Public Program Day 1

(Indien)


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Public Program. Madras (India). 6 December 1991.

Ich verbeuge Mich vor allen Suchern der Wahrheit.

Wenn wir wahre Sucher der Wahrheit sind, müssen wir ehrlich und aufrichtig damit umgehen. Wir müssen zu uns selbst aufrichtig sein und damit unsere Existenz in dieser Welt rechtfertigen. Es gibt so viele Sadhakas, die von Morgens bis Abends Rituale durchführen, irgendwie meditieren, irgendwie Bhakti praktizieren oder irgendwie lesen. Aber wir sollten auch verstehen, was wir erreicht haben. Wer sind wir? Als eine Mutter würde Ich sagen: „Mein Kind, du hast dich mit deiner Suche so verausgabt, doch was hast du gefunden? Hast du die ultimative Realität erfahren? Hast du das gefunden, was die Schriften beschreiben? Dieses Lied, das heute auf Marathi gesungen wurde – Ich wünschte, sie hätten etwas auf Sanskrit gesungen, die Lieder auf Sanskrit sind sehr schön, sie besingen auch Adi Shankaracharya und andere. Wir singen sie morgen.

Dieses Lied wurde im 12. Jahrhundert von Namadeva geschrieben. Namadeva war ein Dichter und ging später in den Panjab. Nanak Sahib war dort und schätzte ihn sehr. Nanak bat ihn, etwas auf Punjabi zu schreiben. Also lernte Namadeva Punjabi und schrieb ein ganz dickes Buch. In dem Buch „Granth Sahib“ stehen viele seiner Verse. Eigentlich war er ein ganz einfacher Schneider. Namadeva besuchte noch einen weiteren Heiligen in einem anderen Dorf, er hieß Gora Kumbhar. „Kumbhar“ bedeutet „Töpfer“.

Als Gora Kumbhar einmal gerade den Ton für seine Arbeit vorbereitete, stand plötzlich Namadeva vor ihm und sagte: „Ich kam zu dir, um Nirgun zu sehen, das Formlose, Chaitanya, aber hier in Saguna finde ich es in einer Form.“ Nur eine selbstverwirklichte Seele, ein Heiliger kann so etwas über einen anderen Heiligen sagen, weil er die ultimative Realität kennt. Die Leute, die nicht selbstverwirklicht sind, können hingegen nicht verstehen, was jenseits dieses Lebens ist. Im Christentum gab es Thomas. Er kam nach Indien und schrieb einige Abhandlungen. Sie wurden in einer Höhle in Ägypten aufbewahrt und später fand man sie. Es gibt nun ein Buch über ihn, nach vierundachtigjähriger Forschungsarbeit. Es ist unglaublich, wie er durchweg Sahaja Yoga beschreibt, und dass ihr die Realität erfahren müsst. Sicher – jedes Buch, jede Schrift sagt: „Erkenne dich selbst“ – wer bin ich, ich muss herausfinden, wer ich bin. Wenn es so gesagt wird, müssten wir uns bemühen, dieses Selbst in uns kennen zu lernen.

Wir sagen: „Mein Körper, meine Stimme, meine Nase, mein Land“ aber wer ist dieses „ich“, dem alle Dinge gehören? Von woher kommt diese Einsicht? Dieses „ich“ ist in uns, reflektiert in unserem Herzen. Bitte glaubt Mir nicht alles blind. Blindheit hilft überhaupt nicht. Ich biete euch eine Hypothese an, wie in der Wissenschaft – wenn dies und jenes passiert und ihr merkt, dass es richtig ist und ihr das, was Ich sage, als Erfahrung fühlen könnt, dann müsst ihr es als ehrliche Leute akzeptieren. In den westlichen Ländern gibt es andere Probleme als hier bei uns, es sind sehr große Probleme. Zuerst ging Ich nach England. Ihr wisst, die Engländer sind wie harte Nüsse, sehr schwierig, sie zu knacken. Aber wenn sie geknackt sind, sind sie voller Gelehrtentum.

Sie hasteten in die Universitäten und Bibliotheken und fanden alles über die Kundalini heraus. So viel wurde von den Nath Panthis geschrieben, die hier waren. Sie taten viel für die Kundalini-Erweckung, aber es ging alles verloren. Als die Deutschen und andere hierher kamen, vermittelten die Tantriker ihnen eine Art falsche Lehre. Sie kam von hier. Aber durch große Missverständnisse und falsche Informationen in so einem Ausmaß, fand Ich in einem deutschen Buch, das Ich hier las, die Kundalini befände sich im Bauch. Darauf aufgebaut wurde alles andere erklärt. Ohne Zweifel war der Autor ein gelehrter Mann. Aber was hat er gelernt, um damit die Kundalini zu erklären? Das Wissen über die Kundalini ist seit langer Zeit bekannt.

Es gab drei Bewegungen in Richtung Göttliches: Eine waren die Veden. „Vida“ bedeutet „Wissen“. Thomas nannte die Leute, „die Wissenden“, „Gnostiker“, wie „gn“. Ich weiß nicht, was man im Süden zu „Gnana“ oder „Gyana“ sagt, aber in Marathi sagen wir „gn“. „Gnostiker“ beschreibt eine Person, die „weiß“, doch nicht äußerliches Wissen, auch nicht geistige Anstrengungen oder Emotionen, sondern etwas, das weit darüber hinaus geht. Den selben Weg schlug man in den Veden ein, doch hier sagte man schon in der ersten Zeile: „Wenn ihr es nicht wisst, hat es gar keinen Sinn, dieses Buch zu lesen.“ Was bedeutet „Wissen“? Es bedeutet, es auf eurem Zentralen Nervensystem zu wissen, nicht auf der mentalen nicht auf der physischen, sondern auf einer höheren Ebene. Mit unserer Menschwerdung müssen wir demütig zugeben, dass wir nicht perfekt sind. Etwas fehlt uns, warum sonst kämpfen wir, warum streiten wir?

Alle Probleme sind doch meistens vom Menschen geschaffen: ökologisch, ökonomisch, politisch. Wenn ihr zum Ursprung der Probleme geht, seht ihr, dass es die Menschen sind, die all das tun. Was also ist mit den Menschen nicht in Ordnung? Die Tiere sind in Ordnung, sie sind Pashu; sie unterstehen Pasha, der Kontrolle Gottes. Aber die Menschen haben die Freiheit erhalten. Sie geraten Hals über Kopf in irgendwelche Situationen und alle Probleme entstehen, weil ihnen das richtige Wissen fehlt. Was ist das richtige Wissen, das wir suchen sollten? In welche Richtung sollten wir gehen? Die Autoren der Veden versuchten, alles zu verstehen, aber sie versuchten mehr, die Natur und die fünf Elemente zu verstehen. Da sie die fünf Elemente verehrten, gingen sie entsprechend mehr auf die rechte Seite.

Die Rechtsseitigkeit zeigt sich sehr schön in der griechischen Mythologie. Von hier aus entwickelte sich die Wissenschaft und all diese Dinge begannen. Die linke Seite war die Bhakti. Die Leute begannen, Gott blind zu verehren, sie gingen zu Gott in Tempeln und Kirchen und glaubten an die Heiligen. Indien ist damit ganz besonders gesegnet, denn alles, was wir haben, stammt von den Heiligen. Ihre Lehren sind zwar weit vom Ursprung abgekommen und stagnieren, aber es kam von den Heiligen, von den Maharishis und von den großen Sehern. Auch sehr positiv an den indischen Religionen ist, dass sie nicht organisiert sind. Dass keine Organisation die Religiösität leitet, ist ein großer Segen. Dennoch haben die Ideologien in den Veden zu einer Art mentalen Illusion geführt. So gibt es Arya Samaj und all diese schwierigen Dinge.

Wenn ihr einen Arya Samaji treffen solltet, wüsstet ihr nicht, wie ihr mit ihm umgehen sollt. Er würde reden und reden, denn er weiß so viel. Trotzdem ist er nicht an dem Punkt angelangt, mit all dem, was er gelesen hat, zufrieden zu sein. Er hat die ganze Zeit so viel gelesen. Kabira sagte dazu: „Padi padi pandita murkh bhayo“ – „Durch zu viel lesen werden sogar die Panditas dumm.“ Ich fragte Mich immer, wie das sein könne. Ich treffe nun viele Leute dieser Art. Durch Lesen können sie das Höchste nicht erfahren. Wenn ihr zum Beispiel zu einem Arzt geht, der euch etwas gegen eure Kopfschmerzen gibt und sagt: „Nimm Anacin“. Wenn ihr nur die Gebrauchsanweisung lest, „Anacin, nimm Anacin“ – gehen eure Kopfschmerzen dann weg oder werden sie schlimmer?

Eigentlich müsst ihr die Medizin nehmen. Das ist es, was die Veden sagen: „Ihr müsst euer Selbst finden.“ Auch in den Upanishaden, einem Teil der Veden, findet ihr durchgängig die Aufforderung „erkennt euch selbst“. Auch im „Patanjal Shastra“ steht ganz am Anfang ein winziges bisschen von Vyayama, Ich meine, da sind Ashtanga. Ein ganz kleines bisschen haben sie dort die sogenannten physischen Probleme erwähnt. In Sahaja Yoga benutzen wir es auch, aber entsprechend unserem Verständnis von wo das Problem ist. Wir machen nicht wie jedermann Übungen und so etwas, wodurch wir Herzinfarkte und andere Probleme wie Hitze oder Bluthochdruck bekommen. Manchmal ist der Blutdruck zu niedrig, manchmal zu hoch, und sie kommen zu Mir und sagen: „Mutter, wir praktizieren Yoga, und doch …“ Wir sind nicht nur physische Wesen, wir sind auch nicht allein mentale oder emotionale Wesen, sondern wir sind auch spirituelle Wesen. Die zweite Bewegung, die wir in Indien hatten, ist die der Bhakti. Bhakti ist gut.

Man geht in die Tempel, aber auch hier wich man von der ursprünglichen Bedeutung ab, weil man nicht verstand, was Bhakti ist. Shri Krishna sagte in Seiner „Gita“ – ihr wisst, Krishna war ein Diplomat. Er war keine Mutter, und Er kannte die Menschen. Er wollte, dass sie um- und umgehen, um die Wahrheit zu finden, da niemand direkte Aussagen mag. Damals erzählte Er es besonders Arjuna. Er sagte ihm drei Dinge, durch die ihr Seine Diplomatie erkennt, wenn ihr zwischen den Zeilen lest: Als erstes sagte Er, ihr müsst Gyana erreichen. Shri Krishna war kein guter Geschäftsmann, denn ein guter Geschäftsmann sagt niemals das Beste zuerst. Aber Er sagte, ihr müsst Gyana erreichen. „Gyana“ bedeutet das Wissen auf eurem Zentralen Nervensystem. Als zweites sagte Er, müsst ihr Bhakti tun.

„Welche Frucht, welche Blume oder welches Wasser ihr Mir auch gebt, Ich werde es annehmen.“ Aber ihr müsst Bhakti tun, und das ist Ananya. „Ananya“ bedeutet auf Sanskrit: „ihr seid nicht der andere“, wenn ihr eine selbstverwirklichte Seele seid. Aber wenn ihr nicht verbunden seid, welche Bhakti könnt ihr dann tun? Viele Leute klagen: „Mutter, ich habe gefastet, ich habe dies getan und jenes, sieh meinen Zustand, ich bin ein nervöses Wrack geworden.“ Aber das ist dann nicht Gottes Fehler, sondern ihr seid einfach noch nicht verbunden. Es ist so einfach wie ein Telefon. Wenn das Telefon nicht verbunden ist, dann hat es keinen Sinn zu telefonieren. Ihr werdet das Telefon dann eher kaputt machen. Bhakti ohne Verbundenheit ist falsch.

Deswegen sagte Krishna: „Yoga kshema vam aham“ – „Erst Yoga, dann Kshema.“ Zuerst müsst ihr euer Yoga, eure Verbindung erreichen und dann wird die Güte Gottes eintreten. Anders kann es nicht ausarbeiten. Ganz subtil setzte Er Yoga an die erste Stelle. Warum sagte Er nicht erst Kshema und dann Yoga? Er sagte es, um Bhakti zu erklären. Um „Karma“ zu erklären, sagte Er: „Tut all eure Arbeit, und legt sie zu den Lotusfüßen des Allmächtigen Gottes.“ Ohne Bhakti ist das nicht möglich. Viele Leute sagen, „Mutter, ich habe alle meine Arbeit zu den Lotusfüßen Gottes gelegt.“ Ich glaube, sogar die Mörder tun das.

Es ist nur eine mentale Idee, von „Ich lege es zu den Lotusfüßen Gottes“. Ihr könnt es nicht, weil ihr nicht in diesem Zustand seid. Aber nehmt einen Sahaja Yogi, er wird nicht sagen: „Mutter, ich hebe die Kundalini“, er wird sagen: „Mutter, sie steigt nicht auf“, er wird in der dritten Person sprechen. Er wird sagen: „es geht auf dieser Seite nicht“ – in der dritten Person, weil er nicht mehr existiert. Auf diese Weise wird das Karma automatisch vor die Lotusfüße Gottes gelegt. Gott tut alles. Wir sind nur Instrumente. Wenn das Instrument sagt: „ich spreche“, würdet ihr das nicht akzeptieren. Genauso ist es, wenn wir sagen: „ich habe … “ als ob sie eine Last nähmen, „… und vor die Lotusfüße Gottes gelegt“. Nein.

Es passiert automatisch. Es ist spontan. Das bedeutet Sahaja. Es ist mit euch geboren. Ihr alle habt diese Kraft in euch. Es gibt Bücher, die die Kundalini als eine gefährliche Angelegenheit beschreiben. Das ist wirklich völliger Unsinn. Ich war in so vielen Ländern, in denen viele Leute ihre Selbstverwirklichung erhielten, und nirgendwo gab es eine Spur von Problemen für sie. Im Gegenteil – ihr Leben hat sich in jeder Hinsicht verbessert. Von heute auf morgen geben die Leute ihre Drogen und schlechten Gewohnheiten auf.

Von heute auf morgen wurden sie geheilt. Ich tue nicht wirklich viel. Ihr denkt vielleicht, Ich tue etwas – Aber Ich tue nichts, eure eigene Kundalini arbeitet es aus. Es ist erstaunlich, wie Sie arbeitet und euch hilft. Denn Sie ist eure Mutter, eure individuelle Mutter, und Sie weiß alles über euch, man kann sagen, in Ihr ist alles aufgezeichnet. Sie ist dreiundeinhalbfach um sich selbst gewickelt, das ist so aufgrund einer mathematischen Formel, und wenn Sie aufsteigt, kann sich etwas Hitze entwickeln, weil Sie vielleicht etwas kämpfen muss, um sich hochzubewegen. Bei manchen Leuten entwickelt sich etwas Hitze. Wenn ihr zum Beispiel Leberprobleme habt, dann fühlt ihr nur etwas Hitze in euren Händen. Jeder hat eine Kundalini, Sie ist der Reine Wunsch in euch. Ihr kennt eines der ökonomischen Gesetze, dass nämlich allgemein Wünsche niemals befriedigt werden.

Heute wollen wir ein Haus, morgen ein Auto, übermorgen einen Hubschrauber und so geht das immerfort weiter. Wenn wir etwas nicht besitzen, kämpfen wir dafür. Aber wenn wir es haben, genießen wir es nicht. Nur der Reine Wunsch möchte mit der alles umfassenden Liebe Gottes eins werden. Wir wissen gar nicht, dass es so eine Kraft gibt, und nehmen alles als selbstverständlich hin. Wir sehen, wie alles erschaffen wurde, wir sehen schöne Blumen, wir sehen aus kleinen Trieben Bäume wachsen. Nehmt eure Augen, sie sind so wunderbare Kameras – wer hat sie gemacht? Wer hat uns zu unserem Status gebracht? Welche Kraft hat uns zu Menschen gemacht? Wir haben kein Interesse daran, es herauszufinden, weil die Wissenschaft uns keine Erklärungen bieten kann: wie der Samen keimt, wie wir zu Menschen wurden.

Für uns ist es soweit in Ordnung, wir wollen gar nicht mehr wissen. Die Allmächtigkeit Gottes hat diese wundervolle Chaitanya verbreitet, das alles umfassende Brahmachaitanya. Wenn Ich so spreche, müsst ihr es ausprobieren und Mir sagen, ob es so ist oder nicht. Aber sagt nicht einfach „nein“, denn das heißt, ihr bringt euch selbst um die Chance, mit der lebendigen Kraft verbunden zu werden. Die lebendige Kraft hat uns entwickelt. Ohne Zweifel organisiert Sie alles, schafft Sie alles, vibriert Sie alles. Sie koordiniert, begrenzt, und liebt euch. Sie denkt darüber nach, wie weit ihr gehen sollt. Sie ist so wundervoll, Sie ist in jedem Atom, in jedem entstehenden Leben, in allem Lebendigen. Sie handelt so wundervoll, dass wir ihre Sanftheit noch nicht einmal bemerken.

Wir sehen das Knospen der Blume nicht. Wir sehen das Blühen der Blume nicht. Sie blüht einfach und wir sagen: „Oh, heute blüht eine Blume“. Diese Kraft ist so süß, so wundervoll, und obwohl wir Ihre Existenz gar nicht wahrnehmen, existiert Sie. Solange wir mit dieser Kraft nicht verbunden sind, können wir die Höchste Realität nicht erkennen, weil der Spirit in uns dann nicht in unserer Aufmerksamkeit ist. Er ist der Zeuge unserer Aufmerksamkeit. Sobald aber die Kundalini aufsteigt, durchfließt Sie die sechs Zentren, bewegt sich durch die Stelle um die Fontanelle – das entspricht unserer Erweckung, unserer Taufe – und dann kann der Spirit als Licht in unsere Aufmerksamkeit kommen. Unsere Nerven erreichen dann eine neue Dimension, durch die wir werden – Ich sage es noch einmal, wir werden, es ist nicht nur ein Dozieren oder Prahlen, es ist auch keine Art von Zertifikat, ihr werdet tatsächlich kollektiv bewusst: das heißt Samuhik Chetana. Ihr könnt andere fühlen. Ihr könnt mit euren Fingerspitzen fühlen – wir haben fünf, sechs und sieben auf der linken Seite, und sieben auf der rechten Seite.

Die einen sieben repräsentieren eure emotionale Seite, und die anderen die physische und mentale Seite. Ihr könnt die Zentren aller Leute fühlen. Normalerweise, wenn wir Leute medizinisch behandeln, dann, man kann sagen, behandeln wir einen Baum von außen, vielleicht die Blätter. Aber um den Baum wirklich zu behandeln, müsst ihr an die Wurzeln gehen. Ich rede über die Wurzeln des Lebensbaumes in uns. Ihr werdet erstaunt sein, dass sogar Mohammed Sahib Kiyama beschrieb – „Kiyama“ bedeutet die Zeit der Wiederauferstehung. „Wenn die Zeit der Wiederauferstehung kommt, dann werden eure Hände sprechen und euer Zeuge sein.“ Sie alle haben über diese Zeit gesprochen, über das Jüngste Gericht, und dass durch Kali Yuga das Satya Yuga hervorgebracht wird. Doch wie viele möchten es erreichen? Tausende wollen zu verrückten Plätzen, aber nicht zur Realität gehen.

Ihr benötigt eine Art göttliche Intelligenz, glaube Ich, um das zu verstehen. Ihr werdet erstaunt sein, Ich fand, dass die Russen hierfür am empfänglichsten sind, denn sie sind nicht so materialistisch. Sie haben noch nicht einmal diese Ideen von Freiheit oder so etwas, doch sie nehmen sich die Freiheit, nach innen zu gehen. Sie sind sehr introspektive Leute, auch die Schriftsteller, Ich lese sie gerne, Tolstoy und all die anderen. Sie sind alle sehr introspektiv, und sie sind, – wir mussten immer ein großes Stadium mieten, und trotzdem saßen noch viele draußen. In einem Ort namens Togliatti gibt es 22.000 Sahaja Yogis. Als Ich einmal dort war, hatte gerade ein Putsch statt gefunden, Ich fragte: „Habt ihr keine Angst?“ Sie sagten: „Mutter, was sollte uns stören? Wir sind im Königreich Gottes, wir gehören nicht zu diesem Reich.“ Solche guten Dinge geschehen auf der ganzen Welt.

Wir Inder haben andere Probleme. Wir sind stark konditioniert. Wir stehen in der Tradition großer Ideale, aber wir streben sie nicht selber an. Wir verehren Rama, wir verehren einen Guru, aber was finden wir in uns selbst? Ihr hängt an etwas, wie sieht es mit eurem eigenen Reichtum aus? Sahaja Yoga bedeutet, solange ihr euch selber nicht kennt, werdet ihr weder Shri Ram noch sonst jemanden kennen können. Vor einiger Zeit fand Ich ein Buch über Sahaja Yoga, das irgendjemand Verrücktes geschrieben haben muss. Er bestritt die Existenz von Krishna, er bestritt die Existenz von Rama, von Jesus, von jedem. Ich sagte: „Was für ein verrückter Mann, das ist sehr unwissenschaftlich. Wie kann man, ohne etwas herauszufinden, so etwas sagen?“

Es wird einfach behauptet, ohne etwas herauszufinden. Stellt euch vor, Ich wäre nie in Madras gewesen und würde anfangen, Madras zu beschreiben. Wie würdet ihr Mich nennen? Ähnlich haben viele Leute über Gott geschrieben, denn es gibt kein Gesetz, das ihnen zu schreiben verbietet, jeder Unsinn darf geschrieben werden. Solange wir die Wahrheit nicht erreichen, können wir keinen falschen von einem richtigen Guru unterscheiden. Vielleicht fragt ihr Mich: „Mutter, ist er ein falscher Guru, ist er ein falscher Guru?“ Ich würde antworten: „Warum glaubt ihr Mir? Sage Ich, er ist es nicht, fangt ihr an, mit Mir zu streiten. Sage Ich, ja, er ist es, würdet ihr Mir glauben. Doch es ist nicht notwendig, Mich zu fragen.

Wenn ihr euch selbst kennt, könnt ihr dadurch die absolute Wahrheit kennen, weil der Spirit absolut ist. Er schenkt euch die absolute Wahrheit. Morgen erzähle Ich euch mehr über den Spirit, Ich denke, für heute ist es genug. Wir sollten, wenn ihr mögt, mit dem Teil für die Selbstverwirklichung anfangen. Es dauert nicht lange. Zuallererst solltet ihr bereit sein und darum bitten, dann werdet ihr es bekommen. Sicher – vielleicht habt ihr noch Fragen. Das letzte Mal, als Ich nach Madras kam, verbrachte Ich die ganze Zeit mit dem Beantworten von Fragen, Fragen, Fragen. Aber heute bitte Ich euch, wenn ihr Fragen habt, lasst sie für den Moment, ihr könnt sie aufschreiben. Ich beantworte sie morgen.

Aber versucht jetzt bitte, eure Selbstverwirklichung zu erhalten. Vielen Dank. Wenn ihr für ein paar Minuten nach draußen gehen wollt, bitte geht und kommt dann wieder. Es ist in Ordnung. Aber sprecht nicht, das ist alles. Ich habe euch noch nicht von der dritten Bewegung in Indien erzählt. Es ist die der Nath Panthis. Die Jainisten haben Adi Nath, die Abweichung vom Ursprünglichen begann mit ihm. Ein Guru durfte das Wissen nur einem einzigen Schüler vermitteln. Der Schüler von Janaka war nur Nachiketa – bis zur Zeit von Gyaneshwara im zwölften Jahrhundert.

Gyaneshwara Gyaneshwara war der einzige Schüler seines Bruders Nivritinath, sie litten sehr. Gyaneshwara bat Nivritinath, ihm eines zu erlauben: „Lass mich der Öffentlichkeit die Wahrheit sagen. Ich bitte dich nur um dieses Eine, ich werde nichts anderes tun, als es ihnen mitteilen.“ Denn dreizehn-, vierzehntausend Jahre zuvor hatte Markandeya die Kundalini beschrieben. Ihm folgte Adi Shankaracharya und beschrieb Sie, aber auf Sanskrit. Die Botschaft von der Selbsterkenntnis auf Sanskrit war für die Öffentlichkeit nicht verfügbar, und alle, die Sanskrit konnten, wollten keine Selbsterkenntnis. Also wurde dieses Wissen die ganze Zeit als Geheimnis bewahrt. Gyaneshwara hatte nun diese Bitte und schrieb das „Gyaneshwari“, was nichts anderes als eine Art „Gita“ auf Marathi ist. Er erweiterte und veranschaulichte sie mit seiner Poesie. Er beschreibt die Kundalini in sechs Kapiteln sehr anschaulich.

Das sechste Kapitel ging zum Teil verloren, wurde aber „Nishidda“ genannt. Niemand durfte es lesen, im Namen der Religion und im Namen unseres sogenannten Aufstiegs. Sie sagten: „Ihr dürft das nicht lesen, sonst geratet ihr in Schwierigkeiten.“ So wurde dieses Kapitel geschlossen und niemand versuchte mehr, etwas darüber in Erfahrung zu bringen. Dann entstanden die Nath Panthis. Unter ihnen waren Kabira und Nanaka. Er sprach von „Khalis“. Nanaka sprach von „Khalis“. „Khalis“ bedeutet rein, nirmal. Sahaja Yogis sind nirmal.

Wenn jemand irgend etwas missbraucht, wird es klar sichtbar. Ein Heiliger darf so nicht sein. Die Khalis-Leute können nicht so sein, sie können nicht voller Gewalt sein. Es ist Liebe. Es ist Liebe, die vollkommen nirvaj ist, vollkommen, ohne irgendeine Gegenleistung. Es ist Liebe, die unbegrenzt ist. Es ist Liebe, die nicht unterscheidet. Sie ist wie die Energie, die in den Pflanzen aufsteigt, oder wir können sagen, wie die Säfte, die aufsteigen, und sich auf alle Bereiche verteilen, auf die Blätter, die Zweige, die Blumen, die Früchte, und wieder zurückkommt. Sie verbleibt nicht an nur einer Stelle. Wenn ihr an nur einer Stelle verbleibt, dann ist das der Tod dieser Stelle, genau wie der Tod jenes Baumes.

Wir müssen verstehen, dass alle großen Inkarnationen, Seher und Propheten, auf diesem selben Lebensbaum auf diese Erde kamen. Ihr müsst an alle von ihnen glauben. Wenn ihr anfangt, an sie zu glauben, an sie alle, wo bleibt dann noch Platz für Streitigkeiten? Diejenigen, die nur an einen glauben, müssen streiten, und deswegen mögen sie uns nicht. Denn wir glauben an alle – aber es ist nicht nur ein Glaube, sondern es ist die Wahrheit. Ich muss euch nun hier sagen, dass es ein lebendiger Prozess der Evolution ist, der letzte Durchbruch. Ihr tatet gar nichts, um Menschen zu werden, genauso geschieht dieses ohne eigene Anstrengung, es ist sahaj. Ich sage euch nur, wie ihr eure Zentren nähren könnt, damit es für die Kundalini leichter ist, aufzusteigen. Es ist sehr einfach, ihr solltet es alle tun. Ihr sollt nicht auf andere schauen, sondern auf euch selbst.

Bitte zieht eure Schuhe aus. Dann fühlt ihr die Mutter Erde, die diejenige ist, die eure Probleme aufnimmt, ständig, insbesondere dieses Yoga Bhoomi von uns. Wir wissen nicht, wie großartig wir sind, hier in Indien geboren zu sein. Es wurde zum Teil verwüstet, aber das macht nichts. Wenn Ram Raja kommen muss, wird Er hierher kommen, nicht als Politiker, sondern als spirituelle Person. Ich glaube, das hier fällt herunter. Haltet es ein bisschen, es fällt runter. Es ist jetzt in Ordnung, Ich glaube, es hält. Jetzt ist es besser, danke. Wie Ich euch schon sagte, ihr müsst gar nichts tun.

Ihr braucht eure Gedanken nicht zu stoppen, ihr müsst euch überhaupt nicht anstrengen, keine Mantras sagen, nichts. Die Kundalini wird Ihre Arbeit tun. Sie kennt euch sehr gut und Sie wird zurechtkommen. Habt nur Vertrauen in euch, vollkommenes Vertrauen, dass ihr die Selbstverwirklichung bekommt. Sich schuldig zu fühlen ist sehr unnatürlich, es kommt daher, dass die Leute uns sagten, wir seien Sünder, wir seien dieses oder jenes. In Meinen Augen ist niemand ein Sünder. Ihr seid verloren, ihr seid unwissend, aber niemand ist ein Sünder. Wir müssen verstehen, dass wir uns respektieren müssen. Denn wir sind großartig und fantastisch. Weil wir nicht verbunden sind, denken wir anders, wir verachten uns, andere mögen uns verachten.

Doch ihr seid Menschen, ihr seid die Gesamtheit der Evolution. Jetzt ist nur noch ein kleiner Durchbruch nötig, wie eine Verbindung, und Ich bin sicher, ihr werdet euch selbst erkennen. Nach der Erweckung der Kundalini und Ihrem Durchstoßen der Fontanellengegend, werdet ihr die kühle Brise auf euren Händen spüren. Das ist Chaitanya. In der Bibel wird es als die kühle Brise des Heiligen Geistes beschrieben. Im Koran heißt es „Ruh“. Dannach werdet ihr auch fühlen, wie die kühle Brise aus eurem Kopf kommt. Sobald die kühle Brise aus eurem Kopf kommt, werdet ihr euch ganz entspannt, friedlich und froh fühlen. So viele Leute begannen danach zu lachen. Ihr solltet lachen.

Die Welt ist zu eurem Vergnügen geschaffen, ihr müsst nun in das Königreich Gottes eintreten, welches nicht nur Freude ist, nicht nur Frieden, sondern ein gesegneter Zustand. Wwenn ihr irgendetwas Enges tragt, oder etwas um den Hals tragt, lockert es besser etwas, falls es euch unbequem ist. Wenn ihr auch bitte die Brillen ablegen könnt … später, wenn Ich es euch sage, nicht jetzt, denn ihr schließt gleich eure Augen, und öffnet sie nicht sofort wieder. Als Erstes zeige Ich euch, wie ihr euch selber helfen könnt. Dadurch lernt ihr auch eure Zentren kennen. Wir arbeiten zuerst auf der linken Seite. Zuerst müsst ihr die linke Hand in Meine Richtung ausstrecken, auf eurem Schoß, ganz bequem. Stellt euch vor, ihr müsst nicht in den Himalaya gehen, oder irgendetwas dieser Art tun. Sitzt einfach bequem auf eurem Stuhl, ihr solltet eure Selbstverwirklichung erhalten, es ist euer Recht. Haltet die linke Hand so.

Nun müssen wir mit der rechten Hand die Zentren auf der linken Seite nähren. Zuerst halten wir die Hand auf unser Herz, denn hier befindet sich die Reflektion des Spirits. Die Reflektion der Allmächtigkeit Gottes ist der Spirit. Dann gehen wir zu dem oberen Teil unseres Bauches auf der linken Seite. Dies ist das Zentrum unserer Meisterschaft. Wenn ihr der Spirit seid, werdet ihr euer eigener Meister, ihr braucht dann keinen anderen Meister. Euer Spirit leitet euch dann. Danach geht ihr zum unteren Teil eures Bauches auf der linken Seite. Hierdurch könnt ihr das Wissen auf eurem Zentralen Nervensystem erkennen. Dieses Zentrum gibt euch das reine Wissen – Shuddha Vidya.

Es arbeitet auf eurem Zentralen Nervensystem. Dann hebt ihr eure Hand und legt sie wieder auf euren Bauch auf der linken Seite und drückt etwas. Hier ist das Zentrum für das Guru-Prinzip. Angenommen, ihr wart bei irgendeinem falschen Guru oder so etwas, dann könnt ihr es korrigieren. Legt eure rechte Hand nun wieder auf euer Herz. Legt eure Hand dann in die Kuhle zwischen Nacken und Schulter. Hier müsst ihr euren Kopf nach rechts drehen. Dieses Zentrum blockiert, wenn ihr euch schuldig fühlt. Wenn ihr euch schuldig fühlt, blockiert dieses Zentrum. Hiervon stammen viele Krankheiten – eine davon ist Angina, eine andere ist die Wirbelentzündung, außerdem leiden die Organe, denn sie werden träge.

Am besten ist es, ihr legt eure Hand hier schön auf und dreht euren Kopf nach rechts. Dann legt ihr eure Hand bitte auf eure Stirn und beugt euren Kopf so tief wie möglich. Das ist das Zentrum, wo wir vergeben müssen. Vergebt jedem ohne darüber nachzudenken, wem ihr vergeben müsst. Ob ihr vergebt oder nicht, ihr tut gar nichts, es ist nur eure Vorstellung. Aber wenn ihr nicht vergebt, spielt ihr in die falschen Hände. Also legt bitte eure Hand hier auf, das ist das Zentrum für Vergebung. Denkt nicht an die Leute, denen ihr vergeben müsst, oder die euch etwas angetan haben. Das Agnya ist ein sehr wichtiges Chakra, es ist eng, wenn ihr nicht vergebt, steigt die Kundalini nicht auf, sie kann dann nicht durchgehen. Vergebt einfach.

Legt eure Hand auf euren Hinterkopf. Wir machen das später richtig, Ich möchte euch nur die Chakras zeigen. Hier auf dem Hinterkopf, weil ihr euch ständig schuldig fühlt und denkt, ihr habt etwas falsch gemacht. bittet ihr am besten das Göttliche um Verzeihung, hier ist das Zentrum dafür. Streckt nun eure Hand und legt eure Handinnenfläche auf eure Fontanelle. Sie war weich, als ihr ein Kind wart. Hier ist es. Spreizt eure Finger, drückt den Kopf etwas nach hinten, so dass Druck auf der Kopfhaut ist Drückt eure Kopfhaut. Jetzt beugt bitte euren Kopf so weit wie möglich. Ihr müsst eure Kopfhaut langsam bewegen, sieben Mal im Uhrzeigersinn, im Uhrzeigersinn.

Mit Druck: bewegt eure Hand nach hinten, Ich meine, die Finger – sonst gibt es keinen Druck. Gut, das wars! Nun, als Allererstes müssen wir Selbstvertrauen in uns und Respekt und Liebe für uns haben. Bewegt nun eure linke Hand so, stellt beide Füße mit ein bisschen Distanz nebeneinander, und schließt eure Augen. Legt die rechte Hand bitte auf euer Herz. Legt die rechte Hand auf euer Herz. Hier ist das Zentrum eures Spirits, Er wohnt hier. Fragt Mich dreimal so, als ob ihr einen Computer in eurem Herzen fragen würdet. Ihr könnt Mich „Shri Mataji“ oder „Mutter“ nennen, wie ihr mögt. „Mutter, bin ich der Spirit?“

Fragt Mich dreimal: „Mutter, bin ich der Spirit?“ „Shri Mataji, bin ich der Spirit?“ Wenn ihr der Spirit seid, werdet ihr zum Meister. Legt eure Hand nun bitte auf den oberen Teil eures Bauches und drückt ihn fest. Fragt hier noch einmal: „Mutter, bin ich mein eigener Meister?“ Fragt dreimal von Herzen, mit vollem Vertrauen: „Mutter, bin ich mein eigener Meister?“ Ihr seid es, aber fragt es Mich bitte. Ich respektiere eure Freiheit, also kann Ich euch das Reine Wissen nicht aufzwingen, ihr müsst darum bitten. Nun müsst ihr eure rechte Hand auf den unteren Teil eures Bauches legen und fest drücken, auf der linken Seite. Hier müsst ihr sagen: „Mutter, bitte gib mir das Reine Wissen, Shuddha Vidya.“

„Shri Mataji, bitte gib mir Shuddha Vidya.“ Sagt es bitte sechs Mal, denn dieses Zentrum hat sechs Blütenblätter, es ist das Swadisthan. „Bitte gib mir Shuddha Vidya – das Reine Wissen.“ Sobald ihr um das Reine Wissen bittet, beginnt die Kundalini aufzusteigen. Aber ihr müsst diese Bewegung unterstützen: mit der Öffnung eurer oberen Chakras durch Selbstvertrauen. Legt nun eure rechte Hand auf den unteren Teil des Bauches und drückt ganz fest auf der linken Seite. Eure Füße sollen auseinander bleiben. Hier müsst ihr zehnmal sagen, mit vollem Vertrauen in euch selbst: „Mutter, ich bin mein eigener Meister.“ Sagt das bitte, „Mutter, ich bin mein eigener Meister.“ „Mutter, ich bin mein eigener Guru.“

Denn all die großen Gurus, die Satgurus, haben dieses Zentrum für euren Aufstieg erschaffen. Und eine Mutter möchte immer, dass ihre Kinder nicht nur haben, was sie selbst hat, sondern, dass sie mehr haben, als sie selbst. Nun, zum Schluss muss Ich euch sagen, dass ihr nicht dieser Körper, nicht diese Gedanken, nicht diese Gefühle, auch nicht diese Konditionierungen und dieses Ego, sondern der reine Spirit seid. Legt eure rechte Hand nun auf euer Herz und sagt mit vollem Vertrauen zwölfmal: „Mutter, ich bin der reine Geist.“ „Mutter, ich bin der reine Geist“ – zwölfmal – „Shri Mataji, ich bin Shuddha Atma.“ Ihr müsst es mit vollem Vertrauen sagen. Ich muss euch sagen, das ist die alles durchdringende Kraft, der Ozean alles Wissens, der Ozean von Mitgefühl und Segen. Ihr müsst mit vollem Selbstvertrauen sagen: „Mutter, ich bin überhaupt nicht schuldig“ – sagt es bitte sechszehnmal. Ihr müsst sagen: „Shri Mataji, ich bin Nirdosha, ich bin Nirdosha.“ Sagt es bitte sechszehn Mal.

Sagt es zu Meiner Zufriedenheit. Legt eure rechte Hand jetzt auf eure Stirn. Es ist so, Ich habe es euch bereits gesagt, ob ihr vergebt oder nicht vergebt, ihr tut gar nichts. Beugt euren Kopf so weit wie möglich, und vergebt hier jedem mit aller Demut! Vergebt einfach! Denkt nicht an die Leute, die euch bedrängten und quälten, vergebt ihnen einfach. Das ist der beste Weg, diese Lasten los zu werden, ihr spielt in die falschen Hände, wenn ihr nicht vergebt. Sagt es von Herzen. Es ist egal, wie viele Male ihr es sagt, aber es muss von Herzen sein. Viele Leute sagen, es sei schwierig zu vergeben.

Warum ist es schwierig? Sagt es einfach. Legt eure rechte Hand jetzt auf euren Hinterkopf, und drückt euren Kopf so weit wie möglich zurück, drückt ihn zurück, so weit wie möglich. Hier müsst ihr wieder von Herzen sagen: „Oh, Göttliche Kraft, wenn ich irgend etwas Falsches getan habe, bitte vergib mir.“ Wenn ich irgendetwas unwissentlich falsch getan habe, bitte vergib mir.“ Das müsst ihr auch von Herzen sagen. Streckt eure Hand nun ganz aus und legt sie mit der Handinnenfläche auf die Fontanelle auf eurem Kopf, die in eurer Kindheit weich war. Sie heißt Taloo, und auf Sanskrit Talavyam. Beugt euren Kopf so weit wie möglich, beugt ihn. Und jetzt bewegt bitte eure Kopfhaut mit einem leichten Druck, indem ihr die Finger ausstreckt.

Streckt eure Finger aus, drückt sanft, und bewegt die Hand siebenmal im Uhrzeigersinn. Hier wieder: Ich kann euch die Selbstverwirklichung nicht aufzwingen, ihr müsst darum bitten. Während ihr eure Hand bewegt, sagt siebenmal: „Mutter, bitte gib mir meine Selbstverwirklichung.“ „Mutter, bitte gib mir meine Selbstverwirklichung.“ Ich kann euch nichts aufzwingen. Nehmt eure Hände wieder herunter. Öffnet langsam eure Augen. Haltet nun eure rechte Hand in Meine Richtung, so, und beugt euren Kopf. Schaut, ob aus eurem Kopf eine kühle Brise kommt. Fühlt über der Fontanelle.

Manche Leute fühlen es sehr stark, aber nicht auf dem Kopf, sondern ein bisschen entfernt davon, manche Leute fühlen es wie einen Düsenjäger, ganz weit weg. Es kann heiß oder kalt sein. Wenn ihr nicht verziehen habt, ist es mit Sicherheit heiß. Haltet eure linke Hand nun in Meine Richtung. Beugt euren Kopf wieder ein wenig und schaut selbst, ob ihr eine kühle oder heiße Brise aus eurem Kopf kommen spürt. Ihr müsst euch selbst vergewissern. In Sahaja Yoga, erhaltet ihr kein Zeugnis. Vielleicht spüren manche Leute eine heiße Brise, das macht nichts. Haltet eure rechte Hand nun bitte wieder in Meine Richtung, beugt euren Kopf und versucht es zu spüren. Nein, nicht direkt auf dem Kopf, ein bisschen entfernt davon werdet ihr es spüren.

Haltet eure Hände nun beide in Meine Richtung, schaut Mich an und denkt an nichts. Ihr könnt das. Alle diejenigen, die es kühl auf ihren Fingerspitzen gespürt haben, oder eine heiße Brise, und diejenigen, die sie in ihren Händen oder auf der Fontanelle oder in beiden gespürt haben, sollen bitte ihre Hände heben. Bitte hebt beide Hände. Oh! Möge Gott euch segnen. Die meisten von euch haben es bekommen. Die meisten von euch haben es bekommen. Aber sprecht jetzt nicht darüber, denn wenn ihr auf die mentale Ebene geht, verliert ihr es. Genießt es einfach.

Ich hoffe, ihr schlaft heute friedlich. Morgen könnt ihr wieder eure Freunde und andere Leute anrufen, denn ihr könnt nicht dafür bezahlen, ihr könnt nichts dazu tun, es ist eures – genauso wie die Mutter Erde nicht weiß, wie Sie die Samen nährt, die dann sprießen. Es ist euer Purva Punya. Diejenigen, die es noch nicht erhalten haben, bekommen es morgen. Ihr solltet bitte alle kommen, und bitte sagt es euren Freunden. Das Beste ist, wenn ihr es weitergebt. Darauf warten wir. Möge Gott euch segnen. Kommt morgen wieder. Ich werde euch die Natur des Spirits erklären, was der Spirit ist.

Schaut, was Ich gerade getan habe. Er möchte, dass ihr alle kommt und Darshan nehmt. Dass Ich nun vor euch sitze, ist Darshan. Ihr braucht Meine Füße nicht zu berühren, es ist nicht notwendig. Morgen sehen wir weiter. Ihr wollt es so sehr, es ist nicht notwendig. Dafür haben wir die Politiker. Bitte bringt morgen eure Fragen. Bitte bringt eure Fragen, Ich werde sie gerne beantworten.