Guru Puja 2000

Nirmal Temple, Cabella Ligure (Italy)



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Guru Puja. Cabella Ligure (Italy), 23 July 2000.

Heute erfahren wir Dinge über das Guruprinzip.

Was macht einen Guru aus?

Welch große Qualitäten du immer in Dir gespeichert hast, der Guru hilft Dir sie zu entdecken, damit auch Du davon Kenntnis hast.

Alle Qualitäten sind tatsächlich in Dir angelegt. Wirklich alle.

All das Wissen, alle Spiritualität, alle Freude, alles ist in dir selbst gespeichert. Das Einzige was ein Guru bewirkt, ist, dass er versucht dir dein eigenes in dir angelegtes Wissen und deine Spiritualität bewusst zu machen . Jeder Mensch hat seinen eigenen Spirit. Du bekommst nichts mehr von außen dazu. Bevor du jedoch dieses Wissen bekommst, lebst du in Ignoranz. Du befindest dich in dieser Ignoranz und erkennst nicht diesen Schatz, der in dir verankert und Dir geschenkt wurde. So ist es die Aufgabe des Gurus dir bewusst zu machen, was und wer du bist. Das ist der erste Schritt.

Wenn dieses Erwachen in Dir beginnt und du erkennst, dass du nicht diese äußerliche Welt bist, erkennst du auch die Illusion in der du dich befindest. Und in deinem Inneren beginnst du erleuchtet zu werden.

Manche Menschen werden innerlich voll erleuchtet, manche teilweise.

Die wichtigste Aufgabe aller Religionen ist, den Menschen zu helfen sich Selbst zu erkennen.

Diese Menschen, die im Namen ihrer Religion kämpfen, solltet ihr fragen: „Hat dich deine Religion gelehrt dich selbst zu erkennen?“ Wenn dies das Ziel aller Religionen wäre, würden wir alle unser Selbst erkennen. Doch die Menschen verloren sich in Rituale und glaubten dadurch näher bei Gott zu sein. Sie leben in Ignoranz über sich selbst und Tag für Tag führen sie Dinge aus, die absolut nichts mit ihrem „Selbst“ zu tun haben. Sie gehen viele Umwege. In Ignoranz feiern sie Gebete und Pujas. Die Menschen zahlen den Religionen Geld für diese Rituale und die Religionen werden sehr reich davon, denn ihr Interesse ist nur auf ihrem Geld. Sie wollen all dein Geld haben und machen aus dir einen Narren. Sie bauen dein Ego auf. Indem sie dir schmeicheln, fällst du genau in den Ozean der Illusion. Du denkst, dass du sehr religiös und ganz verbunden mit Gott bist, was du keinesfalls bist. Um Gott zu erkennen, musst du erst dein Selbst erkennen.

Wenn du dich dann erkennst, ist dies nur der eine Teil. Die Praxis aus deinen Erfahrungen ist nicht genug. Die Erkenntnis des göttliche Wissen ist das Wichtigste. Und dein Guru schenkt Dir dieses Wissen. Nun solltest du es ordnen und dir darüber klar werden, was dein Guru dich lehrte. Ist es echt oder nicht? Oder ist es nur eine andere Illusion ?

Nun bei ihrem Aufstieg begeben sich die Menschen in viele Probleme. Speziell im Westen haben wir das Problem des Egos. Im Zustand des großen Egos denkst du besser zu sein als die Anderen und dass du besonders speziell bist. Deine eigene Ignoranz ist gefährlicher als die der Welt, weil du bei der Ignoranz der Welt die Folgen der falschen Handlungen sehen kannst. Wirst du durch deine eigene Ignoranz auch noch halbherzig und möchtest dich doch auf eine höhere Ebene begeben, so wirst du immer wieder entdecken, dass du es nur ohne Ego schaffst.

Was nun beginnt ist die Nachinnenschau. Du beginnst dir selbst zuzuschauen, was ist mit mir los, und was ist nicht in Ordnung mit mir? Wenn du dein Ego siehst wirst du anfangen es zu beobachten. Oder du bemerkst, dass etwas an dir fehlt und verkehrt ist und du beginnst dir selbst zu zuschauen. Das sollte dein ehrliches Bemühen sein. Manche Sahaja Yogis der Anfangszeit glauben großartig zu sein und sie bräuchten keine Nachinnenschau. Sie fallen nochmals in Unkenntnis ohne ihr Selbst oder ihre Selbstrealisation zu beschützen.

So halte deine nach Innenschau und betrachte, was mache ich und wie weit bin ich gekommen? Wie sehr hat sich mein Lebensstil grundsätzlich verändert? Wie weit? Zu allererst wird jemand der sehr aggressiv, aufbrausend und voll Ego ist ein sehr liebenwürdiger und angenehmer Mensch werden.

Jemand der sehr verängstigt, ängstlich und übervorsichtig ist, wird mutig. In diesem Stadium hast du keine Ängste mehr. Du bist dir sicher, du gehst auf dem richtigen Weg in die richtige Richtung und du wirst nicht leicht davon abzubringen sein. Doch immer noch kannst du höher und höher gehen und wenn du meditierst, merkst du deine Unausgeglichenheiten. Du hast deine Selbst – Verwirklichung (Selbst-Realisation) erhalten und du spürst die Segen deiner Selbst-Realisation. Deine Gesundheit verbessert sich und du erhältst so viele Segen, die man gar nicht zählen kann. Alles ist vorhanden und du möchtest immer höher gehen in deinem Wissen um Sahaja Yoga. Anfangs verstehst du zuallererst mit deiner mentalen Kapazität wie weit es stimmig ist, wie weit du Sahaja Yoga aufnehmen und verinnerlichen konntest und wie viel davon blieb.

Und wenn du dein Selbst nun erkennen kannst, begibst du dich in die Ebene deiner Hingabe. Du wirst ein angenehmer, lieber Mensch, du sprichst nicht zu viel, greifst niemanden an und bist ein Mensch in dessen Gesellschaft man sich wohlfühlt. Sehr fein und verstehend. Du hast schon verinnerlicht, wie man mit seinem Nächsten umgeht. Die Aufmerksamkeit geht von sich zum Anderen und weiß, wie man sich zu benehmen hat, wie man liebt, wie man Mitgefühl lebt, wie man seinen Nächsten liebt ohne etwas zu erwarten. Du liebst einfach, weil du dich diesem Menschen widmen möchtest und du findest ihn gut und folgst ihm. Du wirst dieser Person ganz und gar beistehen, wenn deine Liebe auch aus Hingabe besteht. Das ist reine Liebe. Hingabe besteht nur aus Liebe und diese Liebe besteht darin extrem Freude gebend zu sein und dann beginnt Bhakti, das heißt Hingabe. In dir beginnt nun ein Reinigungsprozess. Du verstehst dann all deine Fehlsteuerungen, Probleme und wie du sie überwinden kannst. Siehst du dann jemanden mit den gleichen Qualitäten und den gleichen Schwierigkeiten, versuchst du mit deiner Liebe seine Dinge zu verstehen. So versteht man einfach, hat keine Aggression und man vergibt einfach.

Realisierte Menschen vergeben einfach, ihr Umfang des Verzeihens ist riesig. Sie vertragen keine bösen Absichten gegen irgend jemanden. Sie vertragen keinen Groll gegen irgend jemanden. Sie betrachten, vergeben und vergeben. Dieses Vergeben ist, wie Ich meine, die Musik der Hingabe.

Die Meister hatten ein ungeheures Potenzial der Verzeihung. Man sieht das am besten im Leben von Christus. Die meisten Heiligen wurden gequält und man mochte sie nicht. Wie ihr wisst wurden sie auch gekreuzigt, ohne dass sie reagierten und Rache nahmen und sie machten nichts ohne Mitgefühl gerade für solch gefallene Personen: „ Oh Gott, bitte, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Die Heiligen waren extrem verzeihend. So waren Sie, diese Qualität wurde zu ihrem Wesen. Total friedvoll zu sein, das wurde ihre Natur. Sie ließen sich durch nichts stören, sie wussten, was immer geschieht, es ist Gottes Wille. Nichts kann sie zerstören und aus der Bahn bringen, denn sie genießen ihre Hingabe. Vielleicht auch die Hingabe zu ihrem Guru, aber bestimmt die Hingabe zu Gott. So schreiben sie wunderbare Dichtungen, tanzen oder singen, weil sie in sich Frieden verspüren und sich selbst genießen können. Sie fühlen sich niemals alleine, sie genießen sich selbst. Sie wissen, dass wir eins sind mit Gott und diese Segen genießen sie in vollen Zügen.

Die nächste Qualität, die sie besitzen ist, dass sie keine Künstlichkeiten mögen. Weder machen sie sich Sorgen, noch sind sie verstimmt, weder befinden sie sich in der Zukunft, noch in der Vergangenheit, sie sind in der Gegenwart. Sie sind absolut in sich still, weil sie in der Gegenwart leben. Gibt es ein Problem oder es geschieht etwas, gehen sie sofort in das gedankenfreie Bewusstsein. Das macht ihre Größe aus. Du musst diese Persönlichkeit entwickeln, um ein Meister(Guru) zu werden, nicht an irgend etwas gebunden zu sein.

Ich erzähle dir ein eigenes Beispiel :

Ich beeile mich nie und mache mir über die Zeit keine Gedanken. So sollte ich einmal nach Amerika fliegen. Plant das Göttliche für dich, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn du bist dir sicher, das Göttliche plant für dich. Warum also brauchst du dir daher Sorgen machen? So wollte ich nach Amerika fliegen und plötzlich hatte ein Kind einen Unfall. Gerade wollte ich aufstehen und losfahren, doch das Kind hatte sich seinen Arm gebrochen. Als ich das Kind betrachtete, meinte ich: „Gut, ich werde dem Kind jetzt helfen“! Die Yogis meinten: “Du hattest doch vor nach Amerika zu reisen?“. Ich antwortete: „ Natürlich, ich fahre auf alle Fälle.“ In einer halben Stunde heilte ich das Kind, und indem ich aus dem Zimmer kam, sagte ich: „ Gut, jetzt fahren wir zum Flughafen. Sie meinten: „Mutter Du bist sehr spät!“ Ich sagte, dass ich niemals zu spät wäre. „ Nun gehen wir!“. Als wir am Flughafen ankamen, war das Flugzeug in Reparatur, doch es flog ein anderes Flugzeug nach Washington statt nach New York. Ich wollte sowieso nach Washington. Stell dir vor, so arbeiten die Dinge aus, wir nennen das „Sahaja“. Es arbeitet in „Sahajer Art“ aus.

Die Wahrheit steht so fest geschrieben!

Zu allererst soll deine Hingabe deine Persönlichkeit so sehr erleuchten, dass sich die göttlichen Kräfte veranlasst fühlen dich zu geleiten. Verstehe, die göttlichen Kräfte begleiten dich immer und sie sind eine absolute Garantie für dein Wohlbefinden in alle Richtungen, in die du dich bewegen möchtest.

„Ja Mutter, Du bist sehr mächtig“ meinst du. Doch auch du kannst ebenso sehr kraftvoll werden, wenn du den göttlichen Kräften ganz hingegeben bist. Nicht nur dass du sehr kraftvoll wirst, die göttlichen Kräfte beschützen all die wichtigen Arbeiten, die du tun möchtest, sie behüten deine erforderliche Zeit und alles wird von den göttlichen Kräften für dich bereit gestellt. Durch dein Mitgefühl, das sich über andere Menschen zu Gott oder zu einer heiligen Person oder zu deinem Guru ausbreitet, erhältst du ein leichtes, unkompliziertes Leben. Du hast keine Probleme, alles wird dir aus dem Wege geräumt. Und du sorgst dich auch nicht mehr so leicht über etwas. Schließe deine Augen, meditiere und es wird ausarbeiten. Es wird so ausarbeiten, als ob es dein Wille wäre, doch solltest du nichts erzwingen wollen. Denke nicht darüber nach, wie oder was. Die göttlichen Kräfte haben die totale Übersicht und tun das Beste für dich. Sie schauen auf dein Wohlergehen, auf deine Gesundheit, einfach auf alles. Du brauchst um diese göttliche Hilfe nicht zu bitten, noch sie zu suchen, du bist einfach eine Persönlichkeit für die sich die göttlichen Kräfte verantwortlich fühlen.

Für dich haben die göttlichen Kräfte eine besondere Verantwortung übernommen und sie wissen genau, was für dich gut oder schlecht ist. Ich gebe dir ein Beispiel. Ich wusste, dass mich jemand treffen wollte und man warnte mich vor dieser Person : „Mutter, er ist ein sehr negativer Mensch, er wird eh nicht kommen.“ Alle positiven Dinge geschehen einfach, und wenn etwas Negatives geschieht, dann benütze dein Mitgefühl. Benütze dein Mitgefühl und hilf das Problem zu lösen. So löst du die eigenen Probleme und die der Anderen oder die deiner Gemeinschaft.

So du hast deine Selbst-Realisation erhalten. Ich weiß nicht, wie weit du dich schon entwickelt hast. Ich hörte Beschwerden über die Frauen, die nicht meditieren. Sie achten nicht auf sich, so sind sie keine Realisierten Seelen mehr und die Männer wollen sich von ihnen scheiden lassen, weil sie für nichts gut sind. Und manche Männer verhalten sich genau so. Um dieses Problem zu lösen brauchst du Mitgefühl, weil du deinem Lebenspartner helfen sollst, ihn auf deine meditierende Seite zu bringen. Männer sind (jobmäßig) viel beschäftigter als Frauen, jedoch sind Frauen in so vielen verschiedenen Richtungen beschäftigt. Sie schauen nach dem Wohlergehen ihrer Familie und ihrer Kinder und alles Übrige. Ihr Kopf ist auch mit modernen Dingen des Lebens beschäftigt und deshalb meditieren sie nicht. Doch ohne zu meditieren kann man nicht wachsen.

Meditation ist ein Muss. Wenn ihr glaubt, „jetzt haben wir eh die Realisation,“  ist das zu wenig. Die tägliche Meditation ist wichtig, weil durch sie deine Reinigung stattfindet. Durch diese Reinigung wird dir plötzlich Vieles klar. Du verstehst was du brauchst und was nicht. Du wirst frei von Negativitäten, die von den göttlichen Kräften vernichtet werden. Doch du musst ehrlich meditieren. Gleichzeitig merkst du, dass deine Meditation tiefer wird. Du wirst sehr, sehr tief und deine göttlichen Kräfte werden sichtbar. Wo immer du bist, die negativen Kräfte laufen vor dir weg.

Alle möglichen Probleme können gelöst werden. Was immer du machen möchtest, das wirst du erreichen. Welchen Wunsch du hast, anderen zu helfen oder sie zu unterstützen, er wird sich erfüllen. Ich erzähle euch von meiner eigenen Erfahrung.

Jeden Abend 10 Minuten, jeden Morgen 5 Minuten sollst du in Meditation sein, mit ganzer Hingabe und Freude. Ich sah Menschen mit solch einer Bhakti, solch einer Hingabe und mit Shradda, die mehr als Bhakti ist. So stark, dass Hingabe ein Teil deines Wesens wird, sie hüllt dich ganz ein. Wenn du Shradda hast, passieren Dinge wie ein Wunder. Es stimmt und ist eine Tatsache, dass manche Menschen geheilt wurden, indem sie nur an mich dachten. Das zeigt in diesem Fall nicht, dass sie Shradda in einem bestimmten Maße haben, sondern, dass sie am Weg sind Shradda zu entwickeln.

Nun wie entwickelt man Shradda, die die natürliche Erleuchtung des Spirits ist? Es gibt Menschen, die mit großer Anstrengung versuchen Shradda zu entwickeln. Man kann sie nicht durch mentale Aktivität oder irgendeine andere Aktivität entwickeln, sondern alleine durch Meditation in Stille, wie ich sie dir stets empfohlen habe. Ich erkenne sofort, ob jemand meditiert oder nicht. Man besucht mein Puja, gut, sie sprechen über Sahaja Yoga, gut, das machen sie auch um bekannt zu werden. Viele sind so. Sie gehen, um gesehen zu werden. Doch innerlich haben sie noch nicht ihr eigenes Selbst erreicht.

Ich möchte dich ermutigen auf diese Entwicklungsstufe zu kommen, dass du diese Ebene leicht durch Meditation und Introspektion erreichen kannst. Mit der Introspektion (Innenschau)bekommst du eine neue Qualität Vorgänge zu verstehen und Lösungen zu entdecken. Das ist eine weitere Qualität einer Realisierten Seele. Sie findet Lösungen deiner Schwierigkeiten. Sie kann dich beraten. So entwickelt sich eine Art Zusammengehörigkeit aus dieser Shradda. Du magst große Vorträge über Sahaja Yoga halten oder alle möglichen Dinge tun, bevor du Shradda nicht erreicht hast, kannst du nicht wachsen. Diese Shradda ist eine Art von Liebe in dir, die wie ein sanftes Feuer brennt ohne zu verbrennen, die keine Hitze abgibt, aber eine kühle, wunderbare Briese aus einem inneren Gefühl an dich versendet und dich verstehend macht. Du wirst niemals über einen Sahaja Yogi schlecht sprechen, nie. Ich höre niemals zu, erzählt mir jemand Schlechtes über einen Sahaja Yogi. Außer einem Punkt, wenn es eine kollektive Klage gibt, so bin ich etwas besorgt und spreche mit den Leadern. Kommt jemand und erzählt mir etwas Schlechtes über jemanden, empfehle ich ihm Innenschau zu halten. Über jemanden zu klagen ist ein beliebtes Spiel unter Menschen. Nie sehen sie ihre eigenen Fehler. Was nützt es die Fehler anderer zu sehen? Damit ist dir nicht geholfen. Versuche deine Fehler zu sehen, wie du sie heilen, verbessern und auflösen kannst. Es liegt in deiner eigenen Verantwortung. Wisse deine Schäden herauszufinden und wie du sie beheben kannst.

Manche Menschen sind sehr stolz auf ihre so genannten „Eigenheiten“. Sie sprechen etwa so: „Ich mag das, ich mag jenes.“ Aber wie geht’s dabei deinem Spirit? Du magst das oder jenes, aber was ist mit deinem Spirit? Mag er dich, genießt er dich? Sie setzen einfach weiterhin fort: „ Ich mag das, ich mag das nicht“. Im Westen ist diese Unart weit verbreitet.

Sieh, Ladies haben diesen wunderbaren Teppich für mich angefertigt, er ist so dick, dass ich ein bisschen die Balance beim Gehen verliere. Doch die Liebe, mit der er gemacht wurde, macht mich sehr glücklich und ihr könnt euch nicht vorstellen was ich für diese Ladies fühle. Diese Freude, dieser Ozean der Freude ist auch in dir. Wenn diese Freude in dir wächst, dann wirft sie ein wunderbares Licht auf dich und verletzt dich nicht. Ich kann es kaum in Worte fassen. dann wirft sie ein wunderbares Licht auf dein Sein. Die Liebe, die von jemanden Anderen ausgeht verzaubert auch dich. Du erbittest sie nicht. Triffst du so eine Person voll Liebe und Liebenswürdigkeit, entsteht eine echte Freundschaft und eine ehrliche Verbindung.

Schlecht über Sahaja Yogis zu sprechen ist sehr schlimm. Noch dazu zu jedermann, über diese Person zu sprechen, dass dies oder jenes schlecht getan wurde ist sehr, sehr schlecht. Daraus entsteht ein kollektives, negatives Gefühl gegenüber dieser Person, anstatt dieser Person beizustehen. Menschen haben immer irgendwelche Schwierigkeiten und in der Gemeinschaft kann man dieser Person helfen. Man darf nicht schlecht über jemanden sprechen. Es kann sein, dass eine Person ein paar Fehler hat. Du bist kein Sahaja Yogi, wenn du meinst, „ das ist falsch und jenes ist falsch.“ Du bist ein Sahaja Yogi, wenn du deine eigenen Fehler durch eigene Innenschau siehst.

Viele oder die meisten von Euch haben ihre Realisation bekommen. Ihr habt eure Erfahrungen gemacht, doch manche von euch haben kein Wissen. Dieses Wissen solltet ihr bekommen und prüfen, ob es echt oder unecht ist.

In Amerika,z.B., testeten sie im Institut für Health einen Sahaja Yogi. Ein Doktor fragte: „ So sag mir, was mit mir nicht in Ordnung ist?“ Das Mädchen sagte:“ Sir, es gibt ein Problem mit ihrem Herzen“. Er sagte es stimme. Er habe vor einem Monat einen Bypass eingesetzt bekommen und er käme gerade aus dem Spital. Es stimmt absolut und sie waren alle sehr erstaunt. Die Vibrationen zu nehmen ist der einfache Weg eine Diagnose zu stellen. Die Doktoren empfahlen uns so sehr weiter und wollten Sahaja Yoga in ihrem Spital anwenden. So sollst du dich selbst prüfen und testen, um Einiges über dich zu erfahren, welches Geschenk du bekommen hast. Nehmen wir an, da gibt es einen Ehemann und seine Frau. Die Frau meditiert und weiß Vieles und kennt ihren Mann und was bei ihm nicht in Ordnung ist. Doch sie erzählt es ihm nicht und toleriert, sie klagt nicht, fordert nichts ein und toleriert einfach. Diese Toleranz überzeugt den Mann, dass sie ein höheres menschliches Wesen ist als er. Er mag irgendwie sein, doch versteht er, dass sie eine größere Persönlichkeit geworden ist.

Wir haben so viele Unzulänglichkeiten im Westen, speziell was die Moral betrifft. Die Menschen benehmen sich, wie wenn sie von der Tarantel (sehr närrische Spinne)gestochen worden wären. Die Dinge, die sie hier tun, würden Menschen aus unterentwickelten Ländern niemals tun. So entwickelte der Fortschritt alle möglichen Abnormitäten, Temperamente die herumstreunenden Hunden gleichen. Diese Menschen bilden sich noch dazu  ein, sich alle Freiheiten nehmen zu können, die sie wollen, um zu „genießen“. Dies ist sehr verbreitet, beurteile dich selbst. Bist du auch so ein Typus Mensch? Oder bist du jemand, der in seinem Aufstieg schon Fortschritte gemacht hat? Zugegeben, es ist ein Prozess, eine Entwicklung. Es geht nicht von selbst. Manch junge Sahaja Yogis sind besser daran, wie alte Sahaja Yogis, weil sie so einen starken Wunsch haben ihr Ziel zu erreichen.

So, was suchen wir? Wir sollten verstehen, warum wir suchten, weil wir unser Selbst kennen lernen wollten.

Irgendwie wussten wir immer, dass wir unser Selbst kennen lernen wollten, aber wir wussten nicht, wie? So suchten wir und suchen wir. Alle Arten von Suche machten wir mit und alle schlechten Arten von Suche nahmen wir auf uns im Namen unserer Suche. Und genau diese Suche führte uns zu Sahaja Yoga, denn du solltest deine Selbst-Realisation bekommen. Durch die Kundalinierweckung ging das ganz leicht. Die Kundalini arbeitet viele Dinge aus, die meisten. Jemand erzählte mir über Nacht das Rauchen und das Trinken aufgegeben zu haben. Dies plötzlich zu tun habe ich nie empfohlen, nie. Gerade so war es und sie erzählte mir weiter: “Ich war sehr heikel wegen meines Haarschnittes und ich probierte verschiedenste Haar-Moden aus bei gewissen Friseuren und verschwendete viel Zeit in Schönheitssalons, hier und dort. Auch das ließ ich sein. Ich trug unmoralische Kleider, dann begann ich in Sahaja Yoga auf meinen Körper zu achten und kleidete mich mit anständiger Kleidung. All diese Erkenntnisse erwachten in mir spontan, weil sie in uns so angelegt sind.“ Es ist, als ob euer Guru euch dies sagen würde. Ihr werdet einfach von Innen her geleitet. Es ist eine Qualität des Gurus die Menschen zu geleiten.

So wenn dies alles zutrifft, was fehlt noch? Was fehlt noch in Sahaja Yoga? Darüber möchte ich euch erzählen.

Es gibt viele kollektive Fehlhandlungen, viele. Es gab viele Erdbeben, Überflutungen, Regen, dann rutschte Schlamm gleich einem Fluss herab, so viele Katastrophen und Sahaja Yogis wurden davor beschützt. Zweifelsohne wurden alle Sahaja Yogis davor beschützt. Aber nach der Rettung, was hast du daraus gelernt? Was weißt du? Warum kommen diese Katastrophen?

Es passiert so, weil Sahaja Yoga nicht sehr kollektiv ist. Es muss kollektiver werden. Es muss sich mehr und mehr überall verbreiten, es sollte auch die Menschen erreichen, die wir noch nicht kennen. Wir sind an einem gewissen Stillstand angekommen oder wir verbreiten Sahaja Yoga nur ganz langsam. Betrachten wir Christus mit 12 Jüngern…gut. Leute gingen auch in die falsche Richtung, doch sie arbeiteten ganz intensiv. Wenn du dieses intensive Bestreben Sahaja Yoga zu verbreiten nicht besitzt, können kollektive Probleme nicht gelöst werden. Du bist mit deinen täglichen, modernen Problemen oder verschiedenen Jobs beschäftigt.

Gut, es gibt in Sahaja Yoga keinen Vorwurf, doch deine Aufmerksamkeit sollte mehr auf Sahaja Yoga sein. Was machen wir für die Gesellschaft, beraten wir uns ihretwegen? Verbreiten wir miteinander Sahaja Yoga? Erzählen wir vielen Menschen davon?

Ich war überrascht, als ich einmal mit dem Flugzeug reiste. Da saß eine Frau mit sehr schlechten Vibrationen neben mir. Ich begab mich in ein Bandhan und fragte sie nach ihrer Spiritualität. Und sie nannte mir den Namen der „Bahais“.  „Mein Gott“ sagte ich, „wenn diese Menschen immer mehr werden! So was wird dann geschehen? Ein großes Unheil. Sie sind so negative Menschen, es ist unmöglich für sie, etwas Gutes für diese Welt zu erreichen.“ Und wie sie, verteilt jeder falsche Guru seine Botschaft und erstaunlich ist es, wie sehr die Menschen ihnen folgen. Ich sah Menschen auf der Straße die Loblieder für ihren Guru sangen und sie trugen dabei lächerliche Kleidung. So etwas tun wir nicht.

Natürlich habt ihr das Wissen bekommen und seid Realisierte Seelen. Der Punkt ist, was habt ihr für Sahaja Yoga getan? Ihr solltet Sahaja Yoga überall verbreiten. Zum Beispiel, wenn du einen Badge trägst, dann fragt man dich:“ Wer ist diese Dame?“ Und du kannst ihnen gleich über Sahaja Yoga erzählen und so verbreitet sich Sahaja Yoga. Ohne dies zu tun wird Sahaja Yoga nicht kollektiv verbreitet werden und alle Katastrophen, die sich das Kollektiv eingehandelt hat, bekommt auch ihr dann zu spüren.

Ihr seid vor so vielen Dingen beschützt. Angenommen es gibt eine Vergiftung, für Sahaja Yogis spielt dies keine Rolle. Oder die Katastrophe eines Erdbebens, die Sahaja Yogis werden gerettet. SO WARUM RETTEN WIR NICHT DIE GANZE WELT ! Schwierigkeiten über Schwierigkeiten gibt es, und wenn ihr Mitgefühl empfindet, denkt an diese davon betroffenen Menschen. Natürlich kann ich viele Menschen heilen, doch weiß ich nicht, wie es mir gelingt, dass die Sahaja Yogis gemeinschaftlich Dinge bewegen um Sahaja Yoga zu verbreiten.

Ihr seid hier so viele Menschen versammelt, jeder kann 100 Menschen Realisation geben. Sprecht mit ihnen über Sahaja Yoga. Singt ihnen vor und verehrt die göttlichen Kräfte und ihr werdet die ganze Welt retten. Das Zeitalter des großen Satya Yuga wird nicht durch die Rettung einiger wenigen Menschen sein, sondern ihr sollt auch die ganze Mutter Erde retten. ihr müsst die Menschen retten, die auf ihr leben. Ich weiß, dass viele Menschen schamlos leben. Ich sah sie im Fernsehen. Sie sprechen über etwas auf schamlose Weise, von dem sie keine Ahnung haben. Und 1000 und 1000de Menschen folgen ihrem Beispiel. Die Leute sind weder dumm, noch wollen sie auf einem falschen Weg gehen, aber diese Verführer wissen genau, wie man Massen verführt, wie man mit den Leuten zu sprechen hat. Ein Sahaja Yogi der einen Menschen mit schlechten Vibrationen spürt wird das Weite suchen. Er wird so eine Gesellschaft meiden und ihnen nicht in die Nähe kommen wollen und meinen: „So schlechte Vibrationen sind nichts für uns.“

Ihr müsst mutig sein, geht zu allen möglichen Plätzen und tretet als Gruppe auf. Anders könnt ihr die Welt nicht vor dem Zorn Gottes schützen. Gott ist wütend, daran gibt es keinen Zweifel.

Er wird dich retten, aber wozu? Wir müssen diese Mutter Erde retten. Und dafür sollt ihr Euch vorbereiten und müsst daran arbeiten. Wann immer du eine Chance dafür siehst, ergreife sie und verbreite Sahaja Yoga. Manche Yogis sagen zu mir:“ Mutter, wenn Du kommst, geht es.“ Warum? Was ist an meinem Hiersein so wichtig? Ihr könnt genau so erfolgreich sein, wie ich. Ihr könnt genauso mit Menschen sprechen. Ich begann Sahaja Yoga mit einer Person und zu dieser Zeit war auf der ganzen Welt komplette Dunkelheit. Keine Sucher, nichts, nur schreckliche Menschen. Aber es arbeitete aus und es klärte sich auf. So eine einzige Person kann so viele Yogis erschaffen, warum macht ihr nicht das Selbe und sprecht über Sahaja Yoga? Dein Benehmen, dein Lebensstil und einfach alles wird letztlich die Menschen beeindrucken. Jeder muss es auf diese Weise ausarbeiten, so dass er eine Auszeichnung im kollektiven Bewusstsein verdient. Dies alles geschieht nicht nur für Sahaja Yogis, sondern für alle Menschen dieser Welt, so dass alle unglücklichen Begebenheiten und grässlichen Dinge, die sich ereignen, aufhören. Ja, komplett aufhören. Komplett aufhören, ich schwöre euch, sie können gestoppt werden!

Alle Menschen, die die Realisation bekommen, werden gerettet. Warum sprecht ihr nicht ehrlich mit den Menschen und sagt ihnen, wenn wir unmoralisch leben, wenn wir Betrüger sind, wenn wir andere erpressen, ziehen wir alle Kräfte der Zerstörung auf uns. Dann haben wir dieses kollektive Unglück/Katastrophen angezogen und wir sind dafür verantwortlich. Ihr braucht keine Organisation um alles, was ihr in dieser Richtung erreicht, durchzubringen. Der Unterschied ist, es sind eure göttlichen Kräfte Menschen zu überzeuge. Das bringt sie zu Sahaja Yoga.

Ich hoffe ihr versteh, was ihr als Guru/Meister zu tun habt. Viele Dinge gibt es da zu beachten. Wie ihr gestern abends Lao Tse charakterisiert habt, wie sehr sie damals über allen Dingen standen, über Konfusion, über Eifersucht und über schlechtem Sprechen. Sie sind großartig, sie werden immer Meister sein und ihr werdet Gurus sein, wenn ihr Gleiches tut. Das sollt ihr erreichen und die meisten von euch werden es durch ihr Mitgefühl und ihre Liebe erreichen.

Möge Gott Euch segnen!