid, wenn ihr nicht mit anderen kommunizieren könnt, dann stimmt etwas nicht. Dann solltet ihr euch selbst so sehen, wie ihr seid und euch korrigieren.
Ihr trennt euch von euch selbst, wie ich meinen Sari ablege, um ihn zu waschen. Genauso tretet ihr neben euch und versucht, euch zu reinigen. So steigen Sahaja Yogis auf.

Wenn Sahaja Yogis aufsteigen, wird der Rest ebenfalls aufsteigen. Viele solche Sahaja Yogis werden so viele Menschen beeindrucken, dass diese ebenfalls aufsteigen werden. So kann alles sehr schnell aufsteigen.
Aber ihr solltet versuchen, höher zu steigen, ohne euch dessen bewusst zu sein. Das ist sehr wichtig. Die, die glauben, dass andere höher stehen als sie, irren sich leider ebenfalls, denn dass ist nicht so. Alles steigt zusammen auf. Niemand sollte sich auf eine Art minderwertig fühlen oder beleidigt sein, wenn jemand von ihm denkt, dass er noch nicht so weit ist. Lasst ihn das denken. Was macht es? Das Göttliche denkt nicht so. Ihr solltet mit all diesen kleinen Dingen sorgfältig umgehen. Aber ansonsten ist es in diesem Krita Yuga sehr leicht, das höchste Ziel, das Atma Sakshatkar (Selbstverwirklichung) zu erreichen.

Ich glaube, ich habe euch eine ganze Menge über das Sahastrara erzählt.