Öffentliches Programm – Was erwarten wir von der Selbstverwirklichung – Lakshmi Kräfte Caxton Hall, London (England)

27.10.1980 – Öffentliches Programm in UK, Titel: Was erwarten wir von der Selbstverwirklichung – Lakshmi Kräfte Ausschnitte Viele Blumen werden zu Früchten und dieses Ereignis benötigt gar nicht viel Zeit. Bei manchen Menschen dauert es nur den Bruchteil einer Sekunde (das Aufsteigen der Kundalini). Ich habe das letzte Mal über das Wachstum gesprochen und mit der Selbstverwirklichung geendet. Was ist die Selbstverwirklichung? Was können wir von der Selbstverwirklichung erwarten? Das erste was passiert wenn die Kundalini aufsteigt ist, dass ihr euch physisch besser fühlt. Das hilft […]. Obwohl die Kundalini im innersten Nadi aufsteigt, dem Brahma Nadi im Inneren des Sushumnas, dem Zentralkanal, wirkt sich das zuerst auf euer physisches Wesen aus, das nicht der innerste Kern jedes Energiezentrums ist. Der innerste Kern eines jeden Energiezentrums ist das Spirituelle. Aber warum wirkt sich der Aufstieg dann als erstes auf das physische Wesen aus? Diese Frage zu klären ist sehr interessant. Die Kundalini steigt auf und durchquert viele Energiezentren und das Agnya, dann durchdringt Sie die Fontanelle und vereinigt sich dort mit der alles durchdringenden Kraft. Die erste Stelle, die diese Information erhält ist also der Sitz von Sadashiva, der Sitz eures Atmas, eures Spirits an der Spitze eures Kopfes. Obwohl sich der Spirit in eurem Herzen befindet, findet die erste Erleuchtung im Gehirn statt. Diese Tatsache ist von großer Bedeutung. Im Gehirn befindet sich euer bewusster Verstand, die Gegenwart, und wenn er erleuchtet wird, bedeutet das, dass euer Bewusstsein erleuchtet wird. Euer Bewusstsein, eure Aufmerksamkeit wird erleuchtet. Ich habe euch Read More …

Die Verbreitung von Sahaja Yoga in Europa London (England)

19.10.1980, Die Verbreitung von Sahaja Yoga in Europa Ausschnitt […] Wir sollten auch verstehen, warum die Menschen nach ihrer Selbstverwirklichung wegbleiben. Was können wir tun, sie davon abzuhalten? Ich habe mit einigen von ihnen gesprochen und ein paar von ihnen haben gesagt, dass sie nicht mehr kommen, weil zwischen den Sahaja Yogis keine Liebe ist. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Sie sprechen untereinander nicht liebevoll. Einer war ein Anhänger von Rajneesh und er erzählte, dass es bei dieser Gruppe jede Menge Liebe gibt. Ihr wisst, dass es schmutzig ist, ihr kennt das, aber es macht nichts. Er beobachtet uns als Außenstehender, sehr freundlich und nett und dies und das. Wir sollten also jede Trockenheit des Charakters, jede Arroganz und jeden Streit untereinander vermeiden. Wir sollten uns das aufschreiben und das ist einer der Gründe. Als zweiten Grund nannten sie, dass manche Sahaja Yogis auf eine Weise sprechen, als wären sie etwas Besonderes. Sie haben sehr viel erreicht und sprechen dann sehr egoistisch. Dadurch werden die Leute abgeschreckt. Sie sollten sanfter sprechen. Vielleicht hat er damit Gregoire gemeint, Ich weiß es nicht, aber Ich muss sagen, dass Gregoires Gebrüll (seine laute Stimme) manchmal auch hilfreich ist, weil viele Leute davon aufgeweckt werden. Jeder ist auf seine Art unterschiedlich, das wisst ihr ja und es wäre auch gar nicht gut, wenn jeder den gleichen Stil haben würde. Wenn ihr auf die Menschen zugeht, ist es gut unterschiedliche Ausdrucksweisen zu haben. Eine Zusammenarbeit von Gavin und Gregoire wäre beispielsweise ideal. Wenn sie Read More …

Ratschläge für den Ashram zu Gebeten Chelsham Road Ashram, London (England)

Chelsham Road Ashram, London (England) … „Ihr müsst wissen, dass ihr Mich repräsentiert. Versucht einige Meiner Qualitäten aufzunehmen, einige Meiner Qualitäten. Ihr müsst Geduld zeigen. Der beste Weg wäre, zu beten. Das Gebet ist eine großartige Sache für Sahaja Yogis. Betet mit eurem Herzen. Zunächst müsst ihr eure Mutter um Kraft bitten: ‚Gib mir Kraft, authentisch und aufrichtig zu sein, sodass ich mich nicht selbst betrüge.’ Ihr betrügt euch selbst von morgens bis abends! ‚Gib mir Kraft, mich mit mir selbst zu konfrontieren’, und sagt von Herzen: ‚Ich werde versuchen, mich zu verbessern.‘ Denn das sind Fehler, die nicht eure eigenen sind. Sie sind äußerlich, und wenn sie wegfallen, werdet ihr euch gut fühlen. Ihr werdet perfekt sein! Dann solltet ihr um Vergebung bitten, betet um Vergebung. Ihr solltet beten und sagen: ‚Vergib mir. Denn ich war unwissend und ich wusste nicht, was zu tun ist. Ich habe Fehler gemacht. Bitte vergib mir.’ Das ist das Erste, worum man bitten muss, die Vergebung. Das Zweite, um das ihr bitten müsst, ist: ‚Schenk mir eine süße Zunge, eine Methode, durch die ich kommunikativ mit anderen werde, sodass andere mich respektieren, mich mögen und meine Anwesenheit schätzen. Gib mir Stärke, gib mir Liebe, gib mir die Schönheit der Kultur, die Schönheit des Verstehens, sodass mich jeder liebt und mag.’ Bittet um Gebete. Im Gebet bittet ihr: ‚Oh Herr, gib mir das Gefühl der Sicherheit meines Geistes, damit ich mich nicht unsicher fühle, wodurch ich anderen Verdruss bereite oder zornig werde. Gib mir Read More …

Zu wissen, wo man steht, 1980 Chelsham Road Ashram, London (England)

Zu wissen, wo man steht, im Verhältnis zu Gott. Das ist das Wichtigste, glaubt ihr nicht auch? Wir sind hier, um mit Gott eins zu sein, um mit Seiner Kraft verbunden zu sein, um Seine Instrumente sein zu können. Und wie unsere Verbindung mit Gott verloren geht und wir sie wieder korrigieren können, das sollten wir versuchen zu verstehen. Zuallererst sollten wir verstehen, dass wir nicht darüber nachdenken sollten. Falls man zu viel darüber nachdenkt, werdet ihr bemerken, dass ihr etwas Komisches macht, das ihr besser lassen solltet. Plant nicht zuviel herum, denn in diesem Land ist es üblich, dass die Leute, wenn sie einmal zu planen beginnen, alles bis zum Ende planen. Wenn sie zum Beispiel spazierengehen möchten, müssen gute Schuhe vorhanden sein, die richtigen Spazierstöcke, dieses und jenes, man braucht Handschuhe, – doch dann geht man überhaupt nicht mehr spazieren. Sie sind schon so erschöpft vom Planen. Genau so geschieht es mit Sahaja Yoga. Oft passiert dies in Sahaja Yoga genau so, obwohl ich euch gesagt habe, dass man nicht planen und nicht denken soll, macht ihr weiter und dann bekommt ihr Probleme. Durch Nachdenken könnt ihr euch nicht selbst korrigieren. Was Ihr tun könnt, ist, zu wissen, wie man Bandhans gibt und sich selbst mit den Händen in Balance bringt. Ihr müsst die Hände verwenden und nicht die Gehirne! In Ordnung? Sonst bewegen sich unsere Gehirne, die Hände und Füße aber nicht. Unsere Gehirne bewegen sich im Übermaß. Das ist die Gesellschaft, die H.G. Wells beschrieben hat, Read More …

Öffentliches Programm, Wir müssen unser Yoga bekommen Caxton Hall, London (England)

[…] Ich habe euch immer gesagt, dass Sahaja Yoga der sprießende Same in euch ist. Ist der Same inaktiv, könnt ihr euch all die Pläne, die in ihm enthalten sind und zeigen was alles aus ihm entstehen soll, nicht vorstellen. Wie viele Bäume sind aus einem einzigen Samen gewachsen? Wie viele Früchte hat er hervorgebracht und wie viele neue Samen und Bäume werden aus ihm wachsen? Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie dynamisch das ist. Man hat viel über diesen Spirit geredet und viele haben gesagt, dass er in euer Bewusstsein kommen muss. Wir müssen unseren Spirit erreichen und unser Yoga – die Vereinigung mit Gott, bekommen. Als sie das gesagt haben, meinten sie, dass das geschehen muss und nicht, dass nur darüber geredet wird. Die Bhagavad Gita sollte dazu dienen, dass ihr die Wahrheit erfahrt und eure Selbstverwirklichung bekommt. Ihr müsst wiedergeboren werden! Ihr müsst getauft werden! Der Unterschied zwischen der Wirklichkeit und der Unwirklichkeit ist der, dass wir glauben, dass wir es erreicht haben, weil wir darüber geredet haben. Da immer alles viel eher vergeudet als genützt wird, ist auch in diesem Fall alles verloren gegangen, weil nur darüber gesprochen wurde. Die Menschen wollen immer alles nur intellektualisieren. Sie wollen es sich gar nicht wirklich einverleiben. Sie schwingen am liebsten große Reden, weil das ihrem Ego schmeichelt. Dann stehen sie auf und halten lange Vorträge über die Gita und all diese Dinge, obwohl sie gar nicht wissen, was die Gita von euch will. Sie will, dass ihr Read More …

Rakshabandhan 1980 Caxton Hall, London (England)

Heute feiern wir in Indien ein besonderes Fest. Man nennt es Rakshabandhan. ‚Raksha’ bedeutet ‚Schutz’ und ‚Bandhan’ meint die ‚Verbindung’ – es ist eine Schutzbande. Dieses Fest beim heutigen Vollmondtag zu feiern ist ein sehr guter, lieber und sozialer Brauch. An diesem Tag binden wir einer Person, die wir beschützen wollen, einen Faden um das Handgelenk. Die Zeremonie findet zwischen Brüdern und Schwestern statt. Die Schwestern binden einen Faden um das Handgelenk ihrer Brüder und zeigen damit, dass sie an diesem Tag ihre ganze Liebe um das Handgelenk des Bruders knüpfen, damit ihn diese beschützen möge. Der Faden symbolisiert ihren Schutz. Sie benutzen dazu einen ganz einfachen Faden, der um das linke Handgelenk geknüpft wird. In Indien binden sie den Faden häufig um das rechte Handgelenk, aber das ist falsch, man muss ihn um das linke Handgelenk binden. In Sahaja Yoga wissen wir, dass das linke Handgelenk zum Linken Vishuddhi gehört. Ihr wisst genau, dass sich im Linken Vishuddhi die Beziehung zwischen Brüdern und Schwestern ausdrückt. Wenn sie in uns gestört ist, bekommen wir ein Linkes-Vishuddhi-Problem. Über reine Beziehungen zu sprechen erscheint vielen Menschen in der modernen Zeit als ziemlich langweilig. Dennoch sind solche Beziehungen nicht nur praktisch sondern auch logisch. Ich würde sagen, dass das Unterhalten von reinen Beziehungen sogar eine wissenschaftliche Komponente hat. So hat zum Beispiel jeder Bruder ein besonderes Gefühl für seine Schwester. Wenn er eine normale Persönlichkeit hat, ist ihm auch ihre Keuschheit wichtig. Wenn er nicht normal ist, kann man es vergessen. Einem normalen Read More …

Public Program, There is Some Meaning London (England)

Public program in Chiswick, London (England), 23 August 1980. Shri Mataji: Was suchen wir eigentlich? Was erwarten wir uns von unserer Suche? Wir suchen uns selbst, aber wo befindet sich dieses Selbst und wie können wir etwas darüber erfahren? In der Bibel steht, dass wir (im Geist) wiedergeboren werden müssen. In allen christlichen Kirchen gibt es die Taufe, egal um welche Konfession es sich handelt. Ich weiß zwar nicht, ob es bei den Spiritualisten auch eine Taufe gibt, aber die Kirchen haben sie. Sie sprechen alle von der Taufe, welche Probleme und Unterschiede äußerlich auch bestehen mögen. Die Hindus sprechen von der Wiedergeburt und auch die Muslime sprechen davon, dass man wiedergeboren werden muss (im Geist). Alle sagen das. Den einzigen Fehler, den die Menschen dabei machen ist, dass man diese Wiedergeburt nicht durch eigene Anstrengungen erreichen kann. Die Menschen sind nicht durch eigene Bemühungen zu Menschen geworden und sie können auch nicht mit eigenen Anstrengungen dazu beitragen, ein höheres Bewusstsein zu erreichen. Es ist wie bei einem Samen. Der beginnt auch von selbst zu sprießen. Das ist ein lebendiger Prozess und der geschieht ganz spontan. Für Menschen ist das ziemlich schwierig zu verstehen. Aber denkt einfach einmal darüber nach, wie ihr eure eigene Geburt bekommen habt. Welche Anstrengungen habt ihr diesbezüglich unternommen. Eure Mutter hat alles für euch getan, sie hat alle Schmerzen auf sich genommen und dann seid ihr geboren worden. Genauso ist das bei eurer Wiedergeburt (im Geiste), auch hier nützen eigene Anstrengungen nichts. Das zu verstehen Read More …

Brief aus London (Quelle: MAHA AVATAR, AUSGABE 2, 1980 OKT-DEZ, SEITE 5) London (England)

1980-0822 (Freitag) Brief aus London (Übersetzung aus Marathi) (MAHA AVATAR, AUSGABE 2, SEITE 5) Mein lieber Sahaja Yogi Petkar und andere Sahaja Yogis, Ich hatte schon lange keine Gelegenheit mehr, euch zu schreiben. Zur Zeit schreibe Ich nur, wenn in Bombay etwas zu tun ist, da die Arbeit in England in vollem Gange ist. Doch die Menschen hier sind süchtig, und überall haben Faulheit und Negativität die Oberhand. England ist das Herz des Universums, aber es wurde so sehr vernachlässigt, dass es unverzüglich in Ordnung gebracht werden muss. Ihr alle habt das große Glück, an einem heiligen Ort geboren worden zu sein, insbesondere in Pune, das der Ort von Shri Ganesha ist. Versucht zu verstehen, dass ihr nur aufgrund eurer zahlreichen guten Taten (Sukriti) in euren früheren Leben Anspruch auf Gottes unermessliche Segnungen habt. Ich habe euch nur das gegeben, was euch bereits gehörte, und nichts von Mir selbst. Euch gebührt noch viel mehr, und ihr werdet es bekommen. Meine Aufmerksamkeit wird von Hindernissen und Fallgruben angezogen. Es gibt kein Problem mit den Menschen in Pune und Rahuri. Bitte versteht, dass Ich Mich (in dieser Atmosphäre) erleichtert fühle, euch im Ozean der Glückseligkeit genießen zu sehen, also macht weiter so. Wir hier haben nicht so viel Glück wie ihr. Die Arbeit geht ständig weiter. Es gibt viele Schwierigkeiten. Nicht für Mich, sondern für diese törichten Menschen. Wie können sie korrigiert werden? Es gibt viele solcher Probleme. Ihr solltet euch dafür interessieren und sie lösen, denn Ich habe keine Wünsche. Deshalb stellt sich Read More …

Öffentliches Programm, Gefahren der Trägheit Caxton Hall, London (England)

Public Program. Caxton Hall, London (UK), 18 August 1980. Sahaja Yoga ist die Synthese aller Yoga-Arten. Die Menschen haben jedoch die falsche Vorstellung, dass sie diesbezüglich etwas Dazutun können, obwohl es eingeboren ist, wie das Innenleben in jedem guten technischen Gerät. Es ist alles vorhanden und sobald die Kundalini aufsteigt, beginnt Sie ihr Werk. Dann beginnt diese Apparatur in uns zu arbeiten und versetzt uns in einen Zustand, in dem die Kundalini vollständig aufsteigen kann. Aber wir sehen es als selbstverständlich an, dass die Kundalini so stark aufsteigt, weil wir nicht erkennen, was alles in uns geschieht. […] Die Erweckung der Kundalini ist für Mich die einfachste Sache. Für Mich ist auch das Ausarbeiten dieser Apparaturen, wie Ich die Chakras nenne, und ihrer Bewegungen, Verengungen und Erweiterungen bis zu dem Punkt wo die Kundalini aufsteigt, nicht schwierig. Es gibt zwei Energiekanäle in uns, die ihr sehr gut kennt. Sie reagieren auf unser sympathisches Nervensystem, das durch die verschiedenen Konditionierungen in uns ziemliche Probleme bekommen kann. Angenommen jemand hat eine kleine Konditionierung weil er zu einem Spiritisten geht. Dann spürt ihr spürt ein Brennen im linken Swadishthana und eine leichte Herz-Blockade, was definitiv auf jemanden hinweist, der nicht autorisiert ist. Ihr solltet die Person fragen, ob sie bei einem Spiritisten war und könnt das Problem mit einem Bandhan lösen. Vielleicht sagt sie euch den Namen des Spiritisten, aber es kann auch funktionieren, wenn ihr den Namen nicht wisst. So subtil ist das und so subtil arbeitet es auch. Der Grund für Read More …

Gottgefälligkeit Caxton Hall, London (England)

“Gottgefälligkeit”, Caxton Hall, London (UK), 21. Juli 1980. Hallo! Es ist gut! Wie geht es dir? Es ist ein guter Tag. Heute ist ein besonderer Tag, denn der 21. ist ein besonderer Tag für uns, und heute ist Montag und der 7. Monat. Alles zusammengenommen ist es ein sehr besonderer Abend. Deshalb werde ich heute mit Ihnen über das Glück sprechen, denn die meisten von Ihnen sind Sahaja-Yogis. Wer ist da zum ersten Mal? Eins, zwei, drei, vier, fünf… Wir sind also zum ersten Mal hier! Also gut (lacht). Ich bin sicher, dass jemand mit Ihnen über eine Einführung in Sahaja Yoga gesprochen hat oder so etwas? Und um es kurz zu machen, ich möchte das Ganze nicht wiederholen, da ich daran dachte, mit den Sahaja-Yogis über ein neues Thema zu sprechen. Wie ihr alle wisst, und wie ihr sehen könnt, gibt es auch eine sehr große en masse Suche nach der Wahrheit – es gibt sie. Ich meine, selbst in diesem Saal werdet Ihr erstaunt sein, dass es vielleicht fünf [oder] sechs Säle wie diesen gibt, in denen jeder in irgendeinem Saal sitzt und etwas dafür tut. Ich meine, es gibt zweifellos einen sehr großen Drang, die Wahrheit zu suchen. Dieser Drang ist durch unser eigenes evolutionäres Einsichtsvermögen entstanden. Wenn der Mensch ein gewisses Stadium der Scharfsinnigkeit erreicht hat, könnte man sagen, oder eine Zufriedenheit, wie wenn man ein gewisses Maß an materiellem Wohlstand erreicht oder etwas gesehen hat, was keine vollständige Antwort gibt; wie Buddha, als er einen alten Read More …

Brief London (England)

London, 11. Juli 1980 An Sahaja Yogis, Ich habe das Telegramm am Vorabend von Gura Purnima erhalten. Die Gefühle, die ihr in sehr schönen Worten ausgedrückt habt, sind Mir zu Herzen gegangen. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Guru Purnima Tag in London habe Ich erklärt, was Selbst-Verwirklichung ist, und ob man sie bekommen hat oder nicht. Ich werde die Tonbandaufnahme dieser Rede mit jemandem mitschicken, anstatt sie per Post zu versenden. Ich habe in Meinen früheren Briefen vorgeschlagen, an das „Atma tattwa“ zu denken. Da ihr „Atma Swaroop“ seid, sollte euer Verstand – Intellekt und Ego – durch das „Atmajyoti“ (Licht des Atmas) erleuchtet werden. Das Licht der Weisheit leuchtet im Intellekt nur dann, wenn das Atmajyoti in seiner Vollständigkeit erstrahlt. Dann verströmt der Verstand den Duft der Liebe, und das Ego vollbringt große und edle Werke; das ganze innere Wesen ist vollständig erleuchtet. Ihr solltet in der Lage sein, euch auf das Atma tattwa zu verlassen und andere darin unterzubringen; aber stabilisiert es zuerst. Viele der Sahaja Yogis haben eine Reihe von Krankheiten geheilt. Sie haben eine immense Liebe für Mich und für andere. Diese Menschen konnten all dies tun, weil sie durch ihr „Poorva-Sampada“ zu Experten geworden sind. Es gibt jedoch viele Intellektuelle unter uns, die es mit ihrem Wissen oder ihrer Weisheit nicht sehr weit gebracht haben. Sahaja Yoga mangelt es an Büchern. Wir werden Bücher in jeder Sprache schreiben müssen. Auch sollten Sahaja Yogis in verschiedene Städte gehen und Vorträge halten. Viele Menschen schicken Mir ihre Gedichte. Read More …

Was passiert in anderen Lokas? Caxton Hall, London (England)

Was passiert in anderen Lokas Caxton Hall, London, England 30.6.1980 Heute erzähle ich euch, was in anderen Lokas geschieht, die wir nicht sehen, deren wir uns nicht bewusst sind. Möglicherweise ängstigt euch das ein wenig, aber es ist an der Zeit zu wissen, wie wir in Bezug auf das Gesamte Große platziert sind, wie die göttlichen Pläne sind und wie wir sie erfüllen werden. Die meisten von euch hier sind realisierte Seelen. Manche sind zum ersten Mal hier und werden ebenfalls ihre Realisation bekommen. Aber was euch vereint ist, dass ihr alle Sucher seid, Sucher nach Gott, Sucher des Friedens, Sucher nach Liebe, das vereint euch. Aber dieses Suchen habt ihr nicht für euch selbst bekommen, für eure individuelle Entwicklung oder dafür, dass ihr einen Ort ohne Wiederkehr erreicht, sondern dies ist das Letzte Gericht, dem sich alle Menschen stellen müssen. Sie müssen es durchmachen und ihr Letztes, ihren Platz im Königreich Gottes, erreichen! Heute sitzt ihr vor Mir, ihr wart schon früher mit mir zusammen und sehr viel früher auch. Aber besonders in der heutigen Zeit, in der ihr mit mir zusammen seid, müsst ihr euch dem stellen und fähig werden, die Wahrheit, die Liebe und die Segnungen Gottes auszuhalten und hervorzubringen (to bear). Damit ihr in das Königreich Gottes eintreten könnt und dort verweilen könnt, in Seiner Herrschaft und mit all Seinen Kräften, die euch durchströmen. Es wurde prophezeit. Alle Prophezeiungen müssen erfüllt werden. Alle Schriften müssen unterstützt werden und bewiesen werden. Allerdings müssen wir wissen, dass es Read More …

Rede zu Sahaja Yogis, “wie man die Existenz Gottes beweisen kann (Auszüge) London (England)

29. Juni 1980,Rede zu Sahaja Yogis, “wie man die Existenz Gottes beweisen kann, London, England (Auszüge) Aber wenn es zu echter Bestrafung kommt, ist die Bestrafung, dass dieses Gesetz euch verlässt. Es lässt euch einfach gehen; die Aufmerksamkeit lässt nach, dass ist das Schlimmste, was jemandem passieren kann. Das Schlimmste ist, dass ihr nicht in der Aufmerksamkeit Gottes seid. Selbst wenn ihr Fehler macht, spielt dies keine Rolle.  Betet immer um die Aufmerksamkeit Gottes, denn die Aufmerksamkeit Gottes ist das Gesetz – das Gesetz der Liebe. Ihr könnt es nicht betrügen, alles ist bekannt. Jedes Wort, das ihr sagt, ist bekannt, jedes Wort, das ihr nicht sagt, ist bekannt, jeder Gedanke, der in euch kommt, ist bekannt. Also reinigt (oder: läutert) euch selbst mit Liebe und Verständnis. Versucht euch zu reinigen und sagt euch selbst: „Ich muss mich selbst so weit wie möglich reinigen.“  Nur mit der Reinigung habt ihr die richtige Kraft. Wenn ihr euch nicht gereinigt habt, habt ihr keine Kraft, die Wahrheit zu ertragen. Sobald ihr die Wahrheit ertragen könnt, wird euer eigenes Leben die Menschen davon überzeugen, dass ihr göttlich seid. Euer Gesicht wird die Menschen überzeugen. Alles, was ihr tut, wird die Menschen davon überzeugen, dass ihr göttlich seid, und was immer ihr sagt, die Menschen werden wissen, dass es durch die göttliche Kraft kommt. Möge Gott euch segnen!

öffentliches Programm, “Die innere Essenz: Unschuld Caxton Hall, London (England)

Public Program. Caxton Hall, London (UK), 23 June 1980 Es ist etwas, das man sehen kann. Es ist eine Tatsache, – und wir sind so sehr verloren in unseren Vorstellungen, in unseren eigenen Halluzinationen und Irreführungen, dass wir nicht glauben können, dass es in Bezug auf Gott etwas Faktisches geben könnte. Jedoch wenn Gott eine Tatsache ist, dann muss sogar dieses Ereignis in uns geschehen, ansonsten existiert Er nicht. Wenn jemand ein Atheist ist, ist es irgendwie besser, denn er hat nicht etwas blind akzeptiert. Aber wenn jemand Gott mit einem offenen Verstand angenommen hat und nicht irgendwelchen Mutmaßungen folgt, ist das noch besser. Aber wenn ihr irgendeiner Annahme folgt in der Art, dass es Gott geben muss … Leute erzählten Mir: „Ja, Mutter, Gott hilft mir viel!“ Ich sagte: „Wirklich, wie hilft Er Ihnen?“ Also erwidert Mir die Dame: „Ich stand am Morgen auf und betete zu Gott. Oh Gott, beschütze meinen Sohn!“ Das ist alles, was sie denken konnte, dass Gott sich nur mit ihrem Sohn beschäftigt, Er hat sonst nichts zu tun, – nun was geschah? „Dann kam mein Sohn mit dem Flugzeug und es gab einige Schwierigkeiten im Flugzeug, aber er wurde gerettet. Gott hat mir da geholfen. Es gibt Gott!“ Aber wenn dem Buben etwas zugestoßen wäre, was hätte sie dann gesagt?“ Ich weiß es nicht. Zu sagen, dass ihr Hilfe von Gott erhaltet, dass Gott euch auf diese oder andere Weise geholfen hat, das vorauszusetzen ist zuviel, denke Ich. Gott sorgt sich um uns Read More …

Das innere Wissen 1980 London (England)

Public Program, „The Knowledge of Self Within“. Kingston-on-Thames (UK), 11 June 1980. Heute sind wir hier zusammengekommen, um etwas über unser Selbst zu erfahren. Wenn das Wissen aus Büchern stammt oder von jemandem, der behauptet, etwas über das Selbst zu wissen, wie gut kann es uns dann erreichen? Es kann nur auf mentaler Ebene aufgenommen werden und wir können es nur mental verstehen. Zu diesem mentalen Verständnis gelangen wir über unsere Rationalität, über unseren Intellekt, der in sich selbst begrenzt ist. Das heißt, wir gelangen zu einem neuen Verständnis, das immer noch sehr begrenzt ist. Wenn ich euch z. B. sage, dass es ein Selbst gibt, das in unserem Herzen residiert, und dass es eine Kraft in uns gibt, die die ganze Zeit nur auf eine Gelegenheit wartet, uns unsere zweite Geburt zu geben, dann werdet ihr mich nur auf mentaler Ebene verstehen. Aber all diese Dinge wurden bereits gesagt, was ist so neu an ihnen? Ich kann es bestenfalls modern verpacken, es in intellektuelle Worte kleiden, was das Karussell des Intellekts aber nur noch mehr antreibt. Ihr werdet euch hinsetzen und analysieren und kein Stückchen weiterkommen. Ich sage, es gibt ohne Zweifel eine Kraft in uns, die KUNDALINI genannt wird. Viele sagen dies, denn schon vor langer Zeit, vor tausenden von Jahren, wurde es geschrieben. Jesus hat gesagt, dass ihr wiedergeboren werden müsst, dass ihr getauft werden müsst, und zwar nicht von Menschen, die ein Theologiestudium absolviert haben, sondern von jemandem wie Johannes dem Täufer, der vom Göttlichen autorisiert Read More …

Subtilität (Auszüge) London (England)

8. Juni 1980, Konversation „Subtilität“, London Ashram, England (Auszüge)  Jemand musste herunter kommen. Es war mein Schicksal zu kommen. Wie ich neulich sagte macht es mir nichts aus, dass einer von euch meinen Platz einnimmt (oder: einnehmen will). Ich werde dann sehr glücklich sein, ein Sahaja Yogi zu sein, der sich einfach hinsetzen kann! Wirklich, ich sage es euch! Ich werde der glücklichste Mensch sein. Ich werde euch fünf Girlanden wie diese geben und werde euch alle Blumen vom Markt bringen, wenn ihr hier sitzen und die Arbeit für mich erledigen könntet.Es ist sehr leicht zu zweifeln, aber könnt ihr den Job machen? Nein, ihr könnt es nicht. Dies ist das Problem mit dem westlichen Verstand, dass er zweifelt. Woran zweifelt ihr? Was gibt es zu bezweifeln? Ich kann nicht an mir selbst zweifeln, das ist sehr schwierig. Wenn ihr wisst, dass dies der Tee ist, wie könnt ihr zweifeln? Was soll ich machen, wenn ihr Zweifel habt? Wie kann man es beweisen? Der beste Weg ist, meine Liebe zu verstehen. Dadurch werdet ihr mich besser verstehen. Es ist viel einfacher, mich mit eurem Herz als mit eurem Gehirn zu verstehen.

AUFMERKSAMKEIT 1980 London (England)

Attention Dollis Hill, London (England), 26 May 1980. Heute werde ich über „Aufmerksamkeit“ zu euch sprechen. Was bedeutet Aufmerksamkeit, in welche Richtung bewegt sie sich, und welche Methoden können wir anwenden, um unsere Aufmerksamkeit zu verbessern? Ich werde ausführlich darüber sprechen, ok? Aber wenn ich all diese Dinge sage, müsst ihr wissen, dass ich jeden von euch persönlich anspreche. Was ich sage, ist nicht für andere! Das Erste, was die Menschen immer tun, wenn ich zu ihnen spreche, ist versuchen herauszufinden, über wen Shri Mataji gerade spricht. Das ist der beste Weg, um eure Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken. Richtet ihr aber eure Aufmerksamkeit auf euch selber, denkt ihr: „das ist für mich und nur für mich ganz allein“, dann wird es eine Wirkung haben, denn hier handelt es sich um Mantras. Das ist auch der Grund, warum sie [die Aufmerksamkeit] vergeudet wird, denn alles, was man euch gibt, übertragt ihr sofort auf eine andere Person. Alleine durch eure Aufmerksamkeit erkennt ihr die Wirklichkeit! Eure eigene Aufmerksamkeit ist wichtig, nicht die von anderen, oder eure Aufmerksamkeit auf anderen. Das müsst ihr ganz klar verstehen. Wenn ihr begriffen habt, dass all das, was ich sage, von euch mit eurer Aufmerksamkeit aufgenommen werden muss, um euch auf eine höhere Ebene zu bringen, dann wird es funktionieren. Ansonsten ist es, als würde man euch etwas zu essen geben, aber jemand anderes wird damit genährt, während ihr selbst nichts davon abbekommt. Und derjenige kann die Nahrung womöglich auch nicht aufnehmen, weil er gar Read More …

Wiedergeboren werden (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

12. Mai 1980, Öffentliches Programm, London, England (Auszüge) Die Hauptsache ist, dass ihr Gott in euch selbst fühlen müsst. Ihr müsst zu etwas mehr werden (oder: euch entwickeln), durch das ihr das Göttliche fühlen könnt – nicht durch eure Vernunft (oder: Denkweise), nicht zufällig durch eure Vernunft, noch durch euren Glauben. Wenn der Glaube blind ist, könnt ihr Gott nicht verstehen. Ihr werdet ein Fanatiker. Wenn die Menschen einfach gläubig (oder: treu) bleiben könnten und nicht fanatisch werden würden, dann schadet das nicht. Andernfalls selbst wenn ihr Gott leugnet und nicht egoistisch werdet, dann schadet das nicht. Aber das ist nicht möglich. Wir sind fortschrittlich, wir können nicht an einem Punkt (oder: Ort) stehenbleiben. Sobald wir anfangen uns zu bewegen, beginnen wir uns in diese bestimmte Richtung zu bewegen. Entweder müssen wir Fanatiker sein oder wir müssen total egoistisch und schrecklich sein. Damit erledigen wir uns selbst (oder: machen wir uns selbst fertig).

Sympathikus und Parasympathikus (Auszüge) London (England)

24. April 1980,Sympathikus und Parasympathikus , London, England (Auszüge)  Man muss eine sehr weise und gesunde Haltung gegenüber dem Leben einnehmen, dass ihr das ewige Leben seid, dass ihr das ewige Wesen seid und ihr seid auf diese Erde gekommen, um alle Segnungen zu genießen, die Gott geschaffen hat – aber nicht, um zu weinen und zu heulen und euch schuldig zu fühlen. Das ist nicht eure Aufgabe. Als Erstes gilt diese Weisheit: dass euch die ganz kleinen Dinge des Lebens nicht unglücklich machen.Hier ist es: DieFreude für euch ausgebreitet. Warum ärgert ihr euch über kleine Dinge? Sie sind nicht für euch bestimmt.

Rede zu Sahaja Yogis, Das Ei und die Wiedergeburt Caxton Hall, London (England)

Caxton Hall, London (UK), 10 April 1980. Neulich habe Ich im Ashram über die Bedeutung von Ostern sowie die Geburt von Jesus Christus und Seine Auferstehung gesprochen. Die Auferstehung ist die wichtigste Botschaft des Christentums und in diesem Zusammenhang hat auch das Ei große Bedeutung. Überraschenderweise kann man sogar in einer der alten indischen Schriften nachlesen, warum man Ostern mit Eiern feiern soll und warum Christus als Ei symbolisiert wird. Was ist das Ei? Im Sanskrit wird ein Brahmane dvijaha genannt. Mit dvihi jayati bezeichnet man jemand, der zweimal geboren ist. Auch ein Vogel wird so genannt, da er zuerst als Ei und dann erst als Vogel geboren wird. Auf die gleiche Weise wird auch der Mensch zuerst sozusagen in einem Ei-Zustand geboren, bevor er als Realisierte Seele nochmals geboren wird. Es ist sehr bezeichnend, dass beide in der gleichen Weise benannt werden. Ein Tier wird nur als dvijaha bezeichnet, wenn es zuerst in Ei-Form zur Welt kommt und später in anderer Form aus dem Ei schlüpft. Unter den Säugetieren wird keines als dvijaha bezeichnet – außer dem Menschen. Das ist äußerst bemerkenswert, da Säugetiere ihren Nachwuchs direkt gebären und keine Eier legen. Dennoch werden Menschen, welche ja auch zur Gattung der Säuger gehören, als dvijaha bezeichnet; genau wie die Vögel. Daraus könnte man ableiten, dass Menschen nach ihrer Geburt Eier sind. Aber wie werden sie zu Eiern? Es hängt damit zusammen, wie sich Ego und Superego in uns entwickeln. Ihr seid alle Sahaja Yogis und Ich denke, dass ihr Read More …

Osterpuja, Die Bedeutung von Ostern London (England)

Die Bedeutung von Ostern 6. April 1980 – Dollis Hill, GB Heute sprach Ich mit einem moslemischen Burschen und er sagte, dass Mohammed Sahib keine Inkarnation war. „Was war Er also?“ „Er war ein Mensch, der von Gott besondere Kräfte bekam!“ Das ist sehr praktisch, denn wenn man sagt, dass Er ein Mensch war und wir auf der gleichen Stufe stehen, dann ist das für die Menschen eine gute Lösung. Aber so ist es nicht. Dann kann keine Ehrfurcht entstehen und kein shraddha, wie ihr es nennt. Man denkt, dass man auf gleicher Stufe steht wie Christus, auf gleicher Stufe mit Mohammed Sahib, auf gleicher Stufe mit all den Deitäten. So sieht man zum Beispiel hier, wie die Menschen mit dem Leben von Christus herumspielen. Sie nennen sich selbst Christen, aber sie zeigen gegenüber Seinem Leben überhaupt keinen Respekt. Er sprach davon, dass wir (das Selbst) werden müssen. Er sprach nicht über den ganzen Unsinn. Zweitens zeigen wir keinen Respekt. In unseren Herzen existiert keine Ehrfurcht, dass Er derjenige ist, der Universen über Universen geschaffen hat. Und was sind wir, verglichen mit Ihm? Was für ein Ego die Menschen haben, wie Seifenblasen! Natürlich, Er war aus dem Brahma-Tattwa selbst entstanden, aus der reinen Liebe selbst; so konnte Er auch nicht getötet werden. Noch dazu musste Er nach Krishna geboren werden, weil Krishna gesagt hatte, dass diese reine Kraft des Göttlichen nicht stirbt, sie kann nicht getötet werden. Nur um das zu beweisen, nahm Er diese Form an, diese grobstoffliche Form Read More …

Die Bedeutung der Realität (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

24. März 1980, „Die Bedeutung der Realität“, Caxton-Halle, London, England (Auszüge) Was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist, dass ihr speziell geschaffen seid, ihr speziell ausgewählt seid, um in das Reich Gottes einzutreten, um Seine Kraft zu manövrieren, um all Seinen Segen und all Seine Freude zu erhalten, weil Er euer Vater ist, der Allmächtige Gott, der euch liebt. Dies ist die Tatsache und die Wahrheit, und bis euch dies jemand gibt, dürft ihr an niemanden glauben.

The Advent Inauguration London (England)

Inauguration of ‚The Advent‘ by Gregoire de Kalbermatten at the Indian High Commission in London, England. 17 March 1980. Rede von Peter Pierce, dem früheren Leiter der Transzentdentalen Meditation in Schottland: „Meine Damen und Herren, Eure Exzellenz, Mutter und Fr. Singh. Man hat mir eigentlich schon die Worte aus dem Mund genommen. Ich möchte Ihnen wirklich im Namen aller Sahaja Yogis dafür danken, dass Sie hierhergekommen sind und eine so schöne Rede gehalten haben (Anm.: richtet sich an den Vorredner Dr. Singh). Ich hoffe, dass einige von den Zuhörern dadurch inspiriert wurden. Mutter hat es bereits erwähnt und so wissen Sie, dass ich früher eine der führenden Persönlichkeiten in der Transzendentalen Meditationsbewegung war. Ich und meine Familie waren viele Jahre bei TM. Wir kamen da in etwas hinein, das ich niemand anderem wünschen würde. Wir lebten in Schottland und nach zweieinhalb Jahren war ich nahezu bankrott. Meine Frau und meine Tochter bekamen psychische Schwierigkeiten und mussten in eine Nervenheilanstalt eingewiesen werden. Wenn man so tief in etwas drinnen steckt, das man eigentlich nicht verstehen kann und völlig verblendet von etwas ist, das man für spirituell hält, ist es sehr schwierig sich selbst mit etwas Abstand zu sehen und das Problem zu erkennen. Wir kamen nur durch Mutters Gnade und Ihrer göttlichen Liebe da wieder heraus. Gott sei Dank hat Sie uns die Selbstverwirklichung gegeben. Ich kann meine Liebe und Dankbarkeit gar nicht in Worte fassen. Was Sie für mich und alle anderen Sahaja Yogis getan hat. Sie hat uns buchstäblich Read More …

Die Bedeutung von Sahaja Yoga (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

eigentlich vom: 13. März 1980, „Die Bedeutung von Sahaja Yoga“, Caxton Hall, England (Auszüge) Um zu wachsen sollten wir in Sahaja Yoga ein wenig irrational sein. Wenn ihr beispielsweise sehr minutiös (pedantisch) seid, sehr wählerisch wie man sagt, müsst ihr versuchen, diese extreme Wesensart (Veranlagung) aufzugeben. Aber wenn ihr extrem sorglos seid oder euch um nichts kümmert, auch dies ist extrem, das müsst ihr aufgeben. Beide Extreme sollten aufgegeben werden. Ihr müsst in eurer Einstellung in der Mitte stehen. Nur dann könnt ihr wachsen, weil ihr wisst, dass der Saft des Lebens durch euer Zentrum, den zentralen Kanal von Sushumna, den Parasympathikus fließt, und deshalb solltet ihr alle möglichen Extreme vermeiden.  Selbst in Sahaja Yoga muss man vorsichtig sein. Es ist eine Mission, aber keine Mission von Missionaren. Es ist die Mission der Liebe an sich, derjenigen, die lieben, derjenigen, die die Menschen lieben. Nichts ist wichtiger als Liebe in Sahaja Yoga. Ihr könnt mit Leuten, die ihr liebt, nicht unfreundlich (oder: streng) sein. Wenn ihr jemand liebt, und ihnen etwas Kritisches sagt, ist das egal, sie werden sich nicht schlecht fühlen. Aber wenn ihr nicht liebt und dann einfach weiterpredigt und sie anschreit, ist das nicht gut. Etabliert zuerst eure Liebe zu euch selbst und zu anderen. Ihr müsst eure Liebe etablieren. Ihr solltet euch nach anderen sehnen. Und nun muss sich der Wettbewerb ändern, die Art des Wettbewerbs zwischen Sahaja Yogis – der Wettbewerb sollte sein, wie sehr ihr liebt. Wer liebt mehr, macht einen Wettbewerb daraus. Wer Read More …

Ratschläge für Mühelose Meditation London (England)

Mühelose Meditation London, GB In der gleichen Art, in der die Vibrationen kommen, werden sie auch verbreitet. Alles was du tun musst, ist dich für sie zu öffnen. Am allerbesten ist es, wenn du dich dabei nicht anstrengst. Mach dir keine Sorgen darüber, wo du ein Problem hast. Ich habe viele Menschen gesehen, die während ihrer Meditation eine Blockade spüren, und die dann ihre ganze Aufmerksamkeit auf diese Blockade legen. Du musst dir keine Sorgen machen. Lass einfach los, und alles löst sich von selbst. Also musst du dich nicht anstrengen. Das ist die eigentliche (Bedeutung) von Meditation. Meditation bedeutet sich für die Gnade Gottes zu öffnen. Die göttliche Gnade selbst, weiß, wie sie dich heilt, wie sie dich wieder ganz macht, wie sie sich in deinem Wesen manifestiert, wie sie deinen Spirit strahlen lässt. Die göttliche Gnade weiß alles. Und so musst du dir keine Sorgen darüber machen, was du tun sollst, oder welche Namen und Mantras du sagen sollst. In der Meditation, sollst du ohne Anstrengung und Mühe sein, sollst dich völlig hingeben und darum musst du während der Meditation auch vollkommen gedankenfrei sein. Angenommen, möglicherweise bist du ja vielleicht nicht gedankenfrei, dann musst du während dieser Zeit nur deine Gedanken betrachten, aber ganz ohne an ihnen teilzuhaben. Du wirst erkennen, dass wie mit der aufgehenden Sonne, die Dunkelheit verschwindet und die Sonnenstrahlen in jeden Winkel vordringen, und alles erhellen – in der gleichen Weise wird dein Wesen vollkommen erleuchtet – aber wenn du in diesem Moment Anstrengung Read More …

Weihnachten und Shri Jesus (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

10. Dezember 1979, öffentlichesprogramm, „Weihnachten und Shri Jesus“, London, England (Auszüge) Wenn wir an diesem kritischen Zeitpunkt das großartige Ereignis des Leben Christi feiern, lasst uns verstehen, dass Christus in unserem Inneren geboren ist, und dass Bethlehem in uns ist. Ihr müsst nicht nach Bethlehem gehen, es ist in uns. Er ist da und wir müssen uns um ihn kümmern. Er ist immer noch ein Kind. Ihr müsst es respektieren, und ihr müsst euch darum kümmern.  Das Licht leuchtet also wirklich, und die Leute wissen, dass ihr selbstverwirklichte Seelen seid. Niemand wird daran zweifeln, dass ihr es seid. Möge Gott euch alle segnen!

Gurupuja, Die DEKLARATION von Shri Mataji London (England)

Guru Puja, „The Declaration of Shri Mataji“. Dollis Hill ashram, London, England. 2 December 1979. Vor einem Monat habe Ich Rustom gesagt, dass wir am heutigen Sonntag ein Puja arrangieren müssen – das ist ein Vollmondtag und er fragte mich, wie wir es bezeichnen sollen. Ist es ein Guru Puja oder ein Puja zu Mahalakshmi oder ein Ganesha Puja. Ich sagte ihm, „bezeichne es als Guru-Puja“ und er fragte mich später, als ich nach Indien fuhr, warum feiern wir nicht auch das Weihnachtspuja hier. Heute ist ein sehr wichtiger Tag, weil Christus vor langer Zeit , als er noch ein Kind war, aus den Schriften vorgetragen und der Menge verkündet hat, dass Er der Advent ist, die Inkarnation des Retters. Sie glaubten daran, dass ein Retter kommen wird. Heute vor langer Zeit, an einem Sonntag, verkündete Er, dass Er der Retter war. Deshalb ist heute dieser Adventsonntag. Er hatte nur eine sehr, sehr kurze Zeit zu leben, deshalb hatte Er in sehr jungem Alter zu verkünden, dass Er der Advent war. Nun, es ist bemerkenswert, dass vor diesem Zeitpunkt keine Inkarnation öffentlich erklärte, dass sie Inkarnationen sind. Rama, selbstverständlich, hatte vergessen, dass Er eine Inkarnation war. In gewisser Hinsicht ließ Er sich vergessen, spielte Seine Maya mit sich selbst, um ein vollkommenes menschliches Wesen zu werden – Maryada Purushottama, und auch Shri Krishna zeigte (es) nur einem einzigen Menschen, Arjuna, gerade, bevor Er den Krieg begann. Abraham erklärte niemals, dass Er die Inkarnation des Urmeisters war. Dattatreya selbst sprach es Read More …

Wie man zum Spirit nach innen kommt 1979 Caxton Hall, London (England)

[Die Aufnahme beginnt nicht am Beginn der Rede] … und wie wir in den Schleiern der Maya verloren gehen. Ich werde euch heute sagen, wie wir diesen Spirit erreichen können. Die Menschen haben dafür zwei verschiedene Methoden entwickelt. Die eine wird ‚anovupai’ und die andere ‚shaktopai’ genannt. ‚Anu’ bedeutet Molekül. Ich habe euch das letzte Mal schon darüber erzählt, wie man in der Maya (Illusion) verloren geht. Der Spirit ist das Ewige und Allmächtige in uns. Seine Kraft schwindet niemals, unabhängig von unserer gegenwärtigen Verfassung und unabhängig davon, ob wir alt oder jung sind. Aber wie diese Reflexion in uns ist, wie das Licht des Spirit in uns ist, hängt rein von der Qualität unseres Reflektors ab, wie wir beisammen sind. Manchmal ist die Qualität dieses Reflektors so schlecht, dass Dunkelheit in uns entsteht. In dieser Dunkelheit wissen wir dann manchmal nicht einmal mehr, dass jenseits (der Materie) noch etwas ist. Die erste Form der Suche wird ‚anovupai’ genannt. Sie beruht darauf, einen Teil (Molekül) nach dem anderen zu entfernen (Anm.: bis nur mehr der Spirit übrig bleibt). Wenn ihr von der Dunkelheit (Anm.: mentale/emotionale Schleier) umgeben seid, ‚seht’ ihr Ihn vielleicht manchmal aufblitzen (Anm.: wie ein leuchtendes Teilchen/Molekül). Wie ihr wisst, steigen in uns Gedanken auf und verschwinden dann wieder. Auch um uns herum gibt es jede Menge Gedanken. Da unsere Aufmerksamkeit ständig auf den Gedanken liegt, bewegt sie sich immerzu. Es ist sehr schwierig, den Raum zwischen zwei Gedanken zu finden. Aus diesem Grund können wir den Spirit Read More …

Meditation London (England)

Das Ego überwinden und sich selbst erkennen Hinweis im Ashram Dollis Hill, London (UK) 18.11.1979 Sahaja Yoga ist der Auslöser für das große Geschehnis, mit dem die Göttliche Schöpfung ihre Erfüllung erfahren und ihre Bedeutung erkennen wird – es ist tatsächlich so großartig! Vielleicht machen wir uns das nicht klar, aber wenn wir sagen „Wir sind Sahaja Yogis“,  dann müsst ihr das wissen und auch, wie sehr ihr als Sahaja Yogis mit der Wahrheit von Sahaja Yoga identifiziert sein müsst und dass ihr mit all den falschen Identifikationen, die noch an euch hängen, Schluss machen müsst! Die Leute sagen, es sei ein Opfer. Ich sehe das nicht so. Wenn man denkt, dass etwas den eigenen Weg blockiert, dann versucht man, das Hindernis auszuräumen. Genauso ist es, wenn du deine Hindernisse beseitigst, erst dann wirst du begreifen, dass diese Dinge dir als Hindernisse im Weg stehen und dass sie nicht von dir selbst kommen, aber deinen Fortschritt verhindern. Also solltest du diese falschen Identifikationen vollständig aus dem Kopf bekommen und versuchen, mehr und mehr du selbst zu sein anstelle einer falschen Identifikation. Das ist eines der Probleme, die die Leute hier haben. Die Beschwerden und Probleme, die mir zugetragen werden zeigen, dass der Level des Verständnisses für Sahaja Yoga noch immer nicht so hoch ist. Es ist ein gigantisches Werk!  Und wenn ihr die Leute seid, die so weit kommen müssen und wenn ihr die Leute seid, die es auskämpfen müssen, dann müsst ihr es im vollen Umfang verstehen und auch Read More …

Die Bedeutung von Yoga (Auszüge) London (England)

Lecture „The Meaning of Yoga“. Dollis Hill Ashram, London (UK), 11 November 1979. (es gibt die gleiche Rede auch unter dem Titel: „Kundalini, the sitting Bull“). […] Shri Mataji: ‚Saha-’ bedeutet ‚mit’, und ‚-ja’ ‚geboren. Sahaja bezeichnet etwas, dass mit euch geboren wurde, etwas das in euch eingebaut ist und von selbst zu sprießen beginnt. Etwas das sich selbst manifestiert. Es ist wie bei einem Samen, der zu sprießen beginnt und zum Baum wird. Das ist Sahaja. Alle anderen Yoga-Arten sind daher nur ein Teil von Sahaja Yoga (Anm.: des spontanen Geschehens der Verbindungsherstellung) und untrennbar damit verbunden […] Der Glaube, dass diese Yoga-Arten voneinander getrennt sind oder sich unterscheiden, ist ein Missverständnis. Wenn wir beispielsweise etwas essen, heißt das nicht, dass wir einen Bolzen schlucken, dieser den Körper passiert und wieder als Bolzen herauskommt, oder? Es bedeutet, dass ihr einen Bissen in den Mund steckt und den Geschmack der Nahrung wahrnehmt; es bedeutet, dass Speichel in eurem Mund zu fließen beginnt. Dann passiert die Nahrung die Luft- und Speiseröhre, gelangt in den Magen und passiert den Dünn- und Dickdarm. Die Verarbeitung der Nahrung wird durch diese Organe bewerkstelligt und vom Gehirn über das sympathische und das parasympathische Nervensystem gesteuert. Hinter dem Vorgang der Nahrungsaufnahme, der Verdauung und Ausscheidung steckt ein hervorragendes Organisationssystem dass das alles ausarbeitet. Man kann die Teile des Körpers, wie das Verdauungs-, Atem- oder Kreislaufsystem, das Gehirn und das Nervensystem nicht unabhängig voneinander betrachten. […] Der Körper besitzt eine Ganzheit, in die alle Teile integriert sind. Read More …

Das Problem des Egos Caxton Hall, London (England)

22. Oktober 1979, Caxton Hall, London (UK) Ich möchte heute über die Probleme des Egos sprechen, weil ich das Gefühl habe, dass jeder denkt, dass das Ego die größte Herausforderung bedeutet und keiner weiß, wie er damit zurande kommt. Erstens werde ich euch darüber informieren, wie das Ego aufsteigt und was es mit uns anstellt. Zweitens, wie ihr es verstehen und damit umgehen solltet, um es aus dem richtigen Blickwinkel betrachten zu können. Die gelbeMasse, die sich hier auf der Vorlage (Chakra Charlie) über dem Kopf ausbreitet, ist das Ego. Ihr könnt sehen, dass es vom Swadishthana Chakra ausgeht. Es handelt sich hier um die Farbe unserer Gallenflüssigkeit, und das Swadishthana Chakra, welches unsere Kreativität ermöglicht, ist direkt mit diesem Ego verbunden. Es rotiert dann rund um das Void und berührt verschiedene Teile desselben. Das Void ist der grüne Kreis in uns, in welchen auf der physikalischen Ebene Organe wie Gebärmutter, Nieren, die gesamten Eingeweide wie Gedärme, Bauchspeicheldrüse, der obere Teil der Leber und die Milz platziert sind. Somit werden alle Probleme dieser Organe von dem aus dem Nabhi Chakra kommenden und sich um das Void rotierenden Swadishthana Chakra aufgesammelt, mit Energie versorgt und genährt. Das Swadishthana Chakra versorgt alle diese Organe mit der nötigen Lebenskraft und es erzeugt zusätzlich Energie um unsere Kreativität zu ermöglichen, außerdem sammelt es die Fettzellen im Void auf, verwandelt sie in die grauen Zellen, welche im Gehirn unseren Denkprozeß ermöglichen. All diese Arbeit muss von dem einen Chakra geleistet werden. Es manifestiert sich als Read More …

Guru puja, Der Aspekt der Schwerkraft (Auszüge) London (England)

8. Juli 1979, Guru Puja, London, England (Auszüge)  Ich denke, das sollte für das heutige Guru-Puja ausreichen. Das Einzige, das Letzte, das Wichtigste ist, dass man daraus kein Drama (oder: Schauspiel) machen kann. Es muss eine Wirklichkeit sein. Wenn ihr bloß wie eine große, imposante Person dasteht, werdet ihr nicht dazu. Im Gegenteil, die Leute werden euch für verrückt halten. Es sollte von innen kommen, dass ihr diese Würde in euch entwickelt, diese Selbstsicherheit, dieses Gleichgewicht, dieses Verständnis in euch selbst. Eine freundliche Selbstsicherheit, eine schöne Persönlichkeit, wohlwollend. Aber über allen anderen stehend durch eure Anziehungskraft, Tiefe, Höflichkeit, Großzügigkeit, richtiges Verhalten, Ordentlichkeit, Sauberkeit – und vor allem die Liebe: ein Herz wie ein Ozean, am meisten verzeihend.Ich bin mir sicher, dass wir nächstes Jahr einige Gurus hier haben werden, die bereits einige Schüler um sich haben. Möge Gott euch segnen!

Seminar Day 1 (Auszüge) London (England)

Dollis Hill Seminar Day 1. London (UK) 27 May 1979. Ein Sahaja Yogi fragt etwas. (Es geht um einen Guru, vermutlich um Lahiri Baba und Yogananda). Shri Mataji: Gut, Ich werde darüber sprechen. Der Sahaja Yogi sagt etwas. Shri Mataji: Nein, weder er noch sein Guru, noch dessen Guru (gemeint ist vermutlich, dass diese nicht selbstverwirklicht waren). Der Sahaja Yogi sagt wieder etwas. Shri Mataji: Dieser Babaji war schrecklich. Der Sahaja Yogi sagt wieder etwas. Shri Mataji: [unklar] einer dieser Rakshasas. [unklar] Ich weiß nicht. [unklar] Er war der Oberteufel. Babaji. Sie und dieser Yogananda, dessen Guru Lahiri war. Und Lahiris Guru war dieser schreckliche Kerl Babaji. Lahiris Enkel ist in Bombay und hat Mich aufgesucht. Er erzählte Mir: „Ich bin doch sein Enkel, Mutter. Darum wurde ich auch ein Kriya Yogi und habe all diesen Unsinn gemacht, wie z.B. die Zunge herauszustrecken und all das. Ich habe das alles getan. Dann habe ich diesen Krishnamurti getroffen. Ich war von seiner Persönlichkeit sehr beeindruckt und von der Art wie er Vorträge hielt und all dem. Er spielte diese Tricks und er sagte beispielsweise: ‚Dieser Mann ist sehr gut.“ Dann ging er zu diesem Krishnamurti und wurde ein Fan von ihm. Danach kam er dann zu Mir und sagte: „Mutter, Du kannst mich nicht heilen.“ Ich sagte: „Warum?“ Er antwortete: „Auf der einen Seite bin ich ein Kriya Yogi. Das war ich immer. Und dann bin ich zum nächsten dieser schrecklichen Typen gekommen. Das war Krishnamurti. Mittlerweile kann ich über diese Read More …

Sahasrara Puja London (England)

Sahasrara Puja, Dollis Hill, London, England, 5. Mai 1979 Heute ist also ein sehr, sehr wichtiger Tag, das wisst ihr; denn in der Schöpfungsgeschichte wurde bis zur Zeit Christi im menschlichen Bewusstsein bloß die Bedeutung der Auferstehung geschaffen – dass man auferstehen oder wiedergeboren werden kann. Diese Bedeutung wurde ihnen bewusst. Die Leute haben es erkannt, dass es uns allen irgendwann passieren könnte. Aber es ist nicht passiert. Die Verwirklichung hatte nie stattgefunden. Das war ein Problem. Worüber auch immer ihr sprechen mögt klingt bloß fantastisch, bevor ihr in die Realität eintretet. Man muss also in die Realität springen, in die Wahrheit. Dies war noch nie zuvor passiert, und wie ich euch gesagt habe, macht es für die Masse keinen Unterschied, wenn es ein oder zwei Menschen passiert wäre, und keiner akzeptierte es. Und so wie der kleine Fluss, der in der Wüste fließt, löst es sich in Luft auf. Selbst die Wahrheit hatte keine Wurzeln, egal was immer entdeckt wurde. Und alle möglichen komischen Dinge begannen mit dieser „Realität“, die diese Leute predigten. Es sollte also der Höhepunkt des menschlichen Bewusstseins sein, wo er eins mit dem Göttlichen wird. Dass er eins mit sich selbst wird. Es sollte passieren. Und das sollte auch zu der Zeit geschehen, die am günstigsten war, zur besten Zeit. Denn solange der menschliche Wunsch nicht sehr stark ist, der menschliche Wille nicht sehr stark ist und nach der Realität fragt, tritt die Realität nicht in Aktion. Andere Dinge – was die Schöpfung betrifft, die Read More …

Gebt eure falschen Identifikationen auf (Auszüge) London (England)

22. April 1979, Gebt eure falschen Identifikationen auf, London, England (Auszüge)  Ihr müsst auch verstehen, dass ihr die Menschen sein werdet, die die ganze Welt in ein neues Bewusstsein, in ein neues Leben, in eine neue Dimension führen werdet! Identifiziert euch also nicht mit Menschen, die noch blind sind, die nichts sehen. Sie werden euch noch mehr blind machen. Identifiziert euch mit Menschen, die etwas gesehen haben. Identifiziert euch mit jenen, die schon Erfahrungen gemacht haben. Legt eure Aufmerksamkeit auf sie, nur dann könnt ihr sehen. Und das ist nur möglich, wenn ihr anfangt eure falschen Identifizierungen aufzugeben. Seht ihr das? Solange ihr falsche Identifizierungen habt, werdet ihr verrückt (engl.: mad) sein! Ihr wüsstet nicht, was ihr dagegen tun sollt.

Rede zu Sahaja Yogis, Agnya und Shri Jesus Christus (Auszüge) Philippa Pullar’s House, London (England)

eigentlich vom: 16. April 1979, Konversation, London, England (Auszüge) Liebe ist die universelle Energie, Liebe ist das Universelle, das existiert. Sie ist so rein, so reinigend, sie schenkt so viel Freude. Aber ihr müsst darauf vertrauen und nicht auf euch selbst, solange wir in einem unvollkommenen Zustand sind. Wenn wir uns vervollkommnen, werdet ihr wissen, dass ihr nichts Anderes als Instrumente der Liebe seid. Gott möchte euch für Seine Liebe einsetzen. Er möchte Seine Liebe zum Ausdruck bringen und möchte, dass Seine Liebe durch euch fließt, damit sie an andere weitergegeben wird. Und er möchte, dass ihr so schön werdet, dass ihr für die Schönheit der Liebe absolut sensitiv werdet. Dies ist die neue Dimension, in die Er möchte, dass ihr eintretet, und dies ist das Reich Gottes. Wenn ihr also euren Verstand ein bisschen abstellen könntet und ihm sagen, dass er nicht so hektisch sein soll, wird es ausarbeiten. […] Die Menschen erwarten Sahaja Yoga, kein Zweifel. Wenn sie sprechen, wenn sie schreiben, wenn sie sich ausdrücken, könnt ihr sehr deutlich erkennen, dass sie eine Art Durchbruch erwarten. Sie haben eine gewisse verzweifelte Situation erreicht, in der sie erwarten, dass es etwas geben muss, wie können sie sonst die Schöpfung erklären? Wie können sie Gott erklären? Wie können sie erklären, dass es eine Kraft gibt, die sich um uns kümmert? Also erwartet jeder eine Art Durchbruch. Nicht nur das, es gibt auch eine Suche nach anderen. Ihr könnt das überall sehr deutlich sehen. Aber das Problem ist, dass man Read More …

Das AGNYA Chakra 1978 Caxton Hall, London (England)

Public Program, „Agnya Chakra“. Caxton Hall, London (UK), 18 December 1978. AGNYA bedeuted der Zeuge. Es wurde kreiert, als der Mensch zu denken anfing. Dann die Sprache. Wenn wir keine Sprache hätten, könnten wir nicht denken. Vorher waren Gedanken Inspirationen. Gedanken kommen zu uns in Licht und Schatten. Nach unserer Realisation sind Licht und Schatten nur noch wie ein Leuchtturm aus Mustern. Es ist eine Sprache, diese Gedanken sind Konditionierungen in uns. Wir springen von einem Gedanken zum anderen, wie die Wellen, die den Strand erreichen und wieder zurück fließen und dann wieder kommen. Es kann uns verrückt machen. Manchmal sind sie positiv und manchmal negativ. Das Ego ist auf der linken Seite und das Superego auf der rechten Seite. Die Konditionierungen sitzen auf der rechten Seite und geben uns die Ängste und den Sinn für Gefahr. Es ist nicht notwendig an die Vergangenheit oder die Zukunft zu denken. Die Tiere tun das auch nicht. Wenn sie wissen, dass da ein anderes Tier kommt, OK – warum sollen sie darüber nachdenken? Die Menschen denken über alles nach und denken, dass es weise ist, dazusitzen und zu denken. Es sollte spontan sein und einfach zu uns kommen, wie Inspirationen. Denken ist das Spiel der Toten. Das Agnya ist das Zentrum von Christus, Er wohnt in diesem Chakra. Er ist der wiedergeborene Maha Vishnu. Tatsächlich wissen die Christen nichts über Sein Werden, wie Er Christus geworden ist und warum Gott nicht selbst gekommen und die Arbeit übernommen hat. Er ist eine ganz Read More …

Seminar: Unser Verständnis von Sahaja Yoga (Ausschnitt) London (England)

Seminar: Unser Verständnis von Sahaja Yoga (Ausschnitt) London (England) Sahaja Yogi: Shri Mataji, kannst Du uns erklären, was die Vibrationen sind? Shri Mataji: „Wie Ich schon sagte, sind Vibrationen die Manifestation des Geistes (Atmas). Aber das ist eine sehr vage Art, es auszudrücken. Wenn vor Mir eine schöne Flamme brennt, ist diese Kerze angezündet worden. Was macht sie daher? Sie gibt euch Licht. Nun gut, aber wie gibt sie euch Licht? Indem sie Licht auf euch wirft, indem sie Licht ausstrahlt. Es ist das Aussenden des Pulsierens aus dem Selbst (Atma). Dies ist Licht. Eigentlich gibt es Klang und Licht – sehr hochfrequenten Klang. Eigentlich sind viele Arten von Klängen untergemischt. In diesen Vibrationen ist auch Magnetismus enthalten. Alle fünf Elemente sind darin enthalten – das Subtile aller fünf Elemente (Tanmatras) ist in diesen Vibrationen enthalten. Sie sprechen, sie erzählen euch etwas, sie führen euch, sie helfen euch. Das liegt daran, dass der Geist (Atma) durch sie wirkt. Wie dieses Licht, das ihr in die Hand nehmt: wenn ihr damit in die Dunkelheit geht, seht ihr, dass da ein Hindernis vor euch liegt und ihr es überqueren müsst. Also versteht ihr den Sinn dieses Lichts. Das Licht macht das für euch. Wenn der Geist in eurem Bewusstsein pulsiert, dann ist derjenige eine selbstverwirklichte Persönlichkeit. Aber im Unbewussten ist es immer da und arbeitet die ganze Zeit. Tatsächlich kommt der Geist selbst heraus. Er ist so groß wie euer Daumen. Euer Herz kann euren Daumen beinhalten. Das ist die Reflexion des Allmächtigen Gottes in uns. Das Herz nimmt dieses Bild in sich auf, Read More …

Public Program, The Three Channels (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

Public program „The three channels, Sri Lakshmi, Sri Saraswati“. Caxton Hall, London (UK), 23 October 1978. […] So versuchen beispielsweise die Menschen in allen Zivilisationen auf dieser Erde ihr Glück zu finden. Aber wissen wir auch, dass Glück gleichzeitig immer mit Unglück verbunden ist? Die menschliche Vorstellung von Glück beinhaltet immer auch ihren Gegenpol, das Unglück. (In einer polaren Welt) kann Glück ohne Unglück nicht existieren. Ihr glaubt vielleicht, dass ihr glücklich sein würdet, wenn euer Land höher entwickelt wäre. Das ist zumindest in Indien so. Wir Inder glauben, dass wir unser Land weiterentwickeln sollten, dass wir große Bauwerke errichten müssen, damit unsere Bürger glücklich werden. Aber dazu müssen wir uns nur ein hoch entwickeltes Land ansehen. Nehmen wir Schweden. Schweden ist eines der höchst entwickelten Länder der Welt und hat gleichzeitig die höchste Selbstmordrate. Das ist zwar sehr schockierend, aber es ist so. Je mehr ihr dem Glück nachjagt, desto stärker zieht ihr gleichzeitig das Unglück an. Warum ist das so? Der Grund dafür ist, dass wir eine linke und eine rechte Seite haben und das menschliche Streben nicht im Gleichgewicht ist. Ein Gleichgewicht ist nur möglich, wenn ihr die linke und rechte Seite kontrollieren könnt. In England sind z.B. Jugendliche, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, sehr glücklich, wenn sie ‚endlich’ aus ihrem Elternhaus ausziehen können. Dann sagen sie: ‚Jetzt können wir endlich tun und lassen was wir wollen. Wir haben eine eigene Unterkunft und können jetzt alleine leben und alles selbst entscheiden.’ Aber sind sie dann wirklich Read More …

Talk to Sahaja Yogis, Dharma (Auszüge) London (England)

Talk to yogis. London (UK), 5 October 1978. […] Der Zentralkanal ist die aufrechterhaltende Kraft. Durch sie entwickeln wir uns weiter und das bedeutet gleichzeitig, dass sie uns mit Energie versorgt und uns nährt. Diese Aufrechterhaltung muss sich in den fünf Elementen in uns manifestieren. Die Quelle dieser nährenden Kraft ist zwar da, man muss sie aber über die verschiedenen Elemente erreichen. Wenn dieser Austausch stattfindet… – man könnte auch sagen, dass diese Kraft (des Zentralkanals) nur nach außen durchdringt, wenn sich das Dharma in den Elemente etabliert. Dabei kommt es zu einer Art Überlagerung, bzw. könnte man es auch als Verbindung bezeichnen. Nehmen wir beispielsweise die Sonne. Sie ist die Quelle des Lichts und muss auf diese Erde kommen, die aus den fünf Elementen aufgebaut ist. Die Sonnenstrahlen müssen kommen, aber was machen sie, wenn sie hereinkommen? Sie tauchen diese Welt ins Licht. Das ist aber nur möglich, wenn das Dharma da ist, d.h. das Licht, die Lichtstrahlen (Anm.: das Dharma der Sonne besteht u.a. darin Licht und Wärme zu geben). Es gibt jedoch vieles, durch das das Licht ferngehalten werden kann und dann herrscht Adharma vor. Die Quelle des Dharmas, das Ausbreiten des Dharmas und schließlich seine Manifestation ist etwas Vollständiges und das ist das Void. Dieses Spiel findet in uns statt. Die Evolutionskraft wirkt schon von Anfang an, von der Entstehung der Materie: Als sich die Materie organisierte entstand der vierwertige Kohlenstoff und aus diesem entstand dann das Leben. Dahinter steckt diese aufrechterhaltende, nährende Kraft. Irgendwann wurden Read More …

Brief (Translation) London (England)

Translation of a Marathi letter. October 1978. Übersetzung einer Übersetzung eines Briefes in Marathi ins Englische und Übertragung der englischen Version ins Deutsche. Meine Segenswünsche an alle Sahaja Yogis Heute ist der erste Tag von Navaratri. An diesem Tag sollte eure Aufmerksamkeit Shri Ganesha gelten. Seine Ergebenheit ist unendlich. Er hat nie jemand anderen verehrt als seine Mutter. Daher ist Er so großartig. Alle die Götter erscheinen so mächtig und jeder besitzt irgendeine Spezialität. Was ist dann die Spezialität der Mutter? Dass niemand Ihr Ego (Aham) wahrnehmen kann. Daher gilt der seiner Mutter so hingegebene Shri Ganesha als so weise und ehrwürdig. Seine Mutter hat nichts Besonderes. Ihr Name beginnt mit „Ni“, z.B. ‚Nishakanchan’ – Sie hat keinen Reichtum, „Nirlepa“ – Sie ist unberührt, „Nirvichara“ – Sie ist gedankenfrei, „Nishprayojana“ – Sie hat keine Ambitionen, „Nigarvita“ – Sie hat kein Ego, „Niriccha“ – Sie ist wunschlos usw. Wenn man sich einer Mutter hingibt, die keinerlei Attribute Ihr Eigen nennt, benötigt das ein sehr subtiles Verständnis, da man eine Mutter, die nichts hat, auch um nichts bitten kann. Das zeigt, dass Shri Ganesha vollkommen mit sich selbst zufrieden ist. Aber woher kommt Seine Zufriedenheit? Sie ist Seine eigene Kraft. Wenn sich das Tor zum Selbst öffnet, benötigt man nichts anderes mehr. Es ist die Mutter, die dieses Tor öffnet und daher ist Sie Shri Ganesha auch so lieb. Durch die vollständige Selbstverwirklichung erreicht man einen Zustand, wo man nichts anderes mehr braucht. Man erfreut sich einfach an diesem segensreichen Zustand und Read More …

Public Program, Stupefied Through Ego (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

Public Program. Caxton Hall, London (UK), 25 September 1978. […] Da ist Gott – und wir wissen, dass Er als Spirit, als Atma, als Selbst, in unserem Herzen reflektiert wird. Nun, die in uns wirkenden Energiekanäle von Mahakali, Mahalakshmi und Mahasaraswati bringen als Kräfte des Ida-, Pingala- und Sushumna-Nadis unser Unterbewusstsein, Überbewusstsein und den bewussten Verstand (Gegenwartsbewusstsein) hervor und wirken innerhalb unseres Bewusstseins. Das bedeutet, dass sie uns bewusst sind. Wir sind uns unseres sympathischen Nervensystems, unserer linken und rechten Seite, des Ida- und Pingala-Nadis bewusst. Aber das parasympathische System ist uns nicht bewusst. Das bedeutet beispielsweise, dass wir unsere Herz- oder Atemfrequenz zwar willentlich steigern, aber nicht willentlich herabsetzen können. Diese Aufgabe wird vom Parasympathikus übernommen. Wir sind uns seiner nicht bewusst und können ihn auch nicht (willentlich) kontrollieren, obwohl er aktiv ist. Der im Herzen residierende Spirit ist die Reflexion Gottes in uns. Seine Manifestation kontrolliert das parasympathische System. Unser Herz gleicht dabei einem Spiegel, der Gott den Allmächtigen reflektiert. Die göttliche Liebe ist das Licht Gottes. Sie wird in uns durch die Reflexion des Spitits als Unbewusstes reflektiert. Es gibt in uns also einen Bereich, dessen wir uns nicht bewusst sind und den man daher als Unbewusstes bezeichnet. Das Unbewusste befindet sich außerhalb der Reichweite unseres bewussten Verstandes und wir können diesen Bereich nicht kontrollieren. Wir sind uns dessen nicht bewusst, aber der Spirit wirkt über das parasympathische Nervensystem auf uns ein. Ich will versuchen, es mit einem Vergleich zu erklären. Angenommen es gibt irgendwo eine Energiequelle, Read More …

Das Brahma-Prinzip Caxton Hall, London (England)

19780911    Das Brahma-Prinzip, Caxton Hall, London (UK), 11. September 1978 Heute möchte Ich euch von etwas erzählen, über das Ich möglicherweise noch nie gesprochen habe, zumindest nicht so ausführlich. Es geht ums Brahma-Prinzip. Was ist das Brahma-Prinzip? Auf welche Weise existiert es? Wie ist es entstanden? Wie manifestiert es sich und wie kann es losgelöst und gleichzeitig gebunden sein? Das Brahma-Prinzip (Anm.: Brahman – das abstrakte Göttliche, das Höchste Absolute) unterscheidet sich von Brahma, genauso Ich Mich von Meinem Prinzip unterscheide, dem Ich folge. Das Thema ist diesmal ausgesprochen subtil und erfordert daher eine meditative Aufmerksamkeit. Es wäre daher besser, wenn ihr eure verstandesmäßige Kritik vorher ablegen würdet, so wie ihr eure Schuhe ausgezogen habt. Haben alle von euch die Schuhe ausgezogen? Versucht Mir einfach mit einer etwas subtileren Aufmerksamkeit zu folgen. Kommt etwas weiter nach vorne! Ihr könnt alle nach vorne kommen. Es sollten auch jene Platz haben, die später erst zu uns stoßen. Kommt nach vor! Wir haben kein Mikrophon und Ich glaube, dass es besser wäre, wenn ihr nach vorne kommen würdet. Genauso wie die euch begründenden Prinzipien sich von dem unterscheiden was ihr seid, unterscheidet sich auch das Brahma-Prinzip von dem Brahma (Anm.: der Deität), aber der Brahma ist im Brahma(n) enthalten. Der Brahma wird von seinem Prinzip unterstützt. Wenn man die Dimension betrachtet, könnte man vielleicht sagen, dass Brahma weiter, größer oder ihr könntet sogar sagen, tiefer ist – aber das subtilere ist das dahinter stehende Prinzip. Dieses Prinzip existiert mit Brahma seit dem Beginn Read More …

Öffentliches Programm, Ego, Der Westen, Liebe & Geld (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

Public Program. Caxton Hall, London (UK), 17 July 1978. […] Nicht jeder Heilige ist echt. Es gibt auch falsche. Da jede Kopie auf etwas Echtem beruht, muss es auch einige geben, die echt sind. Es muss also etwas Absolutes geben, sonst könnte man keine Kopie herstellen. Es muss etwas Wahres geben, sonst kann man keine Fälschung sein. Ich habe gesagt, dass das zu viel ist (Anm.: Shri Mataji bezieht sich auf den Enkel von Lahiri-Baba). Wenn man immerzu alles verleugnet, wird man dann nicht auch die Wahrheit für immer verleugnen? [unklar] Das ist sein Problem. Ihr wisst, dass ihr ihn nicht überzeugen könnt, weil sein Gehirn sofort intensiv in diesem Krishnamurti-Stil zu arbeiten beginnt. Ihr habt ja gesehen, welche Gehirnwellen von diesen Krishnamurti-Schülern ausgehen. Sie sind wirklich extrem kopflastig. Ihr wisst, was passiert. Einer von ihnen war der Enkel von diesem Lahiri-Baba. Habt ihr schon einmal von ihm gehört? Lahiri Baba. Er war der Guru von Yogananda. Dieser Yogananda war nie realisiert und auch nicht sein Guru Lahiri Baba. Wenn man das den Menschen sagt, können sie es nicht fassen. Aber es ist wahr. Ich muss euch die Wahrheit sagen, oder? [unklar] Sie waren nicht selbstverwirklicht. Der Enkel von Lahiri Baba ist also zu Mir gekommen und sagte: „Mutter, ich glaube nicht, dass Ihr mir die Selbstverwirklichung geben könnt und dass ich sie halten kann.“ Was war geschehen? Er war ein guter Analytiker und Beobachter seiner selbst und erzählte, dass er der Enkel von Lahiri Baba ist. Er musste dieses Read More …

Öffentliches Programm, Was geschieht nach der Selbst-Verwirklichung? (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

Public Program, “What happens after Self-realisation?”. Caxton Hall, London (UK), 26 June 1978. […] Der Wunsch Gottes wirkt im Menschen über das parasympathische Nervensystem. Dann steigt der Wunsch Gottes (Kundalini) auf, es kommt zur Integration und die evolutionäre Kraft beginnt sich zu manifestieren, indem dieser Wunsch in die Materie (Elemente) eingeht. Wir hatten z.B. eine Frau, die nicht zum Programm kommen konnte, weil ihr Mann ein schwerer Alkoholiker war. Sie sagte: „Mutter, was soll ich tun? Könnt Ihr nicht irgendetwas wegen meines Mannes tun?“ Ich forderte sie auf, einige Limetten mitzubringen, da diese Vibrationen sehr gut aufnehmen können. Das klingt zwar seltsam, ist aber wahr. Was kann man in so einem Fall tun? Ich verwende was zur Verfügung steht, aber Limetten wirken am besten. Ich sagte ihr daher, dass sie Limetten mitbringen soll. Dann habe Ich die Früchte vibriert und ihr zurückgegeben. Ich trug ihr auf, die Limetten sieben Tage lang unter den Kopfpolster ihres Mannes zu legen und eine Woche später kam der Mann dann hierher (Anm.: zum Programm). Nun, was habe Ich getan? Gar nichts! Um ganz ehrlich zu sein, habe Ich nicht einmal mehr daran gedacht. Ich habe einfach nur diese Vibrationen in die Limetten verfrachtet. Die Vibrationen sind der Wunsch Gottes. Als die Früchte dann an ihrem Bestimmungsort waren, begann der Wunsch Meiner eigenen Wunschkraft, die der Wille Gottes ist, zu wirken und überzeugte entweder die Wesenheiten, die vielleicht in ihm waren. Vielleicht haben die Vibrationen auch sein eigenes Gemüt so weit beeinflusst oder seine Wunschkraft Read More …

Rationalität, Emotionalität und Weisheit (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

12. Juni 1978, Öffentlichesprogramm, Rationalität, Emotionalität und Weisheit Caxton Hall, London, England (Auszüge) Wenn der Mensch diesen Punkt (Anm.: die Rationalität) erreicht, dann beginnt er von seiner Weisheit abhängig zu sein. Weisheit ist das Gleichgewicht des Menschen zwischen Emotionalität und Rationalität, im Zentrum davon, zwischen seinem Herzen und seinem Verstand. Es ist ein Zentrum irgendwo dort, in der Mitte, oder man sagt im Drehpunkt. Wenn ihr euch also zu sehr mit der Emotionalität oder zu sehr mit der Rationalität befasst, müsst ihr euch weiter ins Zentrum bewegen und es an einem Punkt ausbalancieren, nur dann seid ihr in der Weisheit. Und so steigt ihr in euch selbst auf. Jegliches extreme Verhalten auf der linken oder auf der rechten Seite, oder Abhängigkeit, wird euch nicht helfen.

Brief an Yogis in Delhi London (England)

BRIEF an Sahaja Yogis in Delhi, London, Mai 1978. Shri Mataji: Liebe Sahaja Yogis von Delhi Eure liebevollen Briefe versetzen Mich in die gleiche Lage, in der Ich Mich nach einer Verehrung (Puja) befinde, wenn aus jeder Pore des Körpers Chaitanya herausquillt. Es gibt Mir große Freude zu erfahren, dass ihr alle in euer Sadhana (tägliche Yogapraxis) vertieft seid. Eine Mutter wünscht sich nur, dass ihre lieben Kinder auf eigenen Füßen stehen und ihren eigenen Wohlstand erwerben. Solange dies nicht geschieht, wird unser Leben trotz aller Errungenschaften keine Erfüllung haben. Kein Sadhana wird möglich, ohne sich nach innen zu wenden, wir sollten nur von dem sprechen, worin unser höchstes Wohlbefinden und unsere Frömmigkeit liegen. Was gibt es sonst im menschlichen Leben zu erreichen außer Gott? Sahaja Yoga ist eine unvergleichliche Entdeckung. Die gesamte Menschheit muss mit Sahaja Yoga vertraut gemacht werden. So wie eine wissenschaftliche Erfindung allen Menschen bekannt gemacht wird – nur ein Einzelner macht eine Erfindung, aber er verbreitet ihren Nutzen für die gesamte Menschheit. Das ist der Weg der Menschen. Eine andere Sache ist, dass ein Erfinder nur auf der Grundlage des in der Vergangenheit angesammelten Wissens arbeiten kann. In ähnlicher Weise ist nun der Tag gekommen, an dem der Mensch nach mehreren vergangenen Offenbarungen in den Bereich seines Ziels gelangt ist. Aber wenn wir dieses schöne Heiligtum betreten, sollten wir nicht die Stufen vergessen, die uns dorthin geführt haben. Den Erbauer dieser Stufen, die uns dorthin geführt haben. Der Erbauer dieser Stufen und der Schöpfer dieses Heiligtums sind ein und derselbe. Wenn wir sagen, dass Gott Read More …

Oster Seminar (Auszüge) Finchley Ashram, London (England)

26. März 1978, Oster Seminar, Finchley Ashram, London, England (Auszüge) Zu Ostern ein Ei schenken – jeder macht es, ohne zu verstehen, was das bedeutet. Wie haben wir dieses Symbol bekommen, und woher? Natürlich wird jetzt wissenschaftlich akzeptiert, dass es eine Art universelles Unbewusstes gibt, das uns Symbole gibt. Also ist dieses Symbol definitiv aus dem Unbewussten zu uns gekommen. Es muss aber zu vielen Menschen gekommen sein, dass die Menschen dieses Symbol eines Eies oder eines Ostereies akzeptiert haben.  Das Symbol des Eies ist, dass das Ei zweimal geboren ist. In der Sanskrit-Sprache wird ein Vogel als Dwijaha bezeichnet. Und ein Brahmane (Anm.: höchste Kaste Indiens, oder: Priester) ist wiedergeboren oder zweimal geboren, und wird als Dwija bezeichnet. Es bedeutet, dass derjenige, der zweimal geboren ist, ein Vogel oder ein Brahmane ist. Zuerst kommt das Ei nur als Lebewesen. Ein Ei ist ein Lebewesen – das wisst ihr. Alles ist im Ei enthalten, es ist so gemacht. Der Vogel muss herauskommen. Ein Ei ist ein kleines Ding. Ihr wisst das – außen voll entwickelt, nicht im Inneren. Ein Ei verändert sich nicht, nachdem es aus dem Schoß der Mutter gekommen ist. Es bleibt dasselbe, aber innen passiert etwas. Es wächst und die Veränderung kommt dazu. Dieses Wachstum, alles, was sich im Ei entwickelt, ist darin eingebaut. Es ist sein eigenes Recht, es ist so gemacht. Auf diese Weise ist es gemacht. Und der Vogel muss herauskommen. Es ist so gemacht. Genau das ist Sahaja. Das ist es, was damit geboren Read More …

Öffentliches Programm, Wir alle suchen etwas, (Auszüge) Caxton Hall, London (England)

Public Program, Caxton Hall, London, 20 March 1978. […] Ein Mann stellt eine Frage, in der es offenbar darum geht, ob die Fontanelle wieder weich wird (Wortlaut unverständlich). Shri Mataji: Das ist wahr. Was passiert ist, dass sich der Knochen an der Fontanelle auflöst und dünner wird. Eigentlich ist es so, dass man manchmal einen [? unklar] sieht und der Mann ist kahlköpfig. Man kann plötzlich das ganze [? unklar] in seinem Kopf sehen. Aber es ist war, das ist es, was passieren sollte. Ich bin sehr glücklich, dass Sie das wissen. Wo steht das? Wo haben Sie davon erfahren? Der Mann sagt etwas. Shri Mataji: Das ist es. Gott sagt: Ihr müsst werden wie die Kinder, um in das Königreich Gottes eintreten zu können. Absolut. Das ist es, was geschieht. […]

Brief London (England)

London, 16. Oktober 1977 Ich lache laut über die Idee, ein Buch zu schreiben. Gott rette den Leser! Großartige Nachrichten für alle Sahaja Yogis: Der erste öffentliche Vortrag findet am 24. dieses Monats in der Caxton Hall statt. Wir haben Werbung gemacht und viele Leute eingeladen. Lasst uns sehen, wie es ankommt. So wie du dich in Gefahren gestürzt hast, hast du dich selbst wirklich zu sehr verletzt. Auch die anderen Sahaja-Yogis in London sind von der gleichen Sorte. Ich weiß, dass Ich sehr hart arbeiten muss.