Shri Krishna Puja, Sahaja Culture

Campus, Cabella Ligure (Italy)


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Shri Krishna Puja. Cabella Ligure (Italy), 1 September 1996.

Heute werden wir Shri Krishna verehren.Ihr habt gesehen, wie kalt es heute um 15 Uhr war! Der Grund dafür liegt bei Shri Krishna, er richtete ein wenig Unheil bei Indra an. Indra ist der Gott, oder man könnte sagen Halbgott, zuständig für den Regen! Indra war sehr verärgert. Ihr müßt wissen, daß diese Halbgötter überempfindlich sind und wegen einer Kleinigkeit schon reizbar und verstimmt sein können. Sie drücken dann ihren Ärger aus, indem sie sich ihrer Kräfte bedienen. Shri Indra ließ den Regen auf Shri Krishna und seine Gopas (Hirten) herunterprasseln und es sah aus als würde daß ganze Land überschwemmt werden. Shri Indra freute sich sehr, als er sah, wie erfolgreich er war, im Zerstören des Spiels von Shri Krishna und seinen Gopas. Daraufhin hob Shri Krishna einen Berg mit seinem Finger auf und alle Leute, die darunter waren ertranken in den Fluten. Das ist Shri Krishnas Art und Weise, meine ist wieder eine andere! Ich habe Indra darauf aufmerksam gemacht, daß er sich mit mir keine Spässe erlauben kann. Bis jetzt habe ich ihm noch nichts zuleide getan und ich bin auch nicht gereizt. Es ist heute allerdings das Puja zu Shri Krishna, aber das bedeutet noch lange nicht, daß du Indra mit deinen Kräften vor mir angeben mußt!
Es gibt Zeiten, wo ich mich über diese Devas wundere! Sind sie Halbgötter oder nicht? Warum ärgern sie sich über solche Kleinigkeiten? Wie auch immer, er hat sich versöhnlich verhalten muß ich sagen, es ist schon viel wärmer geworden!
Mit Sahaja Yoga kann man viele Dinge erreichen, aber man muß wissen, was man tun kann! Dafür ist Shri Krishna das beste Beispiel. Er begann mit der Kulturform von Sahaja Yoga. Ich sage mit der Kulturform, er gab niemandem die Realisation, aber er vermittelte die sahaj Kulturform.

Wie passierte das? Vor ihm kam Shri Rama, er war Maryada Purushottama. Er war ein besonderer, peinlichst genauer Mann. Er hat sogar seine Frau davongejagt, weil er sich als König, der er war, keinen Skandal leisten konnte, vorallem nicht im Zusammenhang mit seiner Frau. Also verstoß er sie, es war nicht während des Kali Yugas, das war auch der Grund! Sein Vater, eigentlich seine Stiefmutter schickten ihn ins Exil, in den Wald. Auch damit war er einverstanden, er war schließlich, Maryada Purushottama! Er tat was immer auch seine Eltern von ihm verlangten und ging ins Exil. Er lebte 14 Jahre lang im Exil. Das ist Gehorsam seinem Vater gegenüber, obwohl es dafür keine Veranlassung gab. Sein Vater war kein Gott, im Gegenteil, er selbst, Rama war Gott! In diesen Zeiten war es wichtig, den Eltern nicht nur den gebührenden Respekt entgegenzubringen,sondern auch den Gehorsam! Während seiner Zeit gab es viele Munis, Heilige und auch Hata Yogis. Sie alle veranlaßten die Menschen auch schon vor Shri Rama, rigide Disziplin zu praktizieren. Sie waren sehr strikt und legten den Leuten harte Bußen auf, wenn sie sich nicht daran hielten. Viele Leute versuchten vergeblich ihr spirituelles Ziel zu erreichen, was auf die strenge Disziplin, welche diesen Weg vorschrieb, zurückzuführen war.

Erst kürzlich las ich ein Buch mit dem Titel „Der friedliche Krieger“! Hier wird ein Amerikaner beschrieben, welcher die Wahrheit sucht und sein Guru, der ihm unmögliche, fürchterliche Aufgaben auferlegt. Meine Enkelin sagte sogar, daß sie sehr böse auf so einen Guru ist, sie konnte nicht ertragen, was da geschrieben stand. Dies waren die Praktiken, die man nach Shri Rama praktizierte. Die Männer verließen ihre Frauen und Familien, um auf dem Himalaya zu meditieren. Die Gesellschaft war rigoros in ihren Praktiken und hoch moralisch. Aber es war auf Angst zurückzuführen, dieses extrem sittliche Verhalten war auf Angst zurückzuführen. Wir können ihre Wiederholung auch in anderen Religionen beobachten. Ich würde sagen, daß heutzutage dasselbe im Islam passiert. Die Menschen halten sich aus Angst an die strengen Regeln, nicht aus freien Ermessen. Dasselbe gilt für Christen und Hindus, ich weiß nicht recht, die sind mal so und mal so.

Sogar die Sikhs haben eine fürchterliche Disziplinarform. Als Strafe müssen sie sogar die Schuhe von allen Leuten putzen. Ich weiß nicht, ob daß eine Art „Shoebeating „ sein soll oder ähnliches! Wie auch immer, sie haben ziemlich viele Strafen für Fehlverhalten. Dann kam Shri Krishna und er überblickte die ganze damalige Situation. Wenn man die damaligen Hindurituale des Fastens einhielt , mußte man sechs Tage in einer Woche fasten. Nue an einem Tag durfte man essen. Man mußte zu verschiedene heilige Stätten pilgern, wobei viele ihr Leben ließen. Ihr wißt ja von Amarnath, wo soviele starben. Daraufhin sagten sie, nun wären sie eben im Nirvana! So war die damalige Sachlage, jene, die nicht bei ihren Wahlfahrten ums Leben kamen, bedauerten es noch, weil sie dadurch nicht Nirvana erreicht hatten. Sogar während des Kali Yugas sind solche Ideen vorherrschend. Ich sah, daß vorallem in Südindien die Leute alle möglichen unsinnigen Richtlinien verfolgen. Sie tun es um zu sühnen oder um etwas zu erbitten.

All dieser Unsinn war zu viel für Shri Krishna. Er konnte nicht verstehen, was dieser rigide Lebensstil den Leuten brachte. Er war derjenige, der die sahaje Lebensart begann. Er sagte den Leuten, daß sie lebensfroh und vergnüglich sein sollten! Nirmal anand, reine, pure Freude! Wie erreichen wir diese pure Freude? Er führte das Rakshi-Bandhan ein, was bedeutet, daß außer der Gattin alle anderen Frauen als Mütter oder Schwestern anzusehen sind. Ich muß sagen, daß dies auf die Inder voll zutrifft. Vielleicht nicht sosehr im Norden von Indien, auf Grund des islamischen Einflußes, aber im Süden, in Maharashtra verhält es sich so. Dann begann Shri Krishna mit dem Fest“Holi“, welches Spiel mit den Farben bedeutet. Vielleicht sollte dieses Spiel unsere Barrieren, die wir auf Grund der Hautfarben errichtet haben, niederreisen! Vorallem in Amerika ist dies eine sehr gute Idee, färbt die Weißen mit etwas schwarz und die Schwarzen mit etwas weißer Farbe, damit sie selbst sehen können, wie unsinnig es ist, wegen der Hautfarbe zu kämpfen.

Shri Krishna spielte mit den Kindern, welche die Kühe hüteten, genau wie ein gewöhnlicher Mensch. Nie wollte er hervorstechen und mit seinen Kräften protzen. Er kleidete sich auch nie auf eine besondere Art und Weise. Niemals, er verhielt sich wie ein gewöhnlicher Kuhhirte. Auch sein Verhalten seiner Mutter Yeshoda gegenüber, die eigentlich gar nicht seine Mutter war, war besonders liebevoll. Es wurden soviele Gedichte über seine Kindheit geschrieben. Man schrieb, daß er derjenige ist, der das gesamte Universum regiert. Als kleiner Bub lutschte er an seinem Finger und man wunderte sich wie eine göttliche Virata das tun kann. Was waren seine Gedanken…., sogar das gestrige Lied beschrieb all diese kleinen Handlungen! Vorallem Surdas, ein blinder Poet schrieb wunderschöne Gedichte über ihn. Seine gesammte Kindheit, sowie die Beziehung zu seiner Mutter ist wunderschön und liebevoll wiedergegeben.

Es war nicht wie in den heutigen Zeiten, wo man ein Kind schlägt, weil es den Teppich verschmutzt. Die heutigen Menschen haben mehr Interesse in Wertgegenständen, als an ihren Kindern. Wenn ein Kind etwas bricht, solltet ihr sagen: „ Sehr gut, daß es zerbrochen ist, einen Bhadda sind wir somit los geworden“! Wenn ein Kind etwas anstellt, was ihr für destruktiv haltet, solltet ihr nicht mit ihm schimpfen, weil es sonst bestimmt destruktiv wird. Um zu wissen, wie man mit Kindern umgeht, solltet ihr die Gedichte von Shri Krishna lesen. Ich weiß nicht, wie sie mit ihrer Vorstellungskraft diese reine Form der Freude ausdrücken konnten! Wir müssen auch unseren Kindern liebevoll, nett und verzeihlich entgegenkommen. Zugegeben, manche Kinder sind schwierig, aber sogar jene kann man mit Shri Krishnas Methoden auf den richtigen Weg lenken.

Als Shri Krishna in die Schule, oder man könnte sagen in das Kolleg eines Sadhi pani Munis, eines Gurus kam, war dieser sehr streng. Die Frau des Gurus war sehr liebenswürdig und sie kümmerte sich um ihn. Einmal, als er mit seinem Freund in den Wald ging, um Holz zu sammeln, gab sie ihm etwas zu essen mit. Die ganze Sache ist sehr subtil! Sein Freund trug das Essen, während Shri Krishna das Holz machte. Stellt euch vor, Shri Krishna selbst schlägerte das Holz für die Mutter! Für die Mutter tat er alles, keine Arbeit war im zu niedrig , obwohl er Gott war. Sein Freund, der das Essen getragen hatte, war sehr hungrig und er aß alles alleine auf . Als er am Heimweg seinem Guru beichtete, daß er kein Essen für Shri Krishna übriggelassen hatte, war er sehr beunruhigt. Der Guru wurde sehr zornig, er verfluchte ihn und sagte, daß er zeitlebens in Armut zu leben hätte. Nur die Mutter schwächte den Fluch ab, sie sagte, er sollte nicht zeitlebens arm sein, sondern bis zu dem Zeitpunkt, wo er Shri Krishna wieder begegnen würde! Sie hob damit den einen Fluch teilweise mit einem anderen auf, wir nennen das „upashad“! Dieser Freund hieß Sudama, er war sehr, sehr arm! Seht euch nun die sahaje Art von Shri Krishna an, er fühlte mit seinem Freund und sprach sogar zu seiner Frau über ihn! Wo er sich wohl aufhalte und wie es ihm erginge!

Er erinnerte sich an die Zeit, wo sie zusammen Holz sammelten und all diese kleinen Begebenheiten. Er hatte so warme Gefühle für einen Freund! Er war nicht nur um die ganze Welt besorgt, wie er es sein hätte sollen, sondern auch um Sudamma. Er sprach oft liebevoll von ihm und wunderte sich, wann er ihn wiedersehen würde, wie er lebte und wie es ihm erging! Seine Gefühle waren wie die eines Sahaja Yogis! Wir sorgen uns um die Probleme weltweit, aber auch um individuelle. Ist eine Person krank, oder hat sie Probleme , sorgen wir uns um diese Person, obwohl es uns selber gut gehen mag. Wie viele von uns kennen die Anderen namentlich? Er kannte fast jeden namentlich! Wie respektvoll und aufmerksam sind wir den Anderen gegenüber? Bringen wir ihnen Liebe und reine Beziehungen entgegen? Heute ist auch der Tag des Raksha-bandhan! Es ist von immenser Bedeutung, daß wir reine, makellose Beziehungen aufbauen! Ich habe beobachtet, wie es in Maharashtra gehandhabt wird. Frauen werden nicht darauf aus sein mit Männern Konversation zu machen, und Männer legen es nicht darauf an sich mit Frauen zu unterhalten. Bei einer Gesellschaft ließ jemand einmal folgende Bemerkung fallen: „ Was gibt es den unter euch Frauen immer zu besprechen?“ Ich antwortete: „ Worüber sollten wir den mit euch sprechen, ihr diskutiert über eure Büros und wir über unsere Heime und Häuser!

In den westlichen Kulturkreisen verhält es sich anders, man wird praktisch gezwungen in gesellschaftlichen Zusammenkünften neben einem Mann zu sitzen und neben ihm wieder eine Frau, vorzugsweise die Frau eines anderen Mannes und so weiter! Wie kann so ein vertrautes Gespräch entstehen? Diese „A-Sahaj Idee“ hat sich zu unmoralen Verhaltensweisen weiterentwickelt! Ich sehe keinerlei Notwendigkeit für Männer und Frauen derlei Sitzordnung einzuhalten, es ist eher ein Zwang! Ich kann euch sagen, ich hatte eine schwere Zeit, ich habe diese Dinge nie gemocht, aber durch den Beruf meines Mannes ließ es sich nicht umgehen.Worüber hätte ich mit diesen Männern sprechen sollen? Ich verstehe nichts vom Bankwesen, Wertpapieren, Termingeschäften und dergleichen. Büroangelegenheiten, Profite und all diese Dinge, die Männer besprechen liegen mir fern, was sollte ich also sagen! Es war sehr schwer für mich und wenn ich dann etwas sagte, habe ich soetwas wie eine Bombe fallen lassen!

Auf einer der Partys bot man mir einen „Drink“ an und ich nahm ein alkoholfreies Getränk. Der Diener des Hauses brachte mir mein Getränk, er war gekleidet mit einem weißen Hemd, schwarzer Hose und Schleife, genau wie ein Botschafter. Es war kein Unterschied zu erkennen, total unsahaj! Ich trank und als das Glas leer war, drückte ich das Glas einem Botschafter in die Hand, anstatt einem Diener! Für mich bestand kein Unterschied zwischen den beiden. Ihr Gang, ihre Art zu sprechen, sowie ihre Kleidung waren gleich, das Ganze ist völlig unsahaj! Es gibt soviele Botschaften, ich frage mich wozu! Immer nur Partys, Unterhaltung und Trinken. Dazu noch das ewige Händeschütteln, sie fallen einem beinahe ab. Eine äußerst unsahaje Methode dieses Händeschütteln, warum können die Leute nicht „Namaste“ sagen! Es wäre viel besser, ihr wißt, wie es bei mir ist, mir wurde oft furchtbar heiß dabei! Es handelte sich meistens um sehr „heiße“ Leute und ich wußte nicht was ich machen sollte. Ich stellte mich einfach ganz schüchtern zur Seite. Das Händeschütteln ist jedenfalls total unsahaj aber noch schlechter ist die französische Art. Sie küssen dich, ob du es willst oder nicht! Als ich einem Engländer das erstemal Realisation gab, hob er mich ohne Vorwarnung einfach auf. Ich sagte:“ Ist schon in Ordnung“ und beschwichtigte ihn, schließlich tat er es aus Freude!

Aber ihre Herzen sind zu. Niemand ist offen! Wenn man zu solchen Partys geht muß man dementsprechend gekleidet sein. Ist man das nicht, ist alles umsonst! Sogar bei einem Begräbnis gibt es diese rigorosen Bekleidungsvorschriften. Als ein guter Freund, ein netter Mann starb, sollte ich zum Begräbnis gehen. Man sagte mir, daß ich einen Schwarzen Sari anziehen müßte, der nicht einmal ein färbiges Border aufwies, schwarze Bluse sowieso. Als ich sagte, daß ich so einen Sari nicht hätte, hieß es ich sollte besser gar nicht gehen! Darauf konnte ich nur antworten:“ sehr gut! Ich kenne diese unsahajen Methoden nicht! Während der Bestattung darf man keinerlei Emotionen zeigen, aber gleich nach dem Gebet wird Champagner herumgereicht! Könnt ihr euch das vorstellen? Wo sind die Gefühle für diesen Toten, der dort liegt! Alle scheinen sehr fröhlich und wenn jemand unglücklich aussieht wird man noch gefragt, was den los sei! Wo ist das Gewissen, schließlich haben wir hier einen Freund zu Grabe getragen!

Das nenne ich die unsahaj Verhaltensweise wenn es mit Leid zu tun hat! Freude und Trauer werden auf eine unsahaje Weise ausgedrückt! Sahaj sein bedeutet Spontanität. Was immer wir tun, müssen wir spontan tun, nicht absichtlich oder vorsätzlich! Auch in Indien haben wir Leute, die der englischen Lebensweise Genüge tun. Als die Dame des Hauses starb war ich dabei und in Indien wird der Körper auf den Boden gelegt und besprochen um wieviel Uhr das Begräbnis stattfinden sollte. Eine in Indien sehr bekannte Dame war anwesend und sie sagte, daß man das Begräbnis nicht vor Mittag organisieren sollte, weil sie ja „Weiß“ tragen müßte und sich dazu erst den passenden Diamantschmuck aus der Bank besorgen müßte! Ich fragte mich was das soll! Es ist der Schmutz, den der Materialismus nach sich zieht. Wir entfernen uns von unseren Gefühlen und Emotionen, die unverfälscht sind und uns immer begleiten! Sie sind vorhanden, ohne daß man darüber nachdenkt. Aber heutzutage wird abgewogen; sollte ich weinen, oder sollte ich nicht, sollte ich nun lachen oder nicht! Etwas, das eigentlich ganz spontan ist. Wenn man Freude empfindet, drückt man diese Freude spontan aus. Natürlich nicht in einer unmanierlichen Art und Weise, sondern auf eine sehr manierliche Weise!

Was ist nun diese „sahaj Kulturform“? Sie bedeutet, daß man auf natürliche Weise herangezogen wird und eine Kultiviertheit entwickelt, die mehr einer kindlichen, einfachen und unschuldigen Verhaltensweise nahe kommt. Es ist Shri Krishnas Einführung in die reine Freude, „Nirmal Anand“, welche die Inder als große Erleichterung annahmen, nach der gestrengen Periode, die Shri Rama folgte. Aber auch das führte wieder ins hemmungslose. Ist man mit den Leuten streng, dann werden sie wie gestärkte Wäsche, die untragbar ist, und ist man zu liberal, beginnen sie auch das auszunützen, und fallen ins Hemmungslose! Auch in Indien wurden Dinge getan, die ich euch besser nicht sage und daß unter dem Deckmantel „Vergnügen“! Sogar Sri Krishna wurde von stupiden Leuten, wie „Vidyapati“, misinterpretiert. Er war ein großer Poet und benützte die Geschichte von Radha und Krishna wie die von Romeo und Julia. Was für eine Beleidigung, die Reinheit ihrer Beziehung derart zu misbrauchen. Ihr habt bestimmt Bilder dieser Art in verschiedenen Orten Indiens gesehen! Was für ein Unsinn! Ihre reine Beziehung wurde ins Vulgäre gezogen. Ich denke, daß jene Poeten selber unter unterdrückten, versteckten Gefühlen litten. Sie bedienten sich Shri Krishna, um diese Gefühle auszudrücken. Immer wieder geht es um Romantik. Manchmal scheint es mir, daß man auch Shri Krishna misverstanden wurde!

Es gibt eine nette Geschichte in diesem Zusammenhang! Es geht um die Frauen von Shri Krishna und er hatte viele. Auch das ist immer wieder ein umstrittener Punkt. Seine vielen Frauen waren seine Kräfte, welche inkarnierten und von einem König gefangen gehalten wurden! Sie mußten also befreit werden und Shri Krishna befreite sie. Abgesehen von diesen Frauen, die seine Kräfte waren, hatte er auch noch fünf Frauen, welche die Elemente darstellten. So kam es, daß eines Tages diese Damen einen großen Heiligen aufsuchen wollten, der ins Land gekommen war. Dazu mußten sie einen Fluß überqueren, der Hochwasser führte, und aus den Ufern trat. Sie gingen zu Shri Krishna und fragten ihn, wie sie über den Fluß gelangen könnten! Dieser Fluß wurde der „Jungfrauen-Fluß“ genannt, heutzutage gibt es politische Kontroversen über diesen Fluß! Also riet Shri Krishna seinen Frauen dem Fluß folgende Frage zu stellen: „ Wenn Shri Krishna ein perfekter Brahmachari ist, dann tritt in deine Ufer zurück, damit wir dich überqueren können!“ Und siehe da, der Fluß schrank in seine Ufer zurück und sie konnten ihn überqueren! Sie gingen also, um den Heiligen zu ehren! Am Heimweg hatten sie dasselbe Problem mit dem Fluß, wiederum war er aus seinen Ufern getreten. Sie gingen zurück zu dem Heiligen und fragten nun ihn um seinen Rat. Nachdem er von ihnen erfahren hatte, wie sie zu ihm gekommen waren, riet er ihnen folgendes: „ Sagt dem Fluß, daß ich(der Heilige) überhaupt nichts gegessen habe!“ Wenn das der Wahrheit entspricht, werdet ihr überqueren können“! Obwohl sie gesehen hatten, wieviel der Heilige in ihrer Gegenwart zu sich genommen hatte, machten sie sich auf den Weg zum Fluß und stellten ihm diese Frage: „ Hat der Heilige, dem wir einen Besuch abgestattet haben nichts gegessen?“ Wie überrascht waren sie, als sie sahen, das der Fluß vor ihren Augen in seine Ufer zurücktrat, obwohl sie selber gesehen hatten, daß der Heilige sehrwohl viel gegessen hatte!

Was bedeutet das nun? Shri Krishna, der soviele Frauen hat, ist trotzdem ein Brahmachari und der Heilige, der viel gegessen hatte, hat eigentlich nichts gegessen! Sie sind „Abhobis“, und das bedeutet, daß es sie nicht berührt, ob sie essen oder nicht, sie kennen das Gefühl des Vergnügens oder Verlangens nicht, sie essen einfach, aber bleiben dabei gänzlich unberührt! Dasselbe in Shri Krishnas Fall, obwohl er soviele Frauen ehelichte, ist er dennoch unberührt! Es ist unverständlich, wie man eine so unbefleckte Persönlichkeit wie Shri Krishna für dermaßen billige Romanzen verwenden kann. Ich glaube, daß die Amerikaner in ihrer Freiheit zu weit gegangen sind. Die Leute, die im Land von Shri Krishna unter seinem Segen leben, befreiten sich von allen Richtlinien und Gesetzen und verfielen ins Hemmungslose! Amerika hat sich zu seinem Nachteil entwickelt! Man betrachte allein die Filmindustrie. Die Filme, die sie produzieren sind allgemeingefährlich und schaden der ganzen Welt. Sie sind sich nicht bewußt, welche Sünden sie begehen! Tausende und abertausende von Menschen, haben weltweit deren destruktive, häßliche Ideen übernommen! Freud liegt hinter uns, er hat unermesslichen Schaden angerichtet, aber nun diese Filme, sie beeindrucken sogar unsere indischen Filmproduzenten. Es scheint mir, daß all diese Filmemacher ihren indischen Landsleute den Weg in die Hölle ebnen! All diese Geschichten sind so schmutzig und absurd, für einen Inder unvorstellbar! Ich habe sogar Amerikaner gesehen, die all das nicht mehr mitansehen können.

Auch auf anderen Ebenen hat uns diese Freiheit auf unmögliche Dinge gebracht! Stellt euch vor, wenn Shri Krishna jetzt gelebt hätte, würde er weder seine Haare ölen, noch kämmen. Womöglich hätte er sogenannte moderne amerikanische Kleidung getragen, weil es ansonsten fast unmöglich ist zu existieren! All dieser Textilienmist hat seinen Weg um die ganze Welt gefunden. Er wird in Moskau, sowie in allen Entwicklungsländern verkauft! Die Leute haben sogar „second Hand Bekleidung“ von den Touristen gekauft. Leute verbreiten Drogen und Aids gleichzeitig, welch eine zerstörerische Macht da im Gange ist! Diese zerstörerische Macht ist sehr aktiv in diesem Kali Yuga! Wir brauchen viele Sahaja Yogis, um diese destruktive Kraft zu bekämpfen. Bei diesen destruktiven Verhaltensweisen ist nicht einmal Heuchelei im Spiel, im Gegenteil, die Leute glauben sie haben große Qualitäten. Wäre es Heuchelei, könnte man einige Leute retten, aber wenn alles öffentlich gestattet ist, glaubt jeder, daß es in Ordnung ist dasselbe zu tun.

Wenn wir uns in die Zeit zurückversetzen, in der Shri Krishna lebte, rein und sauber, wie er alle Dämonen beseitigte, können wir uns freuen und Energien auftanken. Aber wieviele Dämonen existieren heutzutage, sind es zwei, sind es zehn? Einen erledigt man und der andere schießt aus dem Boden wie ein Pilz. Hat man diesen bekämpft kommt der Dritte, und der fruchtbarste Boden für diese Dämonen ist Amerika! Ihr müßt alle eure Aufmerksamkeit auf dieses Land von Shri Krishna legen! Vorallem sollte Shri Krishna sein Sudarshanchackra anwenden, daß wäre wohl angebracht! Ich habe euch den „Conch“ gegeben, um zu verkünden, daß es an der Zeit ist, Amerika zu reinigen! Das ist eure Aufgabe!

Heute, wo wir Shri Krishna verehren, müßt ihr ihn in euch selbst erwecken!
Dieses Bewußtsein, daß Shri Krishna in euch allen erweckt ist, muß sich in all euren Mitteilungen, in euren Reden und Gesängen ausdrücken. Alle diese Mittel, die ihr bei der Kommunikation mit anderen einsetzt, sollten den Leuten, die Liebe, die Barmherzigkeit, die Wahrheit und den Frieden näherbringen, aber vorallem SAHAJA YOGA!

Möge Gott euch segnen!

Rede von Shri Mataji vor dem Krishna Puja, Cabella, 1. Sept. 1996

Wir haben uns entschieden,das Puja zu Shri Krishna nach dem Essen zu feiern, weil Shri Krishna nachts, um ca. 24 Uhr geboren wurde. Ich wurde wie Shri Rama um 12 Uhr mittags geboren. Auch Christus wurde um Mitternacht geboren. Ich habe versprochen, daß ich euch heute von der „Bhagavad Gita“ erzähle! Es geht dabei um den 2. Teil von Shri Krishnas Leben. Er ist so verschieden und abwechslungsreich, daß manche Leute, eigentlich Intellektuelle, wie gewöhnlich behaupten, daß der Krishna, der als Kind in Gokhul gelebt hatte, ein anderer war, als jener, der König von Dwarika war! Als er König von Dwarika wurde, herrschte Krieg zwischen den Pandavas und den Kauravas. Die Einen representierten die guten und die Anderen die bösen Leute! Beide Kriegsteilnehmer suchten ihn auf und fragten ihn, auf wessen Seite er stünde. Er sagte, er hätte seine Armee und sich selbst. Was auch immer ihr davon haben möchtet, könnt ihr haben! Die Kauravas wollten seine Armee, aber die Pandavas wollten „ihn“ Shri Krishna selbst! So kam es zum Krieg!

Während des Krieges war einer seiner engsten Anhänger „Arjuna“ von den Pandavas. Arjuna bat ihn, für ihn zu kämpfen. Shri Krishna sagte, daß er keine Waffen in die Hand nehmen werde, aber daß er seinen Streitwagen lenken werde. Als er als Wagenlenker von Arjuna fungierte, bemerkte er dessen Bedrängnis! Arjuna sagte: „Warum soll ich meine eigenen Gurus bekriegen, jene, welche mir alle Künste des Kriegführens, sowie Pfeil-und Bogengefechts lehrten. Außerdem bekämpfe ich meine eigenen Cousins, warum sollte ich“? Shri Krishna antwortete ihm daß es sich hier um Menschen handelt, die bereits gestorben sind, weil sie keine realisierten Seelen sind! Sie existieren schon jetzt nicht mehr, denn ich habe sie schon getötet. Du sollst lediglich dieses Drama des Tötens spielen!

Es ist sehr widersprüchlich, daß man von Leuten, die nach der Gita leben erwartet Vegetarier zu sein. Shri Krishna sagte zu Arjuna, er sollte seine eigenen Leute, seine Verwandten töten, welche Bedeutung haben da Hühner und Ziegen? Trotzdem werden alle Inder, die sich an der Bhagavad Gita orientieren zu Vegetariern, oder sie fasten! Er hat niemals Vegetarismus gepredigt, jedenfalls nicht in der Gita. So widersprüchlich sind diese Dinge! Auch in diesen modernen Zeiten herrscht Krieg zwischen den Bösen und den Guten, aber ihr braucht sie nicht mehr zu töten, sie sind schon tot! Auch wenn ihr ihnen Bhandans gebt! Sie sind keine realisierten Seelen und sie werden alle neutralisiert! Was ihr tun müßt, ist eure Verbindung mit all jenen abzubrechen.

Ich sehe viele Leute, die zu Sahaja Yoga kommen und sagen: „Meine Mutter ist keine Sahaja Yogini, sie macht mir das Leben schwer, wie kann ich da Sahaja Yoga machen“? In allen anderen Dingen würden sie ihrer Mutter den Kampf ansagen, aber nicht dafür, nicht für Sahaja Yoga! Entledigt euch eurer Verhaftungen und Beziehungen! Das ist es, was der Inhalt der Gita in erster Linie auszusagen versucht. Ich habe in Sahaja Yoga allerdings gerade das Gegenteil erlebt. Es gibt Leute, welche nachdem sie sich verehelicht haben Sahaja Yoga verlassen wollen und auch ihre Ehemänner bzw. Ehefrauen entfernen wollen. Sie versuchen sich zu absentieren und verhalten sich generell non-kollektiv! Es existieren sechs Arten von Feinden welche die Menschen haben! Ich denke fast, daß sie sich heutzutage verdoppelt haben!

Der erste Feind ist die LUST! Vernichtet eure Lust! Die Lust ist es, was heutzutage die Menschheit des Westens vernichtet! Mehr noch als die Gier!
Tötet also eure Lustgefühle, ihr müßt euch ihrer entledigen!

Zweitens müßt ihr euren ÄRGER töten! Es gibt Leute die scheinen einen eingebauten Mechanismus in sich zu haben, der beim ansichtig werden von gewissen Leuten sofort Ärger auslöst! So z.B. wenn ein Weißer einen Schwarzen begegnet regt sich in ihm gleich Ärger und auch umgekehrt. Es überrascht mich, wo doch Gott alle Arten von Hautfarben geschaffen hat! Wie monoton wäre das Leben, wenn ihr alle gleich aussehen würdet, um das zu verhindern hat er Variationen von hübschen Leuten erschaffen!
Ärger kann allerdings verschiedene Ursachen haben. Tötet ihr nun diesen Ärger, dann tötet ihr gleichzeitig alle Reaktionen, die aus der Vergangenheit kommen, wie Konditionierungen, Eitelkeit. Eitelkeit findet sich vorallem an Orten, wo sich die Leute als Bürokraten bezeichnen, sozusagen in verantwortungsvollen Bereichen tätig sind. Jene, die andere herumkommandieren! Das ist Shri Krishnas Finger, sie verwenden ihn, um anderen anzuschaffen! Es ist die Eitelkeit, die euch sagt ihr seid perfekt, alles ist bestens ! Die Engländer geben vor die Besten zu sein, so auch die Deutschen, Italiener und die Schweizer! Diese Eitelkeit und Unwahrheiten muß man los werden. Sehen wir uns einmal an, was ihr erreicht habt, indem ihr einer gewissen Nation angehört? Was habt ihr beigetragen? Jene, die zum Königreich Gottes gehören haben etwas erreicht, alle Übrigen sind unnütze Leute. Alles wofür sie taugen sind Wege und Mittel zu finden andere zu bekämpfen, sie zu denunzieren und ihre Eitelkeit ist aufgeblasen wie ein Ballon. Man braucht nur eine Nadel in diesen Ballon zu stechen und er wird zerplatzen.

Am schlimmsten ist EIFERSUCHT ! Unter den Indern ist sie sehr verbreitet! Inder sind sehr eifersüchtige Leute. Vorallem wiederum jene, die in der Politik und somit in der Regierung das Sagen haben! Auch unter den anderen gibt es Eifersüchteleien. Sie beklagen sich andauernd über andere und verhalten sich eifersüchtig! Aber auch in der westlichen Welt sind die Menschen ziemlich eifersüchtig auf einander! Sie beneiden einander um Dinge, es überrascht mich immer wieder! Als ich eines Tages mit dem Auto ausfuhr, bemerkte ich einen Mann, der sehr verärgert schien. Ein anderer klärte mich auf. Ersagte, dieser Mann sei neidisch, weil ich in einem Mercedes fahre. Ich sagte warum sollte er neidisch sein, weil ich in einem Mercedes fahre, es ist der Wagen meines Mannes! Was für eine stupide Anwandlung, wie kann man auf jemanden eifersüchtig sein, nur weil er einen Mercedes besitzt! Ich kann es nicht verstehen! Es gibt soviele unverständlich stupide Reaktionen. Ich kann höchstens eine Art von Eifersucht ein wenig verstehen, uns zwar die zwischen Eheleuten!

An fünfter Stelle jener Feinde, von denen wir uns zu entledigen haben steht die VERHAFTUNG ! Es ist sehr wichtig, daß man sie erkennt! Das ist mein Kind, mein Bruder, meine Frau..! Das dominiert in Indien! Im Westen sorgt man sich kaum um Eltern oder andere, man sorgt sich vorallem um sich selbst! Diese Einstellung ist dem letzten Feind, der GIER zuzuschreiben! Ist man nämlich gierig, dann kümmert mich sich um niemanden, außer sich selbst. Gierige Leute wollen nur alles von anderen für sich selbst haben! Was auch immer andere haben, der mit Gier verhaftete will es für sich selbst!

Wenn ihr nichts für euch haben wollt, dann wird euch von allen gegeben werden, so verhält es sich in meinem Fall! Ich wage kaum zu sagen, daß mir etwas gefällt, sonst finde ich es am nächsten Tag schon in meinem Haus. Gier hat der ganzen Welt viel Schaden gebracht. Leute wurden dominiert, Länder wurden okkupiert! Wofür das Ganze, für Dinge wie Diamanten und anderen unsinnigen Sachen. Auf diese Weise wurden ganze Leben und ihre Nachkommenschaft ruiniert. Unzählige Nationen hat man auf listige Weise gegeneinander aufgehetzt. Intrigen wurden gesponnen und vieles mehr! Wofür, nur der Gier wegen. Sie ist wie ein Krebsgeschwür! Sie läßt niemanden existieren und führt am Ende dazu, daß man sich selbst auffrist. Ich würde Gier als eine Krankheit bezeichnen! Dazu gehört der Geiz! Wo führt das hin? Was passiert mit den gierigen Leuten, sie werden geizig und können sich am Leben nicht erfreuen. Sie sind unfähig Geld auszugeben, wo es doch zweifellos am meisten Freude bereitet andere zu beschenken! Geizige Leute können niemandem Freude vermitteln und auch nichts für ihre Nachkommenschaft schaffen. Was passiert nun mit ihnen. Ihre Kinder werden zu Verschwendern, sie führen ein verschwenderisches Dasein und geraten auf schiefe Bahnen. Sie ruinieren wiederum ihr Leben. Ihre Kindeskinder werden dann wieder als Geizhälse geboren und somit beginnt der ganze Teufelskreis von vorne.

Shri Krishna sagte: „ Tötet alle eure sechs Feinde!“ Auch da gibt es widersprüchliche Auffassungen von Leuten, auch Shri Krishna wurde in vielen Dingen von seinen Anhängern misinterpretiert, nicht nur Mohammed, Christus, Lao Tse und Shri Rama. Er ist derjenige, der auf den Ufern der Aufmerksamkeit steht und alles beobachtet. Man nennt dies „Datast!“ Er ist der Zeuge, ein Sakshi! Er hat davon gesprochen, daß alles ein Spiel ist! Trotzdem tun die Menschen in seinem Namen die unmöglichsten Dinge. Sie führen Dramas auf, sie werden zu Krishnas und schlagen Geld daraus. Wenn ihr nach Southhall (ein Teil Londons) geht, werdet ihr unzählige westliche Leute in komischer Kleidung antreffen, die die dort ansässigen Inder um Almosen anbetteln.

Daraus kann man ersehen, zu welcher absurden, miserablen Sache diese Widersprüche, diese Misinterpretationen führen. Es schmerzt mich, mitansehen zu müssen, wie so eine großartige Inkarnation von den Menschen dieser Welt misinterpretiert wird. Das Einzige, was fehlte ist, daß diese Inkarnation die Leute nicht realisierte. Aber er sprach darüber, er sprach zu den Leuten über die Meditation. Er tat eigentlich alles, er leistete die ganze Vorarbeit, aber mit welchem Ergebnis? Die gesammte Arbeit dieser Inkarnation wurde falsch interpretiert! Wenn man die Gita liest, wird einem bewußt, wie die Leute den Inhalt der Gita änderten. Dasselbe passierte mit der Bibel und auch mit dem Koran. Da stehen Dinge geschrieben, welche die Inkarnationen offensichtlich nie gesagt haben konnten. Wie hätten sie gewisse Dinge behaupten können, ohne sich selber zu widerlegen! Ganz ausgeschlossen!

Nehmen wir folgende Beispiele! Die Gita wurde von Viasa geschrieben. Er war der uneheliche Sohn einer Fischersfrau! In der Gita steht geschrieben, daß die Kaste jedes einzelnen durch seine Geburt bestimmt wird. Wie kann das sein? Der uneheliche Sohn einer Fischerin würde nie soetwas sagen! Könnt ihr den Widerspruch heraushören? Dasselbe gilt für die Bibel, den Koran, die Thora, und auch allen anderen Bücher dieser Art. Die Verantwortlichen dafür haben auf niederträchtigste Weise den Inhalt geändert. Glücklicher Weise kommt immer die Wahrheit ans Tageslicht, ihr könnt sie herausfinden und die Beweise erbringen. In Viasas Fall ist es offensichtlich so! Wie kann der Sohn einer Fischersfrau sagen, daß die Brahmanen die höchste Kaste sind, wo er doch nicht in diese Kaste hineingeboren wurde und dann noch die Behauptung, daß man in die Kaste der Brahmanen geboren wird! Brahmane wird man nur durch die „Wiedergeburt“! Auf solch widersprüchliche Weise wurde die Gita interpretiert. Die Gita fiel natürlich in die Hände der Brahmanen, und zwar jenen Brahmanen, die nicht wirklich welche waren. Sie waren nicht einmal realisierte Seelen, sondern lediglich „Shudras“(Unberührbare, niedrigste Kaste)! Leute, die so niederträchtige Sachen machen können nie wirkliche Brahmanen sein! Diese sogenannten Brahmanen beschlagnahmten die Gita und veränderten sie zu ihren Gunsten. Sie konnten natürlich nicht die ganze Geschichte verändern, deshalb veränderten sie lediglich gewisse Stellen!

Dasselbe passierte mit der Bibel. Auch sie fiel in die Hände abscheulicher Leute. Was Johannes schrieb war vernünftig, aber was war mit Paulus? Er mischte sich ein und ruinierte alles und warum das alles? Weil diese Leute teuflisch sind! Die teuflischen Mächte existieren sehr wohl! Wer behauptet, daß diese Theorie falsch ist, hat unrecht! Sie existiert zweifellos, hütet euch also vor diesen teuflischen Kräften, gebt ihnen keine Chance! Das drückte Shri Krishna klar aus! Widersprüche können sich auch anders manifestieren. Wenn ihr z.B. ein „Krishna Bhakta“ seid und seinen Namen rezitierend durch die Straßen zieht, wie ein Verrückter, der non-stop Krishna, Krishna ruft! Es gibt sogar Leute, die von sich selbst behaupten Krishna zu sein, das ist noch verwerflicher. Dieser fürchterliche Rajneesh war einer von ihnen! Rajneesh sagte, er entkleide die Frauen, genau wie Shri Krishna. Ich wunderte mich, was er damit meinte! Wann hat Shri Krishna die Frauen nackt gesehen? Als er ein kleiner Junge war, er zählte kaum fünf Jahre. Er kletterte auf die Bäume, während die Frauen sich im Fluß Jamuna badeten. Er versteckte ihre Kleider, nur um zu sehen was passierte, während er ihre Kundalini aufhob. Was versteht ein Kind von fünf Jahren? Wie alt war dieser schamlose Kerl Rajneesh, als er diese Dinge trieb? Er wagt es, diese Dinge in Shri Krishnas Namen zu tun! Shri Krishna erweckte die Kundalinis der Gopis, während er ihre Wasserkrüge mit kleinen Steinchen zum Zerspringen brachte. Die Gopis schöpften das Wasser aus dem Fluß Jamuna, der von Shri Radha vibriert wurde. Shri Krishna machte einen kleinen Sprung in diese Krüge, damit das vibrierte Wasser über die Rücken der Gopis fließen würde, um die Kundalini zu erwecken! So bekamen die Gopis die Realisation!

Zuerst versuchen sie das Kind Shri Krishna, von dem Shri Krishna, der mit Arjuna spricht, zu trennen. Sehr einfallsreich! Damit können sie ihn nämlich einsetzen wie sie ihn brauchen. Es passiert unentwegt, daß Leute über Shri Krishna sprechen, als hätten sie die „Gita“ geschrieben. In den Kirchen ist es nicht anders. Dort haben wir alle diese Bischöfe, die über alle Gebühr dem Alkohol zusprechen und dann die Bibel zitieren! Es fragt sich nur wie, wahrscheinlich!

Die gesammte Priesterklasse, welcher Konfession sie auch immer angehören, sind unverbesserliche Heuchler. Ihr Interesse gilt nur dem Geldbeutel ! Sogar indische Tempel werden als Drogenumsatzplatz genützt. Alle Päpste und ihresgleichen engagieren sich in Angelegenheiten die ihnen keinesfalls zustehen. Sie brauen Weine und nennen ihn „Benediktiner“, kann man sich so einen Unsinn vorstellen? Morgen öffnen sie vielleicht auch noch eine Bierbrauerei, auch das würde mich nicht überraschen! Wir sind nun auf einem Punkt angelangt, wo wir erkennen können, daß alle jene Leute, welche von den großartigen Inkarnationen sprechen und sich zu einer Religion bekennen, durchwegs Heuchler sind. Religion, im wahrsten Sinn des Wortes ist hier nicht im Spiel! Einfache Leute fallen auf diese schlauen, gierigen Teufel, welche diese Religionen begannen herein. Sie benützten sie zum Errichten von Tempeln und Moscheen. Wie können sie es wagen, über Religion zu sprechen, wenn sie keinen Funken Religiosität in sich haben. Sie führen ein unreines Leben!

Also mußten wir unsere eigene, uns angeborene Religion beginnen. Eine natürliche, spontane Religion, „VISHWA NIRMALA DHARMA ! Es ist jene Religion, welche uns inneres Wachstum ermöglicht und wo keinerlei Heuchelei im Spiel ist!
Alles was im Zusammenhang mit Religion den Namen dieser großartigen Inkarnationen in den Schmutz zieht und verleumdet, muß nun ans Tageslicht kommen, damit die Leute erfahren, welcher Unfug sich in unseren Familien und in unsere Gesellschaft eingenistet hat. Immer wenn diese Religionen zu Fall gebracht werden, inkarniere ich wieder und wieder, zur Rettung der Sucher und zur Zerstörung der Dämonen. In jedem Yuga komme ich auf diese Welt und das nennt man eine Inkarnation!

Ihr gehört zu den privilegierten Leuten, denen es möglich ist die Falschheit zu durchschauen und in dieser Reinheit zu leben, welche uns Shri Krishna angekündigt und versprochen hat. Er hat uns nie belogen, er sprach die Wahrheit, ja er war selbst die Wahrheit! Nur jene, die sich seinen Namen böswillig benützen wollten, mußten Unwahrheiten über ihn verbreiten. Das aber sollte keinesfalls ein Grund sein, den wahrheitsliebenden Menschen den Weg zur Realität zu verbauen!

Möge Gott euch segnen!