Shri Ganesha Puja, The Glow of Shri Ganesha

(Austria)

1990-08-26 Shri Ganesha Puja: The Glow of Shri Ganesha, 35' Download subtitles: EN,FR,PT,ZH-HANS,ZH-HANTView subtitles: Add subtitles:
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Shri Ganesha Puja. Lanersbach (Austria), 26 August 1990.

Heute feiern wir den Geburtstag von Shri Ganesha. Ihr alle kennt die Geschichte Seiner Geburt, so daß Ich sie nicht mehr zu wiederholen brauche. In der gleichen Weise wie Er erschaffen wurde, allein durch die Mutter Adi Shakti, seid auch ihr alle nach Ihm erschaffen. Auf diese Weise seid ihr alle bereits auf dem Weg von Shri Ganesha. Eure Augen funkeln wie Seine, ihr habt auch alle unterschiedslos das wunderbare Leuchten im Gesicht, ob ihr nun klein, groß oder alt sein möget. Alle Schönheit kommt durch das Leuchten Shri Ganeshas zu uns. Ist Er zufriedengestellt, dann brauchen wir uns um keine andere Deität den Kopf zu zerbrechen, da Ganesha die Kraft aller Deitäten verkörpert. Er sitzt wie ein Kanzler auf allen Chakras. Solange Er nicht unterzeichnet, kann die Kundalini nicht passieren, da die Kundalini die Gauri und die unbefleckte Mutter Shri Ganeshas ist. Nun müssen wir verstehen, daß in den westlichen Gesellschaften hier sehr vieles fehlgelaufen ist, gerade weil wir niemals bestrebt waren, auf Shri Ganesha zu achten. Christus kam und seine Botschaft wurde über die ganze Welt verbreitet. Er sprach von Dingen, die nicht einmal von den Christen praktiziert worden sind, deshalb ist, was immer sie auch begannen, nicht auf Wahrheit gegründet. Die Wahrheit ist, daß Shri Ganesha in Christus Gestalt annahm. Wenn das die Wahrheit ist, dann müssen wir sie im Lichte von Shri Ganesha, dieser großen Inkarnation Christi, verstehen, in der Er den Menschen gesagt hat: „Du sollst keine ehebrecherischen Augen haben.“ Ein Heiliger weiß nicht, was ehebrecherische Augen sind, weil er nur sieht. Wie Gyaneshwar so wunderbar gesagt hat: „niranjani ovari“ – „sehen ohne zu reagieren“. Nur zu sehen, das ist die Qualität der Unschuld, die durch Christus, unseren Herrn zum Leuchten gebracht wurde. Jedoch nahmen wir keine dieser Qualitäten in uns auf.

Nun gehen wir davon aus, daß ihr heute Shri Ganesha verehrt. Warum verehrt ihr Shri Ganesha? Ihr verehrt Shri Ganesha, weil euer Shri Ganesha erweckt werden soll, sodaß ihr diese Unschuld in eueren Augen fühlen könnt, anderenfalls seid ihr Heuchler. Wenn ihr hier sitzt, Shri Ganesha verehrt und nicht versucht eure Aufmerksamkeit auf euren Aufstieg als Shri Ganesha zu richten, dann ist dies nutzlos.

Shri Ganesha ist auch ein ewiges Kind. Er besitzt kein Ego und somit auch keinerlei Bedingtheiten (Konditionierungen). Wir sollen ewige Kinder unserer Mutter werden. Um diesen Zustand zu erreichen, müssen wir unsere Kundalini aufsteigen lassen, sie stabilisieren, meditieren und unsere Aufmerksamkeit mehr und mehr nach innen richten und nicht reagieren.
Nun, nicht zu reagieren bedeutet, daß wir nur beobachten, ohne über etwas nachzudenken. Dann kommt die Wahrheit zum Aufscheinen, die wie Poesie ist. Deshalb sieht ein Poet auch mehr als ein gewöhnlicher Mensch. Die in uns wohnende Schönheit beginnt direkt in die Tiefe eurer Vision zu rücken, wenn ihr beginnt sie zu sehen.
Ihr habt Kinder gesehen, wo immer sie auch herstammen mögen, aus welchem Land auch immer, ob aus Japan, England, Indien, Australien oder sonstwo her. Kinder sind normalerweise wunderschön. So fuhr Ich einmal nach Japan. Dort war ein Schrein, wohin Ich eingeladen wurde. Da sah Ich einige Frauen kommen, drei oder vier Frauen aus westlichen Ländern. Sie sagten zu Mir. „Gehen Sie nicht dort hin, dort sind einige ganz schreckliche Kinder!“ Ich fragte sie: „Warum?“ „Sie heißen Sie Hexe, uns riefen sie allen Hexe, Hexe nach, japanische Kinder!“ Ich sagte: „Woher wissen Sie, was sie auf japanisch sagen?“ „Nun, wir erkundigten uns, was sie sagten, und man sagte uns, daß sie uns Hexe nannten, wir sähen aus wie Hexen.“ Ich sagte darauf: „Schon gut, lassen sie Mich gehen.“ Als Ich weiterging, kamen sie gerannt, kletterten auf Mich, küssten Mich und dann gingen Wir zum Schrein. Als Wir zurückkamen, küssten sie Meinen Sari und Meine Hände, so niedlich, daß Ich Mich wunderte, daß sie die Frauen Hexen nennen konnten. Sogar die Mütter der Kinder wunderten sich, da sie normalerweise alle Ausländerinnen Hexen und die Ausländer Teufel nennen.“ Dann machte Ich Mir klar, daß Ganesha in ihnen erweckt ist. Wenn man geboren wird, ist Ganesha in jedem Menschen erweckt. In allen Tieren ist Ganesha intakt, vor allem bei den Vögeln. Vögel können z.B. Strecken von Sibirien nach Australien fliegen. Ihr Orientierungssinn kommt von Shr Ganesha. Er ist ihr Magnet. Der Magnet, der auch in uns ist, kann unschuldige Menschen anziehen und gerissene, schreckliche Hexen und teuflische Menschen abstoßen. Dieser Magnet besitzt beide Qualitäten. Er stößt diejenigen ab, die nicht in Ordnung sind und zieht die an, die unschuldig sind. Das ist auch der Grund, warum wir in Sahaja Yoga finden, daß wir gewisse Menschen nicht tolerieren können, so sehr wir es auch versuchen. Der Grund liegt in Shri Ganesha.

Im Westen hat man zu viel über die Perversionen Shri Ganeshas diskutiert. Sie bringen sie im Fernsehen, hier und dort, überall. Sehr kleine Kinder leiden bereits an Shri Ganesha-Problemen. Sie bekommen diese Probleme, weil die ganze Atmosphäre davon voll ist. Auch in Sahaja Yoga haben wir einige solcher Leute, die heuchlerischerweise daran kleben und die Shri Ganesha-Probleme haben. Einige der Sahaja Yogis unterstützen so eine Person auch noch. Diese Art von Sympathie ist sehr gefährlich. Sie ruiniert die Person, die diese Probleme nicht überwinden kann und die anderen werden von diesen Problemen noch infiziert. Meditiert über Shri Ganesha, setzt euch auf die Mutter Erde, sagt das Shri Ganesha Atharva Sheersham und eure Probleme werden verschwinden. Wenn man mit solchen Problemen sympathisiert, dann bedeutet dies: Sympathie kommt von Sym – teilen, und path – das Pathos. Ihr teilt also all diese Probleme unter euch. Unterstützt niemals eine falsche Sache. Wenn ihr so eine Person wirklich gern habt und euch um sie kümmern wollt, dann sagt ihr, was falsch ist an ihr.

Darüberhinaus habe ich in Sahaja Yoga Leute gesehen, die bereits siebzig Jahre alt waren, und noch heiraten wollten. In Sahaja Yoga gibt es keine Einsamkeit. Es gibt so viele Sahaja Yogis. Ich fühle Mich niemals allein. Wenn ihr nicht bei Mir seid, ist Meine Familie bei Mir. Ich fühle Mich am glücklichsten, wenn Ich allein bin, dann finde Ich Zeit zum Nachdenken, z.B. darüber, was wir in Sahaja Yoga erreicht haben.

All jene Menschen, die anderen von ihren Mooladhara-Problemen erzählen, sollten wissen, daß dies ein sicheres Indiz dafür ist, daß sie zur Hölle fahren, denn all die Leiden, die für die Ärzte als unheilbar gelten, stammen von Mooladhara-Problemen. Die multiple Sklerose beispielsweise mit all den Muskelleiden. Sogar Krebs kann von Mooladhara-Problemen kommen. Warum gibt es in westlichen Ländern so viel mehr Krebserkrankungen als in anderen Ländern? Die Schizophrenie kann von Mooladhara-Problemen herrühren. AIDS ist nichts anderes als ein Mooladhara-Problem. Solange ihr ein Martyrium durchmachen wollt, und als AIDS-Soldaten eurem Tod entgegengehen wollt, was können Wir dann für solche dummen Menschen tun? Die Dummheit kommt auch vom Mooladhara, denn allein durch das Erwecken von Shri Ganesha, ist Shri Ganesha der Spender der Weisheit. Die Menschen tun allerhand dumme Dinge. Kürzlich habe Ich beispielsweise in Indien größere Armreifen für Damen mit größeren Händen kaufen wollen. Daraufhin sagte man Mir, daß alle großen Armreifen nach Amerika exportiert würden, da nun die amerikanischen Männer Armreifen tragen würden. Wenn man in Indien einem Mann einen Armreif gibt, dann bedeutet das, daß man ihn nicht für einen Mann hält. All diese Dummheiten kommen davon, daß das Mooladhara nicht in Ordnung ist. Beispielsweise tragen wir alle in Indien Saris, weil wir erstens alle die ländliche Sari-Industrie unterstützen, zweitens, weil wir unseren Körper damit bedecken und ihn nicht zur Schau tragen und drittens, weil wir damit unsere Babies besser stillen können. Dies hat also unterschiedliche Aspekte. Aber niemand wird dies logisch erklären. Sie denken, daß es sehr praktisch ist und weil es Tradition hat, Saris zu tragen. Angenommen, ihr würdet sagen, daß sie keine Saris tragen, sondern irgend etwas anderes anziehen sollten, dann wird dies niemand akzeptieren, weil sie denken, Saris sind anmutiger und damenhafter. Auf dem Lande wird man sie niemals eintauschen. Keinerlei Mode kann dort Fuß fassen, weil sie in ihrer Tradition einen hohen Grad an Weisheit erreicht haben, in der sie erkennen, daß nichts Vernünftiges von irgendwo her nach Indien kommt. Selbst das wenige Vernünftige was die anderen haben, verliert sich auch noch. Beispielsweise kommen Tausende zusammen, um so eine Art lärmender Pop- oder Rockmusik zu hören, die derart in das Gehör eindringt und die einen taub macht. In diesen Dingen ist keinerlei Weisheit. Sie suchen nur Sensationen. Man hat Mir erzählt, daß die Leute zum Skifahren hier herkommen und Ich sah einige mit einem Fallschirm springen. Ein Inder versteht, daß ihm sein Körper wichtiger alles andere ist. Wozu diese Sensationen? Es haben so viele ihre Gliedmaßen und ihr Leben verloren. Diese Sensation übt auf Menschen, die keine Weisheit haben, eine große Anziehungskraft aus. Der Weisheit sagt so etwas nicht zu. Weise Menschen tun keine so dummen Dinge.

Shri Ganesha ist das Kind, Er ist aber auch der Spender von Weisheit. So können wir auch sagen, daß auch unsere Kinder Spender von Weisheit sind, wenn wir sie auf dem Pfad der Weisheit leiten. Wie weise sie sprechen können! Einige von ihnen erzählen alles über euch und was ihr so macht. Sie ziehen Mich voll ins Vertrauen. Ohne Kinder wäre die Welt wie eine Wüste ohne Blumen. Shri Ganesha hat euch erschaffen; Seinetwegen wurdet ihr geboren und Er ist derjenige, der nach euch sah, als ihr noch im Schoße eurer Mutter wart. Er ist derjenige, der darauf achtete, daß ihr zur richtigen Zeit zur Welt kamt. Er war es, der sich um eure Ernährung und um die Entwicklung des Fötus und des Gehirns, kümmerte.

Ein einfacher Dorfbewohner ist äußerst praktisch veranlagt und weise. Einst reiste ein einfacher Dorfbewohner mit einigen extravaganten Jungen, die von sich glaubten, superschlau zu sein. Diese versuchten, den Dorfbewohner zu necken. So fragte ihn einer der Jungen folgendes: „Wenn die Butter für ein ¼ engl.Pfund verkauft wird, was wird dann der Preis eines Eies an der nächsten Haltestelle sein? Wenn du mir schon den Preis nicht sagen kannst, so sage mir wenigstens, wie alt ich bin?“ Der Dorfbewohner sagte: „Du dürftest zweinundzwanzig sein.“ „Woher weißt Du das?“ fragte der Junge. Der Dorfbewohner sagte: „Ich habe einen Bruder, der elf Jahre alt und halb so verrückt wie Du ist.“

All diese Superschlauheit und Cleverness fliegt auf, wenn sie auf Unschuld trifft. Viele Menschen haben das Gefühl, daß wir unsere Unschuld verloren haben. Das ist eine innere Qualität. Man kann die Unschuld niemals verlieren. Es kann sein, daß Wolken den ganzen Himmel verdecken, euer Ego, eure Konditionierungen und eure Fehler, aber sie ist immer da. Das einzige was nötig ist, daß ihr eure Unschuld respektiert. Ihr sollt euch eurer Unschuld nicht schämen. Eure Unschuld an sich ist eine Kraft und wird euch genau die Weisheit verleihen, die ihr braucht, um alle Probleme ohne jegliche Schwierigkeiten zu lösen.

In einer tieferen Weise ist Er (Shri Ganesha) das Kind der Adi Shakti. Sie erschuf Ihn aus dem Omkara. Das Omkara ist der Logos. Er ist der erste Laut, der bei der Schöpfung entstand, als Sadashiva und Adi Shakti sich trennten. Dieser Laut ist das Omkara, reine Schwingungen, die Licht in sich haben. Diese (die Schwingungen) haben alle Möglichkeiten aller Elemente auf der rechten Seite in sich. Auf der linken Seite besitzt er (der Laut, Shri Ganesha) die Kraft des Gefühls. In der Mitte besitzt er die Kraft eures Aufstiegs. Er ist spielerisch. Kinder sind selten grausam. Er ist nicht grausam. Wenn jedoch gegen die Mutter verstoßen wird, dann wird er wild und straft. Auf diese Weise wurde die Göttliche Gerechtigkeit zu den Menschen gebracht.

Wenn wir uns Shri Ganesha unterwerfen, beschützt Er uns, gibt uns Weisheit, das reine Verständnis und das Protokoll der Mutter. Er kennt keine andere Deität außer Seiner Mutter. Er weiß, daß Sie die mächtigste aller Deitäten ist. Das ist Seine Weisheit. Wenn ihr betet, solltet ihr dies einsaugen.

Viele Menschen im Westen sind noch darum besorgt, andere Menschen zu kopieren und fallen in falsche Vorstellungen zurück, die sie tatsächlich von der Wahrheit weggeführt haben. Dankt Gott, daß ihr da alle heraus gefunden habt. Vielmehr seht ihr die Hölle, in die die westliche Gesellschaft gefallen ist; und versucht zu verstehen und freut euch darüber, daß ihr alle zusammen einen anderen Status erlangt habt. Dennoch sind einige unter euch, die noch alles baumeln lassen. Versucht sie hinauszudrängen; nicht nach innen zu ziehen, indem ihr mit ihnen sympathisiert. Wenn ihr mit ihnen sympathisiert, werdet ihr mit ihnen untergehen. Es mag schmerzlich sein für sie, wenn ihr ihnen ihr Problem erzählt. Aber dies macht nichts, wenn sie auf diese Weise gerettet werden können. Ihr seid als Retter hier und ihr habt die Kraft von Shri Ganesha, die benutzt werden will.

Die heutige Puja sollte speziell mit einem Gebet in eurem Herzen gefeiert werden, daß Shri Ganesha so freundlich, gnädig und vergebend sein möge, um sich in uns zu manifestieren. „Laß all die heuchlerischen Dinge, alle Konditionierungen, alle unsere falschen Vorstellungen oder all das falsche Leben, das wir geführt haben, einfach verschwinden, wie in der Luft, und laß das wunderbare Mondlicht Deiner beruhigenden Qualitäten der Unschuld durch uns sich manifestieren. Laß sie in uns manifest werden.“

Heute sind wir in Österreich, das Ich das Land der Göttlichen Waffen nenne. Es ist ein sehr wunderbares Land, da es in ihm keinen Fundamentalismus gibt. Mit unseren bloßen Augen konnten wir die Gnade niederströmen sehen. Es war kein Regen, man konnte einfach die Gnade sehen.

Versucht unschuldige Menschen zu sein. Wir brauchen keine superschlauen Menschen zu sein. Superschlauheit ist mental und Unschuld ist eingeboren, sie ist mit der alles durchdringenden Kraft in Verbindung.

Möge Gott euch segnen!