Speech at the Airport of Vienna 1994

Vienna International Airport, Vienna (Austria)


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Speech at the airport Schwechat. Vienna (Austria) 18 July 1994.

Ich freue mich, Euch hier zu sehen, denn in Cabella habe ich nie genug Zeit, um zu Euch zu sprechen.

Ich muß mit Euch über etwas Unangenehmes reden, weil man mir sehr unerfreuliche Dinge über Euch berichtet hat. Das ist eine sehr wichtige Angelegenheit. Ich habe bisher immer die österreichischen Yogis sehr gelobt, daß sie so viele sind und solch gute Sahaja Yogis. Aber was mir jetzt zu Ohren gekommen ist, ist einfach furchtbar. Yogis aus anderen Ländern haben mir gesagt: „Mutter, Du lobst sie, aber mach das besser nicht, denn sie nehmen Sahaja Yoga nicht so ernst, wie sie sollten.“ Außerdem hat man mir von österreichischen Yogis berichtet, die nach Cabella gekommen sind und über eine andere Gruppe geredet haben. Und sie sagten mir auch, daß es Sahaja Yogis gibt, die Gruppen gebildet haben und daß andere von ihnen und von ihrer Kritik und ihren Beschwerden beeinflußt werden. Sie sind sehr mental geworden. Sie versuchen, ihre Probleme zu lösen.

All das war ein sehr großer Schock für mich und die anderen Yogis haben mir sogar nahegelegt, daß Ihr dieses Mal nicht einmal ein Puja haben solltet. Ich habe ihnen entgegnet, daß nicht alle österreichischen Yogis so sind, aber es gibt doch eine ganze Menge, die sich auf so billige Sachen eingelassen haben. Wir waren wirklich erstaunt. Es gab sogar eine Frau, die den ganzen Weg bis nach Taiwan kam, um sich über Hamid zu beklagen. Sie sagte Harald, der ein sehr sensibler Yogis ist, daß sie physische Problem hätte und mich sprechen wolle. Harald war damit einverstanden. Aber sie hat nichts anderes gemacht, als mir zu erzählen, was mit dieser oder jener Person nicht in Ordnung sei, wie Hamid sei. Ich war wirklich sehr überrascht und sagte zu ihr, daß sie den ganzen Weg nach Taiwan gekommen sei, nur um mir solche Dinge zu erzählen. Harald war sehr ärgerlich auf sie. Er warf ihr vor, daß sie ihn angelogen habe. Anstatt mit mir über ihre angeblichen physischen Probleme zu sprechen, erzählte sie mir solche Dinge. Das ist die sicherste Art und Weise, Sahaja Yoga und sich selbst zu zerstören. Echte Sahaja Yogis reden nie schlecht über andere hinter deren Rücken. Ich weiß nicht, woher das kommt, aber ich glaube, es war E., die damit angefangen hat. Sie war die erste, die mir erzählte, daß es viele gäbe, die gegen die Leader seien. Nur hier bei euch ist mir so etwas untergekommen. Ihr seid doch Leute von großer Qualität. Ich hätte das noch verstanden, wenn es in Deutschland passiert wäre, aber die Deutschen sind wirklich perfekte Yogis.

Ich verstehe nicht, daß Sahaja Yoga euch die Zeit läßt, solch unsinnige Dinge zu tun. Wenn ihr wirklich aktiv für Sahaja Yoga arbeitet, habt ihr ja gar keine Zeit, schlecht über andere zu reden. Aber der Druck von den anderen war so groß, daß ich mit euch über diese Sache reden muß und deshalb sage ich euch alles so klar heraus. Ihr könnt nicht menthal sein. Wenn ihr auf einem mentalen Niveau bleibt, werdet ihr zerstört werden. Völlig, glaubt mir. Sobald Ihr auf das Niveau des Agnyas geht, verliert Ihr eure Vibrationen. ihr beginnt Dinge zu beurteilen, zu analysieren. Ihr seid in Sahaja Yoga, um diese Freude zu fühlen, um glücklich zu sein, um die Einheit mit euch selbst und den anderen zu spüren. Ihr geht in solch eine falsche Richtung, wenn ihr schlecht über andere Sahaja Yogis redet und wenn ihr eine Gruppe bildet. Wie könnt Ihr eine Gruppe sein? Ihr sollt doch völlig in das Ganze integriert sein, mit der ganzen Welt. Wie könnt ihr von einander getrennt Gruppen haben? In einem so kleinen Land wie Österreich? Wo ihr doch eins mit allen anderen seid. Sogar in Amerika wissen die Yogis davon, daß ihr Gruppen gebildet habt. Wenn ihr euch wegen einer einzigen Frau wie E. selbst zerstört, was soll ich dazu noch sagen: Sie ist sehr selbstsüchtig, egoistisch und dumm. Sie hat mich nie gefragt, was sie tun soll. Sie hat alles selbst entschieden. Und sie hat nichts mit uns zu tun. Aber sie war es, die euch diese Ideen in den Kopf gesetzt hat.

Was mich am meisten überrascht, ist als ihr einen fürchterlichen Leader wie M. hattet, der sich später als Dämon entpuppte, da wart ihr so ziemlich in Ordnung, ihr wart ganz normal. Heißt das, daß ihr einen Hitler braucht oder was? Das ist wirklich sehr überraschend. All diese Probleme haben begonnen, als Hamid und Wolfgang Leader wurden. Und das ist auch der Grund, warum Hamid krank geworden ist. Wißt ihr überhaupt, wie sehr er sich für euch eingesetzt hat? Ich erinnere mich an ein Programm in Budapest. Ich war wirklich sehr müde: Am Ende des Programms hat er mich angefleht, daß ich noch für einen Tag hierher kommen solle. Und ich fragte ihn, warum. Er sagte nur: „Bitte komm`, Mutter, sie warten alle auf Dich“. Ich war sehr müde. Und er führte mich hierher und dann brachte er mir mindestens zwanzig kranke Leute. Ich war so müde. Ich war überrascht, warum er sich so mit diesen Sahaja Yogis identifizierte. Nur um sie zu heilen. Ich sagte ihm, daß ich müde sei und daß ich zurückfahren wolle. Aber er versuchte alles, um euch gefällig zu sein. Ich war wirklich erstaunt. Und jetzt wird er kritisiert. Ich kann das einfach nicht verstehen.

Eine andere Sache betrifft das Geld. Ich weiß, ich habe euch Geld für ein Ashram gegeben und die Zinsen für dieses Geld sind verlorengegangen. Ich weiß nicht, was genau der Grund dafür war, vielleicht ist der Kurs des Pfundes gefallen. Aber ihr hättet mich darüber informieren sollen, wie das passiert ist. So hat mein Mann davon erfahren und er verstand nicht, was vorgefallen war. Was immer auch passiert ist, es macht mir nichts aus, es ist in Ordnung. Wir verlieren immer Geld auf diese Weise. Das macht nichts. Aber auch deshalb gab es Kritik. Wenn ich euch etwas sagen will, dann tue ich es selbst. Laßt das mir und den Leadern über. Aber weil ihnen niemand zuhört, wissen sie nicht, was sie tun sollen.

Dieser Herr M. zum Beispiel hat Geld eingesammelt, ohne mich vorher zu fragen. Ich kann das wirklich nicht verstehen. Und dann hat Guido mir erzählt, daß er Geld einsammelt. Als ich ihn fragte, warum er das gemacht habe, ohne mich zu fragen, antwortete er, daß er mich überraschen wollte. Er hatte eine Maschine gekauft, um Kassetten zu kopieren und herzustellen: Und er wollte mich damit überraschen. Die Überraschung gelang ihm dann auch, denn er sagte mir plötzlich, daß er mir keine Royalties zahlen könne. Ich habe nie verlangt, daß ihr mir Royalties zahlt. Mindestens 16 Jahre lang habe ich keine Royalties bekommen. Aber dann fing jeder an zu sagen, daß ich Royalties bekommen müsse. In der Zeit, in der sich Paul Winter um die Kassetten kümmerte, habe ich mir darum keine Sorgen gemacht. Doch dann sagte mir M., daß die Kosten für die Erhaltung der Maschine so hoch seien und so weiter und daß er mir leider deshalb keine Royalties geben könne. Ich sagte nichts dazu. Aber die anderen Leader stürzten sich auf ihn. Sie fragten ihn, was er damit meine. Zuerst habe er Geld von ihnen allen kassiert und gesagt, er werde die Royalties an Mutter abliefern und jetzt auf einmal sagte er solche Dinge. Und die Maschine, die er gekauft hatte, war eine völlig nutzlose Sache. Wer solche Tricks mit mir oder mit Sahaja Yoga spielt, der wird sich selbst zerstören. Was könnt ihr mir anhaben, ich bin wie der Felsen von Gibraltar. Und was kann das Sahaja Yoga anhaben? Die anderen Leader sind über ihn hergefallen und haben gesagt, daß es besser ist, das ganz Projekt abzublasen, wenn keine Royalties gezahlt werden können. All dies geschah und ich habe kein Wort gesagt. Ich sagte, in Ordnung, sehen wir, was passiert. Aber dann kam alles heraus. Und seine Frau, diese großartige französische Dame, ging nach Frankreich und machte uns dort große Probleme. Ich habe Yogi gesagt, daß er diese Schule nicht eröffnen soll. Aber jeder übte Druck auf ihn aus und so begann er die Schule. Es stimmt, daß wir zu Beginn Probleme hatten. Aber ihr solltet glücklich sein zu hören, daß im selben Frankreich Sahaja Yoga jetzt als Religion anerkannt ist. Und sie haben das erreicht, weil sie ihre Leader respektieren. Das erste Land in Europa, das so etwas erreichte.

Warum seid ihr Leute in diesem Land gegeneinander? Warum? Warum seht ihr nur das Schlechte im anderen und nicht seine Qualitäten? Ihr wißt ja gar nicht, was für eine Kraft Wolfgang hat. Ich habe euch diese Geschichte erzählt, welche Wirkung seine Tränen hatten. Und ihr arbeitet gegen einen Menschen, der so gut ist. Ihr begeht eine Sünde, denn ihr seid doch alle Heilige. Ein Heiliger kann nie schlecht über einen anderen Heiligen reden. Habt ihr denn überhaupt nichts von Sahaja Yoga verstanden? Ich glaube, daß ihr zu intelligent seid. Ihr habt eure Ausbildung, euren Beruf, das und jenes. Aber in Sahaja Yoga zählen eure Ausbildung, eure Titel oder euer Beruf nichts. Im Gegenteil, manchmal ist all das sogar hinderlich, weil es euer Ego aufbläst. Das schafft sehr viele Probleme. Ihr laßt euch von Leuten beeindrucken, die ebenfalls mental sind. In Sahaja Yoga zählt nur das reine Herz. Rein muß es sein. Wenn ihr im Herzen falsch seid, dann wird das nicht funktionieren. Denkt doch, wer ihr seid. Sahaja Yoga dient der ganzen Welt, nicht nur euch selbst. Sogar in Amerika sind alle Yogis, und es sind nur sehr wenige, ausgezeichnete Leute. Sie streiten nie, sie bekämpfen sich nicht, reden nicht schlecht über andere. Es gab einen, der nicht in Ordnung war, aber er ist verschwunden. Aber das war nur ein einziger Fall. Sie haben keine Gruppen. Das wirkt wie der Krebs. Ich weiß nicht, was ihr gegeneinander habt, weil ihr Gruppen bildet. Ich kann das alles nicht verstehen. Ich rede die ganze Zeit von der Integration. Integration eures Verstandes, eures Herzens, eurer Leber, alles. Jemand fragte mich irgendeinen mentalen Unsinn. Was ist das Bewußtsein, die Erkenntnis, was ist das, was ist jenes. Ich antwortete ihm, daß alles eins sei. Diese Ideen kommen von mentalen Bhoots. Wir sind doch alle eins, weil wir wie die Tropfen im Ozean sind. Alles ist eins geworden und ihr müßt nur die Freude von Sahaja Yoga erleben. Wenn euch aber solche unsinnigen Gespräche gefallen, wie sie billige Frauen oder billige Männer führen, dann könnt ihr keine Sahaja Yogis sein. Ihr solltet wissen, wie ihr euch selbst und die anderen genießen könnt.

Vor einigen Tagen habe ich den ehemaligen Premierminister des Irans getroffen, der aus dem Iran geflüchtet ist. Er war der erste Premierminister unter Khomeini. Und er sagte mir, daß der Koran über die Liebe lehre. Aber das sind nur Worte, sagte ich ihm. Keiner tut es. Moslems sind dafür bekannt, daß sie selbst die Köpfe ihrer eigenen Schwestern, ihrer Väter und anderer abschneiden. Worin liegt der Sinn über Liebe zu reden, wenn man seine eigenen Leute tötet? Sie bilden Gruppen und bekämpfen sich. Und voller Stolz erzählte ich ihm, daß es Sahaja Yoga bereits in 65 Ländern gäbe. Und daß ich noch nie jemanden schlecht über andere habe reden gehört, es gäbe keine Eifersucht, keinen Haß, keine Diskussionen, und Kriege sowieso nicht. Er war erstaunt. Ich versicherte ihm, daß es stimme.

Aber ich kann nicht verstehen, was in Österreich passiert. Wie seid ihr so plötzlich auf dieses mentale Niveau abgesunken? Wenn ihr in diese Richtung weitergeht, werdet ihr keinen Platz im Königreich Gottes finden, glaubt mir. Eure Ausbildung, eure Titel, all das könnt ihr hier zurücklassen. Und eurer sogenanntes Wissen. Was mich aufregt ist, daß Sahaja Yoga so gut zu euch war und daß ihr jetzt solch ein Durcheinander anrichtet. Ihr wißt doch, was in dieser Welt passiert; Kinder werden getötet, Familien zerbrechen. Es gibt so viele Dinge, Menschen werden zerstört. In eurem Land gibt es so viele Drogenabhängige. Ich habe euch von all diesem gerettet und euch in dieses wundervolle Land Sahaja Yoga gebracht. Jeder von euch muß sich jetzt persönlich angesprochen fühlen. Und sich fragen, habe ich so etwas getan. Denkt nicht an die anderen, denkt an euch selbst. Bitte versteht, daß Sahaja Yoga euch nicht braucht. Ihr braucht Sahaja Yoga. Ich brauche Sahaja Yoga nicht, ihr braucht Sahaja Yoga. Versucht das doch zu verstehen.

Und jetzt gab es wieder Probleme mit den Royalties. Ich weiß nicht, warum der falsche Umgang mit dem Geld noch immer wie eine Tradition weitergeht . Ich kann das nicht verstehen. Wenn ihr mir nicht gesagt hättet, daß ihr mir die Royalties geben würdet, wäre mir das alles egal. Aber ihr selbst habt euch dazu entschlossen und jetzt geht alles in eine völlig falsche Richtung. Ich habe daher beschlossen, daß alles, was im Moment in Österreich abgewickelt wird, gestoppt wird. Die Videokamera wird in Cabella bleiben und wir werden hier die Masterkassetten anfertigen. Ich habe Philipp gebeten, die Kopien der Kassetten in Deutschland zu machen. Für die Herstellung der gesamten Audiokassetten hat man mir hier gesagt, daß eine Maschine gekauft werden müsse und das alles zwischen 25.0 u,00 und 50.000,00 Pfund kosten würde. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich habe doch keinen Baum, den ich schüttle und das Geld fällt herunter. Als ich dann nach England ging, haben sie mir dort vorgeschlagen, sich um alle Audiokassetten zu kümmern. Sie sagten, irgend etwas kann an dieser Sache nicht stimmen. Sie sagten mir, daß alles sehr einfach wäre. Ray schlug mir vor, sich um dieses Projekt zu kümmern. Ich fragte sie, wieviel es kosten würde? Sie sagten mir, alles insgesamt höchstens 2.000,00 Pfund. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich war schockiert. Hier wurde mir gesagt, 25.000,00 bis 50.000,00 Pfund, wofür ich jetzt nur 2.000,00 Pfund bezahlen werde. Ihr könnt doch keine Geschäfte mit Sahaja Yoga machen. Ihr wißt, wie vorsichtig ich bin. Ich habe alles Geld, das ihr mir gegeben habt, gut angelegt und das Beste daraus gemacht. Ich brauche euer Geld nicht. Selbst wenn ich all euer Geld, euer Eigentum nehme, es gehört sowieso bereits mir. Aber ich gebe so acht. Alles wird aufgezeichnet und ordentlich in der Bank aufbewahrt, sogar das Pujageld.

Es ist schade, daß X. plötzlich so mental geworden ist, er begann schlecht über andere zu reden, lauter Unsinn. Er hat ihnen gesagt, daß sie alles vergessen sollen, daß sie sich auf die höheren Chakras konzentrieren sollen, er sagte ihnen, daß sie geboren seien, daß er die Adi Shakti sei. Lauter solche Dinge sagte er, solch eine Dummheit des Egos. Ich habe das selbst herausgefunden, niemand hat mir davon erzählt, sie hatten alle Angst. Seine Vibrationen haben mir gezeigt, daß dieser Dummkopf solche Dinge gesagt hat. Noch ein anderer ist im Irrenhaus gelandet. Ihr dürft nicht mental werden. Ich habe euch hundertmal gesagt, daß ihr mit eurem menschlichen Bewußtsein, mit eurer begrenzten mentalen Kapazität, Sahaja Yoga nicht verstehen könnt. Öffnet eure Herzen. Überraschenderweise sind die Deutschen, die angeblich ein geschlossenes Herz haben, viel besser. Sie sind gerade heraus. Sie würden nie 50.000,00 Pfund von jedem verlangen.

Mir wurde auch gesagt, daß ihr, was das Geld betrifft, sehr geizig seid. Das hat mich sehr überrascht. Ihr seid doch so viele. Letztes Mal habt ihr mich in einem Haus untergebracht, wo ich es wirklich nicht bequem hatte. Es gab nur ein Badezimmer und das war am anderen Ende. Ihr wolltet nicht einmal für meinen Aufenthalt im Hotel bezahlen. In jedem Land sammeln sie so viel Geld für Programme. Ich brauche euer Geld nicht. Aber wie sieht es mit den Programmen aus, mit anderen Dingen, die zu tun sind? Auch das kommt von dieser mentalen Haltung, denn weil ihr euch selbst nicht vertraut, vertraut ihr auch nicht den anderen. Ihr glaubt nicht an euch selbst, wie könnt ihr also den anderen glauben?

Ich bin sehr, sehr traurig, daß mich die Leute, die ich in Europa am meisten geliebt habe, so im Stich lassen. Ihr müßt doch in Sahaja Yoga wachsen. Es geht nicht um mentale Projektionen, ihr selbst müßt wachsen. Aber andere Yogis haben mir erzählt, daß bei vielen von euch die Vibrationen nicht gut sind, daß ihr völlig wertlose Gespräche führt, weil ihr glaubt, daß ihr so gebildet sein, daß ihr gute Jobs habt und so weiter. Ich sage euch, daß die Leute, die nicht gebildet sind, die keine Jobs haben, in das Königreich Gottes eintreten werden. Christus hat gesagt, daß die Reichen nicht ins Königreich Gottes gelangen können. Aber ich würde jetzt sagen, daß die Intellektuellen keinen Zutritt haben. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß die Intellektuellen nicht dorthin gelangen können, weil sie mit ihrem Verstand gegen die Wirklichkeit gehen. Versucht das zu verstehen. Ihr müßt jenseits eures Verstandes gehen. Wenn ihr mit euerem Verstand allein alles verstehen oder damit euren Aufstieg erreichen könntet, wäre dies ein viel einfacherer Weg gewesen. Aber jeder hat sein Gehirn voll mit begrenzten Projektionen. Einer geht in diese Richtung, der andere in eine andere Richtung. Und so haben wir Probleme wie den Krieg. Das Problem ist, daß jeder eine andere Einstellung hat. Nehmen wir zum Beispiel Europa. Ich muß euch Österreichern gratulieren, daß ihr Europäer geworden sein. Aber jetzt beginnen sie alle sich untereinander zu zerstreiten. Nach all den Schwierigkeiten haben sie ihr Ziel erreicht, und jetzt beginnen sie sich gegenseitig zu verdächtigen, sie trauen einander nicht, weil sie auf einem mentalen Niveau sind. Das muß eine Art Fluch sein, glaube ich. Der menschliche Verstand kann dem Göttlichen nicht überlegen sein.

Was wird geschehen? Die Leute werden ins Irrenhaus kommen, das ist alles. Sie machen große Worte, sie kämpfen untereinander, sie sind falsch. Was ist los mit dieser Frau, die mir erzählt hat, daß Hamid ärgerlich über einen Sahaja Yogi war: Was ist denn daran so schlimm? Wenn er einmal etwas sagt, wird ihm das gleich als Verbrechen angekreidet. Es ist wie eine politische Bewegung. Diese Gruppe, jene Gruppe. Könnt ihr euch das vorstellen? Wir haben doch genug von all diesem gehabt. In Sahaja Yoga ist es außer Frage, Gruppen zu bilden. Auf welchem Niveau sind denn diese Gruppen? Ich kann das nicht verstehen. Habt ihr jemals gesehen, daß sich im Meer eine Gruppe Wasser bildet und dort eine andere Gruppe und noch eine andere Gruppe? Ihr seid jetzt Teil des Ozeans, versteht das doch. Ich war sehr unglücklich zu hören, daß es niemanden gibt, der euer Leader sein will. Als nächstes könnt ihr ein Fußballmatch spielen. Wo soll das hinführen? Ich weiß es nicht. Ihr könnt einander doch nicht hassen: Im Herzen eines Heiligen gibt es doch nur Barmherzigkeit, leuchtet eine solche Schönheit. Es gibt dort nur Lob füreinander. Wie ihr euch alle liebt. Das ist das größte Geschenk, jemanden ohne Neid und Lust zu lieben, befreit von all diesem Unsinn. Ihr werdet einander nicht dadurch lieben, daß ihr Gruppen bildet. Wenn ihr in diese Richtung geht, könnt ihr nichts erreichen und es ist besser, daß ihr Sahaja Yoga verläßt. Ich habe das bis jetzt noch niemanden gesagt. Sie sind alle gekommen und haben sich wieder und wieder über euch beklagt. Sie sagten mir, daß ihr euer Niveau verloren habt und daß ihr euch verändert habt. Das machte mich sehr unglücklich und ich habe wirklich geweint. Ihr habt meine Liebe nicht verstanden. Ihr seid doch meine Kinder, Kinder Gottes, die so besonders sind. Wir sind hier, um die gesamte Welt zu retten. Und was tut ihr? Ich kenne eure Leader, ich kenne sie viel besser als ihr. Ich brauche sie. Und dann höre ich, unser Leader tut dies, unser Leader tut jenes. Wir mußten einen neuen Leader ernennen, weil sich seine Gesundheit verschlechterte. Ich glaube, er hatte einfach genug davon, wie er von den Leuten angegriffen wurde. Ich hoffe, Iihr versteht jetzt, wie ich über eure Leader denke.

Eines Tages habe ich einen Brief bekommen, in dem stand, daß sich die negativen Kräfte ausbreiten, daß der Leader sehr schlecht sei, dieses und jenes. Ich sagte ihnen, daß sie alle Sahaja Yoga verlassen sollten. Ich brauche sie nicht. Ein Leader ist ausreichend. Sie sollen alle weggehen. Es gibt keine Qualität. Ein Leader reicht mir. Im Falle M. war keiner gegen ihn, niemand hat mir etwas gesagt. Niemand hat sein Spiel durchschaut. Gregoire war so arglos im Herzen. Er hatte geglaubt, daß M. besser organisieren würde. Er sagte mir, daß ich ihn nicht gewollt habe, aber daß es ihm gelungen sei, euch zu organisieren. Warum, weil er falsch im Herzen war. Und solch ein Mensch konnte euch organisieren. Ich kann das nicht verstehen. Und da ist ein einfacher Mensch wie Hamid, ein Heiliger. Ein Sahaja Yogi muß ein einfacher Mensch sein. Und ihr könnt einen Menschen nicht verstehen, der einfach und guten Herzens ist. Ihr sollt doch nicht von jemandem wie M. sein Streben nach Macht und seine Falschheit übernehmen. Ihr müßt eure gesamte Einstellung verändern.

Jetzt müssen wir wieder ein Stück Land kaufen. Wer soll das bezahlen? Die russischen Yogis haben sehr wenig Geld. Aber sie würden ihr Leben hingeben. Alles. Ich war überrascht, als sie einmal alle antiken Gegenstände, die sie im Hause hatten, verkauften, nur um zu einem Puja zu kommen. Ich bestand darauf, daß ihr Geld nicht genommen wurde. Auch in Indien seht ihr solch ein Beispiel mit den Höhlen von Ajanta. Einfache Leute bauten sie. Sie haben Buddha nie gesehen. Sie haben nicht einmal ihre Selbstverwirklichung bekommen. Ihr könnt sehen, wie einfache Leute wunderbar Kirchen gebaut haben. Mit einer solchen Sorgfalt, mit solcher Kunstfertigkeit, solch eine schwierige Aufgabe. Sie haben das aus reiner Devotion getan. Sie haben keine Selbstverwirklichung bekommen. Nur aus reiner Devotion für Christus haben sie das alles getan. Hier seht ihr, was Menschen alles aus Devotion heraus leisten können. Aber wenn ihr in Sahaja Yoga nicht wachsen könnt, was ist dann der Sinn, ein Sahaja Yogi zu werden?

Ihr müßt alle meditieren und euer Agnya reinigen. Und hört auf niemanden, der schlecht gegen eure Leader spricht. Schließt euch ja nicht einer dieser Gruppen an. Wenn sie reden, verschließt eure Ohren mit euren Händen. Ich möchte das nicht hören. Und schließt euch keiner Gruppe an. Wenn jemand von Gruppen redet, dann sagt nur, daß es keine Gruppen gibt. Wenn die Negativität in die Kollektivität eindringt, was wird dann mit uns geschehen? Seid auf der Hut, gebt acht. Gott sei Dank spürten die anderen den Zustand eurer Chakras und haben es mir berichtet.

Ich hoffe, daß alle während meines Aufenthaltes hier ihr Agnya reinigen werden. Verwendet das Mantra von Nirvichara, der Vergebung. Ich bin sicher, es wird ausarbeiten. Sahaja Yoga ist kein Gedanke, es ist eine Erfahrung. Es ist kein Gedanke. Ihr könnt nur im Zustand des Nirvichara Samadhi wachsen, sonst nicht. Es mag stimmen, daß es nur einige wenige sind, die diese Tricks spielen. Findet heraus, wer es ist. Meldet solche Leute. Sie werden ganz von selbst aus Sahaja Yoga verschwinden. Ich möchte keine Namen nennen, aber ihr sollt wissen, daß ich alles weiß. Ich kenne jeden von euch. Versteht doch, daß euer gesamtes Land von euch abhängt. Wenn ihr es zerstören wollt, könnt ihr es zerstören. Wenn ihr es auf ein höheres Niveau heben wollt, wenn ihr es aufwecken und segnen wollt, dann liegt das in euren Händen. Wenn ich all das selbst tun könnte, hätte ich euch nicht um euere Hilfe gebeten. Ich brauche euch alle sehr. Aber nicht so, wie ihr seid. Ihr müßt so sein, wie ein richtiger Sahaja Yogi sein soll. Ein stolzer Sahaja Yogi, der stolz ist auf Sahaja Yoga, der im Zentrum ist, der keine Hilfe von diesen sogenannten Gruppen-Leadern braucht.

Das ist einer der Gründe, warum es euch bisher nicht gelungen ist, ein eigenes Ashram zu besitzen. Ihr könnt alle Geld spenden und ein eigenes Ashram kaufen. Ihr seid so viele. Wenn die Schweizer es geschafft haben, die Franzosen, die Spanier, die Amerikaner und sogar die Italiener so viel getan haben, warum sollt ihr nicht dazu fähig sein? Das ist eine Herausforderung. Diejenigen, die wirklich glauben, daß etwas getan werden sollte, sollten ein eigenes Ashram kaufen. So kann Shri Ganesha etabliert werden. Die italienischen Yogis hatten nicht sehr viel Geld, aber sie besitzen bereits zwei Ashrams. Auch in England werden sie jetzt ein eigenes Ashram haben. Anstatt Zeit für unsinnige Dinge zu verschwenden, solltet ihr bescheidene Leute werden, euer Nabhi respektieren und so zu Geld kommen. Ihr müßt großzügig sein, das ist das Mindeste, das man von einem Sahaja Yogi erwartet. Ihr habt sehr gut begonnen, aber ich weiß nicht, was dann in euren Köpfen vorgefallen ist. Wie es dazu gekommen ist, daß einige unter euch begonnen haben, Gruppen zu bilden.

Ich möchte, daß alle aufzeigen, die keine Gruppen haben wollen. Laßt mich sehen. Keine Gruppen mehr. Und ihr werdet euch gegen jeden stellen, der beginnt, Gruppen zu bilden. Ich danke euch. Ich danke euch so sehr. Ich fühle mich viel besser. Ich habe so ein Brennen gespürt. Schon im Flugzeug spürte ich ein fürchterliches Brennen. Gott sei Dank fühle ich mich jetzt wieder wohl. Ihr müßt euer Herz geben, so wie ich meines gebe. Es tut mir weh, euch all diese Dinge sagen zu müssen. Aber ihr habt solch ein Niveau erreicht, daß ich mit euch reden mußte. Ich hoffe, daß ihr das alles vergessen werdet und so seid, wie ihr vorher wart.