Radio 74 Interview (Auszüge)

Geneva (Switzerland)

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Radio 74 Interview, Genf -24.08.1983 (Auszüge)

Interview – 2 (09:55): 

Interviewer: Ich glaube persönlich an die Vorstellung der Reinkarnation und bin daran sehr interessiert. Es ist nicht … [Satz tlw.  unverständlich]. Was ist ihre Meinung zu diesem Thema?

Shri Mataji: Für die Menschen muss die Reinkarnation geben. Wir können das wie folgt verstehen: Angenommen Sie werden in als Jude, als Christ oder als Muslim geboren. Dann halten Sie an einem bestimmten Aspekt des Lebens fest, lernen aber gleichzeitig die anderen Aspekte nicht kennen. Ich habe das gesehen, als Ich einmal in ein muslimisches Land, in den Iran, gereist bin und die Leute dort zu Mir gekommen sind. Jetzt geht das ja nicht mehr, aber damals war das möglich. Als Ich diese Muslime gesehen haben, war Ich wirklich überrascht. Sie sahen aus, als wären sie in ihrem vergangenen Leben [Adjektiv unklar – klingt wie ‚astorned’] Brahmanen gewesen. Die Menschen bewegen sich wie ein Pendel und gehen von einem Extrem ins andere. Aufgrund seiner Liebe und seines Mitgefühls muss euch Gott der Allmächtige eine Gelegenheit geben, euch selbst zu korrigieren und das geschieht durch die Reinkarnation. Angenommen ihr würdet euch etwas wünschen, das zu viel ist, dann werdet ihr es bekommen und eine Lektion daraus lernen. Dann erkennt ihr es und denkt vielleicht: ‚Oh, das war nicht gut. Darum hätte ich nicht bitten sollen.’

Interviewer: Ich habe diesbezüglich einmal über ein mögliches Szenario nachgedacht. Angenommen es gibt Rassenunruhen und ein weißer Mann hängt einen schwarzen Mann auf. Könnte es in diesem Fall sein, dass der weiße Mann eines Tages als Schwarzer wiedergeboren wird, der dann ebenfalls gehängt wird? Und könnte es sein, dass der schwarze Mann, wenn er ein freundlicher Mensch war, in einem nächsten Leben als noch freundlicheres Wesen wiedergeboren wird? Wenn also jemand wirklich hasst und versucht anderen zu schaden, ist es dann richtig, dass dieser Mensch in einem anderen Leben als jenes Objekt wiederkommt, dass er gehasst hat?

Shri Mataji: Nein, es ist genau anders herum. Was passiert? Angenommen der weiße Mann hat, wie Sie gesagt haben, einen schwarzen Mann aufgehängt. Dann wird der schwarze Mann ein Geist werden und wenn der weiße Mann wiedergeboren wird, wird ihm der Geist des schwarzen Mannes Schaden zufügen. Er wird in ihn eindringen und der weiße Mann wird alle möglichen Krankheiten bekommen. Er kann auf diese Weise sogar Krebs bekommen, da all diese Krankheiten wie beispielsweise Myelitis (Rückenmarksentzündung) aufgrund von Angriffen aus dem kollektiven Unterbewusstsein entstehen. Sie dringen aus dem kollektiven Unterbewusstsein ein. Das ist es, was wir heutzutage sehen. Wenn Mir die Menschen erzählen, dass falsche Gurus aus Indien hier Macht über die Menschen ausüben und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen und all das, dann erkläre Ich ihnen, dass es sich dabei um eine subtile Attacke handelt. (12:39)

(16:28) Interviewer: Was würden Sie Menschen sagen, die von Armut geplagt werden? In vielen Ländern der Erde geht es Menschen so schlecht, dass ihnen jene, die in den reichen Ländern an der Armutsgrenze leben, noch immer unermesslich reich erscheinen. Was würden Sie Menschen sagen, die von Armut geplagt werden?

Shri Mataji: Jene, die sehr arm sind haben das gleiche Problem wie jene Menschen die sehr reich sind. So wie die Reichen all ihre Werte (Tugenden) verloren haben, haben auch die Armen all ihre Werte verloren. Die einen befinden sich auf einem Ego-Trip und die anderen auf einem Superego-Trip. Man muss jedoch den mittleren Pfad folgen. Menschen, die im Zentrum sind, bekommen als erste ihre Selbstverwirklichung und solche Menschen sind weder extrem reich noch extrem arm. All jene, die sehr erfolgreich sind, sind ego-orientiert und auch jene, die eine sehr hohe Stellung in der Gesellschaft einnehmen. All jene, die sehr arm sind, sind im Superego. Sie denken immerzu, dass sie so unglücklich und für nichts gut sind. Die Evolution der Massen müssen jene Menschen ausarbeiten, die im Zentrum sind. Weder extrem reich noch extrem arm. Wenn diese Menschen (die in der Mitte sind) einmal ihre Selbstverwirklichung bekommen haben, dann kann auch die Armut ganz leicht besiegt werden. Sie würden wahrscheinlich sagen, dass die Menschen in Indien meist arm sind – aber Ich würde sagen, dass Armut manchmal auch ein gewisser Segen sein kann. Diese Menschen lieben ihre Kinder und ihre Familie. Es gibt eine Zusammengehörigkeit. Wenn ein Land zu stark in die Armut abrutscht, üben meist die Geister von Verstorbenen zu starken Einfluss aus. In Indien ist das beispielsweise in Bengalen der Fall. In Bengalen haben sie sehr häufig diese toten Kräfte und Hexenkünste angewendet. Sie haben alles Mögliche gemacht und darum grassiert dort auch so viel Armut. Aber auch in Bihar haben sie diese Hexen- und Zauberkünste angewendet. UP (Anm.: verm. Uttar Pradesh), auch dort gibt es jede Menge Tantrikas und diese schrecklichen Hexenmeister, die diesen Superego-Style eingeführt haben. Es kommt aus dem kollektiven Unterbewusstsein. Dann gibt es aber auch Leute im kollektiven Überbewusstsein, und der schlimmste war Hitler. (18:50)