Osterpuja (Auszüge)

Montague Hall, Hounslow (England)


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8. April 1985, Osterpuja, Hounslow, England  (Auszüge)

Das Grab, das wir geschaffen haben, haben wir selbst geschaffen, weil wir es den Menschen erlaubt haben, uns zu beherrschen. Wir haben ihnen erlaubt, diese Gräber für uns zu machen, wir haben ihnen erlaubt, Christus in uns selbst zu begraben, weil wir Angst hatten. Aber Christus muss auferstehen. […]

So erschaffen wir unsere eigene Sache durch unsere Konditionierungen, durch unsere Ängste, durch unsere absolut falschen Vorstellungen von Güte und Freundlichkeit und Mitgefühl. Im Licht des Geistes könnt ihr sehen, was wir als Mitgefühl betrachten ist nichts anderes als eine Art Sympathie, die euch nirgendwohin führt. Man sollte lernen, alles im Licht des Geistes (Atmas/Spirits) zu sehen, aber benutzen wir das Licht des Geistes (Atmas/Spirits) zu jeder Zeit? Wir tun es nicht. […]

Warum erlaubte Christus sich, gekreuzigt zu werden und darin begraben zu werden? Weil er sich auf die Ebene anderer Menschen herabsenken wollte, auf diese Ebene herunterkommen wollte, damit die Menschen sehen sollten, dass ihnen durch sein Leben gezeigt wird, dass man auferstehen kann. Nun hat die Auferstehung stattgefunden. Sahaja Yogis sind zweifellos auferstanden (oder: zu neuem Leben erweckt), aber immer noch ist ein Fuß im Grab. Und der zweite, ich weiß nicht, ob er draußen oder drinnen sein wird. Es ist erst zur Hälfte geschafft. Zweifellos ist ein Fuß natürlich draußen, aber er berührt noch nicht den Boden. Und der andere kann nicht angehoben werden, es sei denn, ihr drückt auf den Boden, auf diese Materie – nochmal, um ihn hinauszudrücken. 

Wenn ihr mit eurem Geist (Atma/Spirit) lebt, solltet ihr keine Ängste haben, ihr solltet euch keine Sorgen machen.