Shri Ganesha Puja

Hotel Riffelberg, Zermatt (Switzerland)


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Shri Ganesha Puja, Riffelberg (Switzerland), 2 September 1984.

Meine Freude kennt keine Grenzen, da wir zusammengekommen sind, um diesen heiligen Berg zu verehren, den wir Ganaraj genannt haben. Manchmal reichen Worte nicht aus, dem Fluss unserer Freude Ausdruck zu geben.

Ich komme zu euch als ein Symbol eurer Mutter, – aber der erste Sohn, der erschaffen wurde war Shri Ganesha. Und als dann die Mutter Erde als Symbol der Mutterschaft entstanden ist, erschuf Sie viele Ganeshas in diesem Universum. Im Weltall ist es der Stern beziehungsweise Planet Mars, der Shri Ganesha repräsentiert. All diese Symbole wurden für euch, die Sahaja Yogis geschaffen, damit ihr sie erkennt. All diese Symbole zu entschlüsseln ist einfacher, wenn ihr eine realisierte Seele seid. Wir hatten in der Vergangenheit so viele große realisierte Seelen, von sehr hohen Fähigkeiten, sie haben diese Symbole Shri Ganeshas vor langer Zeit erkannt.

Indien ist die mikrokosmische Form der ganzen Mutter Erde. Im Dreieck von Maharashtra gibt es acht Ganeshas, die Vibrationen verbreiten und von großen Heiligen Maharashtras erkannt wurden. Wie wir gesehen haben, hat Maharashtra, als Gnade dieser großen Heiligen, Menschen hervorgebracht, die Shraddha (Glauben an Gott) als höchsten Ausdruck ihrer Gefühle und ihres Herzens haben – besonders in Maharashtra. Wegen dieser hochgesteckten Vision ihres Geistes richten sich ihre Gedanken an Gott, wann immer sie etwas von dieser großartigen Natur sehen. Dank der Heiligen dieses Landes haben diese Leute diese Empfindsamkeit und diese Bewegungsrichtung.

Unglücklicherweise ist Shraddha im Westen etwas sehr Oberflächliches. Er verleitet sie zu etwas sehr Niedrigem, Schmutzigem, Unflätigem und Unheiligen. Statt sich dem Höchsten hinzugeben und die Großartigkeit des Höchsten zu genießen, wenden sie sich dem Fleischlich-Sinnlichen zu. Doch die Leute, die noch einfach leben, in den Dörfern, in der Natur, müssen die Bedeutung dieses heiligen Berges erkannt haben.

Vor abertausenden, Millionen von Jahren begann Mutter Erde, Ihren Ganesha zu formen. Wo der Himalaya steht, gab es zuvor einen großen Ozean. Allmählich begann sich der Himalaya aus dem Ozean zu erheben, auf eine flache Art und Weise wie ein Shiva-Lingam, – was im Ausdruck der Erscheinung der Tiere entspricht, sie haben Gehirne, die flach sind. Und als der Himalaya sich emporhob aus dem Meer, wurde Mutter Erde seitwärts gedrückt, – und legte so Ihren Sari in Falten, kann man sagen. Als nun diese Bewegung begann, gab der Sari Wellen von Vibrationen in solcher Weise ab, dass er sich an bestimmten Stellen bis zu einem gewissen Grad aufwölbte und wie Shri Ganesha wurde. Er war anfänglich flach, wieder von derselben Art.

Viel später entstanden mehr und mehr Falten, nämlich dann, als das menschliche Gehirn sein Ego entwickelte. So wurde das ganze Land emporgedrückt und ein anderes Land kam hinzu in solcher Weise, dass es einen Gipfel formte. Das Superego wurde angedrückt und zum Höhepunkt gebracht. Das geht synchron mit dem menschlichen Gehirn, da das ganze Universum auch in unserem Körper vertreten ist.

Die Hauptachse der Mutter Erde agierte als Rückgrat. Durch dieses Geschehen am Himalaya gab es wieder einen großen Druck auf all die Berge, die als Shri Ganesha erschaffen wurden. Und sie erhielten ihre endgültige Form, der Gipfel war erreicht.

Die Mutter Erde als Gauri erschuf all diese Ganeshas! Am anderen Ende dieser Gebirgsketten muss der höchste Berg sein, denn er ist dem größten Druck ausgesetzt. Der Mont Blanc sollte höher als dieser sein. Seht ihr, als er emporgedrückt wurde, wurde der Himalaya bis zu einem Punkt gehoben, bis zu einem bestimmten Punkt, und dann erschufen die Wellen Ganesha, in einer bestimmten Höhe, nicht zu hoch. Der Druck auf der rechten Seite war stärker, so offenbarte sich das Ego zum Beispiel im Mont Blanc. Auf der anderen Seite wurde noch ein Ganesha geschaffen, am anderen Ende, nahe Darjīling. [Gregoire: Ist der Mont Blanc auch ein Ausdruck von Ganesha? Shri Mataji: Nein, er ist ein Ausdruck des Ego. Gregoire: Er ist in Frankreich. Allgemeines Gelächter]

Es drückt sich also Shri Ganesha sogar in Darjīling aus, und man findet dasselbe Rot dort. Ich habe noch einen Shri Ganesha in Delphi gesehen, wo man sagt, es sei das Nabhi der Mutter Erde.

Auch wenn ein Shri Shiva Lingam geschaffen wird, wird gleichzeitig mit Ihm ein Shri Ganesha erschaffen, so wie in Amarnath, wo ein Tropfen Wasser immer auf eine bestimmte Stelle fällt und einen Lingam entstehen lässt, dazu tropft Wasser auch noch auf eine andere Stelle und erschafft Shri Ganesha – genau wie das Gesicht.

Der Ozean ist der Vater und die Mutter Erde ist eure Mutter. Aber wenn die Mutter Erde zum Berg wird, nennt man Sie den Vater. Der Grund dafür ist, dass Sie auf dieser Höhe den Vater oben auf Ihrem Kopf als Regen oder Schnee einfangen kann. So wird die Mutter zum Vater und so kann Sie die ganze Funktion von Mutter und Vater wahrnehmen. Nur in diesem Zustand empfing Gauri, „die Tochter der Berge“, Shri Ganesha, ohne Hilfe des Vaters, völlig unberührt.

Die Reinheit des Schnees ist 100-prozentig, und sie bedeckt die Mutter Erde, gibt die Gestaltung der Unschuld. All der Schmutz und die Verunreinigung, die in den Ozean gelangen, wird von der Sonne gefiltert, die auch Shri Ganesha ist, und wird zurückgebracht auf die Gipfel der Berge und Hügel, um sie zu bedecken.

Aber für Ganesha ist es ein großes Problem, in einem Land zu existieren, das Ihn nicht verehrt. Es hat keine Achtung, keinen Sinn für Respekt. Es gab immer das Bestreben, dass sie darüberklettern mit ihren egoistischen Ambitionen, die von niedrigem Niveau sind und äußerlich.

Wenn ihr die Berge so seht, sollte der Gedanke, der einem guten Menschen einfällt, sein: „Oh Gott, in dieser großartigen Form kann ich Dich sehen Und wie soll ich meine Unwissenheit besiegen? Wie soll ich meinen Berg des Hochmuts überwinden, um Dich zu sehen?“

Für einen egoistischen Verstand ist der Berg bloß eine Augenweide, und die Freude, ihn zu sehen, ist keine wirkliche, sondern eine Art Vergnügen für sie. Ihr Ego wird herausgefordert und sie wollen auf den Berg klettern, um zu zeigen, „wir sind höher als du!“

Wir in Indien hatten den Himalaya für abertausende von Jahren, aber niemand dachte je daran, seine Gipfel zu besteigen! Als die Engländer hier waren, begannen sie als Erste damit. Dann folgten die Franzosen, Portugiesen und Spanier, alle taten es, und die Inder sahen sie fassungslos an. „Was tun die da, warum wollen sie die Berge besteigen?“ Es ist besser, sie aus der Entfernung zu bewundern und zu verehren, als sie zu besteigen und dabei zu sterben.

Aber dieser egoistische Verstand kann noch weiter gehen, so wie in der Schweiz, wo sie mit Schiern auf die Berge gehen und die Hänge hinunterfahren. In jedem Sinne geht es mit ihnen abwärts. Und sie brechen sich dabei die Beine. Ein Sahaja Yogi wollte zum Schifahren hier herkommen, und Ich sagte zu ihm: „Geh nicht dorthin, es ist nicht erlaubt in Sahaja Yoga.” Und er kam mit gebrochenem Bein zurück.

Auf vielerlei Arten sind die Spiele so, dass sie nur das Ego zufrieden stellen. Ich kann kleine Kinder verstehen, die mit dem Schlitten fahren, aber große, alte Leute, die stundenlang so herumturnen, – Ich meine, haben sie nichts anderes zu tun? Das zeigt, dass sie keine Reife haben, sie sind noch immer dumme Kinder, die im Schnee spielen.

Was durch all diese Aktionen geschieht, ist, dass die heiligen Plätze wie Friedhöfe werden. Stellt euch vor, anstatt Blumen auf Shri Ganesha zu streuen, bedeckt ihr Seinen Körper mit Leichen. Noch dazu stoßen wir beim Schifahren diese harten Spitzen in den Körper von Shri Ganesha. Da ist kein Sinn für Respekt. Vielleicht respektieren wir uns selbst nicht, wir sind nicht reif genug. Das erste, das passieren sollte, ist, seine Hände zu Shri Ganesha zu falten und diese Dinge einfach sehen, genau das sollte all den Sahaja Yogis geschehen.

Die Unschuld muss entwickelt werden, um diesen Respekt zu haben; wenn ihr nicht unschuldig seid, könnt ihr keine Achtung haben. Im Zustand der Unschuld denkt ihr nicht, dass ihr die Weisesten seid und lasst jeden anderen dumm aussehen. Noch spielt ihr Spielchen und wertet andere Leute ab.

Aber was Ich gesehen habe, auch wenn sie schon in Sahaja Yoga sind, ist das Ärgste: sie spielen Spielchen, auch nachdem die Leute zu Sahaja Yoga gekommen sind! Sie tratschen und sagen allerlei falsche Dinge, die Ich nie zuvor gesagt habe. Ich höre so vieles, das Ich nie gesagt habe, Ich bin erstaunt, dass Sahaja Yogis solche Tratschmäuler sind. Ist das die Art, wie sich Shri Ganesha gegenüber Seiner Mutter verhalten würde? Im Glauben, selbst großartige Menschen zu sein, behauptet ihr: „Mutter hat das so gesagt und dies und das ist passiert!”

Ego ist Anti-Unschuld, und deswegen geben sie diesen unsinnigen Tratsch von sich, was Ich nicht verstehe, es ist so schmutzig. Ich kann das einfach nicht verstehen. Zum Beispiel gab es da eine Dame, die niemand heiraten wollte, außer einem, der zustimmte, sie zu heiraten. Und so fand die Heirat statt. Nun hat diese Dame oder vielleicht jemand wie sie, Geschichten verbreitet, dass sie die schönste Frau sei und jeder sie heiraten wollte, jeder die Hand erhoben hat! Ich habe nie jemanden aufgefordert, die Hände zu heben! Das ist nicht so, überhaupt nicht! Als Ich das hörte, war Ich geschockt! Diese Frau, die niemand heiraten wollte?

Da gibt es allerhand, das ihr aus der Vergangenheit mitbringt und ihr versuchen müsst, loszuwerden, ansonsten könnt ihr nicht hoch wachsen. Eine Person, die nicht unschuldig ist, kann Shri Ganesha nicht verehren! In Seiner rechten Hand trägt Er ein Parashu (Beil), das müsst ihr wissen, ein schreckliches Instrument, denn mit einem Hieb schlägt Er euch den Kopf ab, wie bei einer Guillotine. Jene, die nicht unschuldig sind, Tricks spielen, tratschen, sich schmutzigen Dingen hingeben, Er köpft sie.

Unschuld ist eine äußerst scharfe Angelegenheit! Sie kennt keinen Kompromiss, wie ihr im Leben Christi sehen könnt. Mit Seinem Rüssel schleudert Er die Leute nach links und rechts und befördert sie hinaus. Er beobachtet eine Weile und wenn die Leute noch immer halbherzig bleiben, werden sie aus Sahaja Yoga hinausgeworfen.

Niemand, der die Selbstverwirklichung erhalten hat, sollte denken, dass ihr IN Sahaja Yoga sein könnt, wenn ihr euch nicht der Unschuld zuwendet. Unschuld gibt euch vollkommene Aufrichtigkeit. Und Ganesha ist der Richter und Er ist der, der euch von der Peripherie in einem Bogen aus Sahaja Yoga hinausbefördert. Wenn ihr Sahaja Yoga verlasst, sinkt ihr hinunter, immer tiefer, und dann könnt ihr schreckliche „Mūladhara-Krankheiten“ entwickeln. Jene, die von Ihm geschlagen werden, sind  am  Schlimmsten dran. Wenn ihr in Seine Nähe kommt, seid auf der Hut. Prüft euch, seht euch selbst, achtet auf euch selbst.

Etwas anderes wurde Mir mitgeteilt, dass manche denken, sie seien großartige Sahaja Yogis, die aber nichts beitragen zu Sahaja Yoga außer Kopfschmerzen. Wenn irgendein vernünftiger Sahaja Yogi einem anderen Sahaja Yogi etwas Vernünftiges erzählt, dann zeigt dieser Kerl auf sein rechtes Vishuddhi, drückt es fest, um zu zeigen, dass dieser Yogi spricht, weil sein rechtes Vishuddhi ein Problem hat, – sehr verschlagen!

Ihr sollt keine Spielchen spielen, denn ihr schadet euch selbst, das sage Ich euch jetzt! Jene, die glauben, mit Schlupflöchern spielen zu können, müssen wissen, dass sie eine Schlinge um den Hals tragen. Wie die gefallenen Engel werdet ihr zu den größeren Höhen oder zu den Tiefen in den Sumpf gehen. Also versucht, ehrlich zu euch selbst zu sein.

Wenn irgendeine Nation irgendein Problem hat, Sünden begeht oder begangen hat, soll man euch nicht mehr abstempeln! Wenn ein Land hinterlistig ist, dann sollt ihr unschuldig sein. Wenn ihr von einer verschlagenen Sippe kommt, müsst ihr unschuldig sein. Wenn ihr von einem rücksichtslosen Clan kommt, müsst ihr äußerst wach sein. Wenn ihr von einem romantischen Volk kommt, müsst ihr äußerst rein sein. Ihr müsst die Sünden, woran wir leiden, ausgleichen.

Wenn ihr das Licht in der Dunkelheit seid, müsst ihr hell sein und nicht dunkel. Und ihr müsst Licht in der Dunkelheit geben, dem Dunklen geben, und nicht Dunkelheit auf euch selbst laden! Wenn ihr wirklich das Gefühl habt, dass die Vergangenheit eures Landes so oder so war, dann studiert es und erfahrt für euch selbst, dass ihr einfach anders sein müsst. Manche lieben die Bequemlichkeit – sie müssen sich davon lösen. Manche sind vergnügungssüchtig – sie müssen sich davon lösen. Manche sind von Männern und Frauen, vom Alkohol und ähnlichem versucht – sie sollten es völlig aufgeben und sich davon lösen.

Es gibt tiefere Sünden, die wir haben, von Hinterlist, Angriffslust, Schlauheit. All diese Dinge müssen studiert und verstanden werden, was wir für unser Land tun müssen, damit wir erst einmal völlig davon herauskommen, wie der Lotus aus dem Sumpf.

Wenn euer Land rassistisch ist, dann müsst ihr eine absolut integrierte, in die Gesellschaft eingegliederte Person werden. Auf diese Weise müsst ihr euch gegenüberstellen, damit ihr euch über den Rest von ihnen erhebt und ihnen mit gutem Beispiel vorangeht.

Ich kann euch sagen, Shiva toleriert viel Unsinn, denn Er mag es, zu verzeihen. Das Vishnu-Prinzip versucht mit ihnen zu spielen und sie zu bestrafen oder zu töten. Aber das Ganesha-Tattwa kennt keinen Kompromiss jeglicher Art. Und wenn es zu Ekadesha Rudra wird, und wenn Christus sich anschickt, in dieser Form zu kommen, dann wird es keinen Kompromiss geben, kein „Mataji”, kein Weinen, keine Ausrede oder Entschuldigung, nichts. Shri Ganesha selbst wird Leute in die Hölle werfen. Also hütet euch davor!

Heute müsst ihr in der Gegenwart von Shri Ganesha einen Eid schwören: „Was immer die Vergangenheit meines Landes ist, ich werde dem entgegenwirken!“ Zum Beispiel würde Ich sagen, dass die Inder nicht gut mit Geld umgehen können, in Geldangelegenheiten können sie schrecklich sein und manchmal verursachen sie ein Problem damit. Wir müssen also wissen, dass wir absolut ehrlich sein müssen, was Geld betrifft.

Es reicht nicht aus, nur unschuldig zu sein, sondern es sollte viel mehr bewiesen werden, dass die Leute wissen, dass sie unschuldig sind. Zum Beispiel habe Ich Meinen Schwiegersohn gefragt – er ist ein sehr ehrlicher Mann –, ob das Ehrlichkeit sein würde. Da antwortete er: „Das mag nach außen ehrlich aussehen, aber in seinem Wesen ist es keine Ehrlichkeit.”

Das ist es, wie man ehrlich sein muss, dem Wesen nach. Das Wesen der Ehrlichkeit ist Unschuld. Das Wesen der Aufrichtigkeit ist Unschuld. Das Wesen der Schönheit und der Glorie ist Unschuld. Und Unschuld gibt euch völlige Losgelöstheit.

Wenn wir uns also vor einem solchen Symbol der Unschuld verneigen, müssen wir wissen, was wir uns selbst betreffend getan haben. Was immer eure Vergangenheit war, löst euch davon. Seid das genaue Gegenteil dessen, was vorher so schlecht war; stark gegen all das, was ihr vorher wart, in der Dunkelheit. Das ist das Zeichen eures Charakters und eurer Stärke und wird der Welt zeigen, dass der Geist, der in euch erleuchtet ist, euch diese Stärke und neue Dimension gegeben hat.

Der zweite Eid, den wir nun vor Shri Ganesha leisten müssen, ist: „Ich werde ehrlich sein zu mir selbst. Ich werde mich nicht selbst täuschen zugunsten irgendjemandes”.

Nun ist die dritte größte Eigenschaft Shri Ganesha betreffend, dass für Ihn kein Gott existiert außer Seiner Mutter. Und ihr kennt alle Geschichten über Shri Ganesha; wie Er Seine Mutter verehrte. Denn Er weiß, Seine Mutter ist die Kraft und die Macht, und dass Er die Quelle eurer Weisheit ist. Er ist die Verkörperung der Weisheit, und die größte Weisheit, die Er hat, lautet: Es ist besser, die Mutter zu verehren als jemand anderen, da Sie die Kraft und die Macht ist. Gemäß Ihm könnt ihr sogar, wenn ihr den Vater treffen müsst, Ihn nur durch die Mutter erreichen, und zweitens ist der Vater nur der Zeuge. All Seine Sicherheit, all Seine Kräfte, all Seine Schönheit, und Unschuld kommen von Seiner Mutter.

Der dritte Eid, den ihr leisten müsst, lautet: „Für uns ist unsere Mutter so mächtig, warum sollten wir vor irgendetwas Angst haben? Wenn Sie uns die Weisheit geben wird, warum sollen wir es woanders suchen?“

Ich erscheine manchmal sehr unschuldig, aber Meine Unschuld ist, wie Ich denke, vollkommene Intelligenz. Und das ist der Grund, seht ihr, dass Leute Zeit brauchen, zu akzeptieren. Aber Leute wie Shri Ganesha, die die Weisesten sind von allen, kennen den „Trick”.

Noch einen Eid müssen wir heute schwören, dass wir jeden Sahaja Yogi von unserem Herzen respektieren werden, denn sie sind in der Form von Shri Ganesha erschaffen. Wir werden uns nicht über sie lustig machen, wir werden sie nicht auslachen. Solange sie in Sahaja Yoga sind, werden wir sie respektieren. Aber sie können hinausgeworfen werden, aus Sahaja Yoga ausscheiden. Aber solange das nicht geschieht, richtet euer Ego nicht auf andere Leute. Glaubt nicht, dass ihr alles versteht, denkt nicht, dass ihr alles wisst. Respektiert jede einzelne Person, nicht für das was sie gelesen oder gelernt hat, sondern weil sie eine große Seele ist.

Ich habe das Gefühl, der ganze Westen leidet unter einer einzigen einfachen Krankheit, nämlich dass sie nicht wissen, wie man andere respektiert. Was nicht ihrer Vorstellung entspricht, werden sie nie akzeptieren, noch werden sie es respektieren. Mit ihrem Ego wollen sie jeden beurteilen und verurteilen. Hört auf damit! Und sagt euch: „Ich weiß nichts, ich war ein dummer Narr mit meinem Ego!“ Werdet demütig in eurem Herzen, öffnet euer Herz und liebt einander. Respekt und Liebe sind die zwei Dinge, die ihr Shri Ganesha versprechen sollt. Wenn ihr das nicht könnt, wird euer Aufstieg sehr schwer werden.

Möge Gott euch segnen!

 

Heute habe Ich euch über Shri Ganesha erzählt, vor allem weil wir so viele Hochzeiten hatten. Und nun werden euch Kinder geboren werden. Aber kommt nicht auf die Idee, dass euch Shri Ganesha geboren wird. Manche Leute haben solche dummen Ideen, wie Ich beobachtet habe. Sie sind euch anvertraut und ihr müsst euch um sie kümmern. Sie müssen sich erst zum Niveau von Shri Ganesha entwickeln. Ihr müsst sie in diese Form bringen. Und gebt ihnen viel Frieden und Aufmerksamkeit. Ich fühle, dass Kinder sehr rastlos werden, wenn sie nicht voll massiert werden.

Daher ist es wichtig zu verstehen, wie man das Kind mit seinen Bedürfnissen versorgt, ohne es zu verderben.

Es ist ein großer Segen von Shri Ganesha, denn es ist Er, der das Kind erschafft im Leib der Mutter. Er wählt das Gesicht, die Farbe, alles. Mit Seiner magnetischen Kraft gelingt es Ihm, die richtigen Gene auszuwählen. Er tut all diese wichtigen Dinge für euch, ist die ganze Zeit beschäftigt, ruht niemals. Voll von Freude und harter Arbeit, beklagt Er sich nie. Er ist so eine große Stütze für eure Mutter. Deswegen sagt man, dass Er die Stütze der Kundalini ist. Auch als Christus erschaffen wurde, hieß es: „Du wirst die Stütze des Universums sein!”

Ihr seid auch alle Meine Stützen. Aber ihr müsst starke Stützen sein, denn Ich bin eine massive Person. Um Mich zu unterstützen, müsst ihr äußerst stark sein und gerade. Denn Ich habe euch nach dem Muster von Shri Ganesha erschaffen.

Möge Gott euch segnen!

 

H.H. Shri Mataji Nirmala Devi