Shri Krishna Puja, Shri Krishna and the Paradoxes of Modern Times

Nirmal Temple, Cabella Ligure (Italy)


Send Feedback
Share

Shri Krishna Puja. Cabella Ligure (Italy), 28 August 1994.

Wir sind heute hier, um Shri Krishna zu verehren. Wie ihr wißt, ist Shri Krishna eine Inkarnation von Vishnu, und Vishnu ist der Erhalter dieses Universums. Als diese ganze Welt geschaffen wurde, war es auch notwendig, einen Beschützer zu schaffen, denn diese Welt wäre vollständig zerstört worden, wenn sie – ohne Erhalter – allein gelassen worden wäre.
Denn so wie diese Menschen sind, hätten sie dieser Welt alles Mögliche antun können. Aber so ist Vishnu der Beschützer. Er ist der Erhalter und der Einzige, der wirklich inkarniert.
Natürlich inkarniert auch manchmal Brahmadeva, aber Er nimmt nur verschiedene Formen in unserem Entwicklungsprozeß an. Er kam auf diese Erde in verschiedenen Formen und auf verschiedene Art und Weise. Bis 12 war Shri Rama und bis 10 war Er da. Er schuf also eine Atmosphäre von vielen großen Propheten um sich, so daß Sie das Dharma des Universums erhalten konnten. So war die Basis der Erhaltung das Dharma, welches, wie ihr wißt, die Hauptgrundlage für ein spirituelles Leben ist. In diesem Dharma mußte die Balance etabliert werden. Es war eine Gewohnheit der Leute in allen Bereichen in Extreme zu gehen. Also schuf Er ein Gleichgewicht in uns. Das erste Prinzip des Dharma war es, Gleichgewicht zu schaffen. Eine unausgeglichene Person kann nicht ihren Aufstieg erreichen. So einfach ist es. Wenn in einem Flugzeug kein Gleichgewicht herrscht, kann es nicht aufsteigen. Wenn ihr zum Beispiel auf einem Schiff kein Gleichgewicht habt, wird es sich nicht fortbewegen. Genauso mußte der Mensch zuerst seine Ausgeglichenheit erreichen. Aber die Menschen sind mit verschiedenen Eigenschaften und Fähigkeiten geboren, und Ich sagte, „Ya Devi Sarva Buteshu Jati Rupena Samstitha“, was bedeutet, daß die Fähigkeiten verschieden sind. Sie sind mit verschiedenen Begabungen, mit verschiedenen Gesichtern und verschiedener Farbe geboren, weil Vielfalt geschaffen werden sollte. Wenn jeder gleich aussehen würde, würden sie wie Roboter oder so ähnlich aussehen.
So wurde jeder dem Land und den Eltern entsprechend verschieden geschaffen. All das wurde organisiert durch das Prinzip von Shri Vishnu, daß Er diese Welt voller Verschiedenheiten schuf. Er schenkte die Vielfalt und Shri Krishna war ihr Meister.
Zu der Zeit als Shri Krishna kam, waren die Leute extrem ernst und sehr rituell. Der Grund dafür war, daß Rama gekommen war und von Maryadas geredet hatte, und diese Maryadas machen die Leute zu extrem, extrem enthaltsamen Menschen. In dieser Enthaltsamkeit verloren die Leute den Sinn für Freude, Schönheit und Vielfalt. Daher kam die Inkarnation Shri Krishnas, die wir Sampurna nennen können und die mit den 16 Blütenblättern vollkommen ist. So wie der Mond 16 Kalas hat (Phasen), so hat Er auch 16 Blütenblätter.
Daher ist er Sampurna, und Er ist das, was wir Purnima nennen, das bedeutet Vollmond.
Mit dieser seiner vollkommenen Inkarnation kam Vishnu – von Vishnu über viele andere Inkarnationen – als vollkommene Inkarnation, das Gesamte von Shri Vishnu wurde manifest.
Was immer an Ramas Inkarnation gefehlt hatte, wurde durch Ihn hervorgebracht. Wie ihr wißt hat das rechte Herz 12 Blütenblätter. Damit zeigte Er so viele Dinge auf, die die Menschen übersehen. Der Grund dafür ist, daß die Gita leider niedergeschrieben wurde. Als die Gita niedergeschrieben war, begannen die Leute, dem Buch Wort für Wort zu folgen, ohne sie zu verstehen. Und in der Gita war seine Botschaft nicht Friede. Er sagte nicht, ihr sollt friedvoll sein. Es war so etwas wie Jihad, daß Er zu Arjuna sagte: „Du mußt kämpfen !“
Jetzt mußt du für das Dharma und die Wahrheit kämpfen, du mußt kämpfen.“ Darauf sagte Arjuna:“ Ich kann nicht meine Onkel, ich kann nicht meinen Großvater und meine Verwandten töten!“ Er sagte:“Wen tötest du? Sie sind schon tot, weil sie kein Dharma haben.
Ohne Dharma ist man schon tot, was bedeutet also hier Töten oder Nicht-Töten? Und das ist es, was wir heute in der modernen Zeit sehen, speziell in Amerika, das das Land des Visshuddis ist. Sie haben kein Dharma. Daher sind sie schon tot, unter „Dope“ oder wie immer ihr es nennen wollt, unter der Angst vor allen möglichen Krankheiten. „Sie sind schon tot, wen wirst du also töten?“ – diese Botschaft gab Er Arjuna in Kurukshetra. Aber dann sagte Arjuna:“Du hast mich gebeten, diese Leute zu töten, weil ich Dharma in mir habe. Ich töte sie, einverstanden. Aber was ist jenseits davon?“
Daraufhin beschreibt Er (Shri Krishna) Sahaja Yoga. Jenseits davon war Sahaja Yoga. Zuerst beschrieb Er im zweiten Kapitel, was Stitya Pragya ist: das ist ein Mensch, der ausgeglichen ist. Dann beschreibt Er, daß so ein Mensch nie zornig ist, in seinem Inneren herrscht völliger Friede. Was Er also daraufhin beschrieb, ist in Wahrheit die moderne Zeit oder unser Sahaja Yoga. Darin sagte Er, wie ein Mensch werden sollte. Er schrieb oder sagte nicht, wie man es wird. Aber die Beschreibung ist wie bei Christus denke Ich, wo Er sagt, wenn dich jemand auf die eine Wange schlägt, dann halte auch die andere hin. All das ist in Wirklichkeit die Beschreibung der Sahaja Yogis der Zukunft, nicht der Zeit als die Kauravas die Pandavas bekämpften, damals war es nicht so. Während diesem Kampf sagte Er ihm, daß er, wenn er ein Stitya Pragya wird, all seine Vorurteile und Probleme überwinden (transzendieren) kann, und daß er mit sich selbst in vollkommenen Frieden sein wird. Also
sagte Er einerseits:“Du mußt kämpfen!“ Aber jetzt in der modernen Zeit müssen wir keine Kauravas bekämpfen, es gibt keine Kauravas.

Die fünf Pandavas müssen gegen die Kauravas kämpfen. Was also sind diese 5 Pandavas?
Sie sind unsere Sinne, aber wir können auch sagen, sie sind der Kosmos geteilt in verschiedene Elemente. Sie müssen kämpfen. Sie müssen die Kauravas bekämpfen, die in uns sind. Aber es gibt hunderte Kauravas, nicht nur einen. Im weiteren Sinn können wir sagen, daß die Natur gegen etwas kämpft, was gegen die Natur ist. Leute behaupten, daß Zorn, Ärger über etwas, aggressiv sein, etwas Natürliches ist. Das ist es nicht. Zorn und all diese Dinge waren vielleicht einmal natürlich, aber jetzt müssen wir wissen, daß wir die natürliche Fähigkeit besitzen, aufzusteigen. Es ist natürlich, höher zu gehen, es ist natürlich, Stitya Pragya zu sein, es ist natürlich, ein Sahaja Yogi zu sein. Das ist auch in uns eingebaut. Zum Beispiel: ein Samenkorn ist ein Samenkorn. Wenn es ein Samenkorn ist, nennen wir es Samenkorn. Also gut, es ist natürlich daß es ein Samenkorn ist. Aber dann keimt es und wird zu einem Baum. Also ist es auch natürlich, daß in einem Samenkorn diese ganze Zukunft, all die 1000 Bäume, die es sein wird, auch enthalten sind. Und jetzt, wie ihr wißt, experimentiert man damit, daß man aus einem Samen 1000 kleine, kleine Keime bekommt, die alle zu Bäumen oder zu Pflanzen gemacht werden können. Das ist etwas Neues, das gerade aufkommt.

Indem Er sagte, daß man Stitya Pragya werden muß, hat Er versucht zu sagen, daß man sein Gleichgewicht erreichen muß. Als Er das sagte, war gerade Krieg. Wenn man gegen jemand Krieg führen muß, muß man töten,und wenn man sie tötet ist das in Ordnung.
Aber nachher, wenn es vorbei ist, dann muß man sein spirituelles Verständnis aufbauen. Jetzt ist der Aufbau unseres spirituellen Verständnisses unsere Arbeit, und das ist es, was wir machen müssen. Nicht nur das Dharma betreffend. Viele Sahaja Yogis denken, wenn sie dharmisch leben, sind sie in Ordnung. Sie arbeiten dharmisch, sie lebe ein dharmisches Leben. Sie tun es wirklich, und Ich bin überrascht und froh darüber. Aber das ist noch nicht alles. Das ist nur der Teil der Balance, wo ihr euch selbst ins Gleichgewicht bringt. Was ihr nun tun müßt, ist weiterzugehen, euer spirituelles Selbst aufzubauen und es zu verbreiten. Das ist auch die Arbeit von Shri Krishna, weil Er der ist, der sich überallhin mitteilt. Wie ihr wißt, kommuniziert Amerika überallhin – auf eine falsche Art und Weise, aber es ist so. Amerika hat Computer, alle Kommunikationssysteme wurden dort gemacht, weil es ihnen von Natur aus angeboren ist, zu kommunizieren. Aber weil sie weder an Shri Krishna noch an Dharma glauben, ist die Grundlage selbst falsch. Und mit dieser falschen Grundlage haben sie begonnen, sich auszubreiten. Mit dieser sehr, sehr falschen Basis haben sie begonnen, alle möglichen Arten von Unrat und Schmutz, und Ich weiß nicht, wie Ich es noch nennen könnte – es ist gegen das menschliche Wesen, gegen unseren Aufstieg, gegen Gott – zu verbreiten. Und sie machen das alles. Warum? Warum tun sie etwas, das sie nicht tun sollten? Ich glaube, es ist der Intellekt. Ihr Intellekt, der auch, so sollte ich sagen, das Gehirn ist, der Sitz der Virata.
Könnt ihr euch das vorstellen? Es ist der Sitz der Virata, und was machen sie daraus, mit ihrem Intellekt? Sie sagen, es ist natürlich. Es ist natürlich, adharmisch und aggressiv zu sein, es ist natürlich, geldorientiert zu sein. Alles, was sie haben, ist natürlich, denn mithilfe ihres Intellekts haben sie es irgendwie gemanagt, durch eure Rationalität zu überzeugen, daß es richtig ist, was sie tun. Ohne das könntet ihr nicht existieren. Man stelle sich vor, das soll nun ihre Kultur sein Und diese Kultur ist nicht nur in Amerika, sondern überall. Diese Art von unsinniger Kultur wird aufgrund des Intellekts akzeptiert. Sie sind viel intelligenter. Ein Mensch, der immer an Geld denkt, wird natürlich sehr intelligent, im Sinne von scharfsinnig . Er wird raffiniert. Er wird clever, so als ob er alles wüßte. Er beginnt zu denken, er wisse alles. Was immer er macht, er hat recht. Wie immer er sich benimmt, er hat recht. So verwendet er diese Pandavas, die er in sich hat, diese Elemente, die er hat, für einen zerstörerischen Zweck, der gegen Gott gerichtet ist. Und er ist sich dessen bewußt, weil seine
Intelligenz immer alles rechtfertigt was er tut,alles ist gerechtfertigt.Und Er hat diesen Inkelletuellen auch soviel Verstand gegeben, daß sie versuchen, sich gegen Darma zu stellen.
Zum Beispiel wollten sie sogar Shri Krishnas Leben darstellen, indem sie sagten, daß Shri Krishna selbst zuerst fünf und später noch 16 Frauen hatte. In Wirklichkeit waren sie seine Kräfte. Aber sie verstanden nicht was Shri Krishna war, denn der Intellekt ist so ein grobschlachtiger Unsinn, daß er einen nie zum richtigen Denken führt, immer zum falschen.Er treibt euch voran, weil ihr alles rechtfertigen wollt. Und dieses Rechtfertigen ermöglicht es,daß ihr mit euch selbst leben könnt. Sonst normalerweise könntet ihr das nicht.Es ist sehr schwierig,mit einen Leben zu leben,das adharmish und aggressiv ist,das man als kriegerisch bezeichnen kann.Aber sie leben.Gerade das Gegenteil von dem was man sich von einem menschlichen Wesen erwartet,passiert also in all den westlichen Kulturen.Man kann es klar sehen,wie sie rechtfertigen. Sie können Unmoral rechtferigen.Ein Mister Freud kam und nahm den Plato von Christus ein.Ich denke,das mußte passieren,da Christus sogar strenger als Mohammed Sahib war.Er sagte,daß jeder,der Unrecht mit den Augen tut,sich ein Auge herausnehmen sollte und daß jeder,dessen Hand ihn verdirbt,diese Hand abschneiden sollte.Ich glaube,die meisten Europäer und Amerikaner wären einhändig Christus gefolgt.Gott sei Dank folgten sie Ihm nicht so weit.Mohammed Sahib dachte auch daß Christus soviel für die Männer getan hat, warum soll man nicht auch etwas für die Frauen tun. So tat Er etwas für die Frauen.Beide verlangen zu viel von den Menschen. Sie haben das nicht bemerkt.Wer würde schon sich ein Auge hernehmen?Sie haben Intellekt.Wenn sie viele Frauen anschauen,gibt es dafür eine Rechtfertigung, es ist natürlich.Habt ihr jemals ein Tier sich so benehmen gesehen, wenn Tiere „natürliche“ Wesen sind? Wir sind schlimmer als Tiere. Und was für ein Durcheinander wir mit diesem Verständnis geschaffen haben,daß wir akzeptieren,was uns diese Intellektuelle versuchen zu sagen.Das ist also eines der Probleme: ein intelligenter Mensch versucht zu dominieren.Zum Beispiel ein neue Mode beginnt.Wir richten uns alle danach, es ist ja Mode.Aber warum richten wir uns danach?Es ist Mode.Das zeigt,daß der Intellekt eines Unternehmers euch wirklich völlig zum Narren halten kann.Nicht jedoch die Leute,die weise sind.Sie werden sagen:“Verschwinde,wir hatten das schon alles“.Das hat mit Moral zu tun.
Das ist das Schlimmste was im Westen praktiziert wird, schlimmer als Tiere, würde ich sagen und deswegen leiden sie heute soviel. Sie leiden unter so vielen Krankheiten, so vielen Problemen, dieses und jenes.

Die zweite Sache, die wir immer rechtfertigen, ist Gewalt. Es gibt jetzt keinen Krieg mehr in Kurukshetra, aber man sieht Gewalt überall. In Amerika ist es schrecklich. Als meine Tochter dort hinfuhr, gab sie Mir all ihren Schmuck und ließ ihn Mir. Sie sagte: „Mommy, ich kann das nicht tragen. „Wir gaben ihr nur unechte Dinge, weil man dafür umgebracht werden kann. Ich behaupte nicht, daß es nur in Amerika so ist. Es ist überall so, weil Amerika für jeden der Guru ist. Es beginnt in Amerika und die Leute folgen blindlings. Die Gewalt kommt nun auch in unsere Filme, auch in die indischen. Aber nun haben sie einige Bedenken. Vielleicht ist es zuviel für uns. Diese Art, daß man jeden umbringen kann….. Wenn ihr so weiter macht, wenn das euer Kriterium von Größe ist, dann muß man die Menschen von Ruanda als die am weitesten im Entwicklungsprozeß fortgeschrittenen ansehen. Jemanden umzubringen, ist nicht erlaubt: „Du darfst nicht töten.“ Mohammedaner töten, jeder tötet jeden. Vor einigen Tagen wurde in Indien ein sehr netter Mann wegen nichts und wieder nichts getötet. Diese Idee der Aggression führt euch letztendlich zum Töten. Ihr könnt nicht einmal eine Ameise erschaffen, wie könnt ihr dann Menschen einfach so umbringen? Natürlich wird dieses Töten zum Äußersten getrieben: so wie Hitler glaubte, er sei der Größte auf der ganzen Welt. Das ist dasselbe, ihr vergeßt, wer ihr seid. Und durch euer Ego nehmt ihr an, daß ihr etwas sehr Großartiges seid. Ich fand kürzlich heraus, daß es auch in Sahaja Yoga einige Leute gibt, die sagen, daß sie Götter, daß sie Deitäten sind. Das Ego bezieht in Wirklichkeit seine Energie von eurer Intelligenz und der größte Feind des menschlichen Wesen ist die Intelligenz denke ich, weil sie so begrenzt, konditioniert, arrogant und blind ist. Weisheit ist eine andere Sache. Weisheit erlangt man nirgends, nicht auf Schulen und nicht auf Universitäten. Wo bekommt man Weisheit? Ihr erreicht sie durch euren Spirit, welcher euch eine vollständige Vorstellung davon gibt, was richtig und was falsch ist. Was immer falsch ist, wird in jedem Fall vom Intellekt akzeptiert. Ihr müßte verstehen, daß Intellekt nicht Weisheit ist. Es gibt zwei Dinge: Weisheit und Intellekt. Shri Krishna war bekannt dafür, „Der Diplomat“ zu sein. Er besaß göttliche Diplomatie. Was bedeutet das? Ohne Zweifel war Er sehr intelligent. Ohne das geht es nicht. Ich habe sehr hochrangige Leute getroffen, die nicht einmal viel Intelligenz besaßen. Aber Ich habe nun gesehen, daß dieser Intellekt gefährlich ist.
Also, Shri Krishna gebrauchte seinen Intellekt. Er ist allmächtig, nichts kann Ihn dominieren. Sogar sein Intellekt kann Ihn nicht dominieren. Er gebraucht Ihn. Ihr solltet den Unterschied zwischen Gebrauchen und Dominieren sehen. Ihr solltet fähig sein, euren Intellekt zu gebrauchen und euch nicht von ihm dominieren lassen. Er gebrauchte Seinen Intellekt, um viele Probleme zu lösen. Seine ganze Diplomatie bestand darin, Seinen Intellekt zu benützen und ihn für einen göttlichen Zweck zu verwenden. Die ganze Zeit half Ihm das Göttliche in Ihm, Seinen Intellekt zu benützen. Der Unterschied besteht also darin, daß wir Sklaven unseres Intellektes sind und Er der Meister über ihn ist. Das betrifft alles: Er ist Meister über Seine Konditionierungen, Seine Gefühle und Seinen Körper. Er ist Herr über alles und wenn man das ist, sieht man seinen Intellekt sehr klar: „Oh, das ist es, was er vorschlägt und das ist es nicht.“ Dieser Intellekt kann einem sehr sogenannte positive Ideen geben, daß man der Herr der ganzen Welt sei. Das wird als positiv angesehen. Oder der gleiche Intellekt kann bewirken, daß man sich als Nichts fühlt. Dieser Intellekt macht mit einem, was er will. Daher solltet ihr euch nicht von eurem Intellekt leiten lassen, sondern von eurer Weisheit, da ihr Sahaja Yogis seid. Ihr habt ein sehr gutes Instrument, um das zu fühlen. Durch eure Vibrationen könnt ihr ausmachen, was gut und was schlecht ist. Und manchmal könnt ihr als menschliche Wesen sehen, daß da auch intellektuelle Effekte hereinkommen. Aber mit Sahaja Yoga kann man das beurteilen: Was sagt euch dieser Intellekt? Woher kommt dieser Intellekt, den ihr habt? Das ist das Wichtigste, daß man zu diesem subtilen Punkt kommt, wie wir uns diesen Intellekt angeeignet haben. Wir bekamen diesen Intellekt, weil unser Gehirn sehr früh aktiv wurde. Ich habe einige extrem intelligente Kinder gesehen, die aber keine Weisheit besitzen, wenn sich nur das Gehirn zu stark entwickelt. Es kann vielleicht sein, daß die Mutter und der Vater sehr intelligent sind, so würde das Erbe großartig sein und sie bekommen es. Oder kann sein, die Umstände, wie wenn man zum Beispiel in einem bestimmten Land geboren ist und plötzlich sehr intelligent wird.

Ich habe die Amerikaner gesehen, sie lesen die ganze Zeit. Man sieht sie ständig lesen. Sogar die Engländer lesen. Aber was kommt dabei heraus? Ich weiß es nicht. Jedes Buch lesen sie. Wenn man sie fragt, was ein Computer ist, wissen sie alles darüber. Ich weiß nicht einmal, wie ich meinen Fernseher abdrehen soll. Wenn man sie über Fernseher fragt, wissen sie alles darüber. Alles, was man über mechanische Dinge wissen will, wissen sie. Sie wissen alles über Politik; wessen Vater das war und sie werden dir sagen, daß nein, nein, nein, nein, das ist so und das so. Das ist alles Avidja, es ist kein Wissen, es ist Nichtwissen. Sie denken, daß sie sehr intelligent sind, weil sie alles über alles wissen. Und wenn das Bewußtsein dazukommt, beginnen sie mit diesem Intellekt sehr intelligente Ideen zu entwickeln. Besonders in Amerika habe Ich gesehen, daß sie alle möglichen komischen Dinge für Kinder haben, nur um Geld zu machen. Zum Beispiel gibt es eine Fetzenpuppe oder etwas dergleichen, das einen Geburtstag hat. Könnt ihr euch das vorstellen? Es gibt einen Geburtstag und manchmal geben Leute dafür sogar große Parties. Dann hatten sie die Idee, Geburtstage für Hunde zu machen. Also haben sie jetzt Geburtage für Hunde. Sie lassen alles mit sich machen. Dann gibt es Organisationen, die alles für den Fall vorbereiten, daß man stirbt: welchen Anzug, welche Krawatte, welche Schuhe, welche Kleidung man tragen will, in welchem Sarg man liegen will, in einem aus Plastik oder aus Holz. Es ist bis in solche Details organisiert, daß manche Leute sagen, legt uns in Eis, sodaß wir da sein werden.

Das Schlimmste ist, denke Ich, speziell in Europa, daß sie das Urlaub-Machen so schön angepriesen und vermarktet haben. Angenommen, in Italien kann jemand nicht in den Urlaub fahren, dann wird er sagen: „ich habe eine Krise in meinem Leben. Ich konnte nicht auf Urlaub fahren.“ Sie sagen, man muß dorthin fahren, sein Gesicht bräunen, in Hotels übernachten. So viele Hotels sind so entstanden. Jeder muß wegfahren. Besonders war Ich überrascht, daß Mailand, einen Monat lang geschlossen ist. Man kann dort niemanden finden. Ich glaube, es wäre eine bessere Idee, wenn sie alle in den Dschungel gingen und dort lebten. Sie würden viel mehr lernen, als wenn sie ihre Zeit am Strand vergeuden. Sie verunreinigen alle Strände. Sie haben keinen Respekt vor dem Meer, das ihr Vater ist. Sie haben keinen Respekt füreinander. Die Frauen versuchen abzunehmen und schön auszusehen, damit sie nackt baden können. Die ganze Industrie ist so schlecht. Ich meine, wenn jemand Mich fragen würde, ob Ich ans Meer fahren wollte, Ich würde es nicht tun. Ich würde es verabscheuen, an einen Ort zu fahren, wo man so viele dumme Frauen, sie sich bräunen lassen wollen, inder der Sonne liegen sieht. Wie konntet ihr diese dumme Idee akzeptieren, wenn ihr intelligent seid?

Es gibt heutzutage so viele Ideen, die alles bestimmen, die meisten kommen von Amerika. Und ich muß sagen, daß ihr diesen Ideen folgt – so wie Ich schon gesagt habe, daß Amerika der Guru von allen Ostblockstaaten, von allen Europäern, Engländern und all diesen Leuten ist.
Und dann passiert noch etwas anderes. Schaut euch einmal die Atmosphäre an, in der
ihr lebt. Speziell in England habe ich das bemerkt. Es kann sein, daß sie (in der Gesellschaft) ein Niemand sind. Wißt ihr, da gab es einen Müllmann, der in unser Haus kam. Und gerade zu dieser Zeit hatten wir den Präsidenten des internationalen Gerichtshofes von Den Haag zu Gast, stellt euch vor, vom höchsten Gericht der Welt. Und ich habe zu diesem Müllmann gesagt: „Sie müssen das alles hier mitnehmen.“ „Das ist zuviel.“ Für gewöhnlich sind sie – ich weiß nicht, was Ich sagen soll – dummerweise stolz auf sich selber: „Sie verstehen mich nicht.“ Ich fragte ihn: „Wieviel wollen Sie?“ Ich gab ihm 10 Pfund. In jenen Tagen waren 10 Pfund eine große Sache. Er sagte: „Sie verstehen die Gesetze nicht, schaut, ihr seid alle Inder, „Niggers“ und das und jenes. Dann kam dieser Herr, der bei uns im Haus war, heraus und fragte ihn: „Warum schreien sie hier?“ „Du, du Nigger, du verstehst nichts von Gesetzen!“ – und er ist der Vorsitzende des Obersten Gerichtshofes! – Und dieser dumme Engländer sprach so mit ihm!
In einer gewissen Weise sind die Engländer wirklich dumme Menschen, denn ihre Intelligenz sagt ihnen niemals, daß sie eigentlich nichts Besonders sind. Worauf sind sie stolz? Sie sind so dumme Menschen. Ich weiß nicht, aber ihre Intelligenz könnte durch die Kälte oder durch etwas anderes eingefroren sein. Aber sie denken, sie seien sehr intelligent. Ihre Gelehrsamkeit war in Ordnung. Aber Ich war erstaunt, daß sie zu Beginn ihrer Gelehrsamkeit behaupteten, daß die schwarzen Menschen wie wilde Tiere wären. Es gibt so viele Bücher, die darüber geschrieben wurden und sie haben akzeptiert, daß schwarze Menschen wie wilde Tiere seien, während die Engländer zu jener Zeit, als die schwarzen Menschen schon viel höher entwickelt waren, Ich weiß nicht wie gelebt haben.

Diese Art von Vorstellung sehe ich hier auch. Ich kann es sehen, was die Engländer haben: sie kommen sich ungemein großartig vor. Aber sie verstehen nicht. Sie wissen überhaupt nichts. Sie besitzen keine Weisheit. Sie haben 300 Jahre lang in Indien gelegt, doch sie haben nie irgendetwas von Indien gelernt. Könnt ihr euch ihre Weisheit vorstellen? Ihre Gelehrsamkeit… einige von ihnen … aber trotzdem zweideutig. Bernard Shaw – Ich halte ihn für sehr zweischneidig. Ich stufe ihn als einen großen Schriftsteller ein – aber zweideutig.
Und dann kommen die Franzosen: Gott behüte! Nun – bei den Franzosen sieht man eindeutig, wie sie Shri Krishna abgelehnt haben. Die Franzosen wollten die höchsten in der Diplomatie werden. Aber es fehlt ihnen völlig an Diplomatie. Unbrauchbare Leute! In Indien haben sie unser Telefon installiert – die Art, wie sie es verdorben haben! Sie haben den Kult des Trinkens begonnen. Könnt ihr euch vorstellen, daß Shri Krishna das alles trinkt? Sie haben ein Wörterbuch über das Trinken, über alles. Es gibt Bücher über Bücher. Ich meine – könnt ihr euch vorstellen, wie irgendwelche entwickelten Menschen diese Art von unsinniger Kultur akzeptieren können? Daß man wissen muß, was man trinken soll, was man kaufen muß, was man wo hineinleert… welche Art von Gläsern verwendet werden müssen. Sie sind alle selbst Gläser, nichts als Gläser, denke ich. Wie konnten sie nur so eine dumme Sache akzeptieren? Es ist eine soziale Akzeptanz.
Prostitution ist eine andere soziale Akzeptanz. Was die Moral betrifft, haben sie wirklich das Prinzip von Shri Krishna völlig abgelehnt. Diese Art und Weise, wie sie ihr Volk ruiniert haben! Und um das alles noch zu überbieten, gibt es den Rassismus. Könnt ihr euch vorstellen, daß man Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe trennt? Im Gegenteil, Ich würde sagen, daß die Dunkelhäutigen, speziell in Indien, viel höher entwickelt sind als alle Weißen zusammen. Denn sie besitzen Weisheit. Sie sind weisere Menschen. Aber diese Weißen, sie werden …………………….. Ich meine, wie sie auch Amerika bekommen haben! Sie waren so herrschsüchtig. Sie haben es erobert und sich dort niedergelassen.
Gestern habt ihr etwas über die Sierra Nevada gesehen, ihr habt gesehen, wie die Menschen an die Weisheit geglaubt und wie sie gelebt haben. Sie haben ihnen all ihr Land weggenommen. Und ihr könnt sehen, daß jetzt jeder ganz einfach Besitzer von Amerika ist. Ihr seid unrechtmäßige Landbesetzer! Ihr seid von einem anderen Land gekommen und habt tausende und abertausende Menschen umgebracht. ohne euch schuldig zu fühlen. Das bedeutet, daß sie nicht einmal menschliche Wesen sind. Und ganz fein haben sie sich als Amerikaner niedergelassen, seht ihr?
Ich weiß nicht, wie dieses Wort Amerika entstanden ist. Aber wenn es „Amar“ (=unbesiegbar) bedeuten sollte, sind sie es nicht. Wenn es A – mericans bedeuten sollte, sie sind es nicht. Ich weiß nicht, wie dieses Wort Amerika gekommen ist und sie haben irgendeine Art von Bedeutung daran geknüpft. Aber ihr Intellekt ist viel stärker gewachsen. Warum? Wieder wegen ihrer Geldorientiertheit. Ich verstehe nichts von Wirtschaft. Und die Art und Weise, wie sie diese Wirtschaft aus dem Seemannsgarn aus ihren Köpfen geschaffen haben, hat alle Länder in die Rezession geführt und alle Arten von Freud und Mafias hervorgebracht. Das ist das Resultat der sogenannten Ökonomie, die sie haben.
Sahaj Ökonomie ist ganz anders. Wir sind durch keine dieser unsinnigen Ideen, die in der Wirtschaft vorherrschen, gebunden. Das ist nichts als Ausbeutung, Marketing – wie beeindruckt man Menschen, wie verkauft man Dinge, wie macht man das, wie macht man jenes … Ich würde sagen, all das ist nichts als finanzielle Aggressivität!
Was ist mit Shri Krishna? Er war der König und er lebte wie ein König, aber er lebte auch in einem bescheidenem Haus in Gokul. Er war an nichts gebunden.
Also, das erste ist die Art und Weise, wie sie am Geld hängen. Jede Rechtfertigung, um zu Geld zu kommen, ist in Ordnung. Zuerst sind wir in Indien in ein Hotel gegangen. Wir hatten amerikanische Freunde – und für gewöhnlich, ich meine, man kann nicht so essen wie Amerikaner es können. Wißt ihr, Inder können da nicht mithalten. Sie können so viel essen. Sie haben gegessen und gegessen und gegessen, aber wir konnten wirklich nicht mithalten mit ihnen. Um ganz offen zu sein, ich meine, wir sind da nicht gut. Nach einer Zeit fragten sie: „Seid ihr schon fertig?“ Ich sagte: „Ja“ Sie riefen den Kellner: „Packen sie das ein!“ Ich sagte: „Was? Ihr wollt das einpacken lassen? Wofür? „Wir haben dafür gezahlt.“ „So, ihr habt also dafür gezahlt, aber ich meine, in Indien würde niemand ein Essen essen, von dem bereits jemand gegessen hat“. „Nein, sie können es einpacken!“ und sie haben sich dafür nicht geschämt. So schamlos! Ich sagte: „In Indien machen wir so etwas nicht. „Er fragte: „Warum nicht?“ Ich sagte: „Das sind schlechte Manieren.“ Aber wir haben doch dafür bezahlt.“ Wenn man also einmal für etwas bezahlt hat, dann gibt es keine schlechte Manieren! Ich sagte: „Wir wollen das nicht einpacken lassen.“ „Wir werden es essen, wir werden es in der Nacht essen oder am Abend.“

Ich war überrascht, daß solch geizige Leute sagen, daß sie reich seien und sich auf sich selbst unheimlich viel einbilden. Extrem geizig. Amerikaner sind oberflächlich nett. Ich muß euch sagen, meiner Erfahrung nach sind sie nicht wie die Engländer, daß sie auf jeden herabblicken. Nein, bei ihnen spürt man das nicht. Aber sie sind sehr oberflächlich. Man gibt ihnen zehn Geschenke und sie werden einem nicht einmal eines geben. Sie haben überhaupt kein Gefühl. Sie genieren sich auch nicht dafür. Warum? Weil das Wichtigste ist: „Wir haben dafür bezahlt!“ Ich meine, wenn man irgendwohin geht, in ein Restaurant oder so, wird man sich wundern. In Amerika packen sie die Sachen, die überbleiben, ein. Sie machen das. Bis zu diesem Ausmaß können sie in ihrem Geiz gehen, ohne daß sie sich dafür schämen. Geiz gibt es nicht in Sahaja Yoga. Ihr könnt nicht geizig sein, Ihr müßt großzügig sein, ihr sollt geben und für andere fühlen. Das ist der einzige Weg, wie wir uns selbst ausdrücken können. Aber all diese Großzügigkeit ist nicht dazu da, daß man ein Heldentum daraus macht.
Aber das Schlimmste vom Schlimmen ist Hollywood, ist die Filmindustrie. Im Namen von Industrie können wir alles tun. Im Moment bringt dieses Hollywood so schreckliche Filme hervor. Aber das Schlimmste ist, daß sie für diese Filme auch noch Preise bekommen. Da gibt es einen Film, den sie gezeigt haben- Ich habe ihn nicht gesehen. Ich kann ihn nicht anschauen. Sie haben mir erzählt, daß ein Mann ein Kannibale ist. Er ißt das Fleisch von Menschen und sie haben das gezeigt – und genießen das. Ein sehr, sehr berühmter Film und nicht nur berühmt, sondern sie haben dafür auch noch Auszeichnungen erhalten: der beste Film, der beste Schauspieler, der beste ………..
Man sollte einen Regisseur von dort holen und ihn zwingen, Menschenfleisch zu essen. Ich glaube, das ist der einzige Weg, diese schreckliche Sache ………………. Und dann produzieren sie noch andere Filme. Ich habe einen ganz kurz gesehen, wo sie lauter tote hängende Körper zeigen. Seht – es ist einfach schrecklich! Warum wollen diese Leute nur so schreckliche Dinge sehen? Wie ist ihr Charakter? Wie weit sind sie gekommen? Warum genießen sie Dinge, an denen kein Mensch, der wirklich ein Mensch ist, Freude haben würde? Und es geht noch weiter – diese Halloween Sache. Ich habe einen Film gesehen und Ich sagte: „Mein Gott!“ Das ist eine Hölle, und sie glauben, das wie die Ras von Shri Krishna sei. Ich glaube, es war Shri Krishnas-Bewußtsein, das hier gewirkt hat.
Es gibt tausend und ein Dinge, die einem in Amerika schockieren können und auch in England und in Europa.
Ich habe geglaubt, daß Österreich besser wäre. Aber wenn man in Österreich in der Nacht nach einem Programm auf die Straße geht, sieht man viele schreckliche Frauen auf dem Weg. Das gibt es nirgends. Dort wird man richtiggehend dazu gezwungen und man kann nichts dagegen tun. Als ob es eine Sache des Rechts wäre – so etwas das ihr ein Menschenrecht nennt – solche Frauen zu sehen und auch ein Menschenrecht für diese Frauen, auf der Straße zu stehen. All diese schrecklichen Dinge passieren um uns.

Also müssen sich Sahaja Yogis noch viel besser wappnen, mit dem Prinzip von Shri Krishna. Das erste Prinzip ist die Kommunikation. Das erste Prinzip ist: wie kommuniziert man mit anderen. Beginnt zu Hause, mit euren Kindern, mit eurer Frau, mit eurem Ehemann …. Wie kommuniziert ihr? Dominierend, aggressiv? Versucht nur, es herauszufinden. Diese Aggressivität kann bis zu jedem Limit gehen, bei den Frauen oder den Männern. Ich muß sagen, hier sind es mehr die Frauen. Es tut mir leid, das zu sagen. Aber in meiner Erfahrung habe Ich gesehen, daß die Frauen sehr dominant sind. In Indien dominieren die Männer extrem stark. Aber hier finde ich, daß die Frauen dominant sind.
Und jetzt zu grundlegenden Dingen: Als Menschen solltet ihr gute Manieren haben. Ich finde keine guten Manieren – außer, daß sie gut angezogen sind. Es kann sein, daß sie eine ganz spezielle Art von Kleidung tragen. Alle Manieren sind in den Kleidern. Aber wenn ein paar Leute zusammen sind, sprechen sie über nichts anderes als über Skandale. Ich finde sie diskutieren unerträglich schreckliche Skandale. Das ist etwas, das man verstehen sollte – Shri Krishna hat nie über Skandale gesprochen. Wie kann das sein, daß im Land von Shri Krishna und in allen anderen, diesen europäischen Ländern, die Leute soviel über alle Skandale der Welt wissen? Ich kann einfach nicht verstehen, welches Interesse Leute an Skandalen haben. Und die Krönung des Ganzen sind eure Medien, die absolut Anti-Shri Krishna sind, weil sie Geld verdienen müssen. Es geht so Hand in Hand: die Leute hören gerne all diesen Unsinn und so gibt es Skandale in den Zeitungen. Zumindest vor ungefähr 30 Jahren konnte man niemals solche Dinge hören und all diese Bücher waren komplett verboten. Und jetzt plötzlich ist diese Sache so aufgeblüht, daß man irgendein Magazin oder irgendetwas anderes, das man zur Hand nimmt, nicht versteht und sich fragt: „Was predigen sie?“ Sie predigen ausschließlich den Kult der Zerstörung und die Menschen nehmen es an und haben es gerne und arbeiten es aus. Sie verwenden die Frauen für ihre eigenen Interessen und dummerweise akzeptieren die Frauen das. Natürlich dominieren sie. Auf der einen Seite sind sie sehr glücklich, daß sie dominieren. Da war eine Frau, die in einer Zeitschrift damit geprahlt hat, daß sie 400 Männer in ihrem Leben gehabt hat.
Könnt ihr euch das vorstellen? Nicht einmal in der Hölle gibt es einen Platz für so eine Frau. Wo soll man so eine Frau dort auch hingeben? Ich weiß das im Moment noch nicht – das ist wieder ein anderes Problem …. Diese Bewegung ist also absolut gegen das Prinzip von Dharma und Kommunikation. Wie soll man also kommunizieren? Man sollte zu einer anderen Person, zu einem anderen Sahaja Yogi oder zu irgendjemand anderen dezent sprechen, mit einem sehr feinem und schönem Benehmen, man sollte auf eine ganz süße Art sprechen. Ich meine nicht diesen dummen französischen Stil, seht ihr, wo man den Körper neigt und all diese künstlichen Dinge macht; nein, nicht das: Ich meine, daß, wenn ihr zu jemandem auf natürliche Weise sprecht, dann sollt ihr in einer dezenten Sprache sprechen, mit Zurückhaltung und Demut. Und man braucht nicht die ganze Zeit unwichtiges Zeug zu reden und so viel zu sprechen. Das ist nicht notwendig. Sondern das Gegenteil. Das war der Stil, das war Shri Krishna! Kurz gesagt, seine Kraft war Madhuria. Das ist die Süße, wie Honig. Wenn ihr Shri Krishna verehrt, dann müßt ihr wissen, daß ihr so sprechen müßt, daß es die andere Person erfreut.

Marathi ….

Wenn ihr also mit jemandem sprecht, sprecht sehr süß, sehr nett und in einer Weise, die für die andere Person angenehm ist. Nicht provozieren und keine Dinge sagen, die hart sind. Aber manche Menschen haben die Angewohnheit, ständig Dinge zu sagen, die sehr provozierend sind und das ist überhaupt nicht gut. Aber manche Menschen sind dann, wenn es um ihr Geschäft geht, sehr süß. Wenn es jedoch um etwas anderes geht, dann sind sie sehr schroff.

Nun, in Indien haben wir die Jains. Ich habe viele Jains beobachtet. Wenn es ums Geschäft geht, sind sie die süßesten, die man sich nur vorstellen kann. Aber wenn es um etwas anderes geht – wie z.B. um Geldspenden -, dann sind sie extrem hart. Sie werden nur für dumme Sachen Geld spenden, aber nicht für etwas Vernünftiges. Sie arbeiten nur für etwas extrem Dummes, aber nicht für etwas Vernünftiges. Wir haben eine andere Gruppe, die sogenannten Sindhis. Ich glaube, sie stehen unter westlichem Einfluß. Dasselbe gilt für die westlichen Leute. Wenn man ihnen zeigt, daß man ein Geschäft mit ihnen machen möchte, dann ändern sie sich plötzlich. Ganz plötzlich werden sie anders. Man kann nicht verstehen, was mit diesem Mann passiert ist. Genauso, wenn sie herausfinden, daß jemand eine wichtige Person ist, dann ändern sie sich auch.
Shri Krishna war genau das Gegenteil. Als er lebte, war er immer Gast von Vidhura, der der Sohn einer Magd war. Er war Sohn eine Magd, aber er war eine realisierte Seele. Shri Krishna pflegte also zu dessen Haus zu gehen und dort zu übernachten – eine sehr einfache Behausung, Vidhuras Haus -, und er aß dort ganz einfaches Essen. Aber er ging nicht in den Palast von Duryodhana. Im Gegenteil: wenn jemand denkt, daß du einen Palast besitzt, dann ist er extrem freundlich zu dir, sehr nett. Aber wenn jemand sagt, daß er in einer Hütte lebt, dann ist es nichts wert. In subtiler Weise ist das alles Geldorientiertheit. Shri Krishna hat sich nie, nie um Geld gekümmert oder sich darüber Sorgen gemacht. Mit seinem Fall hat Er uns völliges Losgelöstsein von Seinem Thron, Königreich oder Seinem Geld gezeigt. Wenn man einmal am Geld hängt, bekommt man alle Qualen, die durch Geld entstehen. Wenn ihr einmal eine Schlange festhaltet, werdet ihr immer die Pein haben, die durch sie entsteht, nicht wahr? Aber angenommen, ihr seid losgelöst, dann könnt ihr dasselbe Geld verwenden. Wenn ihr einmal der Sklave dieses Geldes geworden seid, dann belastet es euch. Und ihr wißt auch sehr gut, daß es heutzutage auch sehr gefährlich ist, Geld zu haben. Die ganze Rekation baut sich auf und dorthin …… alle Elemente reagieren gegen euch. Ihr habt die Weisheit dieser Leute von der Sierra Nevada gesehen. Was sie gesagt haben, ist wahr: wenn wir versuchen, Geld zu erwerben und immer so weiter- und weitermachen und dann irgendeine Idee in unseren Kopf bekommen ………

Dann kommen die Ausbeuter. Ich glaube, die schlimmsten sind die, die einen Namen als Unternehmer haben. Zum Beispiel sagen sie, daß man jetzt eine Markenuhr haben muß – und jeder wird eine Markenuhr kaufen. Vor ein paar Tagen war Ich in Istanbul und erfuhr, daß die T-Shirts dort gemacht und in Frankreich verkauft werden, so als ob sie französischer Herkunft wären, aber sie sind es nicht. Sie sind von A bis Z dort in Istanbul gefertigt und der Name ist darauf, Lacoste und all das. Und die Leute zahlen jeden Preis dafür außer in der Türkei. Was an Überschuß bleibt, kann man für sieben Pfund kaufen. Das Dumme daran ist, daß man euch zum Narren halten kann – Pierre Cardin, dann gibt es noch einen anderen. Ich weiß nicht, Armani – das ist nur in Italien. Aber in Amerika gibt es viele. Sie kommen sogar in euer Haus. England ist noch viel schlimmer, sie haben keine Manieren. Wenn sie zum Abendessen kommen, drehen sie den Teller um, um zu sehen, wo er gemacht wurde. Wirklich! In aller Öffentlichkeit! Und sie werden darüber diskutieren, woher das Eßbesteck kommt. Obwohl sie glauben, sie sind sehr reich, werden sie ganz dumm von dieser Art von Nonsens ausgebeutet, daß man diese Uhr, diese Sache haben muß. Jetzt haben wir in England etwas, genannt „Savilrow“. Sie bringen es außen an, an der Außenseite des Mantels steht „Savilrow“. Stellt euch vor – gebrandmarkt. Man sieht, daß um alles großes Aufhebens gemacht wird. Einerseits sind sie also sehr intelligent und verstehen, das ist das Geschäft, das ist die Mode und all das; andererseits wissen sie nicht, daß sie Narren sind. Sie werden die ganze Zeit genarrt, indem gesagt wird, das ist etwas Besonderes, jenes ist etwas Besonderes und daß es einen Namen und, wie ihr sagt, eine große Organisation hinter sich hat. Sahaja Yogis sollten wissen, daß das alles Narredei und Dummheit ist. Und alle werden sich so anziehen, um anzugeben. Was soll das? Warum sollte das irgendwen beeindrucken? Denkt darüber nach! Intelligenterweise solltet ihr denken, warum sollten mich diese falschen Dinge beeindrucken, es ist nichts Besonderes, es ist alles das gleiche. Sie erzählten mir in Instanbul, daß sie normale T-Shirts produzieren und diese Marke daraufgeben und die normalen kosten 6 Dollar und die mit der Marke 7 Dollar. Es ist also nichts Besonderes.

Aber ich glaube, daß diese spezielle Betrügerei von England und insbesondere von Amerika, vielleicht auch von Frankreich kommt. Aber Franzosen sind, wie ihr wißt, seltsame Leute. Jetzt haben sie etwas, Ich zeigte es ihnen heute, stumpfsinnig gemacht, was 500 Pfund kostet. Aber die Leute akzeptieren das, weil sie keine Weisheit besitzen. Seht nun den Unterschied zwischen Intelligenz und Weisheit. Zunächst – warum angeben und dann noch mit etwas was keine Bedeutung hat? Es kostet in der Türkei nur einen Dollar, diese Marke anzumachen und dummerweise zeigen sie Leute her. Ist es, daß wir zwar Intelligenz aber eine ohne göttliche Kraft besitzen? Jeder kann euch so zum Narren machen, daß ihr tut, was sie wollen. Jetzt wurde es Mode, sechs Inches lange Röcke zu tragen. Daher trägt jeder sechs Inches lange Röcke. Man konnte nicht einmal einen mit sieben Inches bekommen. Das ist nicht Mode. Das ist nicht „in“. Bedeutet „in“ im Irrenhaus? Schaut euch einfach nur Shri Krishnas Lebensstil an – so weise, Zeuge von allem. Wie Er spielt und wie Er die Herzen erobert . Angenommen, Er wäre verhaftet (attached): Er hätte es nicht vollbringen können. Also überwindet das zuerst, löst euch von dieser Anti-Krishna-Kultur los. Das ist sehr wichtig. Das ist Mode, jenes ist Mode und all diese Modeerscheinungen sind extrem, extrem zerstörerisch. Zum Beispiel wenn man sich nicht die Haare einölt und mit einer Glatze endet. In Ordnung. Dann gibt es Spezialisten, wieder Designer, die Perücken machen – Markenperücken. Also tragt ihr eine Perücke auf eurem Kopf und schreibt darauf „designers“. Meine Absicht ist es, zu sehen, wie blöd Menschen werden können mit ihrem Intellekt. Heute möchte Ich nicht die Qualitäten von Shri Krishna beschreiben, weil ihr sie kennt. Aber wie weit habt ihr Leute vom Westen euch von Shri Krishnas Stil und seinen Methoden entfernt! Was immer Er tat, ist Er, um das Böse, die Negativität zu zerstören und die Freude hervorzubringen, die „Ras“ ist. Er begann damit. „Ras“ – Ra ist die Energie. „Ras“ ist die Energie, die man hat und sie bewirkt das Spiel, „Ras“, mit dieser Energie und man freut sich. Er brachte das Holi-Fest. Natürlich kann ein Holi-Fest alles sein, aber Er brachte ein sehr sensibles, vernünftiges Holi-Fest, damit ihr eure Freude einfach auf eine fröhliche, verspielte Weise ausdrücken könnt, weil das in Shri Ramas Leben gefehlt hat. Daher sagte Er: „Erlaubt euch einfach, euch zu vergnügen.“ Aber das war nur für Sahaja Yogis jedacht, für niemand sonst. Wie ihr alle wißt, gehen andere in die Kneipe und was passiert? Wir wurden hier – von den Leuten in Cabella – darin bestätigt, daß wir sehr friedvolle, gute usw. Leute sind. Das ist, was Shri Krishna sagte und getan hat – daß wir alles genießen müssen, aber auf eine dharmische Art und Weise. Wir sollten nicht gegen das Dharma handeln. Das Dharma sollte euch Freude bereiten. Sonst, wenn man nur dharmisch (ohne Freude) handelt, wißt ihr was passiert: Man wird zu einer völlig enthaltsamen, freudlosen Person und manchmal wird man zynisch, weil man glaubt, die anderen sind adharmisch und dies und jenes. Aber Shri Krishnas Handlungsweisen zeigten, daß man fröhlich und freudvoll sein sollte und diese Freude wird sich anderen mitteilen. Ohne diese freudige Natur kann man nicht kommunizieren. Aber, wie ihr wißt, sagten sie Mir, als Ich in Frankreich war: „Mutter, Du schaust so freudvoll aus. Du solltest sagen, daß Du Dich elend fühlst.“ Ich sagte: „Aber Ich bin es nicht.“ „Aber wenn Du ihnen das nicht sagst, werden sie Dir nicht glauben.“ Ich erwiderte: „Warum?“ „Weil sie alle traurig sind und sie sind davon überzeugt, daß sie sehr unglückliche Menschen sind.“ Daher begann Ich Meinen Vortrag mit „Les Miserables“ (Die Unglücklichen). Und Ich sagte ihnen, daß man bei jedem vierten Laternenpfahl eine Prostituierte vorfindet und bei jedem zehnten eine Kneipe und daß Ich so viele Leute auf dem Bürgersteig sitzen sehe. Ich fragte sie, warum sie hier sitzen. Sie antworteten Mir, daß sie darauf warten, daß die ganze Welt zerstört wird. Ich sagte: „Wirklich?“ Nach dem Trinken kommen diese Ideen, daß die ganze Welt zerstört werden soll, vielleicht weil sie nicht mehr genug Geld besitzen, um in Kneipen zu gehen. Ich weiß es nicht warum. Jetzt überlegt euch deren Niveau, stellt es euch vor, wo sie sich befinden im Vergleich zu euch allen. So, Er ist Der, Der als Virate euer Gehirn erleuchtet. In diesem Licht könnt ihr erkennen, was dumm, was nicht weise ist. Das ist der Segen von Shri Krishna. Und Er gibt Euch Nirananda (reine Freude), weil man sich ohne diese Erleuchtung an nichts erfreuen kann, weder an der Freude vom Verstand noch an der vom Gehirn her, es geht nicht. Und es ist durch seine Erleuchtung, daß wir uns selbst als etwas, das von Freude erfüllt ist, verstehen. Und wir wissen nicht, was wir damit anfangen und wie wir damit umgehen sollen, wie wir unsere Freude und unsere Gefühle ausdrücken sollen, weil es zuviel ist. – Das ist eine andere Mode, daß man sagt: „Es ist zu viel.“ Was immer man ihnen sagt – „Mutter, es ist zu viel“ – weil das Gehirn mit Unsinn voll ist. Deswegen geht nicht in ihre Köpfe hinein, was immer man ihnen sagt, es ist zu viel. So eine weise Person im Sinne von Shri Krishna, der der Weiseste der Weisen (der Ursprung der Weisheit) ist, muß ein Stitya Pragya sein. Das bedeutet, daß sie ausgeglichen und dharmisch und vor allem von Freude erfüllt sein muß. Jetzt seid ihr nicht nur voller Freude, sondern ihr kennt auch die Wahrheit. Ihr wißt die absolute Wahrheit und diese absolute Wahrheit läßt euch erkennen, was richtig und was falsch ist. Dabei entwickelt ihr eure Weisheit und nicht so sehr euren Intellekt. Dann seht ihr, wie euer Intellekt sich gelegentlich schlecht benimmt, euch negative, manchmal sehr agressiven Ideen gibt. Ihr könnt ein Zeuge dessen werden – „Sakshi“ – und das ist es, was Shri Krishna gesagt hat: „Ich bin der Sakshi der ganzen Welt, der Zeuge der ganzen Welt.“ Ihr seht, man kann viel über Ihn reden, aber man muß erkennen, wo liegen wir falsch und wie kann uns Shri Krishna retten? Nicht indem man sagt: „Hari Rama, Hari Krishna“, sondern indem man von Tag zu Tage weiser wird. Weisheit gibt einem eine eindeutige Vorstellung, wie man sein soll. Aber wenn da noch immer diese Dinge vorsichgehen wie im Westen, wenn man sie fragt: „Wie geht es dir?“, dann zeigen sie Handbewegungen „Mir geht es so“. Was bedeutet das? Wenn das noch immer da ist, dann ist Shri Krishna noch nicht erweckt. Aber wenn ihr wißt, worum es geht, werdet ihr dasselbe Lächeln wie Shri Krishna haben. Ich bin Mir sicher. Wir müssen verstehen, daß unser Vishuddi in Ordnung sein muß. Ich weiß, warum Ich Probleme am Vishuddi bekomme – dieses Amerika muß in Ordnung sein, sonst glaube ich wird Mein Vishuddi nie gut. Wie ihr wißt, gibt es für das Vishuddi so viele Dinge in Sahaja Yoga, aber nur wenige Leute machen es. Wenn zumindest ihr Sahaja Yogis euer
Vishuddi in Ordnung haltet, ginge es mir viel besser. Aber ihr versucht nie, euer Vishuddi in Ordnung zu halten; hört nicht damit auf, setzt es fort. Sogar der Präsident von Amerika hat das schlechteste Vishuddi, das Ich je gesehen habe. Könnt ihr euch also vorstellen, was er Gutes tun wird und welche Weisheit er hat?

Aber ihr seid eine neue Rasse, von Gott gesegnet und Shri Krishna ist in euch erweckt. In Seiner Herrlichkeit, in Seinem Licht solltet ihr wissen, was ihr zu tun habt. Ihr müßt euch mitteilen, das müßt ihr tun. Aber was Ich sehe ist, daß Leute nicht einmal meditieren. Sogar wenn sie meditieren, wollen sie nicht kommunizieren und manchmal, wenn sie sich doch mitteilen, glauben sie, sie sind zu Göttern gemacht. Es ist sehr schwierig. Menschliche Wesen sind eine schwierig handzuhabende Ware. Ihr müßt mit vollkommener Demut sprechen, so wie Shri Krishna es getan hat. In Seinem Ras verbreitete Er die Energie von Radha in alle diese Menschen, indem sie alle ihre Hände hielten. So ist Seine Kindheit, in der Er soviele Leute tötete und dergleichen, vorbei. Dann ist auch sogar Sein Erwachsenwerden, wo Er Seinen eigenen Onkel töten mußte, vorbeigegangen. Dann wurde Er König. Was tat Er, als Er König wurde? Er kommunizierte. Nachdem Er König wurde, kann man am besten sehen, wie Er Seine Qualitäten ausdrückt. Vorher war er damit beschäftigt, einen nach dem anderen, alle diese furchtbaren Wesen zu töten. Danach erzog er Menschen. Er baute Dwarika und Er versuchte, sich den Leuten mitzuteilen. Eure Pflicht ist es, euch selbst zu erziehen und mit anderen zusprechen mit vollkommener Süße – Madhuria – wie Shri Krishna, mit der ganzen Schönheit von Shri Krishna und mit dem vollkommenen Verständnis, welche dummen Dinge um uns vorgehen. Wenn ihr das einmal versteht, werdet ihr es nicht annehmen, weil ihr genug Weisheit besitzen werdet, um nicht diese ganzen unsinnigen Dinge, die vorsichgehen, anzunehmen. Und es umfaßt so viel, daß Ich es euch in diesem Vortrag gar nicht erläutern kann. Aber wenn ihr der Zeuge des Ganzen werdet, werdet ihr erkennen, was passiert. Jetzt müssen wir sie daran hindern, daß sie in die Hölle gehen und wir müssen wirklich als Sahaja Yogi eine sehr, sehr gute Persönlichkeit entwickeln – alle von euch.

Es finden sehr viele Hochzeiten statt und dann entscheiden sie sich plötzlich, sich scheiden zu lassen. Scheidung ist erlaubt in Sahaja Yoga, aber Ich möchte nicht, daß diese unsinnige amerikanische Lebensweise Einzug hält. Frauen können sehr dominieren. Einer floh nach Rußland. Sie haben keine Vorstellung von einer Ehe. Sie wissen nicht, wie sie es ausarbeiten sollen. All die Süße der Ehe hört auf, wenn der Mann oder die Frau dominiert. Wenn das passiert, laßt ihr euch schieden. Was erreicht man damit? Daher müssen wir alles in uns ausarbeiten, weil wir konditioniert sind, weil wir eben in einer bestimmten Umgebung leben, in dieser Atmosphäre.
Ich ersuche alle, daß ihr versucht, diese Feinheit (Subtilitäten) von Shri Krishnas Persönlichkeit zu verstehen. Versucht so zu werden: extrem friedvoll, extrem liebenswürdig, zärtlich, hilfsbereit und alles mit Demut. Geld war nicht in Seinem Bewußtsein – nichts dergleichen. Und wie ihr wißt, war er auch aus gewissen Gründen eine dunkel erscheinende Person. Aber die Art, wie Er Sein Leben führte, sollte für uns ein Beispiel sein. Ich bin sicher, wenn ihr jetzt in eure Länder zurückkehrt, werdet ihr diesen ganzen Unsinn bemerken. Bitte notiert es euch. Schreibt es auf, was diese unsinnigen Menschen tun und schickt es Mir. Das ist, was es ist.

Heute ist das Puja von Shri Krishna. Ich brauche euch nicht zu sagen, wieviele Qualitäten Er hat. Aber die großartigste seiner Qualitäten ist, daß Er der Arzt der Ärzte ist. Durch Seinen Namen werdet ihr erkennen, wieviele Qualitäten Er hat und ihr werdet verstehen, daß wir versuchen müssen, diese Qualitäten in uns zu haben. Welche Qualitäten auch immer beschrieben oder erwähnt werden, versucht zu erkennen, daß wir diese Qualitäten in uns selbst haben müssen. So beginnt die innere Einkehr (Introspektion). Und wenn man einmal beginnt, sich selbst zu prüfen und sich selbst zu verstehen, wird die Weisheit wachsen. Nicht indem man die Fehler von anderen bemerkt und die Schuld auf andere schiebt, sondern auf sich selbst. So werden Dinge ausarbeiten. Obwohl Shri Krishna das nicht tun mußte, weil Er Sampurna, weil Er vollkommen war, müssen wir das alles tun, damit wir dafür sorgen, daß wir auch vollkommen werden.
Vielen Dank. Gott segne euch. Gott segne euch.

Da ist noch etwas, was Ich über Sahaja Yogis erwähnen wollte. Wir stellen euch klassische indische Musik vor, weil Ich glaube, daß es für die Vibrationen gut ist. Aber die Natur der westlichen Menschen ist so, daß sie was immer sie anfangen bis zum Äußersten treiben, bis sie sich vollkommen darin verlieren. Was Ich daher feststelle ist, daß alle von ihnen Kassetten, irgendwelche Kassetten, kaufen. (Shri Mataji spricht kurz in Marathi) Zu Meiner Überraschung kaufen manche von ihnen Kassetten von sehr unbekannten Leuten, die einfach schlecht sind. Ich reiste einmal mit einer Frau in Amerika. Sie war ein Schüler von Muktanand. Sie sagte: „Ich habe eine sehr gute Kassette“ und sie spielte einen Vortrag von Muktanand. Leute von Rajneesh hören Vorträge von Rajneesh. Aber bei uns bewegen sie sich alle in eine Richtung; sie haben diese und jene, alle möglichen Arten von Musik.

Wir werden euch morgen sagen, daß ihr indischen Tanz verstehen müßt, und ihr werdet daher Meine ganzen Videos von A bis Z durch Videos über indischen Tanz ersetzen. Ihr seid Sahaja Yogis! Es ist in Ordnung, Ich liebe auch Musik, aber so geht es nicht. Was ist die Hauptsache in eurem Leben? Und Ich war überrascht, wie sich Leute in der Musik verlieren. Ich finde, es sollte dafür einen Anlaß geben. Sie befinden sich mit der Musik schon in einer anderen Welt. Macht das nicht! Ihr geht in allem in die Extreme. Das ist nicht erlaubt. Bei allem geht ihr ins Extreme, sogar bei Pujas. Wenn ihr übertreibt, werdet ihr nicht im Zentrum sein – ihr werdet nicht da sein, wo Shri Krishna ist, wo ihr sein müßt. Im Gegenteil, ihr werdet euch nur in einer anderen imaginären Welt befinden. Aus Gewohnheit schaffen wir uns so eine Welt. Der eine lebt in einer Musikwelt, der andere in einer Tanzwelt, der andere ……. Ich habe Sahaja Yogis erlebt, die von sich ungeheuer eingenommen sind. „Wir haben eine besondere Beziehung mit Shri Mataji“ – das kommt häufig vor. Aber Ich kann keine besondere Beziehung mit jemandem haben, es tut mir leid. Niemand hat eine spezielle Beziehung zu Mir. Das möchte Ich euch klipp und klar sagen und ihr solltet das nicht behaupten und dann werdet ihr …. einige Leute sagen: „Wir sind Deitäten“.
Ich finde das ist etwas Schreckliches!
Wenn es euch nichts ausmacht, werde Ich zwei Minuten in Marathi sprechen: (Marathi)
Wir werden jetzt das Puja haben.