Easter Puja

(Italy)


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Easter Puja. Magliano Sabina, Rome (Italy), 11 April 1993.

Wir alle sind heute hier auf der Spitze dieses wunderschönen Berges zusammen-gekommen, um die Wiederauferstehung von Jesus Christus zu feiern.
Für Sahaja Yogis ist das Verständnis des großen Ereignisses seiner Wieder-auferstehung, durch welche er zeigte, daß der Geist nicht stirbt, von sehr großer Bedeutung. Er war das Omkara, er war Logos und er war der Geist. Das ist der Grund, weshalb er über das Wasser gehen konnte.
Wir haben jetzt einen Film gemacht, wo wir gezeigt haben, wie das Mooladhara Chakra ganz klar das Kohlenstoffatom zeigt. Wenn man von der rechten zur linken Seite schaut, sieht man ein richtiges Swastika, und schaut man von links nach rechts sieht man das Omkara. Aber wenn man von unten nach oben schaut sieht man Alfa und Omega. Das bestätigt, jenseits von allen Zweifeln, daß Jesus Christus, so wie er sagte, das Alfa und Omega ist. Das zeigt ganz klar, daß er die Inkarnation von Shri Ganesha war. Jetzt haben wir einen wissenschaftlichen Nachweis dafür, um den Menschen mitteilen zu können, daß es ein Faktum ist.
Ich weiß nicht, ob zur Zeit von Christus Alfa und Omega den Mathematikern bekannt war. Aber ihm war es definitiv bekannt, als er sagte, ich bin Alfa und Omega.
Er war eine sehr bemerkenswerte Inkarnation und er war sehr wichtig für unseren Aufstieg. Wenn er selbst nicht wiederauferstanden wäre, hätten wir in keiner Weise unseren Aufstieg erreicht. deshalb ist es ein großer Beitrag. Christus Auferstehung ist jetzt offenbar in eurem eigenen Leben. Es besteht solch eine Veränderung, solch ein Unterschied, solch eine Transformation zwischen dem, was ihr einmal gewesen seid und was ihr heute seid. Sein eigenes Opfer am Kreuz und seine eigene wundervolle Auferstehung haben einen Weg für alle von uns geschaffen, um in diesen neuen, transformierten Zustand zu kommen. Dieser Zustand ist eine verschiedene Sache für die Menschen und für Christus. Christus selbst war Heiligkeit und Reinheit. Man kann sagen, in diesem Sinn war seine Wiederauferstehung nichts weiter als eine physische Angelegenheit, da er keine Umwandlung brauchte. Er mußte nicht durch einen Reinigungsprozeß gehen, was in seinem Fall passierte war, daß er vom Tod wiederauferstand. Das symbolisiert, daß das Leben ohne Spiritualität wie der Tod ist, da sie alles tun, ohne jegliches Verständnis der Ganzheit, der Realität, der absoluten Wahrheit. Was immer sie tun, führt sie letztendlich zu ihrer eigenen Zerstörung.
Sogar die Religionen, die von diesen großen Inkarnationen erschaffen wurden, sind im Niedergang. Bei all diesen Leuten, die das Recht beanspruchen, diejenigen zu sein, die diese Inkarnationen verkörpern, findet man nicht die Spur eines religiösen Lebens. Wenn man es subtil betrachtet, ist es sehr schmerzhaft, zu sehen, welche Art von Arbeit die Leute tun, welche Aktivitäten sie sich auswählen, und das alles im Namen von all diesen großen Inkarnationen. Es ist etwas unmögliches, da sie keine Furcht vor Gott haben. Im Namen Gottes tun sie all diese schrecklichen Dinge überall auf der Welt.
Natürlich kann man sagen, daß hier die katholische Kirche entlarvt wurde. Überall sehen die Menschen, daß all diese falschen Dinge aufgedeckt werden. Aber diese falschen Dinge haben sie unter dem Deckmantel Gottes, der Spiritualität und der Schönheit getan. Das ist der beste Weg, wie man all die Grausamkeit, all die Gewalt, all die Häßlichkeit verstecken kann.
So haben sie es ausgearbeitet. Inzwischen ist es schon so weit gekommen, daß man nicht einmal die geringste Spur eines religiösen Lebens unter diesen Leuten findet. Sie haben es von all den Dieben dieser Welt, von all den Betrügern und Intriganten dieser Welt, übernommen.
Der Grund dafür ist, daß niemals das getan wurde, was in all den Büchern und Schriften steht, nämlich sein Selbst zu suchen. Es wurde niemals daran gearbeitet, sich selbst zu erkennen. Wie viele Male hat Christus gesagt, erkenne dein Selbst? Er sagte auch, daß ihr wiedergeboren werden müßt. Deshalb beanspruchen sie sofort das Zeugnis, daß sie wiedergeboren sind, und beginnen Vorteile aus dieser Art von Zeugnis zu ziehen. Aber sie denken nicht darüber nach, welche Güte ihnen in Wirklichkeit zuteil geworden ist. Sie können höchstens daran denken, daß sie etwas Geld damit gemacht haben könnten, oder daß sie einige oberflächliche Kräfte bekommen haben könnten.
Betrachtet man es vom inneren Standpunkt, hat das Ganze nichts gebracht. Es muß einem ihre irrationale Haltung leid tun, wie sie mit dem Leben Christus oder eines jeden anderen mit einem solchen hohen und noblen Wertesystem umgehen, und wie sie alle so niedrige Dinge tun.
Nun in Sahaja Yoga habt ihr euch selbst umgewandelt. Ich würde sagen, eure Kundalini hat die Arbeit übernommen. Aber es existiert immer noch ein Unterschied zwischen Christus und euch, in dem Sinn, daß ihr von einer Umgebung, einem Lebensstil, von einer Art den Denken kommt, welche euch zerstören wollte. Wenn ihr es jetzt betrachtet, war alles für eure Zerstörung da. Deshalb hängen diese Dinge immer noch über euch, auch wenn ihr da herauskommt. Sie wirken weiterhin auf euch. Sogar wenn ihr höher und höher steigt, bemerkt ihr plötzlich, wie ihr wieder in eine Art komische Situation, oder zu einer Art niedriger Dinge hinuntergezogen werdet. Natürlich seid ihr manchmal schockiert über euch selbst, manchmal akzeptiert ihr all das.
Insofern ist es für einen Sahaja Yogi nach der Selbstverwirklichung sehr wichtig, in sich hineinzuschauen. Anstatt das Schlechte in den anderen zu sehen, sollte er versuchen, zu sehen, was in ihm selbst nicht stimmt. Es ist sehr wichtig. Ihr müßt wissen, wieweit ihr eurer Spiritualität entgegengeht.
Christus hat das nicht gebraucht. Er mußte nicht sehr in sich hineinschauen. Er war etwas, was jenseits jeglicher Korruption war. Für ihn war es einfach nur eine physische Umwandlung, in dem Sinn, daß er stirbt und dann sich selbst wiederauferstehen lassen wird. Für uns aber ist das anders. Wir sind nun Sahaja Yogis, aber wir waren einfache Menschen. Wir hatten kein Licht in uns. Nun kommt das Licht in uns, und wir sehen das Licht, zu was werden wir dann?
Wir müssen das Licht selbst werden. Jesus Christus war das Licht, er mußte es nicht werden. Aber wir müssen das Licht werden, und wir müssen es auf dem Weg schützen. Es könnte gestört werden, es könnte reduziert werden, oder völlig ausgelöscht werden.
Während ihr dieses Licht in euch tragt solltet ihr als erstes wissen, daß, wenn das Licht nicht ganz in Ordnung ist, ihr nicht das Licht seid. Ihr müßt das Licht werden. Wenn ihr das Licht seid, könnt ihr in diesem Licht leicht sehen, wie eure Gedanken arbeiten, welche Vorstellungen sie euch geben, was auf sie wirkt, während ihr aufsteigt. Sind es eure Sorgen, oder ist es die Verantwortung, die ihr habt, oder sind eure schlechten Gewohnheiten der Grund für die Behinderung in eurem Wachstum als spirituelle Persönlichkeit?
Ihr müßt die ganze Zeit auf euch selbst aufpassen und für euch selbst sehen, wie ihr Fortschritte macht.
Es ist eine sehr schöne Reise, eine sehr, sehr schöne Reise. Gestern war ich sehr glücklich, das Lied der russischen Yogis zu hören, in dem sie die Reise beschrieben haben, die Reise der Kundalini.
Es ist wahr, daß ihr realisierte Seelen seid, kein Zweifel. Im Grunde genommen seid ihr keine realisierten Seelen gewesen. Aber jetzt seid ihr realisierte Seelen, ihr seid auf einer höher entwickelten Stufe.
Nun, was fehlt ist die Vorstellung, daß wir absolut in Ordnung sind, daß nichts uns schaden kann, daß nichts uns hinunterziehen kann.
Wenn ihr solch eine egoistische Vorstellung entwickelt, wird es euch in keiner Weise helfen.
Was ihr tun müßt ist, die ganze Zeit über in euch hineinzuschauen. Die Meditation ist dazu da, damit ihr für euch selbst sehen könnt, wie ihr euren spirituellen Aufstieg aufrecht erhaltet. Niemand anderes kann das tun. Es ist eure eigene individuelle Arbeit.
Wenn ihr in die Kollektivität kommt, werden sie natürlich sofort wissen, welche eurer Chakren blockiert sind. Sie werden es euch nicht sagen, darin besteht kein Zweifel. Sie werden es euch nicht mitteilen, aber sie werden definitiv wissen, daß dieses Chakra blockiert ist, und daß diese Person dieses Problem hat. Aber sie werden von sich selbst nicht wissen, wo sie selbst Blockaden haben, was ihr eigenes Problem ist.
Auch wenn jemand euch sagt, daß er denkt, daß dieses Chakra blockiert in euch ist, solltet ihr euch deswegen niemals schlecht fühlen. Denn, wenn ihr dieses Chakra (nicht) intakt haltet, zerstört ihr euer eigenes Leben.
Was ihr tun müßt, ist, wenn euch jemand sagt, er denkt, daß mit diesem Chakra etwas nicht stimmt, ihm dafür dankbar zu sein. So wie ein Spiegel. Wenn ihr im Spiegel seht, daß etwas mit eurem Gesicht nicht stimmt, könnt ihr es sofort korrigieren. Wenn euch also jemand darauf hinweist, müßt ihr reif genug sein, zu wissen, daß es ein großer Segen ist, daß man euch auf so etwas aufmerksam gemacht hat.
Neulich gab es einen Streit zwischen den zwei Leadern. Immer, wenn es zwei Leader gibt, entstehen Streitigkeiten. Das sollte nicht so sein. Es ist genauso wie zwei Augen niemals miteinander kämpfen, zwei Hände, zwei Beine kämpfen nicht. Aber gibt es zwei Leader, gibt es immer ein Problem. Wir müssen immer nur einen Leader haben, sonst gibt es ein großes Problem. Sie haben also miteinander gestritten, ihr seht, zwei Leader streiten miteinander und sie kamen zu mir. Sofort sah ich, daß einer der beiden voll blockiert war (caught up). Ich sagte ihm, strecke deine Hände zu mir. Sofort zog er sie zurück. Nun, was passierte. Er sagte, ich spüre ein Brennen, Shri Mutter. Ich sagte, ja. Nun weißt du, was mit dir nicht stimmt. Er sagte, ich weiß, ich habe ein sehr heißes Gemüt, ich bin sehr egoistisch. Ich sollte nicht so sein. Er hätte sich zur selben Zeit auch sehr schlecht fühlen können, weil ich das zu ihm sagte. Aber er tat es nicht, weil er ein Sahaja Yogi ist. Er weiß, was wohlwollend und gut für ihn ist, er hat sich in keiner Weise schlecht gefühlt. Im Gegenteil, er war mir so dankbar. Er sagte, Mutter, weil es dich gibt, habe ich es herausgefunden, sonst hätte ich es in meinem Herzen versteckt.
Nun, unser Problem ist. daß wir uns in uns selbst sehr viel weiter entwickelt haben und uns gefestigt haben. Auch haben wir eine große kollektive Kraft, die ich in jedem Land sehen kann. Wir können die Selbstverwirklichung so vielen geben, und wir können all diese großen Wahrheiten in unserem Leben etablieren. Wir können es tun, und wir sollten sie zu jeder Zeit etablieren.
Aber es gibt da einen Punkt, worin man sich nicht so sicher sein sollte, nämlich darin, daß ihr die letzte Wahrheit total erreicht habt. An diesem Punkt müßt ihr sehr vorsichtig sein. Ich habe Leute gesehen, die in Sahaja Yoga sehr hoch hinaufsteigen, sehr hoch hinaufkommen. Und plötzlich fallen sie nach unten, sehr tief. Es macht mich sehr traurig, extrem traurig.
Der Grund dafür ist, daß sie kein Vertrauen haben, Vertrauen in sich selbst und Vertrauen in Sahaj. Es ist das Vertrauen, was fehlt. Ihr müßt Vertrauen in euch selbst und in Sahaj haben. Sahaj bedeutet, daß es die göttliche Kraft gibt, und diese allesdurchdringende göttliche Kraft kümmert sich um uns. Es ist nicht nur so, weil gesagt wird, daß es so ist. Ihr habt es gefühlt, ihr habt es gespürt, ihr habt es erfahren, daß es so ist.
Trotz diesem Wissen habt ihr nicht so ein Vertrauen in euch entwickelt.
Aber das ist das Vertrauen, über das Christus sprach. Das ist das Vertrauen mit einem erleuchteten Denken, nicht das blinde Vertrauen. Mit dem blinden Vertrauen könntet ihr Fehler machen. Aber mit dem erleuchteten, wenn ihr Vertrauen habt, werdet ihr extrem stark. Es kann keine Probleme geben, wenn euer Vertrauen erleuchtet ist. Deshalb seht ihr in Sahaja Yoga so viele Leute, die sehr standhaft sind, die aufrecht sind, die sehr wertvoll sind. Sie sind wie die Leute, die wissen, daß sie auf den Felsen stehen. Aber diejenigen, die noch nicht so standhaft sind, sind die Leute, die denken, daß sie immer noch auf diesen „lustigen Wassern des Lebens“ herumschwimmen können.
Auch ist mit diesem Vertrauen hervorgekommen, daß nichts uns stören kann, dieses Vertrauen, nichts kann uns beunruhigen.
Soweit es Christus betrifft, ist es selbstverständlich. Ich meine, er wußte alles, deshalb war er sich darüber sicher. Er ließ sich niemals stören, er wankte nie, er hat niemals gezweifelt. Er wußte, daß er der Sohn Gottes ist, und das war das Faktum, das er sehr gut kannte. Er hat es niemals herausgefordert, er hat es niemals angezweifelt, nichts, es ist so. Und das ist der Grund, weshalb ich sage, daß er auf dem Felsen stand, während die anderen Menschen, sogar Sahaja Yogis, was das Vertrauen betrifft, wie Christus werden müssen. Dieses Vertrauen muß verstanden werden. Es ist ein erleuchtetes Vertrauen. So wie Christus sich kreuzigen ließ und alle möglichen Dinge mit sich geschehen ließ, nur weil er wußte , daß es nur ein Spiel war, alles was er tat war nur Teil des Schauspiels, es war nichts ernstes, es wird nichts passieren, und er wird sich selbst wiederauferstehen lassen. Er spielte das Spiel. Für ihn war nichts wirklich ernst. Er sah, wie die Leute sich über ihn lustig machten, wie sie ihn verspotteten. In seinem Herzen wußte er alles. Er wußte, daß diese Leute, die ihn verspotteten, nicht wußten, was er ist.
Aber zur selben Zeit war er die Verkörperung des Vertrauens, des Vertrauens in sich selbst und in die allesdurchdringende Kraft.
Jemand läßt euch im Stich, doch gerade deswegen müßt ihr absolutes Vertrauen haben. Angenommen, ich habe jemanden, dem ich vertraue. Ich werde ihm all die Arbeit geben, ich werde ihm in allen Dingen vertrauen, ich werde ihm die Schlüssel geben, oder das Geld. Niemals zweifle ich an einer solchen Person. Genauso ist es, wenn ihr Vertrauen in euch selbst habt, Vertrauen in Sahaja Yoga, wo ihr etabliert seid. Ihr werdet überrascht sein, wie die Dinge ausarbeiten werden, wie sich das Leben verbessern wird, und ihr werdet auf den Felsen stehen, ihr werdet es spüren. Ihr werdet keine Zweifel haben, ihr werdet keine Probleme und keine Krankheiten haben. Dieses Stadium erreicht ihr nur mit Vertrauen. Wie bekommt ihr nun dieses Vertrauen?
Das Problem ist, wie bekommt ihr dieses Vertrauen? Es gibt darüber keinen Kurs, es gibt keine Literatur darüber und auch keinen Vortrag. Aber es gibt da ein Erwachen in euch, welches die Frage aufwerfen wird, was bin ich, was habe ich erreicht. Ihr seht, das wird gefragt werden, was habe ich erreicht, was habe ich von Sahaja Yoga bekommen?
Wenn ihr Vertrauen habt, nicht blindes Vertrauen, sondern erleuchtetes Vertrauen, welches durch viele Wunder im Leben aufgebaut wird, viele Dinge im Leben, kleine, kleine Dinge, werdet ihr erkennen, daß es Wunder waren. Sogar in großen Dingen wird es Wunder geben, in so vielen Dingen, wo ihr es niemals erwarten werdet.
So, jetzt wißt ihr, daß ihr in Sahaja Yoga mit beiden Beinen fest steht. Nehmen wir ein Beispiel, es beginnt zu regnen. Die Hälfte von euch würde sich Sorgen machen, warum es jetzt regnet, aber sie werden wissen, daß es da ein sehr schönes Dach gibt und nichts passieren kann. Laßt es regnen so viel es will.
Und dann habt ihr das Vertrauen, daß es nicht regnen wird, daß wir nicht durchnäßt werden.
Auf dieselbe Art und Weise muß dieses Vertrauen in uns absolut solide sein, und das macht euch extrem stark und verantwortlich für die Wiederauferstehung von tausenden und tausenden und tausenden und tausenden von Menschen. Bei der Art von Leben, die wir führen, können wir nur durch unsere eigene Etablierung, unser eigenes Verständnis, unsere eigene Beobachtung in uns selbst zur Ruhe kommen und uns in Sahaja Yoga niederlassen. Es ist etwas bemerkenswertes. Es ist geschehen, es geschieht und es sollte euch allen geschehen. Ihr solltet alle die Chance haben, euren Spirit und euch selbst zu erkennen. Deshalb müßt ihr Vertrauen in euch selbst haben.
Ich sah einige Sahaja Yoginis, die immer kamen und sagten, Mutter, ich bin nicht gut, ich bin nutzlos, ich verrichte keine Arbeit, ich bin ein faules Stück, oder was auch immer.
Nun, in ordnung. Ihr denkt so. Fragt nach dem, was ihr wollt. Sogar wenn ihr nicht fragt, wird es ausarbeiten. Sogar wenn ihr nicht danach fragt, wenn ihr auch nur daran denkt, wird es ausarbeiten. Sogar wenn ihr nur die Aufmerksamkeit darauf gebt, wird es ausarbeiten, weil diese allesdurchdringende Kraft die einzig wirkliche Kraft ist. Der Rest der Kräfte ist nutzlos. Sie ist so wirksam, so voller Mitgefühl, daß sie alles in einem Bruchteil einer Sekunde ausarbeiten kann.
Neulich war jemand von Australien hier, der von jemandem betrogen worden war und welcher ihn dazu gebracht hatte, ein Stück Land und ein Haus zu einem enormen Preis zu kaufen, für welches er kein Geld hatte. Dieser Bursche sagte , es macht nichts, sogar wenn du kein Geld hast, werden sie nichts zu dir sagen. Er glaubte ihm. Ich würde sagen, er hatte ein falsches Vertrauen. Er sagte dann, in Ordnung, er zahlte all das Geld, das er besaß, nur um es zu reservieren. Jemand ging dorthin, und es fand auch ein Puja statt, als er hinkam. So viele Pujas gab es, und so viele Dinge sind passiert, und so viele Leute kommen usw. Aber dieser Mann war so aufgeregt, er war derart aufgebracht, er konnte einfach nicht verstehen, warum das ausgerechnet ihm passiert ist und warum er sich in so einer schwierigen Situation befand. Er war enttäuscht und vollkommen außer sich. Er hatte keine Ahnung, wie er aus dieser Klemme wieder herauskommen könnte. Er hatte all sein Geld hineingesteckt, alles war involviert und wenn er nicht gezahlt hätte, wäre er ins Gefängnis gekommen.
Ich sagte einfach zu ihm, hab Vertrauen in dich selbst, das ist alles, hab Vertrauen. Und was für ein Wunder passierte! Jemand anderes bot einen viel höheren Preis dafür, und er sagte, natürlich werde ich zahlen, was immer du versprochen hast. Ich zahle das für dich zurück und darüber hinaus auch noch die Summe, die ich zu zahlen bereit war.
Es ist etwas unglaubliches. So viele sind dorthin gegangen, so viele wollten das Problem lösen, haben diese oder jenes getan, den Burschen getroffen und ihm gesagt, daß der Mann nicht zahlen kann. Nichts arbeitete aus, nichts. Nur sein Vertrauen. Könnt ihr euch vorstellen, er wird jetzt ein reicher Mann. Ursprünglich sollte er ins Gefängnis gehen, jetzt wird er ein reicher Mann.
Viele Wunder gibt es so wie dieses, die passiert sind. Das ist nur eine finanzielle Seite davon, aber ich weiß, daß ihr viele andere Wunder kennt, die passiert sind.
Wenn ihr nach der Selbstverwirklichung kein Vertrauen habt, zeigt das, daß ihr eine sehr arme Persönlichkeit seid. Nach der Selbstverwirklichung solltet ihr wenigstens Vertrauen haben. Es ist wirklich überraschend, daß die Leute ihre Selbstver-wirklichung und alles bekommen, trotzdem haben sie immer noch kein Vertrauen in sich selbst. Diejenigen, die es hatten, haben wirklich so viel erreicht.
Nun, der Unterschied zwischen uns und Christus ist, daß das Vertrauen Teil seines Wesens war. Es war nicht so, daß er es haben mußte, er war Vertrauen.
Nun, wir müssen es haben, wir müssen an uns selbst glauben. Da sind so viele Ereignisse, die ich euch erzählen kann, und auch ihr könnt mir so viele Ereignisse erzählen, wo einfach das Vertrauen geholfen hat.
Ich glaube es war in Rumänien, wo eine Frau auf die Bühne kam. Sie konnte nicht dorthin laufen, man brachte sie in einem Rollstuhl. Sie sagte, Mutter, ich weiß du kannst mich heilen, niemand kann mich heilen, aber ich weiß, du kannst mich heilen. Ich sagte, du glaubst also, daß Ich dich heilen werde? Ja. Ich sagte, dann steh auf. Sie stand einfach auf, ließ den Stuhl stehen, und dann begann sie den ganzen Weg zu rennen. Und jeder begann zu lachen. Sie sagten, schau Mutter, sie ist keine Sahaja Yogini. Ich sagte, seht ihr Vertrauen. Wenn Vertrauen da ist, nehmen es all die Deitäten auf, Sie sind herausgefordert, Sie müssen es tun. Ihr habt Vertrauen in diese Person gezeigt.
Wie ich euch schon gesagt habe ,vertrauen wir immer in Sahaja Yoga den Leuten. Wir haben Vertrauen. Mag sein, daß uns einer von einhundert betrügt, es macht nichts. Das Vertrauen, das ihr in diese Person setzt, arbeitet auch in ihrem Denken. Ihr habt soviel Vertrauen in mich gesetzt, wie aber steht es mit den Deitäten? Zeigt ihr Vertrauen in sie, arbeiten sie. Sofort arbeiten sie es aus. So wie Guido mir sagte, daß für diese zwei Tage sehr starke Regen angesagt wurden. Ich sagte, in Ordnung, nur keine Sorge. Ihr seht, wo ist der Regen? Er ist verschwunden.
Ihr könnt alles kontrollieren, wenn euer Vertrauen unter Kontrolle ist. Wenn wir über Vertrauen sprechen, dann ist es eine Herausforderung für die allesdurchdringende Kraft, die organisiert, die alles weiß, die so intelligent ist, wirksam, und darüberhinaus liebt sie euch. Und dann zeigt ihr Vertrauen.
Die Wiederauferstehung in Sahaja Yoga ist, daß euer Vertrauen fest ist. Das ist es, was ihr erreichen müßt, solides Vertrauen.
Sie fühlen sich dann nicht schlecht, angenommen ich bin nicht bei ihnen, angenommen es kommt zur Entscheidung, daß ich nicht bei ihnen sein werde, es macht nichts.
Ihr seht, egal ob Mutter euch trifft oder nicht, ob diese Dinge passieren oder nicht, alles ist zu eurem Besten, zu eurem Wohlwollen. Angenommen ihr geht unterwegs verloren, dann wißt ihr, es muß so sein.
Wenn ihr das Leben Christus betrachtet, er wurde gekreuzigt, er mußte das Kreuz tragen, er mußte all diese Dinge tun. Er sagte, in Ordnung, er stellte sich dem Ganzen, ich werde es tun. Er hat niemals gezittert oder ist zusammengebrochen, er wollte mit niemandem seine Probleme teilen. Das Vertrauen in sich selbst gab ihm solche enormen Kräfte. Er hätte alles tun können, er hätte mit Leichtigkeit all diese Leute töten können, die ihn verfolgten. Nur ein einziger Blick hätte sie töten können. Aber dem war nicht so. Er wußte, er mußte durch all das hindurchgehen, und er ging hindurch. Letztendlich ist er der Siegreiche , er ist derjenige, der alles gewann.
Auf die selbe Art und Weise muß ein Sahaja Yogi sein eigenes Leben betrachten. Es ist ein sehr wertvolles Leben, wertvoll in dieser Welt und in diesen Tagen.
Wieviele im Evolutionsprozeß Sahaja Yogis werden, kann ich nicht sagen. Wenn ihr einmal die Welt betrachtet, beginnt ihr zu fühlen, daß das meiste davon zerstört werden wird oder zu Ende gehen wird. Viele der Menschen werden nicht mehr da sein. Nicht, daß wir nicht zur Verfügung stehen, aber es ist ihnen nicht bestimmt, zu Sahja Yoga zu kommen. Für sie ist es nicht bestimmt, zu Sahaja Yoga zu kommen. Ihr seid damit beglückt, daß ihr eure Selbstverwirklichung, eure Wiederauferstehung bekommen habt. Habt Vertrauen in eure Wiederauferstehung, in eure Wiederauferstehung , die jetzt euer Wesen ist. Damit werdet ihr wissen, wie wertvoll ihr für die ganze Welt seid.
Was ihr dafür tun müßt ist, nicht an materielle, körperliche oder gefühlsmäßige Gewinne zu denken, sondern an spirituelle. Was haben wir für die Spiritualität getan, für unsere eigene, und für die der anderen? Das ist das Einzige, woran ihr denken sollt und ihr werdet erstaunt sein, wie alles organisiert ist, wie alles ausarbeitet, wie alles in seiner eigenen Zeit eigene Ergebnisse bringt.
Letztendlich denke Ich, daß 80% von euch glauben, was Ich sage. Mag sein 90%. Aber da könnten 10% sein, die immer noch denken, in Ordnung, Mutter hat es so gesagt, aber warum ist dann dieses passiert, warum ist jenes passiert.
Neulich war ein Journalist bei mir, eine sehr bekannte Person. Er sagte, ich kann nicht an Gott glauben. Ich sagte, warum. Weil, wie kann es dann solch ein Elend auf der Welt geben, wie kann es ein blindes Kind geben, wie kann dies und jenes sein.
Ich sagte, hast du Mir alles erzählt? Ja. Ich sagte, nein. Angenommen, wir sagen du sitzt in der Rund des regierenden Kongresses, oder eurer Andrejoti Regierung, oder wie auch immer ihr es nennt. Da kann man die Situation erklären. Ihr seid noch nicht in das Königreich Gottes vorgedrungen. Wenn du zu diesem Stadium gelangst, und wenn du es erreichst und dich dort niederläßt, dann sage mir, ob du irgendwelche Probleme hast. Keine. Ich sagte, warum siehst du die negative Seite? Nun, wenn ich dir sage, daß es einen Ausweg gibt, daß es eine Lösung gibt, und daß eine Zeit kommt, wo in diesem Geschlecht der Sahaja Yogis keine Krankheiten sein werden, keine Schwierigkeiten, nichts, keine Probleme, warum siehst du das nicht? Warum willst du einen blinden Jungen sehen, und warum willst du andererseits nicht sehen, daß der Blinde geheilt werden wird?
Diese Art von negativer Einstellung können auch Sahaja Yogis haben. Ich habe sie gesehen, jemand ist krank, sie werden sagen, Mutter, jemand ist krank, ich muß ihn zu Dir bringen, Du mußt ihn heilen. Das ist überhaupt nicht notwendig, euer Vertrauen kann heilen.
Ihr kennt die Geschichte, wo von jemandem der Onkel krank war, der kein Sahaja Yogi ist. Er ging hinunter, um den Onkel zu sehen. Seine Frau sagte, du bist fähig zu Mutter zu beten, warum bittest du Sie nicht, daß Sie meinen Mann wieder gesund macht? Er ist ein Krebspatient und ist bettlägerig. Er sagte, in Ordnung. Er verbeugte sich einfach und betete, Mutter, bitte heile meinen Onkel. Am dritten Tag wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und nun zieht er in der ganzen Welt umher. Und das, obwohl er kein Sahaja Yogi ist. Trotzdem hat es funktioniert, weil ein Sahaja Yogi sagte, daß nun die Deitäten es ausarbeiten müssen. Obwohl er kein Sahaja Yogi ist, es macht gar nichts. Es sind die Deitäten, die ihm beigestanden sind. Man muß an sich selbst glauben, voll und ganz.
Wenn diese Kräfte mit uns sind, warum sollen wir sie dann nicht nutzen? Warum entwickeln wir nicht dieses völlige Vertrauen, daß wir nun Sahaja Yogis sind, daß wir im Königreich Gottes sind und das diese Kraft nach uns schauen wird. Dann werden wir keine Wahl haben, wir werden nicht zögern, wir werden uns nicht darum kümmern.
Wenn ihr nach Singapore gehen müßt, oder nach Afrika, oder irgendwohin, sind wir trotzdem immer im Königreich Gottes, wo immer wir auch hingehen, es ist völlig in Ordnung. Und man braucht sich überhaupt keine Sorgen zu machen. Wir sind Sklaven von so vielen Dingen, von unseren Uhren, wir sind Sklaven unserer Konditionierungen. Alle solche Dinge werden jetzt wegfallen. Es macht nichts. Was macht es? Nichts ist wichtig, solange ihr mit eurem Selbst seid, ist alles in Ordnung.
Wie die Leute zu Mir sagen, Mutter, Du reist so viel, wie schaffst Du das? Ich sagte, Ich reise nie. So wie Ich hier in einem Sessel sitze, sitze Ich dort in einem Sessel, das ist alles. Nur der Sitz hat sich verändert, Ich denke niemals, daß Ich reise. Ich sitze angenehm auf meinem Sitz, es geht Mir gut, Ich bin in Ordnung, und so bin Ich nicht müde.
Deshalb, wenn ihr volles Vertrauen in euch habt, laßt ihr euch durch nichts stören. Viele Leute werden, wenn sie irgendwo hinfahren, herausfinden, ob es dort ein Badezimmer geben wird, oder nicht, oder ob es einen Schlafplatz geben wird. Nichts. Ihr sucht den Komfort eures Geistes. Wenn ihr euch gut fühlt, könnt ihr überall schlafen. Nichts kann euch binden, nichts kann euch nach unten ziehen, keine Gewohnheit kann zu euch zurückkommen, da das Vertrauen euch völlig reinigen wird, es wird euch erleuchten, es wird euch nähren.
Dieses Vertrauen ist nicht etwas, was man euch in die Köpfe setzen kann, oder in eure Herzen. Es ist ein Stadium, welches ihr erreichen müßt und welches ihr durch Sahaja Yoga erreichen könnt.
Auf diese Art und Weise würde unsere Wiederauferstehung vollständig sein, würde etabliert und nutzbringend sein. Sie würde ein Modell für die ganze Welt sein

Möge Gott euch segnen