Shri Adi Shakti Kundalini Puja 1993

Nirmal Temple (Italy)


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Heute werden wir MICH verehren, zum ersten Mal. Bisher gab es immer Pujas zu einem Aspekt oder einem Teil von mir. Man sollte sehr genau wissen, was Adi Shakti ist. Wir sagen, Sie ist der reine Wunsch des allmächtigen Gottes, Sadashivas. Was aber ist der reine Wunsch des allmächtigen Gottes?
Schaut einmal, wo eure eigenen Wünsche herkommen. Nicht aus der göttlichen Liebe, sondern aus sinnlicher Liebe, aus der Liebe zu materiellen Dingen, aus der Liebe zur Macht. Hinter all diesen Wünschen ist Liebe. Wenn man etwas nicht liebt wird man es nicht ersehnen. Diese weltlichen Arten der Liebe, für die wir so viel unnötige Zeit vergeuden, geben euch keine Befriedigung, weil es sich nicht um echte Liebe handelt. Es ist nur eine Art vorübergehender Verblendung, derer ihr überdrüssig werdet und dann springt ihr zur nächsten und zur nächsten. Adi Shakti ist die Verkörperung der reinen Liebe des allmächtigen Gottes. Sie ist Gottes reine Liebe und was hat Er in Seiner Liebe gewünscht? Er wünschte sich Menschen zu erschaffen, die sehr gehorsam wären, sehr erhaben, die wie Engel seien. Und das war Seine Idee, als er Adam und Eva zu erschuf.
Engel haben keine Freiheit, sie wurden so gemacht. Sie sind festgelegt. Sie wissen nicht, warum sie Dinge tun. Auch Tiere wissen nicht, warum sie bestimmte Dinge tun. Sie tun es einfach, weil sie durch die Natur festgelegt sind. Sie sind durch Gott den Allmächtigen festgelegt. Man sagt, Shiva ist Pashupati, das bedeutet, dass er alle Tiere kontrolliert – Er ist Pashupati. Er kontrolliert alle Tiere, alle Wünsche der Tiere; sie bereuen nichts, haben kein Ego, sie denken nicht, dass etwas falsch oder gut sei. Sie haben kein „Karmaproblem“, weil sie kein Ego haben, weil sie keine Freiheit haben.
An diesem Punkt kam Adi Shakti, die reine Liebe ist. Man stelle sich einen Vater vor, der all seine Liebe in eine Persönlichkeit gelegt hat – dann bleibt in ihm selbst nichts mehr, Er beobachtet nur. Was denkt Er also? Er beobachtet einfach das Spiel Seines Wunsches, Seiner Liebe. Er beobachtet es, wie es funktioniert. Und er beobachtet mit größter Sorgfalt, denn Er weiß, dass jene Persönlichkeit, welche Er geschaffen hat, nichts als die reine Liebe und Barmherzigkeit ist. Die Barmherzigkeit selbst ist von so nobler Vielfalt, dass Er es nicht ertragen könnte, wenn diese Barmherzigkeit herausgefordert, belästigt oder gar erniedrigt und beleidigt werden würde. Er ist diesbezüglich so aufmerksam. Und Er ist sehr wachsam.
Man könnte sagen, dass eine Spaltung zwischen Ihm selbst und Seinem eigenen Wunsch der Liebe stattfand. Diesem Wunsch der Liebe wurde eine Persönlichkeit, also Ego gegeben und dieses Ego ist befähigt, selbständig zu handeln. Es wurde zu einer sehr unabhängigen Persönlichkeit, die frei ist zu tun und zu lassen, was Sie für richtig hält.
Wir können uns in unserem weltlichen Leben überhaupt nicht vorstellen, dass es Ehemänner und Ehefrauen gibt, die absolut frei sind zu tun was sie wollen. Denn es gibt keinen Zusammenhalt, es gibt kein Verständnis; diese Einheit und dieser gegenseitige Report sind nicht vorhanden. Aber es ist wie Mond und Mondlicht, Sonne und Sonnenlicht, es ist so eine Verbindung, was immer der eine tut, genießt der andere. Und in dieser wunderbaren Spaltung beschloss Adi Shakti, Seine Pläne zu ändern. Adi Shakti ist bekannt für Ihr „Sankalpa Vikalpa Karoti“: Alles, was du zu stark zu entscheiden wünscht, wird Sie durchkreuzen – so wie das heutige 11 Uhr Puja.
Als also die Geschichte mit Adam und Eva begann, dachte Adi Shakti, dass sie genauso sein werden wie andere Tiere oder Engel. Welchen Sinn sollte das haben? Sie müssen wissen, was sie tun, sie müssen wissen, warum sie es tun. Sie müssen die Freiheit haben, das Wissen zu verstehen. Warum sollten sie so ein festgelegtes Maschinen ähnliches Leben wie die Tiere führen?
So ist Sie also diejenige, die In Ihrer eigenwilligen Macht, die Ihr natürlich zugestanden worden war, als Schlange kam und ihnen sagte, sie sollen die Frucht der Erkenntnis kosten. Leuten, die keine Sahaja Yogis sind, kann man das nicht erzählen, es würde sie schockieren. Aber diese Schlange, die kam um sie zu testen und ihnen sagte, sie sollen diese Frucht kosten, kam zur Frau, nicht zum Mann, weil Frauen Dinge einfacher akzeptieren. Die Frau könnte sogar Bhoots akzeptieren oder Unsinn, aber sie ist diejenige, die annimmt. Während der Mann nicht so einfach etwas annimmt; er argumentiert, er diskutiert. Deshalb redete Sie mit der Frau. Man kann auch sagen, dieser Heilige Geist ist tatsächlich weiblich und deshalb der Frau näher. Diese weibliche Kraft kam als eine Schlange und sagte, dass sie die Frucht der Erkenntnis kosten solle.
Nun war es die Aufgabe der Frau, Eva, ihren Gatten zu überzeugen, denn
Frauen wissen wie das geht. Manchmal mögen sie sie auch von etwas Falschem überzeugen, ihnen etwas einreden, das ganz falsch ist, ganz gemein. So wie wir in Macbeth sehen. Frauen haben ihre Männer so oft falsch geführt. Männer können entweder fehlgeleitet werden oder geführt und emanzipiert werden, wenn sie eine geeignete Frau haben.
Er hatte also viel Vertrauen in seine Frau, glaubte ihr und sie kosteten die Frucht der Erkenntnis unter Anleitung des Heiligen Geistes, der eine weibliche Persönlichkeit Gottes war. Dies kann von Menschen, die nur eine schwache Ahnung von Christus, Mohammed oder Guru Nanak haben, nicht aufgenommen werden. Sie können das nicht verstehen. Sie haben nur einen flüchtigen Eindruck von den Religionsstiftern. Wenn man ihnen das gesagt hätte, hätten sie nur gesagt: „Pah, was soll das?“ Sie hätten euch niemals zugehört. So redeten sie damals über Dharma und den Aufstieg, weil die Aufmerksamkeit und die Aufnahmebereitschaft dem entsprachen. Aber in Indien wurde schon seit langem über die Kundalini gesprochen. Und dass sie die Adi Shakti ist, die in uns reflektiert wird. So hat sie es bereits in euch gespeichert, dass Ich in jedem von ihnen sein werde. Versteht nun, dass Adi Shakti die Kraft der Liebe, der reinen Liebe, der Barmherzigkeit ist. Sie hat nichts anderes als die reine Liebe in ihrem Herzen. Aber diese reine Liebe ist mächtig, so mächtig – das ist die Liebe, die Sie dieser Mutter Erde gegeben hat. Und das ist der Grund, warum Mutter Erde trotz unentwegter Versündigung unsererseits gegen sie, ihre Liebe durch diese wunderschönen Dinge auf uns ausgießt.
Die Schönheit wird in jeder Weise ihrer Liebe ausgedrückt – durch die Galaxien und die Sterne. Will man das aber vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachten, dann sieht man keine Liebe darin. Liebe kommt nicht vor. Es gibt sogar Leute, die über Yoga sprechen ohne Liebe und Barmherzigkeit zu erwähnen. Wenn Liebe und Barmherzigkeit nicht vorhanden sind, dann kann es auch keinen göttlichen Funken in dieser Person geben. Alles ist vollkommen in diese göttlicher Liebe eingetaucht. Alles, was auf dieser Erde erschaffen wurde, alles was im Universum erschaffen ist und in Universen und Universen, existiert ausschließlich auf Grund der Liebe der göttlichen Mutter. Diese Liebe der Adi Shakti ist etwas so Subtiles, so subtil, dass man sie manchmal nicht verstehen kann.
Ich weiß, dass ihr mich alle sehr liebt. Es gibt eine tiefe Liebe für Mich und wenn Ich Vibrationen von euch erhalte, dann ist es als würden Wellen ans Ufer gelangen und wieder zurück gehen und als wären viele kleine glitzernde Tropfen an diesem Strand . Auf dieselbe Weise spüre ich in meinem Herzen
wie eure Liebe die Schönheit des Glanzes widerspiegelt, diese göttliche Liebe, die Ich euch nicht erklären kann, diese Erfahrungen, die sie auslöst. Als erstes kommen Tränen in meine Augen, weil es die Barmherzigkeit ist, „Saandra Karuna“. Es ist „Saandra“, nicht trocken. Das Mitgefühl eines Vaters kann sehr trocken ausfallen: „Okay, mach das, sonst lernst du mich kennen!“ würde er sagen. Eine Mutter wird auch etwas sagen, aber sie wird nicht so verletzend sein. Sie muss manchmal etwas sagen, um euch zu korrigieren. Aber ihre Art etwas zu sagen, ist ganz anders als die Art des Vaters, weil sie „Saandra Karuna“ hat; Saandra heißt „nicht trocken“. „Saandra“ ist das, was nicht trocken ist. Sie entwickelte dieses Herz aufgrund der göttlichen Liebe, die sie in sich trägt. Jeder Teil Ihres Körpers, alles wurde aus göttlicher Liebe geschaffen. Sie strahlt nichts anderes als reine Liebe aus. Vibrationen sind nichts anderes als göttliche Liebe.

Wie ich euch schon sagte, musste diese Inkarnation kommen. Die Zeit war gekommen, es war offensichtlich, dass die Zeit gekommen ist. Aber es besteht ein Unterschied zwischen festgelegter Zeit und Zeit, die sahaj ist. Wenn ein Zug zu einer bestimmten Zeit abfährt und zu einer bestimmten Zeit ankommt, nennt man das eine festgelegte Zeit. Man kann sagen, dass Maschinen eine bestimmte Stückzahl in einer bestimmten Zeit produzieren. Aber bei lebenden Dingen, die spontan sind, die sahaj sind, kann man das nicht sagen. Genauso ist es mit diesem Prozess der Freiheit. Ihr habt das Maximum an Freiheit, also konnte man nicht sagen, zu welcher Zeit dies geschehen würde, wann die Menschheit bereit sein würde, dieses subtile Wissen über die göttliche Liebe aufnehmen zu können. Wissen kann auch sehr trocken sein. Wir hatten schreckliche Leute in Indien, die sich mit dem Lesen und Rezitieren von Mantras beschäftigten. Sie wurden so trocken, so trocken, dass sie aussahen wie Skelette, es waren nur noch Knochen übrig. Und dazu waren sie extrem aufbrausend; derjenige, auf den ihr Blick fiel, wurde zu Asche reduziert. Ihr seid doch nicht auf diese Erde gekommen und habt all die Entbehrungen auf euch genommen und alles, um jemanden zu Asche werden zu lassen! Aber sie waren sehr stolz auf sich, weil sie die Leute, auf die sie schauten, verschwinden lassen oder zu Asche werden lassen konnten. Sie nennen das „Bhasmisat“. Aber es war kein bisschen Menschlichkeit in ihren Herzen. Das Erste also, was ihr durch diese göttliche Liebe erreicht, ist Menschlichkeit und Güte. Menschlichkeit / Güte, dieses Wort selbst ist ein irreführendes Wort. Es bedeutet alles, was gut für euren Spirit (Geist) ist. Und wie ihr wisst ist der Spirit die Spiegelung des Allmächtigen Gottes in euch. Wenn also der Spirit in euch sich in seiner vollen Schönheit zu spiegeln beginnt, dann werdet ihr zum Gebenden, dann braucht ihr nichts mehr nehmen. Ihr werdet einfach der Geber. Ihr seid so erfüllt.
Dieser „Advent“, diese Ankunft sollte zu gegebener Zeit stattfinden. Auf Grund der Freiheit, die ihr bekommen habt, liefen Leute Amok und taten alles Mögliche. Und vorher hatten wir ein großes Problem mit Leuten, die machthungrig waren. Wie die Leute, die nach Indien gingen und es besetzten oder nach China, oder auf dieser Seite gingen sie nach Afrika und sogar nach Amerika. Dies war die Zeit, in der sie ihre Freiheit nur dazu benutzen, Macht zu erlangen. Das war nicht die Zeit, in der die Adi Shakti geboren werden sollte. Die Leute waren nur machtorientiert. Nicht, dass wir das heute nicht hätten, wir haben das auch heute. Aber jene suchten einfach nur Macht und auch Landbesitz, was nicht wichtig ist. Also konnte es zu der Zeit nicht sein. Zu der Zeit musste für eure Freiheit gekämpft werden, um aus den Klauen der Imperialisten und anderen, die zu dominieren versuchten, heraus zu kommen. Nach und nach änderte es sich. Es änderte sich in solch einer sanften Weise. Es ist sehr erstaunlich. Ich habe die Veränderung selbst herauf ziehen sehen.
Wie ihr wisst, habe ich selbst an der Freiheitsbewegung in Indien teilgenommen, es war sehr wichtig. Indien startete, in Indien hat es begonnen. Zuerst die Befreiung vom Imperialismus, die sich dann auf alle Länder ausbreitete. Die Menschen begannen, darüber nachzudenken und zu verstehen, dass es keinen Sinn macht, Kolonien zu haben, sondern dass es besser ist, zurück zum eigenen Platz zu kommen. Als das passierte – ich muss sagen, es passierte während meines eigenen Lebens – verloren die Menschen, die versuchten Frieden zu haben, zuerst sogar ihr Leben, so viele wurden getötet. Wir hatten Leute wie zum Beispiel Bhagat Singh. In allen Ländern wurden die Revolutionäre ausgewiesen, misshandelt und getötet. Nicht nur in Indien. Aber es war nötig, durch diese Prozesse durch zu gehen. So wurde ihre Freiheit getestet. Sie begriffen, dass es unsinnig war, was sie getan hatten, dass es keine Freiheit war. Sie begannen zu bereuen und entwickelten eine Art Angst und Furcht vor anderen und etwas, das man als ein sehr gestörtes „linkes Vishuddhi“ bezeichnen kann. Sie merkten, dass sie etwas ganz Falsches gemacht hatten und fühlten sich schuldig. Sie wussten, dass sie das nicht hätten tun sollen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir auch noch andere Probleme wie das Kastensystem, Sklaverei und alle möglichen anderen Sachen. Manche Menschen wurden als minderwertig behandelt, andere als höherwertig, höhere Rassen und niedrigere Rassen, alle diese unsinnigen Ansichten gab es. In ihrer Freiheit haben sie das alles erschaffen, in ihrer Freiheit! Aber es ist nicht so, es ist nicht richtig, es ist nicht die Wahrheit. Aber es gab solche Ansichten.
Angenommen, ich möchte so etwas jetzt hier erschaffen. Ich sage: „Dies ist gar kein Teppich“, sage es euch immer wieder: „ Das ist kein Teppich, ist kein Teppich!“ Dann ist das eine Gehirnwäsche und ihr alle denkt: „Das ist kein Teppich, das muss etwas anderes sein.“ Es ist wie eine Hypnose denke ich, wie die Leute diesen Unsinn von Rassismus, verschiedenen Arten von Unterschiedlichkeiten, Sklaverei, Kastensystem und besonders die Misshandlung von Frauen akzeptiert haben.
All das entstand durch die freie Wahl, die den Menschen gegeben wurde, zu beurteilen, was gut oder schlecht ist. Diesen Menschen schien es also richtig zu sein, wie sie handelten, eine gute Sache. Unter diesen Umständen wäre Barmherzigkeit für jene Menschen sinnlos gewesen. Göttliche Liebe wäre eine Verschwendung gewesen. Denn mental waren die Leute nicht darauf vorbereitet, es zu verstehen. Man konnte ihnen nicht sagen, dass diese Handlungen aus eurer absoluten Blindheit und Ignoranz entstehen, dass dies nicht das Richtige für euch ist, dass es euch nicht nobel machen wird. Es ist unehrenhaft, ihr macht unehrenhafte Dinge. Natürlich kamen so viele Heilige, die von Ehre und Vergebung sprachen, über die Einheit und Gesamtheit sprachen, sie sagten ihnen alles. Große Seher wurden geboren, die darüber redeten. Aber noch immer waren die Leute nicht so richtig darauf vorbereitet. Aber nach und nach glaube ich, begannen ihre Lehren bei den Leuten zu fruchten. Aber das größte Problem kam mit den sogenannten Religionen, die sie gründeten. Alle Religionen entgleisten und bildeten separate Gruppierungen – so wie Wasserlachen – hier die Muslime, dort die Christen, Hindus wieder woanders.
Man brauchte also wirklich den Geber allen Lebens, um diese Wasserlachen aufzufüllen und sie zu vereinen. Es ist völlige Ignoranz und reine Dummheit anzunehmen, dass manche Menschen höhergestellt seien als andere. Man kann höchstens sagen, dass manche auf einer anderen Ebene oder in einem anderen Zustand sind. Manche sind auf einer anderen Ebene, manche sind auf einem höheren Level, aber im Allgemeinen kann man niemanden verurteilen, dass er nicht gut sei oder diese Gesellschaft nicht gut sei. Nicht im Allgemeinen. Für einen Einzelnen kann das schon gelten, aber nicht für die Allgemeinheit, nicht im Generellen.
Aber diese Ignoranz war so dunkel, weil sie kollektiv wurde, es war eine kollektive Ignoranz. Kollektive Ignoranz! Sie hielten alle zusammen, kollektiv, um ihre Religion als die Beste hin zu stellen: Wir sind die Einzigen, die gerettet sind. Und andere sagten: „Nein, nein, nein, nein, das sind absolut verdammte Leute, wir sind die Besten!“ Und diesen Unsinn begannen sie im Namen der Religion, im Namen des Allmächtigen Gottes!
Nun war es für Adi Shakti notwendig, sich Geltung zu verschaffen, die volle Kraft einzusetzen. Was Ihr zuerst bewusst wurde, war die Wichtigkeit von Familie. Ein Kind wächst in einer Familie auf und wenn ihm nicht die richtige Aufmerksamkeit seitens des Vaters und der Mutter zuteil wird, wird es nie lernen, was Liebe ist. Auch nicht, wenn es verwöhnt wird oder wenn man zu nachsichtig ist, oder wenn es abgeschoben wird. Wenn ein Kind nicht weiß, was Liebe ist – Liebe heißt nicht, das Kind zu verwöhnen oder ihm eine Menge Spielzeug zu geben um es loszuwerden, sondern dass deine Aufmerksamkeit ständig auf das Kind gerichtet ist. Und diese Aufmerksamkeit ist nicht Nachgiebigkeit, sondern eine Aufmerksamkeit für das Wohlergehen des Kindes. Man sollte ständig das Wohlergehen des Kindes im Auge haben. So stellte ich mir das Familienleben vor, vor allem fundiert. Das ist sehr wichtig, denn heutzutage gibt es im Namen der Religion Nonnen, Priester, Sanyasis und jede Art von Babas. Sie sind so trocken. Und sie führen die Menschen so in die Irre, dass die Leute alle Arten von Entbehrungen hinnehmen, von zu Hause weggehen, ihre Frauen verlassen und auch ihre Kinder!
Es wurde mir also als erstes klar, dass Menschen, die keine Liebe bekommen haben, auch keine Liebe geben können, und diese Liebe ist noch wirkungsvoller, wenn sie kollektiv ist. Ihr werdet bemerkt haben, dass sich die indischen Familienmitglieder untereinander sehr lieben. Wir haben so viele Verwandte, dass wir oft nicht wissen, wie wir miteinander verwandt sind und wir nennen sie Bruder, Schwester. Wir kennen uns in den Verwandtschaftsgraden gar nicht aus, wessen Vater wessen Schwester war und so weiter. Aber wir fühlen einfach, dass es unser Bruder oder Cousin ist, ohne es erklären zu können. Der Grund dafür ist das System der Großfamilien. Großfamilien gleichen einem kollektiven System, ob wir nun echte Geschwister oder Cousins sind, ändert nichts daran, dass wir wie echte Geschwister zusammenleben.
Leider brach auch in Indien im Laufe der Zeit die Großfamilie aus hauptsächlich wirtschaftlichen Gründen auseinander. Es war eine sehr kritische Zeit in der es wichtig war, dass die Menschen wissen was Liebe ist, aber gleichzeitig zerbrachen die Familien weltweit, vor allem im Westen, weil den Männern und Frauen die Wichtigkeit von Familieleben noch nie klar gewesen war! Sie hatten niemals Vertrauen in ihr Familienleben. Deshalb wuchsen die Kinder ohne feste Grundlage auf und konnten sich nicht richtig entwickeln. Dadurch entstand eine Generation gewalttätiger, furchtbar besessener Kinder. Diese Generation wurde kampflustig, sie mögen das Kämpfen. Ich habe Kinder gesehen, die gegen Bäume kämpfen. Ich sagte: „Warum kämpft ihr?“ „Es ist schön, zu kämpfen“. Sie wissen nicht, warum sie kämpfen. Der Grund ist, dass es keine Liebe gibt, deshalb hasst man alles, was man sieht. „Ich mag dies nicht, ich mag jenes nicht…“, sie hassen alles. Und aus Frustration versuchen sie alles zu zerstören, was sie sehen.
So entstand ein neuer Trend. Außerdem brach nach dem Krieg natürlicherweise das Wertesystem zusammen. Die Menschen dachten sich: „Was hat das alles für einen Sinn? Wir hatten all diese Werte und was hat das gebracht? Krieg und noch einmal Krieg, und der hat all unsere Gesellschaftsformen vernichtet, unsere Kinder, jeden.“
Was soll also so großartig am Krieg sein? Die Menschen waren auf Kämpfen ausgerichtet. Der stärkste ist der Beste! Derjenige, der dominieren kann, ist der Beste. Nun war die Dominanz des imperialistischen Regierungsstils vorbei, aber individuell begann ein Prozess des Dominierens. Und mit diesem Prozess des Dominierens begann sich das Ego zu entwickeln. Sogar die Erziehung der Kinder war so, dass sie arrogant wurden und sehr oberflächlich, extrem arrogant und oberflächlich. Es ist unverständlich, dass diese Kinder nicht kontrolliert wurden, warum man ihnen nicht sagte, dass ihr Verhalten falsch war. Denn auch die Eltern hatten eine sehr defensive Einstellung. Sie wollten sich nicht mit ihren Kindern auseinandersetzen und ihnen sagen, was falsch ist. Sie befürchteten, dass die Kinder sie verlassen könnten und sagten deshalb: „Macht, was ihr wollt, aber bleibt bei uns.“ Unter diesen Umständen verschwand sogar der Mensch als solcher zwischen einem guten Familienleben und Scheidung und einer komischen Gesellschaft, die daran glaubte, Frauen und Männer zu teilen und ähnliche komische Dinge.
Was war das also für eine furchtbare Situation für die Adi Shakti, sich zu behaupten! Und zusätzlich gab es noch sehr große Probleme wegen dieser Religionen, die sich durchsetzten und den Menschen ihre Ideen, ihre Gewohnheiten aufzwangen und sie absolut verblendeten. Es war also ein Chaos, es war ein Chaos und in dieser Zeit musste die Adi Shakti kommen, um das Dharma zu etablieren. Sie musste es ausarbeiten, um dieses Dharma zu etablieren. Es war ein sehr ungewisser Platz, sehr ungewisse Situation. Als ich geboren wurde, war ich schockiert darüber, wie die Menschen waren. Ich glaube nicht, dass Ich zu der Zeit viele Sucher getroffen habe. Natürlich habe Ich ein oder zwei realisierte Seelen getroffen, aber meist waren sie besorgt über ihre Versicherung, ihr Geld und dies und das. Aber wenn man zu ihnen sprach, meine Güte, es war als wäre Ich in eine Wildnis gekommen ! Man wusste nicht, was man mit ihnen reden könnte. Wie konnte man ihnen von der göttlichen Liebe erzählen, wenn sie nicht einmal Sucher sind?
Aber nach und nach wurde Ich zuversichtlich. Zuerst dachte Ich, Ich sei etwas zu früh gekommen. Es wäre vielleicht besser gewesen, noch etwas zu warten, denn hier hassten sich die Menschen und jeder ist gegen jeden und sie betrügen einander und sie sind auch sehr neidisch und wollen höhere Positionen und so weiter. Und sie wollen sich gegenseitig herein legen. Also vielleicht ist es noch nicht die Zeit, Sahaja Yoga zu beginnen.
Aber dann sah Ich all diese furchtbaren falschen Gurus, die ihren eigenen Zauber auf die Menschen anwendeten und sie zu kontrollieren versuchten. Das brachte Mich dazu, Mir keine Sorgen mehr über die Atmosphäre und über die Art der Menschen zu machen, sondern zu starten. Und so fand das erste Brahmarandra Chhedan morgens am 5. Mai in Indien statt, 1970. Und es gab auch noch einige andere Vorkommnisse, die Mich dazu brachten, Mich zu beeilen. Ich war ziemlich bereit, Ich wusste, wo die Probleme der Menschen lagen, aber Ich dachte, dass sie vielleicht niemals glauben würden, dass sie ihre Selbstverwirklichung bekommen können!

Diese Inkarnation ist tatsächlich eine sehr einzigartige! Es kamen so viele Inkarnationen. Sie kamen, sagten euch alles mit Worten, sie sagten „dies ist gut und dies ist gut. Einige Leute, die von ihnen beeindruckt waren, folgten ihnen. Aber es ging nichts in ihr Herz. Was sie hörten nahmen sie als Lektion, als Predigt, als Gita, das ist alles. Und das Leben einer solchen Person zeigte keinen Funken der göttlichen Liebe. Wir hatten viele gute Leute in dieser kurzen Zeit: Mahatma Gandhi, Martin Luther und auch Abraham Lincoln, George Washington. Wir haben William Blake, wir hatten Shakespeare. All diese, diese Art, in der Literatur, überall. Lao Tze, dann Socrates, mit ihm beginnend hatten wir bis heute viele Philosophen, viele Leute, die über ein höheres Leben sprachen. Trotzdem dachten die Menschen, das sind einige absurde Leute, es ist nichts dahinter, zu schwer zu verstehen. Niemand hätte etwas gelesen über beispielsweise Guru Gita, sie taten es einfach nicht. Sie dachten: „Was soll der Unsinn, was hat das für einen Sinn? Es ist nur Unfug“.
Mit dieser Einstellung der Menschheit rund um Mich herum, fragte Ich mich, „Wie kann Ich ihnen sagen, was sie sind, was sie finden müssen?“
Und es war wirklich Mein Wunsch, dass es wenigstens einen Funken Interesse in ihnen geben solle, nur ein wenig. Wenn sie Mir eine kleine Chance geben würden, diese göttliche Liebe ist so subtil, sie wird einfach zu ihren Herzen durchdringen. Aber es geschah nicht, sie waren wie Steine. Man konnte nicht zu ihnen sprechen, man konnte ihnen nichts von all dem erzählen. Und sie waren so von sich eingenommen, das ist das Schlimmste daran! Unter diesen Umständen begann Sahaja Yoga. Und dann fand Ich heraus, dass die Kräfte der Adi Shakti viel größer sind als die Probleme. Ich sah das selbst sehr klar, denn diese Kräfte erwecken die Kundalini! Ich wusste, dass Ich die Kundalini erwecken könnte, kein Zweifel, Ich wusste das. Und Ich wusste auch, dass Ich en-masse Realisation geben kann. Aber Ich hatte nicht gedacht, dass die Menschen, die Ich erweckt hatte, zurück kommen würden, denn sie waren ignorant. Ich dachte nicht, dass sie zurück kommen würden, Sahaja Yoga praktizieren würden oder zu diesem Niveau kommen würden. Niemals, niemals, niemals dachte Ich das. Wenn Mir das jemand gesagt hätte, hätte Ich ihn ausgelacht.
Wenn Ich irgendwo ein öffentliches Programm in einer gemieteten Halle machte kamen viele Leute, aber bei den Folgeprogrammen kamen immer nur sehr wenige Leute. Irgendwie hatte Ich das Gefühl, dass es nicht in ihre Köpfe hinein geht, es geht einfach über sie hinweg, glaube Ich. Sie wollen einfach nichts verstehen. Sie haben nichts verstanden. Das Wichtigste waren nicht die diversen Familienprobleme, sondern vielmehr ging es darum, einen Weg zu finden, um zu den Leuten durchdringen zu können. Die einzige Lösung dieses Problems war, ihre eigene Kundalini zu erwecken, um dadurch ein kleines Licht an zu zünden. Ich begriff, dass es eine falsche Idee war zu warten, bis sie etwas begreifen und mich um die Erweckung der Kundalini bitten würden. So kam es zu en-masse Realisation und das überraschte die Menschen tatsächlich. Sie konnten es auf ihren Fingerspitzen und über der Fontanelle fühlen, es war kein Märchen und auch keine Zauberei, sondern die Wahrheit! Es ist die Verwirklichung von Sahaja Yoga, die dieses Wunder bewirkt hat! Sonst wäre es unmöglich gewesen! All diese Wunder, welche ihr heute sehen könnt, sind das Resultat eures Verhaltens, die Art und Weise, wie ihr reagiert und es angenommen habt! Was wäre die Adi Shakti sonst? Wenn ihr es nicht akzeptiert, kann Ich nichts machen! Ich möchte noch einmal sagen, dass es euer Wissen und euer Suchen war, das euch den Weg zu Sahaja Yoga gewiesen hat. Ich schreibe nie Briefe an wichtige Leute, Ich rufe niemanden an, nicht so wie andere Gurus es tun. Sobald sie in eine Stadt kommen schreiben sie sich die Namen aller wichtigen Persönlichkeiten auf und dann schreiben sie ihnen Briefe und es kommen jeweils mindestens zwei oder drei von ihnen zu ihren Programmen.
Aber seht ihr, wie diese Massenrealisation ohne solche Methoden funktioniert hat, wodurch die Leute begannen Sahaja Yoga zu verstehen.
Dafür muss Ich meine eigene Kundalini heben. Jedes Mal, in jedem öffentlichen Programm, hebe Ich meine Kundalini auch und in meiner eigenen Kundalini fange ich alle eure Probleme auf. Es ist schmerzhaft, deshalb werde Ich nach jedem Puja eine Weile ganz schwer, wie ein Stein möchte Ich fast sagen! Ich absorbiere alles, was in euch ist. So als nähme Ich euch alle in meinem Körper auf. Ihr seid ein Teil von mir, jede einzelne meiner Zellen ist für euch, für euch als Wohnsitz! Ihr müsst subtil genug sein, um zu verstehen, dass Ich sofort über alles Bescheid weiß, was ihr in Sahaja Yoga macht. Wenn ihr z.B. einen Ashram beginnen wollt etc. weiß Ich es sofort. Ich weiß es, weil ihr ein Teil von mir seid. Die meisten Dinge weiß Ich sehr klar, aber andere nicht so klar. Das hat einen Grund: Die Verbindung zwischen euch und mir ist natürlich sehr innig, ihr solltet alle ein Teil meines Körpers sein, aber Ich muss euch sagen, wenn ihr nicht meditiert, dann habe Ich keine Beziehung zu euch, „Dhyanagamya“. Ihr seid nicht mit mir verwandt. Ihr habt kein Recht auf mich. Es ist nicht an euch, Fragen zu stellen warum dieses oder jenes passiert. Wenn ihr also nicht meditiert – Ich sage immer: „meditiert, meditiert!“- sonst habe Ich nichts mit euch zu tun. Ihr seid nicht mehr vorhanden für Mich, habt keine Verbindung zu Mir. Dann seid ihr wie alle anderen Menschen. Ihr mögt Sahaj Yogis sein, von euren Leadern vielleicht Auszeichnungen bekommen haben oder als jemand Besonders betrachtet werden, aber wenn ihr eure Meditation nicht jeden Tag praktiziert, am Abend, morgens oder abends, werdet ihr tatsächlich nicht mehr im Bereich von Shri Mataji sein. Denn die Verbindung ist ausschließlich durch „Dhyana“, durch Meditation. Dann beginnen sie zu leiden, ihre Kinder leiden, dann passiert irgendetwas und sie kommen und erzählen es Mir. Aber Ich sehe ganz klar, dass diese Person nicht meditiert, Ich habe keine Beziehung mit ihr. Sie hat kein Recht, mich irgendetwas zu fragen.
Am Anfang dauert es natürlich eine Weile bis man in Meditation ist. Aber wenn ihr erst einmal wisst, was Meditation ist, wie sehr ihr Meine Gesellschaft genießt, wie ihr eins mit Mir seid, wie wir miteinander kommunizieren können. Wir brauchen nichts dazwischen wie Briefe schreiben oder irgendeine spezielle Verbindung, nichts dergleichen!
Das Einzige, das ihr braucht, ist die Meditation. In der Meditation wachst ihr. In dieser Spiritualität geht ihr höher und wenn ihr eine gewisse Reife in Sahaja Yoga erreicht habt, dann werdet ihr eure Meditation auf keinen Fall missen wollen. Es kommt nicht auf die Länge, sondern auf die Intensität der Meditation an! Dann bin ich verantwortlich für euch, für eure Kinder, für alles. Ich bin verantwortlich für euren Aufstieg, für euren Schutz, euch vor eurer ganzen Negativität zu beschützen.
Es verhält sich nicht so wie bei einem Vater, der direkt bestraft, so ist es nicht. Es ist nur: „In Ordnung, ihr seid nicht meine Verwandten, Ich bin nicht zuständig.“ Das ist das einzige, das passieren kann, wenn ihr nicht meditiert. Ich kann euch nicht zwingen, Ich habe nichts mit euch zu tun. Ihr habt vielleicht eine andere Beziehung (Anmerkung: „zu mir“) äußerlich. Aber diese innere Beziehung, durch die ihr eure Menschlichkeit bekommt, könnt ihr ohne Meditation nicht haben. Ich habe euch allen gesagt, bitte meditiert, bitte meditiert jeden Tag. Aber ich glaube, die Leute sind sich der Wichtigkeit dessen, was ich sage, nicht bewusst, denn sie sagen mir: “Mutter, wir meditieren nicht.“ „Warum?“ „Jetzt wo wir realisierte Seelen sind, warum sollten wir meditieren?“ Jetzt ist das Instrument vollständig hergestellt, aber wenn es nicht ständig mit der Quelle verbunden ist, wozu hat man es dann? In der Meditation werdet ihr die Liebe fühlen, die Göttliche Liebe, die Schönheit dieser Göttlichen Liebe. Alles wird sich verändern. Eine meditative Person hat eine völlig andere Einstellung, ein ganz anderes Temperament, ein ganz anderes Leben und sie lebt immer in völliger Zufriedenheit mit sich selbst.
Also heute, der der erste Tag des „Advent“ (Ankunft, Erscheinung) ist, könnte man sagen, dass es der erste Tag ist, an dem die Ankunft stattgefunden hat, da wir heute die Verehrung feiern. Natürlich war es nicht heute, aber trotzdem können wir es so sagen, als ob es heute wäre. Wenn es passiert ist und es hilfreich für euch war, wenn es ein großer Segen für euch war, dann müsst ihr auch wissen, wie man diesen Segen bewahren kann, ihr müsst wissen, wie man ihn steigert, ihr müsst wissen, wie man ihn genießt. Ihr solltet euch nicht einfach zufrieden geben mit einer Kleinigkeit, sondern ihr solltet eine vollkommene Einheit mit dem Göttlichen haben, völlige Einheit. Und das ist nur möglich, wenn ihr wirklich meditiert, was eigentlich eine einfache Sache ist, zu meditieren. Manche Leute sagen: „Mutter, wir können die Zeit nicht überwinden, wir denken die ganze Zeit oder wir wollen ständig auf die Uhr schauen.“ Anfangs habt ihr vielleicht einige Probleme, Ich sage nicht, dass ihr keine haben werdet, ihr werdet welche haben! Aber das ist nur am Anfang. Aber mit der Zeit werdet ihr in Ordnung kommen, Schritt für Schritt werdet ihr es meistern.
Nach und nach werdet ihr es so gut können, dass ihr nichts Billigeres haben wollen würdet, ihr würdet euch um so etwas nicht kümmern. Ihr seht also, um zu euerer Schönheit zu gelangen, zu euer eigenen Herrlichkeit, um an eure eigene großartige Persönlichkeit heran zu kommen, die sich dann zeigt, müsst ihr einfach nur wirklich gewissenhaft meditieren. Nicht sagen: „Heute kam ich spät nach Hause, da brauch ich nicht mehr zu meditieren. Morgen muss ich zur Arbeit, da kann ich nicht meditieren“. Niemand will diese Ausreden wissen. Das geht nur dich selbst etwas an. Es ist für deinen Vorteil, nicht für jemand anderen. Nur für deinen Vorteil, das all das geschieht.

Man sollte wissen, dass wir eine bestimmte Stufe in der Evolution erreicht haben. Und von dieser Stufe kann man weiter gehen bis hier oder dort oder dort. Ich sage nicht, dass es nicht möglich wäre, das zu tun. Aber egal was du sein magst, auch wenn du dich für einen hochrangigen Sahaja Yogi hältst, das allerwichtigste ist, demütig in Bezug auf die Meditation zu sein. Diese meditative Qualität bringt so viel Freude, dass Ich sogar während ich hier mit euch spreche darin eintauche. Ihr springt einfach in den Ozean der Freude. Zuerst wird es schwierig sein, aber nach einiger Zeit werdet ihr wissen, dass diese Verbindung, die ihr mit Shri Mataji habt, die einzige Verbindung ist, nach der ihr immer gesucht habt. Und es gibt noch einen anderen Punkt in den ihr euch verlieren könnt, der weit verbreitet ist bei Leuten, die verloren gehen. Sie meditieren individuell sehr viel, was gut und richtig ist. Individuell setzen sie sich nieder und meditieren, sie machen Puja und all das. Aber kollektiv meditieren sie nicht. Das ist also ein anderer Punkt, den man beachten muss, dass ihr kollektiv meditieren müsst. Denn Ich bin ein kollektives Wesen aus euch allen! Und wenn ihr kollektiv meditiert seid ihr Mir wirklich nahe. Auch wenn ihr Programme habt, müsst ihr kollektiv meditieren. Die Meditation sollte immer die Priorität in jedem Programm haben. Singt Lieder, macht alles andere und dann meditiert. Wenn Ich auf etwas bestehe, dann solltet ihr wissen, dass dies die Wahrheit sein muss, was Ich euch erzähle, die Basis von Allem, obwohl es eher weltlich erscheint, aber es ist sehr wichtig!
Also, Ich weiß nicht genau wie wir das machen sollen, die Adi Shakti zu verehren, weil es keine Gebete oder anderes über die Adi Shakti gibt. Bis zu Bhagawati sind sie gegangen, aber nicht jenseits von Bhagawati. Deshalb weiß ich nicht, welche Art von Puja ihr haben werdet, aber lasst uns etwas versuchen. Ich denke, dass die Meditation der beste Weg ist, mit dem wir wirklich etwas erreichen können, also können wir für ca 5 min in Meditation gehen.

Bitte schließt eure Augen.
(Shri Mataji bläst mehrmals ins Mikrofon.)

Elf Rudras sind erweckt und sie werden alles zerstören, was negativ ist. Die Ignoranz ist die größte negative Kraft und ich bin sicher, sie werden die Ignoranz der Leute zerstören.

Möge Gott euch segnen!