Shri Mahamaya Puja: Wir sind alle in Ihrem Körper

Auckland (New Zealand)

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Shri Mahamaya Puja: Wir sind alle in Ihrem Körper

10. April 1994 – Auckland, Neuseeland

Heute ist der erste Tag, der Neujahrstag, gemäß dem Shalivahana Kalender, die Meine Ahnen waren. In ganz Maharashtra wird er als der Neujahrstag angesehen und als bester Tag, irgendetwas zu beginnen. 

Heute habe Ich entschieden, ein Mahamaya Puja zu haben. Ich habe nie über Mahamaya gesprochen, da man darüber nicht erzählt oder spricht – es ist ein Geheimnis, wie sie sagen. Es ist die Grundlage von Sahaja Yoga, sollte Ich sagen, denn es wurde beschrieben, als die Göttin ins Sahasrara kam, die Shakti, Sie ist als Mahamaya – Sahasrare Mahamaya – bereits beschrieben worden. Sie muss die Mahamaya sein, das heißt, Sie muss sich selbst vollkommen tarnen, in Illusion hüllen. Niemandem sollte es möglich sein, Sie als die Göttin zu erkennen. Sogar, wenn sie die Realisation erhalten, sollten sie Sie nicht in Ihrer vollen Form wahrnehmen können. Dafür gibt es viele Gründe. 

Als erstes: die Aufgabe. Die Aufgabe von Mahamaya war, Selbstverwirklichung zu geben. Wenn Ich auf einem Tiger sitzend mit dem Schwert in Meiner Hand gekommen wäre, wäre niemand in Meiner Nähe geblieben, ihr wärt alle vor Mir geflüchtet. Wenn die Göttin in irgendeiner anderen Form gekommen wäre, hätte Sie nicht vollbringen können, was von Ihr erwartet wird; – überdies, wenn Sie nur als die Mutter Christi oder als Shri Sitaji oder sagen wir Fatima erschienen wäre. Sie haben alle Ihr Leben (vorzeitig) beendet; Ich meine, Sie mussten diese Welt so früh verlassen. Sie konnten kein Werk, welches auch immer, vollbringen. Dieses Werk, diese schwierige Aufgabe, anderen Selbstverwirklichung zu geben, ist sehr kompliziert. Es muss so ausarbeiten, dass niemand bemerkt, dass es von einer großen Persönlichkeit getan wurde, sonst wäre da Ehrfurcht oder Angst. 


Es musste also die Inkarnation der Mahamaya kommen, damit die Menschen näher rücken können. Und es hat noch einen Vorteil, sehr große Vorteile, denn, wenn eine einfache Person, die nur eine Hausfrau ist, anfängt, die Selbstverwirklichung zu geben, sind die Leute verblüfft. Sie denken auch: „Wenn Sie das tun kann, warum nicht auch wir?” Das gibt ihnen Selbstvertrauen, seht ihr, und indem Sie eine Mutter ist, bringt Sie Ihren Anteil an Liebe, an Barmherzigkeit und am allermeisten an Geduld ein. Keiner von Ihnen, von all diesen Inkarnationen, hatte soviel Geduld. Ihr wisst, wie Sie von dieser Mutter Erde rasch wieder verschwanden. Ich würde sagen, mit der einen oder anderen Ausrede. Aber Ich musste ausharren, Ich weiß nicht wie lange, aber es muss getan werden bis zu einem Punkt, dieses Werk der Verbreitung der Selbstverwirklichung. 

Das dritte war, dass ihr Teil Meines Körpers sein müsst, mit Meinem Körper identifiziert, angeglichen sein müsst, in die Zellen Meines Körpers aufgenommen sein müsst, denn das ist eine schwierigere Aufgabe, denn angenommen einer von euch benimmt sich dumm, wie ein Narr, streitsüchtig – was immer ihr anstellt, irgendeine Kleinigkeit – schmerzt Mich. Es muss so sein, aber Ich denke nicht über Mich nach. Ich denke nur an euch. Es ist also ein Hinweis für Mich, dass irgendetwas irgendwo schiefgegangen ist. Jemand tut jemandem etwas an. Einige Sahaja Yogis werden gequält. Einige sind krank. Wenn so etwas der Fall ist, arbeite Ich es sehr eingehend und vertraulich aus. 


Vor kurzem, erst heute, berichteten sie Mir, dass jemand in Australien an Meningitis erkrankt ist. Sofort gab Ich Bandhan. Ich bin sicher, dass so eine Person geheilt sein sollte, wenn sie irgendeinen Glauben in Mich hat und in Meinem Körper aufgenommen ist. Wenn jemand irgendwo krank ist, sagen sie es Mir und so eine Person ist gerettet. Man nennt es ein Wunder, es ist kein Wunder. Es ist wieder der Segen von Mahamaya. 

Ihr könnt nicht sehen, wie ihr in Mir seid. Ihr könnt nicht eure Reflexion in Mir sehen, das könnt ihr nicht sehen. Das ist Mahamaya. Das ist der geheimnisvolle Teil davon, den ihr nicht kennt. Wenn Ich dann den Schmerz fühle und wenn Ich versuche, Mir das anzusehen, denn Ich habe heilende Kräfte, dann werdet ihr geheilt. Ihr wisst nicht, wie es geschieht. 

Was ihr alle gemeinsam fühlt, nehme Ich in Meinem Körper wahr. Zum Beispiel kollektiv, wenn ihr ein Problem im linken Vishuddhi habt, spüre Ich es auch. Wenn ihr zum Beispiel am rechten Vishuddhi gestört seid, spüre Ich das auch. Irgendein Chakra, das kollektiv gestört ist, bekomme Ich das Problem und Ich muss es lösen, denn es stört Mich, also löse Ich es. Es ist ein Zwang, es zu lösen. 

Wenn Ich das tue, mögt ihr vielleicht denken: „Mutter, wir bereiten Dir Schwierigkeiten!” Das tut ihr nicht. Es ist Mein Handeln, Ich habe euch in Mich selbst aufgenommen, nicht ihr. Also braucht ihr euch keinen Kopf zu zerbrechen, ob ihr Mir Schmerzen bereitet. Es ist Mein eigenes Handeln, es ist Mein eigenes Werk. Es ist in Meiner eigenen Verantwortung, und wenn Ich es getan habe, ist es geschehen, weil es von Mir erwartet wird. Das ist die Aufgabe, die Ich erfüllen soll. Also ist da nichts, worüber ihr euch schlecht fühlen müsstet. 


Aber was ist nun der Zweck? Wie Ich euch sagte, damit Ich euch nahe kommen kann, ohne euch irgendwie mit Angst oder Ehrfurcht zu erfüllen oder euch das Gefühl zu vermitteln, dass Ich kein Mensch bin. Ich benehme Mich wie ein Mensch, Ich reagiere genau wie Menschen, und all diese Kräfte sind in Mir selbst verborgen. Wenn ihr keine realisierte Seele seid, würdet ihr nicht verstehen. Was immer ihr tun mögt, ihr würdet es nicht verstehen. Oder wenn ihr vielleicht im Vorleben die Selbstverwirklichung hattet oder vielleicht solch enorme Punyas erzielt habt, die euch erlauben, Mich zu  erkennen. Es gibt solche Menschen, denen das gelang; aber, um es euch leichter zu machen, musste Ich absolut ein Mensch werden. Also heiratete Ich, Ich habe Kinder, Ich habe Enkelkinder und Ich gehe einkaufen, wie ihr seht. Leute sind erstaunt, wie Ich Coca Cola trinke, das erwartet man nicht von Mir. Oder Ich esse Popcorn. Sie wundern sich. Aber Ich muss so sein wie ihr. Aber innerlich bin Ich es nicht, nur äußerlich. 


Ihr seht, Meine Aufmerksamkeit ist so, dass sie in alles eindringt und Ich Mich an jedes Detail erinnere. Mein Gedächtnis ist sehr gut, sogar in diesem Alter. Diese Aufmerksamkeit ist also sehr durchdringend und indem sie so eindringlich ist, trägt sie all die Kräfte, die erforderlich sind, mit sich und handelt. Es ist eine ungeheure Maschinerie, sollte Ich sagen, sie wirkt subtil und vollbringt Wunder. Nun erzählt ihr Mir: „Da ist ein Wunder geschehen, ein Wunder!” Nichts ist ein Wunder, denn ihr seid alle in Meinem Körper und wenn Mein Körper göttlich ist, was ist dann ein Wunder? Es ist alles Kommunikation, so wie die Hand mit der anderen in Beziehung treten kann, so trete Ich mit euch in Verbindung. 

 
Aber eines ist sicher, ihr solltet euch nicht in dieser Rupa (Form) von Mahamaya verlieren. Das ist sehr gefährlich, denn, wenn man sich einmal drin verloren hat: „Oh Mutter! Nach all dem…” – seht ihr, genau so, dann wirkt nichts, dann arbeitet nichts aus. Es ist nicht eine gewöhnliche Sache, aber Ich will selbst sehr gewöhnlich leben, um zu zeigen, dass Ich nicht außergewöhnlich bin. Dagegen sollt ihr eure Aufmerksamkeit nicht auf Gewöhnliches richten, das wird nicht ausarbeiten, da ihr in Meinem Körper seid. Nehmen wir an, jede Zelle Meines Körpers ist bewusst und jede Zelle hat einen Reflektor. Ich weiß nichts davon, ihr wisst davon, aber da gibt es einen Reflektor in uns, der mit Fernsteuerung arbeitet. Er arbeitet mit Fernsteuerung auch auf eurer Aufmerksamkeit. Wenn eure Aufmerksamkeit überhaupt nicht richtig ist, korrigiert er. 

    
Er korrigiert euch – das ist der beste Weg, wie wir Menschen uns weiter, höher entwickeln können. Da gab es keinen Ausweg, da die Aufmerksamkeit der Leute, im Großen und Ganzen gesehen – überall auf der Welt – noch nicht am Geist ruht. Aber plötzlich kriegen sie eine Idee, dass da etwas jenseitig sein muss. So viele Religionen sind gekommen, so viele haben darüber gesprochen. Nun mögen sie darüber reden, davon erzählen, aber noch immer ist das Bewusstsein, dass wir der Geist werden müssen, nur bei wenigen, und das sind jene, die man die Sucher der Wahrheit nennt, während der Rest der Leute keine sind. Sie sind mit diesem oder jenem beschäftigt: „Oh, ich bin sehr glücklich, sehr glücklich mit mir selbst. Ihr genießt euren Urlaub – ich genieße meinen Urlaub.” Genauso reden sie. 


Unter diesen Umständen musste man in einer Tarnung kommen, getarnt auftreten. Seht ihr, sie sind wie Feinde, würde Ich sagen, Feinde der göttlichen Liebe. Also müsst ihr zu ihnen kommen wie ein Spion, sich tarnend, und lasst sie tanzen hier und dort, lasst sie ein wenig sich verlieren hier und dort; lasst sie für sich selbst sehen, denn Mahamaya, wie ihr seht, erlaubt euch das. 

Nun gibt es einige Sahaja Yogis, die haben Sahaja Yoga verlassen, sind weg. „In Ordnung“, habe Ich gesagt, „wenn sie gegangen sind, sehr gut. Schlechten Abfall gut losgeworden! Macht nichts.“ Doch dann kommen sie wieder zurück. „Mutter, das ist uns passiert, jenes ist uns zugestoßen. Jemand hat das bekommen, ein anderer etwas anderes. Wir hatten einen Unfall, dann bekam dieser eine Krankheit; der ist sehr unglücklich; wir haben unsere Ehe gebrochen…” Allerlei Vorkommnisse. Und wenn sie so reden, wenn sie all das tun, dann lächle Ich nur. So ein Pech. Nun gut, macht nichts. Wieder kommen sie zurück zu Sahaja Yoga, aber sie sind hinter anderen zurückgeblieben. Sie kommen weiter, aber langsam, weil sie gelitten haben, deswegen sind sie gekommen. Irgendwie ist es ein gutes Beispiel für andere, dass wir nicht mehr leiden wollen. 


Die Leiden kommen nicht von Mahamaya, auf keinen Fall. Im Gegenteil, wenn ihr Mich einmal Mutter genannt habt, seht ihr, da ruht eine beschützende Aufmerksamkeit auf euch. Dann verhaltet ihr euch schlecht, überschreitet alle Grenzen, dann kommt es über euch. Das ist schon in vielen Fällen geschehen. Einige von ihnen sind zurückgekommen, andere hängen noch immer herum und tun Schlechtes, denn sie haben schrecklich schlimme Taten begangen und wissen, sie werden entdeckt. 


Das Schlimmste, das man in Sahaja Yoga machen kann, ist, Geld aus Mir herauszuschlagen, denn sie wissen, Ich verstehe nichts von Geld und von Bankgeschäften, darin bin Ich sehr schlecht. Aber Ich bin es nicht, Ich weiß alles. Ich weiß alles über jeden. Sie belügen Mich. Ich weiß, dass sie Mir Lügen aufbinden, aber es ist erlaubt. Macht was ihr wollt in Sahaja Yoga. Ihr selbst werdet dafür bezahlen müssen. Es ist etwas so Großartiges mit der Mahamaya Rūpa, dass Ich gar nichts direkt sagen brauche. Ihr merkt nicht einmal, dass es getan wurde. Wenn es geschieht, eilen sie zu Mir: „Mutter es ist etwas geschehen!” 

Nun, Ich habe nichts direkt getan, auch nicht indirekt, aber wenn ihr einmal den Schutz eurer Mutter verloren habt, dann sind alle negativen Kräfte um euch herum, die ihr auch nicht seht, weil ihr halb blind seid. Ihr konntet eure Mutter nicht sehen und konntet auch die negativen Kräfte nicht sehen. Dann fallt ihr deren Rede zum Opfer oder was immer es ist, vielleicht in eine widersinnige Kultur, wie ihr hier habt. Ihr werdet deren Beute. Es gibt jemanden in Sahaja Yoga, den Ich kenne, der Sahaja Yoga verlassen hat und nun viel trinkt und allerhand anderes tut. So eine Person geht verloren wegen ihrer Taten – Ich tue ihr nichts. 


Wenn ihr mit Mir seid, wenn ihr in Sahaja Yoga seid, dann seid ihr beschützt, es wird sich um euch gekümmert. Aber ihr müsst dabei bleiben, ihr müsst Glauben haben, und sogar, wenn es ein Problem gibt, wird es gelöst. Aber jene, die es verlassen haben, die sich Meiner Reichweite entzogen haben, die leiden dann. Also sogar indirekt, würde Ich sagen, schade Ich ihnen in keiner Weise, denn Ich habe beschlossen, niemandem ein Leid zuzufügen. Das habe Ich beschlossen. Besonders jene, die Mich „Mutter” nennen, möchte Ich nicht verletzen. Aber sie werden beeinträchtigt, da besteht kein Zweifel, sie werden schlimmen Schaden erleiden. 


Ist es geschehen, so nehmt es an: „In Ordnung, es macht nichts. Mutter verzeiht jedem. Es ist geschehen. Das ist eine Lehre für mich. Es war etwas geschehen, aber jetzt bin ich wieder zurück.” Dann werdet ihr manchmal ein besserer Sahaja Yogi als viele andere. 

Solche Geschehnisse ist sehr verbreitet in jedem Land. Aber ihr seht, diese ganze Kultur, fühle Ich, ist so paradox. Die ganze Kultur ist so widersinnig, und wofür bezahlt wird, ist etwas Hässliches, etwas Sündhaftes. Was immer schmutzig, abscheulich ist, dafür wird bezahlt und das wird akzeptiert. Es ist sehr widersprüchlich, denn es geht gegen das Wachstum der Spiritualität. Auf der einen Seite seid ihr spirituell, ihr wollt spirituell sein, auf der anderen Seite habt ihr diese widersinnige Kultur, die euch in die Hölle führt.

Es ist wie eine Geschichte, die Mir einst Babamama erzählt hat, eine sehr interessante Geschichte. Er sagte, dass einige Leute eine Menge Punyas erwarben, weswegen sie in den Himmel aufgenommen wurden. Aber die sahen, jeder meditierte und genoss das sehr. Sie fragten: „Was ist das? Wir haben das auch in Sahaja Yoga getan. Was bringt das, wenn wir es hier wieder tun? Wir sollten etwas anderes haben, lass uns einmal die Hölle begutachten!” So gingen sie hinunter, um die Hölle in Augenschein zu nehmen, und draußen hatten sie all diese widersinnige Kultur mit nackten Frauen und Männern, die tanzten und schrieen. Schmutzige, abstoßende Dinge trugen sich zu. Also meinten sie: „Das scheint anders zu sein, nicht wahr?” 

Nun fragten die Leute, die sich und all dieses zur Schau stellten: „Warum seid ihr hier?” Sie erwiderten: „Wir sind nur hierher gekommen, um die Hölle zu begutachten.“ „Oh, in Ordnung. Da sind Gucklöcher, da könnt ihr durchschauen.” Da gab es große Löcher, durch die sie zu blicken begannen. Durch ein Loch konnten sie erkennen, wie Leute in eine Art Dreck, Eiter und so weiter gesteckt wurden. Andere in Fäkalien und Derartiges, wieder andere in eine Art Sumpf, aus dem sie sich nicht befreien konnten und laut schrieen. Dann gab es andere, die im siedenden Öl gekocht wurden und manche wurden geschlagen. Da gab es Schlangen und Skorpione und Ähnliches. 

Sie sagten: „Was ist das alles?” „Das ist die Hölle, die ihr sehen wolltet. Das ist die Hölle. Wollt ihr gehen, ihr könnt dahin gehen.” Und da fragten sie: „Was tut ihr hier?” „Das ist die Werbeabteilung der Hölle.”

Sie eilten zurück zum Himmel und baten um Verzeihung: „Wir wollen nicht, wir wollen diese Hölle nicht, wir haben genug davon!” 

In dieser Art, seht ihr, ist die ganze Welt eine Täuschung. Wenn ihr seht, das ist eine Anti-Mahamaya. Sie sagen, diese Maya ist von Gott geschaffen. Nein. Maya, die Gott geschaffen hat, ist diese Welt, dieses ganze Universum und all das. Aber dieses trügerische Leben wurde absolut von Menschen erschaffen. Durch die Projektionen ihres Gehirns und ihrer gedanklichen Fähigkeiten haben sie es dahin gebracht, dass Geld alles ist. Wenn Geld alles ist, wenn ihr das Geld unter allen Umständen besitzen möchtet, dann tut was ihr wollt. Und jeden Tag lest ihr in der Zeitung, Ich meine, schreckliche Geschichten darüber, wie Leute zu Geld kommen wollen, wie sie ihre Töchter verkaufen wollen, wie sie ihre Ehefrauen verkaufen wollen. Egal was, Hauptsache sie haben Geld, wenn ihr Geld machen könnt, ist alles erlaubt. 

 
Das ist also eine der Täuschungen, die Menschen geschaffen haben, die sich „Geld-Maya” nennt, und da hinein gehört auch Reichtum, Besitztümer, Materialismus. All das wurde von Menschen erschaffen und diese Schöpfung des Materialismus bringt euch hinunter zu einer Persönlichkeit, die in jeden sündhaften Akt verwickelt ist. Alles ist in Ordnung, denn wenn Geld in Ordnung ist, ist Materialismus auch in Ordnung. 

Zum Beispiel, wie die Leute nach Amerika gingen – Spanier – und so viele Ureinwohner dort töteten. Dann folgten auch die Engländer und verschiedenste Leute gingen nach Amerika. Die Weise, wie sie gefoltert haben, ist etwas, das man sich nicht vorstellen kann, wie Menschen sich gegenüber einfachen Leuten verhalten können, die ganz einfache Menschen sind, die in den Wäldern leben. Wie könnt ihr ihnen so etwas antun, so etwas Schreckliches, man kann es Völkermord nennen? Es ist wahrlich eine schreckliche Sache, die sie taten. 

Wir wissen mehr über diese Deutschen und die Art, wie sie sich erst vor kurzem benommen haben, aber auch in jenen Tagen pflegten sie allerlei Dinge zu tun. Und die Natur, die eine Maya Gottes ist, gibt eine Frist. 

Da gab es Leute in Amerika, nahe dem Fluss Mississippi in Missouri, die man Rednecks („Rotnacken“) nannte. Er(?) muss sich daran erinnern. Von den Schwarzen wurden sie Rednecks genannt. Sie haben früher so viele Schwarze getötet, deren Kinder auf Bäumen aufgehängt, ihre Körper in den Fluss geworfen, wo sie manchmal ertranken. All das taten sie den schwarzen Menschen an, unter dem Vorwand, dass sie weiße Menschen waren und als solche höher; sie benahmen sich schlimmer als Tiere. 

Dann gab es dort Überflutungen, ungeheure Überschwemmungen fanden statt, und jene Fluten erfassten diese Rotnacken, ertränkten sie über ihre Nacken hinaus, und viele starben. Man fragt vielleicht: „Wie konnte das geschehen?” So ist es. 

Noch ein Beispiel gebe Ich euch, über die Art und Weise, wie Amerikaner all die Bolivianer und Kolumbianer behandelten, dass sie von ihnen alles sehr billig einkauften, wie Weizen und so weiter, sehr billig, die hatten nur minimalen Profit. Und sie verkauften dann zum doppelten Preis weiter und machten Geld. All das war wirklich kriminell von jedem Blickwinkel aus, aber sie taten es. 

Ich reiste nach Kolumbien – Ich weiß nicht mehr in welchem Jahr, vielleicht 1978 oder so – und da kam ein Mann zu der Party. Ich war mit Meinem Ehemann. 

Er sagte: „Ich habe gehört, dass Sie eine sehr heilige Person aus Indien sind – können Sie uns einen Segen dafür geben, damit wir die Amerikaner zurechtweisen und ihnen einen Denkzettel verpassen können? Denn wie sie uns der Armut aussetzen und so weiter, sie sind schrecklich.” Ich fragte: „Warum wollen Sie sie zurechtweisen?” „Nein, die verlangen danach, sonst werden sie nicht in Ordnung kommen.“ Ich war gerade in der Gesellschaft, Ich wollte es nicht diskutieren. „In Ordnung.” 

Und dort kam dieses Kokain auf. Und wenn ihr jetzt dorthin geht, um diesen Ort zu besuchen – Ich war in Bogota mit Meinem Ehemann, es war wie eine Barackenstadt, absolut wie eine Stadt von Hütten, aus Blech fabriziert und ähnliches – nun sind große, hohe Gebäude dort und es gibt Aufzüge, Rolltreppen und all das. Vorher pflegten sie Petroleum mit einem Eselskarren zu transportieren, könnt ihr euch vorstellen? In so kurzer Zeit ist es so ein großes Land geworden und nicht nur das, sondern ganz Amerika hat Angst vor ihnen, auch Australien. 

Die Drogen werden von den Amerikanern selbst genommen. In Washington gibt es so große Drogenlager, dass sie nicht wissen, was sie tun sollen. Sogar die Senatoren wenden sich Drogen zu. Könnt ihr euch das vorstellen? Es würde Mich nicht überraschen, dass sogar Herr Clinton eines Tages mit ein paar Drogen irgendwo landet. Es ist eine Mode geworden, es ist eine so fantastische Sache für sie. Ihr geht zu irgendeiner Party der elitären Gesellschaft – was Ich manchmal muss –, sie sprechen nur über Drogen. 

„Sie möchten? Welche Droge hätten Sie gerne?” Ich erwiderte: „Ich mag keine Drogen.” „Nein, wenn Sie wollen, können Sie die billig hier kriegen, wissen Sie, wenn Sie dorthin gehen und dort besorgen.” 

Sie diskutieren das bei den Partys der Elite. Auch über Gurus, seht ihr. „Welchen Guru wollen Sie?” „Es gibt einen Ausverkauf bei diesem und diesem Gurus. Man kann handeln.” Genauso. Wisst ihr, es ist alles so dumm, sage Ich euch. Ich bemerkte: „Diese Leute sind so unreif, schlimmer als Kinder.” 

Sie sind nicht erwachsen, nur an Jahren. Sie haben sich vielleicht bei der Mechanik und all dem hervorgetan, aber das hat nichts zu tun mit dem Persönlichkeitswachstum. Deshalb halte Ich sie einfach für Zwerge, so wie ihre Haltung zu Dingen ist. Und praktisch jeder muss Drogen genommen haben, jeder, außer Asiaten, die vielleicht nicht, denn unlängst habe Ich erfahren, es gibt zwei Gene, die Asiaten beschützen, aber die Weißen haben diese schützenden Gene nicht. 

Vor kurzem erzählte Ich in Meinem Vortrag, dass es zwei Gene gibt, die schützend wirken, die nur bei den Asiaten gefunden wurden, das heißt bei Chinesen und Indern. Die restlichen Leute haben diese Gene nicht, die sie beschützen sollen. Deshalb sind sie so verletzlich für all diese unsinnigen Dinge die da vorgehen, und sie wenden sich diesen so leicht zu. Ich habe Mich immer gewundert, wie diese gebildeten, guten Leute – Ich spreche von Menschen im Rang Meines Ehemannes – auch genau so dumm waren. Jedes Mal kamen sie mit einer neuen Ehefrau. 


Eines Tages brachte einer von ihnen eine Frau, die kaum zwanzig Jahre alt war. Dieser Kerl ist mindestens siebzig. Ich wusste nicht Bescheid. Mein Gemahl zwickte Mich und sagte: „Das ist seine Frau, okay? Nenne sie nicht Enkelin!” Ich bin von einem Fettnäpfchen ins andere getreten. Solch absurde Leute kommen, ein siebzigjähriger Mann kommt in Begleitung einer zwanzigjährigen Dame. Ich meine, wie kann man glauben, dass sie seine Ehefrau sein könnte? Höchstens Schwiegertochter, höchstens, aber Ich dachte, sie wäre eine Enkelin, also zwickte er Mich und warnte Mich: „Sag nichts!” 

Das ist es, seht ihr, es ist so eine verkehrte Welt, wenn man von Sahaj dorthin kommt. „Was geht da vor? Was tun sie? Was ist los mit ihnen?” Sich auszuziehen, das wird als etwas Großes angesehen. In der Schweiz, die so ein kaltes Land ist, habe Ich Meine Jacke getragen, Meinen Mantel, Meine Kopfbedeckung, warme Socken, all das, weil sie sagten: „Lass uns ausgehen, einfach eine Ausfahrt machen!” Also fuhren wir hinunter. Da gab es einen See in Lausanne, einen sehr großen See. 

Und, wie gewöhnlich, lief Gregoire voraus, um zu sehen, wie die Lage ist. Er kam zurück mit doppelter Geschwindigkeit. Er sagte: „Nein, Mutter, Du kannst dort nicht hingehen!” Ich fragte: „Wieso nicht?” „Nein, Du kannst nicht, tut mir leid, das geht nicht. Lass uns weggehen. Dort sitzen lauter Frauen oben ohne.“ 

In Australien und sogar in Neuseeland war es auch so, da gab es ein Cricket-Spiel. Sie gelten als sehr gute Cricketspieler. Und als wir das Fernsehgerät einschalteten, saßen die Frauen dort oben ohne. Wir schalteten aus, das konnten wir uns nicht ansehen. Jemand sagte, dass sie das Match jetzt verlieren werden. Sie werden bestimmt. Verglichen mit indischen Spielern, die junge, unschuldige Jugendliche sind, sehr jung – zwanzig, einundzwanzig. Sie müssen verlieren, denn da ist keine Unschuld, keine Keuschheit, kein Respekt. Die Frauen sitzen oben ohne. Wie können sie gewinnen? Sie beleidigen bloß die Göttin. Wie können sie da gewinnen? Sie können nicht gewinnen. Ein Spiel wie Cricket ist etwas Vernünftiges. 

Ich weiß gar nicht, ob sie deswegen überhaupt ein Spiel gewinnen können, – es lenkt die Aufmerksamkeit völlig ab. Aber warum laufen sie so herum? Versuchen alle Frauen, Prostituierte zu werden? Was hat das für einen Sinn? Ich kann das nicht verstehen – und das ist etwas, das sie nicht verstehen. Man sagt hier, dass Frau Thatcher öffentlich gesagt hat, dass in dieser Kultur die Frauen ihren Körper zur Schau stellen müssen. Da ist so ein Widerspruch. Ich kann das nicht verstehen. 

Sie zeigen hier Mutter Maria als die großartige, allumfassende Persönlichkeit, und sie zeigen andererseits hier Frauen, die nackt sind. Sie wollen wie Mutter Maria werden oder was wollen sie werden? Und schreckliche Leute wie dieser Michael Jackson – das ist er – sind so prominent und machen Geld. Ich meine, seht nur das Paradoxe daran. Könnt ihr sagen, das ist ein fortschrittliches Land, wenn die Ideen von so niedrigem Niveau sind? Wie kann das sein? 


Nachdem ihr zu Sahaja Yoga gekommen seid, könnt ihr für euch selbst sehen, und es bildet diese beschützenden Gene in euch. Das ist die Sache in Sahaja Yoga. Plötzlich habt ihr all den Unsinn aufgegeben, ihr wollt von all dem nichts wissen. Eigentlich, wenn ihr es gründlich von irgendeinem logischen Standpunkt anseht, ohne die Maya dieses Unsinns – wenn ihr es seht, könnt ihr logisch verstehen, dass es falsch ist. 

Seht ihr, warum seid ihr eifersüchtig auf einen anderen Mann oder eine andere Frau? Ihr fühlt Eifersucht. Das heißt, ihr wollt nur leben, ist es nicht so? Leute haben gemordet, Frauen haben Männer oder Frauen ermordet, weil sie eifersüchtig waren. Wenn es natürlich und normal und Freude spendend wäre, dann dürftet ihr euch deshalb nicht schlecht gefühlt haben. 


All diese Dinge sollten logisch verstanden werden, warum wir nicht mögen, dass das geschieht. Oder das widerfährt eurer eigenen Tochter, ihr würdet es nicht mögen. Heutzutage gibt es Leute, die es mögen, auch für die Töchter. Wenn man nun an die Grenze der Dinge geht, wie zum Beispiel: da gibt es eine Person, sagen wir, sie hat etwas mit der Tochter zu tun und die ganze Gesellschaft ist dagegen, heute. Aber vielleicht morgen, mit dieser Maya, dieser schrecklichen Teufels-Maya, die eine Gegen-Maya ist, wird es ausarbeiten und vielleicht macht es niemand etwas aus; es mag sein. Wenn ihr Leute es nicht richtig in der Hand haltet, die kulturelle Seite von Sahaj, weiß Ich nicht, was geschehen wird. Wenn ihr täglich Zeitung lest, fühlt ihr euch wirklich schwindlig, ihr versteht nicht, in welcher Maya diese Leute verloren sind.


Es ist also eine Anti-Maya. Denn Mahamaya ist gekommen, also ist auch Anti-Maya gekommen. Vor 50 oder 60 Jahren war es nicht so schlimm, das kann Ich euch sagen. Ab und zu pflegten die Leute etwas Unsinniges zu tun, aber jetzt hat es überhand genommen; es ist zu einer Mode-Erscheinung geworden. Es ist schlimmer als das, es ist als Mode akzeptiert, und wenn ihr nicht in seid, seid ihr draußen. Ihr müsst in dem Irrenhaus sein. Ihr sollt das klar sehen, denn nun seid ihr in die Maya Gottes gekommen. „Maya” bedeutet auch Liebe, die Liebe Gottes, und darin sollten sich eure Augen öffnen und sehen: was für schreckliche Dinge tun sie? Was ist diese Disco? 


Ihr wisst, sie brachten die Disco nach Indien. Und natürlich waren einige junge, reiche Männer, die eigentlich Muslime waren, die brachten junge Mädchen, denn in der Disco war es Gesetz, dass man den eigenen Partner mitnahm. Junge Mädchen, die erwachsen waren, vielleicht auch nicht erwachsen, und begannen ihnen Alkohol zu geben, sie tranken und waren verloren. Die Eltern wollten sie nicht akzeptieren. Sie wurden dann in Bordelle gebracht oder wurden verkauft oder Ich weiß nicht, was mit ihnen geschah. 

Aber das ist die Reaktion in diesem Land. Es mag sein, dass sie eines Tages akzeptiert werden. Eines Tages werden wir dasselbe haben, denn es hat so eine überwältigende Wirkung und deswegen ist die Maya Gottes so. All diese wunderschönen Dinge sind da, so dass man sich in ihnen verlieren kann. Ihr könnt sie sehen, ihr könnt sie abbilden, ihr könnt sie malen. Aber nein, sie sind nicht interessiert. Sie machen auch das hässlich. Sie werden jedes Bild hässlich machen, jedes Gesicht hässlich machen. Das ist also die Anti-Maya, die da ist, und dafür braucht man Mahamaya, um das zu korrigieren und um das Problem zu lösen. 

 
Das vollständige Wirken des Göttlichen hängt von euch Leuten ab, wo immer ihr seid. Wieviele ihr seid, ist nicht das Wesentliche – wo immer ihr seid, wie eindringlich ihr seid, wie ihr es ausarbeiten wollt, wie ihr die Aufmerksamkeit darauf richtet, wie ihr vorgehen wollt, denn ihr Leute sollt die Verantwortung verstehen. Diese Welt ist daran zu ertrinken und Ich fühle, dass zumindest 80% der Leute zugrunde gehen. Zehn würden in einem Zwischenreich hängen – denke Ich, ja wirklich – und zehn Prozent werden Sahaja Yogis sein, die Weise wie es im Westen voranschreitet. In Indien vielleicht nicht. Ich kann es nicht sagen. In Indien bewegt sich Sahaja Yoga sehr schnell. Auch in Russland und all diese Ostblock-Leute sind drauf und dran, aufzuspringen. Ich weiß nicht, wie sie Mich so einfach entdeckt haben. Sie sagen, Mein Gesicht ist offensichtlich. Ich weiß nicht, was Sie das denken lässt. 


Eine weitere Maya ist die der Macht. Wenn sie die Macht des Geldes vermeiden können, dann versuchen sie die Macht über Gebiete, über Land, über Territorium, dies und das zu erlangen. Das machte sie in der Vergangenheit ziemlich verrückt, aber nun kämpfen sie nur um unsinniges Land, das ihnen nie gehören wird. Es bleibt auf Dauer hier, ewig, aber die Kämpfe darum gehen weiter. 

Das nächste ist, dass sie im Namen der Religion um dieses oder jenes Gebiet kämpfen oder sie kämpfen nur darum, sagen wir, um ihre Religion zu ändern oder um mehr Leute in diese Religion zu bekommen. Ich weiß nicht, was ihre Auffassung von Religion ist. Ist Religion gedacht für das? Denkt einfach nach. Niemand denkt so. Wofür ist sie bestimmt? 


Hier muss wiederum die Mahamaya wirken, und Mahamaya wirkt auf diese Weise, dass sie alle Religionen integriert, zusammenfasst. Sie zeigt, dass alle Religionen dieselbe sind, dieselbe Spiritualität besitzen. Sie sind am selben Baum der Spiritualität gewachsen. Anstatt Leute spirituell zu machen, haben sie sie geld-orientiert oder macht-orientiert werden lassen, Ich meine, es ist umgekehrt. Es ist, als ob der Baum hinunter wächst oder so etwas Unmögliches, das man nicht erklären kann, das illusorisch ist. Diese Täuschung nennt man Maya. Und diese Sinnestäuschung gefällt vielen Menschen. Gefällt, das ist der Punkt, der Mir Sorgen bereitet. Etwas ist illusorisch, dann laufen sie weiter nach dieser Sinnestäuschung, wie nach einer Fata Morgana, und letztendlich werden sie zerstört. 


Was ihr also seht, ein Bild gerade jetzt, ist, dass zumindest so viele – 10 Prozent der Leute – gerettet werden, höchstens. Aber das ist eine sehr traurige Angelegenheit. Denn es hat soviel Mühe gekostet, Menschen zu erschaffen, sie in Ordnung zu bringen, sie vernünftig werden zu lassen, und was man nun vorfindet, ist, dass sie alle dabei sind, ihr Ende zu finden. Es ist zu viel, um es zu ertragen, zu viel, um daran zu glauben, aber es wird geschehen, wenn Ihr Leute es nicht ernst genug nehmt und es ausarbeitet. 


Auch für euch sollte es keine Illusionen geben, denn viele von euch sind mit anderen Dingen beschäftigt. Für euch sind andere Dinge als Sahaja Yoga wichtig. Aber was immer ihr tut, ihr könnt Sahaja Yoga mit hineinbringen. Überall könnt ihr Sahaja Yoga mit einbringen, Ich sagte in Politik, in Landwirtschaft, in das soziale Leben, in eure Jobs, überall könnt ihr Sahaja Yoga bringen, durch euer eigenes Verhalten, durch eure persönliche Intelligenz. 

Ihr könnt Sahaja Yoga in jedes Gebiet einbringen, über das wir nachdenken. „Wohin können wir Sahaja Yoga bringen? Wo können wir es ausarbeiten?“ Das ist es, was es bedeutet, in die Maya Gottes zu gelangen, dass ihr euch von allen falschen Illusionen lossagt, die euch nicht erlauben, das Richtige zu sehen und dann ernsthaft in die produktive Seite von Sahaja Yoga zu gelangen. Könnt ihr euch vorstellen, wie produktiv Sahaja Yoga ist, wie die Wunder wirken, wie diese göttliche Kraft bemüht ist, uns zu helfen, trotz all dieser Mahamaya und all dem. 

Ich werde euch jetzt das Beispiel Meines Enkels geben, denn wir hatten diesmal eine große Maya mit ihm. Ich sagte ihm, dass er nicht nach Cambridge gehen sollte. Ich sagte: „Die lassen normalerweise niemanden zu und außerdem sind es mehr theoretische Dinge, das ist eigentlich nicht gut für dich!” 

Er wollte nicht auf Mich hören. Dann stimmte er zu: „In Ordnung, wenn ich dort angenommen werde auf diese großen Universitäten in Amerika, werde ich gehen.” Aber er hat es nicht probiert. Nichts derart. In der letzten Minute schickten wir ihm ein Anmeldeformular und er schickte die Anmeldung, in der letzten Minute. 

Sie sagten: „Sie können nicht kommen, dies und jenes. Sie müssen sich auf dieses Examen vorbereiten, SAT Examen, dieses Examen”. Dann bekam er Angst, seht ihr, was er lernte. „Mein Gott, ich dachte, es wäre so leicht, nach Amerika zu gehen, das ist es nicht. Sogar wenn man Geld bescheinigt, ist es nicht leicht.” Dann begann er nachzudenken: „Was habe ich so viel über Cambridge nachgedacht? Das ist dasselbe, eigentlich genauso schwierig”. Bis dahin wollte er zu SAT gehen, dort für ein Examen zu sitzen, aber eigentlich war das Examen schon sechs Tage später angesetzt und Ich dachte: „Wie kann er gehen? In sechs Tagen kann er sich nicht einmal vorbereiten.” 

Sie sagten: „Sie können nicht für SAT herkommen.” Er war in Indien niedergelassen. Er wusste nicht, was zu tun. Immer noch sagte er: „Ich versuche es wieder in Cambridge und so.” Ich sagte: „Jetzt vergiss es.” Er wollte nicht auf Mich hören, denn er war sehr enttäuscht. Er rief Mich an, um zu sagen: „Ich denke, wenn ich nach Amerika gehen muss, werde ich auf eine gute Universität gehen. Ansonsten hat es keinen Zweck, auf eine billige Universität zu gehen, ich kann eine bessere Ausbildung in Indien erhalten.” 

So sagte Ich: „In Ordnung.” Dann gab Ich ein Bandhan, weil er ins Ausland gehen wollte, um etwas zu lernen. Es ist in Ordnung. Könnt ihr euch vorstellen, es hat gewirkt wie ein echtes Wunder. Die Universität schrieb ihm, dass er ohne Bedingungen aufgenommen wird. Niemand hat etwas unternommen. Niemand hat etwas geschrieben. Nichts. Sie haben es gesagt. Keiner von ihnen kann verstehen, was geschehen ist. Wie erteilten sie bedingungslose Zulassung? Ihr seht, es ist ein Wunder, aber vorher musste diese Maya gespielt werden, ansonsten hätte er nie deren Bedeutung gesehen. 

Auch in euren Leben spielt so eine Maya, wenn ihr nicht das Richtige tun wollt. Nun gut, tut es. Ihr tut dies und das. In Ordnung. Schließlich lernt ihr eine Lektion. 

Ich sage nicht nein, wenn ihr sagt: „Mutter, ich möchte es tun.” „In Ordnung, tu es.” „Ich möchte es tun.” „Oh, fahrt fort damit, was immer ihr tun wollt.” Wenn Ich euch geeignet finde, sag Ich euch möglicherweise, dass ihr das besser nicht tut, es wird euch nicht helfen. Aber dann, wenn sie eine völlige Ernüchterung erleben, dann neigen sie zur richtigen Entscheidung, kommen zum richtigen Ergebnis. Lässt man sie in der eigenen Freiheit versuchen, erst dann verstehen sie, dass das, was Mutter gesagt hat, richtig ist. „Ich hätte das befolgen sollen. In Ordnung.” 

So ist es also. Die Maya ist so, dass sie euch erlaubt, zu tun was ihr mögt. Ihr benutzt eure Freiheit. Ihr geht von Ort zu Ort. Tut, was ihr tun wollt. Was immer ihr für angemessen haltet, tut. In Ordnung, es ist ein Teil von Maya, aber Mahamaya ist die, die euch zurückbringt, zurück zum Normalen bringt, zurück in die Realität, um zu verstehen. Es ist genau an diesem Punkt, wo ihr Mahamaya versteht. 

So wie Ich sagen würde, dass es die Russen taten. Wie sie verstanden haben, dass Ich größere Leistung vollbringe als Einstein. „Siehe, wer ist Einstein? Er arbeitete nur mit der Materie. Du arbeitest mit Menschen, siehst Du das ein, Mutter?” Für sie bin Ich höher als alle von ihnen, was auch eine Tatsache ist, muss Ich sagen. Es ist eine Tatsache in einer Weise, wie die Arbeit getan wird, aber das bedeutet nicht, dass es etwas ist, wo man Ego haben muss, denn Ich bin so geschaffen. Ich tue es. Was ist Besonderes dabei? Man bekommt Stolz und Ego nur, wenn ihr denkt, dass ihr etwas über euch hinaus vollbringt. Ihr seht, es ist alles da. Ich habe es bereits erhalten. 


Seht, dieses Zelt ist dazu da, Schatten zu geben. Wenn es nun Schatten gibt, sollte es Ego haben? Die Sonne ist dazu da, euch Licht zu geben. Wenn sie Licht gibt, gibt sie Licht, weil Gott ihr das Licht gegeben hat, um es zu geben. Deshalb gibt sie euch Licht. Sollte sie Ego haben? Wenn ihr aber annehmt, dass ihr etwas Besonderes habt, dann müsst ihr das tun, was immer Besonderes ihr habt. Nun sind die Blumen so schön, sie sind so besonders, so reizend. Ich meine, Ich konnte nicht Meine Aufmerksamkeit von ihnen abwenden, sie sind so schön. In Ordnung. Aber wenn sie so sind, dann sind sie so. Was ist dabei? Sie werden deswegen kein Ego haben, so wie: „Wir sind so gut, wir sind so schön!” Nein, nichts dergleichen. 


Dieses Ego kommt, wenn wiederum der Mahamaya-Teil da ist, dass ihr in der Maya eures eigenen Verstandes seid. Nun, ihr seid Sahaja Yogis. Ihr sollt sehr stolz sein. Ihr solltet – Ich weiß nicht was sein. Schaut diese schrecklichen Leute an, die in keiner Weise mit Gott verbunden sind. Sie haben nichts zu tun. Gestern gab Mir diese Frau eine Lektion: „Warum preisen Sie nicht den Herrn?” Seht ihr, sie erteilte Mir eine Lektion. 

Es ist nur eine Art Annahme, dieses „Ich bin etwas Großes!” Das erzeugt Ego in euch, aber das ist auch eine Maya, denn ihr müsst lernen. Schließlich bricht euer Ego und ihr versteht, dass es ‚Humpty-Dumpty’ war (Spiel von Ego & Superego; Clownerie). Wenn ihr das einmal entdeckt habt, wünscht ihr: „Ich möchte nie mehr Ego haben!” 

Ich meine, es gibt ein paar Sahaja Yogis, die irgendeine Arbeit für Sahaja Yoga ablehnen. Ich fragte: „Warum?” „Mutter, wir sind zu intelligent und unsere Intelligenz täuscht uns und wir entwickeln Ego.” Ich erwiderte: „Nun, das ist eine Ausflucht!”. Es wird nicht so sein, Sahaja Yoga kann euch nie Ego geben, sondern wird euch Freude geben. Wenn es euch Ego gibt, ist es nicht Sahaj. Es sollte euch nur Freude bringen. Jemandem die Realisation zu geben oder jemanden zu heilen, liebevoll zu sein mit jemandem, ähnliches, das gibt euch Befriedigung und ihr genießt es. Das ist eine Tatsache. Ich meine, ihr seid den langen Weg hierher gekommen, ihr spielt so gute Musik, all das. Jetzt habt ihr indischen Stil gelernt – Ich versteh gar nicht, wie –, jeder sollte von Ego strotzen. Aber nein, in der Maya eurer Mutter genießt ihr es einfach. 

Maya sollte euch Genuss verschaffen. Das ist das Beste, das diese Maya geben kann und ihr könnt es so sehr genießen. Ich denke, es ist eine sehr schöne Atmosphäre, die von dieser Mahamaya erschaffen wurde. So könnt ihr einander genießen, ihr könnt Meine Gesellschaft genießen, ihr könnt die Natur genießen. So ein harmonisches Verhältnis, so ein wunderschönes Verständnis zwischen allen anderen hier. Niemand kümmert es, wer höher ist, wer niedriger, was er für eine Position innehat; über wieviel Geld er verfügt oder was er besitzt. Nichts, ihr genießt alle. Wenn jemand ein Talent besitzt, freut er sich, weil er ein Talent hat. Keine Eifersucht, keine Rivalität, nichts. Jemand singt besser, in Ordnung. 

Sie  berichten Mir: „Mutter, Du weißt, er singt sehr gut.” Es gibt einen Kerl in Paris und er ist, denke Ich, schwarz, ein Schwarzer, denn er hat gelocktes Haar, ein sehr netter Junge. Nun kam plötzlich jemand aus Italien. „Mutter, weißt Du, dass er sehr gut tanzt?” „Woher weißt du das?“ „Ich habe ihn tanzen gesehen.” „Also wann hast du mich tanzen sehen?“ fragte er. „Weißt du, du kamst zu diesem Programm. Ich habe es gesehen.” In einer Gruppe sah er ihn. Er behielt ihn im Auge: „Du musst unbedingt vor Mutter tanzen!” Es war so Freude gebend, diese Art. Er sah ihn tanzen in einem Programm, wo zumindest zweitausend Leute tanzten. Er pickte ihn heraus. Nun, er ist aus Paris und er ist aus Italien und wie seine Augen ihn herauspickten und er ihn herbrachte. „Mutter. Du tanzt besser vor Mutter, du musst! Du bist sehr gut!”

  
Und er war es. Aber seht, Ich mag ihn vielleicht verpasst haben oder was immer es sei. Sogar wenn Ich ihn gesehen hätte, hätte Ich ihn vielleicht nicht gefragt. Aber dieser Kerl ging hinunter zu ihm, erwischte ihn und brachte ihn hierher. So etwas gibt soviel Freude. Andernfalls, normalerweise, was man tun würde, ist, zu Mir zu kommen und zu tanzen anzufangen, ob er kann oder nicht, versuchen anzugeben. Normalerweise. Aber der, der weiß, brachte ihn nicht so her, er nahm ihn – „Komm mit!” – und in so unpersönlicher Art sah er ihn und brachte ihn. Es macht keinen Unterschied, ob sie von Russland oder Amerika oder Indien sind. 

All diese Unterschiede, die hautdünn sind, hören auf. Und Ich finde, jeder schätzt das Talent jedes anderen. Jeder. Wie er spricht, und plötzlich findet man jemanden sagen: „Oh, er ist so ein Juwel!” „Wann hast du ihn getroffen?” „Nein, ich habe von ihm gehört.” Seht ihr, all diese Wertschätzung und das schöne Gefühl für andere, das ist nur möglich durch Sahaj. Keine Eifersucht, keine Rivalität, nichts dergleichen. Diese kommen nur durch die  Ignoranz, die die Maya über euch selbst produziert. „Ich bin das, ich bin jenes.” und dann kommt das „Ich” einfach so  dazu. 

All die Konditionierungen können auch eine Maya erschaffen. Viele Konditionierungen sind da wie: „Ich bin von einer solchen Familie, ich bin von so und so.” All das muss aufhören. 

Das Besondere am heutigen Tag ist das des Neuen Jahrs, wo man sagt: „Heute ist der günstigste Tag, um etwas Neues zu beginnen.” Und dieses Auflösen der Mahamaya muss begonnen werden. Langsam sollt ihr versuchen zu verstehen. 

Viele Leute fragen Mich: „Wie hast Du es gemacht?” Vergesst es. Es ist Mahamaya, vergesst es. Wie hab Ich es getan? Vergesst es einfach. In diesen Teil braucht ihr nicht eindringen. Genießt einfach. Freut euch einfach, dass ihr in der Maya seid und ihr es genießt. Es ist die beste Art, diese Mahamaya zu genießen. Und heute zum ersten Mal haben wir dieses Puja zu Mahamaya. Ich dachte, wegen Gudipadwa muss etwas Einzigartiges getan werden, das alles von Sahaja Yoga umfasst. Es ist nicht eine Inkarnation, es ist nicht ein Nadi, es ist nicht eine Göttin, sondern alles ist da. Es ist, wie Ich manchmal sage: ein Film beinhaltet Bild und Ton – alles ist da – Drama, Musik auch Schauspiel. Alles ist jetzt da in einem Film. Ich meine, so weit ist alles eingebunden. 


Genauso, denke Ich, hat Mahamaya alles in sich: jede Einzelheit, die ihr Mir erzählt, alles, das euch erfreut, alles, das ihr entdeckt. Alles ist in der Vision von Mahamaya, die für euch erschaffen wurde. 

Möge Gott euch segnen!