Public Program Day 1, We have to reach our absolute state

Wien (Austria)

1986-07-08 Public Program in University of Vienna, Austria, 96'
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Public Program, Vienna (Austria), 8 July 1986.

Ich verbeuge mich vor allen, die die Wahrheit suchen. Ihr habt bereits von dem System, das in uns existiert, gehört. Dieses Wissen ist das Wissen von den Wurzeln. Das Wissen, das wir über die äußere Welt haben, ist das Wissen über den Baum. Um also dieses Wissen zu verstehen, müssen wir es zu allererst als Hypothese betrachten, und wie ein Wissenschafter mit offenem Geist sollten wir versuchen zu prüfen, ob es wahr ist oder nicht. Wir wissen, dass wir uns vom Stadium der Amöbe zu diesem Stadium entwickelt haben, aber wir haben noch nicht unser absolutes Stadium erreicht. Wenn wir uns im absoluten Stadium befunden hätten, dann hätte es keine Kriege gegeben, keine Streitigkeiten, keine Kämpfe; unser Bewusstsein wäre ein kollektives Bewusstsein gewesen.

Heute sehen wir die Welt voll Verwirrung und Unruhe. Und es ist sehr schockierend, in die Zukunft zu sehen, in die wir unsere Nachkommen führen. Wenn wir verstehen, vor welch gefährlichen Abgründen wir heute stehen, werden wir nachdenklich: Was wird unsere Generation unseren Nachkommen übergeben?

Wir sprechen von Frieden, aber in den Herzen der Menschen gibt es keinen Frieden. Deshalb muss man erkennen, dass es irgendwelche Methoden geben muss und wir mehr tun müssen, um diesen Zustand des Friedens zu erreichen. All die äußeren Schritte auf wissenschaftlicher Ebene, auf emotionaler Ebene oder was immer ihr soweit ausgearbeitet habt, haben euch nirgendwo hingeführt.
Eine Person, die höher entwickelt ist, weiß, wie sie sich mit anderen Menschen in Beziehung setzt – nicht oberflächlich, künstlich, sondern innerlich. Also fehlt in dieser modernen Zeit etwas, nämlich die Tatsache, dass wir keine Beziehung zueinander knüpfen können. Völker streiten untereinander, sie kommen zu keinem Schluss, der unserer Nachkommenschaft Gerechtigkeit angedeihen lässt. Alle denkenden Menschen müssen also die Situation akzeptieren, dass eine Art von Transformation der Menschen nötig ist; und wir sollten deshalb über unser Land hinausgehen, über unser Wissen hinausgehen, um herauszufinden, ob da irgendeine Lösung vorgeschlagen wird.

Das Problem heute ist, dass wegen der religiösen Probleme die jungen Leute nichts von Propheten, Inkarnationen oder Heiligen hören wollen. Sie lehnen sie ab. Aber was immer diese sagten, ist die Wahrheit. In ihrer Essenz haben sie alle die Wahrheit gesprochen. Aber wir sind nicht auf ihrem Bewusstseinsniveau, nicht auf der Höhe ihres Verständnisses, deshalb haben wir Fehler begangen.
Lasst uns sehen, was Christus zu sagen hat. Er hat gesagt: „Ihr müsst wiedergeboren werden!” Nun gibt es Leute, die sich selbst als „Wiedergeborene” bezeichnen und herumstolzieren, als wären sie große Yogis. Wenn wir jemanden taufen, dann ist das alles künstlich. Seien wir ehrlich, wenn ihr ein wenig Wasser nehmt und es über jemandes Kopf gießt und sagt: „Du bist getauft!”, dann ist das nicht wahr. Was heißt denn „Taufe”? Lasst es uns ernsthaft betrachten: Gibt es irgendwo sonst Leute, die über die Taufe gesprochen haben? In jeder Religion haben sie davon gesprochen!

Nehmen wir Indien, dort bezeichnet man sie als „Selbstverwirklichung”, als Zweite Geburt. Wie ein kleines Ei kommt ein Mensch auf diese Erde und dann wird er ein freier Vogel. Aber niemand hat versucht, die Aufmerksamkeit der Anhänger darauf zu lenken, dass man die Erfahrung der Selbstverwirklichung tatsächlich wahrnehmen muss – auf dem Zentralnervensystem. In eurem Entwicklungsprozess, so wie ihr ein Mensch geworden seid, müsst ihr nun in eurem Wahrnehmungsvermögen selbst ein ‚Übermensch’ werden. Aber niemand hat überhaupt versucht zu sehen, dass es genau das ist, was die Propheten, die Heiligen und Inkarnationen gesagt haben.

Im Koran haben sie die Auferstehung beschrieben, die Zeit der Auferstehung. Seiten um Seiten haben sie diese Periode genau beschrieben, wenn die Menschen transformiert werden und auferstehen werden – sie nennen es Kiyama. Mohammed Sahib hat gesagt: „Zur Zeit der Auferstehung werden eure Hände sprechen.” Wie viele Muslime haben versucht, herauszufinden, wann ihre Hände nun zu sprechen anfangen? Dasselbe gilt für die Hindus. Darüber hinaus ist es so enttäuschend, dass in einem Land wie Indien, wo so viel über die Selbstverwirklichung gesagt worden ist, niemand dem seine Aufmerksamkeit widmet. Sie alle glauben, westliche Menschen seien vorbildliche, glückliche Leute, und wir sollten versuchen, ‚westlich’ zu werden. Ihr seid entwickelte Länder, also wollen alle Entwicklungsländer wie ihr werden. So hat die Hauptsache, die heutzutage getan werden muss, nämlich die Selbstverwirklichung, keinen Vorrang mehr, weder in unserem individuellen Leben noch sonst wo.

Ich bin froh, dass er ihnen bereits von den Zentren in uns erzählt hat. Doch können diese Zentren, obwohl sie in uns existieren, von den Ärzten nicht gefunden werden, denn sie sind Energiezentren. Um sie auf den Fingerspitzen zu spüren, müsst ihr euch zu einer höheren Seele entwickeln. Dann werdet ihr zur Medizin, zum Arzt und zur Diagnose. Jemand meinte, wenn man Sahaja Yoga betrachtet, erinnert es an Instant-Kaffee – es ist so, was soll man machen! In der modernen Zeit hat alles an Tempo gewonnen und auch eure Entwicklung muss Geschwindigkeit annehmen. Es ist sehr einfach zu verstehen.

Zum Beispiel wurde dieses Instrument (Mikrofon) früher von vielen Menschen entwickelt, viele Wissenschafter arbeiteten daran und es hat lange nicht ordentlich funktioniert, aber heute ist es perfekt. Ihr steckt es einfach an und es ist wie Instant-Kaffee. Das heißt, in der modernen Zeit seid ihr alle gerade bereit, sie zu bekommen. Und wenn ihr bereit seid, sie zu erhalten, warum sich Sorgen machen über den Zeitaspekt? Wenn es schnell geht, um so besser. Ich bin selbst überrascht, wie es ausarbeitet. Besonders in den Dörfern in Indien erhalten Tausende die Realisation in Sekunden, denn die Blütezeit ist gekommen, die Zeit der Auferstehung ist gekommen. Das ist das Jüngste Gericht. Ihr müsst eure Realisation haben, denn es gibt keinen anderen Ausweg. Ihr könnt nicht mehr weiter, ihr müsst aufsteigen. Dafür könnt ihr nichts zahlen. Das ist es, das ihr verstehen müsst: ihr könnt dafür nicht zahlen.

Ihr werdet staunen, die BBC-Leute erzählten Mir, dass das angelsächsische Gehirn nicht verstehen kann, wie etwas gratis sein kann, ohne Bezahlung. Es ist sehr verwunderlich. Nehmen wir an, wir müssen einen Samen pflanzen, wie viel zahlen wir Mutter Erde? Welche Mühe setzen wir ein? Die Mutter Erde hat die Kraft, den Samen sprießen zu lassen, fertig. Ihr müsst nichts dazu tun, es funktioniert einfach. Der Same ist bereit zu keimen und die Mutter Erde ist bereit, ihn sprießen zu lassen. So einfach geht das! Denn das ist die Triebkraft, das ist eine lebendige Kraft und das Geschehen ist ein lebendiges Geschehen. Natürlich, am Anfang hat jeder Baum nur ein oder zwei Blüten, aber zur Blütezeit gibt es viele Blüten, die zu Früchten reifen können.

Irgendetwas über Sahaja Yoga zu behaupten, wird nicht sehr weise sein, denke Ich. Denn, wenn Ich sage, es heilt Krebs, werdet ihr beginnen, an Mir zu zweifeln. Wenn Ich sage, es kann sogar Aids heilen, werdet ihr sagen: „Das ist zuviel!” Wenn Ich sage, es löst eure emotionalen Probleme, politischen Probleme, werdet ihr sagen: „Das ist zuviel!” Aber es sind die Menschen, die die Probleme geschaffen haben, und wenn diese transformiert werden, wie kann es Probleme geben? Wenn sie alle problemfrei werden, wie kann es dann Probleme geben?

Aber für ein angelsächsisches Gehirn ist es schwer, diese Situation einfach zu akzeptieren. Indien hat dieses Wissen seit Generationen, und sie hatten die Beschreibung der Persönlichkeit eines guten Gurus, genannt Satguru, und eines Aguru. Aguru bedeutet, er ist überhaupt kein Guru, er hat keine spirituellen Kräfte, er ist nur an Geld interessiert, er ist ein hinterhältiger Geselle, der auch ein Teufel sein könnte. Das ist alles detailliert beschrieben.
Im Jahr 1974 habe Ich in einer Halle, die viel größer als diese hier war, offen die Namen der Leute genannt, die Agurus sind. Aber das angelsächsische Gehirn liebte sie mehr als Sahaja Yoga. Sie sind Hals über Kopf zu ihnen gerannt. Und heute sehen wir, dass viele sehr schwer von ihnen verletzt wurden. Als Inderin fühle Ich Mich beschämt, absolut beschämt. Im Großen und Ganzen ist das indische Denken nicht geldorientiert, sondern geistorientiert. Für einen Durchschnittsinder sind das Höchste, was man im Leben erreichen kann, spirituelle Kräfte, der Geist, die Selbstverwirklichung.

Sogar bei der Geburt eines Kindes erstellen sie ein Horoskop, in dem sie feststellen, ob es einen Satguru bekommen wird oder nicht oder ob es ihm möglich sein wird, atmasakshatkara zu erreichen, was Selbstverwirklichung bedeutet.

Alle Agurus nutzten also eure Unwissenheit aus und kamen hierher und ließen sich hier genüsslich nieder. Aber das Gute an der Falschheit ist, sie wird bloßgestellt. Aber auch wenn sie heute bloßgestellt werden, ist der Schaden angerichtet. Aber Ich empfinde, jede Organisation, die im Namen Gottes Geld nimmt, ist ein Kult! Denn er hindert eine Person daran, etwas über andere zu wissen, und legt Scheuklappen an, damit ihr nicht seht was ihr tut. Das können wir zum Beispiel im Islam sehen oder bei den Christen.
Wie die Spanier nach Amerika gingen – kann man glauben, dass das Christen waren? Ich wurde selbst in einer christlichen Religion geboren und war erstaunt über die Missionare, die Leute mit angehaltener Pistole bekehrten. Ist das Christentum, ist das Christus? Ohne Gefühl in ihrem Herzen, ruchlos, absolut ohne Gewissen. Wie soll man verstehen, dass Christus diese Leute Seinen Namen verbreiten ließ, in Seinem Namen leben ließ, in Seinem Namen Geld verdienen ließ und Organisationen ins Leben rufen ließ?

Nun können wir die jungen Leute nicht tadeln, wenn sie Gott ablehnen, denn das beweist nicht, dass Gott gut ist, barmherzig, liebevoll. In Algerien waren 500 junge Leute, die fühlten, dass es keinen Gott gibt und sie wandten sich dem Kommunismus zu. Einer von ihnen kam zufällig zu Sahaja Yoga und er ging und verkündete allen: „Es gibt Gott, wir können es jetzt beweisen, der Beweis Gottes ist da!”, und er gab ihnen allen die Selbstverwirklichung. Also alles kann bewiesen werden, wenn die Kundalini aufsteigt. Das ist die göttliche Wissenschaft, aber dafür müsst ihr ausgerüstet sein. Ihr müsst zuerst die Prüfung bestanden haben, das heißt ihr müsst die Selbstverwirklichung erhalten.

Was immer geschehen ist, ist geschehen, vergesst es. Jetzt haben wir eine wundervolle Zeit vor uns. Wir müssen in das Königreich Gottes eintreten. Es ist nur eine Angelegenheit von Sekunden. Es ist so einfach, das verspreche Ich euch, Ihr könnt Mir glauben. Wir werden es heute ausarbeiten, wir werden es morgen ausarbeiten. Es gibt unendlich viel zu wissen. Aber ohne Augen ist es sinnlos, über Farben zu sprechen. Lasst uns die göttlichen Augen erhalten, die ihrer Ausstrahlung einen Glanz verleihen. Und dann können wir sehen, wie viel Wissen wir versäumt haben. Was wir bisher gewusst haben, war Nichtwissen.

Heute müssen wir versuchen, unsere Selbstverwirklichung zu erlangen. Zu diesem Zweck muss Ich euch um eine Einstellung ersuchen: Als Erstes sollt ihr euch für nichts verurteilen. Ihr sollt wissen, dass ihr der Tempel Gottes seid, ihr sollt nicht eure so genannten Sünden zählen, ihr sollt euch respektieren und euch selbst gegenüber wohlwollend sein. Das Beste wäre, sechzehnmal zu sagen: „Ich bin nicht schuldig, ich bin überhaupt nicht schuldig!“, und Ich bin sicher, es wird wirken.
Zweitens sollten wir darüber kein Konzept haben. Haltet euren Verstand offen und seht, was immer die Wirklichkeit ist.

Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr sie Mir stellen, bevor wir mit der Erfahrung beginnen; aber nicht zu viele Fragen, ansonsten verschwenden wir unnötig Zeit. Auch stellt Mir nicht solche Fragen, was mit diesem Guru und jenem Guru ist. Ich habe nichts über irgendjemanden zu sagen, weil Ich keinen Streit will. Ich hoffe, ihr fragt Mich Fragen, die konstruktiv sind und hilfreich für alle.
Vielen Dank!

Yogini: Shri Mataji, sie sagt, um Sie zu verstehen, muss sie einen Weg finden, ihre inneren Zweifel zu überwinden.
Shri Mataji: Sehen Sie, Sie haben imaginäre, eingebildete Zweifel. Nehmen wir an, Sie treten in das Haus ein, wissen nicht, was es ist, – sehen Sie selbst, machen Sie sich ein Bild. Aber eine Sache gibt es: Zweifeln Sie nicht an sich selbst, zu allererst! Das ist alles, das ist alles. In Ordnung?

Yogini: Shri Mataji, Sie will Ihnen einen Brief geben.
Shri Mataji: Ja, meine Dame? So viele Fragen sind da. Ja, natürlich, wann kann Ich ihn sehen?
Yogini: Er ist im Krankenhaus, Shri Mataji. Morgen am Nachmittag kommt er heim.
Shri Mataji: In Ordnung. Ich werde jemanden schicken, machen Sie sich keine Sorgen, in Ordnung? Was ist los mit ihm?
Yogini: Shri Mataji, sie sagt, das Kind hat eine Krankheit, die nur 40 Leute in Österreich haben, es ist etwas, wodurch der ganze Körper sich zu desintegrieren beginnt.
Shri Mataji: Bedeutet was? […] verstehe kein Deutsch, aber desintegrieren heißt was?
Yogini: Es ist eine Stoffwechselkrankheit, wo der Stoffwechsel zusammenbricht.
Shri Mataji: Wie heißt das auf Englisch?
Yogi: Es ist eine [unhörbar] Krankheit.
Shri Mataji: Ah, in Ordnung. Es ist ein Problem im Muladhara. Wir werden es herausfinden, in Ordnung. Möge Gott Sie segnen. So ein süßes Kind. Wie heißt er?
Yogini: Markus
Shri Mataji: Markus. In Ordnung, Möge Gott Sie segnen! Gut, irgendetwas anderes bitte? Ja bitte?
Bitte stehen Sie auf, bitte. Danke sehr!

Yogini: Er hat eine Mantra-Meditation mit einem falschen Mantra gemacht und ist in eine tiefe Depression gefallen.
Shri Mataji: Natürlich werden Sie das, so ist das! Ich weiß das. Das kann man heilen. Ihr sollt überhaupt keine Mantras sagen; es gibt keine Notwendigkeit dafür. Das ist TM, was Sie gemacht haben? Schrecklich, dieser Kerl. Dieser Mann hat soviel Geld mit euch gemacht. Ein schrecklicher Genosse! In Ordnung, spielt keine Rolle. Kommen Sie her, es ist leicht, aber sehen Sie die […] Der Grund, weshalb es so wirkt, ist der: wenn ihr nicht verbunden seid, sagen wir, euer Telefon ist nicht verbunden und ihr benutzt es, dann wird das Telefon kaputt. Es ist viel mehr als das, aber Ich werde Ihnen alles erklären, in Ordnung? Kommen Sie!

Er ist so ein Kerl, der ein Mantra gibt, das ‚Skorpionsschwanz’ bedeutet, inga, wie es in unserer Sprache heißt, in indischer Sprache, Sanskrit. Er verkauft (das Mantra) um 3000 Pfund, das ‚Skorpionschwanz’ bedeutet. Und es war alles ein großes Geheimnis, damit ihr es keinem Inder erzählt. Wenn ihr das einem Inder erzählen würdet, dann würde der laut lachen. Es gibt kein Sanskritwort wie dieses. Dann sagt er tinga, das ist, wenn man einen Daumen zeigt. Könnt ihr euch das vorstellen? All dieser Unsinn, jeden zum Narren zu halten! Nutzloser Zeitgenosse! Ich habe allerhand über ihn gesprochen, seit langem schon, er kann Mich nicht rechtlich belangen. Aber die Leute hören nicht auf Mich. Sollte er Mich verklagen, werde Ich ihn vor Gericht bloßstellen, aber er tut es nicht. Keiner von denen tut es. Wäre schön, wenn sie Mich verklagen würden, ist es nicht so?
In Ordnung, macht euch keine Sorgen, wir werden Sie wiederherstellen.
Was noch? Da ist eine Dame, die ihre Hand hebt. Ja, bitte?

Yogini: Shri Mataji, sie sagt, als Sie in den Raum kamen, spürte sie so ein starkes Gefühl, dass ihr Herz sogar stark zu schlagen begann und sie hörte nichts von der Einleitung, deswegen ist sie ein wenig besorgt, Shri Mataji.
Shri Mataji: Solche Liebe! Sie müssen Mich früher gekannt haben. So lieb von Ihnen!
Was noch? Ja, bitte!

Frage: Shri Mataji sprach gerade, dass es nicht lange dauert, um die Selbstverwirklichung zu verstehen oder zu erfahren. Wenn Mataji die Methode der Realisation erklärt [… unhörbar] können Fragen verstanden werden.
Shri Mataji: Natürlich, natürlich. Natürlich kann alles erklärt werden und nicht nur das, sondern Sie können Realisation geben. Sie werden ein Yogi.
Frage: Das ist die nächste Frage.
Shri Mataji: Ja, aber was wollen Sie, das Ich jetzt erklären soll?
Frage: Jetzt, wie die Realisation zu verstehen ist.
Shri Mataji: In Ordnung. Es ist eine gute Frage. Die Methode der Realisation ist, dass es eine Kundalini in uns gibt. In Ordnung? Das ist es, was er euch erklärt hat – er hat Mir gesagt, dass er es erklärt hat. Es gibt eine Kundalini, die Kraft in uns.
Frage: Entschuldigen Sie, Mataji, das was erklärt wurde, war auf Deutsch und es tut mir leid, ich habe nichts verstanden.
Shri Mataji: Das ist nicht gut, dann sollten Sie zu Meinem Aufenthaltsort kommen, Ich werde Ihnen alles erklären, denn es ist eine ziemlich umfangreiche Sache.
Frage: Kann Mataji Zeit erübrigen?
Shri Mataji: Selbstverständlich werde Ich das, warum nicht? Die Zeit ist für Sie. Jederzeit, morgen… Leben Sie hier?
Frage: Ich bin hier Mataji, zu welcher Zeit immer.
Shri Mataji: In Ordnung, in Ordnung. Das ist ein Inder, das ist ein Inder, seht ihr? Ich weiß, er mag vielleicht kein Deutsch verstanden haben, aber es ist in Ordnung, Sie können kommen und Mich besuchen, Sir. In Ordnung? Ja, bitte?

Yogini: Shri Mataji, er sagte, Sie sprachen über Christentum und dass die Leute sich nicht schuldig fühlen sollten, aber er sagt, dass Christus sagte, wir müssen uns schuldig fühlen, wir müssen …

Shri Mataji: Niemals, niemals. Niemals, niemals, Er hat es nie gesagt, es ist Paulus. Warum sollte Christus das sagen? Seht, Er wurde für uns gekreuzigt, Er hat für uns gelitten, ist es nicht so? Durch Seine Leiden werden all unsere Sünden – so sagte Er – vergeben, ist es nicht so? Es ist Paulus. Ihr folgt Paulus mehr als Christus. Denn Paulus war ein Jude und die Juden wollten nicht glauben, dass Christus für uns gelitten hat. Alle folgen Paulus, nicht Christus, nirgendwo; und Paulus, der keine Realisierte Seele war, er war Epileptiker, er hatte so viele Christen getötet – und ist dann plötzlich in der Bibel.

Nun gut. Mein Kind, du musst glücklich und voll Freude sein. Gut. Es tut Mir leid, Ich musste das über Paulus sagen, aber es ist eine Tatsache. Es ist alles eine Fehldeutung, in solchem Ausmaß – ihr werdet staunen –, dass der Bischof von Durham gesagt hat, „Christus habe keine unbefleckte Geburt aus der unbefleckten Empfängnis gehabt.” Diese Theologen, was verstehen sie von Gott? Ihr könnt nicht über Gott diskutieren, oder? Dann wurde er noch hoch geehrt vom Erzbischof von Canterbury in einer Kirche in York. Ein Gewitter hing über dieser Kirche und ein Blitz verbrannte das ganze Dach; und sie sagten: „Gott war sehr gnädig, nicht die ganze Kirche zu zerstören!”

Kennt ihr die Gegend, wo die Prostituierten in London leben, genannt Soho? All das ist im Eigentum der Kirche von England. Als man ihnen die Frage stellt: „Warum wollen sie das besitzen?”, entgegneten sie: „Wir kümmern uns um Frauen, die wie Maria Magdalena sind!” Es ist also in Ordnung, ihr Geld zu nehmen! Jede intelligente Person sollte wissen, dass das absurd ist! Christus hat gesagt: „Ihr sollt keine ehebrecherischen Augen haben!” – und sie besitzen einen Ort wie Soho in London. Wie erklärt ihr all diesen Unsinn?
Nun gut. Ja, noch eine Frage. Nicht zu viele. Noch eine, ja, bitte.

Yogini: Sie sagt, dass Christus die Sünden sehr ernst genommen hat, Shri Mataji.
Shri Mataji: Ja, das musste Er. Aber ihr versteht Christus nicht auf diese Weise. Für solche Leute ist es nur ein Spiel. Um Ihn zu kennen, müsst ihr zuerst die Selbstverwirklichung erhalten, dann werdet ihr euch wirklich in Ihn verlieben. Sogar die Juden, die Sahaja Yogis sind, sogar die Muslims, die Sahaja Yogis sind, sogar die Hindus, die Sahaja Yogis sind, verstehen Christus jetzt. Sie verstehen Shri Krishna, sie verstehen Shri Rama, sie verstehen Mohammed, sie verstehen jeden sehr gut.
Christus hat gesagt: „Jene, die nicht gegen Mich sind, sind mit Mir!” Wer sind diese? Aber Er durfte nur dreieinhalb Jahre leben, was kann man in dieser kurzen Zeit bewerkstelligen? Ich habe Mich mit sieben Hippies vier Jahre lang in London abgemüht. Es ist nicht einfach, sie sind schwierige Leute.
Noch einen, bitte. Ja, bitte!

Frage: Wie sehen Sie die Frau in der Zukunft dieser Welt?
Shri Mataji: Großartig! Frauen sollten keinesfalls versuchen, wie Männer zu werden, das ist schrecklich. Eine Frau ist eine Frau in ihrer eigenen Würde. Sie ist wie die Mutter Erde. Sie kennt ihre Kräfte nicht, das ist die einzige Schwierigkeit. Da gibt es keinen Grund, mit Männern zu kämpfen. Wir sind wie zwei Räder eines Wagens, beide sind gleichwertig, aber nicht dieselben. Eine Frau ist definitiv dynamischer als Männer sind, wenn sie ihre Kräfte kennt – als Mutter.

Frage: Was halten Sie von den Kundalini-Meditationstechniken von Bhagwan?
Shri Mataji: Bhagwan? Alles Unsinn! Ich will nicht über all das sprechen, denn es ist genau das Gegenteil. Nun erkläre Ich Ihnen eines, den technischen Teil davon. Sie können hier klar sehen, jener rote Kreis, das ist das Muladhara-Chakra. Das ist das Chakra, das den Beckenplexus kontrolliert, das auch unseren Sex kontrolliert. Nun, das ist unterhalb der Kundalini platziert; wenn Sie das deutlich ansehen, liegt es tiefer als die Kundalini. Also, wenn die Kundalini aufsteigt, hört jegliche Sexaktivität auf und ihr werdet wie ein Kind. Ihr werdet unschuldig, denn das ist das Zentrum der Unschuld. Deshalb hat Christus gesagt: „Ihr müsst wie die Kinder werden, um in das Königreich Gottes zu kommen!” Er ist genau das Gegenteil. Logisch müsst ihr verstehen, wissenschaftlich müsst ihr verstehen: Wer ist durch Sexaktivität in der Evolution aufgestiegen? Wir akzeptieren jeden Unsinn sehr leicht, aber Sinn wollen wir nicht annehmen.

[Frage unhörbar]
Shri Mataji: Bitte kurz stoppen, da sie übersetzen muss. Was hält er da für einen Vortrag?
Yogini: Er fragt wieder über Christus, Shri Mataji.
Shri Mataji: Er hält Mir einen Vortrag oder was? Nun gut. Vergesst das. In Ordnung. Was noch? Ja?
Nun ist er weggegangen. Ist er gekommen, um uns zu belehren oder was? Nun was ist die Frage?

Yogini: Er sagt, Shri Mataji, wenn die Kundalini aufgestiegen ist und eines der Chakras ein Problem hat, kann die Person dann von der Kundalini, die zu diesem Chakra kommt, Schaden erleiden?
Shri Mataji: Nein, nein. Das ist in Ordnung, Ihre Frage ist gut. Bitte setzen Sie sich, Ich werde das beantworten. Wenn die Kundalini aufsteigt, nährt und beruhigt Sie das Chakra. Sie ist Eure Erlöserin, Sie ist Eure Trösterin, Sie ist Eure Mutter. Sie ist Eure individuelle, eigene Mutter. Sie wird niemals einen Schaden zufügen, im Gegenteil, Sie besänftigt. Wir haben sehr falsche Vorstellungen von der Kundalini. Sie liebt Euch schon seit all euren Leben und wartet auf eine Gelegenheit, euch die Zweite Geburt zu geben. Also da gibt es nichts, um sich Sorgen zu machen. Es gibt Unmengen komischer Bücher, Ich weiß. Ich weiß nicht, warum sie so komische Bücher geschrieben haben, ohne etwas über die Kundalini zu wissen.
Nun, eine letzte Frage. Eine. Nur noch eine. Eine Frage von irgendjemandem. Nur noch eine Minute, lasst es. In Ordnung.

Yogini: Shri Mataji, er sagte, er mag keine Probleme damit haben, eine Person zu lieben, aber, wenn es sich um eine große Masse von Leuten handelt, die sich scheinbar eigenartig benehmen, dann findet er es schwer, die Massen wirklich zu lieben.

Shri Mataji: Richtig. Was Sie sagen, ist wahr. Aber Sie sind nicht der einzige, der die Selbstverwirklichung erhalten wird. Es gibt Tausende, die sie bekommen. Und ihr werdet kollektiv bewusst. So kennen Sie die Person, deren Chakras ein Problem hat, deren Chakras in Ordnung sind, und Sie können den Leuten helfen, ihre Chakras zu verbessern. Dann gibt es für Sie nichts mehr, das absolut gut oder schlecht ist, und sie können nicht anders, als diese Leute zu lieben, die dasselbe Bewusstsein haben wie Sie. Sie müssen sehen, wenn Sahaja Yogis vom Westen nach Indien gehen, in die Dörfer, wie sie einander umarmen, mit was für einer reinen Liebe sie sich begegnen. Keine Kleinlichkeit ist mehr in ihnen, kein Rassismus, kein Kastendenken, keine dieser Spielarten des Hasses. Es ist eine reine Rasse reiner Leute.

Nun noch eine, in Ordnjung? Das ist die letzte.
Wir werden jetzt eines tun: Sie stellen Mir die Frage heute, bitte, aber dann können Sie schreiben, andere können die Fragen aufschreiben und sie Mir geben. Morgen werde Ich sie beantworten. Denn sonst bleibt keine Zeit für die Selbstverwirklichung.

Frage: Was ist Ihre Beziehung zu Gott?
Shri Mataji: Ich denke, Sie sollten diese Frage nicht jetzt stellen, sondern es besser selbst herausfinden. Es wäre sinnlos, es jetzt zu sagen. Es ist sehr gefährlich. Als Christus sagte: „Ich bin der Sohn Gottes!”, habt ihr ihn gekreuzigt. Und als Mohammed sagte, dass Er der Prophet ist, vergifteten sie Ihn. Sogar in Indien wurden viele Heilige gequält, weil sie Heilige waren. Ich möchte noch länger leben. Deshalb will Ich es ihnen nicht sagen, aber finden Sie es besser selber heraus. Aber natürlich muss es da etwas geben, darüber besteht kein Zweifel.

Können Sie fragen, können sie es für morgen aufschreiben, meine Dame? Gut, sehr freundlich von ihnen.

In Ordnung, lasst uns jetzt unsere Realisation haben; nun ist es Zeit, jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Es wird nicht mehr als 10 bis 15 Minuten dauern. Aber diejenigen, die gehen wollen, können gehen. Wenn Sie für 5 Minuten hinausgehen wollen, können Sie gehen und zurückkommen. Es wird nicht mehr als 15 Minuten dauern. Aber stören Sie nicht, wenn wir dabei sind, die Kundalini aufsteigen zu lassen. Außerdem würde Ich Sie bitten, nicht hier zu bleiben, wenn Sie die Selbstverwirklichung nicht haben wollen, denn das kann anderen unangenehm sein. In jedem Fall können wir nicht dazu gezwungen werden. Ihr braucht den freien Willen, um darum zu bitten, es kann nicht aufgezwungen werden. Ihre Freiheit wird respektiert. Aber Sie müssen auch Meine Freiheit respektieren und uns nicht stören.

Da gibt es noch eine Sache. Ich würde Sie bitten, Ihre Schuhe auszuziehen, denn es ist gut, die Mutter Erde zu berühren. Und stellen Sie beide Füße parallel zueinander. Während dieser Zeit halten Sie die Augen geschlossen. Bitte öffnen Sie sie nicht, die Aufmerksamkeit sollte nach innen gehen, denn wenn die Kundalini eindringt, wird die Aufmerksamkeit hineingesogen, genau so. Wenn also ihre Augen geschlossen sind, ist es besser.

Die linke Seite repräsentiert die emotionale Seite oder die Kraft des Wunsches, die rechte Seite repräsentiert die Kraft der Aktivität. Um euch zu zeigen, wie man Ihre Kundalini erweckt, werde Ich euch sagen, welche Chakras berührt werden müssen – mit der rechten Hand, was sehr einfach ist. Erst werde Ich euch das zeigen und dann werde Ich euch bitten, die Augen zu schließen, und dann werde Ich euch Schritt für Schritt anleiten. Zuerst werdet ihr die linke Hand zu Mir strecken und die rechte Hand soll auf euer Herz gelegt werden, denn dort residiert der Geist/Spirit. Dann müsst ihr eure rechte Hand – wir arbeiten mit der rechten Hand auf der linken Seite –, auf den oberen Teil des Bauches legen, auf der linken Seite, das ist das linke Nabhi, wie wir es nennen, das linke Nabhi-Chakra. Dann legen wir diese rechte Hand auf den unteren Teil des Bauches, auf der linken Seite. Hier ist das Swadishthana-Chakra. Dann gehen wir wieder zurück und legen die Hand auf das linke Nabhi am Oberbauch auf der linken Seite. Dann legen wir unsere rechte Hand auf unser Herz, wo der Reine Geist residiert. Es ist das Anahata-Chakra, auf der linken Seite. Dann nehmen wir die rechte Hand und geben sie auf die linke Seite unseres Halses und drehen unseren Hals. Das ist das Zentrum des Vishuddhi, welches beeinträchtigt wird, wenn wir uns andauernd schuldig fühlen. Gerade jetzt ist es in einem schrecklichen Zustand, Ihr fühlt euch jetzt alle schuldig für nichts und wieder nichts. Wieder muss Ich euch auffordern, euch nicht schuldig zu fühlen. Dann haben wir das Agnya-Chakra hier, das wir mit beiden Handinnenflächen von hier und hier, genau so, pressen. Nun geben wir unsere Hand auf das ‚Back-Agnya’ am Hinterkopf und drücken unseren Kopf so zurück. Nun strecken wir unsere Hand und legen das Zentrum unserer Handfläche auf unsere Fontanelle, die in der Kindheit ein weicher Knochen war und pressen stark darauf, die Finger dabei ausgestreckt, und bewegen dabei die Kopfhaut siebenmal im Uhrzeigersinn. Das ist alles.

Dann werdet ihr allmählich spüren, wie die kühle Brise aus eurem Kopf kommt, – was wir nun tun werden. Also bitte schließt jetzt die Augen. Vergesst die Vergangenheit, denkt nicht an die Zukunft. Fühlt euch nicht schuldig.
Streckt nun eure linke Hand zu Mir und legt die rechte Hand auf euer Herz. Stellt beide Füße parallel auf den Boden. Bitte schließt die Augen und öffnet sie erst, wenn Ich es sage. Hier residiert der Geist. Jetzt müsst ihr Mir eine grundlegende Frage stellen, mit geschlossenen Augen, eine Frage in eurem Herzen; – ihr könnt Mich Shri Mataji oder Mutter nennen, wie es euch lieber ist: „Mutter, bin ich der Geist? Mutter, bin ich der Geist? Mutter, bin ich der Geist?” Stellt diese Frage dreimal. Dreimal bitte.

Nun legt eure rechte Hand – ohne die Augen zu öffnen – auf den oberen Teil des Bauches und drückt fest darauf, auf der linken Seite. Jetzt stellt ihr die Frage in eurem Herzen, wieder dreimal, die der ersten Frage folgt. Wenn ihr der Geist seid, seid ihr euer eigener Meister, euer eigener Guru, euer eigener Führer. Also stellt bitte wieder eine Frage: „Mutter, bin ich mein eigener Meister?” Dreimal bitte. Ihr müsst diese Frage mit voller Aufmerksamkeit und Konzentration stellen.

Jetzt bitte gebt eure Hand auf den unteren Teil des Bauches, auf der linken Seite und drückt fest. Das ist das Zentrum, das alle göttlichen Gesetze zur Wirkung bringt. Das ist das Zentrum, das euch das Reine Wissen gibt. Aber Ich kann euch nicht zwingen, wie Ich euch vorher schon gesagt habe, ihr müsst sagen, dass ihr das Reine Wissen wollt. Also fragt nun in eurem Herzen: „Mutter, darf ich das Reine Wissen haben?” Das fragt ihr sechsmal, denn das Zentrum hat sechs Blütenblätter.

Mit dieser Frage beginnt eure Kundalini zu steigen. Jetzt hebt eure rechte Hand auf die obere Seite eures Magens auf der linken Seite und drückt darauf. Hier müsst ihr mit vollem Vertrauen sagen – denn das ist das Zentrum der Meisterschaft –, ihr müsst sagen: „Mutter, ich bin mein eigener Meister!” Sagt es zehnmal bitte.
[Shri Mataji bläst in Ihre Handflächen]
Nun hebt eure Hand wieder zu eurem Herzen. Dieses Zentrum hat zwölf Blütenblätter. Hier müsst ihr wieder mit vollem Vertrauen sagen: „Mutter, ich bin der Geist!” Zwölfmal, damit die Kundalini durch dieses Chakra hindurchsteigt. Zwölfmal.

Jetzt hebt bitte eure rechte Hand, die linke zu Mir und die rechte auf die Seite des Halses zwischen Schulter und Hals und drückt fest und dreht den Hals nach rechts. Bitte legt eure Hand quer, von rechts nach links und dann dreht euren Kopf auf die andere Seite, nach rechts. Hier müsst ihr mit vollem Vertrauen sagen: „Mutter, ich bin nicht schuldig!”, sechzehnmal.
[Shri Mataji bläst in Ihre rechte Hand und auf Ihre Finger]
Wenn ihr euch noch immer schuldig fühlt – einige von euch –, könnt ihr es, um euch zu bestrafen, hundertachtmal sagen. Ich habe euch gesagt, ihr müsst euch selbst gegenüber positiv eingestellt sein.

Nun legt bitte eure rechte Hand quer auf die Stirn und sagt hier: „Mutter, ich verzeihe jedem!” Drückt dabei auf beiden Seiten der Stirn. Es ist nicht wichtig, wie oft, sondern ob es von Herzen kommt. Sagt von ganzem Herzen: „Ich verzeihe jedem!” Die Leute sagen, es ist schwierig, aber das ist ein Mythos. Ob ihr verzeiht oder nicht, es ist ein Mythos. Aber wenn ihr nicht verzeiht, spielt ihr in die falschen Hände. Also legt bitte eure Hand quer über die Stirn und presst auf beiden Seiten und sagt von eurem Herzen: „Mutter, ich verzeihe jedem!”

Jetzt legt diese Hand auf den Hinterkopf und hebt euren Kopf; drückt euren Kopf nach oben. Nun müsst ihr zu eurer eigenen Zufriedenstellung sagen: „Mutter, wenn ich einen Fehler begangen habe, bitte verzeih mir!” – Von eurem ganzen Herzen.
Hebt jetzt eure Hand und streckt eure Handfläche und legt das Zentrum eurer Hand auf die Fontanelle und drückt fest darauf, oben auf dem Kopf, siebenmal. Hier müsst ihr nun sagen – Ich kann euch nicht zwingen –, ihr müsst sagen: „Mutter, bitte darf ich die Selbstverwirklichung haben?”, oder: „Mutter, bitte gib mir meine Selbstverwirklichung!” Bitte sagt es siebenmal. Bewegt die Hand im Uhrzeigersinn.
[Shri Mataji bläst ins Mikrophon]

Nehmt eure Hand bitte herunter. Bitte streckt beide Hände zu Mir. Bitte öffnen Sie nun die Augen. Bitte öffnet eure Augen langsam. Jetzt strecken Sie die rechte Hand zu Mir und mit der linken Hand können Sie über dem Kopf spüren: kommt da eine kühle Brise? Mit der rechten Hand zu Mir, rechte Hand zu Mir. Mit der linken Hand. Etwas höher, etwa 10 oder 15 Zentimeter – manche spüren sie auch hier. Höher, höher, … da ist eine kühle Brise. Zweifelt nicht an euch, gebt eure Aufmerksamkeit hierher.

Jetzt die linke Hand zu Mir und die rechte Hand über den Kopf. Es mag ein wenig Hitze kommen, das macht nichts. Ein bisschen höher. Nun die rechte Hand zu Mir und die linke Hand.
Ihr dürft beide Hände über den Kopf strecken, genau so, und stellt die Frage: „Ist das die kühle Brise des Heiligen Geistes? Ist das Brahma-Shakti? Ist das das göttliche ruh?”

Jetzt nehmt sie bitte herunter. Seht für euch selbst: Fühlen Sie eine kühle Brise auf Ihren Händen? Etwas höher. Nun betrachtet Mich ohne zu denken. Können Sie das?
Ihr habt sie bekommen! Diejenigen, die die kühle Brise auf dem Kopf oder auf den Händen gefühlt haben, bitte hebt beide Hände. Seht euch das an – Österreich. Großartig! So viele von euch.

Ihr werdet euch heute sehr friedvoll fühlen. Diskutiert nicht darüber. Einige haben nichts gespürt – das macht nichts. Aber diskutieren Sie nicht, sprechen Sie nicht, keiner. In Stille geht und schlaft und morgen kommt wieder. Wir müssen sie jenen, die sie nicht bekommen haben, geben und jene, die sie erhalten haben, sollen gefestigt werden. Bringt auch eure Freunde. Jene, die sie nicht erhalten haben, sollen nicht enttäuscht sein – sie werden sie erhalten. Aber denkt nicht darüber nach, denn ihr verliert eure Vibrationen, werdet herunterkommen.

Möge euch Gott alle segnen!