Shri Kartikeya Puja

Munich (Germany)


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Shri Kartikeya Puja. Grosshartpenning, Munich (Germany), 13 July 1986.

Nun findet der Krieg auf subtilerer Ebene statt. Jetzt müssen wir verstehen, daß all diese Dinge einen derart vernichtenden Effekt auf die Persönlichkeit der Menschen im Westen ausgeübt haben. Daher ist die erste Anstrengung, die ihr unternehmen müßt, sie zu reparieren, sie wieder einzurichten – sie auf eigenen Beinen stehen zu lassen – denn ihr habt eure Persönlichkeit, eure Tradition verloren. Ihr seid nirgends verankert, habt keine Wurzeln, und habt begonnen, allem nachzulaufen, was hereinkam, um damit „intellektuelle Erfahrungen“ zu machen.

Die Frauen sind sehr unabhängig geworden und dachten, sie könnten ihre Probleme alleine bewältigen, und so wie die Männer zu werden. Hier wurde ihr Problem nur schlimmer – weil eine Frau eine Frau ist, und nur eine sehr kleine Nuance als „der Mann in ihr“ bezeichnet werden kann. Wenn sie versucht, was sie hat zu verdrängen, und dafür etwas forciert, wovon sie nur sehr wenig hat, wird sie komisch.

Sie kann auch von so vielen Männern, die schon gestorben sind, besessen werden – der Wunsch männlich zu werden kann so viele Bhoots anziehen, die sich Zugang zu einer weiblichen Seele verschaffen wollen! Und sobald sie diesen Zugang haben, haben sie ein Frauengewand, hinter dem die Denkweise eines Teufels steckt, aus der Frau gemacht – und die kann das nicht sehen, weil sie mit dieser teuflischen Art – in weltlicher Hinsicht vielleicht – erfolgreich ist! Solche Frauen mögen finanziell ganz gut dastehen, vielleicht können sie jeden dominieren, sie sind vielleicht genauso pingelig wie Männer, völlig auf das Faktische versteift, sehr ordentlich, herausgeputzt, doch bar jeder Schönheit und Liebenswürdigkeit. Letztlich werden sie wie Vampire. Nun, obwohl der Krieg vorbei ist, arbeitet er immer noch durch die deutschen Frauen aus, wie ich meine. Ich habe gehört, dieses Problem bestand bereits zuvor, und da bezeichnete man solche Frauen als Amazonen. Nun diese Geschichte wiederholt sich gerade wieder.

Eines andren Tags hatte ich ein Gespräch mit einer Dame aus Deutschland und ihre Einstellung hat mich sehr überrascht, weil ich fühlte, daß sie in ihrem Inneren immer noch ein Nazi war, ein Nazi-Bhoot saß in ihr. Sie war eine gespaltene Persönlichkeit. Auf der einen Seite redete sie in einer süßen Weise, auf der anderen Seite war sie ein Nazi und ein Faschist!

Sie haben ihre Argumente sehr schlau zusammengestrickt. Das erste was sie sagen können, ist daß sie sich mit unterdrückten Völkern, wie den Indern, solidarisieren würden: „Inder sind Arier, wir sind Arier, und daher Menschen, die mit Ariern sympathisieren.“ Inder seien spirituelle Menschen und sie glauben, wie die Inder zu sein … lauter so Zeug! Nun, könnt ihr das glauben?

Die Qualität des Lebens soll besser werden. Das ist der Punkt.

Die Qualitäten der Männer sind andere als die der Frauen, habe ich euch vielmals gesagt, und wenn Frauen versuchen wie Männer zu werden, können sie zu gar nichts wirklich kommen! Wir hatten viele von der Sorte, Maos Frau und die von Xiang-Kai-Shek. Jetzt diese neue Frau Carlos – heißt sie Carlos? – Marcos, Marcos. Es gibt so viele Frauen wie sie, sie bringen immer alles durcheinander, wenn sie versuchen wie Männer zu sein.

Aus der Geschichte kennen wir viele Frauen. In Indien besonders. Da gab es Frauen wie Jhansi Ki Rani, die gegen die Briten gekämpft haben. Sie war Witwe. Sie band sich ihr Kind auf den Rücken und kämpfte. Man sagte, ihr Pferd sprang über 60 Meter vom Turm einer Befestigungsanlage, und später schrieben die britischen Offiziere, daß sie, obwohl sie Jhansi nun hätten, und der Sieg damit an sie ginge, der Ruhm doch bei Jhansi Ki Rani bliebe. Wir hatten große Frauen in Indien wie Noorjahan , Chand Bibi Ahlliya Bai , sie alle waren Frauen, aber keine hatte das Ego der Männer. Wenn es darauf ankommt, dann können wir Frauen arbeiten, mit den Männern zusammen im Bureau, aber wir brauchen deshalb keine Männer zu werden!