Adi Shakti Puja 1997

Nirmal Temple, Cabella Ligure (Italy)


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Adi Shakti Puja 1997

Heute werden wir das Puja zu Ehren von Adi Shakti feiern. Dieses Thema ist ein sehr kompliziertes, denn es ist nicht einfach zu verstehen, dass Adi Shakti die Energie von Sada-Shiva ist. Sada-Shiva ist der Allmächtige Gott und Sie ist Sein Atem, wie manche Leute sagen. Manche sagen, Sie ist Sein Wunsch, und manche sagen, Sie sei Seine gesamte Kraft und dass Er nichts ohne Ihre Kraft tun kann. Über dieses Thema wurde von verschieden Leuten in diversen Büchern unterschiedlich geschrieben, aber eigentlich ist es nicht nötig die Hintergründe der Schöpfung von Adi Shakti zu erforschen. Dazu bräuchtet ihr mindestens sieben Vorträge, sondern wir beginnen an dem Punkt, als Adi Shakti auf dieser Erde zu wirken begann.
Zuallererst müssen wir wissen, dass Sie eine Kundalini in Mutter Erde erschuf und dass Sie Shri Ganesha aus der Mutter Erde erschuf. Es ist sehr interessant, dadurch erlangt Mutter Erde eine große Bedeutung für uns. Wenn wir Mutter Erde nicht respektieren können, können wir auch uns selbst nicht respektieren! Ohne Zweifel drückt die Kundalini in uns Adi Shakti aus, sie reflektiert Adi Shakti! Auch die Kundalini in Mutter Erde wird, wie ihr wisst, an verschiedenen Orten in verschiedenen Ländern und Städten als Manifestation von Chakras und Adi Shaktis Kreationen ausgedrückt.
Zu allererst war es von größter Wichtigkeit eine sehr heilige Mutter Erde zu schaffen, auf welcher dann die Menschen geboren werden konnten, somit war zuerst Adi Shakti als Kundalini auf Mutter Erde reflektiert. Man könnte sagen, dass die Kundalini ein winziger Teil von Adi Shakti ist, oder besser, sie ist der reine Wunsch von Adi Shakti! Demnach ist Adi Shakti der komplette Wunsch von Sada-Shiva und Adi Kundalini ist der komplette Wunsch von Adi Shakti! Dieser fand seinen allerersten Ausdruck in der Mutter Erde. Aus Mutter Erde heraus entstand die Kundalini zur Abkühlung von Mutter Erde soweit sie das konnte und manifestierte sich anschließend als diverse Chakras auf der Erdoberfläche. Die Ähnlichkeit zwischen der Virata, der Mutter Erde und den Menschen ist enorm. Wenn sie alle eine Reflektion von Adi Kundalini sind, dann muss es einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen ihnen geben. Menschen können ihre Verbindung mit der Mutter Erde nicht begreifen! Diese Kundalini erschafft und geht durch verschiedene Zentren der Mutter Erde hindurch und durchbrach letztendlich Kailasha. Ich weiß nicht wie viele von euch Kailash besucht haben, aber dort sind die Vibrationen enorm.
Die Beleidigungen, die wir unserer Mutter Erde zufügen, fügen wir auch Adi Shakti zu. Wir können unseren Respekt der Mutter Erde gegenüber auf so viele verschiedene Arten ausdrücken. Es war eine alte, indische Tradition, die besagte, dass man Mutter Erde um Verzeihung bitten muss, wenn man sie morgens mit dem Fuß betritt, während man sich von der Liegestatt erhebt. Alle Bewegungen von der Erde werden von dieser inneren Kundalini, welche die Reflektion von Adi Shakti ist, gesteuert. Auch ihre Schwerkraft ist die Manifestation der Kundalini von der Mutter Erde. Der Grund warum wir auf diesem wunderschönen Planeten zu Schaden kommen, ist der, dass wir das, was wir am meisten respektieren sollten, nicht respektieren, nämlich unsere Mutter Erde! Was bedeutet das? Es bedeutet, dass alles was durch die Bewegung der Erde, der Meere und sämtlichen Elementen entstanden ist, respektiert werden muss! Die Probleme, wie Umweltverschmutzung, die wir heutzutage haben, sind dadurch entstanden, dass die Menschen nie begriffen, welche Bedeutung die fünf Elemente für unser Leben haben. Sie sind unsere Lebensgrundlage! Um den Respekt für unsere Mutter Erde auszudrücken, zelebrieren viele Leute ein „Bhoomi-Puja“, bevor sie ein Haus bauen, den wenn man sie nicht respektiert, könnte es ein Erdbeben geben, was bedeutet, dass die Mutter Erde alles versteht, weiß und demnach handelt! Sie handelt auf eine Art und Weise, welche die Menschen nicht nachvollziehen können.

Nehmen wir den Ort Latur; es war am vierzehnten Tage von Shri Ganesha, die Leute mussten seine Statuen ins Meer oder in den Fluss tauchen, also gingen sie alle singend und tanzend hinaus. Als sie zurück kamen begannen sie zu trinken und die Mutter Erde mag trinken gar nicht. Wenn man betrunken auf der Strasse geht, fällt man hin. Durch dieses Trinken entstand ein großes Erdbeben und all jenem die tanzten und tranken, sie alle wurden von Mutter Erde verschlungen. Nur unser Zentrum, das sich auch dort befindet, wurde von einem großen Graben umgeben und nichts wurde zerstört und nicht ein einziger Sahaja Yogi wurde von dem Erdbeben ruiniert.

Weil wir Sahaja Yogis sind, können wir verstehen, wie Mutter Erde gehandelt hat, um die Menschen zu retten, die Sahaja Yogis sind. Das Verständnis von Mutter Erde Heiligen gegenüber ist sehr groß. Sie weiß, wer ein Heiliger ist, sie erkennt die Füße eines Heiligen, deshalb ist es so passiert. Es gibt so viele Beispiele, wie Moses: Er ging zum Meer und Mutter Erde erhob sich, damit sie hindurch wandern konnten. Wären alle Juden gewandert, es hätte nicht funktioniert. Es war Moses und seine Heiligkeit, dass Mutter Erde sich erhob und ihnen half. Genauso war es, als Shri Rama eine Brücke zwischen Lanka und Indien baute: Mutter Erde erhob sich und wurde zur Brücke.

Deshalb sollten wir Mutter Erde nicht für alle Unglücke auf der Welt verfluchen. Wenn die Leute heilig sind, werden sie immer von Mutter Erde geschützt werden. Sie wird immer versuchen, ihnen alles zu geben was sie sich wünschen. Ihr könnt das auch im Kleinen hier sehen in Cabella: Die Rosen sind so groß, ihr werdet auf der ganzen Welt nicht diese Größe von Rosen finden! Aber wir haben das hier, so große! In Prathishtan hatten wir Sonnenblumen, die so rissig waren, dass ein einzelner Mann sie nicht tragen konnte. Nun, warum passiert all dies an bestimmten Orten? Weil die Mutter Erde weiß, wer hier lebt, wer auf ihrem Rücken geht oder auf ihrem Erdboden könnte man sagen, denn Mutter Erde versteht Vibrationen.

Man sagt, dass bestimmte Plätze sehr heilig sind. Sie haben nun entdeckt, dass diese Plätze heilig sind, weil sie magnetische Kräfte habe. In England kreuzen sich die magnetischen Kräfte an einem Ort, der Oxstead heißt, wo wir lebten. Ich war sehr überrascht. Sie kreuzten sich dort schon lange aber wir lebten dort erst später. Mutter Erde organisiert und arrangiert also auch die Dinge für heilige Menschen. Es ist sehr interessant zu sehen, wie Mutter Erde dich in geeigneter Weise führt. Ich weiß nicht, wie viele Beispiele ich euch geben kann. Aber wir verstehen den Wert des Verständnisses für Mutter Erde nicht und auch nicht ihren liebevollen Schutz für alle Heiligen. Genauso müssen wir verstehen, wie die gesamte Atmosphäre so schön funktioniert: der Regen kommt zur rechten Zeit, der Mond, die Sonne, alles funktioniert, weil sie wissen, dass es sich um eine Heilige handelt. Sie wissen, dass hier heilige Leute sitzen. Sie wissen, dass es reine Leute sind, dass sie die Essenz des Lebens sind und dass sie beschützt werden sollten, dass sie umsorgt werden sollten, dass man sich um sie kümmern sollte. Sie kümmert sich nicht um Leute, die nutzlos sind.
Es gingen so viele Menschen zum Haj-Fest und es wurden so viele getötet. Einige gingen nach Amarnath und wurden getötet, weil sie keine Heiligen waren sondern einfach ritualistische Leute, die zu einem Ritual gingen das in der Unterscheidungsfähigkeit von Mutter Erde nutzlos war und ihnen nichts brachte. Aber niemand lernt daraus, niemand lernt. Als so viele Leute nach Amarnath gingen und getötet wurden, sagte Pakistan, „Seht ihr, sie hätten nicht nach Armanath gehen sollen, es ist ein falscher Ort, warum sind sie dort hin gegangen? Und das was passiert ist hat gezeigt, dass es kein heiliger Platz ist.“ Aber als dann im Hajj auch etwas passierte, konnten sie nichts mehr sagen. Sie wussten nicht, wie sie es erklären sollten, dass so viele Menschen gestorben sind. Der Grund ist, dass diese Menschen ständig zum Haj gingen. Einmal gab es eine Massenpanik mit 32000 Leuten, die verletzt, in Schwierigkeiten gerieten oder getötet wurden.

Was sagt Mutter Erde damit? Dass ihr keinen spirituellen Aufstieg erreicht, indem ihr zu diesen heiligen Plätzen pilgert. Kein Zweifel, es sind heilige Plätze. Ihr erreicht nichts dadurch, dass ihr an diese Orte geht, die tatsächlich heilig sind. Das kann nicht verleugnet werden, es sind heilige Plätze.

Ihr wisst sicher, dass Ich in Chhindwara geboren wurde. Und Mekka und Chhindwara sind auf der gleichen Linie des Krebses. Wie kommt das, was ist mit Mekka? Mekka ist Makeshwarashiv – es ist Shiva. Warum bat Mohammed die Leute, einen Stein zu verehren? Er glaubte nicht an Steine, er war gegen jede Art von Götzenverehrung. Warum sagte er also, dass dieser schwarze Stein, der dort steht, verehrt werden muss und die Leute dorthin pilgern sollen? Was war der Grund? Er konnte die Vibrationen fühlen, er konnte fühlen, dass es ein Swayambu ist, deshalb sagte er es. Jetzt gehen alle Moslems wie verrückt dorthin. Durch die Pilgerreise hat sich niemand verbessert, ich habe niemanden erlebt, der sich dadurch verbessert hat, dass er nach Mekka gegangen ist. Es ist nichts als ein Ritual. Sie denken, wenn sie dorthin gehen, werden sie Gott morgen erzählen, „Schau, wir haben eine Bescheinigung, wir waren in Mekka“. So wir unser Papst früher eine Bescheinigung gab, die man vorzeigen könnte, wenn man in den Himmel kommt, dass man ein richtiger Christ sei.

So entstanden all diese künstlichen Sachen, aber es ist keine Wirklichkeit in ihnen. Der Unterschied ist: Die Wirklichkeit ist für die wirklichen Leute und nicht für falsche Leute. Dieser Ritualismus ist zu groß geworden. So haben wir in Indien viele Swayambhus, die von der Kundalini geschaffen wurden würde Ich sagen, die auch wirklich verehrt werden. Ich habe die meisten selbst besucht und war erstaunt, dass die meisten der Pujaris an irgendeiner ernsthaften Krankheit litten. Er war zum Beispiel gelähmt. Er sagte: „Wir dienen diesem Gott hier und Du hast gesagt, das dies ein Swayambhu ist. Wieso leiden wir dann an dieser Krankheit, Mutter?“ Ich sagte: „Weil ihr nur Geld macht. Ihr könnt mit Gott kein Geld verdienen! Wenn ihr Gott nicht dienen wollt, dann solltet ihr nicht hier bleiben. Wenn ihr aber Gott dienen wollt, könnt ihr hier bleiben, aber macht damit kein Geld!“ Ich habe oft gesehen, dass die Leute, die Geld damit machen, gelähmt werden.

Es ist ein sehr tiefes Verständnis zwischen all diesen Elementen und Mutter Erde. Denn ihre Kundalini ist nicht wie eure Kundalini, die, obwohl sie in sich selbst rein ist, aber aufgrund eurer menschlichen Unternehmungen, menschlichen Fehler, Ego, Superego und allem Unsinn, nicht so feinfühlig ist, noch sagt sie euch, was vor sich geht. In euch muss eine sehr wachsame, einfühlsame Spiritualität sein, wodurch ihr sofort sagen könnt, was ihr über etwas denkt, wisst oder erkennt. Aber das Problem ist, das das nicht existiert. Warum seid ihr nicht so einfühlsam? Im Gegenteil habe ich sogar gesehen, dass sie, wenn ihr Verstand gegen jemanden arbeitet, sagen: „Du catched hier, du catched dort und dort.“ Aber tatsächlich ist die Person, die das sagt, selbst catching. Wir müssen also verstehen, dass wir als die wahre Reflektion der Adi Shakti rein sein müssen, absolut rein, wie ein weißer Stein. Sogar wenn nur ein einziger schwarzer Tropfen auf das weiß fällt – darum trage Ich heute einen weißen Sari – sieht an das sofort. Ihr solltet so weiß sein, dass alles, jeder winzige schwarze Fleck sofort von euch gesehen wird und in anderen von euch gefühlt wird. Wenn diese Größe durch ein reines Leben, durch reine Gedanken, durch ein reines Herz erreicht wird, dann ist es nicht nötig irgendetwas zu manipulieren, nein kein Grund. Es ist alles ganz natürlich, wie Mutter Erde. Manipuliert sie irgendetwas? Nein! Seht doch, wie spontan sie ist! Man gibt einen Samen in die Erde und schaut, wie er keimt. Sie ist so spontan, ihre Taten sind so spontan, wir wundern uns nie darüber. Seht doch, wie sie überall in völligem Gleichgewicht wächst, mit verschiedenen Blumen, verschiedenen Düften, verschiedenen Büschen und Bäumen. In jedem kleinsten Atom und Molekül dieser Mutter Erde ist Bedeutung, Gefühl, Empfindungsvermögen.

Vor uns steht also die beste Reflektion der Adi Shakti und das ist die Mutter Erde. Wir müssen also zu allererst Mutter Erde respektieren. Ich mag es, dass ihr auf dem Boden sitzt, das ist sehr gut. Wenn ihr für eure Meditation auf Mutter Erde sitzen könnt, so ist das extrem gut, denn die besondere Qualität der Mutter Erde, die Ich unglücklicherweise auch habe, ist das Ich eure Probleme aufsauge. Sie saugt auch eure Probleme auf und wenn sie eure Probleme aufsaugt, werdet ihr sie ohne Schwierigkeiten los. Falls ihr nicht auf dem Boden sitzen könnt, nehmt einen Stein oder Marmor oder etwas anderes, das natürlich ist, auf dem man sitzen kann. Aber wenn ihr auf dem Plastik sitzt und meditiert – ich weiß nicht, was euch da helfen wird, das Plastik? Deshalb bitte ich euch immer, natürlich Dinge zu benutzen, denn natürliche Dinge können eure Probleme sehr gut absorbieren. Ansonsten leben wir unnatürlich. Wie es auf der körperlichen Ebene ist so ist es auch auf mentaler Ebene. Auf mentaler Ebene argumentieren wir unentwegt, erklären, machen immer weiter damit, es gibt kein Ende. Man könnte von all dem Kopfschmerzen bekommen. Aber wenn ihr spontan seid, wenn ihr spontan seid, dann werdet ihr sofort wissen, was der andere versucht zu tun oder zu sage oder zu kommunizieren. Ihr braucht nicht viel darüber nachzudenken, denn ihr könnt sogar den Gedanken einer anderen Person absorbieren. Absorbieren bedeutet nicht, dass ihr die schlechten Dinge dieser Person annehmt, sondern es ist wie ein Aussieben. Ihr absorbiert, was ein anderer sagt und siebt es aus.

Das Problem der Adi Shakti ist, dass Ich beschlossen habe, euch alle in Meinem Körper aufzunehmen, euch alle zu absorbieren. Das ist ein sehr gefährliches Spiel, das weiß Ich, aber Ich tat es in dieser Weise, weil es zu dieser Zeit vorgesehen war, dass Ich euch alle absorbiere. Mit euch sind nun auch alle eure Probleme in mich hinein gegangen, all eure Schwierigkeiten sind in Mich hinein gegangen. Aber durch das Absorbieren – es ist wie der Ozean, in den ihr eintaucht und gereinigt seid. Aber was ist mit dem Ozean? Im Ozean bleiben eure Probleme und Sachen zurück und sie sind sehr beschwerlich. Das Beste wäre also, wenn ihr euch selbst reinigen würdet. Reinigung durch Introspektion ist ehr wichtig. Aber das heißt nicht Denken, niemals bedeutet das Denken. Sondern Introspektion bedeutet Meditation und dass ihr alle meditieren solltet.

Ich muss euch von einem Treffen der Leader erzählen, sie kamen und saßen alle im Salon. Sobald sie sich versammelt hatten, hatte Ich so starke Schmerzen im Bauch und so einen starken Durchfall, dass man es nicht glauben würde! Wer hat diese Probleme, Ich weiß es nicht. Wer hat diese Probleme mitgebracht, Ich weiß es nicht. Aber als Mutter macht es mir nichts aus, solange ihr alle gesund und gereinigt werdet. So wie die Mutter Erde sich um euch kümmert, so kümmere Ich mich auch um euch. Und genauso wie die Mutter Erde euch liebt, so liebe Ich euch auch, ob ihr schlecht oder gut seid ist nicht der Punkt. Aber um nett zu Mir zu sein, wenn ihr bitte versuchen könntet, wirklich gute Sahaja Yogis zu werden, keine Angeber, nicht wie Geschäftsleute, nicht ständig denkend, nicht argumentierend, nicht andere kritisierend. Wenn ihr einfach jeden Tag versucht, 10 – 15 Minuten zu meditieren würde Meine Gesundheit erstklassig sein, das sage Ich euch! Denn Ich habe eure Spritzen in Mein Inneres aufgenommen und sie quälen mein Leben für nichts und wieder nichts. Ihr seht also, dass es ein Risiko war, dass Ich auf mich genommen habe, aber Ich bin sicher, dass ihr alle sehr einfühlsam seid und versteht, dass eure Mutter nicht leiden sollte. Manchmal ist es wie eine tägliche Kreuzigung für Mich, wisst ihr, und Ich weiß nicht, was Ich sagen soll.

In Delhi kam eines Tages ein Herr zu mir, der Leader ist und einer Meiner Füße begann sich zu bewegen und zu schmerzen. Ich wusste nicht, was Ich ihm sagen sollte- „Geh weg“ – denn Ich kann ihn ja nicht verletzen. Aber Ich sagte: „Was ist los, wo warst du, was hast du getan?“ So erkannte er es und ging und es wurde wirklich besser. Nähe hat auch einen Effekt denke Ich, denn wenn ein Mann oder eine Frau wie dieser mit allen Problemen in Meine nähere Aufmerksamkeit kommt, dann muss Ich das Kreuz auf mich nehmen. So ist es nun einmal. Es sollte ein ganz einfaches Verständnis dafür da sein, „Warum sind wir in Sahaja Yoga?“ Wir sind in Sahaja Yoga um aufzusteigen, um höher und höher zu gehen, so wie ihr gestern gesungen habt. Es war gestern sehr unterhaltsam, wie ihr über eure Ambitionen gesprochen habt, immer höher aufzusteigen. Es war wirklich sehr erfreulich, kein Zweifel. Aber was tun wir dafür, was probieren wir aus? Wir müssen ernsthaft darüber nachdenken, „Meditieren wir? Tun wir alle irgendetwas, um andere zu erheben?“ Besonders Frauen tun nicht viel in dieser Richtung, was sehr schlecht ist, denn ihr seid die Mütter. Ihr müsst alle hinaus gehen und anderen Realisation geben. Aber Männer sind diesbezüglich aktiver und Frauen nicht. Es funktioniert also andersherum: auf der einen Seite sind die Männer sehr aktiv, meditieren aber nicht. Die Frauen meditieren und die Männer machen die äußere Arbeit. Es ist eine Art Arbeitsteilung, ihr meditiert zu Hause und wir gehen hinaus. Das wird nicht funktionieren.

Man muss also meditieren und man muss auch hinaus gehen und Sahaja Yoga verbreiten. Beides muss getan werden. Angenommen ihr meditiert, verbreitet aber Sahaja Yoga nicht, dann werdet ihr niemals aufsteigen. Denn diese Kundalini ist eine einfühlsame Frau, sie ist sehr einfühlsam. Sie denkt: „Warum sollte ich sie zu einer Heiligen machen? Was nutzt das?“
Sahaja Yoga ist nicht individualistisch, es ist nicht dafür da, dass eine Person ein Heiliger wird und irgendwo sitzt, das ist es nicht. Es ist nicht für eine Person gedacht, für dich selbst, es ist nicht individualistisch. Es ist ein kollektives Geschehen. Wenn ihr also die Kollektivität nicht unterstützt, sagt die Kundalini, in Ordnung. Es ist wie in unserem Körper, wenn ein Organ sagt, ich bin in Ordnung, ich werde nicht mehr funktionieren, oder wenn eine Zelle sagt, ich werde nicht mehr wachsen, es ist gut wie ich bin, warum sollte ich mich um den ganzen Körper kümmern`? Es würde nicht funktionieren. Es ist ein lebendiger Organismus, das habe Ich euch hundert Mal gesagt. Wenn es ein lebendiger Organismus ist, dann muss er wachsen und absorbieren.

Um Energie zu haben müsst ihr meditieren und wachsen. Wenn ihr nicht wachst, seid ihr fertig, dann seid ihr kein Sahaja Yogi mehr. Ich würde jemanden, der nicht einmal einer Person die Realisation gegeben haben, nicht als Sahaja Yogi bezeichnen. Er kann kein Sahaja Yogi sein, ein Sahaja Yogi muss anderen die Realisation geben. Neben anderen Aktivitäten sollte die Hauptaktivität sein, wie wir anderen die Realisation geben können. Bevor wir uns nicht tatsächlich dieser Seite des Lebens widmen, können wir niemals, niemals in Sahaja Yoga wachsen.

Nehmt zum Beispiel mich. Mir geht`s gut, Ich bin vollständig, Ich habe kein Problem. Aber warum hab ich so hart zugearbeitet und wollte so viele Sahaja Yogis, warum? Was steckt dahinter? Ich muss nicht mehr wachsen, ich bin schon mehr als ausgewachsen. Ich muss das nicht tun, also warum? Was ist der Grund? Der Grund ist folgender, der Grund ist die Liebe. Ich habe so viel Liebe, dass Ich sie kanalisieren muss. Wenn Ich das nicht tue, leide ich. Ich kann nicht Mich selbst lieben, also muss diese Liebe verbreitet werden. Dafür brauche Ich euch, die diese Liebe zu anderen bringen können und sie glücklich machen können. Das ist wie eine Vision von Mir und es wurde für diese besondere Zeit von vielen Leuten versprochen, von vielen Heiligen, und es ist auch so offensichtlich, dass ihr alle für diese Sache speziell ausgesucht wurdet.

In wieweit ihr eure Wichtigkeit versteht ist etwas anderes. Ihr macht es für eure Emanzipation, in Ordnung, ihr meditiert. Aber wenn ihr die Liebe nicht kanalisiert, diese Göttliche Liebe, was nutzt es dann? Angenommen, ich habe etwas gut repariert, ich reparierte dieses Mikrofon, bringe es in Ordnung und alles, aber dann spreche ich nicht, wozu habe Ich es dann? Genauso ist es mit euch. Es gibt Leute, die arbeiten sehr hart, stehen um vier Uhr auf, baden, setzten sich zur Meditation, in der Nacht setzten sie sich wieder zur Meditation. Aber sie gehen niemals hinaus, sprechen nicht mit anderen, sie verbreiten Sahaja Yoga nicht. Sie geben anderen keine Göttliche Liebe weiter. Wie kann also dieses große Problem der Welt, dass sie keine Liebe hat, gelöst werden? Sie hat niemals Göttliche Liebe gekannt. Man muss es ihnen geben, sie müssen die Göttliche Liebe fühlen, diese Kraft der Adi Shakti. Sie müssen sie kennen, ansonsten ward ihr selbstsüchtig würde ich sagen, dass ihr euch damit eine schöne Zeit gemacht habt und es nicht an andere weiter gegeben habt. Das ist es, warum Sahaja Yoga manchmal nicht funktioniert, um eine ordentlich balancierte Persönlichkeit aus einem Menschen zu machen.

Manche Leute sind so: Angenommen, ein Sahaja Yogi hat eine Sahaja Yogini geheiratet, dann ist mein Wunsch, dass sie ein völliges gegenseitiges Verständnis entwickeln sollten, Liebe zu einander empfinden, aber auch Liebe zu Sahaja Yoga und für andere. Das ist der einzige Grund, womit wir Heirat in Sahaja Yoga rechtfertigen können, warum sollten sie sonst heiraten? Aber es passiert nicht in dieser Weise. Was passiert ist, dass sie entweder streiten sobald sie verheiratet sind und um die Scheidung bitten, denn in Sahaja Yoga ist es so leicht, verheiratet zu werden. Wenn das nicht passiert, dann wollen sie ihre eigene Familie haben, ihre eigenen Häuser, sie werden wieder sehr kleinlich, sehr, sehr kleinlich, sehr begrenzt. Seid ihr dafür zu Sahaja Yoga gekommen? Ihr müsst euch euerer Verantwortung bewusst werden. Schaut auf diese Mutter Erde, wie sie ihre Verantwortung anerkennt. Sie ist aus nichts als Erden und Schlamm gemacht, aber schaut sie an, wie bewusst sie ist, wie genau sie ist, wie sie es ausarbeitet, wie aufmerksam sie ist, wie vorsichtig. Während ihr, die ihr so sehr mit allem gesegnet wurdet, denkt ihr daran, es anderen weiter zu geben?

Das Christentum, was auch immer das Problem damit war, aber es verbreitete sich mit zwölf Jüngern, obwohl ich sagen muss, dass es kein guter Job war. Der Islam, der auch kein guter Job war, hat sich auch ausgebreitet. All diese schlechten Jobs haben sich so stark verbreitet, warum also der gute Job von Sahaja Yoga nicht? Es muss sich verbreiten, es muss an die verschiedenen Orte gelangen. Versucht es und findet heraus, wo ihr darüber sprechen könnt und anderen Gutes tun könnt und ihnen helfen könnt, über dieses übliche Leben in Missmut, Unglück und Zerstörung hinaus zu wachsen.

Die Zeit ist sehr kurz, und Ich glaube, wenn ihr euch die Zeit anschaut, ist die Geschwindigkeit, mit der wir fortschreiten, nicht in Ordnung.
Wir müssen viel schneller sein, wir müssen viel mehr voran schreiten und wir müssen viel mehr Sahaja Yogis erschaffen mit Hilfe unserer ständigen, sehr intensiven Anstrengung. Aber für uns ist es eine Nebensache, es geht nebenbei. Sahaja Yoga geht nebenbei und das ist es, warum wir in unserer Verantwortung versagen. Wir müssen von Mutter Erde lernen. Ihr sagt vielleicht, „Shri Mataji, wir können wir sein wie Du? Du bist schließlich Adi Shakti.“ Viele Leute sagen das. „Du bist Adi Shakti, also kannst Du mit einem Finger alle Dinge bewegen.“ Aber warum sollte Ich? Warum sollte Ich? Welche Notwendigkeit hat das? In dieser Widerspiegelung also, dass ihr ICH seid, dass Mutter Erde ICH ist, in dieser wunderschönen Schöpfung in eurem Inneren müsst ihr sehr sensibel für die Nöte der Welt werden. Was ist es, das die Welt braucht?

Wenn ihr heute versagt, wird das Alles für immer versagen!

Es werden nur sehr wenige ankommen. Für euch ist es also notwendig, Sahaja Yoga zu verbreiten, denn diese Liebe ist nicht nur für euch allein, sie darf nicht nur von euch genossen werden, sondern muss von so vielen wie möglich auf der ganzen Welt genossen werden!

Also müssen wir, als die Kinder der Adi Shakti, heute beschließen, hinaus zu gehen, überall hin zu gehen, in alle Ecken; wir müssen rufen und wir müssen es laut verkünden, in welcher Zeit wir leben und welche Verantwortung wir als Sahaja Yogis haben! Es muss einen Grund geben, warum ihr hier seid! Zu Beginn haben mich viele Sahaja Yogis gefragt: „Mutter, war ich dieser oder jener im letzten Leben? War ich Shivaji?“ Ich sagte: „Was nutzt es, du könntest alles gewesen sein, aber was du jetzt bist, ist viel höher!“ Versucht das zu verstehen! Ihr seid vielleicht Napoleon, ihr seid vielleicht einer der Könige, oder die Königin von irgendwo. Ja und? Was haben sie getan? Haben sie jemandem die Kundalini gehoben? Hatten sie irgendwelche Kräfte? Sogar die Anhänger Christus, oder sogar die Anhänger von Mohammed, sie alle, was haben sie getan? Haben sie irgendetwas von der Kundalini verstanden? Hatten sie die Liebe für andere, ihnen Realisation zu geben? Es gab Sufis – sie gaben nie jemandem Realisation. Es gab so viele Heilige, die niemals irgendjemandem Realisation gaben. Mohammed gab niemandem Realisation. Gautam Buddha gab niemandem Realisation, denkt darüber nach! Christus gab niemandem Realisation. Niemand, Krishna tat es nicht, Rama tat es nicht, niemand – aber ihr könnt es tun! Ihr könnt das tun und ihr wisst alles über die Kundalini. Das ist eine großartige Sache, denn ihr seid Kinder der Adi Shakti. Ihr seid hier und eure Muter ist hier. Für mich ist es ein sehr, sehr großes Glück, dass ihr hier seid. Ich bin sehr stolz auf euch aber wieder und wieder muss ich euch sagen, dass die Arbeit viel schneller getan werden muss! Wir müssen schneller voran kommen und mehr Leute zu Sahaja Yoga bringen. Es ist sehr, sehr schwer für mich, etwas zu erzwingen, das entspricht nicht meinem Wesen, wie ihr wisst. Ich kann nicht launisch werden und nicht ärgerlich und ich kann euch nichts aufzwingen, aber wenn ihr versagt, dann ist das einzige, was passiert, dass ihr mich völlig im Stich gelassen habt! Genau das heißt es, nicht weniger als das. Und wenn ihr das nicht wollt, dann würde ich euch bitten, dass ihr heute alle einen Eid schwört, dass ihr Sahaja Yoga verbreiten werdet, dass ihr über Sahaja Yoga sprechen werdet und euch in Sahaja Yoga auskennen werdet. Es gibt viele, die gar nichts wissen. Das ist tatsächlich überraschend, sie sind Sahaja Yogis und wissen überhaupt nichts. Und macht mir keine Probleme wie zum Beispiel mit der Ehe: Wir können nicht mit der Ehefrau leben, wir können nicht mit dem Ehemann leben. Die Leute machen mir alle möglichen unsinnigen Probleme in Sahaja Yoga. Seid ihr hier, um Probleme zu machen oder um die Probleme anderer zu beseitigen?

Also im Gesamten gesehen sind wir ganz gut unterwegs muss ich sagen, aber das ist noch nicht das Ende, wir müssen schneller arbeiten, mit mehr Enthusiasmus und voller Freude. Ihr wisst gar nicht, welche Freude ihr bekommt, wenn ihr jemandem Realisation gebt. Das ist ein so erfreulicher Moment, wenn ihr jemandem Realisation gebt! Versucht es einfach, macht es einmal und ihr werdet es genießen und dann wollt ihr mehr und mehr und mehr davon. Wenn man in Sahaja Yoga ist dann verändern sich die Wünsche alle zu dem einen Sehnen: Mein Gott, diese Mann dort hat noch nicht die Realisation! Soll ich ihn rufen und ihm die Realisation geben? Auf der Strasse möchtet ihr rufen: „Kommt alle her, kommt her, ich möchte euch etwas geben!“ und ihr lasst sie sich niedersetzen und werdet Realisation geben! Das wird euer Stil sein, wie verrückt, werdet ihr sagen: „Oh nein, schau, dieser Mann hat noch nicht die Realisation bekommen, geben wir sie ihm!“ Ihr werdet zu den Kirchen gehen müssen, ihr werdet zu den Universitäten gehen müssen, ihr müsst zu all den Vereinigungen gehen, wo sie keine Idee haben, was sie erreichen können. Und sagt es ihnen ohne Scheu, ohne Angst. Ihr könnt mit ihnen reden und ihr solltet es ihnen sagen: „Wir sind hier, um euch zu helfen. Wir sind nicht um unseres Willens hier, sondern um euretwillen. Hört uns zu!“ Und ich bin sicher, sehr sicher, dass die Kundalini in euch sehr glücklich sein wird. Sie ist nicht glücklich, seht ihr, sie ist nicht glücklich über Leute, die sie nicht vollständig nutzen. Sie wird also sehr glücklich sein, euch zu helfen und das Notwendige für die Emanzipation der ganzen Welt zu tun.

Möge Gott euch segnen!