Public Program

Royal Albert Hall, London (England)




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Public Program in Royal Albert Hall. London (UK), 14 July 2001.

Ich verneige mich vor allen Suchern der Wahrheit.
Manche von Ihnen haben die Wahrheit entdeckt, ein paar haben sie nicht vollständig gefunden und etliche überhaupt nicht. Wenn Sie sich in der heutigen Situation umschauen, werden Sie zustimmen müssen, dass ein großes Chaos herrscht.
Ein Land nach dem anderen lässt sich fehlleiten. Es gibt so viel kalten Krieg, Menschen töten einander, zerstören wunderschöne Plätze, schnei-den einander ohne Grund den Hals ab. Alle menschlichen Wesen sind von Gott geschaffen. Gott hat sie erschaffen und hat sie bis zu dieser Ebene des menschlichen Bewusstseins gebracht.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann man erkennen, wohin wir miteinander ge-hen. Das bedeutet: Welches Ziel müssen wir erreichen oder was ist unsere Bestimmung? Ist es der Auftrag der menschlichen Wesen, dass wir uns gegenseitig zerstören? Wegen Land oder sonst etwas?
Betrachten Sie die ganze Welt als Einheit und werden Sie sich bewusst, was überall stattfindet!
Sie lesen jeden Tag Zeitung; jeden Tag gibt es eine schreckliche Nachricht über fürchterliche Dinge, die sich Menschen für nichts und wieder nichts antun.
Wir müssen prüfen: Was ist unsere Bestimmung, wohin gehen wir? In die Hölle oder in den Himmel? Wie ist der Zustand in unserer eigenen Umge-bung? Können Sie etwas ausrichten?
Was ist falsch an den Menschen? Sie werden noch immer vollständig von Unkenntnis geleitet. Ich würde es Unkenntnis nennen, und in dieser Un-wissenheit, dieser Finsternis tun sie so Furchtbares. Niemand will verste-hen, dass wir nichts anderes ausrichten als uns völlig zu zerstören. Ist das etwa unser Auftrag? Dass wir darauf zusteuern, vollständig zerstört wer-den? Was unternehmen wir Erfreuliches im Namen einer Nation oder viel-leicht einer Religion, was schaffen wir Wohltuendes? Wir machen nur das Falsche, nämlich streiten. Das ist nicht edel; wir hassen jeden, der unsere Angriffslust schürt. Das ist sehr – ich erinnere mich nicht – sehr beliebt, und unter diesem Einfluss bilden wir Gruppen.
All das geschieht, denn jetzt findet das Letzte Gericht statt! Ich wieder-hole: Jetzt findet das Letzte Gericht statt! Das Letzte Gericht wird unum-stößlich entscheiden, wer erlöst und wer vollständig verdammt werden soll. Die Lage ist sehr, sehr ernst. Alle, denen das bewusst ist, sollten auf-horchen. Flickwerk hier und dort wird nichts nutzen. Was auch immer Sie versuchen – solange Sie die menschlichen Wesen nicht transformieren, können sie nicht gerettet werden. Die Transformation ist keine unmögliche Sache, sie ist nicht schwer. Die Zeit für Transformation ist jetzt; dies ist eine Gelegenheit dazu. In uns wohnt sie, die Kraft, als Kraft ist sie be-schrieben. Sie ist die geheimnisvolle weibliche Kraft in uns. Sie wurde schon vielfach erwähnt, Ich bin nicht die Erste, die davon spricht, aber niemand konnte verstehen oder annehmen, dass das mit Ihnen geschehen sollte, vielleicht bis zu diesem Zeitpunkt.
Sie sind nicht nur geboren um menschliche Wesen zu sein. Nein, Sie müs-sen übermenschlich sein. Sie müssen Ihr Leben genießen, es sollte ange-nehm und segensreich sein. Sie sollten nicht von früh bis spät mit Sorgen geplagt sein. Gott wollte nicht Menschen erschaffen, die sich die ganze Zeit den Kopf zerbrechen, wie sie sich bekriegen, wie sie kämpfen und wie sie sparen, sondern er wollte Menschen ins Leben rufen, die in vollständi-ger Harmonie, in Einigkeit und voller Heiterkeit leben. Aus diesem Grunde sind wir erschaffen worden. Das ist unsere wahre Bestimmung. Ich sage Ihnen das nicht nur, sondern es ist tatsächlich so.
Wir müssen also transformiert werden. Diese Transformation ist gar nicht schwer, aber ich sehe, dass Menschen sich mit billigen Dingen zufrieden geben. Hindus gehen zum Tempel und glauben: Oh, wir haben etwas Großartiges getan. Christen gehen zur Kirche und glauben, sie hätten Hervorragendes erreicht. Muslims gehen zum Beten und glauben, dass sie großartig sind. Was haben sie erzielt? Betrachten Sie sich selbst, stellen Sie sich Ihrer eigenen Unvollkommenheit: Ihrem Ärger, Ihren Problemen, und sehen Sie für sich selbst: Sind Sie in der Lage gewesen, Ihre eigenen Schwierigkeiten zu lösen? Konnten Sie sich vor Schicksalsschlägen schüt-zen? Es ist möglich, dass diese Schicksalsschläge kommen, um Menschen zu vernichten, die Unrechtes tun. Es kann sein, dass das die Mission Gottes ist. Aber was ist Ihre Botschaft? Warum denken Sie nicht: Ich muss eine Person sein, die eine Quelle der Liebe und Freude ist?
Ich spreche jetzt nicht nur; Ich möchte, dass Sie alle Ihre Selbstverwirkli-chung bekommen. Was ist Selbstverwirklichung? Sich selbst begreifen. Sie kennen sich nicht, nein. Sie leben in dieser Welt ohne sich zu kennen, können Sie sich das vorstellen? Sie wissen nicht, was Sie sind; Sie wissen nicht, dass Sie der Spirit, der Geist, die Quelle des Bewusstseins, des rei-nen Bewusstseins sind. Ich sehe Leute, die in Versammlungen sitzen und irgendeinem ‚Babaji’ zuhören, der ihnen von einer Sensation erzählt, und die dabei sehr glücklich sind. So begegnen Sie der Wahrheit nicht. Wenn Sie Wahrheit und Wirklichkeit finden wollen, dann werden Sie sich bitte dessen bewusst, dass mit Ihnen etwas geschehen muss, eine Transforma-tion. Sie sind noch nicht subtil genug, um den Kernpunkt zu erreichen. Dafür brauchen Sie weder Familie, Kinder noch Haushalt zu verlassen; noch brauchen Sie dafür in den Urwald zu gehen. Das alles ist nicht nötig. Es ist schön zu sagen: In Ordnung, ich nehme Strapazen auf mich und gebe Dir all meinen Besitz. Das ist so ein dummer Einfall.
Die Lage ist sehr ernst. Sie leben unter sehr dramatischen Bedingungen, bitte verstehen Sie das. Und Ich möchte Sie warnen: Wenn Sie nicht tief in sich gehen und ergründen, was Sie sind und sich transformieren lassen, dann ist alles möglich: Krankheiten, neue Probleme mit den Kindern, nati-onale und internationale Probleme, so dass die Menschen sich nicht mehr zu helfen wissen. Dem müssen wir entrinnen, indem wir aufrichtige, glaubwürdige Personen werden.
Noch wissen wir nicht, was Wahrheit ist. Darin sind wir schlechter als die Tiere; deren Augen sind geöffnet, unsere hingegen sind geschlossen. Ich will Sie überhaupt nicht tadeln, sondern Sie wachrütteln und darauf auf-merksam machen, dass die menschlichen Wesen reifen müssen. Ansons-ten kommen Sie nur heute zu Meinem Vortrag und gehen morgen zum nächsten. Das ist dann alles; eine bedeutungslose, nette Zerstreuung. Aber wenn Ich das Ende bedenke, weiß Ich nicht, wie viele ruiniert sein werden, mit wie vielen es zu Ende sein wird, was ihnen alles widerfahren wird, was für Krankheiten sie kriegen werden, was für Schwierigkeiten sie haben werden, was ihren Kindern, ihrem Land und der ganzen Welt zusto-ßen wird. Erweitern Sie einfach Ihre Vision! Meine Vision ist es, dass alle Menschen auf der Erde transformiert werden sollten. Wir haben Feinde in uns selbst, und wenn sie über ‚Jihad’ sprechen, sagen sie: Bezähme die Feinde in dir selbst. Was sind diese Feinde?
In diesen Tagen ist die Gier das Unheilvollste. Mit Gier können die Men-schen alles tun, was sie wollen; aus Gier findet vieles statt. Selbst wenn Menschen Geld und alle Annehmlichkeiten besitzen, ist die Begierde noch immer so heimtückisch, dass man noch nicht einmal merkt, was man hat. Und man möchte immer mehr beanspruchen; man betrügt andere Men-schen, die Regierung und jeden. Und man kommt damit zurecht.
Die nächste verhängnisvolle Sache ist der Ärger. Ärger duldet es nicht, die Dinge so zu erkennen, wie sie sind; wir bauen Missbehagen schon wegen Geringfügigkeiten auf. Zum Beispiel sind wir in dieses Land gekommen. Ich habe Menschen gesehen, die wegen unterschiedlicher Hautfarbe irri-tiert sind. Ich kann das nicht begreifen! Gott hat verschiedene Hautfarben gemacht, sonst sähen wir alle gleich aus, sozusagen militärisch, und das Leben wäre armselig. Deshalb ist die Hautfarbe von der Natur geschaffen worden. Es gibt also Weiße und Schwarze, was macht das für einen Unter-schied? Ich verstehe das nicht, weil damit so eine falsche Vorstellung ein-hergeht, und mit dieser falschen Vorstellung geraten wir aneinander. Die Weißen kämpfen mit den Schwarzen und die Schwarzen mit den Wei¬ßen. Und dann legen sie sich auch noch in die Sonne, verbrennen ihre Haut und kriegen Hautkrebs. Ich kann das einfach nicht verstehen, da ist keine Lo-gik, wir sind nicht genug im Gleichgewicht um zu erkennen, was wir aus-richten. Warum vergeuden wir kostbare Zeit, wo wir doch die Transforma-tion erhalten müssen?
Ärger kann aus jedem Anlass entstehen, alles kann zu Verdruss führen. Es ist wie ein menschliches Versagen, das sehr oft vorkommt. Wegen der kleinsten Sache können Menschen missmutig werden; und sie mögen es, denn mit dieser Verstimmung können sie versuchen, Andere in der Gewalt zu haben. Also brauchen sie diese Spannung und damit versuchen sie An-dere zu dominieren. Das ist das größte Problem. Warum wollen wir Andere beherrschen? Warum wollen wir Andere unterdrücken? Und warum wollen wir Andere kontrollieren? Nicht einmal uns selbst können wir kontrollieren. Warum wollen wir es dann mit Anderen tun? Wozu?
Dann gibt es Bindungen, Verhaftungen: an Häuser, an Land, an die Kin-der, an alles. Aber morgen wird das alles nicht mehr hier sein; Sie werden mit offenen Händen gehen, Sie können nicht alles mit sich tragen. Um auf die Bindungen und Verhaftungen zurückzukommen: die Leute sind fort-während sehr bedacht auf ihr Auto, auf ihr Haus. Aber was ist mit Ihnen selbst? Sind Sie selbst in Ordnung? Sind Sie innerlich vollkommen ruhig, friedvoll und fröhlich? Warum vergeuden Sie Ihre Energie mit dem Groll auf Andere? Das ist eine Seite des Lebens, die auch abgebaut werden wird. Wenn Sie eine Person anschauen, sehen Sie Schwächen: abgesehen von Geld und von Frauen, das ist sehr üblich. Oder Frauen haben Schwä-chen für Männer, um anziehend zu werden. Wofür? Jeder muss alt wer-den. Was haben Sie erreicht, wenn Sie Frauen hinterher rennen, wenn Sie dem Sex nachlaufen? Sie haben keinen Sinn für Würde, keinen Sinn für Ehre. Wenn Sie selbstherrlich sind, tragen Sie sehr gute Kleidung, sind Sie eine wundervolle Person. Das ist nicht der Weg. Wir müssen nach innen schauen und für uns selbst entscheiden. Warum tun wir das und vergeu-den unsere Kraft für Unsinn? So viele Menschen, die ich treffe, sind wirk-lich halb verrückt und manche ganz. Und sie sagen mir, dass sie eine be-stimmte Frau und einen bestimmten Mann oder irgendwas heiraten woll-ten. Und so haben sie bekommen, was sie wollten. Wie zerbrechlich, meine Ich! Das ist nicht sehr großartig.
Sie müssen sehr, sehr stark in sich sein, empfinden Sie Ihr Selbst. Ihr Selbst ist der Spirit, der Geist, die Widerspiegelung des Allmächtigen Gottes in sich. Sie können sehr seelenstark, sehr heil, vollkommen im Gleichgewicht sein, wenn Sie der Geist werden. Über den Geist und geisti-ges Leben haben Sie schon so viel gehört. Aber haben Sie den entschei-denden Punkt erreicht? Wenn Sie über das Zen-System, das Tao-System, die Bibel, den Koran und das alles gelesen haben, wissen Sie dann, wie Sie diesen entscheidenden Punkt des Geistes erreichen? Noch nicht, noch nicht. Sie müssen das unbedingt wissen, weil Sie sehr großartig sind, Sie sind wertvoll und innerlich so schön. Aber Sie sind sich dessen nicht be-wusst! Und Sie das müssen werden! Das Werden ist wichtig.
Für dieses Vorhaben hat der Allmächtige Gott schon etwas in Ihnen orga-nisiert, die Kundalini, die erweckt werden kann, und die Erweckung der Kundalini kann Ihnen die Selbstverwirklichung gewähren, das Wissen über das Selbst, ‚Atma Sakshat’. Dies in Ihrem Leben zu empfangen, ist sehr, sehr wichtig. Und es ist kostenlos, Sie können dafür nicht zahlen. Wie viel können Sie bezahlen? Wenn Ihre Selbstverwirklichung doch ganz kosten-los ist, warum nehmen Sie sie dann nicht? Und warum wachsen Sie nicht? Führen Sie Ihr Leben im Namen einer Religion? Jede Religion hat gelehrt: Lerne dich selbst kennen.
Mohammed Saab hat deutlich offenbart: „Zur Zeit der Auferstehung wer-den eure Hände sprechen.“ Sprechen Ihre Hände? Die Hindus wissen, dass wir unsere Selbstverwirklichung bekommen müssen. Diesen ‚Babajis’ zu-zuhören und ihnen Geld zu geben nützt nichts. Was haben all die Rituale bewirkt, die wir und unsere Vorfahren durchgeführt haben? Gar nichts!
Jetzt ist es für uns also wichtig zu wissen, dass wir mit unserer Evolution an den Punkt der Selbstverwirklichung kommen müssen. Wären wir per-fekt, hätte es keine Probleme gegeben. Wären wir selbstverwirklichte Per-sonen, auch nicht. Alle Versionen von Ichbezogenheit und Begrenztheit, mit denen wir uns zugedeckt haben, all diese Schattierungen von Bindun-gen und Ego, die unser Leben lang gewirkt und uns ruiniert haben, müs-sen wir überwinden. Und wenn Sie das geschafft haben, sind Sie verbun-den. Niemand braucht Ihnen dann mehr zu sagen, dass Sie die Vereini-gung bekommen müssen. Sie verlieren jede Fehlidentifikation. Ihre Fehl-identifikationen sind, dass Sie zu diesem Land gehören, zu dieser Religion, zu diesem und jenem. Sie gehören zu nichts. Sie gehören zum Königreich Gottes. Das ist es, was wir erreichen müssen, und Sie sollten dort alle zu-sammen sein. Wenn Sie aber bloß Geschichten hören mögen, ist kein Ende abzusehen.
Doch damit verschwenden Sie Ihre Zeit! Die Zeit wird knapp. Ich bin hier jetzt während der letzten – Ich weiß nicht – ungefähr zwanzig Jahre gewe-sen. Ich habe sehr hart gearbeitet, aber Ich sehe, dass die Menschen nicht erfassen, was sie zu erledigen haben. Sie mögen Leute, die sehr einfach sprechen und ein wenig Unterhaltung bieten. Das ganze Menschenge-schlecht muss also begreifen, dass das Schicksal der Vernichtung, der vollständigen Zerstörung abgewendet werden muss. Und es ist kinder-leicht, in das Königreich Gottes einzutreten. Es ist sehr einfach. Sie brau-chen nichts zu zahlen und nichts dafür zu tun. Sie erlangen Ihre Selbst-verwirklichung, und dann verbringen Sie zu Hause etwa zehn Minuten in Meditation. Es ist nur Ihr Verstand, der Ihr schlechtes Benehmen laufend entschuldigt. Ich nenne es schlechtes Benehmen, weil es gegen die Wahr-heit, gegen Gottes Willen und gegen die Menschheit ist und alle menschli-chen Wesen vernichten wird.
Alle Fehlidentifikationen müssen fallen gelassen werden, und Sie müssen wissen, dass wir alle eins sind. Wir sind alle eins, sind alle weltumfassend. Wir sind weder durch Hautfarbe noch Rasse noch Religion getrennt. Nein. Wir sind alle eins, und diese Einheit sollte weder durch Werbeschlagwörter noch durch lautes Wortgefecht erreicht, sondern von innen gefühlt wer-den. Sie ist nicht künstlich; sie muss wirklich sein, die wirkliche absolute Einheit. Sie werden sie erleben, sobald Sie verstehen, dass Sie ein Teil des Ganzen sind. Die Religionen haben Sie bis zu diesem Grad der Wahrneh-mung gebracht, nicht damit Sie streiten und töten. Warum sind sich die menschlichen Wesen vom Weg abgekommen? Weil sie keine Gerechtigkeit kennen und nur für sich selbst, für die eigene Familie, höchstens noch für den Bekanntenkreis vollkommen gierig sind. Warum wollen Sie nur sich zum Thema haben? Sie sind der Geist! Der Geist ist der Ozean, Ozean des Wissens, Ozean der Liebe, er ist der Ozean aller Segnungen.
Also müssen wir uns entscheiden. Heute muss Ich Ihnen erklären, dass nicht mehr so viel Zeit ist. Wir müssen uns dazu entschließen, der Geist zu werden. Das haben Ihnen alle Religionen gelehrt, aber wie das zu erlan-gen ist, wurde nicht erläutert, und es ist nicht geglückt. Einzelne haben es erreicht, aber sie wurden ausgestoßen, niemand hörte auf sie. Man tötete, quälte und kreuzigte sie sogar. Doch jetzt versuchen alle Sie bitte den Wert Ihres Lebens zu verstehen. Warum sind Sie Erdenbewohner? Warum sind Sie geschaffen worden? Welcher Plan steht dahinter? Werden Sie von törichten Meinungen gelenkt? Werden Sie auf Grund aller möglichen tren-nenden Faktoren zugrunde gehen? Nein, nein. Sie werden alle Ihre Selbstverwirklichung empfangen, und Sie sind gerade dabei, Ihr Leben wertzuschätzen.
Der springende Punkt ist, dass Sie in dem Sinne Ihre Selbstverwirklichung erhalten werden, dass die Kraft in Ihrem Inneren emporkommen wird. Es ist sehr förderlich geregelt. Gewisslich ist Gott ein genialer Erschaffer. Wie er alles ins Gleichgewicht gebracht hat und wie es glückt, ist eindrucksvoll. Er hat alles bis ins Winzigste geregelt. Aber damit ist es nicht genug. Sie betreten gewissermaßen einen Palast und dann gehen Sie herum und er-kennen für sich, wie großartig Sie sind, was für herrliche Dinge Gott für Sie bereitet hat, und dann wachsen Sie da hinein. Dann werden Sie erfas-sen, wie einzigartig, was für ein prächtiger Edelstein, was für eine erst-rangige liebevolle Person Sie sind. Es hat ein paar Menschen gegeben, aber sie sind nur Standbilder geworden. Keiner probiert zu erkennen, was sie geschafft, vollbracht haben.
Heute Abend also können wir die Erfahrung, die Erfahrung des Geistes machen. Das ist etwas Außerordentliches und Seltenes, so etwas hat es bislang noch nicht gegeben. Aber jetzt ist es soweit, weshalb sollten Sie nicht den Gewinn daraus ziehen? Bitte, seien Sie bereit, nehmen, empfan-gen und werden Sie. Werden ist der springende Punkt. Was Sie werden ist entscheidend; und was Sie aus dieser ganzen menschlichen Kultur ma-chen, ist Ihre Angelegenheit, nicht Meine. Ich kann Beistand leisten, Ich kann es vervollständigen.
Ich bitte Sie jetzt alle, für die Selbstverwirklichung bereit zu sein. Das ist viel segensreicher; wer aber nicht will, kann nicht gezwungen werden. Wer die Selbstverwirklichung nicht haben will, sollte besser gehen und die Halle räumen.
Möge Gott Sie segnen!
Sie brauchen nichts zu tun. Ich meine, sinnen Sie nicht darüber nach, was Ich gesagt habe. Tun Sie Ihr Möglichstes Ihre Gedanken friedlich zu hal-ten, und Ich bin sicher, Sie alle können die Selbstverwirklichung erlangen. Aber wie viele werden wachsen? Sie müssen nämlich zum Follow-up-Pro-gramm kommen, und dann müssen Sie es in den Zentren üben. Und es wirkt, ein bisschen Zeit müssen Sie sich selbst und diesem weltweiten Problem opfern. Sie müssen sich hingeben, es ist sehr wichtig, dass Sie sich hingeben. Das bedeutet nicht, dass Sie ein ‚Sanyasi’ werden müssen oder dass Sie vierundzwanzig Stunden daran arbeiten müssen, nein. Aber diese Hingabe wird Sie so sehr mit sich selbst vereinen, mit dem ganzen All, dass Ich nicht mehr hervorzuheben brauche, dass Sie sich hingeben müssen. Sie werden sich aus eigenem Antrieb hingeben.
Wenn Sie die Selbstverwirklichung nicht haben wollen, bleiben Sie bitte nicht hier. Nichts wird Ihnen passieren. Bitte verlassen Sie die Halle, wenn Sie die Selbstverwirklichung nicht haben wollen.
Was Sie tun müssen, ist nichts zu tun; halten Sie die Hände einfach zu Mir. Natürlich, wenn Sie Schuhe tragen, ziehen Sie sie besser aus, weil Mutter Erde sehr bedeutend ist. Bitte halten Sie beide Hände zu Mir. Sie brauchen nicht zu beten, Sie brauchen nichts zu sagen, halten Sie Mir die Hände einfach entgegen, so. Jetzt schließen Sie bitte die Augen, das ist wichtig, bitte schließen Sie die Augen. Die Kundalinikraft residiert im Kreuzbein, dem Sakrum; sie ist heilig, steigt durch sechs Zentren des pa-rasympatischen Systems auf und durchstößt zum Schluss die Fontanelle, die ein weicher Knochen auf dem Kopf war, oben auf dem Kopf. Als Sie noch ein Kind waren, war der Knochen noch weich.
Die Kundalini durchdringt diese Zone und erreicht die subtile Energie der Allesdurchdringenden Kraft der Göttlichen Liebe. Es gibt verschiedene Namen dafür, man nennt sie Paramchaitanya, Chaitanya, manche nennen sie Ruh. Einerlei wie man sie nennt: sie ist die Liebe, die Liebe Gottes. Wenn Sie mit sich verbunden sind, wenn Sie anfangen, auf den Fingern eine Art Brise zu empfinden – zuerst werden manche Leute heiß spüren, das macht nichts, aber dann kühlt es herunter und Sie erhalten die soge-nannte kühle Brise des Heiligen Geistes. Und es fängt an zu fließen. Sie können jetzt die linke Hand über die Fontanelle halten; halten Sie die Au-gen geschlossen und spüren Sie für sich selbst, ob eine kühle oder heiße Brise aus dem Kopf kommt. Sie können die Hand bewegen. Fühlen Sie nun mit der rechten Hand, ob eine kühle oder heiße Brise aus der Fonta-nelle kommt, die in der Kindheit ein weicher Knochen war. Werden Sie für sich selbst Gewahr. Beugen Sie den Kopf. Es ist besser zu beugen, bitte beugen Sie den Kopf. Halten Sie die rechte Hand jetzt wieder zu Mir und fühlen Sie mit der linken Hand für sich selbst, ob aus dem Kopf eine kühle Brise strömt. Es ist in Ordnung, wenn sie heiß ist, das macht nichts, das wird durch die innere Hitze verursacht.
Jetzt mögen bitte alle, die die kühle oder heiße Brise in den Händen, auf den Fingern oder aus der Fontanelle heraus gespürt haben – das ist die tatsächliche Taufe – beide Hände heben.
Denken Sie sich nur, Sie sind die Soldaten, die die Welt vor der Zerstö-rung retten werden. Versuchen Sie zu erkennen, wie wichtig Sie sind.
Sie können die Hände herunter nehmen. Praktisch jeder hat es gefühlt. Das besagt, Sie sind schon reif, um das spirituelle Leben zu erwerben. Nun, genau am Rande, so haben Sie es erreicht, das ist jetzt der letzte Sprung in die Wahrheit. Nun sollten Sie wissen, was es ist, was Sie sind, was Ihr Spirit ist und was Sie tun können, welches Ihre Kräfte sind und was spirituelle Kräfte sind. Dafür möchte Ich Sie bitten, zuerst zum Fol-low-up-Programm zu kommen. Danach können Sie sich dem Zentrum in Ihrer Nähe anschließen und es ausbauen.
Sie müssen für die ganze Welt arbeiten. Sie sollten wissen, dass es 85 Länder gibt, die sich Sahaja Yoga angeschlossen haben. Und überraschen-derweise haben wir in schwarzen Ländern wie Benin 20.000 Sahaja Yogis, Ich habe da erst vor drei Jahren angefangen. Und hier in England habe Ich schon vor mehr als sechzehn Jahren zu wirken begonnen, und danach auch die ganze Zeit, jedes Jahr. Aber irgendwie – ist ihr Wachstum sehr stark, aber nicht subtil, nicht tief genug. Das Wachstum ist innen und Sie werden strahlen, Sie werden die Wirklichkeit sehr genießen. Die Realität ist herrlich, durchaus.
Möge Gott Sie segnen!
Sie wollen ein bestimmtes Lied singen, das im zwölften Jahrhundert von einem Heiligen in Indien gedichtet wurde. Es wurde in allen Religionen ge-sungen, aber niemand weiß die Bedeutung. Es besagt: „Oh, Mutter, gib mir die Einheit, Jogwa, Ich werde all meine schlechten Gewohnheiten auf-geben, ich werde meinen Zorn aufgeben, ich werde.“ Sie brauchen das nicht zu tun, jetzt werden Sie automatisch aufgeben. Die Klarheit selbst, die uns zu Eigen ist, wird automatisch aufgeben, automatisch. Sie brau-chen nichts zu tun, aber Sie müssen meditieren, ungefähr zehn Minuten, das ist nicht viel.
Sie sind so glückselig, dass sie alle die ganze Zeit weitersingen wollen.