Sahastrara Puja, Jump Into the Ocean of Joy

(Italy)


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Sahastrara Puja, „Jump into the Ocean of Love“. Sorrento (Italy) 6 May 1989.

Letzte Nacht war eine Nacht völliger Dunkelheit. Erst jetzt begann die erste Phase des Neumondes. Wir haben uns heute versammelt, um den, an dem Tag als das Sahastrara geöffnete wurde, zu feiern. Ihr konntet auch auf den Photos, welche mein Gehirn zeigten, sehen wie das Sahastrara sich öffnete. Es ist großartig, wie die Fototechnik der heutigen Zeit das Licht, welches dem Gehirn entspringt, wiedergeben kann. Auf diese Weise kann die Existenz des Göttlichen, sowie die Meine bewiesen werden. Ihr könnt euch dadurch überzeugen, wer Ich wirklich bin. Dies ist ungeheuer wichtig, denn dies ist die Zeit, welche Beweise verlangt. Es ist eine der Bedingungen, dass Meine Ankunft von allen Sahaja Yogis uneingeschränkt erkannt wird. Nun lasst uns sehen, was in den Gehirnen der Menschheit heutzutage vorgeht.

Das Sahastrara der Menschen von heute wird attackiert. Obwohl die Angriffe auf das Sahastrara schon lange stattfinden, waren sie nie so schlimm wie in der heutigen Zeit. Man versucht, die lymbische Zone unempfindlich zu machen – mit depressiver Lektüre, Gedanken- und Musik, wie all diese unsinnigen griechischen Tragödien. All diese Dinge kamen vom Mittelalter und zogen sich bis in die heutige Zeit, welche auch in keiner Weise zur Verbesserung unserer lymbischen Zone beigetragen hat. In der Vergangenheit neigten wir zu Depressionen, griffen deshalb zum Alkohol, um die täglichen Miseren ertragen zu können. Darauf folgte die Neuzeit, durch welche wir ins andere Extrem verfielen. Wir wurden tiberaktiv und somit wurde auch unser Gehirn überaktiv. Um mit dieser Überaktivität fertig zu werden, griffen wir zu Drogen. Vorerst waren die Rauschgifte noch leichter Art, wurden aber nach und nach durch erhöhte Mengen schwerwiegenderer Arten ersetzt. Dies schien den Menschen der einzige Weg, um mit den so genannten Spannungen fertig zu werden.
In der heutigen Zeit sind wir nämlich mit einer Situation konfrontiert, die wir Spannungen nennen. In der Vergangenheit sprach niemand von Spannungen. Heute hört man unentwegt nur: „Ich leide unter Druck, ich stehe unter Spannungen!“ Was ist nun diese Spannung, dieser unerträgliche Druck im Kopf? Er ist auf Meine Ankunft zurückzuführen. Die lymbische Zone will Mich erkennen und die Kundalini versucht in den Leuten aufzusteigen. Wo immer ihr hingeht verursacht ihr Vibrationen und diese Vibrationen wiederum geben der Kundalini eine Nachricht. In einigen Menschen steigt sie somit teilweise oder bis zum Sahastrara auf, fällt dann aber wieder zurück, weil sie nicht erkannt wird. Wann immer die Kundalini nun erfolglos versucht aufzusteigen, weil das Sahastrara nicht geöffnet ist, verursacht dies jenen Druck im Gehirn, welchen die Menschen als Spannung verspüren, aber nicht erklären können. Es ist als wäre ein Tor geschlossen. Sogar jene die ihre Wiedergeburt bekommen haben, aber das Sahastrara nicht in Ordnung halten, leiden unter diesem Druck.
Obwohl das Sahastrara schon vor einigen Jahren geöffnet wurde, gibt es für uns noch Dinge zu tun. Vor allem das Reinigen des Sahastraras. Zuerst kam das Durchbrechen das Sahastraras und sich das Brahmarandhra öffnete spürte man die Gnade, welche in unser Ida und Pingala (rechte und linke Seite) strömte.

Die Gnade, nicht die Kundalini! Die Gnade, welche Chaitanya (Vibrationen) ist, beruhigte unsere rechte und linke Seite, wodurch unsere Chakras sich mehr und mehr öffneten und dadurch vermehrt Fäden der Kundalini aufsteigen konnten. Deshalb sage ich den Sahaja Yogis immer wieder wie wichtig es ist, das Sahastrara rein zu halten. Ist nämlich das Sahastrara in Ordnung, sind es die anderen Chakras auch. Wie ihr wißt, liegen die Kontrollzonen der Chakras im Sahastrara rund um die lymbische Zone. Wenn also das Sahastrara rein ist, arbeitet alles ganz anders aus. Leute fragen mich immer wie man das Sahastrara rein hält!
Ihr wißt, ich residiere im Sahastrara. Ich inkarnierte auf dem Lotus der 1000 Blüten, deshalb konnte ich es auch aufbrechen. So wie ihr mich seht, bin ich Mahamaya, die Illusion, welcher ihr immer ausgesetzt seid. Es musste so sein, denn ihr hättet mich mit all den abstrakten Farben und Lichtern, die von mir ausgehen, nicht verkraften können – so wie ihr gestern auf den Fotos gesehen habt. Das Sahastrara ist der Tempel eurer Mutter. Wenn ihr sagt, dass ihr mich in eurem Herzen plaziert, gebt ihr Mich in Wahrheit ins Sahastrara. In der lymbischen Zone, an der Stelle der Fontanelle befindet sich das Kontrollzentrum des Herzens und dies wiederum ist der Sitz von Sadashiva bzw. Shiva.
Wenn ihr Mich nun in euer Herz nehmt, nehmt ihr Mich eigentlich ins Sahastrara, Das Problem liegt nun darin, Mich vom Herzen ins Sahastrara zu bringen oder umgekehrt, vom Sahastrara ins Herz. Menschen, welche sehr feinfühlig sind, wie in Europa z.B. die Italiener, geben ihre Hand aufs Herz sobald sie Meiner ansichtig werden. Darum geht es. Wenn ihr versucht, Mich in eurem Herzen zu spüren, ist es viel einfacher. Ihr könnt natürlich fragen, „Wie macht man das?“

Nun, IHR MÜSST MICH LIEBEN, WIE ICH EUCH LIEBE! IHR MÜSST EUCH GEGENSEITIG LIEBEN, DENN IHR SEID ALLE IN MW! Man kann niemandem das Lieben lehren. Liebe kommt von innen und manifestiert sich, wenn das Herz offen ist. Ihr solltet vielmehr untersuchen, wodurch verhindert wird, dass ihr diese Liebe spürt!

Erstens durch Konditionen, Bedingungen! Im Westen wird es beinahe als Sünde betrachtet Liebe zu zeigen. Es braucht seine Zeit zu sagen: „Ich liebe dich“, aber „Ich hasse dich!“ sagt beinahe jedes Kind leichtfertig, obwohl es Sünde ist, wenn man sagt: „Ich hasse dich!“ Man muss sich angewöhnen zu sagen: „Ich liebe dich!“ Es kann doch nicht schwer sein eine Person zu lieben, die einem so nahe steht! Wenn einem jemand Gutes getan hat, dann hat man denjenigen doch lieb. Wenn nun die Adi Shakti selbst einem die Wiedergeburt gegeben hat, wenn sie sagt. dass wir alle in ihr vereint sind, sollte es ein Leichtes sein, Sie, und einander zu lieben! Durch diese Liebe vollzieht sich die Reinigung des Sahastraras. Eine Liebe, welche nicht bedingt ist und keine Gegenleistung verlangt! Wir werden von Bedingungen gelenkt, sie halten uns ab oder veranlassen uns, jemanden zu lieben bzw. zu hassen.. Ich gebe euch ein
Beispiel: Ich las kürzlich einen interessanten Artikel. Die Überschrift lautete: „Wer hat die Romantik auf dem Gewissen?“ Der Autor sagte: „Die Friseure“ – und Ich wunderte Mich, wie die Friseure mit dem Ende der Romantik in Verbindung gebracht werden sollten. Es ging um eine Frau verheiratet oder verlobt – ich weiß es nicht – die sich beim Friseur eine andere Frisur machen ließ. Daraufhin meinte ihr Freund, oder Gatte: „Grässlich, ich hasse dich, wie kannst du dir so eine Frisur machen lassen!“ An Hand dieses Beispiels möchte Ich euch zeigen, wie abhängig wir von „Konditionen“, eingebürgerten Bedingungen sind. Weil er eine Art von Frisur bevorzugt, liebt er. Wenn sie sich nun eine neue Haartracht machen lässt, hasst er es! Allein die Bemerkungen: „Ich mag es, oder ich mag es nicht“ sind ein Zeichen dafür, dass die Bedingungen zu stark sind. Wenn man nun ordentlich angezogen und frisiert das Haus verlässt und jemand sagt: „Oh, ich hasse es, wie du aussiehst“, sind wir doch verletzt. Inwiefern haben wir überhaupt das Recht, jemanden nach unseren persönlichen Kriterien zu beurteilen? Schließlich sind wir doch keine Richter, die an ein Gesetz gebunden sind. Warum sagen wir nun solche beleidigenden Dinge? Etwa um jemanden weh zu tun? Wir sollten niemanden mit abschätzenden Bemerkungen verletzen, sondern viel häufiger und großzügiger mit Nettigkeiten umgehen. Man könnte ja sagen: „Es gefällt mir wie du dich kleidest, aber du könntest es noch verbessern.“ Wenn man erreichen möchte, dass jemand ansprechend und vorteilhaft aussieht, wäre das ein Zeichen der Liebe.
Diese Bedingungen führen soweit, dass wir uns vom Charme, der Intelligenz und dem Charisma eines Menschen beeinflussen lassen. All diese Konditionen sind im Gehirn verankert. Man bildet sich ein, dass man einen Menschen aufgrund seines persönlichen Stils und Eigenschaften liebt. Es gibt noch andere Gründe wie z.B. das Geld. Wir bilden uns ein, jemanden zu lieben der reich ist, obwohl wir wissen, dass er seinen Reichtum, sein Geld, nicht hergeben wird. Aber es reicht uns, dass er es hat. Oder jemand wird geliebt wegen seines Autos etc. AU diese fixen Ideen sind „Killer“ der Liebe. Wenn die Liebe verloren geht, kann man auch keine Freude mehr spüren. Ich sage immer: „Liebe und Freude sind ein und dasselbe!“ Es geht dann noch tiefer, wird subtiler und subtiler. Beginnen wir mit der Liebe zu unseren eigenen Kindern. Das ist etwas ganz normales. Natürlich gibt es auch Leute, die nicht einmal ihre eigenen Kinder lieben. Wenn man aber zu sehr mit dieser Liebe verhaftet ist und dauernd mit „das ist mein Kind, das ist mein Kind“ fortfährt, ist dies das Ende der Liebe.
Wie Ich euch schon sagte, steigt der Lebenssaft des Baumes in jeden Ast, jede Blüte und jede Frucht und kommt zurück. Er ist nicht verhaftet. Wenn man verhaftet ist mit einem Teil oder einer Blüte, weil sie schöner ist als die andere. wird der Baum sterben und die Blüte auch. Also ist verhaftete Liebe nicht Ziel führend. Ihr müsst eine Liebe entwickeln, welche nicht verhaftet und unabhängig ist. Die spirituelle Liebe ist von dieser Art. Konditionierte Liebe ist anders. Eine konditionierte Liebe kann nur begrenzt lieben, weil sie eben konditioniert ist. Dann kommt das Ego. Ego ist der größte Feind in uns. Es bildet sich in Form eines Ballons in unserem Kopf. Ego verursacht uns große Spannungen. Im Fall von Konditionierungen könnte man sagen, wir z.B. sehen einen Teppich, der einem aufgrund von festgefahrenen Bedingungen missfällt. Hier geht es um eine niedrige Stufe der Konditionierung. Auf höherer Ebene würde höchstens eine besondere Liebe gegenüber seinem eigenen Landes empfunden werden. Wie etwa „Mein Land ist das Beste!“ Ob es nun Menschen tötet, oder den Weltfrieden gefährdet. Es ist in Ordnung. es ist unser Land und somit das Beste. Wir bringen es nicht fertig, unser Land zu kritisieren. Aber es wird noch subtiler auf der intellektuellen Ebene. Da ist es noch ärger. Wenn man es mit dem Gehirn verstanden hat. Es ist erstaunlich. Ich habe ein Buch gelesen von Rabindranath Tagore, in welchem ein Engländer ein sehr beeindruckendes Vorwort schrieb, Er sagte, dass die Kreativität im Westen im Sterben begriffen ist, weil viel zu viel kritisiert wird. Er fragte einen indischen Herrn, ob bei ihm zu Hause nicht kritisiert werde. Er antwortete: „Oh natürlich, wir kritisieren z.B. das Wetter, wenn der Regen ausfällt und dadurch Probleme entstehen.“ Der Engländer sagte: „Nein, nein, ich meine kritisiert ihr Poeten, Künstler?“ Der Inder antwortete: „Ist so etwas für Kritik gedacht? Was immer der Poet gefühlt hat, hat er geschaffen und zu Papier gebracht. Wenn er natürlich etwas Vulgäres schreibt, dann mögen wir es nicht. Wenn aber ein Verstand etwas geschaffen hat, muss es doch schön sein! So etwas kritisieren wir nicht. Da wir so etwas selbst nicht schaffen können, haben wir auch nicht das Recht es zu kritisieren.
Wir haben festgelegte Normen für alles entwickelt. Wenn nun etwas nicht in diesen Rahmen, welcher vom Intellekt festgelegt wurde, passt, lehnen wir es ab. Wenn man einer Sache nicht würdig ist, wie kann man sich da erlauben zu kritisieren? Man muss auch wissen, dass man ein Sklave seines Egos ist! Was auch immer unser Ego und die so genannte Intelligenz diktieren, bringt uns auf den Punkt der festgelegten Normen. Daraus wird oft ein kollektives Ego, das sich über ein bestimmtes Land, bestimmte Menschen und Ideologien erstreckt. Deshalb wird dann allgemein bestimmt, ob etwas kunstvoll ist oder nicht. Dies ist der Grund, weshalb wir keine Meister mehr haben können. Meister wie Rembrandt oder Michelangelo. Alle diese Künstler haben sehr gelitten, nicht nur finanziell, sondern durch die Kritik. Ich glaube, die Leute haben einfach aufgegeben kreativ zu sein. Ich habe einen Künstler getroffen, welcher mir seine Werke nicht zeigen wollte. Ich sah sie dann doch und stelle fest. dass sie sehr schön waren. Ich fragte ihn, warum er sie nicht herzeige. Er meinte: „Wozu, die Leute kritisieren doch nur und das verdirbt mir die Freude. Ich schaffe sie (die Werke) nur zu meinem eigenen Vergnügen.

Wir sollten vermeiden zu kritisieren. Wir sollten besser uns selbst kritisieren, unsere Geschwister, unser Land und alle Gewohnheiten die wir haben. Lachen wir über uns selbst, das wäre der beste Weg. Wenn man über sich selbst lachen kann, wird man der Kreativität eines anderen nicht im Wege stehen. Wer gibt uns das Recht zu kritisieren? Diese Frage sollten wir uns stellen. Wir können nichts schaffen, warum sollten wir dann kritisieren? Man sollte das Geschaffene besser schätzen lernen und einsehen, dass wir keine Autorität haben und nicht würdig sind zu kritisieren. Als Heilige, die wir nun sind, können wir natürlich aufgrund unserer Vibrationen unterscheiden, wer Probleme oder schlechte Vibrationen hat. Ihr wißt das! Es handelt sich hier nicht um Ego oder Konditionen, ihr fühlt es in euren Fingerspitzen. Es ist ein Gefühl in euch, wodurch ihr wißt was ihr tun solltet. Es ist (Bocha?) dadurch wissen wir, was wir tun sollen.

Mit Liebe sollten wir den Leuten sagen, was mit ihnen nicht in Ordnung ist und dass sie sich verbessern sollten. Aber auf eine Art und Weise, auf welche sie es annehmen können. Wenn derjenige sich dadurch noch verschlechtert, hat man ihn nicht geliebt. Erlaubt jedem zu wachsen. Es gibt viele Leute in Sahaja Yoga die sehr gut sind. Es gibt aber auch solche, die sehr schwierig sind, ohne Zweifel. Jene haben einen Sprung im Kopf, es fehlt ihnen ein Teil, es scheinen Schrauben locker zu sein. Zeitweise benehmen sie sich wie Clowns. Im Allgemeinen könnten sie sehr intelligent und scharfsinnig sein, aber in Sahaja Yoga können sie nicht auf jene Stufe kommen, von welcher man sagen könnte, dass der Aufstieg möglich ist.
Nehmen wir an, die Mutter Erde wäre so heiß wie die Sonne, oder so kalt wie der Mond, dann gäbe es kein Wachstum. Sie musste ins Zentrum kommen, wo beide Dinge im richtigen Verhältnis vorhanden waren, um Wachstum zu ermöglichen. Auf dieselbe Weise muss ein menschliches Wesen einen gemäßigten Weg, ein Verständnis finden um sich nicht zu Extremen hinreißen lassen. Diese Ausgewogenheit lernt man, wenn man jemanden liebt. In Sahaja Yoga müssen wir, wie ihr wißt, einige Leute bitten, uns zu verlassen. Dies geschieht aus Liebe zu ihnen. Ich habe beobachtet, dass sie sich enorm verbessern, wenn sie Sahaja Yoga verlassen. Solange sie sich in der Sahaja Yoga Gemeinschaft befinden, sind sie unangenehm, weil das Ego bzw. die Bedingungen, ihre Rolle spielen. Deshalb müssen wir sie ersuchen, eine Weile wegzubleiben. Wenn dann das Ärgernis erregende Unangenehme von einem Menschen abgefallen ist, ist er in Ordnung, dann verursacht er keinen Ärger mehr. Auch wenn jene besonders ungut sind, müssen wir Ruhe bewahren und liebevoll sein. Liebe hat eine enorme Kraft, sie bindet Menschen auf eine wundervolle Weise.

Wenn ihr mir Blumen gebt, weil ihr wißt, dass ich Blumen liebe, wollt ihr damit eure inneren Gefühle mir gegenüber, eure Liebe zu mir, ausdrücken. Alle materiellen Dinge können dafür verwendet werden, Liebe auszudrücken. Die gesamte Kraft des Sahastraras ist Liebe. Man erkennt, dass der Verstand zweifeln muss. Aber durch die nachweisbaren Kräfte von Sahaja Yoga erreicht man, mittels unseres Verstandes und Intelligenz, einen Punkt, an dem man einsieht, dass es nutzlos ist, all diese Dinge zu analysieren und synthetisieren. Es ist nur Liebe, einfach Liebe. Dasselbe Sahastrara, dasselbe Gehirn, welches vorher zum Analysieren und Kritisieren etc. benützt wurde, will nur liebe und die Liebe genießen. Das ist dann die Kulmination, der Höhepunkt, wo der Verstand nur liebt. Das ist der Zustand, den wir erreichen müssen. Dann nur erkennt er Liebe, weil er die Kraft der Liebe kennen gelernt hat. Wenn man das erreicht hat, befindet man sich in Nirvikalpa, weil kein Zweifel (Vikaipa) mehr in uns besteht. Wenn man liebt, zweifelt man nicht! Man zweifelt nur wenn man denkt, nicht wenn man liebt!

Liebe ist Freude und Freude ist Liebe! Obwohl es nun viele Jahre her ist, dass das Sahastrara geöffnet wurde, müssen wir es abermals öffnen und zwar durch den Prozess unserer Meditation und durch das Verständnis, welches wir uns und anderen entgegenbringen. Die Zeit der Logik ist vorbei! Springt in den Ozean der Liebe! Wenn man einmal in diesen Ozean der Liebe getaucht ist, gibt es nichts mehr zu tun – außer jede Woge, jede Berührung zu genießen – zu erkennen, das SAHAJA YOGA nichts anderes als LIEBE ist.
Möge Gott euch segnen!