Shri Krishna Puja 2003

(Pune)


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Shri Krishna Puja (Hindi/Marathi). Pune (India), 9 August 2003.

(Die internationale Puja hat in Canajoharie stattgefunden, im nördlichen Teil von New York (USA), ohne die physische Anwesenheit von Shri Mataji. In Indien wurde diese Puja in Ihrer Anwesenheit gefeiert, wo Sie in Hindi gesprochen hat. Die Rede wurde ins Englische übersetzt.)

Nun müssen wir verstehen, dass sich Sahaja Yoga weit verbreitet hat, in allen Winkeln der Welt respektieren die Leute Sahaja Yoga. Aber solange sich Sahaja Yoga nicht völlig in uns manifestiert hat, werden die Leute, die Sahaja Yoga respektieren, nicht damit fortfahren. Deshalb ist es wesentlich, dass wir in uns hinein schauen. Die Natur von Shri Krishna ist es, dass wir nach innen schauen und sehen, was die Dinge sind, die uns in Schwierigkeiten bringen. Wir sollten das heraus finden. Wir müssen uns selbst anschauen, nach innen schauen und das sollte nicht so schwie¬rig sein.

Wenn wir unser Gesicht sehen wollen, schauen wir in den Spiegel. Das gleiche gilt für den Spirit, wenn wir ihn sehen wollen, müssen wir herausfinden, wie wir ihn in uns sehen können. Viele Sahaja Yogis haben Mich gefragt, „Mutter, wie können wir sehen, was in uns ist und wie machen wir das?“ Dafür ist es notwendig, dass wir selbst sehr demütig werden. Wenn es uns an Demut fehlt, werden wir von unseren eigenen Gedanken umnebelt.

Im Leben von Shri Krishna, wurde uns das erste Mal gezeigt, dass Er gerade so wie ein kleines Kind war. Genau so wie ein Kind. Nichts wissend. Und Er dachte nicht über Sich Selbst nach. Er hatte Seine Mutter und Er wollte mit der Unterstützung Seiner Mutter wachsen. Wir sollten auch in uns hineinschauen und erkennen, dass wir ebenfalls wie kleine Kinder sind. Shri Krishna hat das wiederholt gesagt. Auch Jesus Christus hat das selbe gesagt, dass wir wie die Kinder werden sollen. Wir sollten die tröstlichen Nuancen in der süßen Natur eines Kindes sehen.

Reden wir wie die Kinder? Was ist die Qualität in uns, damit wir wie Kinder werden? Kind sein bedeutet Reinheit und Unschuld. Mit dieser Unschuld müssen wir uns selbst betrachten und uns damit bedecken. Diese Unschuld ist sehr liebenswert. Wenn wir Kinder anschauen und Liebe für sie empfinden, dann deshalb, weil sie unschuldig sind. Sie kennen keine Schlauheit; sie fühlen auch ihre Wichtigkeit nicht, absolut nicht. Was wissen sie? Sie wissen, dass all diese Men-schen mit ihnen verwandt sind. Sie sind unsere Brüder und Schwestern und alles. Aber wie können sie das wissen? Das ist die Frage. So wie diese Kinder das wissen, haben wir ver¬gessen, dass wir auch so unschuldig wie die Kinder sind und dass wir diese Unschuld in uns haben.

Es gibt viele Sahaja Yogis, die glauben, dass sie ihre Schlauheit zeigen und sich Mutter gegenüber beweisen müssen. Wieso ist es nötig, Mir etwas zu beweisen? Ich weiß ohnehin alles. Was wir also tun sollen, ist, dass wir uns selbst anschauen und unsere eigene Unschuld er-kennen. Wo ist sie und wie fühlt sie sich an? Und wir werden sehen, wie freu¬de¬spen¬dend das ist.

Die Sache mit Shri Krishna ist einzig und allein die, dass Er absolut einfach wie ein Kind war. Und als Er erwachsen war, hat Er die Gita erklärt, die sehr tief ist. Wie ist es passiert, dass die Menschen mit ihr gewachsen sind? Auf die¬selbe Art können wir in Sahaja Yoga wachsen. Wir haben es gefunden, aber noch keinen Fort¬schritt gemacht. Um Erfolg zu haben, müssen wir die schlechten Dinge hinter uns lassen. Als erstes brauchen wir ein kindliches Temperament. Wenn wir das z.B. zu jemand sagen: „Du solltest wie ein Kind werden“, ist das eine schwierige Sache. Wir können nicht einfach alles hinter uns lassen und sind dann wie ein Kind, aber mit Kindern leben, Re¬spekt vor ihnen haben, hinhören wie sie spre¬chen, könnte einen großen Unterschied machen und uns auch innerlich verändern.

Als erstes müssen wir wissen, dass wäh¬rend wir erwachsen wurden, eine ganze Menge Schlechtes in uns eingedrungen ist. Wie können wir diese schlechten Sachen wieder loswer¬den? Was sind das für schlechte Dinge, die da in uns hineingegangen sind? Wenn wir darüber nach-denken und unsere Aufmerksamkeit dahin geben, können wir es korrigieren. Wir sollten unsere Auf¬merksamkeit z.B. darauf geben, wenn wir aggressiv zu jemandem sprechen, oder jeman¬den beschimpfen wollen, oder uns Gedanken darüber machen, wie wir irgend jemanden korri¬gieren. Wenn unsere Auf¬merk¬samkeit auf andere Leute geht, dann gehen wir weg von uns selbst, denn wir müssen uns selbst in Ordnung bringen. Deshalb macht es keinen Sinn, über andere Leute nachzudenken. So, als erstes sollten wir nur auf uns selbst schauen und uns selbst sehen. Aber das alles geschieht bereits. Ich habe das schon ge¬sagt und es ist bei den Sahaja Yogis passiert, weil in uns die Kundalini aufwacht und uns all die Wege zeigt.

Was nun verbleibt, sind die Unreinheiten in uns. Wie können wir das reparieren? Als erstes sollten wir aufhören auf die Fehler der anderen zu sehen, weil die selben Fehler auch in uns exis¬tieren. Also, anstatt auf die Fehler der anderen zu schauen, sollten wir unsere eigenen Fehler an¬schauen. Wenn wir lernen, das zu sehen, wird eine ganze Menge anderer Dinge auto-ma¬tisch in Ord¬nung kommen.

Das Gute an den Heiligen und Weisen ist, dass sie ihre eigenen Fehler sehen und darüber nach¬denken, wie sie so geworden sind. Sie den¬ken: „Warum sage ich solch harten Worte? Wa¬rum lüge ich so?“ Das ist ein Fluss der Selbstbe¬ob¬achtung. Die meiste Zeit sind wir nicht in die¬sem Fluss. Wir glauben, getrennt davon zu sein. Aber es ist nicht so. Wenn wir dieses Fliessen in uns verstehen, werden wir zu Wegen geführt, wo wir uns selbst nicht mehr erkennen, denn ein Mensch ist in der Lage, nach innen zu gehen.

Nur zu sagen: „Wir gehen in uns, medi¬tie¬ren und all diese Dinge gehen weg von uns“, ist sehr einfach. Aber das werden sie nicht tun. Das ist nur möglich, wenn wir meditieren und bestän¬dig in diese Richtung arbeiten. Wir haben Mög¬lichkeiten, die wir kennen. Auf Shri Krishna bei¬spielsweise zu meditieren, reinigt uns von innen her. Aber wenn wir auf Shri Krishna meditieren, denken wir an die Fehler der anderen.

Wenn wir die Fehler von Shri Krishna se¬hen wollen, können wir das schon tun, aber wir können unsere eigenen Fehler nicht sehen. Das geht zu weit, dass wir unsere eigenen Fehler nicht sehen können, aber die Fehler von Shri Krishna. Ich habe eine Menge Leute gesehen, die Bücher über die Fehler von Shri Krishna geschrieben ha¬ben. Was Er alles falsch gemacht hat. Wie Er hätte leben sollen. Aber sich selbst kennen sie nicht. Auch wenn sie über sich selbst nachdenken und sich selbst anschauen, dann niemals in der Weise, dass diese Fehler in ihnen existieren und von ihnen weggehen sollten. Sie können beliebig über die Fehler anderer diskutieren. Das Einzige was wir sehen sollten, sind die Defekte, die wir in uns haben.

Ich glaube nicht, dass es einen größeren Yogi als Shri Krishna gibt, weil Er derjenige ist, der uns gezeigt hat, wie man seine eigenen Fehler und Defekte erkennt und anschaut. Das ist eine ganz große Sache. Er sagte das, aber die Leute, die das wirklich machen, sind sehr selten. Meistens sehen wir die Fehler der anderen, denn jeder kann sich daran erinnern und kennt sie. Es sind sehr wenige Leute, die fähig sind, ihre ei¬ge¬nen Fehler zu verstehen. Das ist der Grund, wa¬rum solche Leute niemals in Ordnung sein wer¬den. Wir müssen mit unseren eigenen Fehlern vertraut sein und über uns selbst lachen können und denken: „Schau’ mich an, welche Art von Fehlern ich in mir habe!“ Darüber sollten wir nachdenken.

Diese Aufmerksamkeit ist niemals bei un¬serem Selbst, sondern bei den Defekten der an-deren. Das verursacht in uns, unbeständig zu sein, und wir versagen im Verständnis, dass dies unsere eigenen Fehler sind. Warum schauen wir uns die Fehler anderer an? Wird es uns ver-ändern, wenn wir das tun? Niemals werden sie da¬durch korrigiert. Langsam, wenn dieser Punkt verstanden wird, werden die Menschen aufhören, sich auf die Fehler anderer zu konzentrieren. Wir werden erstaunt sein und realisieren, wie viele Dä¬mo¬nen in uns verborgen sind, wenn wir unsere eigenen Fehler anschauen. Mit unserem Verstand hängen wir weiterhin solch unguten Gedanken nach.

Wenn diese Reinigung beginnt, wird der Mensch ein besonderes Wesen annehmen. Er bekommt spezielle Kräfte und mit diesen Kräften kann er vieles bewirken. Es wird nicht passieren, dass sich sein Ego steigert, sondern er wird gerei¬nigt. Wenn wir uns auf diese Weise zu reini¬gen beginnen, haben wir unser Ziel erreicht. Deshalb werden wir, wenn wir unsere eigenen Fehler an¬schau¬en, gereinigt und lassen sie hinter uns.

Wie können wir das nun machen? Unsere Fehler zu sehen, ist nicht die Schwierigkeit, aber sie loszulassen, ist der schwierige Teil. Deshalb muss die Art und Weise, die Fehler zu sehen, sehr subtil und sorgfältig sein, und auch unsere Aufmerksamkeit sollte darauf gerichtet sein. Auf die¬se Weise kann eine Menge gereinigt werden.

Die Botschaft des heutigen Festtages ist, dass wir in uns schauen und sehen. Das ist es, was Shri Krishna gesagt hat. Aber die Menschen meinen, dass es schwer zu schaffen ist. Es ge-schieht nicht. Was ist der Grund, warum wir uns selbst nicht sehen können? Was ist dieser Schlei¬er dazwischen? Dieser Schleier kommt von den un¬echten Dingen in uns, wie Ego etc. Das bäumt sich auf und wir sind unfähig die Fehler zu sehen, die wir sehen sollten. Diese Fehler zu sehen, ist aber sehr wesentlich.

Ich bin sehr froh, dass ihr diese Puja ein¬ge¬halten habt. Shri Krishna’s Puja wird stattfinden und eine Menge Leute werden innerlich gereinigt, weil dies eine besondere Gnade von Shri Krishna ist. Er wird es selbst übernehmen, aber wir müssen ein wenig Interesse, eine Neigung zei¬gen, dass wir von innen völlig gereinigt werden möch¬ten. Wir wissen nicht, wie tiefgreifend dieses Problem ist. Damit etwas passiert, müssen wir sehr hart arbeiten.

Früher hätten die Leute viele körperliche Übungen gemacht und auf die Anweisungen ihres Gurus gehört. Sie wollten eine ganze Menge tun, aber hätten niemals die Tiefe erreicht. Aber wir sind Sahaja Yogis. Für uns sollte es nicht schwie¬rig sein.

Ich werde jetzt nur sagen, dass ihr lernen müsst, nach innen zu schauen. Es wird sehr viel Spaß machen. Bis jetzt ist es in Ordnung, aber Ich weiß nicht, was ihr alles gemacht habt. Haltet Aus¬schau auf euch, dann werdet ihr sehen, wie alles ausarbeitet! Ihr werdet Freude damit haben und über euch selbst lachen und rufen: „Was gibt es da zu sagen?“

Wenn das geschieht, dann werdet ihr die Unschuld in euch manifestieren. Dies ist die bala leela von Shri Krishna. Wenn ihr in dieser Un¬schuld baden werdet, bleiben euere Augen sehr ruhig. Ganz von selbst, werdet ihr zu ver¬stehen beginnen. Tatsächlich liegt der Fehler nur in uns. Wie können wir unsere eigenen Fehler korri¬gieren, wenn wir auf die Fehler anderer schauen?

Eine ganz einfache klare Frage ist: „Wenn etwas auf unseren Sari fällt und wir es nicht ent¬fernen, und wenn wir jemand anderen dafür be¬schimpfen und verantwortlich machen, wird es nicht einfach verschwinden, oder?“ So viel Intelli¬genz haben wir alle. Aber wir benützen sie nicht. Aber für diesen Zweck, solltet ihr alle diese Intelli¬genz benützen.

Wenn das irgend jemand nicht verstan¬den hat, kann er jetzt Fragen stellen, auch in Ma-rathi. Wenigstens ein paar Fragen solltet ihr stel¬len.

Seht nun, die Aufmerksamkeit geht nach innen und wir drücken sie weiter, aber es sollte spontan geschehen. Die Aufmerksamkeit sollte die Angewohnheit haben, von selbst nach innen zu gehen.

Ich weiß, dass ihr viele Fragen habt. Wir haben eine Menge Unklarheit in uns, darüber gibt es keinen Zweifel. Aber die Fragen sind sehr sub¬til und nehmen kein Ende. Eine Frage ist immer da, wie wir über all dem stehen können. Jetzt sagen die Leute: „Mutter, wie können wir darüber hinaus wachsen?“ Meditation! Was ist über Medi¬tation zu sagen? Ihr müsst über euer eigenes Selbst meditieren. Ihr müsst euer eigenes Selbst sehen: wohin gehen eure Gedanken und wohin geht ihr? Allmählich werdet ihr gereinigt werden.

Heute ist ein sehr wichtiger Tag. Die In¬karnation von Shri Krishna hat einen großen An¬teil der Reinigung für uns übernommen, und uns sehr damit geholfen. Seine Ankunft auf der Erde, hat eine große Veränderung bewirkt. Die Er¬weckung der Kundalini verlief ebenfalls sehr sanft durch Seine Gnade. Bitte versucht, euch anzu¬schauen. Ihr solltet nicht über euch selbst ver¬ärgert sein und uns auch nicht über andere. Es wird sehr freudvoll sein. Dies ist die Krishna Puja.

Wenn ihr noch weitere Fragen habt, könnt ihr Mich jetzt fragen…….. Was soll Ich sagen …….

Ein Kommentar von einem Yogi: „Jeder ist in nirvichar .

Shri Mataji: „Irgendwelche weitere Fra¬gen? … Wie lautet die Frage?“
….
Sahaja Yogi: „Jeder sitzt in nirvichar.“

Shri Mataji: „Komm’ näher!“

Sahaja Yogi: „Wie kann man in der Medi¬tation nirvichar erreichen?

Shri Mataji: „In Meditation? Da ist kein vichar während der Meditation. Warum sollen Gedanken in der Meditation kommen? Während der Meditation solltet ihr nichts suchen. Es kann nur im Inneren gefühlt werden. Ihr seid diejenigen, die unterscheiden müssen, ob ihr das während der Meditation erreicht habt oder nicht. In der Meditation erfahrt ihr als erstes euere eigenen Fehler, wo ihr falsch oder richtig liegt. Wenn ihr beginnt, euere eigenen Fehler zu erkennen, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Wenn ihr im Spie¬gel auf euch schaut, seht ihr euch selbst. Was bringt es, die Fehler anderer zu sehen? Das Pro¬blem ist, dass wir immer die anderen im Spiegel sehen möchten. Wie wollt ihr denn eure eigenen Feh¬ler identifizieren, wenn ihr andere im Spiegel zu sehen beginnt?“

Sahaja Yogi: „Wie können wir uns vor den Klauen der falschen Gurus schützen?“

Shri Mataji: „Warum? Musstest du zu einem falschen Guru gehen? (Shri Mataji lacht) Erzähle Mir zuerst, warum du zu einem falschen Guru gegangen bist? Was hat dich an dem fal-schen Guru angezogen? Wie bist du dahin ge¬kommen? All das musst du dich zuerst fragen! Dann wirst du erkennen, dass du die Übel dieses falschen Gurus ignoriert hast. Das ist, wovor du dich nicht geschützt hast! Nun, in der Vergan¬genheit habe Ich schon Reden über falsche Gurus gehalten, wo Ich ganz klar über ihre bösen Machen¬schaften gesprochen habe und wie sie ei¬nen ausnehmen. Es ist ihr Geschäft, euch alle in die Falle zu locken. Da gibt es unter¬schied¬liche Ar-ten von Geschäften, die sie betreiben. Abge¬se¬hen davon, haben auch Gurus einen Weg, wie sie euch fangen, [wenn ihr euch fangen lasst,] dann seid ihr in der Falle. Dann müsst ihr herausfinden, in welche Falle ihr getappt seid. Wir haben unsere Gehirne mit den bhadas der falschen Gurus gefüllt. Wenn du Mir eine dieser bhadas nennen kannst, dann kann Ich dir sagen…….

Sahaja Yogis: (unhörbar, zwei oder drei Stimmen sprechen gleichzeitig)

Shri Mataji: „Nun, wenn du eine oder zwei dieser bhadas der falschen Gurus weißt, lasse sie Mich wissen. Nun, was machen die¬se bhadas mit uns? Als Erstes interessieren sie sich für deinen Geldbeutel. (Lachen) Nicht wahr? Wenn sie das tun, dann musst du wissen, dass sie andere Absichten haben.

Aber das liegt alles auf der gröberen Ebe¬ne, in der Tat, gibt es viele die dich nicht wirklich fan¬gen wollen, sondern nur ihre eigene Bedeu¬tung zu projizieren suchen. Und hierfür werden sie Gu¬rus. Es ist nun mal so, dass man seine Wich¬tigkeit projiziert. Du musst also das alles beob-achten und sehr kritisch sein. Dann kannst du dich davon trennen. Aber die meisten Leute neh-men die bhadas, das Ego, den Ärger, die phy¬si¬sche Gesundheit und viele andere Aspekte von dem Guru in sich auf. Wie bei manchen Gurus, wenn sie krank werden, beginnt ihr Schatten in dir zu reflektieren.

Aus diesem Grund, müsst ihr euch ana¬ly¬sie¬ren und euch selbst anschauen, und euch fra-gen: „Was habe ich von diesem Guru erhalten?“ Das ist sehr wichtig. Wenn dann eine Reinigung in euch selbst stattfindet, werdet ihr sehen, dass es euch in vollem Umfang zum Besten gereicht. Wa¬rum bist du zu einem Guru gegangen, wenn du deinen eigenen spirituellen Aufstieg suchst? Du bist zu einem Guru gegangen, um ihn kennen zu ler¬nen, aber du hast dich verfangen. Dieser Guru ist so ein Guru und du musst selbst herausfinden, wie du dich vor ihm schützen kannst. Du solltest von ihnen fern¬bleiben. Ich bin zu vielen solcher Gurus gegan¬gen, nur um sie zu sehen, und was sie machen, und wie sie die Leute verführen und umgarnen, und womit sie sie einfangen.

Das erste was Ich gesehen habe, ist, dass sie deine eigene Schwachheit erkennen, was du an Schwachheit in dir hast. Wenn das nicht funktioniert, dann geben sie badhas in dich hinein. Diese bhadas sind unterschiedlicher Natur. Aus diesen bhadas musst du herauszufinden ler¬nen, welche Art von bhadas er in dich hinein ge¬pflanzt hat, die du nicht mehr los werden kannst. Die schlimmste bhada, die sie dir geben können, ist die Angst. Es ist ständig Angst in dir, dieses „Wenn du mich verlässt, dann wird dir dieses oder jenes zu¬stoßen“. Diese Art von Angst kriecht richtig in dich hinein. Es hat keine große Kraft, aber es macht dir ständig Angst. Wenn diese Angst kommt, dann musst du zu ihr sagen: „Ja, ich weiß es!“ Mit dieser Angst tanzen die Men-schen um den Guru herum. Hierfür ist Shri Krish¬na zu¬stän¬dig, der diese Angst aus jedem vertreibt.

War es das, oder habt ihr noch weitere Fragen?“

Sahaja Yogi: „Jeder ist in nirvichar.“

Sahaja Yogis: (unhörbar, zwei oder drei Stimmen sprechen zusammen)

Shri Mataji: „Wenn ihr sagt, dass jeder jetzt in nirvichar ist, dann müssen wir jenseits vichar gehen.“

Sahaja Yogi bekräftigt: „Nein Mutter, es ist nirvichar.“

Shri Mataji: „Nirvichar. Wie ist das passiert? Ihr habt so eine schöne Puja organisiert, dass Ich auch staune. Wie ist das Umfeld? Ist es in Ordnung? …… Ja, es ist friedlich und ruhig. …. friedlich… nun besser.

Wenn eine Person lachend Zeuge für sich selbst sein kann, dann ist das perfekt. Einer, der über andere lacht, dessen Aufmerksamkeit geht in eine andere Richtung. Noch einmal: jemand, der Zeuge seiner selbst sein und über sich, sein eige¬nes Umfeld und seine eigene Erscheinung la¬chen kann, der ist perfekt.

Endloser Segen!