Sahastrara Puja, Mahamaya Swarupa

(Italy)


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Sahastrara Puja. Cabella Ligure (Italy), May 8 1994.

Heute ist eine außergewöhnliche Konstellation vom Muttertag in vielen Ländern und dem Sahastrara Tag für Sahaja Yogis. Ich glaube, das ist der wichtigste Tag in der Geschichte der menschlichen Evolution, da alle anderen Ereignisse, Inkarnationen und Unternehmungen auf spiritueller Ebene nutzlos waren. Sie haben sogar im Gegenteil in einer Art Kokon ohne Tür geendet. Sie stoßen selbst an die Wände und erschaffen Probleme aus etwas, das sehr gottgefällig (auspicious) und spirituell außergewöhnlich schön ist. Es ist nicht möglich, Fehler an den Inkarnationen, in deren Namen all diese Führer kamen, zu finden, dieser Kokon ist, so glaube ich, die Mahamaya. Der Kokon ist die Unwissenheit. Wir können, sagen, dass nicht Mahamaya ihn erschafft, sondern dieser Kokon wird von der grundlegenden Unwissenheit der Menschen und von Ihren Missidentifikationen geschaffen. Die menschliche Natur neigt dazu, sich mit Unwahrheit zu identifizieren. Die Menschen finden es sehr schwer, mit allem, was wahrhaftig ist, Kompromisse zu schließen. Die Schwierigkeit mit der Wahrheit ist, dass man mit ihr keine Kompromisse schließen kann.

Also gesellen sich irgendwie alle erdenkliche Unwissenheit, Lüge und andere zerstörerische Kräfte zueinander um den menschlichen Geist anzuziehen. Vielleicht ist es das Ego der Menschen, das sich von diesen Dingen so anziehen lässt, weil sie ihm schmeicheln. So wie die Dinge liegen, ist dieses Agnya Chakra das, welches für uns am schwierigsten zu durch queren ist. Dieses Zentrum führt uns entweder nach links oder nach rechts hinaus, wenn wir versuchen, es zu sehr anzutreiben. So werden wir im Griff der Unwissenheit enden, die von der Mahamaya genährt wird. Sie sagen, dass die Göttin, wenn Sie im Sahastrara erscheinen wird, Mahamaya sein wird. Ist es möglich, irgendetwas anderes zu sein, wenn man auf die Erde kommt, so wie die Welt heute ist? Jeder andere Typus von Inkarnation wäre in großen Schwierigkeiten gewesen, da die Menschen im Kaliyuga das größte Ego haben, Extremisten sind. Sie sind ziemlich dumm und fähig, einer göttlichen Persönlichkeit jedweden Schaden zuzufügen, jedes erdenkliche Leid und jede erdenkliche Gewalt anzutun. Es ist absolut unmöglich, in dieser Welt als irgendetwas anderes als Mahamaya zu existieren. Sie wirkt auch auf die Sucher, sie hat viele Facetten. Mit einer Facette bedeckt sie das Sahastrara. Die Sucher werden getestet. Zum Beispiel: Ihr fühlt euch mehr zu Leuten hingezogen, die etwas seltsam sind, eigenartige Kleidung tragen, seltsame Dinge zeigen, wie es so viele falsche Gurus getan haben, oder zu etwas Absurdem oder sehr Billigem … Das zieht die Aufmerksamkeit der Menschen an, da Mahamaya agiert, oder man kann auch sagen, dass es Mahamaya ist, die über einen Menschen urteilt. Mahamaya ist wie ein Spiegel. Was immer ihr seid, ihr seht euch selbst Im Spiegel. Der Spiegel hat keine Verantwortung. Wenn ihr wie ein Affe ausschaut, dann zeigt er euch als ein Affe; wenn ihr wie eine Königin ausseht, dann seht ihr im Spiegel wie eine Königin aus. Er hat keine Macht oder keine Absicht, euch Falsches vorzugaukeln. Was immer die Wahrheit ist, ist da. Also ist es in gewisser Hinsicht falsch zu sagen, dass Mahamaya die ist, die uns täuscht. Im Gegenteil, wenn ihr in den Spiegel schaut, seht ihr euch als das, was ihr seid. Angenommen, ihr seid sehr grausam, dann wird euer Gesicht im Spiegel wie das eines grausamen Menschen aussehen. Das Problem entsteht jedoch dann, wenn Mahamaya agiert. Dann seht ihr euer Bild nicht, ihr wendet euer Gesicht ab, ihr wollt es nicht sehen, ihr wollt nichts davon wissen. Ihr schaut in den Spiegel, ihr seht etwas Schreckliches, wendet euer Gesicht ab und verleugnet die Wahrheit: “Wie kann ich so sein, ich bin nicht so, ich bin sehr gut, mir fehlt nichts, ich habe nichts Falsches getan, ich bin vollkommen in Ordnung.“

Der dritte Aspekt von Mahamaya ist dann, dass ihr wieder davon angezogen werdet, in dem Sinn, dass ihr wieder euer Spiegelbild betrachtet. Ihr seht diesen Spiegel immer wieder, und ihr seht auch die ganze Welt in diesem Spiegel. Dann beginnt ihr euch darüber zu wundern:
“Was mache ich? Wer bin ich? Was ist diese Welt? Wo bin Ich geboren? Und das ist der Anfang eurer Suche. Ihr seid damit nicht zufrieden, und das ist dann sehr hilfreich für die Mahamaya. Ich habe beobachtet, dass Leute, die das erste Mal zu Mir kommen, sagen: “Wie kann Sie etwas Besonderes sein“, wenn sie Mich einfach Wasser trinken sehen. Sie braucht Wasser oder wenn Ich Coca Cola trinke — wie ihr alle — sagen sie: “Wie kann Sie Coca Cola trinken? Sie sollte niemals so etwas zu sich nehmen, Sie sollte nur Nektar trinken.“
Es gibt noch einen anderen Aspekt von Mahamaya: Die Leute kommen zu Mir und einige zittern so. Also denken sie, sie hätten großartige Energien und deshalb ginge es ihnen so. Das ist schon vielen Leuten passiert Sie bekommen falsche Eindrücke wegen ihrer eigenen Reaktionen darauf ihre Reaktion ist so: “Wow, wir sind dorthin gegangen, haben alle Energien erhalten und haben gezittert und gezittert, daher müssen wir etwas Großes sein!“ Diese Art von Ereignis macht sie noch egoistischer. Wenn sie andererseits andere zittern sehen, das hat sich tatsächlich zugetragen, und sie fragen, wer sie seien, dann erhalten sie zur Antwort: “Wir sind Irre aus einer Anstalt.“ Dann erst beginnen sie in Relation zu denken, “O Gott, sind wir auch verrückt oder warum zittern wir dann, wir sollten eigentlich nicht zittern. Wenn das verbürgte Geisteskranke sind und sie zittern, und wir auch zittern…“ Dann beginnen sie die Dinge in der Relation zu sehen. Auf der einen Seite ist da ein Verrückter ein beglaubigter Irrer, der zittert und andererseits zittert ihr. Also muss zweifellos auch mit euch etwas nicht stimmen. So hilft euch das relative Verstehen, diesen Vorhang, den ihr vor eure Augen zieht, um die Wahrheit nicht sehen zu müssen, wegzuziehen. Wenn das einmal geschieht, dann seht ihr es relativ im Vergleich zu anderen. Gestern habt ihr im Theaterstück gesehen, dass wir im Vergleich zu anderen geistig gesunde, weise und vernünftige, reife Menschen sind. Wenn ihr einmal diesen relativen Aufstieg erkennt, dann werdet ihr euch in Sahaja Yoga festigen. Mahamaya ist sehr wichtig, ohne sie könntet ihr Mir nicht ins Angesicht sehen, könntet ihr nicht hier sitzen, nicht zu Mir sprechen, nicht mit Mir ins selbe Auto steigen, mit dem Ich fahre, und Mich auch nicht chauffieren. Alles wäre nicht möglich. Ich würde irgendwo in der Luft herum- hängen, ihr wäret alle in der Luft und es herrschte ein großes Chaos. Ich bräuchte nicht mit dem Zug, mit dem Auto zu reisen, sondern Ich könnte einfach wegfliegen. Ich brauche nicht für euch da zu sein, Ich kann einfach hier In Nirvikara sein, formlos, aber wie dann kommunizieren? Wie eine Verbindung haben? Deshalb muss man in der Form von Mahamaya kommen, damit es keine Angst gibt, keine Distanz und damit man nahe kommen und verstehen kann. Wenn nämlich dieses Wissen weitergegeben, die Realisation gegeben werden muss, dann müssen die Menschen zumindest vor Mahamaya sitzen. Andernfalls, wenn alle davonlaufen würden, was hätte das für einen Sinn? Um also diese menschliche, diese extrem menschliche Persönlichkeit im Sahastrara zu schaffen, kommt Sie als Mahamaya.

Das Sahastrara ist das mächtigste Chakra, weil es die Kombination der sieben Chakras und vieler anderer ist. Mit dem Sahastrara könnt ihr alles machen, ihr könnt die Sonne dirigieren, den Mond, die Erde, ihr könnt die Temperatur beeinflussen, alles. Aber dank Mahamaya arbeiten die Dinge auf sehr normale Weise aus, und sie sollen normal ausarbeiten. Zum Beispiel könnte man sagen, „Mutter die Atmosphäre ist von all diesen ökologischen Missständen vergiftet, bitte bringe das wieder in Ordnung!“ Sobald es bereinigt ist, würden die Menschen zu produzieren fortfahren. Es ist das Problem der Menschen, und wenn Ich es korrigiere, werden sie das als selbstverständlich hinnehmen. Sie müssen diesen Problemen ins Gesicht sehen, sie müssen ihre Gewohnheiten ändern, sie müssen verstehen, dass sie diejenigen sind, die sich selbst zerstören. Sonst werden sie sich nie ändern, wenn Immer jemand zur Seite steht, der die Probleme löst. Mit Wundern kann man viele Dinge vollbringen. Jemand könnte sagen: “Mutter, warum löst Du nicht die Probleme der anderen Leute, so wie Du die Probleme der Sahaja Yogis löst?“ Wie? Ihre Probleme zu lösen ist weder Zweck noch Ziel Meiner Arbeit. Was Ich tun muss, ist sie so auszustatten, dass sie ihre eigenen Probleme lösen können. Genauso wie Ich sagte, dass ihr euer eigener Arzt, euer eigener Guru sein müsst. Ohne Mahamaya könnt ihr das nicht. Denn Sie weiß, wie weit Sie beim Korrigieren gehen kann, wie weit Sie bei der Kontrolle gehen kann, weil die Menschen an sich ihre persönliche Freiheit haben. Die Sahaja Yogis haben nicht diese Art Freiheit, sondern die Freiheit des Geistes. Ihre Probleme zu lösen ist also völlig in Ordnung, weil sie mehr und mehr Freiheit haben müssen. Was aber ergibt es für einen Sinn, anderen Leuten Freiheit zu geben, die immer weiter und weiter machen, ohne zu bemerken, was sie der ganzen Welt für ein Unrecht antun. Die müssten zu Sahaja Yoga kommen, und deshalb ist Sie eine Mahamaya Swarupa.

Wenn Ich vielleicht als Mutter Maria, Radha oder so gekommen wäre, dann hätten sie sich nur hier versammelt, um Lieder zu singen oder Ähnliches, aber das ist eben nicht der Punkt. Ihr müsst jetzt reifen, ihr müsst etwas sein, ihr müsst wachsen und dafür ist es wichtig, dass ihr einmal zu Sahaja Yoga kommt und dann wachst. Andernfalls wird diese Mahamaya fortfahren zu handeln und Tricks mit euch zu spielen. Ich nehme schon wieder Wasser! Man hat auch einmal gesagt, warum braucht Sie Wasser, Sie sollte von Luft leben oder so. Das ist ein großes Spiel. Wie ihr wisst, ist das Sahastrara der Bereich der Virata, Virat und Viratangana. Virata ist Vishnu, der zu Rama wurde, dann zu Krishna, dann zu Virat. Also ist Sie Leela, Er Leeladhara. Es ist ein Spiel, und um das gut zu machen, muss man die Form von Mahamaya haben.

Aber manchmal gibt es auch so viele Schlupflöcher. Die Leute können sehr leicht Dinge herausfinden. Eines davon ist die Paramchaitanya. Diese Paramchaitanya handelt, zeigt Meine Fotos, entlarvt Mich, auf alle möglichen unglaublichen Arten, was noch nie zuvor geschehen war. Manchmal bin Ich selbst überrascht über die Art, wie Sie Mich immer aufdecken will. Als wir einmal in Brisbane waren, haben sie draußen, außerhalb des Ashrams, das Foto eines Regenbogens geschossen. Was darauf am Himmel erscheint, ist sehr bemerkenswert — dieses Foto wird auch bald erscheinen: Ein Gemälde, das Ich immer sehr gemocht habe, Madonna mit Kind. Dieses Gemälde am Himmel! Könnt ihr euch das vorstellen? Wie weiß Sie, dass Ich diese Malerei liebe und das war am Himmel! Also versucht die Paramchaitanya diese Mahamaya Swarupa zu entlarven, nur um euch verständlich zu machen, was Mahamaya ist. Sie versucht sich auszudrücken. Ich habe diese Paramchaitanya In keiner Weise gebeten oder
Ihr das aufgetragen, irgendwelche Dinge dieser Art zu tun. Aber Sie tut es, weil Sie glaubt, dass die Leute, die Mutter folgen, auch jetzt immer noch nicht auf dem Niveau sind, auf dem sie sein sollten. Manche von ihnen schwanken ganz fürchterlich. Es ist überraschend, wie weit sie gehen können. Ich kann es nicht glauben. Nachdem sie zu Sahaja Yoga gekommen sind, nachdem sie alle Meine Fotos gesehen haben und nach allem anderen, können sie immer noch bis an jedes Limit von Dummheit gehen, das ist eine Tatsache. Jedenfalls geschieht das weiter Ich weiß nicht, wie weit diese Paramchaitanya spontan so handelt, aber eines ist sicher: Sie will, dass ihr in eurem Glauben, der kein blinder Glaube ist, perfekt etabliert seid. Aber die meisten dieser Malereien oder Fotos kann man anfechten. Jeder Intellektuelle kann Wege und Methoden finden, sie anzufechten, dass ihr das gemacht haben müsst. Aber als Sahaja Yogis wisst ihr, dass wir nichts Derartiges gemacht haben, und es ist so herausgekommen. Was ist also der Zweck? Wir zeigen sie Außenstehenden nicht, wir zeigen sie nur Yogis.
Worin liegt also der Zweck? Der Zweck ist, dass Sahaja Yogis jetzt versuchen sollten zu verstehen, dass sie wachsen müssen! Dieses Wachstum muss zwei Seiten haben. Die eine seid ihr selbst: Wie viel Zeit verbringe ich, um über Sahaja Yoga nachzudenken und wie viel, um über mein persönliches Leben, meine Erziehung, mein Geschäft, meine Pflichten, meine Arbeit, meine Familie nachzudenken? Das ist nämlich wichtig, weil das Gehirn denken muss und dort die Virata ist. Wie viel Energie im Sahastrara verwenden wir also, um über Sahaja Yoga nachzudenken? Wie können wir Sahaja Yoga verbreiten? Was sollten wir tun? Wie sollten wir es ausarbeiten? Wie viel Unterstützung sollte ich geben und wie? Wie kann ich es in mein tägliches Leben einbringen? Wie betrachte ich alle Dinge? Ich sehe Sahaj in Ihnen arbeiten. Was ist die Sahaj Kultur? Wie sehr beeindrucken mich andere Arten von Kultur? Andere Moden und Ähnliches? Was muss ich dazu gewinnen, um in meiner mentalen Kapazität ein Sahaja Yogi zu sein, zu wachsen? Zum Beispiel sieht ein Mensch, der eine Sahaj Persönlichkeit ist, in allem Sahaj; in allem, ob es eine Blume, ein Teppich, die Lichter, Statuen, das Zelt oder irgendetwas ist — er sieht Sahaj. Wie? Seht, diese Pfeiler stehen in einem Winkel. Stellt euch das vor: Wie ihr sie zur Seite neigen musstet, damit sie als Stütze dienen können. Was machen wir in Sahaj? Wir müssen uns in Richtung des Göttlichen neigen. Schaut, so gehen alle Gedanken in Richtung Sahaj. So ist es auch zwischen Mann und Frau im Eheleben, habe Ich gesehen. Beide sind Sahaj. Sie sprechen die ganze Zeit über Sahaja Yoga; kein oberflächliches oder sinnloses Reden, sondern nur über Sahaj. Wie ist es, Sahaj Mann und Frau zu sein? Wie ist Ihre Beziehung? Das ist das Interessanteste in Sahaj. So denkt und seht Ihr alles, was ihr tut, auf eine sahaje Art. So könnt ihr euch dann selbst in dieser Mahamaya beurteilen. Wie weit ist es euch wirklich wichtig, über Sahaj nachzudenken? Alle anderen Sorgen wären jedoch: Wie viel Geld kann Ich aus etwas herausschlagen? Wie viel Geschäft werde ich machen? Wie viel Vergnügen kann ich haben? Wieviele körperliche Probleme können gelöst werden? All diese Gewinne sind nichts, verglichen mit eurer Reife in Sahaja Yoga. Aber der Verstand übernimmt die Führung, er beginnt zu denken und zu denken und schweift weiterhin in allen möglichen Dingen umher — vielleicht zu eurer Frau, zu eurem Kind, zu eurem Haus… Wenn ihr Sahaj denkt, werdet ihr so denken: Ich sollte etwas tun, damit meine Kinder in Sahaj sind. Ich sollte ein Haus bauen, das für Sahaj nützlich ist, ich sollte mich sahaj benehmen. Die Reife in euch sollte so wachsen, dass ihr es fühlen könnt. Das erste ist der Friede. Wenn ein Mensch nicht friedlich ist, ist sein Verstand wie ein wackliges Instrument. Er kann nicht richtig denken, nicht richtig sehen und nicht richtig verstehen. Ihr sagt ihm etwas, und er versteht etwas anderes. Heute ist die ganze Welt wacklig, die ganze Welt: In der Politik hat diese neue Partei jene alte Partei abgesägt, und jetzt muss man diese absägen. Alles läuft verkehrt, auch das ist wahrhaft Mahamaya
Man muss zugeben, dass die Art, wie die Welt in Aufruhr ist, nicht Krieg, nicht kalter Krieg ist, sondern eine seltsame Art von Kampf den man mit Worten nicht beschreiben kann. Wie nennt ihr das, was heutzutage in Italien geschieht? Was sagt ihr zu dem, was in Bosnien passiert oder an irgendeinem anderen Ort, wo dumme Probleme auftauchen und die Menschen einander töten? Kein Friede, kein Gefühl von Sicherheit! Normalerweise, wenn ihr die Zeitung öffnet — wir hatten eine englische Zeitung, die Ich einfach nicht lesen konnte — werdet ihr solche Dinge finden: So viele Frauen wurden vergewaltigt, so viele Menschen getötet, und das geschah… Auch sinnlose Dinge, wie zum Beispiel: Der Präsident macht Unsinn. Einfach so, alle Arten von Dingen. Ihr seht, dass heute alles völlig absurd Ist. Als wir in eurem Alter waren, hörten wir nie von solchen Dingen. Die Leute waren sensible, würdevolle Menschen. Was jetzt geschehen ist, ist, daß sie einfach zerrüttet sind. Es gibt keinen Frieden in ihrem Geist, um zu sehen, was sie tun, wo sie stehen, wo ihre Verantwortung liegt. Furchtbare Dinge werden jetzt geäußert. Die Medien verlegen sich alle auf diese furchtbaren Ereignisse, niemals früher war das so. Wir haben in den Medien schöne Artikel über schöne Geschehnisse gelesen, heute jedoch ist das anders. Noch dazu ist diese Welt auch sehr materialistisch, sehr materialistisch: Dieses vermarkten, jenes vermarkten, Menschen vermarkten; dann nehmen sie Kinder weg, Frauen weg, sie verkaufen ihre Kinder, die Frauen — alle möglichen Dinge spielen sich ab —‚ Gott vermarkten, Spiritualität vermarkten, ihre eigenen Kinder vermarkten. Ich weiß nicht, was Ich sagen soll. Diese perverse Welt haben wir heute, und deshalb Ist Mahamaya notwendig. Sie zeigt, dass ihr für das, was ihr tut, im Übermaß bezahlen müsst. Zum Beispiel ist ein Mann, der sehr destruktiv ist, der trinkt, raucht, mit Frauen zieht und so weiter, innerhalb von zwei Jahren bankrott. Also ist der Lohn schon da. Was Immer er getan hat, ist deutlich zu sehen. Ein anderer — „Was ist falsch daran?“ — fährt mit seinem sinnlosen Verhalten fort, und ihr bekommt Aids oder andere unheilbare Krankheiten. Wir nennen das „Droggula Devi“, das heißt Barzahlung; die Göttin, die Barzahlung gibt. Ihr macht das, in Ordnung, dann habt das! Sie haben das getan, in Ordnung, dann genießt das dafür.

So ist diese Mahamaya wirklich, und sie ist besonders jetzt sehr aktiv. Manchmal erschreckt Sie Mich mit dieser Art, wie Sie die Leute bestraft, das ist ein bisschen zuviel. Aber es ist so! Wenn ihr tollkühn fahrt — „O, ich genieße tollkühnes Fahren!“ — in Ordnung, es ist schon vorbei, ihr endet mit einem Humpelbein oder einer gebrochenen Hand. So arbeiten die Gesetze, die Göttlichen Gesetze durch Mahamaya. Früher war das nicht so schnell wie heute. Seht zum Beispiel den Präsidenten von Amerika, so eine hohe Position wird, stellt euch einmal vor, von irgendeinem drittklassigen Kerl von der Straße herausgefordert! Wie ist das möglich? Niemand durfte das früher wagen, aber jetzt ist es so, weil Mahamaya all ihren freien Willen verwendet, um den freien Willen der Menschen auf die Probe zu stellen.
Die so genannte Freiheit, die wir alle zu genießen versuchen, geht ihrem Ende zu und die Menschen beginnen nachzudenken, was eigentlich los ist. Große Leute, wisst ihr, wie zum Beispiel ein sehr berühmter Boxer; dem die Leute früher nachgelaufen sind, sitzen jetzt im Gefängnis. Ein anderer; der — wie immer glaube Ich, in diesem Grand Prix mitgefahren ist, starb plötzlich. Jetzt sagen die Leute, er war ein Held oder ähnliches, aber keiner wird das jetzt mehr machen. Ein Held ist genug. „Ich nicht, Sir; ich gebe mich nicht mit diesem Grand-Prix-Geschäft ab, ich habe genug davon.“ Durch einen Helden wird also die Angst davor geschaffen, so einen Blödsinn zu machen. Und dann gehen die Leute auch Schifahren. Auch beim Schifahren ist jemand gestorben, und ein anderer handelte sich einen lahmen Fuß ein. Ich glaube, etwas ist auch in der königlichen Familie passiert. Also gehen jetzt weniger Engländer Schifahren. Jetzt müssen nur noch die Schweizer ihre Lektion lernen, glaube ich. Ihr braucht nur die Augen offen zu halten. Heute lest ihr, dass jemand ungeheuer groß tut, und morgen werdet ihr ihn im Gefängnis wieder finden. Es war sehr überraschend, da gab es irgendeinen Minister in Italien, der Mich treffen wollte, aber Ich sagte, Ich wolle nicht — er hatte nämlich eine sehr schlimme Vergangenheit. Er ist schon im Gefängnis. Also kann Ich ihn jetzt nicht mehr treffen. Sie stürzen in ihre eigenen Fallen. Diese Falle ist Mahamaya, Sie erschafft sie. Es kommt von euch, weil ihr euch selbst nicht ins Gesicht schauen wollt. Ihr wollt die Wahrheit nicht wissen, ihr wollt der Wahrheit entkommen. Das ist ein Aspekt von Mahamaya, dass ihr euch selbst sofort ins Gesicht sehen müsst. Denkt daran, wie viele Dinge geschehen sind. Diese riesengroßen Industriemagnaten sind im Gefängnis. Durch Drogen berühmt gewordene, große reiche Leute, sind alle im Gefängnis. Warum passieren all diese Dinge? Weil Mahamaya eine Lektion erteilen will. Und indem Sie einer Person eine Lektion erteilt, erschüttert sie mindestens Tausende, weil diese eine Person dann den Punkt sieht, wenn der Tod, oder was immer, kommt.

Vielleicht lernt sie die Lektion nicht, weil sie schon tot ist und nicht mehr lernen kann, aber andere lernen, weil es sich verbreitet. So gesehen wissen die Medien, die immer schlechte Nachrichten verbreiten gar nicht, wie viel Gutes auch sie durch Mahamaya tun. Zu eurer Information: Viele Dinge, über die wir sprechen, wie zum Beispiel exzessives Rauchen, verschwinden schön langsam. Auch das Trinken wird verschwinden. Und was hat Sahaj getan? Nichts, nur Mahamaya. Sie bekommen Krebs, die Ärzte haben es jetzt auch eingesehen. Sie haben Krebs bekommen und haben die Leute aufgefordert, doch nicht mehr so viel zu rauchen, weil das ein Krebsrisiko darstellt. Also schafft Mahamaya diese Art von Ich würde sagen — von einem Ereignis. Ein einziges Ereignis reicht aus, die Leute vorsichtig zu machen. Überdies herrscht in dieser Welt heutzutage solche Panik, solche Unsicherheit. Plötzlich findet man heraus, dass die Kuhmilch Gift enthält, oder das Wasser wird mehr und mehr verschmutzt. Plötzlich findet man infizierte Nadeln. Jeder ist nervös und denkt daran, sein Leben zu retten, und so beginnen sie darüber nachzudenken.
Wenn ihr aber zu Sahaja Yoga kommt, kann euch nichts von all dem Schwierigkeiten bereiten, weil ein Aspekt von Mahamaya ein beschützender ist. Sie beschützt. Niemand kann einen Sahaja Yogi stören, bis und falls er nicht seine Zerstörung wünscht. Es muss ein Wunsch sein. Niemand kann ihn berühren. Anderntags sprachen sie über Wunder: ein junge aus Australien, ein neuer Sahaja Yogi, fuhr auf einem Moped und plötzlich, als er gerade sehr schnell war, kamen von links und rechts zwei Lastwagen und trafen ihn. Statt aber wirklich getroffen zu werden, wurde er nur wie ein Federball herausgeschleudert, stand auf und alle waren verblüfft. Seine Frau war mit den Nerven am Ende, aber dieser Bursche war völlig in Ordnung. Sie konnten nicht verstehen, wie sich dieser junge gerettet hatte.

Es gibt so viele Geschichten wie diese. Das zeigt, wie diese Mahamaya die Sahaja Yogis beschützt. Es ist ein sehr liebevoller Schutz, und sie beschützt auch in den Träumen. Es ist erstaunlich, wie Leute träumen, ihre Medizin zu erhalten, ihre Behandlung zu bekommen, wie sie vorhandene Gefahren kennen, die ihnen in Träumen gesagt wird, wie andere Menschen sind, wie sie sich benehmen. Ihr müsst das nicht in eurem Bewusstsein wissen, sondern im sehr; sehr tiefen Sushupti-Zustand. In den Träumen wisst ihr; was gut und was schlecht für euch ist. Irgendwie wissen sie es. Und dieses intuitive Wissen kommt von Mahamaya. Sie ist die, die dieses intuitive Wissen gibt, was zu tun ist, wie man aus Problemen herauskommt.
Und ihr kommt heraus! Ob ihr es bewältigt oder nicht: Ihr kommt heraus!
Es gibt so viele Beispiele dafür; 1001. Eines werde Ich euch erzählen, es fällt Mir gerade ein. In Australien gab es einen netten, sehr guten Sahaja Yogi, einen sehr gelehrten, aber einfachen Mann. Ein anderer furchtbarer Sahaja Yogi sagte ihm, er solle ein bestimmtes Grundstück und etwas, das “Lillydale“ hieß, kaufen, man könne Sahaja Yoga dort beginnen… Also steckte er für den Anfang all seine Geldmittel in dieses Projekt und die Bank versicherte, sie würde ihm Geld geben. Aber im Bericht an die Bank hatte er geschrieben, dass es Sahaja Yoga Besitztümer gibt, Eigentum von Mir und alles Mögliche und dass sie im Fall einer Zahlungsunfähigkeit darauf Zugriff hätten. Als Ich das sah, dachte Ich, das ist zuviel. Also fragte Ich einen Rechtsanwalt und der riet Mir; es sei besser; dies in die Zeitung zu geben. Andernfalls könnte mir zwar niemand Grund, Eigentum oder so etwas wegnehmen, aber Ich müsse mit Sicherheit damit rechnen, jahrelang Prozesse zu führen. Also sei es das Beste, in der Zeitung zu veröffentlichen, dass weder Ich noch Sahaja Yoga etwas mit Ullydale zu tun hätten. Jetzt geriet dieser Mann in große Aufregung, da ihm die Bank kein Geld mehr geben wollte, und die Leute, die ihm das verkauft hatten, klagten Ihn. Er war schon bankrott, er wusste nicht, was er tun sollte. Er steckte in großen Schwierigkeiten. Ich sagte ihm, er solle sich keine Sorgen machen, er sei beschützt und werde sich noch wundern, trotz aller Ängste, die alle Leute um ihn herum hatten, dass er vielleicht eingesperrt werden würde, sein Haus gepfändet würde oder was auch immer. Im Gegenteil: Jemand bot ihm für dieses UllydaIe viel mehr Geld an, als er bezahlt hatte, also verkaufte er es. Aber ihr müsst Geduld haben, ihr müsst Glauben haben und Mut. Er sagte: „Mutter; ich weiß, niemand kann mich zerstören und von dieser Art ist der Schutz von Mahamaya. Der erste Teil der Mahamaya war, dass dieser schlechte Sahaja Yogi entlarvt wurde. Er hatte viele Anhänger, er war ein guter Redner und dies und das, und dann sind sie alle ausgeschieden. Es arbeitet also auch auf der kollektiven Seite.
Wenn es jemand gibt, der versucht, den Sahaja Yogis Schwierigkeiten zu machen, in Ordnung, die Mahamaya erlaubt ihm das bis zu einem gewissen Punkt, aber dann plötzlich handelt Sie. Und so sind die Leute in Sahaja Yoga erstaunt, wie dieser Mann so werden konnte. Diese Mahamaya ist immer wie Mein San, wie ihr sagt, sie beschützt euch. Sie ist schön, sehr freundlich, liebevoll, barmherzig, gütig. Sie geht sehr zart mit euch um. Und Sie ist sehr, sehr böse und tötet Menschen, die versuchen, die Arbeit Gottes zu verderben, wie die Rakshasas und die Teufel, und Sie hält euch rein, fern vom Zugriff dieser bösen Hände.
Ein weiterer guter Aspekt der Mahamaya ist, dass Sie euch transformiert. Für die Menschen ist alles im Gehirn: Wenn ihr ein Betrüger seid, seid ihr ein Betrüger im Gehirn. Wenn ihr jemand seid, der andere hasst, ist das alles im Gehirn, wenn ihr von etwas abhängig seid, ist das alles im Gehirn. Es ist eine sehr komplizierte Konditionierung im Gehirn. Dieses Sahastrara ist also zweifelsohne sehr wichtig, aber die Kraft von Virata und Viratangana kann nur effektiv sein, wenn Mahamaya geöffnet ist; und in der Ihr eigenen süßen Art öffnet und entfernt sie alle diese Konditionierungen, die euch hässlich machen, furchtbar und von hitzigem Temperament gegenüber Nicht Sahaja Yogis. Genauso wie die Mutter Erde ist Sie die, die euch alles, was Sie hat, gibt, um euch sehr froh und glücklich zu machen, sodass ihr Nirananda, nichts als Ananda, genießen könnt — und das ist das, was Sahastrara ist.
Aber das ist nur möglich, wenn euer Brahmarandra geöffnet ist, sonst habt ihr keinen Zugang zu den Subtilitäten der Göttlichen Liebe und Barmherzigkeit, dieser immerwährend fließenden Mahamaya. Ich habe euch erzählt, was Sie von außen ist, aber von innen, wenn ihr in Sie eintretet und eindringt durch das Brahmarandra, wird diese Mahamaya, die eine Inkarnation dieser alles durchdringenden Kraft ist, wie ihr wisst, sehr anders. Auf der einen Seite versucht Sie euch Lektionen zu erteilen, Sie versucht, das Böse, das Schädliche, das Destruktive zu zerstören, und auf der anderen Seite liebt Sie euch, beschützt euch und führt euch auf eine sehr zartfühlende Weise. Ihre Liebe ist ohne irgendwelche Erwartungen. Sie liebt, weil Sie nur lieben kann. In dieser Liebe werdet ihr also gebadet und ihr genießt es. Jeder weiß, dass er Ihr nahe ist, absolut nahe. Wann immer ihr es wünscht, können ihr Sie um Hilfe bitten, wo immer ihr seid, werdet ihr von Ihr unterstützt.

Das Sahastrara ist also sehr wichtig, weil wir nur durch dieses reagieren und alle Arten von Unsinn anhäufen. In dieser Welt von Unsinn, in der wir leben, müssen wir so etwas wie Lotusse sein, die nicht befleckt werden können, die von all dem Übel rundherum nicht angesteckt werden können. Das ist der Test, das ist Parikshar, dass wir in diesen schwierigen Zeiten blühen, Duft hervorbringen und so viele andere Lotusse in diese schöne Atmosphäre zu uns versammeln können. Es ist eine Art schöner, spielerischer Krieg gegen das, was angeblich negativ ist, kann man sagen. Was ist die Kraft dieser Konditionierungen? Was ist die Kraft dieser Dummheit, die jeder sehen kann? Ihr entwickelt also das Sehvermögen, die Vision, so klar, ihr versteht so klar; dass ihr die Verantwortlichen seid, ihr seid die Zellen des Sahastraras, dieses Gehirns und ihr alle müsst handeln. Ich war gestern gerührt, als ihr sagtet, dass diese Lichter und noch viele Lichter leuchten sollen. Das war wirklich ein großartiges Versprechen für Mich zu Sahaja Yoga zu kommen ist also nicht nur für eure begrenzte Persönlichkeit und deren Probleme, sondern, wie gesagt, ihr müsst einerseits wachsen, und andererseits muss jeder durch euch wachsen. Das ist also die zweite Seite, um die ihr euch kümmern solltet. Heute bin Ich natürlich sehr glücklich, dass Ich zu meinen Lebzeiten die Manifestation der Mahamaya sehen konnte, die so schön ist, und dass ihr nun durch diese geöffnete Tür in das Königreich Gottes eintreten und himmlische Gnade und Schutz genießen könnt. Aber habt Glauben daran, habt Glauben. Lasst euch nicht von kleinen Dingen stören, und Ich bin sicher; es wird ausarbeiten, auf eine sehr großartige Weise, wenn ihr diesen vollständigen Glauben und eine völlige Hingabe erreicht. Ich bin sicher; es wird gut ausarbeiten. Möge Gott euch segnen!