Shri Bhumi Dhara Puja

(England)

1986-08-03 Bhoomi Devi Puja Talk, Cambridgeshire UK DP, 23' Download subtitles: BG,CS,DE,EL,EN,ES,FI,FR,HU,IT,LT,NL,PL,PT,RO,SK,TR,ZH-HANS,ZH-HANTView subtitles:
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Shri Bhumi Dhara Puja. Shudy Camps (UK), 3 August 1986.

Wir haben uns heute zusammengefunden, um eine Puja zu feiern zu Ehren der Mutter Erde. Wir nennen sie Bhoomi Puja, Shri Dhara Puja. Sie wird Dhara genannt. Wie ihr wisst, bedeutet “dha” etwas erhalten. Ra-dha – ist es, die die Energie aufrecht erhält. Dhara ist es, die sich selbst Unterstützung ist. Sie erhält uns. Wir leben auf Ihr.
Ihr wisst, dass diese Mutter Erde sich mit großer Geschwindigkeit dreht. Hätte Sie die Schwerkraft nicht, so könnten wir auf Ihr nicht existieren. Darüber hinaus liegt ein großer atmosphärischer Druck auf Ihr. Sie versteht, denkt, koordiniert und erschafft. Das könnt ihr nur wahrnehmen, wenn ihr realisierte Seelen seid. Sie nimmt eure Negativität in sich auf, wenn ihr mit bloßen Füßen auf ihr steht, barfuß, respektvoll, mit der Bitte, eure Negativität zu absorbieren, mit einer Kerze vor euch, vor Meinem Bild. Sie kennt Mich. Sie ist Meine Mutter. Sie ist eure Großmutter. Sie ernährt euch, sie sorgt für euch. Wenn wir frühmorgens aufstehen und unsere Füße auf den Boden stellen, sollten wir sagen: “Bitte Mutter, vergib uns, dass wir Dich mit unseren Füßen berühren!“ Aber das macht nichts. Kinder dürfen die Mutter berühren – sei es mit Füßen oder mit Händen, ohne Unterschied. Sie ist der Stoff, aus dem der Körper von Shri Ganesh gemacht wurde. Sie ist es, die in uns als Kundalini existiert. Sie rotiert in Spiralform um die Sonne. Auch die Sonne bewegt sich auf und nieder und Sie bewegt sich in einer Spiralbewegung um die Sonne. Weil beide Bewegungen in Beziehung zu einander stehen, könnt ihr die Bewegung der Sonne nicht wahrnehmen. Die Beziehung zwischen der Mutter Erde und den anderen Sternen, Planeten und Konstellationen werden mit großer Sorgfalt konstant und variabel gehalten.
Materialismus richtet sich gegen die Mutter Erde. Statt edlere Eigenschaften von Ihr zu lernen, versuchen wir, Sie auszubeuten, auszuhöhlen und für unsere egoistischen Zwecke auszunutzen. Was tut Sie für uns? Sie lässt diese köstlichen Früchte als Nahrung für uns wachsen. Sie lässt prächtige Bäume wachsen, damit wir Möbel bauen können und schöne Häuser. Sie schenkt euch das Grün des Grases, um eure Nerven zu beruhigen. Sie trägt so viele Flüsse und so viele große Meere auf Ihrer Oberfläche. Sie ist größer als das größte Meer. Sie ist ganz einzigartig!
Wir jedoch beuten Sie einfach aus, rücksichtslos. Dann zeigen sich die Auswirkungen. Der wundervolle Kreislauf der Natur wird durchbrochen durch unser aggressives Verhalten – ohne Sinn und Verstand. Die Mutter Erde selbst agiert gar nicht so sehr. Aber der Äther beginnt zu reagieren und Probleme, wie der saure Regen, Plastik, allerlei unterschiedliche Probleme entstehen aus diesem unbesonnenen Tun. Wir beginnen Maschinen zu bauen, völlig unausgewogen. Wir produzieren Maschinen wie wild. Das Ergebnis ist, dass wir zu Sklaven dieser Maschinen werden. Wir können nichts mehr mit eigenen Händen machen. Diese Maschinen führen zur Arbeitslosigkeit. Wie oft habe ich euch gesagt: Maschinen sind für uns da, nicht wir für die Maschinen! Heute ist die Lage aber ganz anders. Wir sind völlig in der Hand der Maschinen – das gleiche uneinsichtige Verhalten, die gleiche Unausgewogenheit.
Die Mutter Erde lehrt uns Ausgeglichenheit. Wäre Sie nicht in Balance, so wäre das das Ende für uns alle. Sie lehrt uns Anziehungskraft. Sie lehrt uns, wie wir andere Menschen anziehen können, ohne dass es der andere überhaupt merkt oder fühlt, ohne Unterjochung, ohne Hypnose, ohne Verpflichtung, Anziehen und Geben ohne Erwartungen. Sie gibt, ohne etwas dafür zu erwarten, ob wir Sie nun respektieren oder nicht, egal wie wir Sie behandeln und was wir Ihr geben. Wenn Sie jedoch wirklich gestört wird – wie in Mexiko – kommt es zu Erdbeben. Ihr wisst, was in Mexiko geschehen ist. Seit langem sage Ich euch, dass sie allerlei schwarze Magie betreiben, verschiedene Drogen produzieren. Kolumbien macht das auch. Wenn man so etwas macht, um Menschen zu schaden, dann regen sich Ihre vulkanischen Kräfte und es gibt einen Vulkanausbruch. Wie ihr wisst, besteht in Los Angeles und anderen Orten an der Westküste Amerikas immer noch die Gefahr von Vulkanausbrüchen. Gurus aller Art gingen dorthin und haben sich niedergelassen. Vielerlei Schwarzmagie wird dort betrieben. Hexen sind dort offiziell anerkannt, können sich amtlich registrieren lassen. Jeder kann tun, was er will. Unter menschlicher Freiheit versteht man alle Arten teuflischer Praktiken. Im Namen menschlicher Freiheit machen sie Abscheuliches. Das Ergebnis ist, dass Mutter eine Warnung schickt. Es ist immer eine kollektive Warnung. Es ist immer eine kollektive Warnung, denkt daran! Als Sita Shri Rama verlassen wollte, da öffnete Sie sich und nahm Shri Sita in sich auf. Das ist der Empfang der Mutter, das ist keine Zerstörung und auch kein Ausbruch. Ein Ausbruch richtet kollektiven Schaden an und manchmal sterben dabei auch unschuldige Menschen. Tod existiert nicht in der Sprache Gottes. Die, die tot sind, können wiedergeboren werden. Der Tod kann allerdings auch eine Strafe sein für Menschen, um sie zu vernichten, um sie wegzunehmen von der Lebensbühne. Das ist es, was die Mutter Erde macht. Manchmal kann Ihr Zorn so groß sein, dass Sie zielstrebig große Landstriche zerstört, viele Menschen umkommen lässt, die überaus gottlos und unkollektiv waren.
Auch in Sahaja Yoga fügt Sie Leuten, die nicht kollektiv sind, die versuchen unkollektiv zu sein, Schaden zu, allerdings auf eine sehr verborgene Weise, die man verstehen muss, auf sehr subtile Weise, könnte man sagen.
Sahaja Yogis werden unkollektiv, wenn sie sagen: “Das ist mein Haus, da ist meine Privatsphäre, das ist meine Frau, mein Kind, mein Eigentum. Ich kann nicht zur Puja kommen, weil ich dieses Problem habe. Ich kann nichts für Sahaja Yoga tun, weil ich jenes Problem habe!“ Wenn man so unkollektiv wird, dann wird auf eine sehr subtile Art die Mutter Erde, die in uns als Kundalini repräsentiert ist, gestört. Und wenn Sie gestört wird, so reagiert Sie auf eine Weise, die sehr gefährlich werden kann für den jeweiligen Menschen. Besitzgier ist keine Eigenschaft der Mutter Erde! Sie besitzt niemanden. Wenn man zum Beispiel Inder ist, so kann man nach England gehen oder wohin man will, leben wo man will. Sie stellt keinerlei Besitzansprüche. Nur die Menschen haben diese Welt unterteilt in unterschiedliche Länder, verschiedene Regionen – das sind allein unsere eigenen stupiden Ideen!
Es existiert nur eine Welt. Gott hat nur eine Welt erschaffen. Er hat nicht … Das ist nicht so gut hier. Ja, so ist es besser. Sie hat alle diese Nationen nicht erschaffen. Es gibt nur Schluchten, durch die große Flüsse fließen. Dort, wo Sie sich emporgerichtet hat, gibt es Gebirge. Sie wollte Ihre Schöpfung abwechslungsreich und vielfältig gestalten, um die Schönheit sichtbar zu machen. Angenommen, die ganze Welt wäre so flach wie ein Glatzkopf, was wäre mit uns geschehen? Als allererstes wären wir wohl ausgerutscht, denke Ich! Oder wie wäre es, wenn es nichts gäbe als überall nur Wald oder überall nur Gebirge oder überall nur Flüsse? Sie hat all dies genutzt, um Schönheit zu erschaffen, um uns glücklich zu machen, Freude zu schenken, um uns zu unterhalten. Sie hat diese zauberhafte Bühne für uns geschaffen. Und was machen wir? Wir zerschneiden Sie in Stücke: Das ist mein Land, das ist dein Land, das ist deren Land. Wenn wir sterben, was ist dann unser Land?
Wir sind nur tote Körper, ob wir in einer Kirche beerdigt werden oder im Freien, wir ruhen alle in der Mutter Erde. Unser Land ist die Mutter Erde. Versteht doch, dass dieser Körper aus Erde gemacht ist und dorthin zurückkehrt.
Und wir sind so dumm und glauben, dass wir zu diesem Land oder zu jenem Land gehören. Ja, es ist die größte Wunderkraft der Maya, dass die Menschen das zwar wissen, aber es einfach nicht glauben können! So gibt es viele Wahrheiten, die sie wissen. Sie sind sicher, dass sie es wissen, aber sie sind nicht willens, daran zu glauben. Oder aber sie glauben es, wollen es aber nicht akzeptieren. Und selbst, wenn sie es akzeptieren, wollen sie nichts davon wissen. Es ist eine wunderbare menschliche Eigenart zu wissen, dass uns nichts gehört. Wenn wir auf diese Erde kommen, sind unsere Hände offen und leer und wenn wir gehen, ist es wieder so. Trotzdem – und obwohl wir das wissen – spielen wir Spiele mit uns selbst, täuschen uns selbst und versuchen zu glauben: Ich komme aus diesem Land, ich bin dieses Land, ich bin großartig … In bestimmten Ländern wurden menschliche Wesen früher geboren als in anderen Ländern. Daraus entwickelten sich tatsächlich Unterschiede in Tradition und Lebensart der Menschen.
Die Kunst bleibt gleich, einiges jedoch ändert sich. Das Klima ist vielleicht anders, daher gedeihen unterschiedliche Früchte. Alles passt sich an. Die gesamte Planung ist auf gute Anpassungsfähigkeit ausgelegt, ohne Streit, ohne Schwierigkeiten – einfach nur eine neue Variante. Nehmen wir an, es gäbe überall auf der Welt Bananen, wären sie dann noch etwas Besonderes? Gebt Indern Bananen und sie werden euch auslachen. Gebt ihnen Äpfel und sie werden sagen: „Oh, sieh nur, Äpfel!“ Für Engländer ist das anders herum. Gebt jemandem einen Apfel als Geschenk und er wird euch ansehen: „Was soll denn das?“ Es ist wiederum Sie und Ihr spielerischer Stil, die euch unterschiedliche Klimazonen geben verschiedene Pflanzen und Früchte, so dass ihr die Vielfalt genießen könnt. Ohne diese Vielfalt, könntet ihr nichts so sehr genießen.
Wie gut Sie uns doch versteht! Und wie gut verstehen wir Sie? Für Sahaja Yogis ist es wichtig zu verstehen, dass wir nichts mitnehmen von hier. Alles ist nur Lehmerde. Der Lehm bleibt hier und wird verschwinden für immer und ewig. Was werden wir mitnehmen? Was werden wir bei uns tragen? Es geht immer nur um unsere Evolution, unsere Spiritualität. Wir sind der Geist: wir sind weder dies, noch das, noch jenes. Wir sind der Geist, und wir sind keineswegs verunreinigt von etwas, das wir Materie nennen. Wir sollten das Wesen der Mutter Erde betrachten: Die Mutter Erde nutzt die Materie um anderen Freude zu machen. Wenn auch wir sie nutzen, um anderen Freude zu machen, dann folgen wir Ihrem Beispiel. Versuchen wir jedoch, Sie auszubeuten, so ist es als würden wir das Wesen aushöhlen, das unsere Mutter ist. Versucht ihr, Sie in verschiedene Teile aufzuteilen, so zerstückelt ihr Ihren Körper. All diese menschlichen Konzepte richten sich gegen die Mutter. Das allerschlimmste ist jedoch, wenn wir Shri Ganesha in uns nicht respektieren. Er ist aus dieser Mutter Erde geschaffen.
Shri Ganesha ist die Unschuld in uns. Wenn wir Ihn nicht respektieren, so respektieren wir die uns geschenkte Unschuld nicht. Wie man Kinder quält und schlachtet und missbraucht – schrecklich! Fürchten sich diese Leute nicht davor, dass eines Tages ein gewaltiger Vulkanausbruch ihr Land heimsucht, in dem Kinder so behandelt werden? In einem solchen Fall zerstört die Mutter Erde alle Menschen, die so etwas tun, und Sie nimmt all die süßen Kinder in Ihren Schoß auf und schenkt ihnen woanders ein neues Leben. Es ist wichtig zu verstehen, dass es – ohne die Achtung für Shri Ganesha in uns, für unsere Unschuld und unsere Keuschheit – nicht möglich ist, sich Sahaja Yogi zu nennen. Das ist das allererste, der erste Schritt zu unserem Aufstieg. Es hat keinen Zweck über etwas anderes zu sprechen, ehe nicht dieser Grundstein gelegt ist in der Mutter Erde. Daher habe Ich heute beschlossen, in England eine Bhoomi Puja zu feiern. Ich hoffe, dass dadurch in diesem Land die Unschuld geachtet, geliebt, beschützt und neu belebt wird. Dadurch wird die Unschuld in den Erwachsenen erweckt und sie werden ihre Unschuld respektieren, ihre Keuschheit mehr als alles andere achten.
Mit dieser Bhoomi Puja verehren wir die Essenz der Mutter Erde, also die Kundalini in uns, und respektieren auch unsere Selbstverwirklichung. Ich hoffe, dass das, was Ich heute zu tun gedenke, dieses Land zu dem werden lässt, was es in Wahrheit sein kann, nämlich das Herz des Universums. Ich hoffe, dass die Mutter Erde die steinernen Herzen dieses Landes in Lotusblüten verwandelt, in duftende Gänseblümchen überall. Möge Gott euch segnen! Es ist eine sehr kleine Puja heute, und sie wird nicht sehr lang sein. Wir machen eine Puja zu Shri Ganesha, und Shri Gauri – das wird keine lange Puja. Wichtig ist allein die volle Aufmerksamkeit und ihr solltet im Sitzen die linke Hand zu Mir halten und die rechte Hand auf die Mutter Erde legen, auf die Mutter Erde, die rechte Hand auf die Mutter Erde. Wenn ihr auf dem Stuhl sitzt, haltet ihr die linke Hand zu Mir und die rechte Hand zur Mutter Erde.

Jai Shri Mataji, sakshat Shri Adi Bhoomi Devi namo namah