Puja for the 79° Birthday

New Delhi (Indien)


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Puja for the 79° Birthday, Delhi (India), 21 March 2002.

Ich habe zu ihnen über die Liebe gesprochen, über die alles durchdringende Liebe Gottes des Allmächtigen. Er hat alles erschaffen, die gesamte Atmosphäre. Es ist alles vom Gefühl der Liebe erfüllt. Aber nur Menschen, die unschuldig wie Kinder sind, können Zugang dazu finden. Wenn euer Hass sehr verfestigt ist, kann euch niemand mehr retten. Ihr werdet zehn Argumente auf einmal finden, um zu zeigen, dass euer Hass zu rechtfertigen sei. Ihr werdet dann in eurem Bemühen, Rechtfertigungen zu finden, alles tun.

Es gab Menschen in unserem Land, von denen man gemeinhin annimmt, sie seien recht rein und friedlich, die Lösungen nur im Töten sehen – bringt den um, tötet jenen!

Also sogar in diesem Lande, in dem man eigentlich nicht an all diese Dinge geglaubt hat, hat man schon vor langer Zeit damit an-gefangen, sich auch der Gewalt zu verschrei-ben. Im Grundsatz sind wir jedoch ein Volk, das an den Frieden glaubt, da Wachstum ohne Frieden unmöglich ist. Absoluter Friede ist die erste Voraussetzung. Wenn ihr Frieden in euren Herzen tragt, wenn ihr Frieden in eurer Um-gebung habt, werdet ihr wundervolle Länder eure Heimat nennen. Nicht aus Furcht oder Druck, sondern aus dem Inneren heraus, könnt ihr Frieden ausstrahlen, vorausgesetzt, ihr habt ihn ganz und gar in euren Herzen. ihr könnt den Frieden so weitergeben. Jeder, der sich so jemandem annähert, erhält Frieden, kann den Frieden fühlen.

Ihr seid alle Sahaja Yogis. Ihr habt alle eure Selbstverwirklichung bekommen. Das heißt, Vibrationen von Frieden und Freude strömen nun aus eurem Spirit. Ihr werdet Frieden schaffen. Ihr werdet Wege finden, Frieden zu schaffen und eine friedvolle Atmosphäre einkehren zu lassen. Es ist sehr wichtig, dass unser Wachstum uns dahin bringt, Frieden zu schaffen, ihn anderen zu geben und so zu Vorbildern zu werden.

Ich kann nicht glauben, dass in dieser Stadt Delhi heute so viele realisierte Seelen zuhause sind. Das hätte Ich nie gedacht. Erst einmal habe Ich solange warten müssen, bis die Leute so weit waren, dass sie meine Arbeit begreifen konnten, denn es gab da noch diese Spaltung unserer Gesellschaft, derentwegen so viele Menschen ihr Hab und Gut oder gar ihr Leben verloren haben, und Ich habe Mich mit all dem konfrontiert. Ich war selbst dabei. Und nachher konnten sie einander einfach nicht verzeihen.

Verzeihen ist eine sehr gute Methode, das Leid und die Schwierigkeiten anderer zu ver-stehen; die notwendige Tiefe müsst ihr aber zuerst entwickeln. Wenn ihr ohne Ärger oder Rachegelüste zuzulassen, diesen Frieden in euch selbst entwickeln könnt, wenn ihr es erreichen könnt, den Frieden im Geiste mithilfe göttlicher Liebe zu haben, müsst ihr dafür nichts Besonderes tun. Ihr habt diesen Frieden nämlich dann im Herzen. Fühlt ihn doch einfach! Ihr seit dann friedvolle Persönlichkeiten. Man kann euch dann nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen. Ihr werdet dann auch nicht mehr versuchen zu rechtfertigen, warum ihr ärgerlich werdet und anderen Leuten die Laune verderbt. Das kommt nicht mehr vor. Ihr seid dann über all diesen Ärger und diese Rachsucht erhaben.

Es ist schwierig, Menschen, die ihre Selbst-verwirklichung noch nicht haben, das zu erklären, weil sie Mir nicht zuhören möchten. Man kann erst mit ihnen reden, wenn sie realisiert sind.

Es ist also am besten, wenn ihr Sahaja Yoga verbreitet, und zwar überall, unter Sikhs, Mus-limen, Christen; vor allem aber unter Hindus, weil Ich sehe, dass auch sie heutzutage ihr Land und ihre Kultur kaum mehr verstehen. Daher nehmen auch sie Rache. Ich verstehe dieses Rachenehmen nicht. Aber was soll man machen? Die Leute sind auf einem so niedrigen Niveau angekommen, dass sie vieles nicht mehr verstehen.

Zur Zeit wehren sie sich zum Beispiel dagegen, dass man Shri Rama an einer bestimmten Stelle einen Tempel errichtet. Weil sie keine Sahaja Yogis sind, kann Ich ihnen nicht vermitteln, dass Shri Rama genau an diesem Ort geboren ist. Wir müssen seiner Inkarnation höchsten Respekt zukommen lassen. Wenn es wirklich Shri Ramas Geburtsort ist, können wir das durch die Vibrationen auf den Händen spüren, und warum sollten wir dann diese wahre Tatsache verneinen, nur weil sie uns nicht in den Kram passt? Es ist schon schwer, mit solchen Leuten zu reden.

Wir sollten in diesem Zusammenhang begreifen, was Babar für uns getan hat. Wer war Babar? Er war nicht aus Indien und die Moschee ist auch nicht von ihm erbaut. Der Erbauer war einer seiner militärischen Mitstreiter, und die Moschee heißt Babri Masjid, weil dieser zur Zeit der Herrschaft des Mogulen Babar gewirkt hat.

Aber lasst uns sehen, wie das mit diesem Babar war. Er ist in Indien gestorben, aber gekommen ist er aus dem Ausland. Er war noch nicht einmal Inder. Aber das nur nebenbei. Ich will sagen, dass er mit diesem Ort, Babri Masjid, nichts zu tun hat, aber dass es genau an diesem Ort war, wo Shri Rama geboren ist, und das könnt ihr eben jetzt auf euren Händen fühlen; Ich weiß das und ihr auch!

Wenn man nun an dieser Stelle einen Tempel errichten will, wen wird es stören? Was soll schon passieren, wenn ein Tempel dort entsteht? Ich meine, es ist doch nur eine Frage des Respekts und des persönlichen Empfin-dens. Ich gebrauche auch den Namen Shri Ramas. Jeder gebraucht ihn, weil er solch ein Trost und ein Wohlgefallen ist. Aber die Art, wie die Menschen die Dinge sehen, macht alles so schwierig, sie lassen einfach nicht mit sich reden.

Im Augenblick ist eine weitere dumme Diskussion darüber im Gange, ob wir ein Haar von Mohammed Sahib in Kashmir haben oder nicht. Jemand hat behauptet, es sei nicht sein Haar. Wie kann man das wissen? Was sind denn die Kriterien, nach denen entschieden wird, ob das Haar von ihm stammt oder nicht? Ihr werdet erstaunt sein, aber als Ich durch den Kashmir gefahren bin, habe Ich während der Autofahrt plötzlich tatsächlich äußerst starke Vibrationen gespürt. Also fragte Ich den Fahrer: „Warum halten wir nicht kurz an?“ „Warum?“, fragte er. „Weil Ich Mir hier die Beine vertreten will.“ Er sagte: „Die Straße ist alt und hier leben nur wenige Menschen.“ „Macht nichts. Halte an.“ Wir näherten uns langsam einigen muslimischen Häusern, und fragten die Leute, „Was geht hier vor?“ „Der Ort hier heißt Hazrat Bal.“ Schon der Name lässt einen tiefen Frieden fühlen. Es lag an dem Haar von Mohammed Sahib .

Nun wollen die Hindus aber von ihm nichts wissen, und die Muslime wollen nichts von Shri Rama hören. Es ist doch verrückt. Jeder hat seinen eigenen Laden und verkauft seine eigene Ware, aber versteht dabei nicht, dass alles, was er verkauft, nichts anderes als das ist, was auch der andere verkauft. Da sagen sie zum Beispiel „Allah“. Wer ist denn Allah? Nach der Sahaja Yoga-Lehre ist Allah kein anderer als Shri Vishnu, und Shri Vishnu ist auch als Shri Rama auf die Welt gekommen. Also ist, was immer sie „Allah“ nennen mögen, nichts anderes als Shri Rama selbst. Das kann nur ein Sahaja Yogi verstehen. Wenn die aber nun ihre Hände öffnen würden, wären sie überrascht, welch starken Vibrationen sie spürten, weil es doch Shri Rama ist, der auch Allah ist, den sie mit ihrer Dummheit schmähen.

Die Dummheit liegt sowohl auf Seiten der Muslime als auch auf der der Hindus. Die Hindus sehen das ebenso wenig ein. Auf die eine oder andere Weise wissen sie, dass das der Geburtsort von Shri Rama ist. Ich weiß nicht woher, vielleicht hat man ihnen davon erzählt. Oder vielleicht – Ich kann nicht sagen, woher sie es wissen – sie wissen nicht einmal, was Vibrationen sind. Ich habe bisher noch nicht viele Hindus getroffen, die Vibrationen haben, Ich meine diejenigen, die man als Funda-mentalisten bezeichnen kann. Bei ihnen gibt es keine Vibrationen. So habe Ich Mich immer gefragt, woher sie dann wissen, dass es sich bei dem Ort um den jamma bhoomi Shri Ramas handelt, irgendwoher müssen sie es auf jeden Fall erfahren haben. Aber sie haben keinen Beweis., Wenn sie realisierte Seelen wären, wenn die Richter am Obersten Gerichtshof, und die Parlamentarier realisiert wären, könnte man mit ihnen reden. Aber sie sind alle – wie soll Ich sagen – völlig blockierte Menschen. Wie soll man ihnen begreiflich machen, dass ihr Streit absoluter Unsinn ist? Es ist doch absolut in Ordnung, für Shri Rama einen Tempel zu bauen. Aber was immer man auch sagen mag, um zu begreifen, sollten sie alle zuerst einmal ihre Selbstverwirklichung erhalten.

Seht ihr, auch in dem Augenblick, an dem wir miteinander sprechen, gibt es nicht genügend Menschen, die ihre Selbstverwirklichung haben. Ihr seid alle realisierte Seelen. Da gab es einmal einen, der diese Mahantas realisierte – Mahantas sind solche Leute, die sich besonders heilig geben –, dass jeder von ihnen, in dem Moment, da er seine Realisation erhielt, seinen Heiligenschein verlor, und er nicht wusste, was er mit ihnen tun sollte. Das kann jedem wider-fahren, sogar in christlichen Kirchen oder bei den Juden – überall das Gleiche. Wenn du sie realisierst, kommt ihr wahres Wesen ans Licht. Warum also sollte man all diese Menschen verstören, die ihre Art von Glauben haben.

Die einzige Art jemanden zu erkennen, ist durch seine Vibrationen. Aber bei aller Liebe kann Ich ihnen nicht klarmachen, dass sie nicht realisiert sind und daher kein Recht haben über Shri Rama oder Mohammed-Sahib zu sprechen, weil diese weit über ihnen stehen.

Das eigentliche Problem liegt also nun zwischen denen, die erkennen und denen, die nicht erkennen. Zuerst trennte sie ein tiefer Graben. Nur eine Person war realisiert; also ist man gegangen, um ihn zu steinigen, zu schlagen, alles mögliche mit ihm anzustellen. Jetzt seid ihr so viele. Dennoch hört noch nicht einmal auf dieser Ebene jemand auf euch, wenn ihr eure Sache vertretet.

Ich hätte nur eine Bitte an euch. Realisiert so viele Menschen wie möglich und nicht so genannte „spirituelle Persönlichkeiten“. Denn was ist der Nutzen, wenn sie bloßgestellt werden?

Das passiert immer wieder. So viele Menschen erzählten Mir: „Wir haben einen Priester realisiert. Sein wahres Wesen kam ans Licht.“ „Das heißt, dass was passiert ist?“ „Er ist aufgeflogen, Mutter. Er wurde ins Gefängnis gesperrt.“ „Ach, das ist zuviel! Nachdem er realisiert wurde, kommt er ins Gefängnis!“

Seht ihr, da liegt das Problem. Was die Liebe angeht, so kann man nicht heucheln. Liebe – dafür müsst ihr rein werden. Ringt darum, euch zu reinigen! Ihr müsst euch verändern. Wenn ihr noch immer Ärger, Geiz und all das in euch tragt, wird die Liebe nicht ausarbeiten. Sie wird nicht ausarbeiten.

Um also jemanden auf göttliche Art zu lieben, müsst ihr zunächst den Wert der Unschuld verstehen. Warum Ich Kinder liebe? Weil sie unschuldig sind. Sie sind frei von alledem. Wie in unserem Land die Seuche der Bestechlichkeit ausgebrochen ist? Das ist nicht einfach. Jeder, sagen wir, jeder dritte, leidet darunter. Aber warum? Weil sie alle Geld wollen. So weit, so gut. Aber was wollen sie mit dem Geld anfangen? Sie wissen nicht, wo sie es verstecken sollen, also stecken sie es in einen Topf oder so und es geht verloren. Wenn nicht, bleiben sie damit verhaftet. Das ist nicht so wichtig. Worum es geht, ist, warum der Mensch geizig ist. Reiche sind geiziger als Arme, weil die Armen wenigstens Gottesfurcht haben. Die Reichen aber sind sehr geizig. Dem rennen sie nach, jenem rennen sie nach. Das nimmt kein Ende. Es ist schon überraschend, dass diese neue Krankheit in diesem unseren Land ausgebrochen ist. Von dieser Krankheit befallen, gab es sogar Leute, die angefangen haben, aus Sahaja Yoga ein Geschäft zu machen und damit Geld zu machen. Geiz kommt von der rechten Seite, und ihr beginnt, ihn zu rechtfertigen. Es bleibt euch kein Platz für Liebe auf der rechten Seite.

Mit diesem Geiz ist es neuerdings so weit gekommen, dass das ganze Land in den Ruin getrieben wird. Fortschritt wird unmöglich. Wir können niemals zu etwas kommen, weil überall der Geiz regiert, und die Menschen alles an sich reißen. Wenn ihr jedoch euer Land liebt, wenn ihr Liebe für euer Land habt, dann werdet ihr nicht so handeln. Die Liebe fehlt. Sie lieben – Ich weiß nicht, wen sie lieben. Sie lieben ihre Kinder auf eine Weise, auf die sie sie ruinieren.

Die Liebe ist grenzenlos. Liebe muss gren-zenlos sein. Unbegrenzte Liebe, die die ganze Welt vereint. Die Kraft ist da, sie ist schon wirksam; was fehlt, ist, dass ihr danach handelt, dass ihr zu Menschen werdet, die diese Liebe mitteilen können. Ihr habt das volle Recht auf diesen Reichtum an Liebe und ihr könnt ihn überall verteilen. Aber Ich finde, dass sogar hier die Menschen in den Begrifflichkeiten des Geldes denken. Geld ist der Feind der Liebe. Ich versichere euch, dass ihr, wenn ihr an Geld interessiert seid, niemals in Sahaja Yoga wach-sen könnt.

Ich bin hoffungslos, das muss Ich zugeben. Ich weiß nicht einmal, wie man zu Wünschen kommt. Was ist auch wichtig daran? Und die Leute lachen Mich aus: „Die einfachsten Dinge kannst Du nicht, nicht einmal Geld zählen.“ Ich sage: „Ich weiß. Ich könnte euch auch so sagen, wie viel Geld da ist, aber das interessiert Mich nicht. Es gibt soviel anderes, wofür man sich interessieren kann. Seht die Kinder! Seht ihr, sie sind gute Menschen. Auf der ganzen Welt gibt es so viele innerlich schöne Menschen und schöne Dinge. Also, warum verwendet ihr so viel Aufmerksamkeit auf nutzloses Zeug, das kommt und geht. Aber das ist halt das, was die Menschen am meisten – wie soll Ich sagen – ergreift.

In Indien ist es am schlimmsten. Man sagt, Indien sei das korrupteste Land, aber Ich bin Mir nicht sicher. Ich habe so etwas nie mitbe-kommen, aber es muss wohl wahr sein. Bei so einer Gelegenheit ist es besonders glück-bringend daran zu denken, dass Geld für euch keinerlei Wert hat, und ihr werdet überrascht sein, ihr werdet niemals danach dürsten. Das ist eine Lehre, die ihr in Sahaja Yoga verstehen müsst, dass Geld keinen Wert hat. Es gibt kein Interesse daran. Euer Geld ist, wie viele Menschen in Sahaja Yoga sind, wie viele ihr in Sahaja Yoga gebracht habt, wie viele Menschen diese Freude bekommen haben. Das habt ihr nicht gekauft. Das muss niemand kaufen. Es ist kostenlos, es fließt überall. Es macht so viel Freude. Was wollt ihr außerdem für Geld? Nichts. Ausschließlich für Geld bekommt ihr Kopfweh, Angst und jede Menge Probleme.

Ebenso, unserem Sahaja Yoga entspre-chend, sollte unser Leben ein Leben der Freude, der vollen Freude und des Genusses sein, ohne sich über irgendetwas sorgen zu müssen. Vom Geld hängt nichts ab. Ich habe Menschen unter sehr ärmlichen Bedingungen leben sehen, aber sehr glücklich und freudvoll; während jene, welche Geld in Massen besitzen, vor allem im Ausland, reiche Leute sind. Sie leiden unter Depressionen und befinden sich in sehr, sehr aberwitzigen Situationen dort. Sie begehen Selbstmord. Warum? Wenn Geld alles wäre, warum begingen dann all die Reichen Selbstmord? Was haben sie davon? Seht, woran sie andauernd denken, ist, wie sie an eine gewisse Mode kommen. Mode weil, wenn du kein Geld hast, kommst du erst gar nicht daran. Diese Moden sind nun so sehr zum Allgemeingut geworden, dass die Menschen sich danach verzehren. Wenn sie nicht an die Moden kommen, denken sie, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Bei euch ist das nicht so, weil ihr Sahaja Yogis seid.

Wenn ihr nun seht, dass solche Dinge passieren, was müsst ihr tun? Habt Mitleid mit solchen Menschen – nicht Verachtung, sondern Mitleid – und ihr müsst sie fragen: „Was tut ihr? Warum vergeudet ihr eure Zeit? Dies ist die beste Zeit für euch, euer höchstes Lebensziel zu erreichen, nämlich das der Selbstver-wirklichung, und warum rennt ihr dann so sehr all diesen Dingen hinterher? Was ist es, das euch dieses Rattenrennen mitlaufen lässt?

Ich denke das ist überall der kritische Punkt, die Leute sorgen sich, aber ihr seid diejenigen, die Abhilfe verschaffen sollten. Auf sehr weite Sicht könnt ihr das Problem ausarbeiten.

Ich meine, Ich habe Menschen gesehen, die nichts in sich haben. Sie sind nicht spirituell. Sie sind nicht die Menschen, die Realisation oder sonst etwas geben können. Aber nur weil sie ein bisschen soziale Arbeit leisten, sind sie sehr berühmt. Was ist soziale Arbeit? Sich um die Armen zu kümmern oder Ähnliches?

Nun, sobald eure Liebe, die so groß ist, die so effektiv ist, anfängt zu arbeiten, und ihr fühlt, dass ihr etwas tun solltet, dann werdet ihr euch wundern, wie euer Sahaja Yoga verstanden werden wird.

Solange Sahaja Yoga in Ordnung ist, sind die Menschen sehr lieb, ja ausgezeichnet, wie Heilige und alles. Aber man muss Früchte sehen, und die Leute sollten die Wirkung eurer Liebe sehen. Die erste Wirkung ist das Vergeben. Ihr müsst vergeben. Sie sind äußerst dumm. Ich habe euch gerade erklärt, wie dumm sie sind. Darum müsst ihr euch also nicht kümmern. Wenn ihr weise Persönlichkeiten seid, solltet ihr alles mit Weisheit abwägen und nicht in die Falle gehen zu denken ihr müsstet irgendetwas nach irgendeiner Mode tun oder – wie soll Ich sagen – aus irgendwelchem Gruppenzwang heraus. Das ist unnötig, wir sind Sahaja Yogis. Wir sind uns selbst genug. Wir brauchen nichts. Seid ihr alleine, geht es uns gut. Seid ihr viele, ebenso.

Ihr müsst nun wissen, dass ihr einen sehr hohen Zustand erreicht habt und dass ihr diese Liebe, jene universelle Liebe Gottes berührt habt.

Also drückt diese Liebe in eurem täglichen Leben mehr aus. Drückt mehr von dieser Liebe in eurem Umgang mit anderen aus. Drückt eure Liebe in einer Weise aus, die andere glücklich macht. Über all das solltet ihr nachdenken. Wie kannst du streiten, wenn du ein richtiger Sahaja Yogi bist? Wie kannst du einen anderen unterdrücken, wenn du ein richtiger Sahaja Yogi bist? Wie kannst du andere täuschen, wenn du ein richtiger Sahaja Yogi bist? Unmöglich! Ihr solltet an all diesen Dingen kein Interesse haben. Das heißt, ihr seid jetzt innerlich klar, ihr seid klar und nirmal. Niemand kann euch berühren.

Mit dieser Einstellung solltet ihr euch selbst respektieren. Dieses Verständnis solltet ihr von euch selbst haben. Was ist eure Rolle? Wo steht ihr? Ihr solltet euch bewusst sein, dass ihr realisierte Seelen seid, und ihr solltet wissen, was ihr als solche zu tun habt. Ihr seid nicht irgendwelche Verrückten, die sich am „Rattenrennen“ beteiligen, und ihr seid nicht Teil des Wettkampfes. Ihr spielt da nicht mit. Ihr macht nur euren Fortschritt in Liebe und Segen. Ich weiß, wie der Segen arbeitet. Aber zuerst müsst ihr des Segens wert werden, sonst kann Ich euch nicht helfen. Euer liebevolles Wesen – um dessen willen hat Christus gesagt, müsst ihr wie Kinder werden, um in Gottes Reich zu gelangen. Ihr seid schon im Reich Gottes, aber wie Kinder müsst ihr noch werden; wie unschuldig sie sind, wie einfach sie sind und wie glücklich mit kleinen, kleinen Dingen. Sie brauchen nichts Besonderes. Es ist sehr er-staunlich, wie unsere Liebe, welche tatsächlich von der Göttlichen Liebe erleuchtet ist, die ganze Welt verändern kann! Wie ich diese Vision in Mir hatte und wie sie gereift ist! Wenn ihr Mir alle dabei helft, dann bin Ich Mir sicher, können durch Sahaja Yoga so viele Dinge erreicht werden, die bisher noch nicht erreicht sind.

Nun geht heim und denkt an das, was Ich euch gesagt habe. Denkt darüber nach. Was ihr braucht, ist Introspektion. Was ihr braucht, ist Verständnis. „Was habe ich aus meinem Leben als Sahaja Yogi gemacht?“ Dann wird euch klar werden, dass ihr vieles, vieles tun könnt. Und das muss getan werden!

Möge Gott euch segnen!