Shri Krishna Puja, Freedom Without Wisdom Is Dangerous

New York City (United States)


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Shri Krishna Puja. New York (USA), 8 June 1997

Wir haben beschlossen, im Land von Shri Krishna ein Shri Krishna Puja zu feiern. Obwohl Amerika das Land von Shri Krishna ist, fragen mich die Leute, warum die Amerikaner nicht spirituell orientiert sind. Wie ist es möglich, daß sie sich in alle Variationen von falschen Lehren involvieren, die nicht zur Wahrheit führen. Warum fehlt es den Amerikaneren an der Wachsamkeit, die notwendig ist, um die Wahrheit und den richtigen Weg erkennen zu können?

Wie ihr wißt, hat Shri Krishna mindestens 2000 Jahre nach Shri Rama gelebt. Shri Rama schuf eine Menge Anhänger, welche den Menschen den Weg zum Aufstieg vorlebten. Alles arbeitet der jeweiligen Zeit entsprechend aus. Nach Shri Rama wurden die Menschen extrem diszipliniert und starr in ihrer Lebensweise und verloren somit den Pfad, der sie zur Wahrheit führte. Sie verließen oder mißhandelten ihre Frauen und taten alles mögliche im Namen von Shri Rama. Es ist eben so, daß Menschen immer die falschen Wege gehen. Sie ignorierten völlig die Seite von Shri Rama, in welcher er nach seiner Frau “Sitajiì suchte, und dabei mit dem fürchterlichen Rakshasa Ravana kämpfte, um sie zurück zu bekommen. Diese Seite von ihm haben die Leute nie gesehen! Sie sahen nur die eine Seite, wenn sich die Frau bei dem einen oder anderen feierlichen Anlaß verspätete war er sehr verärgert, tadelte sie und warf sie aus dem Haus und dergleichen. Diese Verhaltensweise der Menschen war der Grund für Shri Krishnas Ankunft.

Inkarnationen kommen immer eine nach der anderen, um sich selbst zu korrigieren. Nachdem Shri Krishna herausgefunden hatte, daß die Menschen die andere Seite des Egos benützten und sich auf Grund dessen sehr mächtig fühlten und glaubten ihre Frauen verurteilen zu können wie es ihnen beliebte, kam Shri Krishna mit einem Ablenkungsmanöver, oder ich sollte sagen, mit einer anderen Lebensphilosophie. Er sprach von Freiheit, vom sich gehenlassen und der Lebensfreude im allgemeinen. Radha ist die Quelle der Freude. “Raì bedeutet die Energie und “dhaì ist diejenige, welche die Energie stützt und trägt. Sie war die Quelle der Freude und es war seine Idee, das Leben zu genießen und zwar von innen. Deshalb sagte er:ì Ihr solltet Freude am Leben haben und ihr braucht “rasì womit ihr euch an Gruppentänzen und eurer Freiheit erfreuen könnt.

Daraufhin glaubten die Leute, sie könnten Leben wie sie wollten, tun und lassen, was sie wollten, vorallen in Amerika! Sie verstanden unter Freiheit und Lebensfreude eine Art von “sich gehenlassenì, eine gewisse Zügellosigkeit, welche jeglicher Disziplin und jeglichen Halt entbehrt. Man kann sich demnach acht oder 10 mal scheiden lassen und dgl.. Diese Art zu leben hat schon vor vielen Jahren begonnen, aber in Amerika ist sie wahrlich zur vollen Blüte gekommen. Das Erblühen dieser “Kulturì hat eine Stufe erreicht, welche das “Familiensystemì und die damit verbundene Freude, in Frage stellt.
Adi Shakti schuf allen voran Shri Ganesha. Shri Ganesha ist die Quelle der Weisheit. Er ist die Quelle von “auspiciousnessì und er ist das Kind. Er ist das ewige Kind. Diese völlige Zügellosigkeit ist extrem destruktiv, wenn die Weisheit fehlt. Weisheit ist das Allererste, was er in uns etablieren will. Wir aber beginnen einen Lebenswandel, eine Theorie ohne dabei die Weisheit zu entwickeln! Am allerschlimmsten war es aber, als die sogenannte Freiheit zum Maßstab unseres Lebens wurde. Die Menschen wurden unsagbar dominant und egoistisch. Wenn man jemanden darauf anspricht, warum er dies oder jenes macht, lautet die Antwort immer: “ Was ist falsch daran, warum sollte ich nicht!ì Ich sage es ist falsch, weil es nicht “auspiciousì ist! Man kann sagen, daß so eine Reaktion nur von Leuten ohne Gehirn kommen kann. “Kopflose Menschen!ì Kopflos heißt in dem Fall, ohne Weisheit, denn die Kraft des Gehirns ist die Weisheit! Man könnte sagen, daß das Leben einen destruktiven Pfad einschlug. Man könnte sagen, daß es sich dabei um einen Pfad ohne Wiederkehr handelt! Jede Art von Glauben wurde als ein Segen angenommen, keiner hat auch nur im geringsten daran gedacht, wie falsch er ist. Nicht einmal die Tiere verhalten sich so.

Dazu kam noch die Absurdität des Alkoholkonsums. Ich weiß nicht wie der Alkohol entdeckt wurde. Es war aber vor langer, langer Zeit. Aber es wird gesagt, daß er durch die “Mantanaì entstand, d. h. durch das Aufwühlen, das Durchrütteln des Ozeans von den Suras, Asuras, Rakshasas und den Devas. Es handelt sich dabei wohl um eine List, wodurch man diese Rakshasas betrunken machte, damit man an den “Umbaì, den Krug voll Amruta, voll Ambrosia gelangen konnte. Auf diese Weise machte man die Rakshasas betrunken und die Devas konnten somit an den ihnen zustehenden Ambrosia gelangen. Das könnte einer der Gründe gewesen sein, warum man den Alkohol unter den anderen 14 Dingen die aus dem Ozean entstanden sind, erschaffen hat. Es war die Entstehung von gegensätzlichen Qualitäten.

Was dann noch erschaffen wurde, waren die Prostituierten. Man könnte fragen, warum die Prostituierten aus der Mantana entstanden. Es ist deswegen, weil ihr nun euren freien Willen bekommen habt. Ihr seid frei zu entscheiden, ob ihr ein würdiges, heiliges, göttliches Leben führen wollt, oder ein destruktives. Da euer freier Wille respektiert werden mußte, entstanden diese Gegensätze von gut und schlecht. Sie waren sehr notwendig für das Wachstum des menschlichen Bewußtseins. Wie ihr wißt haben die Tiere keinen freien Willen, deshalb war es sehr wichtig des Menschen freien Willen des Menschen zu respektieren. Eine Schlange wird immer eine Schlange bleiben und sich demnach verhalten, genauso ein Skorpion und ein Löwe. Sie leben ihre eigenen Qualitäten, und man könnte nie erwarten, das sich ein Tier die Qualitäten eines anderen aneignet. Wir sind alle durch diese verschiedenen Stadien der Tierwelt hindurch gegangen und sind nun auf der Ebene des Menschen angelangt und haben somit unseren freien Willen bekommen. Man könnte die Frage stellen, warum wir unseren freien Willen bekommen haben, denn es wird ja alles hinterfragt! Wozu braucht man den freien Willen? Wie ich euch schon sagte, lernt ihr in der Schule, 2+2=4 und ihr müßt es auswendig lernen. Aber nachdem ihr langsam erwachsen werdet und wenn ihr dann ins Gymnasium geht, ist es euch überlassen, selbständig zu denken. Auf dieselbe Weise wurde euer Bewußtsein auf eine Stufe gebracht, auf welcher ihr euren freien Willen “weiseì einsetzen könnt!

Dazu sind Versuchungen notwendig. Wie könnte man sonst feststellen, ob ein Mensch blind ist oder nicht! Nehmen wir an, ihr fragt einen Blinden, ob das Gewächs vor ihm eine Blume ist? Nachdem er sie angefaßt hat könnte er sagen: Nein, es ist eine Biene! Also muß man ihm das Augenlicht geben, um sehen zu können. Aber wenn er nun das Augenlicht bekommen hat, läuft er amok! Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, und was gut für ihn ist. Also wählte er alles, was ganz und gar nicht gut für ihn war, ja im Gegenteil, er wählte alles was zu seinem Nachteil für sein Weiterkommen, für sein Wachstum war. So verhielt es sich auch mit dem Trinken. Ihr habt zu trinken begonnen und seit dadurch hemmungslos geworden. Ich habe gehört, daß man durch Trunkenheit sogar das Verwandschaftsverhältnis zwischen Bruder und Schwester, ja sogar Müttern mißachtet. Viele Betrunkene sagten mir, daß es in diesem Land merkwürdige, zweifelhafte Beziehungen gäbe, solche, die unverständlich sind! Durch das Trinken aller dieser alkoholischen Getränke werden sie unfähig, den Unterschied zwischen ihren Schwestern, Müttern und Ehefrauen zu erkennen. Auch in Indien gibt es allerhand Unfug. Sie mißhandeln ihre Schwestern, Mütter oder Ehefrauen. Auch umgekehrte Fälle gibt es. Aber hier in Amerika ist es keine Frage der Mißhandlung, sondern der Liebe, aber eine abartige, pervertierte Art von Liebe. Seht euch die Reaktion von zwei Ländern an.
Dieses Verhaltensmuster ist gewachsen und heute sehen wir ein Land namens Amerika im totalen Kaos.

Wenn die Freiheit im Menschen ohne jeden Funken Weisheit wächst, entsteht ein furchtbares Ego. When “auspiciousnessì aufgegeben wird schläft Shri Ganesha und Jesus Christus, der die Inkarnation von Shri Ganesha ist, kümmert sich auch nicht mehr. Somit ist die Herrschaft von Christus beendet. Das was regiert ist das Ego, jenes Ego, welches sich frei fühlt, aber gefangen ist von unzähligen, gräßlichen Feinden jeglicher Art. Shri Krishna sagte zu seiner Zeit, daß der gefährlichste Feind der Menscheit der Zorn ist. Ich aber denke, daß in diesen modernen Zeiten die Habgier und die Eifersucht die ärgsten Feinde der Menschheit sind. Habgier hat heutzutage keinerlei Bedeutung mehr. Ich meine, was kann man zu einer Person sagen, die 3000 Paar Schuhe besitzt? Das ist verrückt! Gier presentiert sich heutzutage auf die unterschiedlichste Art und Weise. Niemand kann das Verhalten der Menschen in diesen Zeiten deuten. Ich kenne jemanden der 5ooo Puppen besitzt. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie mit diesen Puppen macht! So ist es in allen Ländern, wenn auch am allerärgsten in Amerika. Man kann es kritische Verbraucherhaltung oder dergleichen nennen. Eure fehlgeleitete Wirtschaftspolitik hat keinerlei Verständnis für die Menschen. Wie auch immer man es dreht und wendet, sie handelt weder wohlwollend jenen gegenüber die sich zu den Reichen zählen, noch denen gegenüber, die ausgebeutet werden! Was die Spiritualität anlangt, sind sie alle meilenweit vom Bereich des Göttlichen entfernt.

Der Verstand beginnt gemeinsam mit dem Ego zu arbeiten und übernimmt wie ein Komputer die Funktion, bei welcher er Wege und Methoden zur finanziellen Bereicherung ausarbeitet. habt ihr dann das Geld verdient, suggeriert euch dasselbe Ego wie ihr euch damit zerstören könnt. Jene, die Geld haben, tun alle möglichen Dinge. Ich meine damit, daß Geld nicht das Prasad von Shri Lakshmi ist. Es wird zu einer Art von Rakshasa oder Teufel, der beginnt euch aufzufressen. Es geleitet euch zu allen falschen Plätzen und vermittelt euch fürchterliche, inakzeptable Theorien. Dasselbe Ego gibt euch das Gefühl, daß ihr unfehlbar seid, und daß alle eure Handlungen perfekt sind. Aber was passiert, wenn ihr auf diesem Pfad wandelt? Ihr werdet ruhelos und könnt nicht mehr schlafen, hier beginnt das, was die Menschen im allgemeinen Stress nennen! Sogar in Indien hat dieses Problem mittlerweile um sich gegriffen. Ich möchte dazu sagen, daß man in meiner Jugend nie über Stress gesprochen hat. Es bedeutet, daß ihr beginnt euch selbst zu zerstören. Nehmen wir den Fall, ihr möchtet mit eurem Geld eine Frau verführen, ein sehr niedriges Niveau! Ihr werdet ihr nachlaufen und mit eurem Geld Dinge kaufen, bis ihr bankrott seid. Dann wird euch das heulende Elend packen. Es ist mir unverständlich, warum Filme gemacht werden, die zeigen, wie Leute dem Geld nachjagen um es sinnlos auszugeben! Der Mensch weiß sich nichts Besseres damit anzufangen. Ihr seht also, daß Geld auch den Verstand auffrist. Das andere Extrem ist der Geiz wenn es ums Geld geht. Vom Geiz befallene Menschen werden so gierig, daß sie ihr Geld unter wenigstens sieben Schloß und Riegel aufbewaren.

Betrachtet den Zustand der Welt! Es gibt Menschen, die sehr leiden müssen und enorme Probleme wälzen. Warum kann man ihnen nicht helfen? Daraus ergeben sich wiederum Handelsvertreter, wie z.B. die Schweizer Banken. Die Schweizer Banken sind nichts anderes als das Ergebnis unserer Habgier! Wenn wir nämlich soviel Geld anhäufen und dann nicht mehr wissen, was wir damit anfangen sollten, legen wir es auf ein Schweizer Konto. Die Schweizer Banken werden es bewachen. Geizige Leute fallen in eine andere Kategory von Verrückten. Sie entbehren jeglichen Selbtsrespekt und jegliche Selbstachtung. ‹berlegt doch einmal, eine 80-90 jährige Frau geht zu einem dieser Twisttanzveranstaltungen wie ich euch schon sagte. Sie glauben, sie können durch ihr Vermögen, mit den jungen Leuten auf diese Weise konkurieren. Wer Vermögen besitzt, und es ehrlich erworben hat, sollte es einem guten Zweck zur Verfügung stellen, um dadurch das Gute zu propagieren. Geld selbst repräsentiert etwas Böses, ähnlich wie Gift, denn entweder geben es die Leute wie verrückt aus, oder sie hörten es wie wahnsinnig! Es scheint die Menschen zu versklaven und durch diese Sklaverei verkommen sie mehr und mehr.

Ich habe die Leute bei ihren Gesprächen beobachtet. Zuerst begreift man nicht warum sie so sprechen, bis man mitbekommt, daß sie über ein Bankkonto verfügen. Jemand, der kein Bankkonto besitzt spricht nicht so. Ich möchte betonen, daß dieses Land (Amerika)von Geld überschwemmt ist. Geldtransaktionen, Kombinationen und Permutationen jeder Art, was immer man mit Geld machen kann wird hier angeboten und gemacht, weil Shri Krishna Kubera ist, was bedeutet, daß er der Gott des Wohlstandes ist. Er ist aber auch ein sehr schelmischer, schadenfroher Gott. Ihr könnt es deutlich in Amerika, dem Land von Shri Krishna sehen. Auf der einen Seite ist es von Geld überflutet, auf der anderen passieren dort schreckliche Dinge, schlimmer als sonstwo auf der ganzen Welt. Ich meine, daß niemand die Amerikaner an Dummheit, Unanständigkeit und Ausbeutung übertreffen kann. Das ist der Fluch des Geldes, der über der Menschheit lastet. Es muß verstanden werden, daß die uneingeschränkte Freiheit ohne Weisheit daß gefährlichste ist was den Menschen passieren kann. Wenn man über keinerlei Weisheit verfügt, ist es besser nicht frei zu sein, denn Gott weiß, wozu ihr imstande seid, wenn es euch an Weisheit fehlt.

Ich habe gesehen und gehört, daß es hier sogar Frauen gibt, die ihre Kinder töten. Diese Geldorientiertheit trocknet euch derart aus, daß weder Liebe, noch Gefühle in euch vorhanden sind. Stellt euch bloß vor, man macht nicht einmal Halt vor dem Töten kleiner Kinder. Hier töten die Leute sogar nur aus einer Laune heraus.

Geld ist auch dafür verantwortlich, daß Klassenunterschiede entstehen. Manche sind sehr reich, andere wiederum sehr arm. Die Armen lehnen sich gegen die Reichen auf, weil sie nicht akzeptieren können, daß manche in einem solchen ‹berfluß leben, sie empfinden es beinah kriminell und finden nichts Falsches daran, die Reichen zu berauben und ihr Geld für sich zu verwenden.Aber dasselbe Geld kann sie auch zerstören. Das Aneignen von Geld durch Gewalt in Form von ausrauben oder ähnlichen Delikten wird euch keinerlei Segnen bringen.

Welchen Zweck hat nun Reichtum? Leute, welche Shri Krishna verehren, sollten dies wissen. Shri Krishna beobachtete während er unter uns weilte, daß jene Menschen, die Buttermilch und Butter erzeugten, alle ihre Erzeugnisse nach Mathura schleppten, in das Königreich dieses gräßlichen König Kamsas. Sie versorgten damit alle seine Soldaten. Shri Krishna wollte nicht, daß sie das tun, denn sie wurden in Kamsas Königreich viel besser dafür bezahlt, und die Frauen begannen geldgierig zu werden. Anstatt die Milchprodukte ihren eigenen Familien zuzuführen, schleppten sie alles nach Mathura, um Geld zu machen.

Shri Krishna warf Steine auf die Milchkrüge um sie zu zerstören, damit sie nicht den Soldaten von Kamsa zugute kamen. Das müssen wir daraus lernen! Wenn wir überschüssiges Vermögen haben, sollten wir gut darüber nachdenken, wie wir es am freudebringendsten verwenden können, wie wir es mit den richtigen Leuten teilen können. Ich meine damit nicht, daß wir damit ihre Zeche bezahlen, sondern sie tatkräftig unterstützen, wenn sie in Not oder was auch immer sind. Eigentlich sollte ein Anhänger von Shri Krishna ein in sich ruhender, zufriedener Mensch sein. Seht euch sein Leben an, wie selbstzufrieden er war!
Jede seiner Episoden deutet darauf hin, daß er total mit sich im Reinen war. Nehmen wir Arjunas Beispiel, er fragte Shri Krishna:ì Warum lenkst du nicht unseren Wagen und kämpfst mit uns!ì In diesen modernen Zeiten ist das Leben ein einziger Wettkampf. Wenn ihr die verschiedenen Rassen beobachtet, liegt ihnen nur daran zu gewinnen, um eine übergeordnete Position zu erlangen. Alle Spitzenpolitiker wollen ihre Gegenspieler diskreditieren, um selber an die Macht zu kommen. Was aber war Shri Krishnas Antwort zu Arjuna? Er sagte:ì Ich werde euer Wagenlenker sein, aber nicht meine Waffen gegen jemanden einsetzen!ì Es gibt niemanden heutzutage, der so reagieren würde. Manche Leute würden heutzutage niemals sagen: “ Einverstanden, Du besteigst den Thron, ich überlasse ihn dirì! Es ist sehr schwierig einer Person zu begegnen, welche reagieren würde wie Shri Krishna! Egal ob er der Wagenlenker ist, oder ob er Arjuna persönlich ist, er wußte, er war in jedem Fall der Kapitän der ganzen Sache. Er wußte wer er war, wozu also wäre es notwendig gewesen, zu diesem oder zu jenem zu werden.

Heutzutage ist es von größter Wichtigkeit “jemandì zu werden und dafür wird unentwegt gekämft. Manche wollen es zum Ministerpräsidenten bringen, ich weiß, daß dies daß erstrebenswerteste zu sein scheint, und manche wollen den Ministerpräsidenten zu Fall bringen. Das geht vom Kanzleidieser aufwärts, jeder will höher und höher klettern. Auch das ist eine Art von subtiler Gier, die unseren Verstand beschäftigt. Sogar in Sahaja Yoga habe ich beobachtet, daß es einen argen Kampf um die Stellung des “Leadersì gab. Das hat sich beruhigt, sie sind nun viel besser. Das Ganze ist ein Mythos, nur ein Mythos, aber sie haben darum gekämpft! Die diversen Gruppen haben unentwegt Briefe geschrieben, eine Gruppierung gegen die andere, ich konnte dazu nur lachen! Die sogenannte “Führungì ist ein Witz, es liegt keinerlei Wahrheit darinn! Sie haben es aber trotzdem ich sie darauf hingewiesen habe, nicht verstanden! Allmählich haben sie begriffen worum es geht und nun ist es schon viel besser. Dem zugrunde liegt die Gier! Der Fehler von Shri Krishna war, daß er den Zorn als ärgsten Feind der Menschheit angeführt hat und nicht die Gier(Habgier,Machtgier).

Eigentlich wissen diese Inkarnationen sehr wenig über die Menschen. Sie können nicht ermessen, wozu sie imstande sind, dasselbe gilt auch für mich! Sie sind völlig arglos was die Menschen anbelangt, wofür sie gut sind und wie sie reagieren werden. Die Menschen sind so scharfsinnig, daß sie all das was schlecht für sie ist aufgreifen und das Gute übersehen werden. Shri Rama versuchte ihnen etwas beizubringen und dann Shri Krishna, – ohne Erfolg! Danach kam Jesus Christus. Heutzutage sind jene die leiden die feurigsten Anhänger von Christus. Sie besitzen keinerlei Weisheit. Sie sind verrückt! Wenn man ihre Broschüren liest und sich über ihre Organisationen informiert ist man verblüfft! Wie können sie sich nur Anhänger von Jesus Christus nennen? Sie haben keinesfalls ein Anrecht auf Jesus Christus, denn sie wissen nichts über ihn.

Zuerst einmal ist das Wissen über Jesus und dann das in sich manifestieren seiner Qualitäten unmöglich zu verstehen, sollte ich sagen! Manche werden sich fragen, warum er in eine arme Familie hineingeboren wurde? Manche glauben, daß er in eine Familie wie Mr. Ford (ehem.Präsident) hätte geboren werden sollen. Kritik und das Suchen von Fehlern scheint alles was noch geblieben ist,
weil ihr sonst nichts mehr tun könnt! Sie kreiden ihm sogar an, daß er sich kreuzigen ließ! Er hat nicht euch gekreuzigt, er hätte aber euch kreuzigen sollen. Er kreuzigte sich selbst, das war sein Fehler!

Es ist auch für Menschen schwierig Inkarnationen zu verstehen, weil sie nebeneinander gestellt und doch grundverschieden sind. Inkarnationen sind da um die Menschen zu lenken, um ihnen zu sagen, was sie tun sollten. Aber die Menschen mißverstehen andauernd, es ist absurd! In Chicago zum Beispiel habe ich, wie ihr wißt, den Führer der Hare Ramas getroffen. Für mich war er eines der vielen Puzzels. Es war sehr kalt und er war nur mit einem dünnen Dhoti(ind. Kleidungsstück für Männer)bekleidet und er stand vor Kälte zitternd vor mir. Ich fragte ihn: “Sir, warum tragen sie so ein dünnes Dhoti, es tut mir leid, wenn sie so frierenì? Er sagte: “ Mein Guru sagte mir, ich sollte ein dünnes Dhoti tragen, um in den Himmel zu gelangen, um meinen Aufstieg zu ermöglichenì! Ich fragte ihn, ob er ihm das wirklich gesagt hätte, denn Shri Krishna hat niemals ein dünnes Dhoti getragen! Seine Antwort war: “ Ich bin aber nicht Shri Krishnaì! Man sieht, wie der menschliche Verstand auszuweichen versucht. Außerdem hat er einen kahlgeschorenen Kopf mit einem langen Pferdeschwanz am Hinterkopf. Meine Frage, warum er einen kahlgeschorenen Kopf hätte, beantwortete er abermals wie vorhin. Er sagte, daß sein Guru im aufgetragen hätte seinen Kopf zu rasieren, wenn er in den Himmel kommen möchte! Ich machte ihn wiederum darauf aufmerksam, daß Shri Krishna nicht kahlgeschoren war! Er sagte: “ Ich weiß, aber Shri Krishna war eine Inkarnation, ich aber muß meine Haare wegrasieren um in den Himmel zu kommen. Daraufhin erinnerte ich ihn an das was Kabira gesagt hat. Kabira sagte: “ Diese Schafe müssen jährlich zweimal geschoren werdenì! Meine Bewerkung: “Wenn alle Schafe in den Himmel kommen, wo wird da wohl Platz für dich seinì? Er hat nicht verstanden, was ich versuchte ihm zu sagen und wurde sehr ärgerlich. Er beschuldigte mich, daß ich mich über seinen Guru lächerlich machte. Ich sagte ihm, daß ich ihn nicht schlecht mache, sondern daß ich seine Mutter bin und eine Mutter hat das Recht zu fragen, was für einen Sinn es hätte einen so dünnen Dhoti zu tragen, das ist alles! Er war trotzdem sehr verärgert und ging weg. So jemand ist der Führer der Hare Rama, Hare Krishnas.

Um eine Inkarnation verstehen zu können, ist es notwendig, eine realisierte Seele zu sein. Ansonsten ist es nicht möglich! Wenn ihr ohne Fragen zu stellen eure Realisation bekommen könnt habt ihr die besten Voraussetzungen. Wenn ihr Fragen stellt seid ihr etwas schlechter daran, denn euer Verstand ist sehr aktiv und eine Person mit einem aktiven Verstand kann schwerlich darüber hinausgehen! Dieses Stadium muß jenseits des Verstandes erreicht werden. Wenn ihr wenigstens das begreifen könnt, ist, so glaube ich, meine Aufgabe erfüllt. Alle Schliche von Shri Krishna und disziplinären Methoden von Shri Rama, sowie die Lehren aller wirklichen Gurus, dienten nur dazu, um euch zum Yogis zu machen, um euch jenseits eures Verstandes zu führen! Dann seid ihr nämlich in Verbindung mit der alles durchdringenden Energie, welche euch beschützt, euch lenkt und euch immer hilfreich zur Seite steht! Ihr könnt dann in jeder Weise über Paramchaitanya verfügen!

Nehmen wir an, ich lehne es ab, die Nationalität dieses Landes anzunehmen. Daraus resultiert, daß die Regierung dieses Landes sich nicht für mich zuständig fühlt. Nehme ich sie aber an, dann muß ich auch alle möglichen Steuern und Vorschriften dieses Landes in Kauf nehmen. Macht nichts, dafür ist dieses Land somit auch für mich zuständig! Wenn nun Paramchaitanya übernimmt, ist es nur die Liebe, die absolute Liebe. Liebe, die denkt, versteht, koordiniert und mitarbeitet. Sie ist extrem mitfühlend und verläßlich. Es überrascht mich, denn sie arbeitet ohne Fehler zu machen und ohne jemals zu versagen. Ihr braucht keinerlei ƒußerungen zu machen, denn ihr seid bereits angekommen. Aber alleine das zu glauben ist eine schwere Aufgabe. Mit all den Erfahrungen, die ihr schon gemacht habt, solltet ihr überzeugt davon sein, daß ihr angelangt seid! Wenn wir sagen, sie sind etablierte Sahaja Yogis, dann bedeutet das, daß sie Eins sind und unter der Leitung von Paramchaitanya stehen. Darum geht es! Wenn ihr dieses Land retten wollt, dann müßt ihr das sein. Keine Argumente und keine Erklärungen, keine Kämpfe und keine Streiks. Es bedarf auch keiner Plakatierung, ihr seid diejenigen, die Sahaja Yoga bekannt machen werden. Wir sind nun an einem kritischen Zeitpunkt angelangt, wo jeder verstehen sollte, wie wichtig sein Leben ist. Ihr müßt zu diesen besonderen Persönlichkeiten heranreifen, die in der Lage sind, die Realität durch die göttliche Liebe zu reflektieren.
Möge Gott euch segnen