Mahashivaratri Puja, How To Get Detached and Ascend

(Australia)


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Shivaratri puja. Castle Mountain, Sydney (Australia), 26 February 1995.

Heute haben wir uns hier versammelt, um das Puja zu Shri Sadashiva zu feiern. Derjenige, der in uns reflektiert ist, ist Shiva, der der reine Geist ist. Der reine Geist in uns ist die Reflexion des Allmächtigen Gottes, Sadashiva. Es ist wie die Sonne,m die auf das Wasser fällt und eine klare Reflexion gibt; oder anders, wenn sie auf einen Stein fällt, gibt sie überhaupt keine Reflexion.

Wenn man, sagen wir, einen Spiegel hat, dann wird die Sonne nicht nur auf den Spiegel fallen, sondern sie wird ihr Licht zurückreflektieren. Auf dieselbe Weise wird die Reflexion des Allmächtigen Gottes im Menschen so ausgedrückt, wie seine Persönlichkeit ist. Wenn eure Persönlichkeit rein, klar und unschuldig ist, dann kann die Reflexion wie in einem Spiegel sein. Auf diese Weise reflektieren die heiligen Menschen den Allmächtigen Gott wie in einem SPiegel, in dem Sinn, daß ihre eigene Identifikation mit falschen Dingen nicht mehr vorhanden ist. Wenn es keine solche Identifikation gibt und wenn eine Person absolut der reine Geist ist, dann reflektiert sich die Reflexion Gottes in andere.

Glücklicherweise habt ihr alle eure Selbstverwirklichung bekommen, das heißt, die Reflexion des Allmächtigen Gottes arbeitet bereits in euerer Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit ist durch die Kraft des Geistes erleuchtet. Die Kraft des Geistes ist, daß sie eine Reflexion ist. Das bedeutet, die Reflexion wird niemals mit dem Spiegel oder mit dem Wasser identifiziert. Sie ist hier, solange die Sonne scheint, und wenn es keine Sonne gibt, gibt es keine Reflexion.

So, wenn ihr in Sahaja Yoga seid, habt ihr euch gereinigt. Eure Kundalini hat euch ebenfalls gereinigt und nun seid ihr reine Persönlichkeiten. Das ist es, warum die Reflexion klarer und klarer wird und die Leute sie sehen. Sie sehen sie in eurem Gesicht, sehen sie auf eurem Körper, sie sehen sie in eurer Arbeit, in eurem Verhalten, überall.

Es ist schwierig für die Leute, wirklich an sich selbst zu glauben, daß sie die Reflexion des Allmächtigen Gottes sein könnten. Sie haben eine Art von Komplex über sich selbst, denke Ich, daß sie nicht verstehen können, wie sie plötzlich die Reflexion des Allmächtigen Gottes geworden sind. Aber sie haben eine Kapazität und sie können die Reflexion des Allmächtigen Gottes werden, wofür sie Vertrauen in sich selbst haben müssen, Vertrauen in ihren Aufstieg, zu glauben, daß wir das geworden sind.

Das Vertrauen in Sahajy Yoga ist sehr wichtig. Ohne das volle Vertrauen könnt ihr euren Aufstieg nicht erreichen, das habt ihr gesehen. Sogar in meinen Vorträgen muß ich ihnen sagen, daß wir volles Selbstvertrauen haben müssen. Aber Vertrauen heißt auf keinen Fall euer Ego, eure Aggressivität. Wenn ihr vertrauensvoll seid, seid ihr am wenigsten aggressiv.

Es gibt eine chinesische Geschichte, eine sehr interessante, daß ein König wollte, daß seine Hähne im Wettkampf teilnähmen, bei den Hahnkämpfen, die sie haben. So, jemand sagte: „Es gibt einen Heiligen, wenn die deine Hähne zu ihm bringen kannst, wird er sie so stark machen, daß sie ganz bestimmt den Wettkampf gewinnen werden: „Ich will, daß du ihnen alle Kräfte gibst, um in diesem Wettkampf zu kämpfen“. Nach einem Monat kam der König und nahm die zwei Hähne und setzte sie in die Arena, wo viele andere Hähne auch waren. So, die Hähne begannen zu kämpfen und diese zwei Hähne zu attachieren. Aber diese zwei Hähne standen einfach nur ganz gedulddig, absolut ruhig und still. Jede Art von Angriff – sie betrachteten sie nur als Spaß. Und alle Hähne wurden müde und sie rannen von der Arena weg und so kam es, daß diese beiden Hähne das Spiel gewannen.

Das ist es, was wir für uns verstehen müssen, daß eine Person, die losgelöst ist, niemals angegriffen werden kann. Wir werden von so vielen Identifikationen angegriffen, die wir haben, zuerst unsere Familie, dann unser Land, dann unsere Religion, dann alle Arten von Dingen, Rassismus – all diese Identifikationen machen uns wirklich schwach, denn sie greifen uns die ganze Zeit an und sie bringen Verwirrung in die Sinne der Sahaja Yogis, habe Ich gesehen.

Der Grund ist, daß ihr Vertrauen in Sahaja Yoga haben müßt und Vertrauen in euch selbst, daß ihr auf dem richtigen Weg seid und daß ihr jetzt gerettet seid und daß euch niemand angreifen kann, weil ihr jetzt den vollständigen Schutz des Göttlichen habt.

Die Leute mögen irgendeiner Releigion folgen, sie mögen irgendeinem Guru folgen, sie mögen allem möglichen folgen, aber sie haben die ganze Zeit Ängste, daß „wir werden angegriffen werden“ und sie fürchten sich, Dinge zu sagen, die sie sagen sollten, sie haben kein Unterscheidungsvermögen, nicht einmal um zu wissen, was gesagt werden soll. Mit dem richtigen Verständnis, daß ihr der reine Geist seid – wenn ihr daran glaubt, dann werdet ihr überrascht sein, daß ihr sehr vertrauensvoll in das sein werdet, was ihr tut.

Dabei können wir sagen, daß wir auch einen anderen großen Vorteil haben, das ist, daß wir in der Kollektivität sind. Wir können in der Kollektivität herausfinden, wie wir uns verhalten, wie die Reaktion in der Kollektivität ist.

In der Kollektivität gibt es eine Person, die sehr subtil ist – er braucht nicht zu viel zu reden, er braucht nicht viel zu sagen, er könnte stehen wie die Hähne, von denen Ich euch erzählt habe, aber seine Tiefe kann gespürt werden, man kann eine Person von diesem Kaliber fühlen, daß er eine solche tiefe Person ist, daß er nicht aggressiv sein will, er fühlt sich in sich selbst geschützt. So – diesem Schutz müssen wir fühlen, nicht mental, sondern in uns selbst und sobald ihr diese Festigkeit, dieses Gefühl habt, kann euch niemand angreifen.

Die angreifende Person selbst ist unsicher, oder vielleicht ist er schlecht erzogen. Vielleicht ist er noch nicht ein Sahaja Yogi, so sollt ihr diese Person einfach nur auf eine wohlwollende Weise betrachten. So wie Shiva war, sollten wir sagen, Sadashivas Charakter istbekannt dafür, daß er derjenige ist, der jedem vergeben soll. Jeder, der Bußübungen machte, wie auf dem Kopf stehen, oder auf einem Bein stehen, oder ihre Nahrung nicht essen, oder alle Arten von Bußübungen – er pflegte so angewidert zu sein, daß er sagen würde: „Gut – was immer du willst, habe es!“ Und er gab auch Segnungen an viele Rakshasas, wie ihr gehört habt und so viele Rakshasas wurden von ihm gesegnet, weil er ihre Bu0ßübungen satt hatte.

Da gab es so viele Geschichten über Sadashiva, wie er einen Segen an Leute gab, sogar an Ravanna – was eine sehr interessante Geschichte über Ravanna ist, daß Ravanna eine Menge von Bußübungen machte, Ich weiß nicht, was er machte, wie sehr er gehungert haben mußte mit seinen 10 Köpfen – Ich meine, wenn ein Mund da ist und man sich hungrig fühlt, mit 10 Mündern …. Ich weiß nicht, was er getan haben mußte, um so eine Art von Buße zu tun, daß es Shiva einfach satt hatte, seht ihr. Seine Barmherzigkeit ist so groß, Er dachte: „Laß diesen Mann haben. was immer er will!“

So ging Ravanna zu Shiva und Shiva sagte: „Was willst du? Warum tust du dir das alles an?“ So sagte er, daß er einen Segen haben wollte. Er sagte: „Welchen Segen?“ „Zuerst versprich mir, daß Du mir alles geben wirst, worum ich Dich bitte:“ Er sagte: „Natürlich, wenn es in Meiner Macht steht, werde Ich es geben.“ Es ist eine sehr interesante Geschichte. So sagte er: „Ich will Deine Frau haben“, denn er wußte, seine Frau ist Adi Shakti und wenn er Adi Shakti als Partner bekäme, dann kann er Wunder vollbringen. So bat er, „daß ich Deine Frau als meine Partnerin bekäme.“

Nun – es war für Ihn sehr schwierig, seht ihr, so einen Entschluß zu fassen, Sie diesem Teufel zu geben und aus Barmherzigkeit tat Er es; und alle diese Ereignisse, seht ihr, zeigen wirklich, wie Seine Barmherzigkeit die Dinge ausarbeitet. Als Ergebnis wurde beschlossen, daß Seine Frau Parvati mit diesem entsetzlichen Burschen gehen mußte.

Aber Parvatis Bruder war Shri Vishnu, das ist Shri Krishna und Er sagte zu sich selbst, daß „Ich kann meiner Schwester nicht erlauben, mit diesem Teufel zu gehen, Ich muß etwas mit ihm tun.“ Der unheilvollste ist Shri Krishna, so was er machte, war, ihm ein Gefühl zu geben, als ob er zur Toilette mußte. Er fühlte sich scheu, er nahm die Frau auf der einen Seite und er ging zur Toilette. Nun – Shiva hatte ihn gewarnt, daß „Du sei besser sorgfältig, denn Mutter Erde ist die Mutter von dieser Frau und setze Sie niemals auf Mutter Erde, es ist das beste für dich, wenn du Sie die ganze Zeit auf deinem Rücken trägst.“ So – als er einen bestimmten Punkt erreichte, bewirkte Shri Krishna ein Unbehagen und er fühlte, als ob er gehen müsse. So stellte er Sie hinunter, sobald er Sie abgestellt hatte, saugte Mutter Erde Sie in sich hinein und er wußte nicht, was er tun sollte.

Er versuchte es ein zweites Mal. Er ging wieder zu Shiva und sagte: „Schau, das ist es, was du versprochen hast und das ist es, was passiert.“ So Er sagte: „Ich hatte dich gewarnt, daß Ihr Bruder ein sehr unangenehmer Bursche ist und er wird es irgendwie managen, so du solltest besser sorgfältig sein. Dieses Mal höre nicht auf ihn, stelle Sie nicht auf den Boden, was immer sein möge.“

So dieses Mal machte er noch einen Versuch können wir sagen, und trug Sie auf seinem Rücken. Plötzlich traf er auf einen kleinen Buben – es war Shri Krishna selbst – der ihn auslachte; er sagte: „warum lachst du mich aus?“ „Oh, warum trägst du diese alte Frau auf deinem Rücken, sie hat keinen Schmuck.“ Er sagte: „Sie ist die Göttin.“ Er sagte: „Nein, sie hat keinen Schmuck, sie trägt nichts, wie kann Sie die Göttin sein?“ So, sehr ihr, in Indien gibt es ein Sprichwort, das wir für eine Frau verschwenden, die ohne Schmuck oder sonst etwas lebt, daß sie wie die Lanka Parvati ist. So, er trug Sie gerade nach Lanka. Und als er zu Ihr hinaufblickte, sah er eine sehr alte Frau ohne Zähne, die ihn auslachte. Er bekam solch eine große Furcht, daß er Sie herunterwarf. Das ist Mahamaya.

Dann die dritte Situation war diese: Er ging und sagte, daß „Du solltest Deiner Frau sagen, daß Sie auf diemanden hören soll und Du solltest sehen, daß Du mir Deine Frau gibst.“ Er sagte: Gut, Sie wird in Lanka geboren werden und du kannst Sie heiraten und Ihr Name ist Mandodari.“

Nun geht die große Geschichte auf diese Weise weiter, aber diese Mandodari war eine Große Verehrerin von Vishnu und zu der Zeit, als Rama kam, seht, um ihn zu töten, war all das von Mandodari selbst organisiert, denn Sie wußte, daß, wenn Shri Rama Ravanna tötet, er seine Befreiung von diesen Ideen über Frauen bekommen wird – die Art, wie er Sita nachlief und wie all dies tat. Sie wollte in Wirlichkeit, daß etwas geschehen sollte, daß er nochmals geboren werden sollte und daß er diese Vorstellungen loswerden sollte, den schönen Frauen nachzusehen und die Art, wie er Sitaji hierher brachte. Sie war komplett dagegen, aber er würde nicht zuhören. So kam es zum Krieg und im Krieg wurde er von Shri Rama getötet. All diese Ereignisse fanden wegen der unbegrenzten Barmherzigkeit von Shri Shiva statt.

Wenn man Seine Barmherzigkeit anschaut, sieht sie manchmal sehr unlogisch aus, aber es steckt eine große Logik dahinter. Die Logik ist die, daß, was immer er tut, es eine Lösung des Problems herbeiführt. Zum Beispiel, da war ein Krieg in Gang, und der Krieg ging weiter uind damals gab es ein Problem, denn da gab es einen entsetzlichen Teufel, dem der Segen von Shiva gegeben war, daß „niemand dich töten könne.“ Er hatte auch an einen anderen Heiligen Segnungen gegeben – man nannte sie Varada – der sagte: „Ich möchte jetzt schlafen und niemand soll mich stören.“ So wurde ihm ein Segen gegeben „jeder, der sich beim Schlafen stört, den brauchst du nur anzusehen und er wird in Asche verwandelt werden.“

So, nun diese zwei: Als der Krieg begann, seht ihr, dachte Shri Krishna: „Die beste Sache würde sein, diesen Teufel mit demselben Segen zu töten, den der Heilige bekommen hat.“ So spielte Er und Er begann vom Schlachtfeld wegzulaufen und deshalb ist es, warum er ein Krieger genannt wird, der vom Schlachtfeld weglief; „Ranchourdas“, derjenige, der vom Schlachtfeld wegläuft. Und während Er weglief, trug Er einen Shawl (Shri Krishna). Er betrat einfach heimlich die Höhle, wo dieser andere Heilige schlief und legte seinen Shawl auf ihn.

So, sobald Er den Shawl auf ihn gelegt hatte, erreichte der Teufel, der Ihm foplgte, diese satanische Bursche, diesen Platz und sah denselben Shawl und er sagte: „So, jetzt bist du müde und jetzt schläfst du hier, ich werde dich schon zurechtrichten“, ohne zu erkennen, wer schlief und er zog den Shawl weg und hier wachte der schlafende Heilige auf und schaute ihn an und man sagte, mit dem dritten Auge hat er ihne verbrannt. So wurde die Lösung herbeigeführt.

So ist das ganze Spiel wie dieses, das Spiel der drei Kräfte, das in Gang ist, einfach um zum Schluß zu zeigen, daß die Wahrheit vorherrscht. Zuerst ist es auf der einen Seite Shivas Barmherzigkeit, seine Gutheit, dann das Spiel von Shri Krishna, oder, sagen wir, Shri Vishnu, der es neutralisiert und das dritte ist das Spiel von Brahma, der Dinge erschafft und Dinge produziert. Alle diese drei Kräfte spielen, einfach um für uns alle eine Atmosphäre zu erschaffen, damit wir fühlen, daß es da noch etwas anderes gibt, das wir mit unserer menschlichen Bewußtheit tun sollen. Alle haben sie in uns diesen Wunsch immer weiter entwickelt, die Wahrheit zu suchen.

Nun – auf der einen Seite ist Shiva äußerst barmherzig, sehr freundlich, sogar zu Asuras, den Rakshasas. Aber auf der anderen Seite kann Er äußerst grausam sein, Er kann das ganze Universum zerstören. Wenn die Leute so dekadent sind, wenn die Leute sich nicht der Spiritualität zu wenden, wenn ihre Unschuld vollständig verloren gegangen ist, wenn sie sich nicht von all diesen falschen Identifikationen loslösen, die Probleme in dieser Welt schaffen, dann zerstört Er das ganze Universum. Wie es so ist, Er ist der Betrachter der Arbeit von Adi Shakti. Er erlaubt Ihr, all diese Arbeit zu tun, menschliche Wesen zu erschaffen, ihnen die Selbstverwirklichung zu geben, all dies zu tun; aber im Fall, daß Er findet, daß sich Ihre Kinder, Leute, die von Ihr gerettet wurden, falsch benehmen, oder daß sie beleidend sind, oder daß sie in irgendeiner Weise Ihre Arbeit zerstören, dann könnte Er in eine zornige Stimmung kommen, in der Er das ganze Universum zerstört.

Aber Ich denke nicht, daß es jetzt eine Gelegenheit für Ihn gibt, das zu tun, denn jetzt haben wir überall Sahaja Yoga. Aber was Ich unter Sahaja Yogis finde ist dies: daß einige von den Sahaja Yogis sehr schnell wachsen, ständig, stark, sie erreichen ihr Prinzip von Shiva Tattwa.

Das erste, was man erreicht, ist, daß man von innen her losgelöst wird. Nun ist das Losgelöstsein nicht mental, es ist nicht mental, es ist nicht so, daß wir eine Art von Sanyasa annehmen müssen, oder in die Himalayas gehen, oder unsere Familien aufgeben oder all das. Sondern das Losgelöstsein ist in einem selbst. Wenn dieses Lostgelöstsein zu wirken beginnt, ist es das erste Zeichen, daß man freudvoll wird. Wir werden glücklich.

Wenn man nun jemanden fragt: „Warum bist du unglücklich?“, wird er über seine Frau sprechen, vielleicht, sein Haus, vielleicht seine Kinder, vielleicht sein Land, vielleicht die Gesellschaft, was immer es ist. So wird er absolut verwirrt oder vielleicht sehr unglücklich, Dinge zu sehen, die um ihn herum passieren. Jetzt ist er eine realisierte Seele, dieses Unglücklichsein wird ihm nicht helfen. Was notwendig ist, ist jetzt zu wissen, daß ihr all diese Probleme der Gesellschaft, der Familie, des ganzen Landes korrigieren könnte, indem ihr andere transformiert, nicht indem ihr euch schlecht fühlt.

Ich war erstaunt, als Ich am Anfang Sahaja Yoga begann, wie die Leute mir über ihr Landleute, ihre Mitmenschen erzählten. Ich war erstaunt, wie sie mir über ihre eigenen Religionen erzählten, welch falsche Dinge sie machen. Ich wußte nicht so viel, wie sie mir erzählten und Ich dachte, daß dies ein Losgelöstsein sein, das aufgekommen ist, daß sie klar sehen könnten, was falsch ist. Was mit meiner Gesellschaft falsch ist, mit meinen Leuten, mit meinen Verwandten, mit meiner Familie, mit meinem Land, mit der ganzen Welt. Aber das ist nur möglich, wenn ihr mit keinem von ihnen identifiziert seid. Adernfalls werdet ihr nie die Defekte sehen, ihr werdet niemals sehr, was mit dieser Person falsch ist. Ihr könnte nicht einemal die Chakras sehen, die catches. So das erste, was eintreten sollte, ist Losgelöstsein.

Nun, wie man das Losgelöstsein erreicht, ist der springende Punkt. Viele Leute fragen mich: „Mutter, wie wirst Du losgelöst?“ Weil ich nicht gebunden bin, seht ihr, so, ich bin bereits losgelöst, ich weiß nicht, wie man das macht.

Aber für euich, würde ich sagen, um euch selbst verstehen, solltet ihr Innenschau treiben. Versucht herauszufinden: An welche Sache bin ich gebunden, warum fühle ich mich elend, für wen bin ich besorgt, ich gebunden, warum fühle ich mich elend, für wen bin ich besorgt, warum sollte ich mir Sorgen machen? Seht ihr, einige Dinge, die niemals sehr wichtig waren, werden für gewisse Sahaja Yogis sehr wichtig. Zum Beispiel wurde mir gesagt, daß sich im Westen die Leute nicht so viel um ihre Kinder kümmern. Aber sobald sie die Selbstverwirklichung bekommen, werden sie an ihre Kinder gebunden als ob es eine Art Klebstoff wäre. Sie können nicht denken, was gut für ihre Kinder ist. Sie denken, alles für ihre Kinder ist ihre erste Pflicht.

Unlängst war ich überrascht, als man mir erzählte, daß es die Eltern sind, die nach dem Geburtstagspuja kommen wollten. Ich war schockiert. Ich meine, das Geburtstagspuja liegt auf dem Weg und warum sollten die Eltern wollen, danach zu kommen. Als ich es Yogi erzählte, sagte er: „Mutter, wir würden sehr glücklich sein, wenn sie hier wären und sie sollten hier sein.“ Er sagte: „Es wird den Kindern helfen, es wird den Eltern helfen.“ Aber jetzt geht dfie ganze Aufmerksamkeit zu den Kindern, daß wir die Kinder dort zurücklassen müssen uind daß wir uns um sie kümmern müssen, das ist die einzige Sache. So – die Bindung an die Kinder wird euch ganz bestimmt Dinge tun lassen, die nicht gut sind, die für euch nicht gut sind. So – diese neue Bindung beginnt nach Sahaja Yoga, habe ich gesehen, das ist sehr verbreitet.

Die andere Bindung ist, sagen wir, an eure Familie. Normalerweise gibt es keine solchen Dinge im Westen, die Leute sind nicht stark an ihre Familien gebunden, seht, sie trinken, sie machen alle Arten von Dingen. Plötzlich werden sie selbstverwirklicht und es ist wie ein Bumerang, sie kommen jetzt zu der Familie zurück. Sie sind so an die Familie gebunden, an das Haus, an alles. Ich kann es einfach nicht verstehen, wenn ihr der reine Geist werdet, dann seid ihr losgelöst, denn ihr seid nur eine Reflexion. Ihr seid eine Reflexion des Allmachtigen Gottes, alle diese Identifikationen fallen weg.

Nun mag man sagen, wie, wie soll man das fallen lassen. Ich habe sie niemals fallen lassen, aber dennoch kann Ich gewisse Dinge vorschlagen, die ihr versuchen könnt. Das erste ist die Meditation. Ihr solltet euch selber entdecken, was ist mit euch falsch, welche Seite catcht. Ist es die rechte oder die linke Seite? Mit der Meditation könnt ihr es herausfinden. Seid ihr an Geld gebunden, seid ihr an das Geschäft gebunden, seid ihr an eure Familie gebunden, seid ihr an euer Land gebunden, auf eine Weise, die nicht sahaj ist? Oder an eure Kultur, die nicht sahaj ist? Dann versucht diese Bindung durch Meditation loszuwerden. Ihr wißt, wie man rechts und links los wird. Diese Bindung wird sich an euren Fingerspitzen zeigen und ihr müßt für euch selber sehen, an welchen Zentren ihr catcht, auf welche Weise ihr in Problemen steckt und dann könnt ihr es sehr einfach klären, indem ihr eine sehr einfache sahaj Behandlung anwendet.

Ich denke, hier machen wir einen Fehler, derart, daß wir, sobald wir an etwas gebunden sind, wir nicht einmal denken, daß wir gebunden sind. Wir glauben, daß wir eine große Sache machen, denn jetzt lieben wir diese Person, jene Person, die Shiva-Qualitäten, die Barmherzigkeit. Ihr beginnt, an Leute gebunden zu sein. Das ist keine Barmherzigkeit, das ist keine Barmherzigkeit irgendeiner Art – an diese Dinge gebunden zu sein, ist keine Barmherzigkeit und ihr könnt nicht die Barmherzigkeit von Shiva haben. Obwohl Leute denken, daß es Shivas Barmherzigkeit ist, die innerlich arbeitet, ist es das nicht, denn diese Barmherzigkeit ist sehr rein. Es ist wie – wie Ich euch schon oft gesagt habe – es ist wie der Saft im Baum, der hochsteigt und zu den verschiedenen Teilen des Baumes fließt und dann verdampft er entweder oder er geht hinunter in die Mutter Erde. Er ist nicht gebunden. Wenn er sich an eine Blüte bindet oder an ein Blatt, oder an eine Frucht, dann wird der ganze Baum leiden und auch die Blüte wird verschwinden. So, diese Art von Bindung an eine spezielle Sache, an eine spezielle Idee ist nicht richtig.

Ich habe gefunden, daß die Leute an Sahaja Yoga sehr anpassungsfähig sind und verstehen, was sie tun sollten, aber die Hauptsache ist die Meditation. Indem ihr auf euer Herz meditiert, auf das Shiva-Tattwa, auf das Prinzip von Shiva, könnt ihr euch ganz bestimmt loslösen und dann wird die Freude am größten sein. Die Freude wird am größten sein. Ich habe gesehen, daß Leute an, sagen wir, Essen oder an Kleidung oder an einem Haus oder irgendetwas interessiert sind., Ihr könnt Interesse haben, ihr sollt Interesse haben, aber in diesem Interesse sollte Erleuchtung sein, so daß ihr nicht daran gebunden werden könnt.

Einige Leute, sagen wir, die von, sagen wir, Süd-Indien sind – sie mögen nicht das nordindische Essen. Diejenigen, die von Nord-Indien sind, mögen nicht das südindische. Es ist ein großes Problem. Ich fragte die Leute in der Indien Airlines: „Warum haben Sie keinen Standard-Essen?“ Er sagte: „Was ist das Standard-Essen von Indien, sagen Sie mir das?“ Es war eine Frage.

Die Inder sind sehr eigen, in ihrem Geschmack und ihrem Essen, so es ist eine Tatsache, daß wir kein Standard-Essen in Indien haben. Aber auf dieselbe Weise können wir sagen, daß im Westen die Leute auf so viele andere Arten den Dingen nachlaufen, die nicht notwendig sind. Sie machen Dinge einfach nur wegen der Mode, oder, ich weiß nicht, weil sie Persönlichkeiten sind, die nicht erwachsen sind. Wenn eure Persönlichkeit erwachsen ist, dann seht ihr alles, alles aus einem Blickwinkel, der viel höher ist als andere und ihr werdet mit den anderen nicht darin aufgelöst. Was ihr wißt, ist viel höher, viel größer und gibt viel mehr Freude.

Nun denken die Leute, daß diese Bindungen viel Freude geben. Wenn man ein Kind bekommt, und wenn man, sagen wir, eine Frau hat, alles, gibt es Freude. Es ist eine sehr falsche Vorstellung. Die Freude kommt aus eurer eigenen Quelle eures Geistes. Ob dein Mann gut ist, ob eure
inder gut oder schlecht sind, was immer sie sind- sie können euch keine Freude geben, es seid nur ihr, die ihr euch an euch selbst erfreuen könnt. Und das ist es warum man sehr verzeihend wird. Wenn euch niemand etwas antun kann, mit wem werdet ihr dann böse werden?

Das ist eine andere große Qualität von Sadashiva, daß Er äußerst verzeihend ist. Er geht so weit bis zu einem Punkt, wo er die ganze Arbeit von Adi Shakti zerstört. Aber ansonsten ist Er sehr, sehr verzeihend und Er ist dabei auch sehr balanziert.

Einmal wurde die Adi Shakti sehr böse mit der ganzen Welt – sie war so dekadent und all dies und Sie begann alles zu zerstören. So setzt Er ein kleines Kind unter Ihre Füße und es kam eine so große Zunge heraus und mit einem so großen Schreck stoppte Sie Ihre Zerstörung.

So, Seine Wege sind so, daß eine Person, die das Shiva-Prinzip in sich selbst entwickeln soll, äußerst verzeihend sein sollte. Ich weiß, es gibt Leute, die sehr grausam sind, die sehr quälend sind. Wenn ihr es nicht aushalten könnt, gut, erledigt es; Ich werde euch dabei beistehen. Aber wenn ihr es aushalten könnt, ist es besser, es auszuhalten und diese Erfahrung der Aushaltens durchzumachen, denn es ist nicht schwieriger standzuhalten als herauszukommen.

Zum Beispiel kam eine Frau zu mier und sagte: „Ich werde mich von meinem Mann scheiden lassen.“ Ich sagte: „Warum?“ „Weil er so spät nach Hause kommt und ich so wenig von ihm habe.“ Aber Ich sagte: „Wenn du dich scheiden läßt, wirst du ihn überhaupt nicht bekommen. Was ist das für eine Logik? Zumindest siehst du ihn jetzt, was immer es ist, zu welcher Zeit auch immer er da ist; aber das ist keine Lösaung, wenn du dich von ihm scheiden läßt, wirst du ihn nie sehen, so wozu ist so eine Scheidung gut?“

So viele Sachen wie diese können verstanden werden sobald man eine losgelöste Person ist, daß ihr an nichts gebunden sein sollt. Nun, wer kann euch angreifen, wenn ihr an niemanden gebunden seid? Niemand kann es. Die einzige Sache, wenn ihr fühlt, daß ihr protestieren müßt, solltet ihr es tun, aber losgelöst. Protest ist auch wichtig, um absolut vollständiges Losgelöstsein zu haben.

Nun, daß Hauptproblem vor uns heute ist etwas anderes, es ist, daß wir alle aufsteigen müssen und aufsteigen mit gleicher Stärke. Da gibt es eine Geschichte von einigen Vögeln, die in einem Netz gefangen waren. So, sie beschlossen, daß wir aus diesem Netz herauskommen sollten und sie versuchten es. Jeder versuchte herauszukommen. Aber niemand konnte es auf individuelle Weise ausarbeiten. So beschlossen sie, alle zusammen zu fliegen – eins, zwei, drei und los! Und sie trugen das ganze Netz mit sich und dann sagten sie – sie baten die Ratten, daß „Bitte kommt und durchbeißt unser Netz“, und sie waren befreit. So, wenn es zwischen den Ratten und den Vögeln passieren kann – warum nicht zwischen uns? So, in der Kollektivität – ihr werdet erstaunt sein, wie wir in der Kollektivität untereinander hilfreich und freudvoll sein könnten.

Nun, sagen wir, etwas ist falsch mit eurer Mutter, Vater, Schwestern, irgendjemand. Es macht nichts, schließlich habt ihr hier den Ozean der Freude, mit der Kollektivität und eure Probleme können kollektiv gelöst werden, wenn ihr eure Probleme lösen wollt. So, wir müssen uns auf die Kollektivität verlassen, sehr stark eins mit der Kollektivität sein. Ich fühle, sobald ihr in das Meer von Sahaj springt, zieht euch die Freude selbst zueinander. Sich gegenseitig zu treffen ist eine so freudige Sache. Wir haben so viele Erfahrungen davon gehabt, von Sahaja Yogis, die Mir erzählt haben wie glücklich sie waren, aus heiterem Himmel irgendwo Sahaja Yogis zu finden und wie glücklich sie sich fühlten. So, dieses Band zwischen den Sahaja Yogis ist wirklich der freudvollste Kanal und das ist es, was die Quelle, sollten wir sagen, unseres Einswerdens ist, sobald ihr euch aneinander erfreut.

Ich habe euch einmal eine Geschichte eines großen Poeten in Indien erzählt, dessen Name Namadeva war, der ein Schneider war. Und da gab es einen anderen, der ein Töpfer war. Dieser Töpfer war ein anderer Poet und er wurde Gaurakumar genannt. So, als Namadeva ging, um ihn zu treffen – nur ein Heiliger fühlt, daß er einen Heiligen treffen müsse – sah er ihn an und er trat einfach zurück. Dann sagte er eine schöne Strophe. Er sagte, daß „Ich kam her, um das formlose Chaitanya zu sehen, aber hier ist Chaitanya in einer Form. Nirguna chabheti alo sagunach“. „Ich kam, um das Formlose zu sehen, um Vibrationen zu sehen, aber hier ist es in einer Form, so daß ich es sehe.“

Nur ein Heiliger kann das zu einem anderen Heiligen sagen. Diese Art von Wertschätzung, diese subtile Würdigung ist nur zwischen zwei Heiligen möglich, oder zwischen vielen. Sie siehen nicht, daß er den Ton knetete, daß er ein schmutziges Dhoti bei der Arbeit trug. Er sah niemals all diese Dinge. Er sah niemals seinen Körper, sein Gesicht oder sonstwas. Aber er sah die Göttlichkeit, die in ihm personifiziert war.

Die Sensitivität, andere Sahaja Yogis zu fühlen, sollte sich wirklich in euch entwickeln, dann werdet ihr euch nicht um unsinnige, oberflächliche Dinge kümmern. Und das ist eines der großen Prinzipien von Shiva. Er macht sich keine Sorgen, seht ihr, sein Haar ist ganz verfilzt. Er sitzt auf einem schnell laufenden Stier, mit beiden Beinen so, Er geht zu Seiner Hochzeit, könnt ihr euch das vorstellen?

Und alle Seine Freunde, Seine Anhänger sind da; jemand hat nur ein Auge, ein anderer hat nur eine Hand, einer ist gebeugt, etwa so, denn für Ihn zählt die äußerliche Persönlichkeit nichts. Was zählt ist die Spiritualität. Ob man ein Auge oder ob man einen krummen Körper hat macht für Ihn keinen Unterschied. Für Ihn sind alle von ihnen Seine eigenen Leute, denn nichts, was oberflächlich ist, zieht Seine Aufmerksamkeit an, nur die Göttlichkeit in einer Person. Wir haben so viele Wege, sein Prinzip zu verstehen, denn Er ist all-durchdringend.

Wenn ihr Barmherzigkeit für jemanden empfindet, arbeitet es, es arbeitet ganz bestimmt; neulich gab es einen Fall einer Art unheilbarer Krankheit in Mexico. Und die Frau, die Maxikanerin war, sie arbeitete in der UN, sie arbeitet noch immer in der UN, sie schrieb zwei Briefe an Mich, daß „Mutter, ich werde meinen Sohn verlieren, denn er hat diese schreckliche Krankheit.“ Ich meine, sie schrieb einfach nur an Mich. Ich fühlte einfach eine so große Barmherzigkeit für sie, weil sie einen Brief an Mich schrieb, der Mir die Tränen in die Augen trieb. Und stellt euch vor, die Tränen haben den Buben vollständig geheilt. Und sie schrieb Mir einen Dankesbrief und all das. Ich war erstaunt, denn Meine Barmherzigkleit ist nicht mental, sie arbeitet einfach, sie ist einfach da, fließt einfach und arbeitet es aus. Auf dieselbe Weise könnt ihr das auch werden.

Ich will, daß ihr alle Meine Kräfte habt, aber das erste ist die Barmherzigkeit. Und ein Sahaja Yogi kann eine andere Person nicht schlecht behandeln, niemanden, ob er ein Sahaja Yogi ist oder kein Sahaja Yogi, das ist nicht wichtig. Aber niemand kann andere Sahaja Yogis angreifen. Sogar wenn ihr sagt, er ist ein Nicht-Sahaja Yogi, sollten Sahaja Yogis niemals angreifen. Das ist kein Zeichen eines Sahaja Yogi. Ein Sahaja Yogi ist anders.

Wie unlängst jemand sagte ….. Ich sagte: „Du bist sehr jäh-zornig.“ „Ja, ja, ich bin es, wenn micht jemand provoziert.“ Ich sagte: „Jeder wird nur zornig, wenn er provoziert wird, nur die verrückten Leute sind so, die nicht zornig werden, wann immer sie provoziert werden, siehst du, so wenn du zornig wirst, wenn du provoziert wirst, dann ist das nichts so großartiges, jeder wird zornig auf diese Weise, wenn du provoziert wirst; aber wenn du sagst, daß, wenn du nicht provoziert wirst, daß du dann nicht zornig wirst – diese Art Zustand ist ganz anders.

So, was Ich finde, ist, daß in der heutigen Atmosphäre in den modernen Zeiten ein großer Kampf im Gang ist, der nicht Shivas Kultur ist. Shivas Kultur ist, sollte ich sagen, die Sahaj Kultur. Wenn ihr Sahaja Yogis seid, solltet ihr Barmherzigkeit in euch haben, Verständnis für die Gefühle anderer und ihr solltet auch Bereitschaft haben, sich zu kümmern, nicht nur um Sahaja Yogis. Dann wird eure Barmherzigkeit wirksam werden.

Nun, wie ihr heute wißt, das größte Problem der heutigen Zivilisation ist, daß die westliche Kultur vor die Hunde gegangen ist. Sie gehen – Ich meine, wann immer ihr die Zeitung lest, seid ihr schockiert, auf welche Weise die Dinge passieren. Ich weiß nicht, wie viele es vor ihrer Zerstörung erkennen werden. Es ist wirklich selbstzerstörerisch. Auf der einen Seite ist es das Sich-gehen-lassen und eine Gesellschaft, die alles erlaubt, die am Werk sind. Nun, auf der anderen Seite finde Ich, daß die islamische Kultur versucht, sich dem entgegenzustellen. Das ist richtig. Sie versuchen, sich dem entgegenzustellen, das ist richtig. Aber die Art, wie sie sich dem entgegenstellen, schafft Probleme.

Wenn man jemanden unterdrückt – „Mach das nicht, mach jenes nicht,“ dann werden sie es nur noch mehr tun. Ich will euch ein Beispiel geben, daß, wenn ihr in den Norden von Indien fährt, die Kultur mehr islamisch ist und die Leute sind sehr zügellos und sie sehr die ganze Zeit den Frauen nach, nicht alle, aber viele. Obwohl sie sagen, sie seinen Hindus, oder sie sagen dies oder das – aber dennoch haben sie alle diese schlechten Gewohnheiten, die von der islamischen Unterdrückung gekommen sind. Wenn eine Frau vollständig bedeckt ist und sie niemand sehen kann, werden sie noch viel neugiereiger.

Ich habe einige Leute, die nach Bombay kamen und jemand reiste mit Mir und sah ständig jeder Frau auf der Straße nach. Ich sagte: „Dein Hals wird jetzt brechen, wenn du auf diese Art weitermachst.“ Aber es ist dort eine übliche Praxis. Nicht nur das, sondern diese Neugierde geht zu weit und die Leute können äußerst unmoralisch werden, genauso, wie wir im Westen sind. So – die Unterdrückung eurer Wünsche ist auch falsch.

Auch diese Kultur, die nach außen hin unterdrückt – aber innerlich sind die Leute sher unmoralisch. Einmal reiste Ich von Riad nach London und ich schlief ein. Als Ich aufwachte, sah Ich einige andere Leute hier sitzen, alle sehr nett gekleidet, mit Miniröcken und die Männer mit Mascherln und all das. So sagte ich die Hostess: „Sind wir irgendwo stehengeblieben?“ Sie sagte: „Nein, nein, wir fliegen direkt.“ Ich sagte: „Dann – wer sind diese Leute?“ „Dieselben.“ Sie waren so stark verändert. Ich meine, Ich war überrascht, daß sie solange diese Chada und all das trugen und nun sind sie hier mit all diesen komischen Kleidern. Ich konnte es nicht verstehen. So, das ist es, was passierte. Die Neugierde, die durch Unterdrückung erschaffen wird, hilft auch nicht.

In Sahaja Yoga gibt es das Problem der Unterdrückung nicht; ihr werdet unschuldig, ihr werdet einfach unschuldig – das ist das Prinzip von Shiva. Diese sahaj-Kultur ist im Zentrum; weder zuviel Freizügigkeit noch zu viel Unterdrückung, sondern sie ist im Zentrum; was Shivas größtes Prinzip ist, unschuldig zu sein. Und diese Unschuld leuchtet einfach in euch, Ich habe es gesehen; ihr, was immer ihr vorher getan haben mögt. aber Ich sehe, ihr seid so rein. Ihr habt nicht diese dummen Ideen, sich auf eine Weise zu benehmen, die so westlich ist. Auch habe ich so viele islamische Leute gesehen, die zu Sahaja Yoga gekommen sind – sie sind sehr, sehr sahaj geworden und führen ein sehr gutes Leben.

Wir haben einige Iraner, die Mir Briefe mit ihren Beichten geschickt haben und ich war schockiert. Ich habe sie nie gelesen, weil es zu viel für mich war. Und nun finde Ich, daß sie die moralischsten Leute sind, die wir haben. So – in das eine Extrem zu gehen ist falsch, oder in das andere, ist falsch, sondern im Zentrum zu sein, im Sahaj, ist der beste Weg zu verstehen, was so wichtig für unser Leben ist – ist die Moral. Und das kommt von eurer Unschuld. Und das ist die Qualität von – natürlich Shri Ganesha, der der Sohn von Shiva ist – aber sie wird durch die Unschuld von Shri Shiva ausgestrahlt.

Nun, Ich denke, in der nächsten Rede über Shiva werde Ich zu euch über Unschuld reden, aber in dieser müßt ihr das Losgelöstsein verstehen. Das Losgelöstsein, das sich innerlich entwickelt. Es kann nicht erzwungen werden, aber durch Meditation könnt ihr dieses Losgelöstsein in euch entwickeln, das euch wirklich Freude geben wird. So viele Qualitäten von Shiva können beschrieben werden und Ich denke, in so vielen Reden habe Ich euch über Ihn erzählt.

Ich muß euch nur sagen, daß ihr auch kollektive Meditationen in euren Ashrams haben sollt; das wird eine gute Idee sein. Wenn ihr kollektive Meditationen versuchen könnt, wird es nett sein, aber ihr müßt nicht jedem Vibrationen geben. Ihr müßt euch nicht um die Chakras von anderen kümmern, kümmert euch einfach um euch selbst – was mit euch falsch ist; und was jetzt immer die Lösung für euren Aufstieg ist, solltet ihr tun, denn die Verantwortung für die ganze Welt ruht auf den Sahaja Yogis.

Das wisst ihr, daß es keinen Ausweg ohne Sahaja Yoga gibt; um die Menschheit vor allen Arten von Problemen zu retten ist Sahaja Yoga auf die Erde gekommen. So ist es eure Verantwortung, euch in der richtigen Verfassung zu halten, soweit es Sahaja Yoga betrifft. Werdet eure linke Seite los, werdet eure rechte Seite los und dann verbreitet Sahaja Yoga, nicht durch großspurige Worte oder durch Aggressivität, sondern mit Liebe und Barmherzigkeit.

Ich bis sicher, wir haben eine Menge getan, wir haben eine Menge erreicht, aber es gibt immer noch hier und dort einige Punkte, die zu korrigieren für Mich eine sehr unangenehme Aufgabe ist, aber was immer es ist, Ich muß sagen, daß es arbeitet und jeder sollte auf sich selbst schauen und sich glücklich fühlen, von wo sie hierher gekommen sind und wie weit wir gehen müssen.

Möge Gotte euch segnen!