Diwali Puja 2002

(United States)


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Diwali Puja. Lake Piru, Los Angeles, (USA) – 3 November 2002.

Ich wünsche euch ein ganz frohes Di¬wali. Euch alle hier zu sehen, ist so eine Freu¬de für Mich. Dass Ihr alle so schöne Sa¬ha¬ja Yo¬gis geworden seid! Es ist euer eigen. Das Selbst ist euer eigen. Aber zum Selbst zu gehen, ist schwie¬rig. Ich denke, es hängt ganz von euren Wün¬schen ab, die erfüllt wer¬den. Und so habt ihr eure Selbst¬ver¬wirk¬li¬chung bekommen. Sie kann nie¬man¬dem auf¬ge¬zwungen werden, wie ihr alle sehr gut wisst. Es muss über euren Wunsch aus-ar¬bei¬ten und hängt aus¬schlie߬lich von eurer Hin-gabe ab.

Es bringt nichts, darüber zu sprechen, über¬zeu¬gen zu wollen. Was ausarbeitet, ist euer Wunsch. So einfach ist das. Die Kraft des Wun-sches in euch arbeitet es aus. Viele sind nicht hier, die überall auf der Welt ihre Re¬ali¬sa¬tion be-kom¬men haben. Ich denke an sie alle, und auch ihr solltet das tun. Heute ist ein schöner Tag, an dem wir an all die¬je¬ni¬gen denken können, die in die¬ser Welt erleuchtet sind. Das ist das wahre Di-wali. Die Erleuchtung der Men¬schen. Es sind nicht Kerzen oder Lampen. Es sind die Men-schen.

Wenn sie erleuchtet sind, gibt es kein Problem mehr. Die Probleme kommen von den Menschen, die nicht erleuchtet sind, denn sie befinden sich in der Dunkelheit, sie tappen im Dunkeln, und einige von ihnen wissen nicht, dass sie die Realität in keiner Weise kennen. Wenn ihr zu Sahaja Yoga kommt und erleuchtet werdet, dann seht ihr in dem Licht zunächst, was gut und was schlecht ist. Und dann wachst ihr so schön hinein, wie diese Blumen, die immer glücklich sind und Freude schenken.

Wenn ihr mit diesem Licht erleuchtet seid, dann sucht ihr auch nicht mehr. Ihr habt alles in euch, wenn das Licht an ist. Aber ihr könnt mit eurem Licht noch etwas anderes tun, andere Menschen erleuchten. So wie wir es hier getan haben. Wir haben eine Kerze angezündet und mit dieser alle an¬de¬ren. Ihr könnt dies tun, weil ihr dieses Licht in euch tragt. Mit diesem Licht könnt ihr andere erleuchten und sie können die Freu¬de ihres Spirits spüren.

Es gibt etwas, was wir jetzt sehen müssen, wo wir so viele Lichter haben. Genauso seid ihr die Lichter für die ganze Welt. Es reicht nicht aus, dass ihr das Licht habt, sondern ihr müsst es an andere weitergeben. Ihr müsst andere erleuchten genau wie diese Kerzen. Wenn ihr damit erst einmal be¬gon¬nen habt, werdet ihr sehen, was ihr habt und ihr werdet euch so verhalten, wie es einem Heiligen gebührt, oder einem Weisen, ohne viele Worte zu machen.

Ihr entwickelt einfach innerlich dieses schö¬ne Wesen, das so viel Freude gibt. Ihr wollt keinen falschen Eindruck von euch er¬wecken, denn die Wahrheit ist bei euch. Es besteht keine Not¬wendigkeit, etwas Fal¬sches über euch zu erzählen. Die Menschen werden erkennen, dass ihr realisierte Seelen seid. Sie werden ganz ein-fach eure subtile Natur spüren, eure Realität, egal ob ihr aus Indien, England oder Amerika seid. Ihr alle tragt diesen Ozean der Liebe und des Wissens in euch. Ihr könnt sicher sein, dass alles da ist, genießt nur zuerst den ei¬ge¬nen Ozean der Liebe und dann könnt ihr ihn in an-deren genießen. Ich muss euch nicht sagen, wie sehr ihr einander liebt. Ihr liebt ein¬fach, versteht ein¬fach und verbreitet einfach euer Licht unter-einander.

Manchmal seid ihr über andere Menschen in eu¬rem Land, eurer Stadt oder eurem Dorf frustriert, weil sie nicht erleuchtet sind. Aber am besten ist, ihr arbeitet es aus. Ihr müsst es ausarbeiten. Ihr wisst, dass Ich zuerst mit einer Dame gearbeitet habe, einer sehr alten Dame, die ihre Realisation bekommen hat. Und jetzt seid ihr alle hier. Ge¬nau¬so könnt auch ihr alle Realisation geben. Ihr braucht dafür keine Berechnungen, keine Dank¬bar¬¬keit. Es ist einfach da und funktioniert.

Was tut ihr, um Licht zu bekommen? Ihr geht ein¬fach zur Kerze und bekommt es. Und ge-nau¬so ist es. Eure Erleuchtung ist so, dass ihr sie an Tau¬sende von Menschen in der ganzen Welt wei¬tergebt. Ihr wisst, dass es viele Länder gibt, in die wir noch gehen müssen, aber wir werden es tun. Sucht sie einfach und findet heraus, wohin wir ge¬hen müssen und wo wir arbeiten müssen.

Erstens seid ihr in der Lage, Realisation zu ge¬ben. Ihr seid es. Habt Vertrauen, dass ihr Re¬ali¬sation geben könnt ohne irgendeine Hil¬fe. Eine ein¬zige Person kann es tun. Tau¬sen¬de können es tun. Es ist sehr wichtig für das Diwali der gan¬zen Welt, dass wir den Menschen Realisation ge¬ben. Das ist sehr wich¬tig.

In Sahaja Yoga gibt es viele, die sehr un-zu¬frie¬den mit sich sind, und zwar hauptsächlich wegen ihrer Vergangenheit. Vergesst die Ver-gan¬gen¬heit. Sie ist nicht wichtig. Wichtig ist die Ge¬gen¬wart. Was müsst ihr genau jetzt tun? Ihr braucht euch über die Ver¬gan¬gen¬heit keine Sorgen zu machen, darüber, dass ihr dieses und jenes getan habt. Die Ver¬gan¬gen¬heit ist vorbei. Jetzt schaut ihr in die Zu¬kunft. Was könnt ihr für die Zukunft tun? Mit dem Licht könnt ihr auf irgendeine Art euren Weg sehen, ihr überwindet alle Dunkelheit, und ihr wisst, wie weit ihr gehen müsst, wie ihr Menschen trefft und wir ihr Sahaja Yoga verbreiten könnt.

Es ist etwas, was ihr bereits in euch habt, aber zu¬erst müsst ihr eure Verbindung damit her-stellen. Wenn ihr eure Verbindung mit diesem Ozean hergestellt habt, kann es ausarbeiten. Ihr könnt es mit Sicherheit ausarbeiten, und zwar auf sehr schöne Art und Weise, und ihr werdet er-staunt sein, wie erfolgreich ihr seid. Der Erfolg, den ihr trotz aller Unwissenheit haben werdet, wird euch erstaunen. Aber ihr habt das Licht, und mit diesem Licht beseitigt ihr alle Dunkelheit, oh-ne da¬rüber nachzudenken, es geschieht ein¬fach. Wenn ihr das Licht hingegen nicht habt, dann lohnt es sich nicht, darüber zu sprechen oder es zu tun, denn dann werdet ihr keinen Erfolg damit ha¬ben. Ganz im Gegenteil. Ihr werdet auf böse Art scheitern. Es kann für andere sogar ge¬fähr-lich sein.

Auch in Sahaja Yoga mussten wir einige merkwürdige Erfahrungen machen, aber Ich meine, dass alle Schritt für Schritt lernen, dass dies oder jenes nicht hätte passieren sollen oder falsch war. Ihr solltet herausfinden, was euch blind macht. Amerika ist ein so geld-orientiertes Land, und dies hat sich über die ganze Welt ausgebreitet. Wenn ihr geldgierig seid, werdet ihr davon gefangen genommen, ihr habt das Gefühl, auch aus Sahaja Yoga Geld ziehen zu müssen. Manche denken nicht so, aber sie rennen trotzdem dem Geld hinterher. Es gibt überhaupt keinen Grund für euch, Geld machen zu wollen oder irgendein Sicherheitsgefühl aus Geld ziehen zu wollen. Eure Sicherheit ist in euch angelegt. Alle diese völlig unnötigen äu¬ße¬ren Dinge sollten euch nicht blind ma¬chen. Wenn ihr das Licht in euch tragt, könnt ihr klar sehen. Und diese Hilfe des Gött¬li¬chen könnt ihr klar in eurem Leben se-hen. Und ihr seid überrascht, wie euch das Gött-liche in unterschiedlichen Si¬tu¬ati¬o¬nen ge¬hol¬fen hat.

Ich bekomme Briefe von Leuten, die Mir schreiben: „Mutter, ich bin dieses und jenes Pro-blem losgeworden, ich habe keine Feinde mehr“ und so weiter. Dabei habe Ich nichts getan. Es ist euer eigenes Licht, das die Dunkelheit beseitigt hat. Wenn ihr nichts wisst, kann nur das Licht die Dunkelheit eurer Unwissenheit beseitigen. Wir wissen tatsächlich gar nicht, wie groß die Kraft des Lichts ist. Wie ihr hier sehen könnt, spendet jedes Licht nicht nur so viel Energie, sondern es gibt euch auch ein vollständiges Bild und ihr könnt Dinge sehen. Zum Beispiel könnt ihr se-hen, ob jemand realisiert ist oder nicht. Ihr müsst dafür gar nicht zu dieser Person hingehen oder etwas Beson¬deres dafür tun, sondern ihr werdet einfach wissen, ob sie realisiert ist oder nicht.

Ich habe oft erlebt, dass Leute nicht wuss¬ten, wer eine realisierte Seele ist und wer nicht. Das wun¬dert Mich. Wenn ihr wisst, ob jemand reali¬siert ist, dann ist die Hälfte eurer Probleme schon gelöst.

Das nächste Problem besteht darin, den-je¬ni¬gen davon zu überzeugen, wozu er im¬stan¬de ist. Dieses Problem sehe Ich auch bei Sahaja Yogis. Sie sind zu großen Taten auf der ganzen Welt fähig. Sie können soviel Dinge heraus-finden, die normale Menschen nicht her¬aus¬finden können. Sahaja Yogis können sofort her¬ausfin-den, was für ein Mensch jemand ist, das ist der Unter¬schied. Das bedeutet, dass ihr die Wahrheit kennt. Die Wahrheit über jeder¬mann und über die ganze Situation. Die Wahrheit dar¬über, wer nur aufschneidet oder nur Ge¬schich¬ten erfindet oder scheinheilig ist. Es ist nicht schwierig, denn jetzt habt ihr den Blick da¬für. Mit eurem Licht könnt ihr sehen, was an anderen gut oder schlecht ist. Es ist so ein Segen für euch, dass man euch nicht betrügen kann, weil das Göttliche für euch sorgt. Ihr werdet zu jedem Zeitpunkt vom Göttlichen geführt. Habt Vertrauen in das Göttliche. Das ist sehr wichtig. So wie ihr auch Vertrauen zu einer Kerze habt. Vertraut, dass das Göttliche euch das Licht schenken wird, euren Weg leiten wird und euch zum richtigen Ort führen wird, damit ihr dort die richtigen Dinge tut.

Ich meine, ihr habt so viele dieser Erfah-rungen gemacht. Ich brauche euch nicht zu sa-gen, wie viel Mir Menschen darüber geschrieben haben, wie Dinge für sie ausgearbeitet haben.

Bei all dem sind wir kollektiv, wir sind gut zu¬ein¬ander, wir lügen nicht und wir versuchen nicht, uns gegenseitig zu zerstören. Das heißt, dass wir weit über den menschlichen Unzu¬läng-lichkeiten stehen und das nur wegen des Lichts. Ihr könnt erkennen, wo ihr Fehler macht. Ihr schaut es euch einfach selbst an. Dafür ist Medi-tation, wie Ich meine, das Allerwichtigste.

Ihr solltet jeden Tag meditieren. Diejeni-gen, die nicht meditieren, könnten stürzen, denn Meditation ist wie das Nachfüllen von Öl bei einer Lampe. Diejenigen, die glauben, ohne Meditation auszukommen, irren sich leider. Sie müssen morgens und abends meditieren. Die Schwie-rigkeit ist, dass alles so praktisch und einfach erscheint, dass wir nicht verstehen, wie wichtig das Meditieren ist.

Nicht ihr, aber Ich weiß von vielen, die ihre Re-alisation bekommen haben und nicht meditieren. Ihre Natur ist anders.

Meditation ist eine so wohltuende Sache, ein wunderbarer Weg, die Verbindung mit dem Gött¬lichen herzustellen, so dass all eure Proble-me in diesem meditativen Moment gelöst wer-den. Wenn ihr nicht meditiert, nicht der Medita-tion folgt, wird euer Licht vielleicht schwächer werden und nicht genug Licht abgeben. Es ist sehr wichtig, etwas über sich selbst und über andere in der Meditation heraus¬zufinden.

Viele Leute fragen, wie man meditiert. Man muss dazu nichts tun, man muss nur in das gedankenfreie Bewusstsein eintreten. Versucht, gedankenfrei zu werden. Wenn ihr in den Zu-stand des gedankenfreien Bewusstseins gelan-gen könnt, habt ihr eure Arbeit getan, denn das ist der Punkt, wo man mit der Wahrheit, mit der Realität, mit der Freude und allem, was so wich-tig ist, (eins) ist.

Wenn ihr meditiert, solltet ihr nicht versu-chen, eine Art Feier daraus zu machen – nein. Meditation ist etwas Stilles in euch, Stille in euren Gedanken. Ihr berührt den tiefen Ozean selbst, der in euch ist.

Aber angenommen, ihr tut das nicht, ihr meditiert nicht. Ich kann augenblicklich feststel-len, wer meditiert und wer nicht. Für Mich ist das keine Schwierigkeit.

Diejenigen, die nicht meditieren, zögern immer. Sie sind verwirrt. Sie können nicht verste-hen. Darum ist Meditation das Wichtigste in Sa-haja Yoga. So wie ein Licht mit Hilfe des elek-trischen Stroms brennt, so stellt Meditation eine dauernde Verfügbarkeit der Göttlichen Kraft her.

Nicht nur das, sie wird auch alle nega-tiven Gedanken verschwinden lassen. Meditieren nimmt euch alle entmutigenden Dinge. Wenn ihr so meditiert, werdet ihr erstaunt sein, wie euch geholfen wird – von außen und von innen. Es ist eine schreckliche Kraft, die da arbeitet, dieses gedankenfreie Bewusstsein.

Diejenigen, die nicht meditieren, werden mit den Vorteilen, die man durch Sahaja Yoga hat, nicht weit kommen. Man sollte versuchen zu meditieren und zum gedankenfreien Bewusstsein zu gelangen. Was geschieht dann mit euch?

Wenn Ihr im gedankenfreien Bewusst-sein seid, er¬langt ihr das Vertrauen, das vollständige Ver¬trauen in das Göttliche. Ihr wisst, dass ihr es (erreicht) habt. Ich habe Kinder gesehen, die aus unserer Schule in Dharamshala zurückkamen. Sie waren extrem selbstsicher. Extrem beschei¬den. Ich habe sie gefragt: „Wie macht ihr das?“ und sie sagten: „Mutter, wir meditieren, wir medi¬tieren jeden Abend in der Schule und diese Medi¬tation hilft uns. Stellt euch vor, diese kleinen Kin¬der sagen so etwas, warum solltet ihr das nicht auch können? Diese Meditation wird euch Sicherheit geben. Sie wird euch eine wahre Er¬leuch¬tung geben und die vollständige Verbindung mit dem Göttlichen.

Was hat Sahaja Yoga für einen Sinn ohne die Ver¬bindung zum Göttlichen? Ich weiß genau, wer me¬di¬tiert, wer tief in sein Wesen eindringt und sehr weit entwickelt ist. Ich weiß aber auch, wer oberflächlich ist. Eure Tiefe liegt im gedanken¬freien Bewusstsein. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den ihr erreichen solltet. Wenn ihr etwas ge¬dan¬ken¬frei anschaut, dann stellt sich wahre Re¬flexion darüber ein. Es funktioniert einfach so. Ich weiß nicht, wie lange ihr in diesem Zustand bleiben könnt. Aber wenn ihr es auch nur eine Sekunde lang könnt, wird es danach immer län¬ger möglich sein.

Ich habe schon so oft über Meditation ge-spro¬chen, und wenn Ich heute alle diese Kerzen bren¬nen sehe, dann glaube Ich, dass sie alle meditieren. Sie sind alle in Me¬di¬ta¬tion und so wer¬den sie wachsen.

Genauso kenne Ich die Sahaja Yogis, die medi¬tieren, und Ich kenne auch die, die nicht medi¬tieren. Und Ich weiß, wenn sie Pro¬bleme haben, warum es diese Probleme gibt. Das Wichtigste ist eure Verbindung mit dem Göttlichen. Sie ist nur möglich, wenn ihr meditiert und gedankenfrei werdet. Das ist der Punkt, an dem euer Verstand funktio¬niert. Es hilft. Es hilft euch auf eine Art und Weise, dass ihr nicht wisst, wie ihr es gemacht habt. Gedankenfreies Bewusstsein ist das Erste, was ihr erreichen müsst. Das ist sehr wichtig. Danach können wir zu etwas anderem weiter¬gehen. Aber der erste Schritt ist das gedanken¬freie Bewusstsein.

Es ist sehr wichtig, gedankenfrei zu werden, denn dann kommen keine Gedanken mehr von links oder rechts, aus der Vergan-genheit oder aus der Zukunft. Ihr seid nur noch in der Gegenwart. Es ist etwas, was ihr alle bereits habt. Es ist nicht so, dass Ich das nur zu euch sage. Ihr habt das alle schon, aber ihr müsst euch stabilisieren. Ihr müsst euch im gedanken-freien Bewusstsein stabilisieren. Wie lange, ist erst einmal nicht so wichtig. Wenn ihr es erst einmal berührt habt, werdet ihr versuchen, es immer wieder zu erreichen.

Viele meditieren, aber ihre Gedanken gehen dabei weiter. Sie sind nicht in der gedan-kenfreien Stille. Das ist der Punkt, der sehr wich-tig ist. Wenn ihr wachsen wollt, solltet ihr im ge-dankenfreien Bewusstsein absolut in Verbindung mit dem Göttlichen stehen. Ihr müsst dafür nichts erbringen und niemanden rufen. Es geschieht einfach, weil es in euch ist. All diese Gedanken, die euch von beiden Seiten des Verstandes bom-bardieren, haben keinerlei Bedeutung für euch. Ihr selbst seid der Ozean und ihr müsst in diesen Zustand des gedankenfreien Bewusstseins kom-men. Es wurde in all den berühmten Büchern schon beschrieben, aber noch nicht so klar, wie Ich es euch erzähle.

Ich sage nicht, dass diejenigen von euch, denen es nicht gelingt, gedankenfrei zu werden, zu nichts nütze sind. Aber bitte versucht es. Ihr könnt den Zustand des gedankenfreien Be¬wusst-seins erreichen. Und wenn es nur für eine Se-kun¬de ist, ist das schon sehr gut und ihr werdet fort¬fahren, diese Sekunde auszudehnen.

Ich glaube, es ist ein reflektierender Ver-stand. Wenn Ihr etwas betrachtet, werdet ihr ge-dan¬ken¬frei, und euer Verstand wird zur Tiefe dessen geleitet, was ihr seht. So könnt ihr alle wirklich sehr kreative Sahaja Yogis werden.

Ich sehe, dass dieser Zustand des ge-dankenfreien Bewusstseins nicht von vielen eta-bliert wurde, und das ist nicht gut. Heute, an diesem Diwali-Tag, schlage Ich vor, dass ihr euch mit dem gedankenfreien Bewusstsein er-leuchtet. Es ist nicht schwierig. Es ist in euch, weil Gedanken von den beiden Seiten kommen. Sie sind nicht die Wellen eures Gehirns. Nein. Sondern nur eure eigenen Reaktionen. Aber in diesem Fall müsst ihr im wahren Sinn des Wor-tes meditieren, dann kommt ihr ins gedankenfreie Bewusstsein, das so wichtig ist. Und all diese sinnlosen Gedanken, die euch überhaupt nichts bringen, werden verschwinden. Sie werden nicht mehr da sein, und dann könnt ihr sehr gut wachsen.

Es gibt viele, die sagen: „Mutter, wir können diesen Zustand nicht erreichen.“ Ver-sucht es! Ich glaube nicht, dass ihr es nicht erreichen könnt. Ihr könnt alle den Gedanken annehmen: „Ich kann es erreichen!“ Und dann werdet ihr es erreichen. Dabei müsst ihr nichts aufgeben und nichts sehen. Meditiert einfach und ihr werdet erstaunt sein, wie es ausarbeiten wird. Natürlich sind die meisten schon in diesem Zustand, aber Ich würde immer noch sagen, weitet dieses gedankenfreie Bewusstsein, dieses Gebiet aus.

Heute ist ein sehr wichtiger Tag, denn es ist Diwali. Diwali gilt als Tag der Erleuchtung. Aber die Erleuchtung in euch hängt davon ab, wie sehr ihr im gedankenfreien Bewusstsein seid. Und alles wird ausarbeiten. Denn ihr seid der Ozean, ihr tragt sie in euch. Ihr müsst sie nur an-zapfen. Wenn ihr sie nicht anzapft, wird es nicht funktionieren. Ihr müsst sie anzapfen, und ihr werdet erstaunt sein, dass ihr eine Quelle der Freude, des Glücks, ja der wahren Erleuchtung seid.

Die Botschaft von heute ist also, dass ihr beim Meditieren ins gedankenfreie Bewusstsein gehen sollt. Kein Gedanke ist wichtig, denn er ist eure eigene Schöpfung. Wenn ihr aber mit der Göttlichen Schöpfung eins werden wollt, dann müsst ihr den Zustand des gedankenfreien Be-wusstseins erreichen. Das ist das Mindeste. Und wenn er einmal da ist, wird er sich langsam aus-dehnen, und ihr werdet erstaunt sein, wie gut ihr in Sahaja Yoga wachsen könnt.

Vielen Dank!