Muttertagsfeier und Shri Mataji spielt Harmonium

Rome Ashram – Nirmala House, Rome (Italy)

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19900510: Muttertagsfeier im Nirmala-Haus, Rom Ashram

(Und Shri Mataji spielt Harmonium)

Shri Mataji: „Heute ist Muttertag und Ich denke, dieses Land hat großen Respekt vor Müttern. Und die Mütter sind auch sehr liebevoll in diesem Land. Es ist ein großes Glück, an einem solchen Tag, wie dem Muttertag, hier zu sein. Heute sind wir ausgegangen, um zu sehen, wie Italien so kreativ geworden ist. Und Mutter Erde gibt euch die Kreativität. Sie gibt sie euch. Ihr lernt von Ihr, welche schönen Dinge Sie hervorgebracht hat, und ihr versucht, es zu reproduzieren. Aber wenn ihr euch der Schönheit nicht bewusst seid – sie ist so eine reine Sache um euch herum – könnt ihr kein guter Künstler sein. Dann wendet ihr euch vulgären Dingen zu. Dingen, die sehr billig sind, die keinen Wert haben. Aber Menschen, die das Gefühl des Einsseins mit Mutter Erde haben, versuchen Dinge zu machen, um ihre Freude auszudrücken, die sie in der Schönheit, die Sie geschaffen hat, empfinden. Genauso seid ihr auch so überschwänglich mit Liebe und Zuneigung. Ich habe nicht viel für euch getan, ich denke nicht. Vielleicht denkt ihr das. Ich weiß es nicht.

Aber das Einzige, was uns wirklich miteinander verbindet, ist unsere Liebe. Und diese Liebe ist keine blinde Liebe. Diese Liebe ist die Wahrheit. Diese Liebe ist nicht nur die Wahrheit, sondern sie ist das Wissen. Wenn ihr jemanden liebt, dann wisst ihr alles über die Person. Es ist so tief und ihr kennt eine andere Person durch eure Kundalini. Es ist so subtil, dass ihr Wissen über eine andere Person bekommt. Und es ist die größte Freude, sich an anderen zu erfreuen. Wenn diese Freude in euch beginnt, wenn ihr anfangt, euch an anderen Sahaja Yogis und Sahaja Yoginis zu erfreuen und dabei vergesst, aus welcher Kaste ihr kommt, welcher Religion ihr angehört, welcher Rasse ihr angehört, welcher Familie ihr angehört und aus welchen Ländern ihr kommt. Dann muss man sagen, dass Sahaja Yoga wirklich an euch gearbeitet hat und ihr ein echter Sahaja Yogi seid. Aber wenn ihr euch nicht erfreuen könnt, dann ist definitiv irgendwo etwas falsch.

Das ist also ein Zeichen dafür, dass man ein Sahaja Yogi ist. Außerdem, wenn ihr euch nicht kollektiv erfreuen könnt, dann ist definitiv etwas falsch. Wenn ihr anfangt, andere zu kritisieren und Fehler bei anderen zu finden; und die ganze Zeit an eure eigene Bequemlichkeit und eure eigenen Launen denkt, dann seid ihr noch kein Sahaja Yogi. Denn wenn die Persönlichkeit erst einmal eins geworden ist mit dem Ozean der Liebe, dann verliert man all diese unbedeutenden Dinge, die euch von der Freude ferngehalten haben. Und das sind alles freudentötende Dinge und man sollte niemals an ihnen festhalten.

Jetzt haben wir all das aufgegeben und sind in ein neues Leben gekommen. Besonders nach dem Sahasrara-Tag müsst ihr spüren, dass sich definitiv überall etwas verändert hat. Und Ich bin sicher, dass es eine große Veränderung geben wird, auch unter den Menschen.

Es werden viele Menschen für das Folgeprogramm hierherkommen. Versucht also zu verstehen, dass auch ihr Probleme hattet, als ihr zu Sahaja Yoga gekommen seid. Und wenn sie Probleme hatten, solltet ihr sie nicht mit Konzepten bombardieren, dass sie besessen sind, oder dass sie dies oder das sind. Sondern versucht, sie auf sanfte, liebevolle Weise zu behandeln. Ich würde sagen, dass ihr bei jedem Folgeprogramm auch etwas zu essen haben solltet. Das ist eine sehr gute Idee. Vibriert es und gebt es ihnen, damit ihr Nabhi in Ordnung kommt. Lasst sie spüren, dass ihr liebevolle, mitfühlende Menschen seid. Und gerade am Beginn solltet ihr nicht anfangen, ihnen von ihren schlechten Gewohnheiten zu erzählen. Nach und nach werden die meisten von ihnen lernen. Und sie haben gelernt. Und die Dinge werden sich klären. Ich erwarte, dass ihr freundlich zu ihnen seid, und sie werden gut ankommen.

Denn die Erfahrungen von Perugia haben Mir gesagt, dass es dort sehr schöne Orte gibt. Und man kann jeden Monat einen davon machen; und man wird viele Leute finden, die wirklich nach der Wahrheit suchen. Und auch in Rom denke Ich, dass es sehr nette Sucher sind, viele neue Leute sind gekommen. Aber wichtig ist nur, wie man mit ihnen umgeht.

Ich komme wieder zurück nach Rom. Ich weiß nicht, wann?

(spricht mit einem Sahaja-Yogi)

Am 8. Juni. (Beifall)

Und dann werden wir einige neue Leute hier treffen. Wenn ihr vorher noch ein paar Programme außerhalb Roms organisieren könntet, wäre das eine gute Idee. Ich danke euch vielmals.

(spricht auf Hindi und bezieht sich auf ein Kind, das kommt, um Shri Mataji zu küssen.)

Ich möchte euch allen noch einmal dafür danken, dass ihr eine so große Zusammenkunft von Menschen, die zum Sahasrara-Tag gekommen sind, so gut durchgeführt habt. Der Sahasrara-Tag ist der wichtigste Tag für uns. Und irgendwie waren dieses Mal so viele Menschen da. Und alle sind sehr glücklich geworden, mit glücklichen Erinnerungen an euch. Ihr wart sehr hingebungsvoll, sensibel und gastfreundlich. Und sie haben Mir gesagt: „Mutter, bitte danke ihnen auch in unserem Namen.“

So danke Ich euch allen hier, besonders Giulio, der es so schön gemacht hat; und all den anderen, die so viel getan haben.

Es tut mir leid, dass die Armreifen, die wir für euch besorgt haben, aus Versehen nach London gegangen sind. Das macht nichts. Das nächste Mal.

So – möge Gott euch alle segnen.“

Würdet ihr gerne singen…?

Informelle Konversation.

(Ein Sahaja Yogi bedankt sich dann bei Shri Mataji dafür, dass Sie alles gemacht hat und die Sahaja Yogis sich daran erfreuen durften.)

Shri Mataji: „Es war zu viel, wie ihr alle das schaffen konntet, aber es war sehr gut gemacht – es wurde sehr gut gemacht. Alle haben es sehr genossen. So viele Leute sind unerwartet gekommen.

Ihr könntet jetzt etwas schöne Musik haben.“