Shri Krishna Puja 2001

(New York City)

2001-07-29 Krishna Puja Talk, Canajoharie, USA, 50' Download subtitles: EN,ES,FR,NL,PT,TRView subtitles: Add subtitles:
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Shri Krishna Puja. Nirmal Nagari, Canajoharie, New York (USA), 29 July 2001.

Heute haben wir uns hier versammelt, um Shri Krishna zu verehren, der die Virata war und der alle möglichen Arten des Bösen bekämpfte, ohne diese Arena zu betreten.

Krishnas Leben, sein Sinn für… ist etwas sehr Schönes, Kreatives und Liebenswertes. Aber ihn zu verstehen, ist nicht so einfach. Auf Kurukshetra zum Beispiel, als dort Krieg war und Arjuna deprimiert zu ihm sagte: „Warum sollte ich kämpfen, kämpfen gegen mein eigen Blut, gegen enge Verwandte, Freunde und unsere Gurus? Ist das Religion? Ist das Dharma?“
Vorher beschreibt Shri Krishna in der Bhagavad Gita eine weise Persönlichkeit. Jemanden, den man einen Heiligen nennen kann. Er nannte ihn sityaprAgnya. Als er nach der Definition eines sityaprAgnya fragt, beschrieb Er ihn als eine Person, die absolut mit sich und mit ihrer Umgebung in Frieden ist.

Es ist sehr erstaunlich. All dieses Wissen, dem Er in der Gita den ersten Platz gab. Das Beste ist, was Er Gnyanamarga nannte. Das ist Sahaja Yoga, durch das ihr das subtile Wissen bekommt. Aber wenn ihr gleichzeitig seht, wie Er Arjuna Ratschläge erteilt, ist es überraschend, dass Er hier nur von Spiritualität spricht, von völligem Losgelöstsein und auf der anderen Seite zu Arjuna sagt: „Geh und kämpfe. Diese Leute sind bereits tot. Gegen wen kämpfst du?“
Dieser Konflikt ist schwer zu verstehen. Wie kann Shri Krishna, derselbe, der predigt, dass alle sityaprAgnya werden sollen, zu Arjuna plötzlich sagen: „Geh und kämpfe gegen diese Kraft.“ Auf der einen Seite steht völliges Losgelöstsein und auf der anderen Seite steht Krieg. Wie kann man das erklären?

Mit Shri Krishnas eigenen Worten kann man sagen: „Wenn ihr eine realisierte Seele seid und die höchste Stufe eures Bewusstseins erreicht habt, ist alles flüchtig für euch. Aber jetzt, in diesem Moment, geht es darum, dass ihr das Dharma rettet. Und zwar nicht das Dharma, worüber die Menschen sprechen, sondern das Dharma, das den evolutionären Fortschritt der Menschheit, der im Moment stattfindet, bedeutet. Und wenn all die guten Menschen, diejenigen, die einstehen für Rechtschaffenheit, zerstört sind, wie kann diese evolutionäre Kraft dann gerettet werden? Ihr müsst sie also retten, und wenn ihr dafür töten müsst, dann tötet ihr niemanden, denn sie sind bereits tot, weil sie keine weit entwickelten Seelen sind und ihnen ihre Realisation nichts bedeutet. Deshalb müsst ihr gegen sie kämpfen. Ihr müsst die negativen Kräfte bekämpfen. Ihr müsst diejenigen, die Falsches tun, bekämpfen.“

All dies erklärt er auf sehr schöne Art und Weise. Er sagt, wir haben drei Arten von Kraft in uns, die wir auch kennen, und mit Hilfe der mittleren Kraft, die wir haben, erheben wir uns über all diese materiellen, physischen, mentalen und emotionalen Probleme, über all diese Probleme, denen wir auf dem Weg in das Königreich der Spiritualität gegenüberstehen. Und das ist was er wollte: Er wollte uns vor den grausamen, den aggressiven Menschen, die andere in die Irre führen, retten. Es ist sehr gut, wenn ihr dieses Verständnis habt, wer euer Verwandter ist, wer eurer Bruder ist, eure Schwester. Es sind die weit entwickelten Seelen, mit denen ihr verwandt seid. Sie gehören zu euch, und ihr tut gut daran, für sie zu kämpfen, wenn es gilt, Menschen, die aggressiv sind, zu bekämpfen. Ihr müsst es tun. Das ist der Weg des Dharmas.

Wie ihr wisst, gibt es in Sahaja Yoga drei Wege. Der eine ist der Weg des Bhakti. Bhakti bedeutet, dass ihr Gottes Lob singt, voller Hingabe seid, alle möglichen Rituale verrichtet, und denkt, ihr seid Gott sehr nahe. Das ist der Weg, der von vielen akzeptiert wird, von vielen Menschen, vielen Religionen, die sagen, wir müssen uns Gott völlig hingeben. Wie soll das gehen, wenn ihr noch nicht mit Gott verbunden seid, wie macht ihr das? Wie könnt ihr euch Gott hingeben, mit dem ihr überhaupt nicht verbunden seid?
Der zweite Weg war der Weg des Karmas. Ihr verrichtet eure Arbeit. Ihr erledigt weiterhin eure Arbeit, seid aber davon losgelöst. Ich meine, das ist eigentlich nicht möglich, aber es wird so gesagt. Und wir vollbringen unsere Karmas, gute Karmas, wir tun alle möglichen guten Dinge, gehen an unterschiedliche Orte, um uns zu reinigen, treffen viele große spirituelle Persönlichkeiten, gehen die unterschiedlichsten Plätze und beten. Wir besuchen alle Glück-verheißenden Plätze, die beschrieben wurden und verrichten alle möglichen Rituale.
Das ist Karma Yoga. Und dieses Karma Yoga entspricht der rechten Seite. Ihr wisst, dass viele Menschen rechtsseitig sind. Rechtsseitige Menschen sind voller Ego und Arroganz und halten sich für die Größten, wie ihr wisst. Es ist sehr schwierig, sie zu korrigieren. Sie sehen auch niemals ihre eigenen Fehler. Was auch immer sie tun, ist in ihren Augen richtig. Das ist das Karma-Yoga, aber Er hat gesagt, welche Karmas auch immer ihr vollbringt, ihr könnt nicht sagen, welche Früchte ihr ernten werdet. Er sagte es nicht sehr deutlich, denn wenn Er es ganz deutlich gesagt hätte, hätten Ihn die Menschen mit Sicherheit nicht verstanden. Also sagte Er, es ist unmöglich, welche Karmas ihr auch vollbringt, es könnten die Karmas sein, die euch den Segen des Göttlichen bringen. Das hat Er gesagt. Welche Karmas sollten wir also vollbringen? Oder sollten wir alle Karmas aufgeben? Sollten wir jedes Handeln unterlassen? Die Menschen waren hin- und her gerissen. Das ist Shri Krishnas Stil, die Menschen vor eine Entscheidung zu stellen, so dass sie ihre Unterscheidungskraft benutzen.
Der dritte Weg ist die Unterscheidungskraft. Diesen Weg nennt Er Gnaynamarg, es ist der mittlere Weg, auf dem eure Evolution stattfindet. Ihr entwickelt euch hin zu einem neuen Zustand, zu einem neuen Geisteszustand, zu einem neuen Wesenszustand, wodurch ihr über allen Unsinn völlig erhaben seid. Ihr seid auch mit der Kraft ausgestattet, alles zu bekämpfen und zu töten, was böse und verderbend ist. In diesem Zustand seid ihr mit einer göttlichen Kraft versehen, die alles für euch erledigt, was negativ ist um euch herum.

Man muss verstehen, dass es sich um einen Zustand handelt. Man spricht nicht nur davon, und man glaubt auch nicht nur, dass man so ist, es ist ein Zustand. Wenn man diesen Zustand erreicht, ist man jenseits von all diesen Dingen, man hat alles Wissen, das reine Wissen, das subtile Wissen des Wesentlichen, das man Gnyanamarg nennt. Viele sagen, dass nicht jeder Gnyanamarg erreichen kann, dass man hierfür eine besondere Persönlichkeit sein muss, das ist jedoch sehr irreführend. Jeder kann diesen Gnyanamarg erreichen. Er ist tief in uns angelegt, er wird innerhalb der Evolution erreicht. Er liegt in uns und jeder von uns kann ihn haben. Das einzige ist, dass wir kein Vertrauen haben, vielleicht dass wir ihn ständig zu vermeiden suchen und uns lieber belanglosen Dingen zuwenden, z.B. dass wir in anderen Dingen aufgehen, gewisse Rituale verrichten, gewisse heilige Plätze aufsuchen, alle möglichen Arten von Unsinn, die uns den evolutionären Aufstieg nicht geben können, durch den man das Wissen, das reine, das wahre Wissen bekommt.

Bisher stammte alles Wissen aus Büchern oder wurde euch von den Eltern übermittelt oder ihr habt es außerhalb entdeckt. Aber das reinste, das reale Wissen, das gnayna ist, könnt ihr nur durch euren Aufstieg erhalten und in diesem Zustand richtig in euch etablieren. Wenn ihr fortfahrt, ihn zu leugnen, könnt ihr ihn nicht erfahren. Aber jeder hat das Anrecht, ihn zu bekommen. Man muss nicht gebildet sein, man muss auch nicht ein sehr einfältiger Mensch sein oder sehr arm oder reich, dies spielt keine Rolle, solange man ein Mensch ist, ein bescheidener Mensch, der sich dessen bewusst ist, dass er diesen Zustand erreichen muss. Ihr alle könnt diesen Zustand erreichen, wie ihr sehr genau wisst. Und in diesem Zustand werdet ihr absolut wissend; wissend, was euch selbst und andere anbetrifft und was um euch herum vor sich geht. Aber dieser Zustand muss aufrechterhalten werden. Versucht, über diesen Zustand hinaus zu gehen, in dem ihr über alle Zweifel erhaben seid. Dies hat Shri Krishna gelehrt, und dies müssen wir erreichen, aber Er, ein Diplomat, versuchte, euch andere Geschichten zu erzählen, „Versucht dies, versucht das, dieses und jenes.“ Aber was Er wirklich pries, war gnyanamarg.

Wir besitzen gnyanamarg. Das ist das Wissen, der Weg der Erkenntnis, auf dem man alles Wissen bekommt. Solange man nicht das ganze Wissen hat, solange ist man noch kein gnyani, eine Person, die wissend ist. Somit hat Er statuiert, dass uns unser evolutionärer Prozeß jenseits aller anderen menschlichen Bewusstseinsarten führen muss. Anderes menschliches Bewusstsein ist für den Menschen wertlos: wenn er beispielsweise weiß, ‚wie viele Meilen es von hier nach New York sind oder welche Züge dorthin gehen‘. All dieses Wissen ist nicht real – ‚wie viel dieser Stoff oder dieser Teppich kostet, in welchem Geschäft man ihn kaufen kann ‘. All dieses Wissen ist so viel wie nutzlos, es ist kein reales Wissen. So ein Mensch (ein gnyani) hat nicht diese Art von Wissen, aber er hat das Wissen über unser Wesen, Wissen über das ganze Universum, nicht dass er wüßte wie viele Sterne oder wie viele Universen es gibt, nein – es ist das Wissen über die subtile innere Persönlichkeit von allem. In dieser Feinheit (Subtilität) entdeckt er so viel Neues, worüber er noch nicht einmal etwas gehört haben mag – und auf diese Weise erreicht man den Zustand einer großen wissenden Persönlichkeit. Das ist es, was wir erreichen müssen. Wir wurden als Menschen geboren und wir wissen bereits sehr viel. Die Menschen wissen so vieles, aber sie kennen das Eigentliche nicht. Diese Erkenntnis kann nicht durch Lesen oder durch intellektuelles Streben erworben werden, noch entspringt es einer Gefühlsregung – nein, es ist shashwat, es ist immer da, es existiert, es wird immer existieren und es wird von euch einfach verstanden, einfach erkannt. Es ist unveränderlich. Es kann nicht umgemodelt werden. Es ist, was es ist; und das wisst ihr.
Niemand wird dies bezweifeln, weil alle, die diesen Zustand erreicht haben, zweifeln mögen, sie mögen euch verrückt nennen, sie mögen sonst etwas denken, aber, was immer sie mit offenen Augen sagen, ist die Wahrheit. In gleicher Weise, wenn ihr dies mit offenem Herzen und offenem Verstand wisst, das ist die reine Wahrheit und das ist, was man wissen muss.

Hierfür muss man gemäß Shri Krishna vielerlei Tests bestehen. Einer dieser Tests besteht darin: du betest zu Ihm. Er sagt: „bete weiter zu Mir und wenn du Mir Blumen anbietest, werde Ich sie annehmen. Wenn du Mir Wasser anbietest, werde Ich es annehmen. Was immer du Mir anbietest, Ich werde es annehmen.“ Er sagt es ganz klar, aber welche Konsequenzen du daraus ziehst, das ist sehr wichtig. Er sagt nicht: „Wenn du Mir etwas gibst, werde Ich dir etwas dafür geben.“ Das sagt Er nicht.

Was soll also dieser Zustand sein? Was soll die Bedingung sein? Er sagt „Wenn du Mich verehrst, wenn du bhakti für Mich hast, wenn du Mir Geschenke machst, tust du alles Mögliche, du bist hingegeben, aber du sollst ananybhakti haben. Ananya bedeutet, wenn es keinen anderen gibt, wenn wir eins sind, wenn wir verbunden sind, dann ist das bhakti, welche Musik der Hingabe du auch immer benutzt, welche Blumen du auch immer schenkst, welchen Ausdruck du auch immer wählst, es soll ananya sein. Genau dieses Wort benutzte Er, das „habe ananyabhakti … was auch immer du Mir gibst, Ich werde es annehmen. Er wird alles annehmen. Er ist der Eine, Gopta bedeutet, Er ist der einzige, der genießt. „Aber was wirst du bekommen?“ sagt Er, „wenn du ananyabhakti hast? d.h. wenn du eins mit Mir bist“, wenn du mit Ihm verbunden bist. So hat Er bhakti erklärt, es wird sehr klar, was bhakti ist. Aber die Menschen verstehen es nicht. Sie glauben, bhakti ist, wenn sie auf den Straßen „Hari Rama, Hari Krishna“ singen, bhakti sei dies und jenes. Das ist es nicht. Wenn das real wäre, dann hätten sie dadurch etwas erreicht, aber sie haben nichts erreicht.

Nun tadelt nicht Shri Krishna deswegen. Er hat sehr klar gesagt, dass es ananyabhakti sein soll. Nur durch Wechseln eurer Kleider, Tragen eines besonderen Gewands, das ist es nicht. Das ist alles so äußerlich. Es ist nur Angeberei, aber wahres ananyabhakti ist in euch, wenn ihr in diesem Zustand seid, wenn ihr eins seid mit dem Göttlichen. Solange ihr diesen Zustand nicht erreicht habt, nicht nur das, sondern etabliert habt, bringt es euch nichts.

Viele Leute haben Mir gesagt: „Wir machen so viel Bhakti Yoga, Mutter. Wir bekommen nichts.“ „Wirklich, welche Art von Bhakti Yoga?“ „Wir lesen Shri Krishnas Gita. Wir stehen jeden Morgen um vier Uhr auf, nehmen unser Bad, lesen Shri Krishnas Gita, machen dies und jenes. Dann singen wir Bhajans. Wir bekommen niemals etwas. Was ist der Grund?“ Der Grund ist, dass ihr nicht eins seid mit Gott. Wenn ihr mit Gott eins seid, was wird Er euch dann geben? Er wird euch nicht billige Dinge geben, die sofort wieder verschwinden, sondern die von ewiger Natur sind. Er gibt euch Frieden, Herzensfrieden. Er gibt euch Gleichgewicht. Er gibt euch auch Gelassenheit, Lebensfreude. All diese Dinge sind in uns, wenn wir bhakti haben, die da ist, wenn wir vereint sind, nach dem Yoga mit dem Yogeshwara. Das müssen wir verstehen.

Nun gibt es viele Karma Yogis, die wie verrückt arbeiten, völlig verrückt. Sie denken, schließlich bieten wir wunschlos unsere Dienste den Menschen an, dienen der Nation, dienen hier. Was bekommst du schließlich? Es mag sein, dass du Geld bekommst. Es kann sein, dass du ein gutes Haus dafür bekommst, das kann sein, all diese Dinge, aber du bekommst nicht den Frieden im Herzen, du bekommst nicht den Frieden der Seele, du bekommst nicht diese Freude, die keine Grenzen kennt, die nicht erklärt werden kann und die nicht beschrieben werden kann, diese grenzenlose Freude, die bekommst du nicht. Und du bekommst nicht den ewigen Frieden, der die Kriege beenden und der diese grausame Natur des Menschen vollständig abschaffen kann. Das bekommst du nicht.
Anderenfalls bekommst Du die Kräfte, du bekommst das Wissen – das subtile Wissen über jeden. Du weißt von jedem, wo ihm das Wesentliche fehlt. Du weißt über dich selbst und über andere Bescheid. Dieses Wissen bekommst du nicht in den Schulen und Hochschulen, sondern dieser Ozean des Wissens ist in euch, und welchen Weg auch immer ihr sehen wollt oder erreichen wollt, er ist da, er ist gegenwärtig. Das ist die reale Wahrheit, die man, wie wir sagen, durch sukshagnyana erreichen – d.h. das subtile Wissen, das Wissen über die Chakras, das –Wissen über das Universum. Hieraus kann man alles ableiten. Aber dann werdet ihr mehr daran interessiert sein, dieses Wissen, anderen weiterzugeben. Dann wollt ihr gar nicht mehr so vieles wissen. Wozu das Wissen über Banking, oder wer der reichste Mann der Erde ist? All dies interessiert euch nicht mehr. Euer ganzes Wesen ändert sich, und was ihr bekommt, ist nichts als eine Gelassenheit, die alles weiß, was man wissen soll. Das ist es, was erreicht werden soll.

Nun, dieses euer Land, Amerika, ist sehr kharmakandi. Es arbeitet und arbeitet und arbeitet. Es ist voller „Workaholics“. Sie arbeiten so hart, aber was kommt heraus? Ihr bekommt Kinder, die drogensüchtig sind. Ihr bekommt rastlose Ehefrauen. Ihr bekommt zerbrochene Familien und keinen Frieden. Ihr unterstützt Kriege. Das einzige ist, dass dieses Land, zumindest bis jetzt, gewissermaßen unter einem Schutz steht; aber ihr habt auch so viele Aborigines ruiniert, so viel grundlegend Wichtiges, das ihr hättet schützen sollen. Der Tag könnte kommen, an dem sie erkennen werden, dass all das, was sie getan haben, grundlegend falsch war. Ein Tag wird kommen, an dem wir in Amerika so viele realisierte Seelen haben werden. Aber gerade jetzt ist die Situation die, dass die Leute fast verrückt werden mit ihrer Idee des Geldverdienens und sie werden das ‚nun Schluß damit, fertig, aus‘, entdecken. ‚So und was nun? Was tun wir nun?‘

Kommt zu Sahaja Yoga. Macht Sahaja Yoga und ihr werdet die Schätze eures Wesens bekommen, die in euch liegen, die euch allen Komfort, alle Freude und alle Souveränität, die eine noch so beliebige Menge Geld und Macht euch nicht zu geben vermag. Das ist es, was zu tun ist, mit Sahaja Yoga anfangen und andere ebenfalls zu Sahaja Yogis machen, so dass sie auch den Frieden, die Freude und die Zufriedenheit bekommen. Und ihr werdet aufhören, wie verrückt immer wieder anderen Dingen hinterher zu rennen, denn das wird euch niemals zufrieden machen. Heute wollt ihr das kaufen, morgen jenes, und dann wollt ihr wieder was anderes tun. Ihr seid niemals zufrieden und aus euren Wünschen wird niemals Freude entspringen.

Euer reiner Wunsch sollte also sein, eins mit dem Göttlichen zu sein. So wird es ausarbeiten. Shri Krishnas Besonderheit war, dass Er immer Menschen unterstützte, die realisierte Seelen waren, die auf dem rechten Weg waren, die rechtschaffen waren. Er würde niemals Menschen aufgrund ihrer Wohlhaben¬heit oder ihres Ansehens unterstützen. Wie den großen König Duryodhana, der Shri Krishna in seinen großen Palast zu Gast bat. Shri Krishna bedauerte und ging zu Vidura, dem Sohn einer Magd, Dasaputra, denn Vidura war eine realisierte Seele. Da er eine realisierte Seele war, war er für Ihn viel höher als Duryodhana, der ein Herrscher aufgrund dessen war, weil er ein Hochstapler und ein schlechter Mensch war.
Die Unterscheidung zwischen Gut und Böse wird eins mit eurem Verstand, wird Teil eures inneren Wesens, dann seid ihr immer sehr zufrieden, denn ihr wisst, dass ihr nichts Falsches tut.
Die Unterscheidungsfähigkeit ist eine Gabe Shri Krishnas. Neben vielem anderen gibt er uns die Gabe der Unterscheidung. Dies ist Seine Art, euch Unterscheiden zu lehren, dann werdet ihr zu Experten in Bezug auf Unterscheidung und auf Vibrationen. Aufgrund von Vibrationen kann man alles so klar und so wunderbar beurteilen. Andere mögen euch zwar nicht zustimmen, das ist eine andere Sache; aber ihr wisst, was richtig und was falsch ist. Und das ist die Gabe Shri Krishnas.

Ihr wisst, dass Er sechzehn Subchakras in uns kontrolliert. Er kontrolliert alles. Er kontrolliert Hals, Nase, Augen und Ohren. Er kontrolliert dies alles, aber was sagt Er schließlich? Er sagt, Er ist die Virata. Virata bedeutet der Eine, der groß ist, der Große Herr, den wir Akbar nennen, das, was auch im Muslimischen, im „Allah Akbar“ akzeptiert wird. Da es Dichtung ist, ist es teilweise klar und teilweise unklar, aber Er war eine Virata und Er zeigte Arjuna Seine Form und Arjuna war verblüfft, Seine Form zu sehen, dass Er die Virata ist. Er ist der Große, der alles absorbiert und alles wegnimmt. Er ist auch Yama, Er ist auch der Gott des Todes. Er ist so vielfältig. Ihr wisst, dass dort all Seine Namen niedergeschrieben sind.

All diese Kräfte sind in euch, die Er benutzt, wo immer es nötig ist. So haben die Sahaja Yogis vor allem die Kraft der Zufriedenheit. Zufriedenheit ist eine gewaltige Übung. Stellt euch nur diesen Ort hier vor, den ihr alle so genießen könnt und an dem ihr so glücklich seid. Was zeigt uns das? Ihr seid so zufrieden. Eigentlich würde er niemandem gefallen. Man würde sagen „Nein, wir hätten gerne irgendeinen schönen Ort. Was soll das? Hier möchten wir mit niemandem zusammen leben.“ Aber mit anderen zusammen zu sein, diese Kollektivität ist auch ein Segen Shri Krishnas. Er lehrt euch die Kollektivität, den Spaß an der Kollektivität, den Genuss der Kollektivität. Ein Mensch, der ausgeschlossen ist, der sich selbst ausschließt wie ein Säufer, kann nicht ein Verehrer Shri Krishnas sein. Wer mit Shri Krishna eins ist, genießt jeden, der da ist, vor allem, wenn alle realisierte Seelen sind, solche Menschen genießen ihr Zusammensein besonders. Dies könnt ihr in eurem Leben so leicht verstehen, wenn ihr seht, wie glücklich, moralisch und absolut perfekt ihr lebt; ihr lebt in keiner Weise amoralisch, oder stehlt anderen etwas oder habt schlechte Gefühle anderen gegenüber. Es ist etwas Erstaunliches, was euch passiert ist, dass ihr alle so glücklich an einem Ort mit satya zusammen lebt.

Seine Kollektivität muss man verstehen, denn Ich sage immer, dass Shri Krishna die Deität von Amerika ist. Amerika ist auch sehr kollektiv: Wie es sich für jedes Land interessiert, wie es um alle besorgt ist, aber in unguter Weise versucht, allen zu helfen. Es tut dies stets in unrechter Weise. Angenommen, ein Land produziert große Mengen von Drogen, warum wird nicht gegen dieses Land vorgegangen, sondern gegen andere Länder? Es ist so. Die Unterscheidungsfähigkeit fehlt. Solange man sie nicht hat, kann man seine Kraft der Kollektivität nicht richtig nutzen. Obwohl alle sehr kollektiv sind, welche kollektiven Taten haben sie vollbracht? Sogar jetzt sagen sie, dass sie etwas Besonderes sind, dass sie anders sind. Welche Probleme wir auch immer haben, es sind unsere eigenen.

Diese Kollektivität hat selbst in einem Land Shri Krishnas so sehr an Bedeutung verloren. Obwohl sie diese in sich haben, ein Gefühl, dass sie über jedes Land sprechen sollten, jedem Land ein Beispiel geben sollten, jedes Land beraten sollten, treffen sie falsche Entscheidungen über diese Länder. Dies hat ihre Ursache darin, dass sie nicht unterscheiden können. Sie sollten unterscheiden lernen.

Es kann so vieles über das Vishuddhi Chakra gesagt werden, aber Ich bin mehr um die zwei Chakras auf beiden Seiten besorgt. Eines davon ist, wie ihr wisst, das Lalita Chakra auf der linken Seite, und das Shri Chakra auf der rechten Seite. Ich habe den Frauen immer wieder gesagt, haltet diese Körperstellen bedeckt. Es sieht so einfach aus. Es ist sehr wichtig. Entblößt sie nicht, denn die Kräfte sollen bewahrt werden – das Shri und das Lalita Chakra, sie sind beide sehr wichtig. Sie sind, so möchte Ich sagen, weibliche Kräfte, und es sind die weiblichen Kräfte Shri Krishnas, die so verstanden werden müssen, dass der Zustand der Chakras davon abhängt, wie man seinen Körper respektiert und man auch entsprechend leidet. Wenn man beispielsweise Shri Ganesha nicht respektiert, wird man leiden. Wenn man Shri Ganesha respektiert und sich nicht so verhält, wie man sollte, wird man leiden. Man wird Probleme haben. Der ganze Körper reagiert. Der Körper reagiert auf äußere Einflüsse in der Weise, dass man zu sehen beginnt, dass irgendwo etwas nicht stimmt, und dass dies davon kommt, weil man sich entsprechend verhalten hat. Abgesehen davon, werden die Augen von diesem Chakra versorgt. Wenn man etwas ansieht, sollte es ein sehr reiner Blick sein. Je reiner er ist, desto mehr wird man es genießen. Wenn der Blick nicht rein ist, verschlagen oder unstet ist, dann geht man gegen sein Dharma, gegen seinen evolutionären Prozess und der Tag wird kommen, an dem man blind sein könnte, an dem man Augenkrankheiten entwickeln könnte. Man kann alle Arten von Augenleiden entwickeln und muss den Augen sehr viel Aufmerksamkeit widmen.
Dann ist auch die Zunge betroffen. Die Zunge wird versorgt, aber jene Leute haben eine sehr üble Angewohnheit, plötzlich ganz schreckliche Dinge zu sagen, plötzlich schlechte Worte zu gebrauchen oder über andere mit sehr schlechten Bemerkungen her zu ziehen. All dies ist sehr schlecht für die Zunge, und das ist es, was Shri Krishna nicht liebt. Falls man seine Zunge dazu nutzt, anderen verletzende Dinge zu sagen oder sarkastisch zu sein, anderen gegenüber hart zu sein, beleidigende Worte zu gebrauchen, Ich weiß nicht, wie eure Zunge eines Tages reagieren wird. Sie kann auf unterschiedliche Weise reagieren. Wer weiß, wie sie anschwellen oder unbeweglich werden wird oder sich nach innen zurückziehen kann. Das ist die physische Seite, aber auch die mentale Seite: dass man nicht mehr weiß, wovon man spricht, dass man etwas sagt, aber etwas anderes meint. Das kann mit der Zunge passieren. Es ist auch durchaus möglich, dass man nicht mehr in der Lage ist, etwas zu sagen oder überhaupt zu sprechen. Alles ist möglich, wenn man versucht, die Zunge so zu belasten und sie zu schlechten Zwecken nutzt. Die Zunge soll nicht dazu gebraucht werden, zu verletzen aber auch nicht dazu, wie manche Leute versuchen, überaus freundlich und zuvorkommend zu sein, um etwas damit zu erreichen. All dies ist für die Zunge sehr, sehr gefährlich, und es könnte Blasen auf der Zunge in dem Ausmaß hervorrufen, dass es, falls man weiterhin beleidigende Dinge zu anderen sagt, zu einer Art Krebs führen kann.

Manche denken, wenn man es erträgt, ist alles gut. Es ist nicht so. Wenn euch jemand unterdrücken will, versucht nicht, es hinzunehmen. Weist es zurück, denn wenn ihr es ertragt, könnt ihr auf die linke Seite geraten und schreckliche Dinge, wie Krebs, bekommen,. Diejenigen, die aggressiv sind, können Krankheiten bekommen und jene, die besonders viel ertragen, bekommen auch Probleme.

Man soll also in ausgeglichenem Zustand sein und sollte nicht alles akzeptieren. Angenommen, jemand beschimpft euch oder sagt schlechte Dinge zu euch, seid sofort still, schaut diese Person an – das ist alles. Wißt, dass sie ein Dummkopf ist, haltet euch sofort heraus, dann kann nichts passieren. In beiden Richtungen muss man achtsam sein, denn Shri Krishna spielt überall und Er sieht, wie weit man gehen kann.
Nun der Hals – der Hals ist sehr wichtig. Wir sollten uns um ihn kümmern. Die Menschen, die schimpfen und schließlich schreien, können die Kraft der Stimme verlieren, können solche Halsprobleme bekomen, dass sie rasend werden. Vor allem im Hals können schreckliche Krankheiten entstehen. Er schwillt einfach an. Wir nennen dies Schlangenkrankheit. Man hat das Gefühl, gleich zu ersticken. Wenn ihr also mit jemandem sprecht, dann sprecht klar und lieb, aber brüllt die Person niemals an. Ebenso versucht niemals Verdrießlichkeit in eurer Sprache anzudeuten. Wenn ihr nörgelig seid, kann dies zu Krebs führen. Seid vorsichtig mit beidem, denn ihr seid Sahaja Yogis. Ihr müsst dieses Wissen haben, das eine nicht zu tun und das Unsinnige nicht zu ertragen. Wenn irgendjemand so spricht – dann sollt ihr es nicht akzeptieren. Man kann euch schon etwas sagen. Das ist recht so. Aber manchmal solltet ihr so eine Person ausschimpfen: „Du hast dies gesagt, aber es ist nicht so.“ Es ist das Beste, es nicht auszuhalten und zu leiden. Ihr seid nicht Christus. Ihr habt nicht Seine Kräfte. Wenn ihr so handelt, dann werdet ihr Krebs entwickeln.
Versucht also irgendwie im Zentrum zu bleiben, indem ihr alles beobachtet, ob ihr aggressiv seid oder euch zu sehr zurücknehmt – keine dieser Haltungen ist richtig, sondern entwickelt eine Haltung, mit der ihr euch nicht unterkriegen lasst.

Es gibt eine chinesische Geschichte, die Ich einmal gelesen habe, in der ein König zwei seiner Hähne bei einem Hahnenkampf gewinnen lassen wollte, worauf man ihm sagte, er solle sie zu einem Weisen bringen und sie dort ausbilden lassen. Daraufhin sandte er sie zu dem Weisen. Sie wurden bestens ausgebildet. Und nachdem sie zurückgebracht worden sind, standen sie in der Arena, in der viele Hähne angetreten waren und von ihnen angegriffen wurden, aber diese beiden standen einfach da, in keiner Weise beunruhigt. Sie wurden immer wieder gereizt, aber diese beiden standen einfach da. Das Ergebnis war, dass alle davon liefen. Das ist das Wesen, das ihr haben solltet. Nicht vor etwas niederbeugen, weil jemand aggressiv ist und auch nicht andere angreifen, quälen oder auf die Nerven gehen. Es ist äußerst gefährlich für den Hals und so ein Hals wird immer in Gefahr sein, schreckliche Krankheiten zu bekommen.

Das alles habe ich euch erzählt, weil wir so viel darüber wissen. Wir sollten es auch erreichen. Wir haben ein sehr subtiles Wissen über das Vishuddhi Chakra, aber wir sollten auch etwas allgemeineres Wissen darüber haben, was unserem Vishuddhi Chakra passieren kann, wenn wir nicht versuchen, darauf aufzupassen.

Dies ist also Shri Krishnas Werk. Auch die Zähne versorgt Er und die Ohren. Ihr wisst, was wir für unsere Zähne und Ohren tun müssen. Dies sind Seine eigenen sechzehn Werke – könnte man sagen. Man kann sie karias nennen, sechzehn, an denen Er auf den unterschiedlichsten Ebenen arbeitet. Und ihr müsst versuchen, die Kräfte unseres Vishuddhi Chakras auf vielerlei Weise und durch mancherlei Übungen zu entwickeln, indem ihr erkennt, was falsch mit uns läuft, wenn wir unser Vishuddhi Chakra nicht verstehen und wertschätzen.

Nun ist Amerika das Vishuddhi Chakra der ganzen Welt, und es ist demnach sehr wichtig, dass die Menschen, die hier Verantwortung tragen, all die Kräfte des Vishuddhi Chakras kennen und darüber hinaus auch wissen sollten, wie man sie bewahrt und auf der ganzen Welt verbreitet. Mit diesen beiden Händen, die auch dem Vishuddhi Chakra angehören, damit sollt ihr Sahaja Yoga verbreiten. Ihr sollt zu den unterschiedlichen Völkern gehen, in die unterschiedlichen Länder, aber auch in den kleinen Dörfern sollt ihr Sahaja Yoga verbreiten. Anfangs seht ihr nur die kühle Brise auf den Händen. Das heißt aber, dass ihr die universale Kraft des Göttlichen in eurem Leben fühlt. Das ist die kollektive, universale Liebe, die in eure Händen kommt und euch lehrt. Es ist ein sehr wichtiges Chakra. Dementsprechend ist Amerika sehr wichtig und als Bürger von Amerika, solltet ihr versuchen, die Religion zu erhalten, das Dharma und ein tiefes Verständnis für die Weltprobleme schaffen und versuchen, allen Menschen, aus welchen Ländern auch immer sie stammen, Liebe entgegen zu bringen.

Möge Gott euch alle segnen!