Easter Puja

Bundilla Scout Camp, Sydney (Australia)


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Easter Puja. Sydney (Australia), 31 March 1991.

Heute sind wir hier, um Christus zu verehren, weil er von den Toten auferstanden ist. Es gibt über seinen Tod eine Menge von Theorien, aber eigentlich ist er wiederauferstanden und dann nach Indien gezogen und hat sich dort zusammen mit seiner Mutter niedergelassen. Die Periode nach seiner Auferstehung ist in keiner Schrift als solche beschrieben, aber in einer der PURANAS steht über einen SHALIVANA geschrieben – einen der Könige der Dynastie, der auch ich angehöre, der hat Christus im Kashmir getroffen und ihn gefragt: „Wie heißt du?“ und er sagte: „Mein Name ist ISSA!“ Und er fragte ihn auch: „Von welchem Land kommst Du?“ Er sagte: Ich komme von einem Land, das mir fremd ist – und auch Dir, und nun bin ich hier in meinem eigenen Land!“

So hat er die indische „Sache“ begrüßt. Und er heilte dort auch, und dort ist sein Grab und auch seiner Mutter Grab ist dort. So gibt es auch andere Geschichten, die ihr von Leuten hört, die nicht sehr viel von ihm verstanden haben. Aber, was immer es auch ist: Was man herausfindet, ist, dass Christus zum großem Teil dort war, um über Moral zu lehren, so wie in den indischen Schriften; sehr nachdrücklich. Für ihn war die Moral das Wichtigste im Leben, denn ihr wisst, er war ja die Inkarnation von Shri Ganesha. So war für Ihn das Ganesha-Prinzip extrem wichtig, und das hat er zum Ausdruck gebracht, indem er sagte: “In den zehn Geboten steht, dass ihr nicht ehebrechen sollt, aber ich sage wahrlich zu euch: Ihr sollt keine ehebrecherischen Augen haben!“ Er meinte es in solchem Ausmaß, dass nicht einmal die Augen ehebrecherisch sein dürfen. Das trägt zum guten Verständnis seiner Persönlichkeit bei, wobei man in der modernen Zeit herausfindet, dass sich die Aufmerksamkeit bei den meisten ständig durch Lust auf und ab bewegt. Ich habe auch in einer der Upanishaden gelesen, dass schon das Betrachten einer Frau ehebrecherisch ist und auch die Gedanken an eine Frau ebenso, und wenn man zu viel mit ihnen spricht. In dieser modernen Zeit habe ich Frauen gesehen, die als Werbemittel verwendet wurden; – überall, in jedem Land. Und diese sind dazu da, um mit Leuten von hoher Position ein bisschen herumzuschäkern. Sie sprechen in einer Art und Weise, dass diese Leute sich sehr geschmeichelt fühlen. Und einer der Wege, um zu Vergünstigungen – falschen Vergünstigungen – von Beamten zu kommen, geschieht durch diese Art von Werbung. Das ist zu großem Teil für die Korruption in vielen Ländern verantwortlich.

Moral geht mit jeder Art von Gewalt Hand in Hand. Jeder, der eine gewalttätige Person ist, z.B. ein Mafioso, ein Gesetzloser: alle sind sie ehebrecherische Leute der schlimmsten Art. So muß man also verstehen, wie wichtig es ist, dass Moral unser grundlegender Wert in SahajaYoga sein sollte. Speziell würde ich sagen, dass wir heute so glücklich sind, im Land Shri Ganeshas zu feiern, dass wir hier sind, um seine Wiederauferstehung zu feiern, die seinem absolut reinen – ich sollte sagen NISHKALANKA – Leben – angemessen ist. Sein Leben, das so rein war. Diese Reinheit war vorhanden, weil er nichts außer Chaitanya war, nichts als Vibrationen. Er war so rein, dass er sogar auf dem Wasser gehen konnte. Er war so rein, dass der Tod ihn nicht töten konnte“. So müssen wir unsere Reinwaschung anpeilen. Wir sprechen von Auferstehung, wenn wir meinen, eine zweite Geburt, was ich euch zuvor erzählt habe, dass ein Ei zum Vogel wird. Das wird DWIJA genannt, wiedergeboren. In der gleichen Weise öffnen wir uns, die wir von unserem Ego und Superego überdeckt sind, und werden zum Vogel. So lernen wir alle das Brahman kennen: die alles durchdringende Kraft, welche Brahman ist. Und so geschieht es, dass wir nun wirklich Dwija, nämlich Brahmanen geworden sind. Für jene, die das Brahman nicht kennen gelernt haben, welchen Sinn hat es für diese, zu verehren oder Mantras zu singen, weil sie nicht in Verbindung sind. Wenn ihr nicht in Verbindung seid, hat alles keine Bedeutung. Aber wir müssen uns selbst betrachten bezüglich der Reinheit. Bei einer sehr niedrigen Art von Menschen kommt die Unreinheit von dem, was Christus als “murrende Seelen“ bezeichnet hinter dem Rücken der anderen zu tuscheln beginnen und sich an dieser Art von Unterhaltung erfreuen. Das ist eine sehr niedrige Art von Persönlichkeit und in Sahaja Yoga sollte so etwas komplett verschwinden, weil es Probleme schafft, und die grundlegende Kraft in Sahaja Yoga, welche die Kollektivität ist, wird dadurch geschädigt. Speziell in dieser Angelegenheit möchte ich die Frauen ansprechen, besonders die Frauen von Leaders haben da eine große Verantwortung. Wenn sie auf diese Art und Weise zu sprechen beginnen, wenn sie Interesse an solcher Unterhaltung finden, dann kommen sie herunter auf ein Niveau von anderen und ihre Mütterlichkeit wird heraus gefordert. Jede Mutter, die ihren Kindern so zu sprechen erlaubt, schädigt wirklich das gesamte Leben ihrer Kinder.

Jeder, der in Sahaja Yoga schlecht über andere spricht, ist wirklich extrem gefährlich für beide Beteiligten, aber speziell für ihn selbst, der es tut. Man sollte daher sogar vermeiden, schlecht über andere zu denken, geschweige denn über sie zu reden. Wenn jemand so spricht, solltet ihr euch die Ohren zuhalten und sagen: „Erzähl mir nichts, ich will nichts gegen ihn hören.“ Denn wenn wir gegen jemanden zu sprechen beginnen, übernehmen wir alle schlechten Dinge, die diese Person hat. Von dem abgesehen wird unser Verstand geschädigt, weil Unreinheit in unseren Verstand kommt. Dann sprecht ihr zu anderen, es nimmt zu und alles wird noch schlimmer. So ist es also die Verantwortung – der Frauen, sehr vorsichtig zu sein, weil solche Sachen eher bei Frauen vorkommen, weil die eher ein wenig exklusiv sind – sie haben exklusive Freunde und ein exklusives Leben, sie sind anders als die Männer. Wenn die Männer mit jemandem wütend werden müssen, oder wenn sie etwas sagen wollen, dann gehen sie einfach hin, kämpfen ein bisschen und Schluss damit. Die Frauen werden es in ihrem Gedächtnis bewahren und werden etwas sagen. Es ist eine derartig schlechte Sache, mit so etwas zu beginnen. Es ist wie ein Wurm in seinen Bewegungen und ist sehr ansteckend. Alle sollt ihr euch daran erinnern, dass es das Erste ist, was ihr vermeiden müsst: zuzuhören, wenn gegen jemanden gesprochen wird; gegen jemanden zureden; zu tratschen. Ich habe in Perth das gleiche gesagt, denn als ich letztes Mal gekommen war, fand ich heraus, daß fürchterliche Dinge gegen andere getan wurden. Aber wieder erzähle ich es euch, weil wir an einem Punkt angekommen sind, an dem wir verstehen müssen, dass Moral nicht nur den Sex betrifft, sondern es ist mehr, wesentlich mehr als das. Weil wir also gereinigt werden wollen, laßt uns erst Innenschau (Introspektion) haben. Die Leute haben mich gefragt: Wie hast Du die Sache in Rußland so gut ausgearbeitet? Das ist eine Sache, die bei den Russen sehr großartig ist – sie sind sehr introspektiv. Wenn ihr irgendeine Novelle eines russischen Schriftstellers lest, werdet ihr überrascht sein, festzustellen, daß alle sehr introspektiv sind. Alle Charaktere sind introspektiv. Sie wollen herausfinden, warum sie eine bestimmte
Sache machen. Zum Beispiel wenn jemand faul ist, er arbeitet nicht, er opfert seine Zeit dem Lesen, aber er kann seinen physischen Körper keiner Anstrengung aussetzen, dann blickt er in sein Inneres: “Warum bin ich faul, warum kann ich nicht ein bisschen aktiver sein.“
Dann – wenn jemand ein sehr schwieriger, zorniger Typ ist, sodass die Leute ihn nicht mögen: anstatt mit anderen zornig zu werden, muss er selbst in sein Inneres blicken: “Warum bin ich so?“ “Warum machen sich die Leute nichts aus mir?“
“Was habe ich in mir, das mich so unglücklich, so leidlich sein lässt?“ So seht ihr, dass ihr entweder konditioniert seid oder ein komisches Ego habt, welches hoch- kommt und euch falsche Dinge tun lässt, die ihr nicht tun solltet. Das ist eine der Reinigungen eures Verstandes, die ihr anwenden könnt: Wenn ihr beginnt, in euer Inneres zu blicken!
Wie die Kultur im Moment ist, ist sie nicht zum Wohle der Menschheit. Man weiß nicht, was in den Leuten vorgeht, was sie tun können, wie weit sie gehen, – nichts ist möglich. Ich habe gesehen, dass bei einigen Hochzeiten sehr schockierende Dinge passiert sind; dass Männer und Frauen mir nie erzählt hatten, dass sie fürchterliche Krankheiten hatten und sie haben mir einfach Probleme bereitet. Es gibt viele andere, die so etwas getan haben. Das Erste, was ihr wissen müsst, ist, dass ihr in Sahaja Yoga nichts vortäuschen könnt. Wenn ihr nur vortauscht, wenn ihr nicht ehrlich an Sahaja Yoga glaubt, euch voll anvertraut, wenn ihr euch nicht reinigt und in euer Selbst eintaucht, dann werdet ihr sehr bald entblößt werden und ihr werdet von Sahaja Yoga weggeworfen keine Frage. Ich werde es nicht tun, ich werde verzeihen. Aber wie ihr wißt, gibt es in Sahaja Yoga zwei Kräfte: die Zentrifugalkraft und die andere ist die Zentripedalkraft. Durch die Zentripedalkraft werdet ihr angezogen und durch die Zentrifugalkraft werdet ihr hinausgeworfen. Daher muss man sehr vorsichtig sein, denn was immer ihr bekommen habt, es ist etwas Bemerkenswertes, etwas Erstaunenswertes, etwas Himmlisches und so leicht zu erreichen gewesen. Eigentlich bin ich über mich selbst erstaunt, wie ihr all diese Dinge erreicht habt, aber es wurde erreicht, weil, wie ich euch ja gesagt habe, die alles durchdringende Kraft selbst eine dynamische Rolle übernommen hat. Sie agiert, weil wir uns jetzt im KR1TA YUGA befinden. Dieses Krita Yuga kommt, wenn es einen Zwischenraum von einem Yuga zum anderen gibt. Nun hatten wir das KALI YUGA. Kali Yuga muss zu SATYA YUGA werden. Dazwischen befindet sich Krita Yuga. Wenn diese Kraft agiert, findet zu dieser Zeit ein evolutionärer Prozess statt. So hat nun also die letzte Evolution begonnen und wieder ist diese alles durchdringende Kraft sehr dynamisch geworden. Deshalb bekommt ihr all meine (Wunder-)Fotografien und all diese Dinge und ihr selbst seid über alle diese Wunder, die ihr erlebt, erstaunt. Jeder kann euch hunderte von Wundern erzählen. So werden diese Wunder von der alles durchdringender Kraft ausgearbeitet. Wenn ihr an diesem Scheideweg, wo wir alle Möglichkeiten haben, vorzutäuschen versucht, dann schaden wir uns selbst. Wenn wir versuchen, andere anstatt uns zu kritisieren, dann werden wir den Bus versäumen. Ihr müsst die Wichtigkeit dieser Sache verstehen. Das ist ein Punkt, wo die Leute noch aussetzen. Sahaja Yoga ist sehr gut, weil ihr gesegnet werdet, ihr fühlt euch sicher, es ist gut, weil ihr so viele Brüder und Schwestern bekommt, und ich sehe eure Gesichter wie Rosen strahlen. All das ist gut – aber trotzdem gibt es da noch immer eine Möglichkeit, dass ihr zurückfallt. Der Grund ist: Ihr müsst euch selbst reinigen! Seid niemals mit euch selbst zufrieden!
Wenn ich zu bestimmten Leuten spreche, fällt es denen nie ein, dass ich zu ihnen spreche. Sie glauben, dass ich mit jemand anderem spreche. Daher versucht bitte, zu verstehen: Wir müssen unseren Blick nach innen richten, wir müssen meditieren, und wenn wir uns unserer eigenen Defekte bewusst sind, dann werden wir ihnen zusehen und sie fallen ab! Es ist eine traumhafte Aufgabe, die ihr zu tun habt – die ganze Menschheit zu emanzipieren! – und dazu müsst ihr etwas ganz besonderes sein, ihr müsst ideal sein, weil die Leute auf euch schauen werden. Ich habe einige Leute beobachtet, die gerne auf die Bühne gehen und versuchen, anzugeben. Es ist Ego, versteht das, es ist Ego! Wenn ihr nicht das seid, was ihr sprecht, wird euch niemand ernst nehmen und sie werden von Sahaja Yoga verschwinden. Wenn ihr versucht, anzugeben, wird jeder sagen: “Schaut euch diesen Angeber an.“ Jeder kann es bemerken, dass ihr so seid. Sie mögen es bei sich selbst nicht entdecken, aber bei anderen Personen können sie es entdecken. Daher müsst ihr bei all diesen Ego-Manifestationen sehr vorsichtig sein. Stellen wir uns vor, ihr hättet Geld und versucht dann, anzugeben.
Wenn ihr irgendwo Macht besitzt, angenommen, ihr nehmt eine Position in der Regierung ein, dann versucht ihr, anzugeben. Mit jedem dieser künstlichen Dinge. Ich kenne Leute, die bei absurden Sachen ohne jede Bedeutung angeben. Sie verstehen nicht, dass all diese Dinge nur äußerlich sind. Sie sind nicht bereichernd für euch und geben in keiner Hinsicht irgendeine Kraft, die ihr braucht, und machen euch in keiner Hinsicht schön. Alle diese äußerlichen Dinge kann ein jeder haben. Da ist nichts Besonderes daran. Aber der innere Bereich, den ihr entwickelt, bietet euch die einzige Möglichkeit, dass ihr euch reinigt und dass eure Auferstehung stattfinden kann. In der gleichen Weise, wie Christus gesagt hat. Nun ist die Zeit der Wiederauferstehung gekommen, ihr seid alle auferstanden, aber ihr müsst euch trotzdem noch reinigen.

Zuerst sollte, wie ich gesagt habe, die Moral eure höchste Priorität sein. Nun stellt euch nur das Leben vor, welches die Menschen leben. Zum Beispiel lebe ich mit meinem Gatten im Westen, in einer anderen Atmosphäre, in einer anderen Gesellschaft. Wir waren auf Parties, wir sind auf all diesen Dingen gewesen. Aber ich fand, dass kein Mann und keine Frau sicher sind. Sie alle flirten miteinander – Gott weiß warum, ein freudloses Unterfangen. Und wenn sie nach Hause gehen, finden sie heraus, dass die Ehefrau nicht mehr da ist, oder der Ehemann. heres Leben führen sie. Sie haben keinen Sinn für Moral. Für sie sind diese Vergünstigungen etwas Besonderes. Durch dieses Missverständnis über das Leben leiden sie an einer derart großen Unsicherheit. Ihr müsst eure Kinder zu einer ordentlichen, gesunden Moral führen. Dafür müsst ihr euch ordentlich benehmen. Ihr solltet in der Anwesenheit eurer Kinder nicht romantisch werden. Ihr solltet euch nicht so zu ihnen verhalten, dass ihr das Zimmer versperrt und alle möglichen Dinge tut, sondern benehmt euch in einer Weise, die würdevoll ist. Sonst werden zuallererst die Kinder von euch annehmen.
Dann solltet ihr mit Fernsehen und den Dingen, die sie so zeigen, vorsichtig sein. Mit allem, was die Kinder sehen, müsst ihr vorsichtig umgehen und ihr müsst ihnen sagen, dass es nicht gut ist. Es ist ganz falsch und bringt uns Probleme. Wenn ihr vor den Kindern einen ordentlichen Ruf habt, habt ihr all diese Probleme nicht. Ihr seht, dass sie hier so viel von dieser Erziehung haben, und trotzdem: wie viele Probleme habt ihr mit euren Kindern?! Während wir unsere Kinder in all diesen Dingen nicht unterrichten. Aber wir haben all diese Probleme nicht, weil wir sie einfach über alle diese Dinge unschuldig belassen haben. Wenn die Kinder einfach unschuldig belassen werden, so werden sie sich in alldem nie so gehen lassen und sie werden niemals in Probleme geraten, die aus Neugier entstanden sind. Macht sie niemals neugierig. Ihr werdet glücklich sein, die Kinder werden glücklich sein und sie werden ihr Leben vom ersten Anfang an auf der Basis von Moral beginnen. Das ist es, was ihr euren Kindern geben müsst: Einen ordentlichen Sinn für Moral.
Dann ist eine andere Sache, die ich gesehen habe, dass es sehr wichtig ist, Sahaja Yoga seine Zeit zu schenken. Viele Leute schenken Sahaja Yoga keine Zeit, arbeiten nicht in den Ashrams, sie denken nicht, dass sie etwas für Sahaja Yoga tun sollten. Ihr müsst verstehen, dass ihr ein Bestandteil eines Körpers seid. Stellt euch vor, ich gestatte einer Hand nicht, zu arbeiten und gebe sie in eine Schlinge. Ihr werdet herausfinden, dass sie niemals arbeiten wird – sie wird schwach werden, sie wird überhaupt nichts mehr tun können, sie wird reine Verschwendung sein. Ihr müsst alle Glieder eures Körpers verwenden. Ihr müsst alle Kraft 3en – auch körperliche, mentale, emotionale, was immer möglich ist – für die Arbeit für Sahaja Yoga, da es eure Arbeit ist. Ich brauche Sahaja Yoga nicht. Ich brauche es nicht zu tun. Es war für euch, dass ich es begann und es ist an euch, es den anderen zu geben. Es ist eure Verantwortung. Ihr sollt es als euer eigenes Anliegen betrachten. Zum Beispiel wißt ihr, dass ich mit diesem Alter noch jeden dritten, vierten Tag reise und lange Distanzen reise. All das tue ich – wozu? Ich brauche es nicht zu tun! Ich brauche nichts! Ich tue es nur, weil mein Leben so sein soll. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, warum ich es wirklich tue. Logisch betrachtet klingt es nicht sehr vernünftig. Aber, wenn ihr mich seht, dann sagt ihr, dass ihr große Zuneigung zu Mutter habt, dass wir sie respektieren, wir mögen sie sehr gerne und wir verehren sie, all das. Aber gebt ihr so viel wie Sie geben kann. Wie viel geben wir? Zweitens habe ich auch gehört, dass die Leute geizig sind, wenn es darum geht, Geld für meine Programme zu geben. Ihr wollt, dass ich hier herkomme. In den früheren Tagen habe ich gewöhnlich mein eigenes Geld dafür ausgegeben. Ihr wollt nicht, dass ich vom eigenen Geld hierher komme – wäre das in Ordnung? Wenn ihr Selbstrespekt habt, dann werdet ihr nicht wollen, dass ich hier herkomme und mein eigenes Geld ausgebe, mein Geld zum Bauen von diesem oder jenem zu verwenden, für eure Autos und Benzin. Wollt ihr, dass ich das tue?
Es gibt viele Menschen, die zu meinem Programm kommen und mir wurde erzählt, dass sie nichts beisteuern. Das ist sehr falsch. Wenn ihr nicht zahlt, sage ich euch, werdet ihr sofort leiden, und das wird in Geldangelegenheiten sein. Denn wenn ihr nicht gebt, wird das Geld nicht kommen. Jene, die mit ihren Händen großzügig waren, sind zum Wohlstand aufgeblüht – sogar in Australien, sogar in Indien. So muss ich euch das sagen, auch wenn es keine Versuchung für euch ist, dass wenn mir die Leute erzählen:
Mein Geschäft funktioniert nicht, dieses und jenes arbeitet nicht aus… Da muss dann was falsch sein, irgendwo etwas falsch sein. Wenn ihr euch einmal Sahaja Yoga hingegeben habt, werdet ihr sofort sehen, wie die Dinge auszuarbeiten beginnen. Wenn es irgendetwas gibt, das ihr falsch gemacht habt, etwas, das ihr besser nicht getan hättet, oder etwas, das ihr noch nicht verstanden habt – in falschem Verständnis – versucht es, herauszufinden. Die Dinge müssen sich in Sahaja Yoga hervorkehren. Alles klärt sich auf und nicht nur das, ich habe auch gesehen, wie etwas sich wirklich wunderschön und nahtlos ergibt und ihr wundert euch, wie es ausarbeitet. Vom Kleinen zum Großen. Wenn es in eurem Leben nicht ausarbeitet, ist da definitiv etwas falsch. So ist es die Moral, ich sollte sagen finanzielle Moral.
Es hat auch einige Fehlschläge in diesem eurem Land gegeben, schreckliche “Leader“ sind gekommen, die nur an Geld interessiert waren, das war der Grund, warum sie in Sahaja Yoga gekommen sind, und was mit ihnen passiert ist, wißt ihr. So kommt nicht des Geldes Willen in Sahaja Yoga. Kommt her wegen allem, im Sinne von Totalität, ihr müsst diese höhere Situation erreichen. Daher müsst ihr auch mit offenem Herzen geben. Wisset, dass ihr so ein großartiges Geschenk bekommen habt. Was kann ich nun dafür tun – denn ich brauche euer Geld nicht. Ich bin nicht in der gleichen Position, in der sogar Christus war aber er hat niemals Geld genommen und daher muss ich auch von euch kein Geld nehmen. Aber trotzdem – für andere Dinge: Die Leute, die nicht bezahlt haben, sollten sich daran erinnern, falls sie wollen, dass ihr Kinder in Ordnung sind, ihre Familie, was das Geld anbelangt, in Ordnung zu sein – ohne das Ego zu fühlen – ohne die Leader unter Druck zu setzen, solltet ihr versuchen, Geld zu geben in einer Weise, sodass es wirklich nützlich für Sahaj a Yoga sein kann. Dann ist noch ein anderer Punkt, nämlich die Familie – wie ich euch gestern erzählt habe. Dieses „Mein Haus“, „Ich muss ein eigenes Haus haben“, usw. Speziell die Frauen der Leader. Ich sollte sie wiederum warnen, weil all das Probleme solchen Ausmaßes geschaffen hat, dass wir sie aus Sahaja Yoga hinauswerfen mussten, obwohl die Ehemänner sehr gut waren.

Einige Frauen wollten ihr eigenes Zuhause, ihre eigenen Kinder, sie wollten in ihrem eigenen Haus sein. Wenn die Frau eines Leaders solche Ideen hat, was wird dann mit den anderen passieren? Sie müssen einem Beispiel folgen und das ist jenes des Leaders. Und wenn der Leader dieses Beispiel nicht gibt und seine Frau es nicht hat, dann kann die ganze Sache in ein Stadium von ..(?) Das ist es, was ich gesehen habe, dass die Leute so leiden, wenn sie nicht erkennen, dass wir alle ein Teil einer großen Familie sind. Und wir beginnen zu denken: Stellt euch vor, ihr schneidet euch einen Finger ab und pflanzt ihn irgendwo ein. Was wird daraus wohl wachsen? Wird ein Baum daraus werden? Was wird daraus werden? Nichts wird daraus wachsen, nichts. Er wird stinken. Solange ihr an der ganzen Sache noch nicht teilgenommen habt, war es in Ordnung, ob ihr nun an irgendeinem Platz verrottet seid, oder wo immer ihr auch wart. Aber habt ihr teilgenommen, und wenn ihr ein Teil dieser Familie seid, dann seht zu, wie ihr euch benehmt, und wie eure Kinder sind. Sind sie kollektiv? Teilen sie ihre Sachen? Kämpfen sie untereinander?

Ihr müsst zusehen, dass eure Kinder ihre Sachen mit anderen teilen. Und zuallererst müsst ihr damit anfangen, sonst können es die Kinder nicht tun. Seht Christus an. Er lebte kaum vier Jahre lang – im Sinne, dass er außerhalb jenes Landes war. Nur vier Jahre lang konnte er die Mission, die er zu erfüllen hatte, ausführen. Er war nur da, um die Auferstehung im Agnya Chakra zu erreichen. In dieser kurzen Zeitspanne – wie viele wunderschöne Gleichnisse hat er uns gegeben! Auf wie vielen Plätzen ist er gewesen! Zu wie vielen Menschen hat er gesprochen! Sein ganzes Leben hat er so zugebracht. Erlebte in einer sehr einfachen Art. Er hatte keine solche Zelte, so ging er gewöhnlich auf die Berge – ihr kennt die Bergpredigt, sie ist uns allen sehr bekannt. Und dort würde er die Leute zusammenholen und zu ihnen sprechen. Sie würden ihm zuhören. Aber niemand hat etwas von dem, was er sagte, wirklich zu sich genommen. Einige Wenige, zwölf Anhänger hatte er, die ihn auch verstanden, nachdem er gestorben war. Vorher konnten sie nicht verstehen, was er war. Sie konnten sich mit ihrem Verstand kein Bild davon machen, was er tat, wovon er sprach. Aber als er auferstanden war, das machte sie nachdenklich, wer er wohl war und was er getan hatte. Was ist es, dass wir Seine Anhänger sind? Sie waren einfache Fischer, ihr wißt das sehr gut. Aber ihre Intelligenz manifestierte sich plötzlich, ihre Dynamik manifestierte sich plötzlich und sie zeigten wirklich so gute Wege des Erreichens dessen, was wir die Zweite Geburt nennen können. Auch ist das Christentum unter der falschen Flagge von Paulus und Augustinus verbreitet worden, weshalb wir die Probleme des Christentums so deutlich sehen können, dass wir schockiert sind, dass das Christentum des Christus so aussehen sollte.

Und es ist so, dass dieses Christentum des Christus, welches jetzt gekommen ist, mit Christus überhaupt nichts zu tun hat. Und er sagte es: ‘ihr werdet mich Christus, Christus rufen, aber ich werde euch nicht erkennen!“ Wir sind die Leute, die das austragen; auch sagte er, es werden die Leute sein, die das Zeichen auf der Stirne tragen und so werde ich erkennen, wer sie sind. Wie es sich verhält tragt ihr alle schon das Zeichen, ihr seid von Christus bereits ausgewählt. In Seinem Letzten Gericht hat Er euch auserwählt. Ihr seid dort. Aber noch immer sollte man wissen, dass noch die Möglichkeit besteht, dass wir nur vortäuschen, dass wir nur mit Worten spielen. Wir müssen uns noch immer reinigen. Zuerst legt eure Aufmerksamkeit nach innen und schaut: „Wo bin ich falsch gegangen?“.

Was das Mooladhara betrifft habt ihr Leute eine ganz besondere Aufgabe. Die Australier haben eine größere Verantwortung als irgendjemand anders, weil dieser ein Platz von Shri Ganesha ist. Und wenn ihr nicht vollständig die Bedeutung des Reinigens des Mooladhara Chakras versteht, dann bin ich sicher, dass es euch nicht möglich sein wird, irgendwelche Höhen in Sahaja Yoga zu erreichen. So müssen sich heute alle darüber entscheiden und es ausarbeiten, sodass es in eurem Aufstieg kein Problem gibt, weil ihr so rein seid und so schön. All das habt ihr bereits ohne viele Schwierigkeiten erreicht. Die einzige Sache ist, wenn diese Dinge, die zurückgelassen wurden, plötzlich versuchen hochzukommen, dann solltet ihr es nicht erlauben in euer Leben zu kommen, sondern es einfach wegwerfen. Zum Beispiel ein Lotusblatt zeigt nichts, solange es unter Wasser steht, aber wenn es heraufkommt, bleibt das Wasser nicht darin stehen, es fließt ab. Es wird mit keinem Wasser verhaftet. Ihr mögt jede Menge Wasser hineingießen und es fließt einfach ab. Das ist es, was ihr herausfinden
müsst. –

In den Beziehungen zwischen euch muss dem Rassismus und anderen Dingen einfach entgegengewirkt werden. Es ist keine gute Sache, jemanden wegen so einer Kleinigkeit zu hassen. Der Qualität des Verzeihens von Christus als er gekreuzigt wurde, muss man sich erinnern. Wie vergab er denen, die ihn kreuzigten? Weil sie nicht wussten, was sie taten. Sogar wenn sie wissen, was sie tun, versuchen die Leute in Sahaja Yoga noch immer zu kreuzigen. Und diese Kreuzigung kann in Ordnung sein für die Person, die gekreuzigt wird, aber ist sehr gefährlich für die Person, die kreuzigt. Es muss verstanden sein, dass wir all diese Dinge loswerden müssen, dass wir aus allen unseren Kreuzigungen heraus steigen. Dazu müssen wir ein extrem reines, ideales, schönes Leben haben. Ihr solltet auf eure Tugenden stolz sein; ihr solltet auf eure Größe stolz sein. Ihr solltet stolz darauf sein, dass ihr so rechtschaffen seid. Es gibt keinen Grund, weswegen ihr euch dafür schlecht fühlen solltet. Anderseits brüsten sich die Leute, jetzt in der modernen Zeit, mit ihren schlechten Dingen, – aber was ist mit ihren guten Dingen? Das würde als schlechte Manieren angesehen werden. Ihr müsst euch wegen beider Dinge nicht brüsten, aber ihr könnt auf die Dinge stolz sein, die so wunderschön und fein und so Energie bringend sind. Christus musste sich seines Vaters Wunsch hingeben und er fragte ihn, ob er nicht diesen Kelch von ihm nehmen könnte, das wäre lieb. Aber als der Vater sagte: „Nein, du musst diesen Kelch trinken!“, dann nahm er es an und er ging durch alles sehr tapfer und wunderschön durch. Wir müssen dieselbe Art von Hingabe haben, dass, was immer wir zu tun haben, wir mit Hingabe tun. Wir sollten nicht glauben, dass wir dadurch etwas erreichen, wenn wir damit angeben oder irgend so etwas. Wir sollten nur fühlen, dass es getan wird, weil wir hingegeben sind. Wir sollten unsere Hingabe als einen großen Segen spüren. Wenn ihr nur eure Aufmerksamkeit auf euer Herz richten könntet und sagtet: “Ich gebe mich hin! “, das wäre mehr als genug. Aber ihr solltet nicht sagen: “Mutter, bitte hilf mir, mich hinzugeben!“ Ich meine, wie kann euch Mutter helfen. Alle diese Gebete, die ihr manchmal betet, sind Ausflüchte von der Realität. „Hilf mir hier, hilf mir da…“ Sich hinzugeben ist sehr einfach. Ihr müsst einfach sagen: “Mutter, komm in mein Herz, komm in meinen Kopf und komm in meine Aufmerksamkeit!“ Und wenn ihr fortfahrt, das zu sagen, wird die Kundalini aufsteigen und sie wird euch komplett reinigen. Sie ist diejenige, die euch reinigt. Die ganze Zeit reinigt sie eure Chakras. Aber das Problem ist, dass wir sie immer verschmutzen, wieder und wieder. Das arme Ding steigt wieder und wieder auf und macht das. So entstehen alle diese Probleme, weil wir nicht introspektiv sind.
Auch habe ich gesehen, dass die Leute sehr mit ihrer Frau verhaftet sind, oder mit ihren Ehemännern. Dann können niemand anderen mehr sehen. Alle haben für sie Unrecht, außer ihren Ehemännern und -frauen. Das scheint ein sehr allgemeiner Fehler zu sein. Diese Art von falscher Verhaftung wird nicht nur jemand anderen, sondern euren Ehemann und eure Frau schädigen. Denn sie werden sich mit falschen Dingen weiterbringen. Wenn sie einmal damit begonnen haben, ist kein Ende mehr abzusehen und sie werden zerstört. Nun ist es meine Aufgabe, nach Amerika, in den Bereich des Vishuddhis zu gehen, was eine andere schwierige Aufgabe ist und solange das nicht in Ordnung gebracht ist, kann mein Hals nicht in Ordnung kommen. So muss ich es also gezwungenermaßen tun und es ausarbeiten. Aber wie ihr wißt, ist bei den Amerikanern etwas „falsch im Oberstübchen“…(?)… Ich erscheine dort nicht im Fernsehen, weil ich keinen Rolls Royce habe. Ich meine im Fernsehen, in der Regierung…. Könnt ihr euch das vorstellen, dass einen niemand ins Fernsehen nimmt, nur weil man keine Rolls Royces besitzt? – „Es ist kein Prestige vorhanden.“ Wenn ich einen Rolls Royce besitze, weil ich jeden betrüge, dann habe ich viel Prestige – dann ist es ein Geschäft. Wenn all diese Dinge passieren, dann fühlt man, dass das Niveau der Spiritualität auf einem Platz wie Australien wirklich sehr hoch ist. Ihr seid einfach von der Welt abgeschnitten, die so weit weg ist. Aber die Spiritualität drückt sich hier sehr stark aus und ich bin sicher, dass sie in Sahaja Yoga sehr hoch steigen werden, wenn sie sich an ein Verständnis anhalten, dass sie nämlich auf der Erde Shri Ganeshas wohnen.
Wie wichtig das ist, wie ihr lebt, mit welcher Reinheit und mit welchem Verständnis. So ist heute der Tag der Auferstehung von Christus und ihr solltet sagen, dass es eine Auferstehung für uns alle ist. Er ist derjenige, der sie “gemanagt“ hat, der alles für uns getan hat, und er ist derjenige, der uns so viel geholfen hat, sonst hätte unsere Kundalini niemals ins Sahastrara eintreten können. Man muss ihm daher vom Herzen dankbar sein und zusätzlich versuchen, seine Qualitäten aufzunehmen. Eine der Qualitäten ist natürlich die, dass, wenn die Leute versuchen, eure Mutter zu kritisieren oder sie zu beleidigen, dass ihr dann zornig werdet – das ist genau wie Christus. Er konnte keine Beleidigung und keine Art von Ablehnung gegenüber seiner Mutter tolerieren. Er selbst sagte, dass das nicht toleriert würde. Auf die gleiche Art und Weise, wenn ihr aus diesem Grund zornig seid, dann bin ich mit euch. Ich bin absolut mit euch, sodass ihr kein Schuldgefühl oder sonst etwas in euch tragt, wenn ihr versteht, dass, was immer ihr auch tut, es mit vollständiger Ehrlichkeit tut, mit völligem Verständnis. Sogar wenn ihr Fehler begeht – macht gar nichts. Der Fehler wird etwas zutage bringen. Aber ihr müsst extrem aufrichtig sein. Dieses Gefühl sollte in euch sein. Schaut auf das Gefühl von Christus. Ich meine, er hat sich selbst gekreuzigt. Er hat um diese Schwierigkeiten gebeten. Er ging den ganzen Weg dorthin, obwohl keine Notwendigkeit für ihn bestand, dorthin zu gehen, und bekam all das.
Natürlich, ihr. werdet nun für eure Auferstehung nicht gekreuzigt werd überhaupt nicht. Aber auf eine Art müsst ihr alles kreuzigen, was hässlich, falsch ist und eurem Wachstum entgegenwirkt. Ihr müsst wahrlich sehr schöne Menschen werden – sehr schön. Jedermann, der mit euch spricht, jedermann, der euch sieht, sollte sagen: „Ich habe diese und jene Person und dann habe ich sie gefragt, warum bist du so schön? Und die Person hat geantwortet: Weil ich Sahaja Yogi(ni) bin!“ Solches ist für mich eine sehrhäufige Erfahrung – eine sehr häufige Erfahrung. Und die Hauptsache ist, dass ihr eure Selbstverwirklichung respektiert; eure Auferstehung muss respektiert werden. Wenn ihr eure Selbstverwirklichung nicht respektiert, werdet ihr weder euch selber, noch anderen helfen. Einmal habe ich durch Zufall den höchsten Richter vom Weltgerichtshof in Den Haag kennen gelernt. Es war gerade in Rumänien, er saß da. Ich saß auch da und er sah mich an. Ich versuchte, ihn anzusehen, aber ich konnte ihn gar nicht ansehen. Und dann fuhren wir nach Paris und er war auch in Paris. In Frankfurt stieg er um und ich stieg ebenfalls um. So kam er einfach her und fragte mich:
„Habe ich sie bereits irgendwo getroffen?“ Und ich sagte: „Vielleicht!“ Ich wusste, wer er war, aber ich verhielt mich ruhig. Er sagte: „Wissen sie, ich bin der Soundso und ich was in Indien und dort war eine Frau, die mich geheilt hatte. Sind sie diejenige?“ Und ich sagte: “Ja, ich bin diese!“ Was er mir dann erzählte, war sehr ermutigend, es war folgendes. Er sagte: “Als sie mich damals heilten, fühlte ich mich dankbar und ich dachte, dass sie einer dieser Heller seien. Aber als ich das Leben von einem Kollegen von mir, Dr. Nagen(?), sah: die Art, wie er gewandelt war, die Art, wie er solch ein guter Mensch geworden war, so eine wundervolle Person.

Ich fragte ihn einmal: „Was hat sie so gut gemacht? Wie können sie in diesen schlimmen Zeiten ein so guter Mensch sein, wenn von jeder Seite solche Attacken kommen?“ Auch nahm er eine hohe Stellung ein. „Was war es, was hat sie zu so einer guten Person werden lassen? Sie wohnen in einer derartigen Gegend (Ihr wißt, wie Den Haag von allen Arten von Kriminellen umgeben ist, Drogen und all das) und sie sind so eine feine, schöne, heilige Person? Was hat sie so werden lassen?“ Dann sagte er ihm: „Erinnere dich der Dame, die dich geheilt hat. Sie hat mich vollständig verändert. Es ist wegen ihr, dass ich ein Yogi geworden bin und deshalb hat sich mein Leben verändert, weil es einem die Kraft gibt.“
So erzählte mir dieser Mann, und ich war wirklich sehr berührt. Er sagte: „Kann ich ein Bild von Dir haben?“ Ich sagte: „Ich habe kein Foto da.“ Es waren drei oder vier Sahaja Yogis mit mir, die diese Badges (Ansteckbilder) trugen. Aber es gab dann doch nur einen Badge. Aber der Sekretär des Obersten Gerichtshofes war auch mit ihm. Er interessierte sich so sehr und sagte: “Kann ich den Badge haben?“ So gab er ihn diesem Richter. Und der andere sagte: “Was ist jetzt mit mir – ich will auch einen Badge.“ Ich sagte: “Wirst du diesen Badge auch tragen?“ „Ja, ja natürlich!“ Sofort steckte er ihn sich an. Plötzlich fand Matthias einen anderen Badge, – aber sie waren schon zum Flugzeug gegangen. Dann rief er dort an und erbat die Air-Hostess, den Badge diesem Herrn zugeben. Die sagte: „Ah, ich habe schon einen mit diesem Badge gesehen. Gut, ich werde es dem anderen geben.“ Und sie nahm den Badge an. Könnt ihr euch das vorstellen. Diese Leute von so hoher Position in der Gesellschaft, diese Intellektuellen, sie sind die Richter vom höchsten Gericht, im Sinne von der allerhöchsten Gerichtsinstanz, dem Obersten Gerichtshof in Den Haag, sind so bescheiden wegen einer einzigen Person, die sie so verändert sahen. So könnt ihr euch vorstellen, wie ihr eure Kollegen verändern könnt, wie ihr bessere Resultate durch euer anständiges und würdiges Benehmen erlangt. Es wird sehr gut ausarbeiten, wenn ihr dieses Beispiel habt. Und Christus, warum hat er die Leute so beeindruckt? Wegen seines eigenen Lebens. In seinem eigenen Leben zeigte er, wie mächtig er war und dann, an seinem Tod, zeigte er durch seine Auferstehung, dass er etwas war, das jenseits des menschlichen Verständnisses lag. Er erstand nach seinem Tod einfach wieder auf. Das zeigt, dass er personifizierte Reinheit gewesen sein muss, was er auch war. So müssen wir uns heute so einrichten, dass wir um Reinheit bitten und Reinheit und Reinheit. Und dass wir diese Reinheit in uns ausarbeiten werden. Mit voller Aufrichtigkeit. Wir werden auf keinen Ego-Trip gehen und denken, dass wir perfekt in Ordnung sind – nein! Wir werden einfach hingehen und um komplette Reinheit in uns bitten. Das ist es, was Christus uns gegeben hat, was wir erreichen sollten und ihr solltet wirklich zeigen, dass wir diese Reinheit in uns erreichen können. Was auch immer passiert ist – vergesst es. Macht euch über diesen Punkt keine Sorgen. Was passiert ist, ist eine vergangene Sache. Aber was immer passieren muss, ist, dass ihr alle um Reinheit bittet. Alle Kritik, jeglicher Haß wird sich auflösen, und die Reinheit wird euch die einzigartige Position verleihen, dass, nur wenn die Leute euer Leben betrachten, sie sich verändern werden. Sogar indem sie euer Leben nur betrachten, werden sie sich verändern.

Ich hoffe, dass das hier sehr gut ausarbeiten wird und vielleicht haben wir, wenn ich das nächste Mal komme, viele Sahaja Yogis, die wundervoll untereinander verbunden sind, wunderschöne Beziehungen miteinander haben, und deren Kinder sehr schnell aufwachsen. Ich hoffe, sehr bald in dieses Land von Shri Ganesha zurückzukehren, wo die Reinheit die Oberhand gewonnen hat.
Möge Gott euch segnen.