Vortrag von Hrn. Dr. Rai u. Fr. Dr. Madhur Rai beim Sahasrara Day – Sahaja Yoga und medizinische Angelegenheiten

Nirmal Temple, Cabella Ligure (Italy)

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Vortrag von Hrn. Dr. Rai u. Fr. Dr. Madhur Rai beim Sahasrara Day 2016 in Cabella

Sahaja Yoga und medizinische Angelegenheiten

Hr. Dr. Rai: Zu allererst möchte ich mich von ganzem Herzen bei Shri Mataji bedanken, dass Sie uns die Gelegenheit gegeben hat hier zu sein. Cabella ist ein Paradies auf Erden und wir sind jetzt nach sechsundzwanzig oder siebenundzwanzig Jahren das erste Mal wieder hier. Daher verbeugen wir uns und machen unsere Panamas zu Shri Mataji. Weiters bedanken wir uns beim Management und bei allen, die diese Reise für uns möglich gemacht haben. Ferner bedanke ich mit bei den Gastgeberländern Österreich und Tschechien, die gemeinsam mit anderen Ländern so freundlich waren, uns die Gelegenheit zu geben hier zu sein. Ich glaube jedoch, dass wir nicht hier sind, um euch zu unterrichten oder etwas zu vermitteln. Vielmehr geht es für uns darum hier etwas zu lernen. Ich würde gerne einige Begebenheiten, die ich mit Shri Mataji erleben durfte, mit euch teilen. Aber ansonsten sind wir hier, um von der Hingabe der Ausländer zu lernen. Wenn ich euch als Ausländer bezeichne, müsst ihr wissen, dass das in Indien eine respektvolle Bezeichnung ist und unsere Bewunderung darüber ausdrückt, wie ihr Sahaja Yoga angenommen habt und wie hingebungsvoll ihr es ausübt. Wir sind hier, um daraus zu lernen. Wir haben in Indien immer wieder davon gehört, aber hier können wir direkt von eurer Liebe, Hingabe und Aufrichtigkeit lernen. Meine Frau hat viel Zeit mit dem Management und mit der Behandlung von Patienten im Gesundheitszentrum von Vashi verbracht und es ist uns eine Freude, einige unserer Erfahrungen mit euch zu teilen und euch zur Seite zu stehen, wenn es irgendwelche (gesundheitliche) Probleme gibt. Wir sind sehr glücklich aufgrund unserer Punyas (Anm.: die positiven Auswirkung eigener Taten) hier sein zu dürfen.

Fr. Dr. Rai: Jai Shri Mataji. Ich verbeuge mich vor Shri Matajis Lotusfüßen und wir bedanken uns beide bei den Gastgeberländern für die Einladung. Wir teilen gerne unsere Erfahrungen mit euch und werden versuchen euch in medizinischen Belangen oder so weit das möglich ist auch bei anderen subtilen Angelegenheiten so gut als möglich zu unterstützen. Wir waren beide im Sahaja Yoga Gesundheitszentrum von Vashi tätig. Zuerst möchte ich jedoch erzählen, wie ich zu Sahaja Yoga gekommen bin. Ich denke, dass jeder von uns diesbezüglich einen individuellen Weg beschritten hat. Ich kam infolge meiner Verlobung das erste Mal mit Sahaja Yoga in Kontakt und das war für mich ein großer Segen. Vor meiner Heirat habe weder ich noch irgendjemand anderer aus meiner Familie Sahaja Yoga praktiziert. Aber die Familie meines Mannes war in Sahaja Yoga und mein Schwiegervater war Professor Dr. U.C. Rai. Nachdem unsere Hochzeit arrangiert worden war, wurde auch ich in dieses Yoga eingeführt. Mein Großvater stellte mich und meine Familie Shri Mataji vor und Mutter erwählte mich als seine Ehefrau. Nach der Verlobung dauerte es dann noch ein Jahr bis zur Hochzeit. Ich erzähle diese Geschichte, um zu verdeutlichen, was mir geholfen hat mich in Sahaja Yoga zu vertiefen. Ich kannte damals Shri Mataji noch nicht. Ich wusste weder etwas über die Reinigungstechniken, noch kannte ich die Meditation. Tatsächlich wusste ich nicht einmal, was Meditation eigentlich bedeutet.

Vor meiner Verlobung wurde ich Shri Mataji einmal kurz vorgestellt und Mutter sagte: ‚Ja, das Mädchen ist in Ordnung‘. Dann sagte Sie zu meinem Schwiegervater: ‚Was hältst du davon, sie mit deinem Sohn verheiraten?‘ Sie gaben mir ein Foto von Shri Mataji und eine kleine Broschüre und sagten, dass ich versuchen kann, gemäß den Anweisungen in dieser Broschüre zu meditieren. In der Broschüre wurde die Fußbad-Technik beschrieben. In meiner Familie war ja niemand in Sahaja Yoga. Ich las mir also die Broschüre durch und machte regelmäßig das Fußbad. Ich wusste zwar nichts über Meditation, besprach aber alles was mir in den Sinn kam mit Mutters Foto. Mein Mann war nach unserer Verlobung nach Libyen gegangen. Bald danach verhängten die Amerikaner Sanktionen über Libyen und es folgte eine schwierige Zeit. Auf diese Weise verging ein ganzes Jahr bis wir heiraten konnten. Aber egal welche Schwierigkeiten auch auftauchten, ich besprach alles mit Shri Matajis Foto. Schließlich kehrte mein Verlobter aus Libyen zurück, wir heirateten und waren sehr gesegnet, weil Shri Mataji zu unserem Hochzeitsempfang kam.

Als Mutter hereinkam war das erste was Sie sagte: ‚Bist du jetzt glücklich?‘ Für mich klang es, als würde Sie auf mein Zwiegespräch mit dem Bild antworten und es fühlte sich nicht an, als würden wir uns erst das erste Mal treffen. ‚Nun, bist du jetzt glücklich? Bist du zufrieden?’ Ich sagte: ‚Ja, Shri Mataji!‘ Ich war nie wirklich in Sahaja Yoga eingeführt worden und hatte auch noch nichts dafür getan, aber plötzlich verstand ich. Immer wenn ich mit dem Foto von Shri Mataji gesprochen hatte, hatte Mutter zugehört. Da erkannte ich was Sahaja Yoga ist. Es folgten viele, viele weitere Erfahrungen und eine davon möchte ich euch erzählen.

Ich hatte damals ein lästiges Problem mit der Wirbelsäule und daher häufig Schmerzen im unteren Rückenbereich. Als ich dann schwanger wurde, wurden sie fast unerträglich. Mein Schwiegervater war damals ziemlich häufig bei Shri Mataji und auch mein Mann ging oft zu Ihr. Immer wenn sie zu Mutter gingen, erkundigte sich Shri Mataji über mich und fragte: ‚Warum hat sie Angst?‘ Sie wussten jedoch nicht, woher meine Angst kam. Dann ergab sich einmal die Gelegenheit zu Shri Mataji mitzukommen und Sie fragte mich: ‚Was ist der Grund deiner Angst? Wovor fürchtest du dich?’ Schließlich bin ich selbst Ärztin. ‚Du warst doch selbst schon bei vielen Entbindungen dabei. Warum fürchtest du dich also?‘

Dann sagte ich: ‚Shri Mataji, ich habe starke Schmerzen im unteren Rückenbereich. Sie sind fast unerträglich.‘ Mutter sagte: ‚Ok, setz dich hierhin‘, und stellte Ihre Lotusfüße auf meinen Rücken. Dann fragte Sie mich: ‚Spürst du etwas?‘ Ich spürte, wie etwas Warmes aus meiner Stirne herauskam und als ich danach nach Hause ging, waren 95 Prozent meiner Schmerzen verschwunden. Am nächsten Morgen waren sie dann völlig verschwunden. So kümmerte sich Shri Mataji um mich. Zur Geburt meines Kindes schenkte Sie mir ein Tuch und bat mich einen Umhang daraus zu machen und es bei der Entbindung zu tragen. Darauf hatte ich eine völlig schmerzfreie Geburt. Nachdem das Geschlecht meines Sohns bestimmt worden war, gab Sie ihm den Namen ‚Devdat‘. Sie fragte mich wie die Entbindung war und der Gynäkologe sagte: Wir haben ihr keinerlei Anästhetika oder irgendetwas anderes gegeben und sie hatte trotzdem eine völlig schmerzfreie Geburt. So segnete mich Mutter. Immer wenn ich irgendwelche Probleme hatte, setzte ich mich vor Ihr Foto und dann kam die Lösung. Das Problem war gelöst. Ich sprach beispielsweise mit dem Foto über meine Ängste und andere Dinge und machte regelmäßig das Fußbad. Shri Mataji erkundigte sich während dieser Zeit immer und fragte (meinen Schwiegervater): ‚Warum hat sie diese Ängste? Warum denkt sie so?‘

Diese Erfahrungen wollte ich mit euch teilen.

Sahaja Yogis, die erst nach Shri Matajis Nirakara Swarupa (Anm.: Übergang vom körperlichen in den formlosen Zustand) zu Sahaja Yoga gekommen sind, haben sich erkundigt, was sie bezüglich bestimmter Problemstellungen tun sollen. Sie haben Shri Mataji in Ihrer Sakar Swarupa (Anm.: menschlichen Form) nicht mehr gesehen und glauben das Problem nicht lösen zu können. Ich wollte meine Erfahrung deshalb mit euch teilen, um euch zu zeigen, dass Mutters Nirakar Swarupa (Anm.: formloser Aspekt) und Sakar Swarupa (Anm.: menschliche Form) das Gleiche ist. Sie ist in Ihrem formlosen Aspekt genauso stark präsent wie Sie es in Ihrer menschlichen Form war. Damit komme ich zu der Geschichte, wie uns Shri Mataji ins Gesundheitszentrum eingeführt hat. Mein Schwiegervater war damals Direktor des Vashi International Sahaja Yoga Forschungs- und Gesundheitszentrums und nachdem er von uns gegangen und ins himmlische Reich aufgestiegen ist, verschaffte uns Shri Mataji eine Gelegenheit im Vashi Gesundheitszentrum zu arbeiten. Und dort habe ich Sahaja Yoga dann gelernt. Zuvor war ich ein absoluter Neuling. Ich hatte bis dahin noch nie auf einem Yogi gearbeitet und noch nie jemandem die Selbstverwirklichung weitergegeben. Aber das war für mich der Durchbruch. Ich hatte damals bereits zwei Kinder, eines davon erst 11 Monate alt. Wenn ich mich damals zur Meditation hinsetzte und meditierte, sagte ich gewöhnlich: ‚Mutter, wie soll ich das schaffen? Du hast mich gebeten, Verantwortung zu übernehmen, aber ich habe keine Ahnung, was ich in dieser Position tun soll.‘ Normalerweise bekam ich sogleich eine Antwort. Sie sagte: ‚Mach es einfach! Tu es einfach!‘ Und so führte Sie mich, zeigte mir alle Reinigungstechniken und wie man sie in der Meditation anwendet. Und ganz langsam und allmählich lernte ich alles was ich brauchte. Mein Mann hat in dieser Zeit viele andere Erfahrungen gemacht. Ich war wirklich eine totale Anfängerin und wusste nicht einmal, wie man auf jemandem arbeitet. Ich hatte das zuvor noch nie gemacht und nur auf meinem Sohn und auf mir selbst gearbeitet.

Ich habe ja schon erzählt, dass ich während meiner Schwangerschaft aufgrund der Schmerzen an Ängsten litt. Das hatte zur Folge, dass mein Sohn nach der Geburt dann sehr anfällig für Erkältungen war. Shri Mataji erklärte, dass seine linke Seite aufgrund meiner Ängste schwach sei. Um seine linke Seite zu verbessern vibrierte Sie Kerosin- und Senföl für uns und trug uns auf, unser Kind damit zu massieren. Als er einmal Durchfall hatte, riet Sie mir, das Baby mit Kuh-Ghee (Butterfett) zu massieren. Ich weiß nicht, ob ihr wisst was Ghee ist? Ghee ist geklärte Butter von der Kuh. Sie sagte mir, dass ich das Ghee vom Nacken beginnend nach unten einmassieren soll. Auf diese Weise wurde der Durchfall geheilt. Im Zuge unserer Zwiegespräche gab Sie uns immer wieder kleine Tipps. Sie führte uns auch bei vielen anderen Dingen, z.B. riet sie uns einmal, dass wir uns den Kopf mit Öl einmassieren sollen. Sie sagte auch, dass man das Haar zurückkämmen sollte. Aufgrund von zu viel Ego im Westen haben die Babys dort (meist) keine Haare. Wir verlieren unsere Haare auch, wenn wir zu viel Denken und Planen. Man kann für die Kopfmassage Koksöl ein Öl namens Japakusum verwenden. Es hilft bei Haarausfall. Oder reines Koksöl. Diese beiden Öle hat Sie für die Haare empfohlen.

Wenn kleine Kinder Durchfall haben, soll man sie vom Nacken abwärts mit Butterfett massieren. Nicht das Gesicht. Wenn das Kind Blähungen und Bauchschmerzen hat, kann man Ajwain (Liebstöckelsamen) verwenden. Die Mutter sollte den Ajwain kauen, die gekauten Samenkörner dann auf den Nabel des Babies geben und mit einem warmen Handtuch bedecken. Dadurch hören die Blähungen auf und die Bauchschmerzen verschwinden. Diese Tipps kommen direkt von Mutter und wir teilen sie gerne mit allen anderen Yogis.

Als ich ins Vashi Gesundheitszentrum kam, war ich wie gesagt ein Neuling und hatte keine Ahnung von den Treatments. Ich wusste damals nicht einmal, dass wir beim Arbeiten auf den Chakras einer Person auf der Rückseite die kreisenden Bewegungen gegen und auf der Vorderseite im Uhrzeigersinn machen. Einmal arbeitete ich auf jemandem. Ich hob die Kundalini und normalerweise spürte der Yogi auch wie Sie aufsteigt und auch ich spürte es. Ich arbeitete also auf der Person und plötzlich sagte einer der älteren Ärzte zu mir: ‚Madam, sie müssen gegen und nicht im Uhrzeigersinn drehen.‘ Ich antwortete: ‚Ich wusste nicht, dass wir die Bewegung gegen den Uhrzeigersinn ausführen müssen.‘ Interessant war, dass die Energie trotzdem richtig gearbeitet hat und die Yogis es auch gespürt haben. Mir fiel auf, dass es offenbar auch funktioniert wenn die Bewegung in die falsche Richtung ausgeführt wird, solange unsere Aufmerksamkeit bei den Lotusfüßen der Mutter ist. Es funktioniert also auch, wenn wir kleinere Fehler machen derer wir uns nicht bewusst sind. Das Wichtigste ist unsere Aufmerksamkeit. Sie sollte bei den Lotusfüßen unserer Mutter sein. Ich wusste damals praktisch nichts über Sahaja Yoga. Daher setzte ich mich einfach hin und tat was ich wusste. Gewöhnlich hob ich die Kundalini und rezitierte das Shri Ganesha Atharva Sheersha. Normalerweise funktionierte das auch. Es kommt also auf unsere Aufmerksamkeit an, wie Mutter auch in vielen Ihrer Vorträge und Pujareden gesagt hat. Es ist wie mit einer Flöte. Je leerer ihr seid, desto besser kann Sie durch uns arbeiten. Ich glaube daher, dass uns auch zu viel Wissen behindern kann. Wenn wir auf jemandem arbeiten funktioniert es wunderbar, wenn wir uns völlig hingeben und einfach unschuldig sind.

Auf diese Weise habe ich im Gesundheitszentrum ohne viel zu wissen einfach das getan, was Sie von mir wollte. Ich ließ mich von Ihr leiten. Alles hat sehr schön ausgearbeitet und ich bedanke mich dafür bei Ihr von ganzem Herzen. Weiters danke ich Ihr, dass Sie uns in unserem spirituellen Wachstum geholfen hat. Jetzt gebe ich das Mikrophon meinem Mann, damit er euch einige seiner Erfahrungen berichten kann. Danach bitten wir um Fragen von eurer Seite, die wir gerne beantworten werden. Wir können z.B. darüber sprechen, wie es zu bestimmten Blockaden in den Chakras kommen kann. Die meisten von euch werden sich dessen ja bewusst sein.

Hr. Dr. Rai fordert einige Yogis auf, Zettel zu verteilen auf die die Fragen geschrieben werden können und erklärt den Ablauf.

Hr. Dr. Rai: Ich habe in Sahaja Yoga beobachtet, dass häufig bei den verschiedenen Techniken und Ritualen ins Extrem gegangen wird. Ich beschäftige mich immer wieder mit Shri Matajis Reden und vor kurzem habe ich gelesen, wie Sie einem Yogi gesagt hat, dass es in Sahaja Yoga keine Technik gibt.

Es gibt keine Technik! Im Jahr 2001, kurz nachdem ich im Sahaja Yoga Gesundheitszentrum angefangen hatte, hielt ich im indischen Word Trade Center einen Vortrag über Sahaja Yoga. Unter den Zuhörern befanden sich auch Leute von anderen Yoga Richtungen, z.B. von Raja Yoga. Einer dieser Raja Yoga Typen sagte: ‚Du erzählst alles Mögliche, aber was ist die Technik? Was ist die Technik?‘ Wenn wir erzählen, wie wir Shri Matajis Foto verwenden und verschiedene Dinge machen, kommen wissenschaftlich oder logisch geprägte Leute sofort mit Einwänden. Damals herrschte ein großes Gedränge. Eine Ausstellung war im Gang und wir hatten einen Saal zur Verfügung. Es waren viele Leute anwesend und dieser Kerl versuchte mich in ein Gespräch zu verwickeln und fragte: ‚Was ist die Technik?‘ Ich sagte: ‚Es gibt keine Technik? Verwendet eine Mutter eine bestimmte Technik, wenn sie ihrem Kind etwas beibringen will? Wenn sie dem Kind gehen lernt, ihm zeigt, wie es sich anziehen soll, wenn es sprechen lernt oder lernt aufs Töpfchen zu gehen. Wozu sollte die Mutter da eine Technik benötigen, wenn das Kind sprechen lernt. Welche Technik sollte die Mutter ihrem Kind weitergeben?‘ Ich sagte: ‚Diese Technik ist etwas ganz Natürliches. Will man sich weiterentwickeln, geschieht das in der Obhut der Mutter. Das gleiche ist es, wenn sich eine Person spirituell weiterentwickeln will. Auch dann benötigen wir eine Mutter. Der größte Guru ist daher immer die Mutter, auch wenn es sich um die leibliche bzw. weltliche Mutter handelt. Für ein normales Kind ist seine Mutter der Guru. In spirituellen Belangen ist es das gleiche, man braucht einen Meister und Shri Mataji ist unsere Mutter und unser Guru. Diese Leute wollen uns immer auf eine Technik reduzieren, aber in einer Ihrer Reden sagt Shri Mataji, dass es keine Technik gibt. Es geht nur um die Vibrationen und darum, ob ihr diese korrekt wahrnehmen könnt.

In diesem Sinne gibt also keine Technik. Shri Mataji hat das einmal verdeutlicht, als die Yogis an einem bestimmten, gemäß dem indischen Kalender besonders glückverheißenden Tag ein Puja feiern wollten. In dem betreffenden Jahr fiel auf diesen Tag jedoch gleichzeitig eine Sonnenfinsternis. In Indien werden jedes Jahr bestimmte Tage festgesetzt, die gemäß dem Panjan besonders glückverheißend für bestimmte religiöse Feste sind und die ausländischen Yogis wollten das Puja an diesem Tag ausrichten. Dann sahen sie, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt an diesem Tag eine Sonnenfinsternis geben würde. Sie waren verwirrt und sagten: ‚Mutter, gemäß den heiligen Schriften ist dieser Tag so glückverheißend, dass ein Puja an diesem Tag so viel spirituelle Verdienste (Punjas) einbringt wie einhundert Pujas an einem gewöhnlichen Tag. Laut dem indischen Kalender gibt es nur ganz wenige solcher Tage. Auf der anderen Seite haben wir in diesem Jahr an diesem Tag eine ca. fünf bis sieben Minuten dauernde Sonnenfinsternis. Sollen wir das Puja deswegen absagen, Mutter?‘ Shri Mataji sagte: ‚Wendet doch euer subtiles Wissen an, um diese Frage zu lösen. Die heiligen Schriften bezeichnen diesen Tag als besonders Glückbringend. Wenn ihr wissen wollt, was ihr tun sollt, begebt ihr euch am besten auf die subtile Ebene und versucht die Vibrationen zu nehmen. Wenn ihr das tut, werdet ihr feststellen, dass eure rechte Seite heiß läuft. Ihr solltet wissen, dass es nicht gut ist, wenn man ein Puja an einem Tag ausrichtet, wo eine Sonnenfinsternis stattfindet. Mit Hilfe der Vibrationen könnt ihr das innerhalb von ein paar Minuten feststellen. Sonst werdet ihr zehn Bücher studieren, die heiligen Schriften studieren und verschiedene Menschen befragen wollen. Dabei können euch das eure eigenen Hände (in Nullkommanichts) erzählen.

Und Mutter sagt, dass es in Sahaja Yoga keine Technik gibt. Ihr müsst nur subtiler werden und euer vibratorisches Bewusstsein anwenden. Das ist der einzige Weg, auf dem ihr wirklich in Richtung Wahrheit geführt werdet. Wenn wir Mutters Rat folgen, müssen wir uns einfach reinigen. Wenn ihr etwas in völliger Unschuld und in reiner Hingabe zu Shri Mataji macht, wird es funktionieren, auch wenn der technische Vorgang vielleicht nicht ganz korrekt ist, etwa wenn die Bewegung verkehrt herum ausgeführt wird oder was auch immer. Es wird funktionieren! Es kommt auf die Hingabe, die Liebe und die Unschuld an, mit der man sich Shri Mataji nähert. Das ist meine persönliche Erfahrung. Wenn ich vor dem Bild mit Mutter spreche, ist das wie wenn ein normales Kind mit seiner Mutter spricht. Ganz, ganz einfach und normal und allein dadurch arbeiten schon 95 – 97 % der Dinge aus. Wenn dann drei, vier oder fünf Prozent nicht ausarbeiten, geschieht auch das nur zu eurem Besten. Ihr seid schließlich noch ein Kind (spirituell gesehen) und könnt nicht alles wissen. Manchmal bittet ihr um Dinge, die nicht gut für euch sind. Aber wenn ihr ganz unschuldig mit Shri Mataji sprecht und beispielsweise bittet: ‚Mutter, ich habe ein Problem, es ist so und so. Ein Freund bittet um viel Geld und ich muss es ihm geben, weiß aber, dass er es vielleicht nicht zurückzahlen wird. Was soll ich tun?‘ Es wird sich alles auf ideale Weise lösen und ihr werdet keinerlei Probleme haben.

Vielleicht spürt ihr die Vibrationen sehr gut. Vielleicht ist euer subtiles System sehr rein und ihr besitzt ein sehr beständiges vibratorisches Bewusstsein. Meine persönliche Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass es nicht möglich ist immerzu ein perfektes vibratorisches Bewusstsein zu haben. Wenn ihr euch bezüglich der Vibrationen nicht ganz sicher seid, ist das nächste was ihr tun könnt, wie ein Kind mit dem Foto von Shri Mataji zu sprechen und das ist wirklich sehr effektiv.

Vor zehn Jahren kam ein sehr junger Yogi aus Pune zu uns. Mittlerweile ist er ein Mann mittleren Alters, aber vor zehn Jahren war er noch sehr jung. Er brachte seinen Vater ins Gesundheitszentrum nach Vashi. Der Mann war sehr krank. Er rang ständig nach Luft und drohte zu ersticken. Meine Frau kümmerte sich damals hauptsächlich um Sahaja Yoga Treatments und um das Management des Gesundheitszentrums, während ich mich um Fälle kümmerte, die einer modernen medizinischer Behandlung in Verbindung mit Sahaja Yoga bedurften. Daher riefen sie mich und sagten: ‚Doktor, wir haben einen schwer kranken Patienten, der jederzeit sterben könnte. Sein Sohn will unbedingt, dass wir ihn hierbehalten, obwohl wir keinerlei moderne medizinische Mittel haben.’ Ich arbeitete damals in einem modernen Krankenhaus außerhalb des Gesundheitszentrums. Das hatte den Vorteil, dass ich auch die Unterstützung der modernen medizinischen Einrichtungen für Patienten des Vashi Gesundheitszentrums in Anspruch nehmen konnte. Wenn eine Person ernsthaft krank war und die Hilfe der modernen Medizin benötigte, ließ ich sie in ein Krankenhaus außerhalb bringen, managte alles und brachte sie dann wieder zurück. Dieser Junge bat mich eindringlich und sagte: ‚Bitte nehmen Sie meinen Vater wenigstens für eine Nacht in Vashi auf und bringen Sie ihn erst morgen zur Operation ins Krankenhaus!‘ Ich sagte: ‚Du siehst ja, wie sehr er nach Luft ringt. In seinem Zustand könnte es sein, dass er diese Nacht nicht überlebt.‘ Er war ein hoffnungsloser Fall, hatte einen Tumor im Halsbereich und rang um Luft. ‚Ich will ja nur, dass er bis morgen Früh hier bleibt.’ ‚Aber so wird er das nicht überleben!‘, sagte ich. ‚Dann lassen Sie ihn wenigstens ein paar Stunden hier!‘ ‚In Ordnung’, sagte ich, ‚er kann ein paar Stunden hier bleiben.‘ Ich war jedoch auf der Hut und blieb im Zimmer des Patienten, damit ich sofort handeln konnte, wenn etwas passiert.

Nach einer Stunde wurde sein Röcheln dann so intensiv, dass wir ihn ins Krankenhaus bringen mussten. Es handelte sich um ein großes Hospital der Armee und ein sehr berühmter Chirurg sollte den Mann operieren. Sie brachten den Patienten ins Operationszentrum. Wie gesagt war der Sohn des Patienten damals sehr jung und ein sehr unschuldiger Sahaja Yogi. Beruflich arbeitet er als IT-Profi in einem Büro. Aber er ist sehr unschuldig. Er ging zu dem wesentlich älteren Chirurgen, gab ihm ein Foto von Shri Mataji und sagte: ‚Ich ersuche Sie darum, dieses Foto während der Operation im Operationssaal aufzustellen.‘ Der Chirurg antwortete: ‚ Warum sollten wir das tun? Das ist nicht möglich!‘ Darauf faltete der Junge seine Hände und bat: ‚Ich bitte Sie inständig darum, das Foto von Mutter aufzustellen, während Sie operieren.‘ Darauf nahm der Chirurg das Foto, gab es einem Assistenten und sagte: ‚ In Ordnung, stellen Sie es in der Nähe des Patienten auf. Ich weiß zwar nicht, wer das auf dem Foto ist, aber warum sollten wir den Jungen die Hoffnung nehmen, wo wir doch wissen, dass es nicht gut um seinen Vater steht?‘

Darauf wurde das Foto von Mutter im Operationssaal aufgestellt. Die Operation dauerte zwei bis drei Stunden. Es handelte sich um eine große Operation und als der Chirurg aus dem Operationssaal herauskam, ging der Sohn des Patienten zu ihm und fragte: ‚Doktor, wie geht es meinem Vater?‘ Der Chirurg sagte: ‚Den Umständen entsprechend gut, aber wer ist diese Dame auf dem Foto?‘ Der Sohn sagte: ‚Oh! Sie ist meine Mutter.‘ ‚Ihre Mutter?‘ ‚Ja, ja, meine Mutter!‘ ‚Ihre leibliche Mutter?‘ ‚Nein, nein. Sie ist Shri Mataji und Sie ist mein Guru.‘ Darauf bat der Chirurg den Jungen in sein Büro und sagte: ‚Erzählen Sie mehr über sie.‘ Dazu muss ich anmerken, dass der Chirurg ein sehr moderner, der Wissenschaft dienender Mensch war, der keinerlei spirituellen Hintergrund hatte. Der Junge sagte: ‚Was ist passiert, Sir? Ich will es Ihnen gerne sagen, aber warum fragen Sie mich das? Sie wollten das Foto doch ursprünglich nicht im Operationssaal haben.‘ Der Chirurg: ‚Nein, nein. Sagen Sie mir einfach, wer sie ist?‘ Der Junge sagte: ‚Sie ist Mataji Nirmala Devi, aber warum fragen Sie mich das?‘ Der Chirurg sagte: ‚Wir haben ihren Vater vor kurzem untersucht und dabei festgestellt, dass der Tumor einen Bereich von dreizehn Zentimetern eingenommen hatte. Er reichte von dieser Stelle bis hierher. Als ich heute operierte, war der Tumor nur mehr drei Zentimeter groß und es war mir schleierhaft, wo der Rest hingekommen ist. Ich war völlig verblüfft. Was haben Sie nur gemacht?‘

‚Ich habe zu Shri Mataji gebetet und Sie muss das bewirkt haben.‘ Der Chirurg sagte: ‚Es war wirklich außergewöhnlich. Als ich den betroffenen Bereich öffnete, sah ich zuerst den Tumor gar nicht. Dann stellte ich fest, dass die Ausdehnung des karzinogenen Gewebes nur drei Zentimeter ausmachte und ich wusste nicht, wo die restlichen zehn Zentimeter hingekommen waren. In der Folge versuchte ich den Tumor herauszulösen, war mir aber dann bezüglich seiner Strukturen unsicher. Es sah aus, als wäre das kanzerogene Gewebe mit dem gesunden Gewebe verschmolzen und ich wusste nicht, wie ich ihn herausschneiden soll. Ich war etwas ratlos, blickte einmal kurz auf und sah das Foto dieser Dame. Von diesem Moment an wurde die Operation von diesem Foto geführt. Es war als würde mir diese Dame sagen, was ich tun soll. Ich wunderte mich, wie das möglich ist. Ich schaute auf das Foto und stellte der Dame eine Frage, worauf Sie mich führte.‘ Der Chirurg blickte wieder auf und sagte dann: ‚Gut, gut, so herum‘. Es war, als würden ihm Anweisungen gegeben. ‚Mach es so. Und jetzt hier! Tiefer! Und jetzt hier!‘ Der Chirurg war wirklich verblüfft und blickte wieder zum Foto. Dann stellte er es so auf, dass er es besser sehen konnte und erschien es ihm, als würde das Foto zu ihm sagen: ‚Glaubst du wirklich, dass Ich nur dieses Foto bin? Denkst du, dass Ich nur ein Foto bin?‘

Das erstaunte ihn sehr und er erzählte: ‚Nicht nur, dass die Ausdehnung des Krebses jetzt nur mehr ein Zehntel von dem ausmachte, was bei der ersten Untersuchung festgestellt worden war. Sie hat auch noch die Operation angeleitet. Es war, als würde Sie operieren und mir sagen, wer Sie ist, was ich tun muss und wo ich schneiden muss.‘

Das Bild von Shri Mataji ist also so kraftvoll, dass es sogar bei Nicht-Sahaja Yogis wirkt. Wenn wir Shri Matajis Foto sehen, müssen wir daher verstehen, dass es mehr als ein Foto ist. Shri Mataji ist im Foto lebendig. Wenn immer ich mich zur Meditation vor ein Foto von Shri Mataji setze, weiß ich dass es lebendig ist. Es lebt… – in Shri Matajis Foto ist Ihre Kraft gegenwärtig. Manchmal ist mir, als würde Mutter im Foto mit dem Auge zwinkern und ich weiß, wenn sie wirklich zwinkert würde mir schwarz vor den Augen werden. Es ist, als würde Sie jeden Augenblick zwinkern. Wenn ihr in Ihre Augen seht, ist das sogar bei diesem Foto so. Es wirkt vollkommen lebendig. Insbesondere jene Fotos zu denen regelmäßig gebetet wird oder zu denen die Menschen gebetet haben, zu denen Pujas gefeiert wurden und Fotos auf besonders vibrierten Orten. Meiner Erfahrung nach sind solche Fotos voller Energie, sie sind lebendige Fotos. Das ist es was dieser Chirurg berichtet hat. Dass ihm Mutter durch die Fotografie gesagt hat: ‚Glaubst du wirklich, Ich bin nur ein Foto? Glaubst du, dass das nur ein Foto ist?‘ Das ist nicht einfach ein Foto, es ist etwas Lebendiges. Shri Mataji ist im Foto und leitet uns. Das ist eines der Dinge, von denen ich euch erzählen wollte.

Fr. Dr. Rai: Mein Mann hat andere Erfahrungen gemacht. Als wir in Gesundheitszentrum unsere Arbeit aufnahmen, waren wir soweit das Sahaja Yoga betrifft blutige Anfänger. Mutter bat uns ins Gesundheitszentrum zu kommen und wir vertrauten Ihr einfach. Da wir beide keine persönliche Erfahrung beim Arbeiten auf anderen Yogis hatten, führte uns Shri Mataji durch die Erfahrungen. Wir sind beide ausgebildete Mediziner, aber mein Mann ist der Spezialist und achtete auf die medizinischen Traditionen. Einmal hatten wir einen Patienten, der immer erbrechen musste, nachdem er etwas zu sich genommen hatte. Auch dieser Yogi war Shri Mataji so hingegeben, dass er einfach sagte: ‚Ich gehe jetzt ins Sahaja Yoga Gesundheitszentrum nach Vashi und dort werde ich geheilt.‘ Als mein Mann das hörte, sah er sich den Patienten persönlich an. Aber ich denke, er sollte euch das selbst erzählen.

Hr. Dr. Rai: Ja, der Patient hatte sein Zimmer im gegenüberliegenden Säulengang und um zwei Uhr Nachts hörte ich, wie er erbrach. Ich stand auf und sah nach ihm. Er hatte einen heftigen Brechreiz und ich fragte was mit ihm los ist. Ich sah, dass es ihm schlecht ging und sagte: ‚Die Nahrung bleibt in deinem Magen stecken. Du hast nach dem Magen einen Verschluss und alles was du isst, kommt zwei Stunden später wieder hoch. Er sagte: ‚Ich habe mich von den besten Ärzten in Großbritannien und in meiner Heimat in Indore untersuchen lassen. Sie haben eine Röntgenuntersuchung und eine Computertomografie gemacht und mir gesagt, dass alles in Ordnung ist.‘ In der nächsten Nacht erbrach er wieder. Wenn er das Abendessen zwischen acht und neun Uhr abends einnahm, musste er zwischen 23:00 und 24:00 Uhr erbrechen. Ich riet ihm, sich nochmals untersuchen zu lassen, weil bei ihm ein medizinisches, ein strukturelles Problem vorliege.

Er sagte: ‚Nein, nein! Ich bin nicht nach Vashi gekommen, um mich ärztlich beraten zu lassen. Ich will spirituelle Treatments anwenden und es damit versuchen.‘ In der dritten Nacht würgte er wieder und ich sagte zu ihm: ‚Du kannst mir vertrauen. Geh zum Arzt! Versprich mir, dass du einen Spezialisten aufsuchst und sag ihm, was wir besprochen haben.’ Darauf fuhr er nach Hause. Sie machten neuerlich eine Röntgenuntersuchung und sagten, dass er einen Verschluss hat und sie eine Notoperation machen müssen. ‚Es ist gut, dass sie gekommen sind, sonst hätten sie einen Durchbruch erlitten.‘ Darauf rief er mich an und sagte: ‚Doktor, was soll ich tun? Ich wollte durch Sahaja Yoga geheilt werden und jetzt wollen sie eine Notoperation machen.‘ Ich sagte: ‚Mach dir keine Sorgen bezüglich der Behandlungsmethode. Es ist egal, ob du eine Sahaja Yoga Behandlung, Homöopathie, Ayurveda, Unani oder chinesische Medizin anwendest. Shri Mataji wird sich darum kümmern, egal um welche Art von Behandlungsmethode es sich handelt. Vertrau einfach Shri Mataji! All diese Rituale, Medizin, Zuckerpillen oder die moderne Medizin werden dich nicht heilen. Es geht vielmehr um die Hingabe (das Vertrauen) zu Shri Mataji und ich erzählte ihm, wie wir es im Zentrum handhaben.

Wenn wir im Gesundheitszentrum Sahaja Yoga Behandlungsmethoden anwenden, sagen wir: ‚Shri Mataji, Du heilst den Patienten!‘ Das ist das Geheimnis, wenn es funktioniert. Ich empfahl ihm das Problem Shri Mataji zu übergeben. Darauf sagte er sich: ‚Mutter, Du trägst die Operationsmaske‘, und während der Operation spürte er, dass Shri Mataji anwesend war und sozusagen die Operationsmaske trug. Er bekam eine Narkose, war bewusstlos und sie operierten ihn. Er erholte sich sehr schnell und war glücklich. Dann ging er in seine Heimatstadt zurück und war davon überzeugt, dass ihn Shri Mataji operiert hat. Wir hörten drei bis vier Monate nichts von ihm. Er war wieder völlig gesund, machte seinen Job in Sahaja Yoga. Eines Tages bekam ich dann plötzlich einen Brief von ihm, in welchem er schrieb: ‚Ich bin Ihnen so dankbar Doktor, dass sie mich so gut beraten haben, sonst wäre mein Magen völlig verklebt. Die Ärzte haben gesagt, dass Sie mich genau zum richtigen Zeitpunkt geschickt haben.‘ Für mich war das selbstverständlich. Das ist meine Aufgabe als Arzt. Ich muss den Patienten untersuchen und ihm sagen, was er tun soll. Dafür wurde ich ausgebildet. Wenn ein professioneller Koch das Essen kocht, bedankt man sich auch nicht jeden Tag bei ihm, dass er so gut gekocht hat. Schließlich ist das sein Job! Er ist dafür da, die Speisen zu kochen. Ich dachte: ‚Warum bedankt er sich so überschwänglich bei mir? Das ist doch mein Job!‘ Daher rief Ich ihn an und sagte: ‚Warum bedankst du dich so überschwänglich bei mir? Dafür besteht keine Veranlassung. Das ist mein Job. Ich habe dich nur untersucht und ins Krankenhaus geschickt.‘ Er antwortete: ‚Nein, nein, so einfach ist das nicht. Nachdem ich wieder gesund war, hatte ich all das schon bald wieder vergessen. Aber dann hatte ich einen Traum, in dem mich Shri Mataji fragte, ob ich mich schon bei dem Arzt in Vashi bedankt habe, der mich in Krankenhaus geschickt hat. Sie sagte: ‚Hast du dich schon bei diesem Vashi-Arzt bedankt oder wartest du immer noch?’ Aus diesem Grund habe ich diesen Brief geschrieben.‘ So arbeitet Shri Mataji und ich muss nicht stolz sein, dass ich etwas Großartiges geleistet habe.

Damit hat Sie mir außerdem bei der Lösung einer Frage geholfen, die mich immer sehr verwirrt hat: Sahaja Yoga oder moderne Medizin? Die Menschen kommen ins Gesundheitszentrum, weil sie Sahaja Yoga Behandlungsmethoden anwenden wollen. Aber wenn es sich um einen Notfall handelt, muss man dennoch moderne medizinische Methoden anwenden. Was soll ich tun? Ist das gegen Sahaja Yoga, Mutter? Durch diese Erfahrungen wurde mir klar, dass man bei Notfällen die moderne Medizin benötigt ohne dass das Sahaja Yoga in irgendeiner Weise widerspricht. Da wir euch im Gesundheitszentrum anleiten, müssen wir euch sagen was richtig und was falsch ist und ob ihr mit Sahaja Yoga Methoden weitermachen oder die moderne Medizin in Anspruch nehmen sollt. Dieser Dankesbrief des Patienten war für mich die Bestätigung, dass ich richtig gehandelt habe indem ich ihn zur Operation in ein Spital schickte.

Und so haben wir langsam immer mehr dazugelernt. Einmal genoss ich dann das Privileg, mit Mutter darüber sprechen zu können. Ich fragte: ‚Mutter, ich stehe immer wieder vor einem Dilemma und bin mir nicht sicher, ob ich ausschließlich Sahaja Yoga Behandlungsmethoden anwenden soll oder Ayurveda in Verbindung mit Sahaja Yoga oder die moderne Medizin.‘ Sie sagte: ‚Die moderne Medizin und Sahaja Yoga dürfen nicht gegeneinander kämpfen. Sie existieren nebeneinander.’

Bei bestimmten Krankheiten, insbesondere bei solchen die von der linken Seite kommen ist Sahaja Yoga sehr gut, da die moderne Medizin auf Krankheiten wie Depressionen, Schizophrenie oder mentale Probleme keine Antworten hat. Sie können solche Krankheiten nicht heilen. Oder psychosomatische Krankheiten, wenn die Psyche Krankheiten auslöst. In diesen Fällen kennt die moderne Medizin keine wirksamen Heilmittel. Sie geben euch bestenfalls einige Drogen damit ihr besser schlafen könnt und das ist dann schon alles. Bei rechtsseitigen Problemen ist das anders. Angenommen ihr stürzt plötzlich und brecht euch einen Knochen oder ihr habt plötzlich einen Schlaganfall. Mutter hat gesagt, dass ihr in diesen Fällen die Hilfe der modernen Medizin in Anspruch nehmen sollt, weil die Kundalini nicht bei jedem so stark ist, dass sie sofort zum betreffenden Chakra fließen und das Problem bereinigen kann. In solchen Fällen bleibt nicht viel Zeit und innerhalb von Minuten könnte euer Leben in Gefahr sein. In diesen Fällen sollt ihr die moderne Medizin in Anspruch nehmen. Sie ist stärker auf die Heilung rechtsseitiger Probleme spezialisiert. Falls ihr so ein Problem habt, dann nützt diese Art der Heilung. Mutter sagte: ‚Die Systeme kämpfen nicht gegeneinander und stehen auch nicht in Opposition zueinander. Sie existieren nebeneinander und jedes sollte die Unterstützung des anderen in Anspruch nehmen.‘ Daher begannen wir auch die moderne Medizin zu nutzen, wenn es erforderlich war. Manche sind diesbezüglich vielleicht etwas fanatisch, aber wir sagen es ihnen wenn es Zeit ist die moderne Medizin anzuwenden. Für psychosomatische Probleme und eine tiefe Reinigung verwenden wir Sahaja Yoga. Manchmal wird man sich erst danach bewusst, dass man auch ein rechtsseitiges Problem hat.

Wir teilen jetzt etwas Papier aus (auf das ihr eure Fragen schreiben könnt).

Fr. Dr. Rai: Bevor wir jetzt zu den Fragen kommen, möchte ich kurz noch ein paar grundsätzliche Dinge erklären. Linksseitige Probleme verursachen z.B. einen Abfall des Blutdrucks und damit eine Hypotonie. Durch die Einwirkung der linken Seite kommt es immer zu einem Energieabfall. Alles wodurch ihr Anämie, niederen Blutdruck oder eine Schilddrüsen Unterfunktion bekommt… – sogar Krebs. Das sind alles Krankheiten der linken Seite.

Die rechtsseitigen Probleme entstehen durch die Einwirkung des Sonnenkanals. Durch seine Einwirkung steigt die Energie an. Dadurch entsteht hoher Blutdruck oder Diabetes. Man könnte auch eine Herzattacke, einen Herzinfarkt bekommen. Wenn der Sonnenkanal überaktiv ist, entsteht mehr Hitze im Körper und das verursacht Beschwerden die mit dem Wort ‚Hyper‘ beginnen. Unruhe und Schlaflosigkeit sind z.B. rechtsseitige Beschwerden.

Welche grundlegenden Reinigungstechniken kennen wir für die linke Seite? Wir wenden z.B. das Drei-Kerzen-Treatment an. Um die linke Seite auszubalancieren strecken wir unsere linke Hand zu Shri Mataji und legen unsere rechte Hand auf die Mutter Erde. Wenn es sich um eine sehr starke Blockade handelt, verwenden wir das Kampfer Treatment. Die Shoebeat-Technik verwenden wir für alle Arten von Badhas, also auch für die linke Seite. Das Shoebeaten ist in diesen Fällen sehr effektiv. Für die linke Seite verwenden wir weiters das Matka-Treatment, bei dem Zitronen und Chillies zum Einsatz kommen. Dieses Treatment wird sieben Nächte lang angewendet. Hier im Westen bekommt man keine Tontöpfe wie in Indien, wo wir einen Tontopf, einen so genannten ‚Matka‘ dafür verwenden. Wir geben sieben Zitronen und sieben Chillies gemeinsam mit etwas vibrierten Kumkum und vibrierten Wasser in den Topf. Hier (im Westen) können wir zu diesem Zweck auch einen Papiersack verwenden. Zuerst heben wir unsere Kundalini und geben uns ein Bandhan. Dann strecken wir unsere linke Hand zu Shri Mataji und legen unsere rechte Hand auf die Zitronen und die Chillies, um sie zu vibrieren. Dabei lesen wir die 108 Namen von Shri Mataji Nirmala Devi und bitten Sie, die Zitronen und Chillies zu vibrieren, damit unsere linke Seite gereinigt wird und unser subtiles System ins Gleichgewicht kommt.

Nachdem alles vibriert wurde, können wir den Sack unter das Kopfende unseres Bettes legen. Das Treatment dauert sieben Tage (Nächte). Wenn wir einen Tontopf verwenden, öffnen wir nachts immer den Deckel. Verwenden wir einen Papiersack, öffnen wir auch diesen jeweils in den Nächten. Am Morgen des achten Tages entsorgt man dann alles. Eine Ausnahme ist die Neumondnacht. Wir bezeichnen sie in Hindi als Amayasya. In dieser Nacht soll man das Treatment nicht anwenden, weil die Negativität in solchen Nächten sehr stark ist. Falls in der vorgesehenen Zeitspanne der sieben aufeinander folgenden Nächte eine Neumondnacht fällt, sollte man den Topf in dieser Nacht nicht öffnen. Shri Mataji hat Gregoire einmal gesagt, dass wir in Neumondnächten zu Shri Shiva und in Vollmondnächten zu Shri Sita Rama beten sollen. Diese beiden Nächte werden von bestimmten Personen (Spiritisten usw.) nämlich gerne für negative Übungen genutzt. Mutter hat besonders darauf hingewiesen, dass wir das Matka in Neumondnächten nicht öffnen sollen. Aber auch in Vollmondnächten ist es besser, den Topf nicht zu öffnen. In beiden Nächten!

Auf diese Weise können wir die linke Seite reinigen. Wie ihr wisst, verwenden wir für die rechte Seite das Fußbad und die Meditation. Um den rechten Energiekanal auszubalancieren, strecken wir unsere rechte Hand zum Foto von Shri Mataji und die linke nach oben in Richtung Himmel. Außerdem können wir Eisbeutel auf das rechte Swadisthana, die Leber und das rechte Agnya auflegen. Allerdings verwenden wir während einer Schwangerschaft kein Eis für die Leber. Aber wir können in diesem Fall Eis auf das rechte und das Back-Agnya auflegen. Während einer Schwangerschaft niemals direkt auf die Leber.

Das sind die grundlegenden Dinge. Zu viel Hitze im rechten Muladhara Chakra führt beispielsweise zu Verstopfung. In diesem Fall sollte man Fußbäder machen und die rechte Hand zu Shri Matajis Bild halten. Die linke Hand legen wir auf die Mutter Erde und wir nehmen das Mantra zu Shri Kartikeya. Shri Kartikeya hilft bei der Reinigung des rechten Muladhara Chakras. Allerdings sollte man nicht zu intensiv mit Mantras arbeiten, wenn die rechte Seite überaktiv ist. In diesem Fall verwendet man besser die Gebete (Affirmationen), da bei einer überaktiven rechten Seite Bhakti (Hingabe) hilft, z.B. das Singen von Bhajans oder Pujas zu Shri Mataji zu feiern.

Wenn das Swadisthana Chakra überaktiv ist, können davon die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden. Diabetes nimmt mittlerweile auf der gesamten Welt stark zu und es kommt dazu, wenn zu einer Blockade des rechten Swadisthana Chakras noch Blockaden des linken Nabhi und des Agnya Chakras dazukommen. Bei Diabetes muss man daher hauptsächlich auf diesen Chakras arbeiten. Wenn eine Übersäuerung vorliegt, arbeiten wir auch am Nahbi Chakra. Wie ich schon erwähnt habe, arbeiten wir im Falle einer Schilddrüsen Unterfunktion auf dem linken Vishuddhi Chakra. Bei Krebs arbeiten wir ebenfalls auf der linken Seite. Im Falle eines Tumors im Halsbereich arbeiten wir auf der linken Seite und verwenden das Matka- und das Drei-Kerzen Treatment. In Indien hat uns Shri Mataji gebeten, bei diesem Treatment das Fenster etwas zu öffnen, damit die Negativität entweichen kann. Ich weiß nicht, inwieweit das hier möglich ist, wenn es sehr kalt ist.

Wir stellen am Altar zwei Kerzen auf. Bei der Meditation könnt ihr eine Kerze auf der Rückseite des linken Swadisthanas aufstellen. Wenn ihr mit der Kerze auf euren Chakras arbeitet, werdet ihr feststellen, dass die andere Kerze vor Shri Matajis Bild ‚pop, pop, pop‘ macht. Auf diese Weise arbeitet die Negativität aus. Mutter hat uns empfohlen, das Fenster zu öffnen, damit die Negativität hinaus kann. Gut, wenden wir uns den Fragen zu.

Ein Yogi sagt: ‚Linke Seite?‘

Fr. Dr. Rai: Wie ich schon gesagt habe, wenden wir bei Blockaden der linken Seite, zum Beispiel bei einer Blockade des linken Nabhis die Kerzen-Behandlungen an. Eine Blockade des linken Vishuddhi Chakras hängt mit zu viel Ego zusammen. (Ein Übermaß) von Ego und Superego kann ins Vishuddhi Chakra gesaugt werden. Wenn wir zu viel Superego haben, wird es ins rechte Vishuddhi gesaugt, was wiederum zu erhöhtem Blutdruck führt. Wenn man zu viel Ego hat, wird es ins linke Vishuddhi gesaugt und man bekommt möglicherweise Probleme mit der Schilddrüse. Wir müssen uns daher die Vibrationen ansehen. Wenn wir nicht in einem Zustand sind, in dem wir die Vibrationen selbst klar dekodieren können, kann man die Vibrationen auch von jemandem prüfen lassen, der das kann. Wenn eine Blockade des linken Vishuddhi Chakras vorliegt, sollte man einen Eisbeutel auf das rechte Agnya Chakra geben, da sich bei zu viel Ego der Ego-Ballon aufbläst. Man sollte in diesem Fall beständig am Ego arbeiten indem man Eis auflegt. Wenn das Ego ‚anspringt’, dann bläst sich der Ballon der rechten Seite auf.

Einmal erzählte uns Shri Mataji, dass Sahaja Yoga ‚sukshma‘, d.h. sehr subtil und tief ist. In dieser Rede sagte Sie, dass das alles sehr subtil und sehr tief ist. Ihr wisst, dass wir lernen müssen, wie wir damit umgehen und es positiv beeinflussen können. Aber auch hier gibt es eine ganz einfache Lösung. Was passiert zum Beispiel, wenn wir auf einem Problem arbeiten und sich nichts tut? Wenn wir eine Blockade haben, die nicht und nicht verschwinden will?

Dazu gibt es ein ganz einfaches Gebet: ‚Shri Mataji, ich spüre diese Blockade in meinem subtilen System. Bitte reinige sie, egal ob sie von mir stammt oder aus dem Kollektiv kommt.‘

Das funktioniert. Vielleicht kennt ihr solche Situationen. Wir arbeiten mit der Kerze, wir shoebeaten alles und nichts funktioniert wirklich. Dann bittet man Shri Mataji: ‚Mutter, ich spüre diese Blockade in meinem subtilen System. Ich weiß nicht, von wo sie kommt. Ist sie von mir, kommt sie aus dem Kollektiv oder von der äußeren Welt? Bitte reinige sie!‘

Wir konnten beispielsweise bei 9/11 oder der großen Tsunami Katastrophe die Catches deutlich spüren, wussten aber nicht was geschehen war. Aber wir spürten, dass etwas passiert ist. Beim Tsunami spürte man z.B. deutlich eine Blockade im Muladhara Chakra, die auch nicht wegging. Als wir am nächsten Tag die Zeitungen sahen, wussten wir, dass es einen Tsunami gegeben hatte. Durch solche Ereignisse lernten wir langsam, dass nicht alles was man auf seinem subtilen System spürt von einem selbst ausgegangen sein muss. Mutter hat uns zu Instrumenten gemacht, die man mit einem Radar vergleichen könnte. Wir fangen Signale auf. Dieses Radar kann Vibrationen auffangen. Euer subtiles System eignet sich also dazu, Signale aufzufangen wenn irgendetwas nicht stimmt. Dann bitten wir Shri Mataji:

‚Shri Mataji, ich spüre diese Blockade. Was immer es auch ist, um welchen Angriff der Negativität es sich auch handelt, egal ob es von Terroristen ausgeht oder ein antisoziales Element enthält. Was an Negativem auch passiert, bitte beende es. Bitte zerstöre diese Negativität. Du zerstörst diese Negativität, egal worum es sich handelt.‘

Sie hat gesagt: ‚Ihr müsst zur Devi beten!‘ und das sollten wir auch tun. Wenn wir die Fähigkeit haben etwas zu tun, bitten wir Sie darum der Gemeinschaft beizustehen. Wir sind nun nicht nur ausschließlich für uns selbst verantwortlich. Es ist unsere Aufgabe, diese wunderschöne Welt (Shristi), Sri Matajis Schöpfung zu bewahren. Sie hat uns zu starken Instrumenten gemacht, damit wir fähig werden Ihr Werk der Verbreitung der göttlichen Liebe global zu bewahren und weiterzuführen. Wenn wir für eine bestimmte Aufgabe geeignet sind, müssen wir darum bitten und es wird funktionieren.

Hr. Dr. Rai: Es gibt also viele verschiedene Wege und viele Gemeinsamkeiten. Gut, lassen wir meine Frau die Fragen sichten und in der Zwischenzeit erzähle ich euch eine kleine, schon länger zurückliegende Begebenheit mit Shri Mataji. Einmal bestellte uns Shri Mataji nach Pratishthan und sagte: ‚Ok, Ich werde euch etwas über Krankheiten erzählen. Wie es dazu kommt und was im Körper passiert.‘ Und so konnten wir zwanzig Tag lang Shri Mataji in Pratishthan interviewen. Sie saß an einem Tisch und ich setzte mich und schrieb alles auf. Meine Frau saß zwischen Shri Mataji und mir. Die Sitzungen fanden meistens von 23:00 bis 02:00 Uhr nachts statt. Einmal diktierte Sie mir Verschiedenes und sprach u.a. darüber, wie sich das Swadisthana Chakra und die rechte Seite aufheizt. Wenn sich die Hitze zur Bauchspeicheldrüse hin ausbreitet, kann sie Diabetes verursachen. Breitet sie sich zur Leber aus, neigt man zur Überaktivität. Gelangt sie ins Vishuddhi verursacht sie Blutdruckprobleme. Sie erklärte uns all diese Dinge und ich saß einfach da und schrieb und lächelte. Ich war damals noch sehr jung und glaubte nicht wirklich so sehr an Sahaja Yoga. Sie hatte nach mir geschickt, weil mein Vater so sehr in diese Gesundheitsangelegenheiten involviert war. ‚Schick mir deinen Sohn!‘ hatte Sie zu ihm gesagt und so begab ich mich zu Ihr. Zuvor hatte Mutter unsere Hochzeit fixiert. Wir hatten erst vor kurzem geheiratet und dann fuhren wir zu Ihr.

Ich saß also lächelnd da und notierte alles. Auf einmal sagte Sie: ‚Glaubst du, dass Ich eine alte Dame bin, eine Großmutter, die dir einige Geschichten erzählt, die du niederschreiben kannst?‘ Ich sagte: ‚Nein, nein. Mutter, ich weiß, dass Du ein großer Guru bist und… -‘ ‚Aber erkennst Du mich?‘ ‚Mutter, ich erkenne Dich als große Heilige und eine globale Persönlichkeit usw.‘; so redete ich und mir wurde etwas mulmig. ‚Glaubst du, dass Ich eine Großmutter bin, die dir ein paar Geschichten erzählt?‘ ‚Nein, nein, Mutter! Du bist eine große Persönlichkeit.‘ Sie fragte wieder: ‚Aber du solltest Mich auch erkennen.‘ Ich sagte: ‚Mutter, ich würde Dich ja erkennen, aber dafür müsstest Du mir auch einige Erlebnisse zugestehen.‘ ‚Aber ich habe Dir schon jede Menge Erfahrungen gegeben.‘ Dann sagte ich: ‚Ja, aber sie waren etwas… – ich hätte gerne ein solides Erlebnis. (Alle Anwesenden lachen) Ein Erlebnis, wie Du es den Ausländern, den westlichen Sahaja Yogis gibst.‘ Sie sagte: ‚Welche Erlebnisse habe Ich ihnen denn gegeben?‘ ‚Mutter, ich habe sie kennen gelernt. Du hast mich einmal mit der Eisenbahn auf eine Tour rund um Indien geschickt. An dieser Tour nahmen an die zweihundert Ausländer teil und ich habe viele von ihnen kennen gelernt. Sie konnten alle von großartigen Erlebnissen berichten.‘ Mutter fragte: ‚Welche Erlebnisse?‘ Ich sagte: ‚Mutter, einmal warst Du irgendwo im Westen auf einer Bühne. Eine Yogini hat mir erzählt, dass sie zu Dir auf die Bühne gegangen ist und Dir Blumen überreicht hat. Als sie dann in Deine Augen blickte, hat sie das gesamte Universum darin kreisen sehen.‘ Shri Mataji lachte herzhaft und sagte: ‚Oh, tatsächlich. Sie hat wirklich das Universum in meinen Augen gesehen?‘ ‚Ja, tief drinnen und einmal habe ich mit einem anderen Yogi aus dem Westen gesprochen. Er erzählte mir, dass er beim ersten Programm irgendwo in England teilgenommen hat, möglicherweise in der Caxton Hall, so genau weiß ich das nicht mehr. Als er den Saal betrat, sah er etwas, das wie große Wolken aussah. Es kam auf ihn zu und hat ihn hier berührt und auf einmal – Huumm, schoss seine Kundalini in die Höhe und tschhh – bis zur Decke hinauf.‘

Mutter lachte: ‚Oh, Sie schoss zur Decke hinauf!‘ Ich sagte: ‚Ja! Solche Erfahrungen hatten sie.‘ Mutter sagte: ‚Hm!‘ ‚Wenn Du mir eine unmissverständliche Erfahrung dieser Art schenken würdest, würde mir das Erkennen viel leichter fallen.‘ Mutter sagte: ‚Es hat in deinem Leben so viele Wunder gegeben, aber du hast sie immer nur als Zufall abgetan.‘ Ich sagte: ‚Na ja, so großartig waren die Wunder in meinem Leben auch wieder nicht.‘ ‚Nein, aber es hat sie gegeben. Du dachtest nur immer es sei ein Zufall.‘ Ich sagte: ‚Ja Mutter. Aber Du weißt, dass sie nicht mit den Wundern vergleichbar sind, die Du den Ausländern gegeben hast.‘ Sie sagte: ‚Das stimmt nicht! Ich gebe sie auch dir und Ich gebe sie den Ausländern. Das Problem mit euch (Indern) ist nur, dass ihr schon bei hunderten dieser falschen Gurus gewesen seid, bevor ihr zu Sahaja Yoga kommt.‘ In Indien geht jeder zu Gurus oder spirituellen Personen. Alle Eltern tun das und Shri Mataji hat gesagt, dass ich bei hunderten Gurus war. ‚Wenn ihr dann zu Mir kommt, seid ihr auf einem Stand von minus fünfzig. Das ist der Vorteil der Ausländer. Sie sind vielleicht nicht so spirituell, aber dafür gehen die meisten von ihnen nicht zu diesen falschen Gurus oder Tantrikas. Sie geben sich nicht mit diesen okkulten Praktiken ab und wenn sie dann zu Mir kommen, sind sie auf einem Stand von Null. Auf diesem Level haben sie dann solche Erlebnisse. Aber auf einem Stand von minus fünfzig brauchst du schon fünfzig Erlebnisse, um überhaupt erst einmal Null zu erreichen.‘ (Alle lachen)

Ich sagte: ‚Ja Mutter. Ich habe auf der Eisenbahntour gesehen, dass sie sehr engagiert sind.’ Ich reiste zwanzig Tage mit dem Zug durch Indien. Wir waren überall. In New Delhi, in Jaipur und in Jodhpur. Wir reisten durch Gujarat, besuchten den Tempel von Dwarka(dish), fuhren weitern nach Prathisthan und anschließend nach Ganapatipule. Mutter hatte mich auf diese Tour geschickt und mich instruiert: ‚Begib dich auf diese Tour und beobachte wie hingegeben und tief die Ausländer sind. Wenn du in ihrer Gesellschaft bleibst, wirst du von ihnen lernen.‘

Dann sagte ich: ‚Bitte Mutter, gib mir auch so eine Erfahrung!‘ Sie sagte: ‚In Ordnung, aber du glaubst immer alles sei Zufall.‘ Es war gegen 01:30 Uhr. Sie erzählte und ich machte Notizen und nahm es auch noch mit einem der alten Kassettenrekorder auf, die man heutzutage nicht mehr bekommt. Mutter blickte auf diese Seite und ich saß ungefähr hier. Und ich bat: ‚Mutter, bitte gib mir eine unmissverständliche Erfahrung. Dann wird es bezüglich des Erkennens zu keinen Problemen mehr kommen. Dann werde ich Dich erkennen.‘

Sie blickte auf diese Seite und plötzlich wandte Sie mir Ihr Gesicht zu und blicke mir direkt in die Augen, etwa so. Und für ein bis zwei Sekunden schienen ihre Augen plötzlich größer zu werden und ihr Gesicht begann – es begann zu strahlen und Sie war so – aber dann sagte Sie: ‚Nein, nein. Ok, ok, ok. Trink etwas Wasser!‘ Dann wandte Sie sich kurz ab und als Sie wieder zu mir hersah, sah Sie wieder ganz normal aus. Sie sagte: ‚Es ist schon spät und du jetzt gehst du besser schlafen.‘

Shri Mataji gibt uns die Erfahrungen, für die wir bereit sind. So viel man eben aufnehmen kann. Vielleicht gewährt sie dir einen Darshan (Anm.: Zusammentreffen mit einem Heiligen) oder erlaubt dir einen flüchtigen Blick auf die Devi zu erhaschen. Aber ich war dafür nicht vorbereitet. Ich war weder von diesem Kaliber noch war ich sehr hingegeben und… – aber ich bat Sie immer wieder, mir eine unzweifelhafte, unmissverständliche Erfahrung zu schenken und zitierte dafür Erfahrungen, die die Ausländer gemacht hatte. Sie gibt dir Erfahrungen, die zu deinem jeweiligen Zustand passen und wenn du wächst, dann wachsen auch die Erfahrungen mit. Einen weiteren Vorteil den ihr habt ist, dass ihr nicht zu so vielen Gurus geht. In Indien ist es ganz normal, wenn jedermann zu einem Guru geht. Und darum haben wir auch jede Menge Blockaden.

Als mich mein Vater das erste Mal zu Shri Mataji mitnahm, sagte Sie: ‚Das ist also dein Sohn. Was macht er?‘ ‚Er ist ein Arzt.‘ ‚Komm her’, sagte Sie. Setz dich!‘ Ich setzte mich und Mutter sagte: ‚Wie viele Leute sitzen in deiner… – hier?‘ Ich fragte: ‚Was?‘ ‚Wie viele Personen hast du in dir sitzen?‘ Ich sagte: ‚Weiß nicht?‘ Darauf rief Sie mich zu sich und stellte ihren Fuß hierhin und drückte in meinen Bauch. Ich ächzte: ‚Wie lange soll ich Mutters Druck noch standhalten? Was geschieht da, Baba?‘ Ich war ein modern orientierter Arzt, trug Jacke und Krawatte und all das, und jetzt saß ich am Boden vor Shri Mataji und sagte: ‚Was passiert da?‘ Mein Vater sagte: ‚Nein, nein, warte! Warte, das ist sehr auspicious. Mutter behandelt dich.‘ ‚Aber lange kann ich nicht mehr so sitzen!‘, sagte ich und Shri Mataji sagte zu meinem Vater: ‚Schau nur, wie viele in ihm sind. So viele!‘

Mein Vater war schon oft bei Shri Mataji gewesen. Das Problem mit uns Indern ist nämlich, dass wir diesen Tantrikern auf den Leim gehen. Mein Vater war auch schon ein Sucher, bevor er zu Sahaja Yoga gefunden hat und er war bei zahllosen spirituellen Persönlichkeiten. Diese so genannte Gurus gingen bei uns ein und aus und meine Mutter bewirtete sie aufs Feinste. Sie stellte nie weniger als zehn verschiedene Gerichte auf den Tisch. Es war mein Vater, der darauf bestand diese ‚großen Heiligen’, wie er sie nannte, zu bewirten. Sie kamen von Rishikesh, aus dem Himalaja und wir berührten sogar in Ehrfurcht ihre Füße. Aus dem Grund hat sich unsere Kundalini zu 50 Prozent zurückgezogen.

Mutter erklärte uns, dass es großer Anstrengung bedarf Sie wieder zu aktivieren.

Es kann sogar sein, dass es gar nicht mehr funktioniert. Darum hat sie mich mit der Eisenbahn auf diese Tour geschickt. Damit ich einmal sehe wie großartig und hingegeben die ausländischen Yogis sind. Daher habe ich bereits in meiner Einleitung betont, dass ich vor allem hierher gekommen bin, um von euch zu lernen und nicht um euch etwas zu erzählen. Ihr habt Sahaja Yoga aufgenommen obwohl ihr keinerlei spirituelle Erfahrungen hattet, keine Shastras (Hl. Schriften) und keine Puranas kanntet und nichts über Shri Ganesha oder Shri Shiva und all das wusstet. Das hat uns wirklich verblüfft.

Jetzt können wir einige Fragen beantworten.

Fr. Dr. Rai: So, wir haben hier eine Frage zu Panikattacken und Depression.

Das betrifft beide Seiten. Angst entsteht durch Überaktivität und hat mit dem Ego zu tun. Euer Agnya Chakra ist betroffen und wird überaktiv. Depressionen kommen von der linken Seite. Man muss also auf der linken Seite arbeiten und gleichzeitig auch am Agnya Chakra, da es dort durch zu viel Denken ausgelöst wird. In diesem Fall muss man daher auf beiden Seiten arbeiten. Wie bereits erwähnt, kann man für die linke Seite das Matka-Treatment, das Drei-Kerzen-Treatment und Shoebeaten anwenden. Ihr könnt auch das Paper-Burning Treatment machen. Diese Treatments helfen bei Depressionen. Beim Matka-Treatment verwenden wir Zitronen und Chillies. Dabei müsst ihr aufpassen, dass ihr es nicht in einer Neumondnacht anwendet. Das wird euch helfen. Im Falle von Agnya Problemen solltet ihr bei der Meditation die Augen nicht schließen. Besser ist es durch eine Kerzenflamme auf Shri Matajis Bindhi zu blicken, da ihr euch ansonsten zu stark in Gedankenprozessen verliert. Das blockiert wiederum den Aufstieg der Kundalini. Ihr könnt das Agnya Chakra reinigen indem ihr durch eine Kerzenflamme auf Shri Matajis Kumkum (Bindhi) blickt. Dadurch wird der Gedankenstrom langsam schwächer werden und wenn die Gedanken aufhören, könnt ihr die Augen schließen und meditieren. Bei Blockaden des rechten Agnya Chakras, wenn zu viele Gedanken da sind, könnt ihr auch Eis verwenden. Legt einfach einen Eisbeutel auf (Anm.: die Stirne und linke Schläfe) und sagt: ‚Om Ham Ksham‘. ‚Om Ham Ksham‘ wird euch dabei helfen, das Agnya Chakra zu reinigen.

Eine weitere Frage betrifft Bluthochdruck in Sahaja Yoga. Bluthochdruck hat mit der rechten Seite zu tun. Wir müssen uns entspannen. Das wird uns dabei helfen unsere rechte Seite zu reinigen. Dieses Problem kommt vom rechten Vishuddhi Chakra. Wir müssen also den rechten Energiekanal reinigen. Dazu benutzen wir das Fußbad und Eisbeutel am rechten Swadisthana Chakra.

Zu Thema ‚Übermaß an Rightside‘ kann ich euch ein Erlebnis erzählen, dass ich mit Shri Mataji hatte. Ich hatte einmal starke Schmerzen in meinem rechten Knie. Nach einer medizinischen Untersuchung sagten die Ärzte, dass ich Arthrose habe. Aufgrund der Knieschmerzen konnte ich damals nicht am Boden sitzen. Einmal kam Shri Mataji nach Indien und wohnte in einem Hotel in Mumbai. Der Mumbai-Leader bat mich, Shri Mataji während Ihres Aufenthaltes behilflich zu sein. Ich sagte: ‚Aber du weißt ja, dass ich nicht am Boden sitzen kann. Wie soll ich vor Shri Mataji Pranam machen? Das wird sehr schwierig.‘ Aber die anderen sagten: ‚Nein, nein. Es hat sonst niemand Zeit. Wir brauchen dich.’ Schließlich sagte ich zu und konnte dann auch meine Pranams zu Mutter machen. In unserem Zentrum begann damals die Morgenmeditation immer um acht Uhr früh und immer wenn ich in Mutters Diensten stand, rief Sie mich um acht Uhr morgens zu sich. Ich ging zu Ihr, machte meine Pranams und Sie fragte mich wie es mir geht. Ich sagte: ‚Mutter, es ist alles in Ordnung, aber ich habe starke Schmerzen im Knie. Die Ärzte meinen, dass es Osteoarthritis ist.‘ Mutter sagte, dass es von der Leber ausgeht und ich sagte: ‚Shri Mataji, ich glaube nicht.‘ ‚Was sollte es dann sein? Wenn du glaubst, dass es nicht mit der Leber zu tun hat, was ist es dann?‘ Ich sagte: ‚In Ordnung‘, und auf einmal wurde mir klar, dass in mir ein andauernder gedanklicher Dialog abläuft. Wenn man eine Verantwortung in Sahaja Yoga übernommen hat, glaubt man Dinge organisieren zu müssen und dadurch entsteht ein interner Dialog.

Dann sagte Sie: ‚Ok, streck deine rechte Hand zu Mir. Und jetzt deine linke Hand hierhin.‘ Ich dachte ich solle meine Hand auf die Leber legen und legte sie auf die rechte Bauchseite. Mutter sagte: ‚Etwas tiefer!‘ und dann: ‚Noch etwas tiefer.‘ Ich erinnere mich noch sehr deutlich daran als ich mit dem Nahbi Finger der linken Hand das rechte Swadisthana Chakra berührte. In diesem Moment setzte ein intensiver Fluss von Vibrationen in meiner rechten Hand ein. Ich kann es kaum beschreiben. Es war als würde der Ganges aus meiner Hand fließen. Eine Welle kühler Vibrationen floss aus meiner rechten Hand und ich sagte: ‚Mutter, es fließt!‘ Das hätte ich nicht tun sollen, denn im gleichen Moment hörte es sofort wieder auf. Ihr wisst ja, dass Sie uns bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder sehr tiefe Erfahrungen schenkt und das war damals auch so. Sie sagte: ‚Meditiere auf diese Weise. Halte deine rechte Hand zu Mir oder zu meinem Foto und lege die linke Hand auf das rechte Swadisthana.‘ Ich habe in der Folge ca. eineinhalb Jahre lang auf diese Weise meditiert. Und immer wenn ich zu viel Rightside hatte und Schmerzen in meinem Knie spürte, habe ich Fußbäder gemacht und auf diese Weise meditiert, wodurch der Schmerz wieder verschwand.

Wir wissen, dass der (rechte) Oberschenkel dem rechten Swadisthana und das Knie dem Nahbi Chakra zugeordnet ist. Wenn am Swadisthana Chakra zu viel Druck lastet, kann sich diese Blockade zum Knie hin ausbreiten und dann bekommen wir Knieschmerzen. Wenn es von der rechten Seite kommt, betrifft es das rechte Swadisthana, wenn es von der linken kommt, das linke Swadisthana. Wenn ihr auf dem Swadisthana Chakra arbeitet (und sich die Blockade löst) werdet ihr feststellen, dass sich auch eure Nahbi Probleme lösen. Ihr wisst ja, dass diese beiden Chakras miteinander verflochten sind. Wenn wir mit Gebeten arbeiten, müssen sie wirklich vom Herz kommen und sollten nicht nur ein Lippenbekenntnis sein.

‚Shri Mataji, ich bin nicht der Handelnde. Ich bin nicht derjenige, der sich erfreut. Wahrlich, Du bist die Handelnde und diejenige, die sich an allem erfreut (alles genießt). Bitte Gott befreie mich von meinen finanziellen und

familiären Problemen!’

Dann werden wir feststellen, dass die Knie ganz leicht werden. Unabhängig ob wir unserer individuellen weltlichen Arbeit nachgehen oder für Sahaja Yoga arbeiten, sollten wir uns an folgendes Gebet halten: ‚Shri Mataji, ich mache (bewirke) nichts. Wahrlich, Du bist die wirkende Kraft (die Handelnde). Du bist die sich Erfreuende!‘

Ihr wisst, dass das nicht in der individuellen Verantwortung der Sahaja Yogis liegt. Kürzlich lasen wir eine Pujarede Shri Matajis in der Sie sagte ‚Wenn irgendein Teil des Körpers nicht in Ordnung ist, kann sich der gesamte Organismus (Körper) nicht verbessern.‘ Wenn man daher nur einen Teil heilt, heißt das noch lange nicht, dass der gesamte Körper gesund wird. Wir müssen den gesamten Körper (kollektiven Körper) heilen und daher müssen sich alle von uns verbessern. Wir können nur kollektiv wachsen. Jeder von uns muss das ausarbeiten. Die Verbreitung von Sahaja Yoga findet überall auf der Welt statt. Diesbezüglich wird viel getan, aber wir müssen auch in unserer eigenen Qualität wachsen, unsere eigenen Qualitäten verbessern, damit wir schneller wachsen können und sich unsere Qualitäten verbessern.

Hr. Dr. Rai: Ich würde euch gerne von ein oder zwei Treatments erzählen, die uns Shri Mataji persönlich gegeben hat. Wir wissen nicht, ob wir noch einmal nach Cabella kommen können und ich möchte diese persönlichen Erfahrungen an die Kollektivität weitergeben, weil ich glaube, dass es sich bereits lohnen würde, wenn nur ein einziger Yogi davon profitiert oder sein Vertrauen dadurch festigen kann. Vor allem auch jene Yogis die erst nach dem Jahr 2000 oder später zu Sahaja Yoga gestoßen sind. Damals war Sahaja Yoga schon so stark gewachsen, dass Shri Mataji nicht mehr mit jedem persönlich sprechen konnte. Wir kamen in den späten 80er Jahren zu Shri Mataji. Mein Vater führte damals die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen über Sahaja Yoga durch und Mutter musste sich um Leute wie uns noch keine Sorgen machen. Sie wollte, dass ein Arzt wissenschaftliche Untersuchungen durchführt. Ich war damals der Chauffeur meines Vaters. Eines Tages fragte ich Sie: ‚Shri Mataji, warum möchtest Du, dass Sahaja Yoga wissenschaftlich bewiesen wird?‘ Sie antwortete: ‚Nein, nein! Es ist nicht so, dass wir jemanden brauchen der Sahaja Yoga beweist. Sahaja Yoga ist die Wissenschaft Gottes und muss nicht bewiesen werden. Aber die Menschen sind in ihren Köpfen ziemlich durcheinander (verdreht). Sie werden es nicht annehmen, solange es nicht auch ein Arzt bestätigt oder es durch eine wissenschaftliche Studie bestätigt wird. Aus diesem Grund brauche ich euch für diese Aufgabe. Auf der anderen Seite ist es die Wissenschaft Gottes und braucht keinerlei Beweis oder irgendeinen Stempel eines Wissenschafters oder Arztes.‘

Der Grund ist, dass Sie auch alle jene überzeugen wollte, die sehr mental sind. Mein Vater war immer wieder bei Shri Mataji und ich war sein Chauffeur, da er in seinem Alter damals nicht mehr selbst fahren konnte. So fuhr ich ihn zu Shri Mataji und war daher bei den Besprechungen auch mit dabei. Ich hörte wie Shri Mataji meinem Vater einige Behandlungsmethoden erklärte, aber Sie hat mir auch persönlich einige Behandlungsmethoden erklärt, die ich nun an euch weitergeben möchte. Das erste Treatment ist für Nebenhöhlenentzündungen, wenn man häufig an Erkältungen leidet und Probleme mit den Nebenhöhlen hat. Im Westen werden euch die Ärzte in diesem Fall erzählen, dass ihr eine chronische Nebenhöhlenentzündung habt. Ihr müsst vielleicht husten, habt eine Erkältung und hier an dieser Stelle Schmerzen. Shri Mataji hat erklärt, dass man in diesem Fall eine Zwiebel für die Behandlung verwenden kann. Man erhitzt die Zwiebel in einer Pfanne und legt die heiße Zwiebel anschließend auf die Nebenhöhlen (Nasenwurzel). Natürlich sollte die Zwiebel nur so heiß sein, dass es auf der Haut erträglich ist (Anm. des Übers.: Wenn sie noch zu heiß zum Auflegen ist, kann man die Zwiebel mit etwas Abstand zur Haut halten. So, dass man die abgestrahlte Wärme angenehm empfindet). Man legt sie auf den (oberen) Nasenbereich. Wenn die Wärme nachlässt, entfernt eine Zwiebelschicht und legt sie wieder auf. Innen ist die Zwiebel noch heiß und man entfernt nacheinander eine Schicht nach der anderen und legt sie immer wieder auf. Man sollte das mindestens zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten lang machen. Die Zwiebel gibt eine angenehme Wärme an eure Nebenhöhlen ab, wodurch sich der in den Nebenhöhlen enthaltene Schleim verflüssigt und herauskommt.

Das zweite Treatment von dem Sie mir erzählte, betraf mich persönlich. Ich war damals noch sehr jung und hatte schon mit Herzrhythmusstörungen zu kämpfen. Manchmal kam mein Herz ganz überraschend plötzlich aus dem Takt und ließ einen Schlag aus. Das war für mich jedes Mal sehr beängstigend. Da ich Arzt war unterzog mich allen möglichen medizinischen Tests und ließ mich von meinen Vorgesetzten untersuchen. Die Ärzte fanden jedoch keinerlei Anhaltspunkte und sagten, dass ich in dieser Angelegenheit nichts machen kann. Häufig hatte ich nachts Angst davor, dass es wieder passierten würde. Einmal erzählte ich Shri Mataji davon und fragte Sie nach dem Grund dieses Problems. Sie sagte: ‚Warum solltest du so ein Problem haben?‘ Ich sagte: ‚Ich weiß es nicht.‘ Dann sagte Sie: ‚Ok, ok. Streck einfach eine Hand zu Mir und die andere legst du auf dein rechtes Herz (Chakra). Dann sagst du zu deinen bereits verstorbenen Ahnen: ‚Wo immer ihr euch auch befindet, wenn irgendjemand von euch noch immer irgendeine Art von Verbindung zu mir aufrechterhält bitte ich euch, euch von mir zu lösen. Bitte sie, sich von dir zu lösen. Sag ihnen, dass es dir gut geht und dass du unter dem Schutz von Shri Mataji stehst. Wo immer ihr auch seid, egal in welcher Welt ihr euch befindet, begebt euch ebenfalls in den Schutz von Shri Mataji und nehmt eure eigene Selbstverwirklichung.‘

Sie sagte: ‚Das Problem kommt daher, weil einer deiner Vorfahren noch immer eine Verbindung zu dir aufrechterhält. Vielleicht ist es dein Großvater oder Urgroßvater oder wer auch immer. Es besteht jedenfalls noch immer irgendeine Art von Bindung. Diese Seelen befinden sich in einer der Lokas (Anm.: Welten), sind noch nicht wiedergeboren worden und in irgendeiner Weise mit dir verbunden. Dieser Umstand setzt sich in deinem Herzen fest, daher kommt das…‘ – dann fragte Sie mich, wie es sich anfühlt und ich sagte: ‚Das Herz schlägt, es fühlt sich an als ob sich etwas festgesetzt hätte, dann setzt es plötzlich aus und beginnt nach dieser Unterbrechung wieder zu schlagen.‘ Sie sagte: ‚Das ist diese Bindung. Du kannst daher all deine Vorfahren bitten und sagen:

Mir geht es unter dem Schutz von Shri Mataji sehr gut und ich habe meine Selbstverwirklichung bekommen. Wo immer ihr euch auch befindet, bittet Shri Mataji darum, dass Sie euch erlöst.‘

Ich habe das zwei bis drei Mal gemacht und dann wieder vergessen. Als ich damals bei Shri Mataji war, bat Sie mich es gleich direkt vor Ihr zu machen. Ich tat es und Sie sagte, dass ich es zu Hause noch zwei bis drei Mal machen soll. Ich habe es dann ein oder zwei Mal gemacht ohne wirklich darauf zu vertrauen und dann ließ ich es sein. Es vergingen sechs Monate oder sogar ein Jahr und plötzlich fiel mir auf, dass ich schon lange keine Rhythmusstörungen mehr hatte. Ich machte mir Gedanken darüber, was ich getan hatte, dass das so war und konnte keinen Grund dafür finden. Ich hatte im vergangenen Jahr nichts an meiner Lebensweise geändert. Ein Jahr später wurde mir klar, dass dieses Problem gelöst war und was Shri Mataji gesagt hatte. Ich habe vor Ihr darum gebeten und dann sagte ich es noch ein oder zwei Mal zu Hause und das hat genügt. Ich erzähle diese Geschichte jetzt auf jedem Seminar, da es möglicherweise jemandem helfen könnte, der das gleiche Problem hat. Manchmal kann die Bindung zu den Ahnen Herzrhythmusstörungen auslösen.

Fr. Dr. Rai: Wie ich schon ausführte, kommt Bluthochdruck von der rechten Seite. Shri Mataji hat gesagt, dass der Blutdruck sinkt, wenn man seine Selbstverwirklichung bekommt und auf der rechten Seite arbeitet. Die nächste Frage betrifft Schmerzen in der linken Hand, am Ellbogen. Wie ich schon gesagt habe sind Ellbogen und Knie dem Nahbi Chakra zugeordnet. Wir müssen also am linken Nahbi Chakra arbeiten. Wenn der rechte Ellbogen oder das rechte Knie betroffen ist, arbeiten wir am rechten Nabhi. Für die linke Seite daher Kerzenbehandlung oder Matka.

Die nächste Frage: Was ist wenn das linke Nahbi und die rechte Seite gleichzeitig betroffen sind?

Wenn beide Seiten gleichzeitig betroffen sind, die linke und die rechte, verwenden wir keinen Kampfer. Dann verwenden wir Kerzen. Die Kerzenbehandlung ist eine behutsame und trotzdem sehr tiefe Reinigungstechnik. Sie wirkt tief hinein. Die Kerze sollte jedoch dick genug sein, damit sie genug Licht spendet. Es geht bei dieser Behandlungsmethode nicht um die von der Flamme abgestrahlte Hitze. Vielmehr arbeitet das Lichtelement das Problem aus. Wir benutzen also das Lichtelement und nicht die abgestrahlte Wärme. Kampfer hingegen gibt nicht nur Licht ab, sondern erhitzt auch stark. Immer wenn wir eine Kombination mit der rechten Seite haben, z.B. eine Blockade auf der rechten Seite in Verbindung mit dem linken Nahbi Chakra, dann geben wir den Rat, dass man keinen Kampfer benutzen sollte. In diesem Fall kann man aber die ‚Drei-Kerzen-Behandlung‘ anwenden. Dieses Treatment hilft die linke Seite zu reinigen und die rechte ebenfalls. Eine weitere Technik für solche Fälle ist das ‚Schnurknüpfen‘ (String burning).

Wenn wir Blockaden auf der linken und gleichzeitig auf der rechten Seite haben, wenden wir das ‚Schnurknüfpen‘ (string-knotting) an. Bei diesem Treatment verwenden wir eine Schnur (bzw. einen Faden) in die wir sieben Knoten knüpfen. Beim Knüpfen sprechen wir die Mantras für die linke Seite. Wir beginnen mit dem Muladhara Chakra und Shri Ganesha, Shri Nirmala Vidya, Shri Gruha Lakshmi, Shri Shiva Parvati, Shri Vishnumaya, Shri Mahavira und zum Schluss Shri Mahakali Bhairava. Wir knüpfen also sieben Knoten und sprechen die jeweiligen Mantras. Am Schluss (beim Verbrennen des Fadens) verwenden wir das Mantra zu Shri Shudda Iccha. Om Twameva Sakshat Shri Shuddha Iccha. Shuddha Iccha bedeutet ‚reiner Wunsch‘.

‚Mutter, bitte verbrenne meine Blockaden auf der linken Seite durch das Feuerelement. Das ist mein reiner Wunsch.‘

Wir begeben uns dazu an einen Ort, wo wir die Schnur verbrennen können, tränken sie mit etwas Senföl und verbrennen sie. Man sollte darauf achten, dass man nicht zu viel Öl verwendet, weil es sonst eine kleine Stichflamme geben könnte. Man nimmt etwas Senföl, tränkt die Schnur und verbrennt sie an einem geeigneten Ort. Dabei blickt man in die Flamme und spürt, wie die linke Seite gereinigt wird.

Eine weitere Reinigungstechnik für die linke Seite ist das Shoebeaten und das Papier verbrennen. Beim ‚Papier verbrennen‘ schreiben wir das Problem auf ein Stück Papier. Man darf bei dieser Technik jedoch niemals die Namen von Deitäten niederscheiben. Wir schreiben nur das Problem auf, z.B. euren Namen, euer Ego, Superego oder wenn ihr körperliche Schmerzen habt, den Badha, der diese Schmerzen verursacht. Wir können z.B. schreiben: ,Der Badha der dieses oder jenes verursacht‘.

Aber es wird weder der Name des Chakras noch einer Deität aufgeschrieben. Dann machen wir sieben Kreise um das Geschriebene, die sieben Bandhans entsprechen. Man sollte einen langen Zettel nehmen, damit man ihn beim Verbrennen halten kann. Wir wenden also entweder das ‚Papier verbrennen‘ oder das ‚Schnurknüpfen‘ an. Beim Verbrennen sollte man sie halten und das ‚Shuddha Iccha‘ Mantra sprechen und sagen: ‚Mutter, was immer es auch ist, es ist mein reiner Wunsch, dass Du es ausarbeitest. Bitte hilf mir daher, dass ich meine eigene Kundalini spüren kann.‘ Dann spürt ihr vielleicht, wie Mutter Kundalini langsam aufsteigt.

Einige weitere Techniken, die euch helfen könnten sind:

Haltet eure rechte Hand zu Shri Matajis Foto und legt eure linke Hand auf (die Stelle der) Mutter Kundalini. Dann sprecht ihr das Mantra zu Shri Gauri Ganesh. Dazu könnt ihr auch das Bija Mantra für die Kundalini sagen. Es ist ‚Shri Reem‘. ‚Om twameva sakshat, Shri Reem sakshat‘. Um die Kundalini zu aktivieren nehmen wir: ‚Om twameva sakshat Shri Gauri Ganesh sakshat Shri Adi Shakti Mataji Shri Nirmala Devi namoh namaha. Und: Om twameva sakshat Shri Reem sakshat Shri Adi Shakti Mataji Shri Nirmala Devi namoh namaha.‘ Das wird euch helfen und ihr werdet spüren, wie Mutter Kundalini aufsteigt.

Ein anderes Mal stellte ich Shri Mataji eine Frage zum Spüren der Kundalini und der Vibrationen. Als wir noch in New Deli wohnten, spürte ich meine Kundalini immer recht gut über meinem Sahasrara. Aber als ich dann ins Gesundheitszentrum kam, spürte ich Sie plötzlich nicht mehr. Es fühlte sich an, als wäre Sie zurückgefallen und irgendwie eingesaugt worden. Ich sagte zu Shri Mataji: ‚Mutter, bevor ich hierher kam, spürte ich meine Kundalini immer ziemlich stark, aber hier spüre ich Sie plötzlich nicht mehr.‘ Sie antwortete: ‚Das liegt daran, weil du jetzt in den kollektiven Bewusstseinszustand eingetreten bist.‘ Wenn wir in Sahaja Yoga eingeweiht werden, wachsen wir zu Beginn individuell und spüren nur unsere eigenen Vibrationen. Später treten wir dann irgendwann ins kollektive Bewusstsein ein und das fühlt sich an als würde man verloren gehen. Man denkt vielleicht, dass sich sein Zustand verschlechtert hat, aber das stimmt nicht. Vielmehr ist man kollektiv bewusst geworden. Und dann sagte Mutter noch: ‚Deine Chakras sind schwach!‘ Sie gab ein Beispiel: Stell dir einen Fluss vor, an dessen Ufern sich zu beiden Seiten Dörfer befinden. Man könnte die Chakras, die nicht stark genug sind, mit solchen Dörfern vergleichen. Der Fluss fließt, aber die Dörfer zweigen viel Wasser für sich ab und daher wird die Menge des Wassers, das weiter fließen kann, immer geringer. Mit den Chakras ist es ähnlich. Wenn sie schwach sind und viel Energie benötigen um wieder aufgefüllt zu werden, ziehen sie dadurch die Kundalini zurück. Die Kundalini steigt auf, aber die Chakras brauchen die Energie und ziehen die Kundalini in ihre Richtung. Also fragte ich: ‚Shri Mataji, was können wir in diesem Fall tun?‘, und Mutter antwortete: ‚Haltet den meditativen Zustand!‘

Ihr könnt also nur stärker werden, wenn ihr meditiert. Ihr müsst immer wieder eure Kundalini aufheben. Nach der Meditation werdet ihr es vielleicht stärker spüren, aber nach einiger Zeit werdet ihr feststellen: ‚Oh, es ist wieder weg! Sie ist wieder zurückgefallen.‘ Ihr müsst regelmäßig meditieren, weil die Chakras die Kundalini hinunterziehen. Es ist ein Sadhana. Das bedeutet, dass ihr es praktizieren müsst, als würdet ihr ein Musikinstrument lernen. Sahaja Yoga ist ein Gebet und daher müsst ihr es mit Hingabe praktizieren. Es geht nicht nur darum, die Selbstverwirklichung zu bekommen und dann war’s das. So einfach ist das nicht. Wir müssen uns um unsere Selbstverwirklichung kümmern, sie nähren und korrigieren. Unsere Hingabe und die Bemühungen müssen anhalten. Und dazwischen gewährt Sie uns immer wieder tiefe Erfahrungen. So hilft Sie uns immer wieder, auch wenn wir einmal sehr müde sind. Es ist eine tiefe Sache.

Hr. Dr. Rai: Die nächste Frage ist: ‚Meistens spüre ich in einer Hand keine Vibrationen, aber manchmal spüre ich sie dann wieder. Ich habe einen kleinen Knoten auf der Schilddrüse.‘

Shri Mataji hat uns für diesen Fall empfohlen, das Vishuddhi Chakra mit Olivenöl zu massieren. Wenn ihr in den Händen keine Vibrationen spürt handelt es sich um ein Vishuddhi Problem und ihr könnt in diesem Fall das Vishuddhi vor der Meditation mit Olivenöl massieren und danach ein Handbad (Handsoak) machen. Beim Handbad sollte man aber immer nur eine Hand ins Wasser geben. Man legt eine Hand ins Wasser und die andere weist zu Shri Mataji. Danach wechselt man und legt die andere Hand ins Wasser. Shri Mataji sagte, wenn man das Mantra Allah hu Akbar und das Ganesha Atharva Sheersha rezitiert, verbessern sich die Vibrationen und somit auch das Vishuddhi Chakra und eure Schilddrüse. Das Problem ist in diesem Fall, dass die Vibrationen zwar fließen, ihr sie aber nicht spürt. Ein Grund könnte sein, dass ihr euer Vishuddhi durch das Rauchen von Zigaretten oder durch andere Dinge geschädigt habt und das noch nachwirkt. Die Kundalini ist zwar aufgestiegen und die Vibrationen waren da, aber ihr konntet sie nicht auf den Händen spüren. Wenn ihr euer Vishuddhi Chakra korrigiert, wird das helfen.

Fr. Dr. Rai: (Die nächste Frage) Wie kann man die Augen behandeln?

Für die Augen verwenden wir ein Foto von den Händen Shri Matajis. Wenn man durch eine Kerzenflamme auf das Foto von Shri Matajis Händen blickt, hilft das die Augen zu reinigen. Im Devi Kavach finden wir die Namen der Deitäten, die die verschiedenen Organe des Körpers kontrollieren. Bei den Augen ist es Shri Shankini Devi. Wir können daher folgendes Mantra verwenden. Om Twameva Sakshat, Shri Shankini Sakshat, Shri Adi Shakti Mataji, Shri Nirmala Devi Namoh Namah.

Wie kann man das Vishuddhi und das Back Agnya reinigen?

Ein Back Agnya Problem kann auch von der rechten Seite ausgehen, wenn das rechte Swadisthana auf das linke Swadisthana drückt. Für das Back Agnya verwenden wir die Mantras zu Shri Mahaganesha, Shri Maha Bhairava and Shri Hiranya Garbha. Wenn man die rechte Seite auf diese Weise korrigiert… – und für das Vishuddhi kann man ‚Allah ho Akbar‘ sagen oder seine Hand auf das Vishuddhi Chakra legen und das Ganesha Atharva Sheersha sagen. Ihr könnt eure Handgelenke und das Vishuddhi auch mit Ghee (mit etwas Kampfer) massieren. Nach der Massage sollte man das Vishuddhi bedecken, damit das Butterfett einwirken kann. Das Ghee-Kampfer kann man auch für die Nase (innen) verwenden. All diese Dinge helfen dabei, das Vishuddhi Chakra zu reinigen.

Mutter hat außerdem gesagt, dass Frauen während einer Schwangerschaft gute Bücher lesen sollen. Das ist gut für die Gesundheit der Mütter und der Babys. Beispielsweise mythologische Werke. Wir sollten jedoch darauf achten, dass wir dabei nicht zu weit nach rechts gehen. Daher hat Mutter Schwangeren immer empfohlen, am Nachmittag ein Nickerchen zu machen. Wenn man kein Schläfchen machen will, sollte man nachmittags zumindest einmal rasten und die Füße hoch lagern. Ansonsten kann man seiner normalen Arbeit nachgehen. Schwangere Frauen sollten vorsichtshalber nicht direkt auf neuen Leuten arbeiten oder die Selbstverwirklichung geben. Arbeitet während dieser Zeit lieber auf euch selbst. Wenn ihr auf jemandem arbeitet der eine starke Blockade hat, könntet ihr ansonsten zu viel Negativität einfangen. Außerdem solltet ihr bei einem Havan nicht in der ersten Reihe direkt vor dem Feuer sitzen, wenn ihr schwanger seid. Setzt euch etwas weiter hinten hin. In der Schwangerschaft sollten wir auch keine erhitzenden Nahrungsmittel wie Papayas essen. Gebt darauf Acht, dass ihr gute Bücher lest, leichte Spaziergänge macht, normal arbeitet und euch nicht fürchtet. Wie bereits gesagt wird die linke Seite des Babys geschwächt, wenn wir uns fürchten. Wir können unsere rechte Hand auf das Herzzentrum legen und ‚Ma Jagadamba‘ oder das Shri Ganesha Atharva Sheersha sagen, um unseren linken Energiekanal zu stärken.

Das Ganesha Atharva Sheersha ist wie das Ram Bal (? Wort unklar, nur undeutlich zu verstehen). Man kann mit diesem Gebet alle Blockaden auf der linken Seite heilen. Für die rechte Seite haben wir das Shri Hanumana Chalisa, und für das Herzzentrum hilft das Devi Kavach und das Shri Durga Kavach.

Hr. Dr. Rai: Eine weitere Frage betrifft Krampfadern. Krampfadern entstehen an den Venen auf der Hinterseite der Beine. Eine Ursache dafür kann sein, wenn man zu viel steht. In diesem Fall kann man versuchen, weniger zu stehen. Als Behandlungsmethode kann man auch Eis auf die Venen auflegen. Das hilft. Man kann die Venen auch mit gekühltem Öl massieren. Und dann kann man sich auf das Bett legen und mit den Beinen in der Luft ‚Radfahren‘. Diese Methoden hat Shri Mataji empfohlen.

Fr. Dr. Rai: ‚Radfahren‘ bedeutet, dass wir auf dem Bett liegen (am Rücken) und ohne die Knie zu halten mit den Beinen ‚Radfahrbewegungen‘ machen. Alle, an dicken und gewundenen Venen leiden, können etwas Olivenöl in den Kühlschrank geben und die Krampfadern mit dem gekühlten Öl ganz sanft und ohne Druck massieren. Und danach machen wir das ‚Radfahren‘ im Liegen. Wir hatten einige Fälle, wo die Krampfadern infolge dieser Behandlungen völlig verschwunden sind.

Fr. Dr. Rai: Die nächste Frage: Wie können Sie meinem Mann vibratorisch helfen, dass er ruhiger wird? Er ist immer so gestresst und das belastet seine Gesundheit, seinen Herzschlag, sein linkes Vishuddhi und seine linke Schulter.

Die moderne Welt ist eine stressige Welt. Es gibt zu viel Angst. Ich kann Ihnen empfehlen, die Wanne für das Fußbad bereit zu halten und dafür zu sorgen, dass er sein Fußbad macht, wenn er ärgerlich wird.

Hr. Dr. Rai: Das hat meine Frau bei mir immer so gemacht. Es ist sehr praktisch und bequem (alle lachen). Ihr wisst ja, manchmal sind wir müde und haben keine Lust mehr ein Fußbad oder sonstige Reinigungstechniken zu machen. Wir denken vielleicht: ‚Ich habe eh schon meditiert. Dass sollte doch genügen. Die Hauptsache ist, dass ich gedankenfrei geworden bin und das habe ich erreicht.‘ Nach der Meditation fühlt ihr euch dann schon etwas träge und jetzt sollt ihr auch noch die Wanne, das Salz und das Wasser herrichten und müsst das Wasser danach auch noch entsorgen. Daher hat meine Frau diese Methode entwickelt. Wenn das Fußbadschaffel dann schon da steht, denkt man: ‚Oh, meine Frau hat schon alles vorbereitet. Ok, dann mache ich zumindest noch das Fußbad.‘ Ein Fußbad hilft wirklich und Mutter hat einmal gesagt, dass es nicht nur darum geht, dass man die (innere) Hitze loswird. Wenn ihr als realisierte Seele irgendwo unterwegs seid, hängen insbesondere im Westen so viele von diesen Seelen der Verstorbenen herum, die ihre Selbstverwirklichung wollen. Sie wollen wiedergeboren werden und ihre Selbstverwirklichung bekommen. Was diese Seelen dann tun ist, sich an eure Füße zu hängen. Wenn ihr herumgeht, klammern sie sich an eure Füße und ihr bemerkt das gar nicht. Das Fußbad beruhigt euch nicht nur und nimmt alle Hitze und Negativität insbesondere von der rechten Seite auf, sondern auch noch all das was sich während des Tages an euch angeheftet hat. Auf diese Weise kann man es ganz einfach ans Wasser übergeben.

Fr. Dr. Rai: Wir haben eine Frage zu Knochenarthrose.

In diesem Fall muss man auf den Swadisthana Chakras arbeiten, um den Druck von diesen Chakras zu nehmen. Arthrose muss zusätzlich auch medizinisch behandelt werden. Die Krankheit kommt von der linken Seite und daher wenden wir die Leftside-Treatments an. Wenn ihr Knochenschmerzen habt könnt ihr heiße Umschläge machen. Gleichzeitig müsst ihr aber auch die euch vom Arzt verschriebenen Medikamente einnehmen. Bei der Arthrose gibt es zwei verschiedene Ausprägungen. Eine ist die Osteoarthritis. Sie entsteht, wenn wir zu viel Hitze im Körper haben. Die zweite ist die rheumatische Arthritis. Im Falle von Osteoarthritis hat man zu viel Hitze im Körper und darf daher nicht mit Wärme behandeln. Im Falle von rheumatischer Arthritis muss man mit Wärme zuführenden Methoden arbeiten. Wir haben also zwei verschiedene Arten dieser Krankheit. Wenn man zu viel Hitze im Körper hat, führt man keine Wärme zu, aber wenn wir zu wenig Wärme haben, muss man heiße Umschläge machen.

Hr. Dr. Rai: Dann haben wir eine Frage über autistische Kinder und Christina aus Italien hat gefragt, ob wir schon ein Buch (über gesundheitliche Belange) geschrieben haben. Dazu muss ich sagen, dass ich wirklich den Wunsch dazu habe. Ich wollte schon einmal das Buch ‚Medical science enlightened‘ überarbeiten. Mein Vater hat es 1994 geschrieben und Shri Mataji hat sich über dieses Buch sehr gefreut. Mittlerweile ist es vergriffen. Gut, ich möchte es gerne überarbeiten und wenn die Zeit dafür reif ist, werden wir es in Angriff nehmen. Aber in Wahrheit liegt das nicht in meinen Händen. Ich habe Shri Mataji 2003 diesbezüglich gefragt und Ihr gesagt, dass ich das Buch gerne überarbeiten würde und dass ich auch schon einiges an neuem Material zusammengetragen habe. Shri Mataji sagte: ‚Das ist eine tiefgründige Arbeit und nicht so einfach.‘ Ich sagte: ‚Ja Mutter. Diese Forschungen sind sehr tiefgründig und mein Vater hat alles direkt unter Deiner Führung bewerkstelligt. Ich hege trotzdem den Wunsch, es zu überarbeiten und zu ergänzen.‘ Sie sagte: ‚Gut, aber achte immer darauf, dass es eine sehr tiefgründige und subtile Arbeit wird. Ja, ein Arzt sollte das in die Hand nehmen.‘ Mittlerweile sind dreizehn Jahre vergangen und ich war bis jetzt noch nicht in der Lage es in Angriff zu nehmen. Daher bin ich über diese Frage auch ganz glücklich. Ich hatte es von 2003 bis 2016 vor und bin nicht dazugekommen. Ich habe diese Frage direkt Shri Mataji gestellt und Sie sagte, dass es sich um eine sehr tiefgründige und subtile Angelegenheit handelt und zweitens, dass es ein Arzt machen sollte. Ich bin Arzt und wenn eure guten Wünsche und ihre Gnade es zulässt, werden wir es in Angriff nehmen. Ich bin mir sicher, dass es zum richtigen Zeitpunkt entstehen wird, wenn Sie es will.

Jemand sagt: Können wir für dieses Projekt Bandhans geben?

Hr. Dr. Rai: Mutter wir sich der Sache annehmen. Fr. Dr. Rai: Wenn die Zeit reif dafür ist. Hr. Dr. Rai: Wenn wir in der Lage dazu sind. Die Zeit wird zeigen, ob wir dazu fähig sind und wenn Sie glaubt, dass es das Richtige ist, wird Sie dafür sorgen.

Fr. Dr. Rai: So, Autismus ist ein Badha und wird ebenfalls mit Zitronen und Chillies behandelt. Der Autismus kann nicht nur von der linken Seite sondern auch von der rechten Seite kommen, wenn solche Kinder beispielsweise sehr überaktiv sind. Mit welchen Behandlungsmethoden ihr arbeitet, kommt daher auch auf die Symptome des Kindes an. Wenn das Kind überaktiv ist, dann macht mit ihm ein Fußbad. Ich möchte betonen, dass so ein Fall für die Eltern eine Prüfung ist, besonders für die Mutter. Hilfe bekamen wir aber auch aus dem Sozialbereich. Sie helfen autistischen Kindern. Ihr müsst auch die Hilfe von Sozialarbeitern in Anspruch nehmen, da die Betreuung eines autistischen Kindes durch die Eltern eine ziemliche schwierige Aufgabe ist. In Sahaja Yoga arbeiten wir mit Zitronen und Chillies auf dem Problem. Wenn das Kind überaktiv ist, machen wir Fußbäder. Wir haben herausgefunden, dass die autistischen Kinder rückwärts zählen. Man kann ein paar Kindern mit Zitronen, Chillies und Fußbädern helfen. Ich kenne persönlich ein paar Eltern mit autistischen Kindern, denen durch diese Sahaja Yoga Behandlungsmethoden geholfen wurde.

Dann haben wir eine Frage zum Thema Fehlgeburt. Mutter hat dazu gesagt, dass die Frage ist, wie man eine Fehlgeburt vermeiden kann. Sie hat gesagt, dass es nicht dazu kommen wird, wenn es nicht sein soll. Aber auch hier kann die Ursache eine überaktive rechte Seite sein. Im Fall von Unfruchtbarkeit müsst ihr den linken Energiekanal nähren. Eine überaktive rechte Seite hat Unfruchtbarkeit zur Folge. Haltet die linke Hand in Richtung Shri Mataji und eure rechte Hand auf den Bereich des Uterus und eventuell auf das Swadisthana. Sagt dann das Ganesha Atharva Sheersha und das Nirmala Vidya Mantra und hebt eure linke Seite. Ihr müsst euren linken Kanal kräftigen, da das Wachstum des Babys vom linken Energiekanal initiiert wird. Shri Mataji hat uns empfohlen, die Babys sanft im Bereich des Swadisthana Chakras zu tätscheln, wenn wir sie zum Schlafen hinlegen, da alles Wachstum von dort ausgeht. Sie hat gesagt, dass die Antikörper im Herzzentrum Ganas sind. Daher muss das Herzzentrum stark sein. Und wir tätscheln die Babys in den Schlaf und geben unserem Swadisthana Chakra Vibrationen. Achtet einfach darauf, dass euer rechtes Swadisthana Chakra kühl ist und seht zu, dass ihr auch dieses Treatment nicht übertreibt.

Die nächste Frage betrifft das Problem, wenn man nicht gedankenfrei wird.

Wenn ihr ins gedankenfreie Bewusstsein eintreten wollt, könnt ihr wie bereits gesagt die rechte Hand zum Foto von Shri Mataji strecken und die linke Hand auf das rechte Swadisthana Chakra legen. Ihr könnt folgende Mantras anwenden: Shri Himalaya, Shri Chandra Ma, Shri Nirvichara Sakshat. Das Mantra zu Shri Nirvichara Sakshat hilft uns ins gedankenfreie Bewusstsein zu kommen. Zur Abkühlung der rechten Seite helfen uns die Mantras zu Shri Himalaya und Shri Chandra Ma. Weitere Mantras sind Shri Chitta Devata und Shri Chitta Shakti. Chit ist die Aufmerksamkeit. Wir nehmen also die Mantras zu Shri Chitta Devata und Shri Chitta Shakti. Auch Shri Nirvichara Sakshat ist sehr hilfreich. Wenn ihr dann noch das ‚Vater unser‘ betet, wird auch euer Agnya Chakra gereinigt. Diese Dinge helfen uns dabei gedankenfrei zu werden.

Hr. Dr. Rai: So, dieses Nirvichara! Shri Mataji hat einmal darüber gesprochen und das Mantra Shri Nirvichar Swamini Sakshat verwendet. Einmal habe ich Sie dann gefragt: ‚Mutter, welchen Sinn hat diese Welt? Wir werden geboren, gründen eine Familie und dann sterben wir wieder. Was gibt es da noch darüber hinaus, das wir erfahren müssen? Wir müssen mitansehen, wie unsere Eltern diese Welt verlassen, dann gehen die Freunde einer nach dem anderen und dann die Verwandten?‘ Das habe ich vor zwanzig Jahren zu Ihr gesagt. Sie blickte mich an und sagte: ‚Was ist los mit dir?‘ Ich entgegnete: ‚Was ist diese Welt? Jetzt sind wir hier und nach einigen Jahren müssen wir wieder gehen?’ Sie sagte: ‚Komm her, komm her!‘ Leg das Agnya so her und dann sagte Sie: ‚Gut, und jetzt sag das Mantra: Om Twameva Sakshat Shri Nirvichara Swamini Sakshat. Und denk nicht so viel Baba. Du musst gedankenfrei werden und …‘ So weit ich mich erinnere, steht in allen Mantrabüchern ‚Nirvichar Sakshat‘ , aber als ich mit Ihr sprach, verwendete sie ‚Nirvichar Swamini‘, wodurch die Gedankenfreiheit als Deität (Anm.: swamini – das Göttliche in…) der Gedankenfreiheit beschrieben wird. Damit wird ein göttlicher Aspekt beschrieben, der für das gedankenfreie Bewusstsein zuständig ist. Ihr könnt daher dieses Mantra nehmen, wenn zu viele Gedanken aufsteigen. Das wird euch helfen, eure Aufmerksamkeit zu reinigen.

Fr. Dr. Rai: Wir haben noch ein paar Fragen zu verschiedenen Hautkrankheiten wie Rosazea (Kupferrose) und Herpes.

Von Negativität dieser Art können wir uns reinigen, wenn wir unser linkes Nahbi Chakra reinigen. Wenn wir Hauptprobleme haben ist es hilfreich, wenn wir das linke Nabhi Chakra reinigen. Dazu kann man vor sich eine Kerze aufstellen und den linken Nabhi Finger zur Flamme halten. Die rechte Hand legt man auf das linke Nabhi oder auf die Mutter Erde. Wenn ihr auf diese Weise meditiert, werdet ihr feststellen, dass die Hautprobleme besser werden. Wenn die Haut juckt, kommt das Problem von der Leber. Es wird von der Hitze in der Leber verursacht. Alle anderen Hautkrankheiten hängen jedoch mit dem linken Nabhi zusammen. Ihr nehmt also eine Kerze, haltet euren linken Nabhi Finger zur Flamme und legt eure rechte Hand auf euer linkes Nabhi oder die Mutter Erde. Damit könnt ihr eure Hautprobleme lösen.

So, eine Schilddrüsenunterfunktion kommt wie ich schon sagte vom linken Vishuddhi.

Die nächste Frage gilt dem Rumoren im Bauch. Das hat auch mit dem Nabhi zu tun. Es hört auf, wenn ihr das Fußbad anwendet und eurer Nabhi reinigt.

Die nächste Frage. Wie soll man mit Schwäche und Austrocknung infolge des Alters umgehen und damit fertig werden? Mit Gedächtnisverlust und Schmerzen in der Brust – die Fragestellerin ist bereits gegangen? Ich hätte es beantwortet, aber sie ist schon weg.

Hr. Dr. Rai: Ja, ich glaube, die Dame ist schon gegangen. Was ich diesbezüglich spüre ist, dass man ab einem bestimmten Alter sein Leben vollkommen der Aufgabe widmen sollte, etwas für andere zu tun. In dem Augenblick, in dem man versucht etwas für andere zu tun, beginnen sich eure eigenen Probleme aufzulösen. Dadurch entfernt sich eure Aufmerksamkeit von euren eigenen Problemen und geht zu anderen Menschen. Jeder sollte etwas für andere tun, insbesondere wenn man schon älter ist. Ältere Menschen sollten anderen geben. Man könnte z.B. versuchen Sahaja Yoga Broschüren zu verteilen oder die Selbstverwirklichung weitergeben oder sich im sozialen Bereich engagieren. Oder etwas Geld für Waisenkinder spenden. In dem Augenblick, wo ihr eure wohlwollende Aufmerksamkeit auf andere legt, stellt sich Zufriedenheit ein und eure eigenen Probleme verringern sich. Wir werden versuchen uns darüber zu informieren, wie man das hier macht.

Fr. Dr. Rai: Ok, das nächste. Welches Chakra ist für weiße Schuppen auf der Haut verantwortlich? Wie ich schon sagte, liegt das Problem im Nabhi Chakra. In diesem Fall müsst ihr das rechte Nabhi Chakra reinigen. Es ist das Nabhi Chakra, die Leber.

Dann haben wir eine Frage von… – ich glaube von einem Arzt, der in einem Krankenhaus für Neurologie arbeitet. Wie können wir Sahaja Techniken anwenden, um Patienten zu helfen und wie können wir unser linkes Nabhi Chakra reinigen um friedvoll zu werden. Wie können wir unser rechtes Vishuddhi Chakra reinigen und hauptsächlich süß sprechen?

Wie ich schon sagte, kann man das linke Nabhi mit einer Kerze reinigen. Und das rechte Vishuddhi und reine Sprache – die Hitze steigt hauptsächlich vom rechten Swadisthna Chakra auf. Wenn man daher die rechte Seite abkühlt, wird das dabei helfen, das rechte Vishuddhi Chakra zu reinigen. Außerdem helfen natürlich alle Mantras und Affirmationen für das rechte Vishuddhi Chakra. Shri Radha Krishna, Shri Vitthala Rukmini Mantras beispielsweise. Dann haben wir noch eine ganz einfache Affirmation:

‚Shri Mataji, bitte lass in meiner Stimme die Süße von Lord Krishnas Stimme sein.‘

Das ist ein ganz einfaches Gebet und es ist sehr hilfreich. Was auch immer aus eurem Herzen kommt, Shri Mataji wird es erledigen. Wir bitten also um eine reine, süße Sprache und das ist wahrlich sehr hilfreich.

Hr. Dr. Rai: Shri Mataji hat viele Male gesagt, dass wir das Positive in anderen sehen sollen. Wir Menschen haben die Tendenz jeden zu kritisieren, insbesondere wenn jemand in seiner sozialen Position aufsteigt oder mehr Geld verdient oder wenn sein Name in der Zeitung erscheint usw. Dann beginnen wir zu kritisieren, weil wir zu vergleichen beginnen. Mutter sagte: ‚Vergleicht nicht!‘ Es ist wie mit den Bäumen. Einer ist klein, ein anderer ist groß, einer ist sehr dick und so stehen sie alle da. Sie kämpfen nicht gegeneinander. Jeder hat seine eigene Position und seine Einzigartigkeit. Genauso ist auch jeder Mensch einzigartig. Ihr habt also eure eigenen Qualitäten und Mutter hat gesagt, dass wir niemals einen anderen Yogi kritisieren sollen. Wir sollen die guten Eigenschaften in einer anderen Person sehen und versuchen, diese zu absorbieren. Wenn ihr einige negative Dinge gesehen habt, dann vergesst sie. Übergebt es Shri Mataji. Das ist der Augenblick, wo wir aufhören werden, zu kritisieren. Ich weiß, dass das der menschlichen Natur entspricht, aber in den Augenblick wo wir unsere Kritik beenden können wir beginnen, die guten Qualitäten zu sehen. Sogar die schlimmste Person hat einige gute Qualitäten, die wir sehen sollten. Das hat sie zu diesem Thema gesagt.

Fr. Dr. Rai: Wir haben noch zwei weitere Fragen, eine davon zum Thema Schmerzbehandlung.

Auf Höhe des Nahbi Chakras bitten wir Shri Mataji uns zufrieden zu machen. Wir strecken unsere linke Hand zu Shri Mataji und legen unsere rechte auf das Nabhi Chakra im Zentrum. Dann bitten wir Shri Mataji darum, dass wir uns zufrieden fühlen. Das sollte helfen.

Dann haben wir noch eine weitere Frage zu Krebs.

Wie ich schon sagte ist Krebs eine Angelegenheit der linken Seite. In diesem Fall müssen wir die Reinigungstechniken für die linke Seite anwenden und zusätzlich die Ekadasha Rudras reinigen. Die Ekadasha Rudras befinden sich an der Stirne. Wir können die elf Ekadasha Rudra Namen nehmen und dabei unsere Hand auf diese Weise bewegen. Während man die Ekadasha Rudra Namen aufsagt, kann man gleichzeitig mit einer Kerze auf den Ekadasha Rudras arbeiten. Man sollte dabei jedoch nicht das Agnya Chakra kreuzen. Beginnt mit den Ekadasha Rudras auf der linken Seite. Wenn beide Swadisthana Chakras links und rechts überlastet sind, stellen wir fest, dass auch die Ekadasha Rudras überlastet sind und genau das ist bei Krebs der Fall. Wir können also die elf Ekadasha Rudra Namen sagen und auch unser Void reinigen, indem wir die zehn Namen des Urmeisters sagen. Im Falle von Krebs ist Shri Vishnu die Deität, die uns bei unserem Aufstieg hilft. Wendet Fußbäder und Reinigungstechniken an. Nehmt das Shri Lakshmi Narayana Mantra für das Nahbi. Das hilft bei Krebs. Wenn der Hals betroffen ist, muss man das Vishuddhi Chakra reinigen. Ist der Bauchraum betroffen, reinigt man das Nabhi Chakra. Welcher Teil auch betroffen sein mag, wir arbeiten jedenfalls auf dem zugehörigen Chakra.

Hr. Dr. Rai: Eine weitere sehr häufige Krankheit ist Diabetes. Mutter hat gesagt, dass es von exzessivem Denken kommt. Wenn man die Ursache dafür mit einem Wort beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Zu viel denken. Das ist der Witz dabei! Nicht nur zu viel denken, sondern zu viel planen. Das bedeutet, dass es vom rechten Swadisthana Chakra kommt. Mutter hat gesagt, dass die linke Seite austrocknet, wenn die rechte Seite zu heiß wird. Dann blockiert das linke Nabhi in Verbindung mit dem rechten Swadisthana und wenn man zu viel denkt, außerdem noch das Agnya. Diese drei Chakras muss man reinigen. Da das Swadisthana Chakra im Back-Agnya das Agnya Chakra umkreist, werden infolge dieser Krankheit häufig die Augen schwächer und die Sehkraft lässt nach. Diabetes ist sehr häufig. Es kommt also vom rechten Swadisthana in Verbindung mit dem linken Nabhi und dem Agnya Chakra. Die drei müsst ihr reinigen.

Fr. Dr. Rai: Dann haben wir eine Frage über […] Schilddrüsensyndrom. [Wort unklar, klingt wie ‚hashivatous‘ Schilddrüsensyndrom]

Das ist eine Autoimmun-Erkrankung. Bei allen Autoimmun-Erkrankungen müssen wir am Herzzentrum arbeiten. Wir müssen das Herz stärken, damit unsere Immunabwehr gestärkt wird und den Kampf aufnimmt. Da die Schilddrüse angegriffen ist, arbeiten wir auch am linken Vishuddhi.

Hr. Dr. Rai: Frage: ‚Ich arbeite in einem Spital für Neurologie. Wie kann ich sahaja Techniken bei unseren Patienten anwenden?’

Was ich manchmal mache ist, dass ich die ‚modernen‘ Patienten einfach untersuche und die Ambulanz mache. Dann frage ich sie: ‚Leiden sie unter Stress?‘ und sie antworten: ‚Ja, ich habe tatsächlich Stress.‘ Dann probiere ich mit ihnen einige Dinge wie Visualisierungen oder Meditation aus. Ich sage: ‚Warum versuchen Sie es nicht einmal mit Meditation?‘ Meisten sagen sie: ‚Ja, ja. Ich habe etwas Ram Deva Meditation oder etwas Brahma Kumari Meditation ausprobiert.‘ ‚Nein, nein! Wir haben viel mit Sahaja Yoga geforscht. Wollen Sie es einmal versuchen? Ich praktiziere es auch selbst und finde es sehr nützlich.‘ Dann fragen sie meistens: ‚Sie machen es selbst auch, Doktor?‘ ‚Ja, ich mache das auch.‘ Ihr könnt diese Patienten dann entweder gleich realisieren oder sie an einem bestimmten Tag rufen und es dann tun. Manchmal schicke ich einige der interessierten Patienten auch zu meiner Frau, die jetzt im gleichen Hospital arbeitet wie ich. Wir können es ihnen ganz einfach auf der sachlichen Ebene erklären. Wenn ihr gleich zu Beginn den spirituellen Aspekt zu stark betont, nehmen sie es nicht an. Besser ist es man sagt, dass sie gestresst wirken. Das bejahen sie meistens und damit haben wir einen guten Anknüpfungspunkt und können es Ihnen zeigen und ihnen erklären, dass damit viele Krankheiten geheilt wurden. Wenn ihr in einem Krankenhaus arbeitet, dann müsst ihr sagen, dass ihr es selbst auch macht. Dann werden sie es auch ausprobieren wollen.

Fr. Dr. Rai: Damit hätten wir die meisten Fragen beantwortet. Folgende Frage wurde mir noch gestellt: ‚Bei mir wurde Hautkrebs diagnostiziert und ich warte auf einen Operationstermin und ich will nicht wirklich… – die Vibrationen sprechen allerdings für die Operation. Was soll ich machen? Ich kann doch nicht mit den Ärzten streiten.’

Ihr wisst ja, wenn ihr die Vibrationen zu bestimmten Themen befragt, spürt ihr manchmal gute Vibrationen, manchmal aber auch nicht. Die Vibrationen sind manchmal… – es ist wie bei diesen Situationen, wo uns Shri Mataji gebeten hat irgendwo hinzugehen. Die Yogis sind dann nicht dorthin gegangen und haben gesagt: ‚Mutter, wir haben die Vibrationen geprüft und keine Vibrationen gespürt. Daher sind wir nicht hingegangen.‘ Shri Mataji hat dann gesagt: ‚Deshalb habe Ich euch ja gebeten hinzugehen.‘ Aus diesem Grund scheint es, als würden wir manchmal von den Vibrationen fehlgeleitet werden. Wir sind zuweilen nicht fähig sie richtig zu interpretieren, weil uns unsere eigenen Wünsche und unser eigenes Denken im Weg stehen und wir nicht zweifelsfrei unterscheiden können, was richtig und was falsch ist.

Krebs ist ein Leiden, das behandelt werden kann. Wenn ihr einen Tumor habt, könnt ihr versuchen es mit Sahaja Yoga Techniken auszuarbeiten, aber das kann allerdings sehr lange dauern. Shri Mataji hat ganz deutlich gesagt, dass Sahaja Yoga helfen wird, wenn sich der Krebs noch im Anfangsstadium befindet. Wenn er sich allerdings schon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, kann es sehr lange dauern bis eure Kundalini das Problem vollständig ausgearbeitet hat. Es kann zwar auch in diesem Fall noch effektiv sein, aber es kann auch sein, dass es mit Sahaja Yoga alleine nicht funktioniert. Wenn der Krebs operabel ist, empfehlen wir daher den Tumor operativ entfernen zu lassen und gleichzeitig die Sahaja Yoga Treatments für die Reinigung der linken Seite anzuwenden. Sahaja Yoga sollte in erster Linie unserem spirituellen Aufstieg dienen und es wäre besser, wenn unsere ganze Aufmerksamkeit nicht nur auf der Heilung von Krankheiten liegt.

Hr. Dr. Rai: Dazu kann ich euch noch eine Erfahrung eines Patienten erzählen, die schon etwas länger zurückliegt. Egal ob es sich um eine Operation handelt, oder um Sahaja Yoga, um Homöopathie, Allopathie, Akupunktur, Akupressur oder irgendwelche andere Dinge. Mutter wird sich dessen annehmen und ihr müsst euch keinerlei Sorgen machen. Übergebt einfach alles an Mutter. Wenn euch der Arzt eine Operation empfiehlt, dann lasst euch operieren. Macht eure Entscheidung nicht nur von euren Vibrationen etc. abhängig, sondern sprecht mit Shri Mataji vor Ihrem Foto, wenn ihr unentschlossen seid. Erzählt es einfach Shri Mataji und sagt: ‚Mutter, ich übergebe Dir mein Problem. Der Arzt hat gesagt, dass ich mich operieren lassen soll. Ich werde zu ihm gehen und weiß, dass ich eigentlich zu Dir komme. Du wirst mein Arzt sein. Wenn Du der Meinung bist, dass eine Operation das Beste wäre, wirst Du operieren. Wenn nicht, wirst Du mich zurückschicken.‘ Gebt euch einfach Shri Mataji hin. Wenn eine Operation nicht gut für euch ist, wird es nicht dazu kommen. Dann wird euch der Arzt zurückschicken. Das Beste ist einfach unschuldig zu sein und sich hinzugeben. Ich habe festgestellt, dass das bei sehr vielen Menschen funktioniert. Daher habe ich es schon sehr vielen Menschen geraten und es hat ihnen geholfen. Die meisten von ihnen waren zuvor unentschlossen. Dann haben sie sich hingegeben und haben die Erfahrung gemacht, dass Mutter wirklich ‚mit einem Mundschutz‘ gekommen ist, wie es einer der Patienten bezeichnet hat. Wenn Mutters Foto im Operationssaal steht, operieren Mutter und der Arzt. Solche Dinge gibt es. Sie funktionieren aber nur, wenn ein unschuldiges Kind zu seiner Mutter kommt und ihr das Problem anvertraut. Sahaja Yoga ist eine so tiefe Wissenschaft, dass ich glaube, dass es viele Zeitalter und Leben braucht, bis man diese Technik wirklich vollkommen meistern kann. Ich glaube nicht, dass man das in einem Leben schaffen kann.

Fr. Dr. Rai: Mir ist gerade das Erlebnis einer Yogini eingefallen. Die Dame hatte Brustkrebs und ihr Bruder ist ein Arzt. Aber sie wollte sich nicht einer medizinischen Behandlung unterziehen. Sie hatte sich von einem Arzt untersuchen lassen, der ihr eine Chemo- oder Strahlentherapie empfohlen hatte. Nach dem ersten Zyklus brach sie die Behandlung ab und ging nicht mehr zu diesem Arzt. Danach begann der Tumor allerdings wieder zu wachsen und sie versuchte bei ihrem Arzt telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Der Arzt war ungehalten und sagte: ‚Was soll das? Zuerst brechen Sie die Therapie ab und dann wollen Sie wieder zu mir kommen. So geht das nicht!‘ Darauf wusste sie nicht was sie tun sollte und so setzte sie sich vor das Bild von Shri Mataji und meditierte. In dieser Meditation bekam sie den Namen eines anderen Arztes, der ebenfalls in Pune ordinierte. Nach der Meditation rief sie ihren Mann an und sagte: ‚Ich habe gerade meditiert und Shri Mataji hat mir in der Meditation den Namen eines Arztes gegeben.‘ Und sie nannte ihm den Namen des Arztes und sagte, dass zu diesem Arzt gehen wolle, aber nicht wisse, wo sie ihn finden könne. Der Sohn der Dame war IT-Techniker. Er hatte während des Telefonates seiner Mutter in einem anderen Zimmer geruht und seine Mutter am Telefon gehört. Darauf versuchte im Internet etwas über diesen Arzt herauszufinden und fand tatsächlich seinen Namen und seine Adresse. Es stellte sich heraus, dass der Arzt ganz in der Nähe ihrer Wohnung eine Praxis hatte. Daraufhin suchte sie diesen Arzt auf und dieser sagte: ‚Sie brauchen keine Chemotherapie. Ich werde nur einen kleinen Eingriff vornehmen und dann sind Sie wieder in Ordnung. Aber wie haben Sie mich gefunden?’ Sie sagte: ‚Eigentlich habe ich ihren Namen in einer Meditation erfahren.‘ Shri Mataji hatte ihr alles mitgeteilt, auch dass dieser Arzt aus Rahuri stammt, wo auch die Großeltern von Shri Mataji lebten. Daher fragte sie den Arzt: ‚Kommen Sie aus Rahuri?‘ und der Arzt fragte: ‚Warum wissen Sie das?‘ Sie sagte: ‚Ich habe es in der Meditation erfahren.‘ Shri Mataji hatte sie zu diesem Arzt geschickt. Sie unterzog sich einer kleinen Operation und dann war sie wieder geheilt. Es kann also sein, dass uns Shri Mataji selbst zu Ärzten schickt. Diese Dame bekam in ihrer Meditation den Namen des Arztes, den sie aufsuchen sollte. Und was dann geschehen ist, wisst ihr ja.

Diese Dame wollte mir ihre Erfahrung erzählen, beschloss aber damit zuwarten, bis ich sie einmal anrufe. Als sie dann einen Anruf vom Gesundheitszentrum erhielt und nicht ans Telefon gehen konnte, dachte sie, ich hätte sie angerufen. Daher rief sie zurück und fragte: ‚Doktor, haben Sie mich angerufen?‘ Ich verneinte und sagte, dass das jemand anders gewesen sein muss. Dann sagte sie: ‚Ich hatte eine besondere Erfahrung und Mutter will, dass ich sie mit Ihnen teile. Vermutlich wurde ich deshalb aus dem Gesundheitszentrum angerufen.’ Wie ihr wisst, hat uns Shri Mataji im Verlauf unserer dreizehn Jahre im Gesundheitszentrum sehr viele wunderschöne Erfahrungen geschenkt und sehr viele Yogis haben ihre Erfahrungen mit uns geteilt. Heute arbeite ich in einer medizinischen Schule in einem Krankenhaus. Shri Mataji hat mir dreizehn Jahre lang die Gelegenheit gegeben im Gesundheitszentrum zu arbeiten, wo ich viele persönliche Erfahrungen mit Sahaja Yoga machen konnte, was wiederum zur Folge hatte, dass ich jetzt bei einem Forschungsprojekt über Sahaja Yoga mitarbeiten kann. Als ich an diese medizinische Schule wechselte, bat mich der stellvertretende Direktor der Universität über Meditation zu forschen und gab mir die Aufgabe mich dem wissenschaftlichen Aspekt von Sahaja Yoga zu widmen. Er schloss sich unserer Gruppe als medizinischer Administrator an […] und daher unterrichte ich jetzt Medizinstudenten und habe die Gelegenheit neuen Suchern die Selbstverwirklichung zu geben. Wir sehen, dass Mutter es ausarbeitet. Wir konnten bis jetzt auch recht gute Resultate vorweisen, auf die wir aufbauen und weitermachen können. Mein Professor ist gleichzeitig mein Koautor und ich arbeite jetzt im wissenschaftlichen Feld für Sahaja Yoga.

Hr. Dr. Rai: So, ich denke, dass die meisten Fragen beantwortet wurden. Applaus. (Einige Worte sind unverständlich) …wenn ihr wollt, können wir auch per Mail antworten. Es war für uns eine wunderbare Erfahrung nach Cabella kommen zu können. Wir hatten es schon viele Jahre vorgehabt, aber es ging sich bis jetzt nie aus. Als wir in Delhi lebten haben wir irgendwann davon gehört, dass Shri Mataji in Italien ein Schloss kaufen will. Ich denke, es war um 1991. Als wir hörten, dass Sie ein Schloss kaufen will, wunderten wir uns warum sie so weit weg zieht. Ihr fürchtet euch doch vor Schlössern. Wir haben diesbezüglich viele Gruselgeschichten aus England gehört. Aber Shri Mataji ist eben Shri Mataji. Sie hat es gekauft und jetzt ist es das Weltzentrum für die Verbreitung von Sahaja Yoga geworden und gerade heute habe ich auf ‚whats app‘ gelesen, dass Shri Mataji gesagt hat: ‚Wenn eure Kundalini erweckt ist und ihr die Selbstverwirklichung nicht weitergebt oder nichts für Sahaja tut, dann wird das alles wieder niedergehen.‘ Einige von uns, mich eingeschlossen denken manchmal, dass es genügt wenn wir meditieren. Jemand macht einige Behandlungsmethoden, ein anderer gibt die Selbstverwirklichung weiter, der macht das. Aber ich kann auch nur meditieren und darauf achten, dass meine Vibrationen in Ordnung sind. Mutter hat gesagt, dass die Kundalini eine göttliche Kraft ist. Wenn wir Sie nicht benutzen, dann wird Sie sagen: ‚Was mache ich bei dieser Person wenn sie die Gelegenheit nicht nutzt. Was bringt es, wenn ich bei dieser Person aufsteige? Wozu bin Ich überhaupt da?‘, und dann geht Sie wieder zurück. Die Botschaft für alle Sahaja Yogis lautet, dass sie damit arbeiten sollen. Das hat uns Shri Mataji gelehrt. Wenn ihr keinen Menschen findet, an den ihr es weitergeben könnt, dann gebt es an Pflanzen oder Bäume weiter. Verwendet die Vibrationen, gebt sie weiter, ansonsten verebbt das ganze wieder.

Damit bedanke ich mich bei allen, die uns so aufmerksam zugehört haben. Ich sage das nicht, um euch einen Gefallen zu tun. 1994 hat Shri Mataji zu mir gesagt: ‚Geh mit ihnen auf die Indien-Tour’, und ich antwortete: ‚Was soll ich bei dieser Eisenbahnfahrt durch Indien tun? Ich habe die meisten dieser Städte schon gesehen.‘ Shri Mataji sagte: ‚Begleite die Ausländer und beobachte sie, wie sie Mir hingegeben sind und lerne von ihnen!‘ Das war 1994 und 2016 hatten wir jetzt beide die Gelegenheit zu euch zu kommen. Wir reden beide immer wieder von der Hingabe der Ausländer und die Art und Weise wie ihr Sahaja Yoga betreibt. Erst gestern hat ein Yogi erzählt, wie eine Handvoll Sahaja Yogis diesen Hangar in der Nähe von Shri Matajis Palazzo abgebaut und hier bei Regen und Schnee wieder aufgestellt haben. Ist das nicht erstaunlich? Aber sie haben es geschafft. Wir wünschen euch und Cabella jedenfalls alles Gute. Weiters wünschen wir der World Foundation dass die Schule in Cabella bald wieder öffnen kann. Alles Gute und sahaj Liebe für alle von euch. Wir bedanken uns recht herzlich!

Applaus ENDE